Indiana Tribüne, Volume 20, Number 11, Indianapolis, Marion County, 28 September 1896 — Page 2

Znviana Tribüne. Erscheint Täglich und SomtagV.

Die täglich .Tribune- kostet durch den Xxlgec 1 Sentl per Woche, tie Konntags.TrbSe'I Cet per Woche. Seid, ,ns'e li entl ? 65 SentZ per rk,at. Ver Yoft auKerhalS de, Ubt ,nzeschit Ix oraube,hlnnz V pe, '.Zahr. omru 18 Vüd tXMama Strabe. Indianapolis, Ind., 28 Sept'br 1896. Briefe aus Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dresden, Ende August. Der berühmte' Wetterprophet Falb hat auch in diesem sogenannten Sommer mit seinen Vorhersagungen Recht behalten, leider nur allzu recht. Es hat in einemfort geregnet, gegossen und gestippeit, gewittert und gehagelt und in den letzten Tagen ist auf dem Riesengebirge und auf dem Brocken im Harz sogar, schon Schnee gefallen und zwar m beträchtlichen Massen.- Und noch immer lautet die Falb'sche DZagnose auf Regen für den Rest des Außust, für den September, für den weindringenden Oktober, und Bauer und Winzev klagen und jammern, daß es einen Stein erbarmen kann. Wolkenbrüche und Unwetter haben ungeheueien Schaden angerichtet und aus dem Hochgebirge, der, Schweiz und Tyrol, wird fast an jedem Tage der Absturz irgend eines verwegenen BergklettererZ berichtet, denn bei dem ungünstigen Wetter sind die Schneefelder unb die Gletscher so ungeheuer unsicher geworden, und die so häufig und so plötzlich auftretenden Nebel machen sogar die betretensten und als ganz gefahrlos geltenden Bergpfade zu Stätten des. Schreckens und der schlimmsten Katastrophen. Aber trotz dieser Ungunst der Witterung haben in diesem Jahre die Eisenbahnen und die Hotelbesitzer in den Sommerfrischen recht gute Geschäfte gemacht, denn der Mensch hofft immer aufBesserung und namentlich der abgehetzte Großstädter, welcher sich durch elf Monate auf die Ferienreise, auf Berg und Wald gefreut hat. läßt sich nicht so leicht abschrecken, wenn auch in der Natur Alles grau in grau erscheint und sammt liche Wetterkundige zum Verweilen, innerhalb der heimischen vier Pfähle rathen. Die. schlimmsten Erfahrungen haben die Touristen gemacht, deren Reiseziel dieses Jahr die Schweiz, Tyvol oder die bayerischen Alpen war. Es sind ihrer Viele, die in den ganzen vier Wochen nicht einen einzigen nebelund regenfreien Tag erlebt, die keinen Berg wifc keinen Gletscher gesehen und von ihrer, Ruse nichts anderes heimgebracht haben, : als eine gründliche Kenntniß Ui schweizerischen und der tyroler Wirthshäuser. Im Hochgebirge läßt sich bei ungünstigem Wetter so gut wie gar nichts anfangen, die Touren in.die Berge sind dort fast immer weit und nehmen viel Zeit und Vorbereitung in Anspruch. Man kann sich dort selten in der Nähe der Touristen - Ankerplätze", d. h. der Hotels, im Freien ergehen und derjenige Sommerfrischler. welcher nicht zu den. eigentlichen Berglrazlern gehört (die sich leider durch nichts abschrecken lassen und gerade mit Vorliebe bei schlechtem 'Wetter wandern,' um dann später prahlen zu können), ist in den Alpen bei schlechtem Wetter zum allertraurigsien Dasein verurtheilt. Der Sommer hat mich dieses Jahr nach den Thüringer Bergen gelockt, und ich bin dort verhältnißmäßig noch recht gut weggekommen. Zwar hat es auch in Thüringen mit grausamer Regelmäßigkeit jeden Tag geregnet, aber es gab doch wenigstens Stunden, in welchen die Sonne sich durchkämpfte, und wer diese kurzen, sich höchstens auf einen halben Tag ausdehnenden Lichtblicke geschickt zu benutzen verstand und mit festem Schuhwcrk, Ueberrock und Schirm auZgerüstet, einem plötzlich eintretenden Guß einigermaßen geschützt entgegentreten konnte, der fand doch noch Gelegenheit, die unvergleichlichen Schönheiten dieser Perle unter den Waldgebirgen zu genießen. Die Bevzs fade sind in Thüringen so practisch angelegt, daß man sie trotz des vielen Regens fast immer trocken finvet U7id nur sehr selten eine Pfütze zu umgehen .hat. Wer dann so einige Taae in 'einem Gebirgsstandquartier zuebiacht hat. lernt auch die localen Witterungsverhältnisse einigermaßen kennen und fürchtet sich nicht besonders vor einem nebelgrauen Morgen mit bleiernem Himmel und Spätherbsttemperatur.. 