Indiana Tribüne, Volume 20, Number 10, Indianapolis, Marion County, 27 September 1896 — Page 6
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RONDO CAPRICCIOSO. Von M. Golvfchmidt. . . . Mathilda lachte hell auf c5 war auch zu komisch gewesen: emCompsiment aus Roberts Munde!' Der arme Robert wirklich zu komisch! Sie hatte sich wieder ans Klavier gesetzt und begann nach ein paar einlelienden Passagen, die mit ihrem Lachen eigenthümlich zusammenklangen, zum anderen Male das Mendelssohnsche Rondo Capriccioso, in dem er sie vorhin unterbrochen. Abev es wollte ihr nicht mehr recht unter den Fingern hervor sie war aus der Stimmung gerissen oder war es. weil sie seinen Blick auf sich ruhen suhlte, diesen stillen, quälenden Blick, der wie ein ewigcr Vorwurf jede freudige Lebensregung erstarrte? Diesen Blick, der aus den dicken grauen Büchern alle Weisheit aufgesaugt zu haben schien was erhob er ihn auf einmal zu ihr? Unerträglich! ... Sie fühlte, daß er sie ansah, anschmachtete der sonst so kühle Vetter; sie fühlte sich umschlosfen, umklammert von dem Blick, körperlich berührt geradezu! Sie zog mit der Linken, die eben einen Takt Pause hatte, den Shawl. der halb herunter geglitten war, fester um ihre SchulUzn unerträglich! Wie sollte man da ein Scherzo spielen können! Und nun hatte sie richtig einen Ton zu hoch gegriffen sie brach mitten in dem Lauf ab und drehte sich hastig nach dem Lästigen um, der mit jähem Erröthen den Blick senkte und etwas niurmelnd, das ohne Zweifel eine Entschuldigung sein sollte, sich schnell sei-' ncm Buch wieder zuwandte. Robert, möchtest Du mir nicht die Noten holen, die Mama auf ihrem Zimmer hat? Schumann, Du weißt wohl! d. h. vielleicht hat sie die Hefte auch im Gartensaal gelassen oder " Er war aufgesprungen und schon an der Thür. Wenn Du sie nicht gleich finden solltest es eilt nicht weiter." Ich störe Dich?" Das klang beinahe beleidigt um so besser! Q wenn Du bleiben willst, bitte!" sagte sie kalt aber ev hatte die Thür schon geöffnet war hinaus, mit einem Seufzer natürlich, wie immer. Zehn Minuten vielleicht vergingen, bis Mathilde, erschöpft von dem Spiele, inne hielt und die Hände in den Schoß sinken ließ. Und als ob nur der Zauber der Töne es gebannt hätte. stand auch wieder dasselbe Bild vor ihren Augen ... Sie wollte es verscheuchen, indem sie an Baron Odo dachte; die magere, hochaufgeschossene Gestalt eines jungen Mannes, dessen harte, eckige Züge erstarr! schienen in dem Ausdruck eines ewig grübelnden Gedankens, dessen in sich gekehrter, verträumter Blick sich senkte, wie er jetzt dem ihren begegnete.' während auf den blassen Wangen ein Roth der Verlegenheit kam' Robert! Und dieser unmögliche Vetter ließ sich in einer plötzlichen Laune beikommen, sie' Mathilde, mit seinen Aufmerkscmkeiten zu beehrei! Unterdessen war Robert in denGarten geeilt und irrte durch' die nassen Alleen, in heftiger Erregung monologisirend. hin und her, hin und her. Ten Schopenhauer konnte er getrost wieder in den Bücherschrank zurückfiellen, aus dem er ihn vor ein paarTagen genommen, und er mochte dem Staub wieder anheimfallen, der in dichter Lage darüber gebreitet gewesen Nobert lachte bitter auf. Bücher thaten's nicht nein, wahrlich nicht! Er irrte weiter durch den Park, ohne desRegens zu achten, der ihm ins Gesicht schwg, dann setzte er sich, tief Athem holend . . . Was sollte er thun? Schopenhauer war ein großer Mann und was er gar übe? die Frauen schrieb. aber. ach. Theorie und Praxis! Ueber alles hilft einem die Philosophie doch nicht hinweg! Ob Schopenbaues jemals verliebt acwesen? . . . Je mals ver liebt? Was sollte er . . .? sollte er ihr eine Liebeserklärung. rnach;n in aller Form? Er fühlte, daß sie ihn auslachen würde, mit dem hellen. yarten Aachen von vorhin ... Sie war ihm nie so kalt und herzlos erschienen wie vorhin war sie herzlos? 