5)enn es kann ja im Laufe desTages noch freundlicheStunden geben. " So bin ich oft im dichten Nebel und im Sprühregen hinausge'wsndert in die Einsamkeit 'der -Tan-nenwälder und habedann in einem der Forsthäuser oder in einer Waldschänke Unterschlupf gesucht, bis im Kampfe der Elemente ws Bessere Sieger blieb, jnenn auch nur für kurze Stunden. Auf diese Weise gelang es doch, die schönsten Punkte der Umgebung von Ilmenau, und Elgersburg -nach und nach zu. besuchen und recht viel Genuß von. diesen Waldwanderangen unter erschverendenUmständen heimzubringen. Dabei gab eS auch Tage, wo sich Späziergänge bis auf fünf und sechs Stunden ausführen ließen, wennev Tag . gut ausgenutzt wurde und man.' die unausbleiblichen Güsse auf den Stationen, die der Waidmann und der Gastwirth zum Ausschnaufen der Wanderer angelegt haben, abzuwarten verstand. Ein Hosrf dem. Thüringer Waldverein gebracht, der uns die Wege schuf zu den entlegensten Thälern und zu den höchsten 'waldbekranztm Bergkuppen deS,schönen LändchenS. Diese? Verein wirkt 'Nicht etwa nurim'JntZresse Derjenigen, welche aus der 'Fremdenindustrie Nutzen ziehen, sondern aus Liebe zumWald. auS Freude .an 'der schönen Heimaty." ' Die Vereinsmitglieder sind sämmtlich -rüstige Wanderer und Waldfreunde, und eS gibt pohl nuv wenige unter ihnen.

oelche nicht das ganze schone Thürinaen. von Eisenach bis nach Koburg

und von Meiningen bis nach Gera , häufig durchquert und jeden schönen, i . . y. t 1. 1 Punkt veiuazl yaoen. unu ein iyouj auch dem kleinen braunen Freunde, den ich in der Rocktasche trug und wie ein Kleinod hütete dem Meyer'schen Reisehandbuch für Thüringen, einem absolut unfehlbaren ' Rathgeber und Wegweiser. Mit diesem braunen Kameraden zur, Seite 'kann man getrost darauf los marschieren.denn jedenWeg und jeden Steg, jede Bergkuppe und jeden Waldbach findet Dir der kleine Meyer, und wenn man sich aus ihn verläßt, so ist man wohlgeborgen. Und er erzählt Dir auch von der seltsamen Geschichte dieses schönen Ländchens, das so oft der Tummelplatz der Kriegsfürien war. das so oft den Landesherrn wechselte und dessen Landkarte auch heute noch so bunt aussieht, wie der Wald im Spätherbst. Auf einer meiner längsten Fußwanderungen bin ich an einem Tage unter der ObHut von nicht weniger als vier LandesHerren gewesen, sämmtlich souveräne Fürsten. Mitglieder des hohen Bundesvaths und gleichberechtigte Genossen nickt etwa Gefolgschaften des deutschen Kaisers ' ' und Königs von Preußen. Am Abend konnte ich von meinen Stiefeln den Staub abschütteln von Hessen - Koburg - Gotha. von Sachsen Weimar, von SchwarzburgRudolstadt und von SchwarzburgSondershausen. .Thüringen ist jetzt mit Eisenbahnen derartig ausgestattet, daß es kaum noch einen einzigen unter den berühmten und vielbesuchten Punkten .gibt, welchen man nicht nach einem Marsche von' zwei Stunden von irgend einem Bahnhofe aus erreichen könnte. Nur der älteste Weg des Waldes, der seit mehr als zweitausend Jahren über den höchsten Kamm des Gebirges führt und die uralte Grenze zwischen den Franken und den Thüringern bildet, der R e n n st e i g, bietet noch Strecken, wo man halbe Tage in vollster Waldeinsamkeit und Weltfremde wandern kann. Aber sonst ist der Thüringer Wald vollständig dem Verkehr aufgeschlössen und die verwöhnteste und bequemste American Lady kann hier in Wald- und Fußpartien schwelgen, ohne sich besonderen Ermüdungen auszusetzen. Die meisten der neuen Bühnen sind allerdings Bummelbähnchen ohne Schnellzugsverkehr, und die mit Schweinen und Ochsen beladenen Wagen rollen gemüthlich mit im sögenannten Personenzug. aber schließlich dauert es doch nicht übermäßig lange, bis die Secundärbahn in eine Hauptbahn ausmündet und mit der großen Welt in ditecten Verkehr tritt. So kann der Reisende