'De? Regen hatte seineKleider durchdrungen es überlief ihn kalt und stieg dann wieder wie eine heiße Welle bis in seine Stirn, aus der er die, scuchten Haare zurückstrich..'. Er' stand auf eö fröstelte ihn War sie herzlos? tieferer Empfindung ganz unfähig? Hm. Baron Odo dem gegenübev warst: doch. Taron Odo der " Er richtete sich ' mit einer ' schnellen' Bewegung Zu seiner vollen Höh? aus und dabei empfand er mit einem Mal. ärgerlich, beschämt, wie sehr er bi-lang seine ganze Haltung vernach-. lässigt hatt: öurch das ewige Ueber-dcn-Büchern-sitzen. sein Äeüßeres vernachlässig! ; wie unmännlich seine ganze Art. Ja, wie konnte ev überhaupt die Keckkeit besitzen, sich neben den anderen stellen'zu wollen. Narr, der er war! Und dennoch besaß er nicht mebr als der andere.sö viel, viel mehr? War nicht in diesem unfchönenGe-. häufe i Und im 'Grunde war er aarn'lcök so' häßlich, nur entsetzlich eckig, unfertig ! in zeoer Bewegung; nur so hart war jede Linie in seinem Gesicht, so knabenbaft.sein aanzes Wesen; .. . weil ein Bischen' Regen" durch seinen Röck'gedrungen, durchlief ihn schon ein Frösicln so weniz abgehärtet war sein Körper, so unmännlich! Aber das sollte nicht so bleiben, mußte - anders werden . Er wollte . die dummen Vücher in die erste beste Ecke werfen, das Studiren an "den:Ragel hängen,
7en ersten besten kneipen, raufen, o-.e seine Kameraden. Mensuren hab:n! Ja. das wollte er! Und reiten wollte er. fechten, turnen, schwimzncn alles alle Tage. Und keiner von der Verbindung sollte ihn mehr belächeln dürfen, weil er mehr als zweiSeidel nicht vertraaen konnte! lind in diesem Augenblick durchschauert und durchglüht von dem Frühlingssturm, der um ihn und in ihm brauste, schwor sich der arme Robert zu. ein Mann" zu werden ein ganzer Mann" wie seine Kameraden und ihr Mann dazu, trotz aller Odos der Welt! Ich danke." sagte Mathilde ziemlich kühl, als er die Notenhefte auf das Tischchen neben dem Klavier gelegt, ich warte schon eine Viertelstunde darauf und übrigens" sie hatte einen Blick in die Hefte geworfen sind es nicht die rechten." Sie btte gewartet? Ja. aber der Ton vorhin ! Sie hatte ihn nicht blos forthaben wollen? Es war wirklich ein Auftrag gewesen ? EZ ist nun mal mein Schicksal." sagte er leise und stockend, Dir nichts recht mächen zu können!" Sie hielt im Spiel inne, ließ die Hände auf den Tasten ruhen, und den Kopf nach ihm hinneigend, sah sie ihn lächelnd an : Armer Robert!" . Diesmal hielt er den Blick ein paar Momente aus. Lag eine Bitte um Entschuldigung in dem Schelmenlacheln. das so bezaubernd um ihre feinen Lippen spielte? Er fing an sich zu verwirren unter dem Bann dieser siegesgewissen 'Augen. Er senkte die seinen abev schon verschwand das Lächeln, sie blickte wieder gleichmüthig vor sich hin. Sie war immer die Stärkere er war eben kein Mann! Sie wandte sich. Was wollte er noch? Welche Noten wünschestDu denn?" fragte er zögernd. Ich danke, gar keine mehr." Mathilde!" Es lag diesmal etwas so Eigenartiges. früher nicht Gehörtes in seiner Stimme, daß sie verwundert zu ihm aufsah . . . Wirklich, genau betrachtet, war der gute Junge auch gar nicht einmal so häßlich! die Augen ja. die Augen vor allem und dann der feine Schnitt der blassen Züge daß sie das früher fo gar nicht bemerkt hatte! Ein wenig Aufmunterung verdiente er immerhin ein ganz klein wenig.Wie lange dauern Deine Ferien noch, Robert?" fragte sie so freundlich als möglich. Sie können schon morgen zu Ende sein," sagte er bitter, wenn Du " Behüte Gott. Du bleibst doch gewiß noch bis zu meinem Geburtstag morgen in 14 Tagen. Nun natürlich! Du machst mir doch ein paar Verse, Robert!" Ja daß Du mich wieder auslachst he!" . Hab ich Dich jemals ausgelacht.Röbert ich?" So Du hast den Muth, mir ins Gesicht zu sagen, daß Du nicht fortwährend über mich lachst? mich nicht immer verspottest?" Er hatte eine heftige Bewegung ge-
macht und stand nun dicht vor ihr . er glühte .... Sie fand ihn beinahe hübsch so sie strich ihm lachend das wirre Haar aus . der glühenden Stirn er zuckte zusammen unter der Berührung yer kühlen Hände ... ..Warum trägst Du eigentlich das Haar so so lang und wirr? kurz ist doch viel hübscher so wie es die anderen meist " . Wie Baron Odo? Nicht wahr?" Ich glaube fast. Du bist eifersüchtig! Ach. Du täuschest Dich! Ich mache mir ganz und gar nichts aus dem Baron. Aber das ist sicher: er be sitzt mancherlei, was Du ihm absehen könntest! Haltung und Cvntenance und" "So!" Ja . . . Sag' mal, Robert, willst Du etwas thun, wenn ich Dich darum recht schön bitte?" Nun. bitte mal!" . Ich möcht' Dich zu gern, mal kurz geschoren sehen. Robert," lachte sie., , Wenn Du es willst " Allerdings," sagte sie komisch ernsthaft, ich will und wünsche es." i Dabei sah sie ihn so süß lächelnd an . . . ..."'. .Mathilde!" Er , hatte ihre Hand ergriffen, die sie ihm ausnahmsweise, ließ, während sie,' sich halöabwendend. mit der Linken einen brillanten. Laus über die ganze Tastatur ausführte und ebenso, zurück -: Mathilde, sag', wenn ich das alti fortwerfen könnte, was Dir . so an mir nicht gefällt -p sag', sag könntest Du mir dann nür dann ein klein bischen gutsein" Sie lachte wieder hell auf. während die Blicke ihr kokettes 'Spiel jetzt, nur m den höchsten Tonen sortszten. . Dann lieber Robert, mit dem größten Vergnügen!" . . . Ach. nicht so! das. das klingt so häßlich ! Sag', ernsthaft ver-' sprich es mir ernsthaft . . . Sag', sag', sag'!" Also, id) verspreche esDir feierlich," sagte sie mit komischem Ernst; aber offen gestanden, daß Du so vollkomMen ein anderer werden tonntest ' Er hörte kaum mehr.'wad sie sagte er stand da ganz verträumt sein Athem ging hörbar. Du guter Robert. Du! da!" Sie beugte sich in einer lustiaen'Anwandlung zu ihm hinüber, nahm seinen Kopf in ihre Hände 'und auf seine heiße Stirn traf ihn ein leichter Kuß.' Er stieß einen jubelnden Laut aus. - ' Du bist ungezogen." sagte sie ?sogleich strafend, indem sie sich der drohenden Umarmung mit Entschiedenheit Entzog, ihre Hand'auL seiner loste und. 'als wäre weiter nichts ?eschehen, mit
beiden Händen, schnell und sicher, die flatternde, neckische Melodie des Rondo Capriccioso wieder aufnahm . . .
Zwei Tage später schlug sich Robert mit Baron Odo auf Säbel. den Baron zu reizen.hatte nicht eben schwer gehalten. Schon nach dem ersten Gang war Robert kampfunfähig. Die VerWundung war keine schwere.doch mußte er acht Wochen das Bett hüten. Da nahm er dann seine Zuflucht wieder zu Schopenhauer .... Er ist jetzt ein sehr bedeutender Gelehrter und Mathilde ist eine viel beneidete Frau. Aber weder Roberts Frau noch die des Baron Odo . . . AieHcisya. (Ein japanisches Sittenbild.)