sich nie der Heimath fern fühlen, er kann den Aufenthaltsort leicht wechseln, wenn Veränderungen in der Reiseroute wünschenswerth erscheinen, und er kann die wichtigsten Punkte des ganzen großen Thijringex Waldes in einer .Woche besuchen, wenn es an Zeit mangelt, wie daö ja bei amerikanischen Reisenden in det Regel der Fall zu sein pflegt: Jedoch ist ein derartiges Reisen durchaus nicht anzurathen und man thut entschieden besser daran, wenn man sich an irgend einem besonders schönen Punkte fest niederläßt und dann von dort aus kurze Ausflüge in die Umgebung macht. Das allerbeste und dankbarste Reisen in Thüringen besteht freilich darin, mit einem oder höchstens zwet guten Kameraden nach einem vorher ausgelegten Plane zu wandern und das Nachtquartier so häufig zu wechseln, als es nur irgend angeht. Da trägt man natürlich das unentbehrlichste Gepäck im Rucksack bei sich und durchstromert das herrliche Land in der Weise, wie es noch unsere Großväter gar nicht anders kannten, und wie es die von keiner anderen Nation als der deutschen gepflegte Wanderpoesie so wunderschön schildert. Dazu, möchte man sagen, sind diese schönen .Wäldev aufgebaut so hoch da 'oben, und dazu werden sie ja auch Noch so' viel benutzt. Man begegnet dem fröhlichen Wandersmann in Thüringen noch auf allen Pfaden und man trifft die prächtigsten Menschen darunter, . und zwar. ausschließlich Deutsche! Denn der Ausländer bleibt diesen wunderbaren Thälern und Höhen ganz fern. Und doch könnte er hohen, unvergleichlichen Genuß hier finden, auch wenn er sich nicht .mit , Schusters Rappen zu befreunden versteht und den Secundärbahnen sich nicht anvertrauen will. Für den Radler ist Thüringen ein wahres Paradies, und wev sich einen der lieblichsten und freundlichstenWinkel der Erde bequem aus der Wagenecke anschauen will, der sollte erst recht durch Thüringen fahren. Denn die Fahrstraßen sind hier prächtig gepflegt und man kann zu Wagen überall hin gelangen, wo es besonders schön ist. so nach dem Jnselsberg, nach Ruhla und FriedrichSroda, nach der .Schmücke" und dem Schneekopf-, der höchsten Spitze Thüringens, nach dem von Mthe so iel besungenen flies el Hahn- und nach Oberhof, kurz es gibt kaum einen 'schönen Punkt im Lande, der nicht auch zu Wagen zu erreichen wäre. Man fährt auf der Höhe des Gebirgskammes im Waldesschatten auf Straßen, die, so bequem sind, rgie ein Parquettboden. Die Kleinstaaterei hat außerordentlich viel zur Schaffung dieser prachtvollen Landstraßen beigetragen. Der eine kleine Herzog setzte seinen Stolz darin, gute Straßen zu bauen und. aufrecht zu erhalten, und sein Nachbar wollte sich natürlich nicht nachsagen lassen, daß fei .LändchenIn Dieser Beziehung schlechter daran fei.. So haben die Landesväterchen 'rivalisirt. und das Resultat 'ist ein Straßennetz, wie eö umfangreicher und besser erhalte schwerlich ausgesunden werden kann, -ßta anderer Vortheil der Klelnstaatern besteht in dem ganz Außerordentlichen -Wildreichthum -diesev Wävdrx, Die Herrscher" sind sämmtlich große Almrode, so z. B. hält sich der Herzog vo ScöwarzburgNudolstabt . in . den Mlel, welche seine'' ResidenzSchwarzburg urngebes, Über vierhundert Hirsche, sowie jrne Saupark, der in canz Deutschland U

rühmt ist. XXt Umzäunungen diel er fürstlichen Wildparks werden in sehr gutem Zustande erhalten, so -daß die Thiere nicht durchbrechen und die Felder nicht verwüsten können, as anderswo leider nur zu häusig, zum Schaden des kleinen Mnanes geschehen

mag. Die schönsten Tagestouren kann man machen, wenn man dem Rennst e i g e folgt, von welchem schon obm die Rede war. Dieser Weg durchquert Thüringen von Nordost nach Südost und führt über die höchsten Berge hintntn. Cr beainnt (in der Nähe von ßifMtarfrt an der Werra und führt bis Blankenstein an der Saale, ungefähr zwei Stunden im der bayerischen Stadt Hof entfernt. Eine solche Wanderung dauert für die rüstigsten Fußgänger nicht weniger, als sünf Tage, und es sind Tage dabei, wo man sich auf einen ununterbrochenen Marsch von zehn Stunden gefaßt zu machen nr ri 1 j- Ä. Vs . ! hat. Jjtx mennueig oitvei maji auem eine uralte Grenze zwischen den germanischen Stämmen, sondern ist auch die älteste Heerstraße derselben und die einzige dieser Art von so gewaltiger Ausdehnung, , welche uns auö der grauen Vorzeit des Vaterlandes erhalten geblieben ist. Leider ist der uralte Weg jetzt zum Theile verwacyien uno an manchen Stellen kaum mehr zu erkennen. Die arößere Strecke jedoch ist heute noch ein gut erhaltener Weg, na- ' ... . , vrjtrifijc rcuri. meNlilcy Die lanujcgaimuj iuvu; Strecke, von dem bekannten Wirthsbaus .Schmücke" über Oberhof nach dem Jnselsberg sührend, wird viel begangen, obschon man hier aus lecys Stunden Wegs keine Gelegenheit zur Unterkunft und keine der in Thüringen so häufigen Waldschänken findet. Wer die Pracht des tiefen Forstes so recht qenießen will, der wandele auf den Pfaden unserer Vorväter, auch wenn der Weg hier und da ein wenig unbequem sein sollte. Ausblicke, wie sie sich hier, häufig bieten, auf Tannen, Tannen und nichts als Tannen, so weit nur das Auge zu schweifen vermag. findet man in gleicher Schönheit höchstens noch in einzelnen Thälern der Vogesen. Der Rennsteig ist oft von deutschen Dichtern besungen worden, am besten von Joseph Victor von Scheffel: .Ein deutscher Bergpsad ift's! Tie Städte flieht er Und keucht zum Kamm des WaldgebirgZ hinauf, Turch Laubgehölz und Tannendunkel zieht er Und birgt im Tickicht seinen scheuen Lauf. Das Eichhorn kann von Ast zu Aft sich schwingen, Soweit er reicht, und nicht zu Boden sprin gen. Ter Rennstieg ist's: die alte Landesscheide, von der Werra bis zur Saale rennt Und Recht und Sitte, Wildbann und Gejaide Ter THUringer von dem der Franken trennt. Tk sprichst mit Fug. steigst vu aus jenem Raine: Hie rechts, hie links! Hie Deutschland Süd, dort Nord. Wenn hier der Schnee schmilzt, strömt sein Guß zum Maine, Was dort zu Thal traust, rinnt zur Elbe fort; Toch auch das Lebe weih den Pfad zu fin den, Was Menschen trennt, das muh fix auch per binden. Und wer zu hören weih in frommem Lau schen, Wie, herrlicher als Lied und Kunstgedicht, In stundenlangem leisen Wipfelrauschen Tes Waldes, Seele mit sich selber spricht, Der muh, wenn sommerliche Lüfte wehen, Aus diesem Steig als Wand'rer sich ergehen. In der Umgegend von Ilmenau fin. det man überall die Pfade, auf denen GLthe und Karl August so viel wanderten. Hier in dieser Gegend, welchi auch den landschaftlichen Hintergrund von Wilhelm Meister, bildet, entstanden viele der köstlichsten Gedichte, und pietätvoll hat der Thüringer Waldverein die Stgjten bezeichnet, wo nachGöthi's eigenen Miitheilungkn der Dichter Vesonderes geschaffen hat. Im Gasthause Zum Löwen" und Zur Tanne" in Ilmenau, wo GLthe häufig wohnte, wird noch jetzt dessen Zimmer gezeigt. Leider sind die Aufzeichnungen von des Dichters Hand dort sämmtlich verwiscbt worden. GLthe pfleate aerne einen plötzlichen Einfall an die Wandtafelung oder an Zlmmerthuren nuverzuschreiben und hat das auch, wie aus dem Briefwechsel mit Schiller hervoraeot. aus jenen isa tZimmern in Ilmenau vielfach gethan. Sehr häufia verweilte GLthe auf dem SchwalbenFt ? ffh r nein, emem einsamen helfen ooeryaiy Ilmenau's, den jetzt ein kleiner Pavillon krönt. Man aeniekt bier einen entzückenden Blick aus den ringsum sich ausdehnenden Wald. Die Aussicht ist beschränkt, weil der Schwalbenstein nur aus halber Hohe dks Berges liegt, jedoch wer die völlige Waldeinsamkeit sucht, findet schwerlich in lauschigeres Plätzchen. Auf dem Schwalbenstein schrieb Götbe an einem Tage (19März 1779) den vierten Act seiner .Jphigenie auf TauriS". Jenem Felr ..r e &i ien gegenuoer, aus oer anoeren ?eike ,es Thales, ragt ein hoher Porvbvrfels aus dcm Tannenschatten hervor. axout NermanntttM. ebenkalls ein Lteblingsplatz des Dichters, per hier oft mit Charlotte von Stein verweilte. ßin von Gpthe jn den Fels gemeißeltes S, zur Erinnerung an die voy ihm am längsten und am leidenschaft lichsten geliebte Frau, ist vor. einigm Jahren dem Pandalismus roher Bur schen zum Opfr' gefallen. . . - ' - v DöS So,j.he -H.äuöche,

r. X , ifiW'verVt jyp& ws ifS 'V&Ä tHA Ar ; piji pi -

Der am meisten von Göthe besuchte Berg der Gegend , ist der Kickelhahn, der höchste Gipfel von Ilmenau's Umgebung. Er liegt ganz abgesondert von dem Hauptstocke des Thüringer Waldes, erreicht aber fast die gleiche

fokc und von semer spitze aenie: man eine entzückende Rundsicht selbst bis über die Grenzen Thüringens hinaus. Sogar der Kyfshäuser und der Brocken sind noch erkennbar. In seinem Gedicht Ilmenau" redet Göthe den Kickelhahn als Erhabener Äerg" an. Auf dem Gipfel hatte Karl August ein einfaches Bretterbäusche errichten lassen, und in dieser Hütte nahm Göthe .oft längeren Aufernyalt, um dort, in völliger Abgeschlossenheit von der Welt, aanz dem Fluge seines Geistes siachgehen zu können. Am Abend des 2. September 1783 schrieb er beim Nachtlicht an eine rohe Holzwand des Häuschens mit Bleistist jenes stimmungsvolle Lied nieder, dessen einfache Worte sich an das Herz schmeicheln: Ueber allen Gipfeln Ist Ruh'. In allen Wipfeln Spüttst Du Kaum einen Hauch, Die Vöglein schweigen im Walde, Warte nur, balde Ruhest Du auch!" Oft ist GLthe in jenes Bretterhäuschen zurückgekehrt, das letzte Mal an seinem 82. Geburtstage, am 28. August 1831, und zwar in Begleitung des Bergraths Mahr aus Ilmenau. Dieser Äugenzeuge erzählt: Langsam schritt Göthe, die Hände auf den Rücken gelegt, nach dem Häuschen, in welchem vor 48 Jahren das Abendlied gebottn worden war. Wie damals, stand der kleine Bau im Schatten der duftigsten Tannen und das Rauschen und Brausen in den Wipfeln kam wie ein Geist aus der Ferne. Als GLthe des Liedes neben dem Fenster ansichtig wurde, rollten reichliche Thränen ihm über die Waugen. Tief bewegt wiederholte er laut die letzten Worte: Ja. warte nur. balde ruhest Du auch!" Er hatte wahr gesagt. Leider ezistirt die Originalinschrift nicht mehr. Das Häuschen brannte im August 1870 nieder und mit ihm die Inschrift. Jedoch ezistirt eine Photographie derselben. Ein Engländer hatte einige Jahre vor dem Brande den Versuch gemacht, das Brett, welches die Schrift trug, herauszusägen, war jedoch daran verhindert worden. In Folge dieses Raubversuches wurde eine photographische Aufnahme emacht. Das Häuschen ist ganz so wieder aufgebaut worden, wie es früher war. Die Nachbildung der Inschrift hängt jetzt an derselben Stelle, wo sich einstens die Göthe'schen Schriftzüge befanden. Hier mag das herrliche Lied in der Göthe'schen Originalniederschrift einen Platz finden: wirn nimm j W 14 I i ax?. 'O r t r . ... X7a u mAuch das Gedicht; Der Du von dem Himmel bist ist einige Jahre vorher in dieser Gegend geschrieben worden. Es war an Frau von SteZn gerichtet. Von den vielen Componisten, welche das Göthe'sche Wanderers Nachtlied" in Musik gesetzt haben, hat nur Ein den Ewigkeitsgedanken, der durch jene Worte weht, musikalisch zu verklären verstanden, der unvergleichliche Franz (iscyuvert. Jeoocy xt gerave Die tz?cyu bert'sche Melodie am wenigsten be kannt geworden, so häufig auch das Lied namentlich von Mannergesang vereinen vorgetragen wird Diese be nutzen meistens die Kuhlau'sche oder die Wlttmann'sche Melodie und l t i d e r mit textlichen Erweiterungen, dil zu einer vollständigen Verhunzung geführt haben. Für die Bedürfniss du Sangesbrüder ist da Gedicht namlicy zu kurz, und va hat nun Je mand folgenden schauderhaften Blöd smn hinzugedichtet: Unter allen Monden ist Plag, Und alle Jahr und alle Tag Jammerbrut! Das Laub verwelkt im Walde. Warte nur, warte nur, balde, Balde welkst auch Du! Unter allen Sternen ist Ruh', In allen Himmeln hörest Du Harfenlaut! Die Englein spielen, das schallte: Warte nur. warte nur. balde, Bälde spielst auch Du!" Es wäre wahrlich an der Zeit, daß diesem Unfug gesteuert würde. Man kann sich nicht schlimmer an Göthe versündigen, als durch Absingung dieses jämmerlichen Machwerks im. Anschluß an jene unsterblichen Zeilen. ' Auf der halben Höhe des Kickelhahn liegt der kleine Gabelbach", das Heim finer berühmten Tafelrunde aus Jlmengu. Ich werde davon in ' einem späteren Briefe frzählen. u u u i z ii & p r n p 1 1" d t Blaugrasstaates Kentucky, von denen die Einen im Feuer, die Anderen beim Feuerwasser ihr, Bkgyy.vr bekundet haben, ist jüngst vom Gouverneur Bradley in einem 13 Jahre alten Jungen' Namens Harry Mulligan ein gleichberechtigter Kamerad gegeben worden. Als der jetzige Gouverneur als Candidat einmal als Gast in dem Louisville Hotel zu Louisville, Ky., weilte, fragte ein Fremder, der Herrn Bradley nicht kannte, den kleinen Hgrry. wer dieser wäre. Das ist der zukünftige Gouverneur von Kentucky," lautete die Antwort Herr Bradley hatte diese für ihn schmkfchelbate Auskunft vernommen und versprach fcem Junaen. ihn im Falle' seiner Erwäb I.lüng zum Mitgliede seines Stabes j I . c. cf.r.s rn.-r , I ernennen, uud dieses Versprechen hatl jer jcty ersW.-'' '. . . . I

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Das Paradies der Ritter vom Freilunch scheint Jacksonville im Blumenstaate zu sein. Dort gibt es nämlicb eine Wirthschaft in welcher t dem Gast in den Mittagsstunden von - - rni 1 11 bis 1 Uhr eine vollstanvige iwanizeit gratis 5erv,rt wird. In solch' ungeheuren Men. gen finden sich in dieser Saison die Stinte in der Bellinabam Bad. Wasb.. daß zur Zeit der Fluth die Uferbewohner die Fische mit gewöhnlichen Rechen und Schöpsnetzen in großer Zahl fangen. Nicht eine einzige Heirathslicenz ist seit verflossenem Juni in Leon County, Fla., in welchem die Staats - Hauptstadt belegen ist, an Weiße ausgestellt worden, wohl haben aber dort in derselben Tstxt 20 Neaerpaare die Erlaubniß zum Heirathen erwirkt. Die einst viel gefeievte Schönheit Caroline Louise Beach, die dem Bildhauer Park als Modell für Montana's Silberstatue diente, ist dieser Tage der Abtheilung für Alkoholiker im Bellevue Hospital zu New Jork überwiesen worden. Fürwahr ein traurigel Ende. Zwei Brüder gleichzeitig am gleichen Galgen dieses schaurige und wohl vereinzelt dastehende Schauspiel . wird sich binnen Kurzem im Zuchthause zu San Quentin, Cal., ereignen, falls nicht der Gouverneur, wofür allerdings wenig Hoffnung vorHanden ist. die Todesstrafe in lebenslängliche Zuchthausstrafe umwandelt. Die Todescandidaten sind überführte Mörder. Eine Massentaufe mit Hindernissen gab es dieser Tage in dem Landstädtchen Friendship in Mississippi. Der Negerpastor Rev. Gibson hatte bereits 29 Novizen untergetaucht und stand im Begriff.diese Procedur an der 30. Person zu vollziehen, als ein mächtiger Hecht in das Hosendein des Gottesmannes gerieth. Der erschreckte Prediger ließ den Täufling fahrm und lief, laut schreiend, nach dem Ufer. DasBevölkerungs - Centrum der Ber. Staaten befand sich nach dem letzten Census etwa 20 Meilen östlich von Columbus, Ind., oder, präciser ausgedrückt, untev 39 Grad 11 Minuten 9 Secunden nördlicher Breite und 85 Grad 32 Minuten 9 Secunden westlicher Länge. Bei der ersten Censusaufnahme im Jahre 1790 war das Bevölkerungscentrum 23 Meilen östlich von Baltimore. Md.. belegen, es hat sich also in einem Jahrhundert 505z Meilen westlich bewegt. Der be rühmte Evangelist Sam Jones hielt neulich in Dallas, Tex., eine Versammlung ab. Da sägte er uA.: Es gibt keinen verfecten Mann. Ist Jemand hier, der einen solchen Mann je gesehen hat. so stehe man auf." Niemand erhob sich. Kennt Jemand eine solche vollkommene Frau?" Da erhob sich etwas schüchtern eine kleine Frau. Sie kmnen eine vollkommene Frau?" rief Sam erstaunt aus. Ich habe sie nicht persönlich gekannt," erwiderte die Fremde.' ich habe aber sehr viel von ihr gehört. ' Sie war meines Gatten erste Frau!" Dje xigenartigsten Passagiere, die wohl je auf einem Eisenhahnzuge befördert wurden, hatje jüngst der Lokomotivführer eines Zuges der Alabama Greät Southern Bahn auf der Fahrt von Attalia nach CoNnsville. Etwa,L2 Meisen von letztgenanntem Orte rqnnte der Zug in eine Rinderheerde und trgf ein Kalb, Als de? Zug angehalten war, fand der Locsmotjpführer, daß das Kalb auf eine etwa S5 Jahre alte Frau, die mit einem Kinde im Arme auf dem Kuhfänger die Reise mitgemacht hatte, geschleudert und die Frau dadurch be täubt worden war. Selbstverständlich wurden Mutter und Kind aus ihrer gefahrlichen Lage befreit und in einem Waggon nach Collinsvifle befördert, wo sie abgesetzt wurden. Ueber ihre Person sowie über ihr Reiseziel ver? steigere die Frau jede Auskunft. Eine hochwichtige Entscheidung hat Richter Zhflmas, Hilfs-Ge-nxxalanwalt im Postoffice-Departe-ment, abgegeben, indem er erklärte,dah es ungesetzlich sei,' irgend einen . gew'öhnlichen Brief per Ezprkß" oder aus andere Weise als per Post zu senden, eS sei denn, daß der Brief in ein von der Bundesregierung mit eine? Marke versehenes Couvert eingeschlossen sei. : Auch ist eS demnach ungesetzlich, einen. Brief einem ' Ezpreß-Packet beizufügen,ausgenömmen derselbe bezieht sich einzig auf den Inhalt' deS Packeis. Diese Entscheidung ist für die- Geschäftswelt .von großer'.Bedeutung. Sogenannte Stadtposten,welche die Vermittelunz von Briefen . innerhalmes' Gemeinwesens übernehmen, wie man sie in- Deutschland findet, konnten also Hierzulande nicht gegründet werden." - - f - 4 i Mit elf schiffbrüchigen italienischen Seeleuten, welche die Beannung. der -Bark I Duc Fratelli" aebilhet jhajten, an Bord, ist der Dam- ' '' 'w fr ' u f. ' r , pser -.Ataolana- im.gajfn von Vitro . York . eingetroffen Die italienische Bar?,' welche mit erner Ladung Salz vöa Trapani nach .Portland, Me.. bestimmt war, würdk von einem furchtbaren Stürm derartig mitgenpmmen jjäß pt Mannschaft es nur durch un aüsaesetztes. Arbeiten an den Pumpen über. Wasser zu hasten vermochte. Drei ' . rUl.. .raC.e IX...,' ' i .A-Sge.ipgier, as vsy üayxzeug $tm Sinken nahe war, kam der Dampfer Madiana in Sicht, dessen Mannchaft auf die Nothstände des italienichen Schiffes hin sofort ihr RettunqZ. .boot aussetzte die Boote de Italic, .nerS waren bet. dem Sturme sämmtlich .zertrümmert worden und, die Schiffbrüchigm in Sicherheit brachte. 1 ; vöön und in (Zoll dtl0t ftts sein l Die befteti Ottstensust sa bej 0. V eZ e d e i,' ; 410 D ! ZZtZczi Cic. . r . . r,. . , v pp ....... . . " ,'. . - : . I

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DerForschungsreisen d e Willy Rickmers aus Bremen, der im Vorjahre bereits den Caucasus undArmenien bereiste, theilt der Wiener Geographischen Gesellschaft, deren Mitglied er ist, in einem Schreiben aus Samarkand mit, daß er daselbst von einer Forschungsreise durch das Khanat Bokhara mit einer Sammlung von etwa 10.000 Käfern glücklich eingetrofsen ist. Er beabsichtigt, noch einenAusflug nach Margenau und Kokan zu machen und im October heimzukehren. Der junge Forschungsreisende hebt hervor, daß die russischen Behörden sich gegen ihn höchst zuvorkommend und hülfreich benommen haben. Eine entsetzliche Blutthat ist in dem Mansfeldischen Bergmannsorte Hclbra begangen worden. Der italienische Bergarbeiter Nobella ermordete seine Ehefrau. Der Unmensch überfiel die Frau früh im Bett und schnitt ihr mit dem Taschenmesser die Kehle durch. Wahrscheinlich hat er die That im Zustande geistiger Störung verübt; es sind schon wiederholt Spuren geistiger Erkrankung an ihm bemerkt worden. Erst auf dem Transporte zum Krankenhause verschied die unglückliche Frau. Der Mördev stellte sich selbst dem Gericht und wurde nach Eisleben in Haft gebracht. , DiePocken-Epidemie. die in Madrid herrscht, hat eine solche Ausdehnung angenommen, daß sie ernstliche Besorgnisse einflößt. Namentlich sind es die äußern Stadttheile, die darunter zu leiden haben, was sich dadurch erklärt, daß viele ärmere Familien, die dort wohnen, sich der Impfung entziehen. Die Behörden treffen Vorsichtsmaßregeln, um die weitere Ausdehnung zu verhindern. Im städtischen Seuchenlazarett befinden sich zur Zeit 103 Pockenkranke. Die Ursache der Krankheit soll, in der größern Anzahl mit Pocken behafteter Schafe, die jetzt, wo eine thierärztliche Controle aufgehört habe, in Madrid eingeführt werde, zu suchen sein. EinBerichtausSydney führt die großen Erwartungen, die man auf die westaustralischen Goldfelder gesetzt hatte, auf das richtige Maß zurück. Selbst die Gruben, die wie die Bayleys Reward Mine und die Londonderry Mine, durch ungewöhnliche Funde an der Oberfläche eine rasche Berühmtheit erlangten, sind schon in geringer Tiefe nicht mehr abbauwürdig. Bayleys Claim ergab eine Ausbeute von 21,565 Unzen von den ersten 40 Tonnen; vom 1. März 1893 bis 3. April 1894 war der Durchschnitt 533 Unzen sür die Tonne. Im Mai 1895 war die Ausbeute bereits auf weniger als eine Unze aus der Tonne Gestein aet unken. JnStalheims Touristen - Hotel zu Bergen wohnte seit sieben Wochen ein junges deutsches Paar das sich als Eheleute v. Hammer in die Fremdenliste hatte aufnehmen lassen. Neulich Abend fielen in deren Zimmer zwei Schüsse. Man fand den Mann todt, die Dame war durch einen Schuß in den Kopf verwundet und wurde in ein Hospital gebracht. Aus einem Briefe an die Eltern des jungen Mannes geht hervor, daß diese die Heirath mit der Dame, einer Jüdin, nicht haben zugeben wollen und daß das Paar deshalb zu sterben beschloß. Pariser Blätter sind vox ein Paar Tagen einmal gründlich auf hm Leim gegangen. In dem Bericht einer bekannten Agentur über die Nansen'sche Nordpolfahrt hatje' sich, eine falsche Zahl eingeschlichen. Nur zwei von sämmtichen Zeitungen merkten die Geschichte, in allen übrigen konnte m.?n die erstaunliche Thatsache lesen, daß Nansen jn einer Breite pon 90 Grad 3 Minuten, also reichlich drei englische Meilen nördlicher als der Nordpol, noch im April unter ungeheurer Kälte zu leiden gehabt hat. eine Thatsache, die alle bisher aufgestellten Ansichten über den Haufen wirft". Allerdings erstaunlich! I n derBerliner GewerbeAusstellung sollte eine SchönheitsConcurrenz" stattfinden, doch ist dieselbe von denz Berliner Publicum, was ihm zur"Ehre gereicht, gründlich abgelehnt worden. Die Concurrenz w'ui xnit einer Elitevorstellung" verbunden, die im Theater Neu - Berlin" stattfand.' Als die sechs Schönheiten"" frage niemand nach ' Namen, Stand noch Ort auf der Bühne erschienen, wurden sie verhöhnt, und der Vorhang mußte fallen. Die Elitevorstellung bestand aus zwei Nummern; die zunächst auftretende Sängerjn mußte infolge des fortgesetzten ungeheuren Scandgls abtreten, das darauf folgende Wal dentrio" konnte seine Darbietung nur unter Mitwirkung" des Publlcums zu Ende führen. Bei der Prämienvertheilung. die fodann stattfand, kam es zu Schlägereien, sodaß die Gendarmerie einschreiten mußte. Vom Blitz erschlagen wurZde in Löhne bei Vechta der Eigner jüulhop'zu Krimpenfort, welcher sich jnit seiner ganzen Familie auf seinent Fuhrwerk befand und unter' emer Tanne'jn der Nähe seitteZ'tteu'erbaufentzauses eineZuflucht gegen das plötzlich zum Ausbruch gekommene Unwetter suchte', fläum war das Pferd zum Stehen gebracht, als ein Blitzrahl' niederfuhr und 'die FaMilie war ihres ErnährexS Iherzubt. Vulhop wurde vom Wagen geschleudert und lag als Leiche im Sande, ein Ma.dchn hatte leichte Verletzungen an der Brust und an den Armen, während oie Muter und die anverefl Kjndef mit dem Schrecken davonkamen. (Z'etobtet wurde auch das Pferd vor dem Wagen, r Fast zur selben Zeit wurde in Gießelhorst während eineö ltichtzn Gewitters der 40 Iah alte Heuermann Gerhard Mnting sn sernemHau se ebenfalls von ksnem Blitzstrahl erschlagen. Er hatte an einem Ständer im sogenannten Unterschlag gesessen, als der verhängnißvolle " Blitz 'sein Wohnhaus traf und an dem betrefsenden Ständer niederfuhr. BllntingS aanz in der Näbe am Herdfeuer srdenHe'Frcm jkam mit dem bloßm Schrecken davon,' - i. .-. .'. ';

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