Zu den am meisten chracteristl schen und merkwürdigsten Producten der japanischen Gesellschaft, welche sich auch im heutigen Japan noch unverfälscht erhalten haben, gehört die Geisha". Für Eltern, die durch ihre Töchter Geld verdienen wollen, giebt es einenWeg, der weniger erniedrigend und hoffnungslos ist als der, sie zur Existenz im Aoshiwara zu verurtheilen einen Weg, der, wenn er auch etwas weniger einträglich für die Eltern ist, doch der Tochter ein weit unabhängigeres Ziel bietet. Sie können sie Jemandem als Sängermädchen oder Geisha in die Lehre geben. Der Hyvothekargläubiger um den passendsten Ausdruck zu gebrauchen bezahlt einen kleinen Betrag, gewöhnlich 20 bis 25 Dollars, nimmt das Mädchen im Alter von 14 oder 15 Jahren zu sich, läßt sie sorgfältig im Tanze und im Spiele auf dem Samifen ausbilden, versorgt sie mit schönen Kleidern, und sobald sie gut tanzen kann, nimmt sie einen poetischen Namen an: Fräulein Fichte", Kleiner Schnee" oder Frühlingsblume". Ihr Herr vermiethet sie zu so und so viel pro Stunde, um die Gäste eines TheeHauses oder einer Privatgesellschaft zu unterhalten, wo sie auch als Kellnerin functionirt. Sie ist thatsächlich für eine Reihe von Jahren sein Eigenthum. soweit ihr Verkehr nach außen in Betracht kommt, und er hat den Löwenantheil an ihrem Verdienste. Ihre Herzensangelegenheiteu sind ihr theoretisch überlassen. Ist sie noch sein Kind, so nennt man sie hana pyoku", (Halb-Juwel. denn der Lohn dieser Mädchen wird poetisch Juwel" genannt, das Geschenk, das sie erhalten, heißt liana", Blume) oder o-sliaku" (die Becherfüllerin) oder aber einfach maiko" (Tanzkind): sie erscheint mit älteren Mädchen. die ihr aufspielen. Wenn sie 16 oder 17 Jahre erreicht hat, ist sie eine völlig ausgebildete Geisha" , (wörtlich Künstlers") und entspricht allein jeder Einladung zum Tanzen, zum Spielen oder zum Aufwarten oder aber einfach zum Plaudern und um sich den Hos machen zu lassen, überhaupt um dem trägen ermudeten Manne die Zeit zu vertreiben. Ist sie geschickt, gutmüthig, scherzhaft, vor Allem aber schön, so erwirbt sie sich bald einen Ruf in der Stadt: die jungen japanischen Herren hören es gerne, wenn man sie mit ihr neckt, ihre Engagementliste ist voll auf Tage hinaus. man kann sie nur auf etwa eine Stunde' zu Gesicht bekommen. Diam'anten erscheinen an ihren Fingern, Perlen in ihrem Haar,' sie wird stolz, merkwürdige opalfarbige Blitze schießen zuweilen durch ihr schwarzes Auge und eines Tages verschwindet sie. Wir werden zu einem opulenten japanischen Diner geladen sie ist nicht da: wir fragen bei den Freunden ach Niemand hat sie gese hen und wenn wir sie ein dutzendmal vergeblich nach einem Theebaus bestellt haben, sagt man uns: Sie hat sich zurückgezogen." Wir wissen dann, daß sie das HLchsie Ziel des Strebens einer Geisha erreicht hat, es hat sich Jemand so sehr in sie verliebt, daß er es nicht ertragen kann, wenn sie auch andere Leute unterhält und deshalb hat er sie losgekauft". Er hat eine Summe bezahlt, gegen die ihr Herr alle Ansprüche auf sie aufgibt, und sie zu sich nach Hause genommen. Für dieses zweifelhafte Privilegium hat er wohl 500 bis 1000 Dollars bezahlt. : Hat der Liebhaber irgend einPfandrecht auf die Dame, wenn einmal der Handel abgeschlossen und der Honigmönat vorüber ist? Keineswegs, wenn sie nicht Dankbarkeit und Neigung an ihn- kettet. ? Und hält dieses Band? Nickt immer! Es kommt natürlich oft vor. daß die Aufregung, die verschiedenartigen Triumph: einer erfolggekrönten' Geisha ihr die stillen Freuden des häuslichen Lebens unerträglich machen. Oft wird die Schuld daran ihr beigemessen.- gewöhnlich aber ist es das Männerherz, das zuerst fahnenflüchtig wird.' Es ist des Mannes Wankelmüthigkeit..die sie in'rührender Weise in deni Liede besingt, das sie uns unter Begleitung des Samisen vortragt, und indem sie sich selbst mit der Yana;v der Trauerweide vergleicht. '' Es laßt sich etwa wie folgt wiedergeben: 1 - ' Schaukle Weide hoch und' nieder.' Vorwärts, rückwärts, hin und, wieder. So sind Geisha-Herzen auch., . . . Folgend .jedem Liebeshauch. . . . !Dcr japanische Tanz, wie ihn die Geisha vorführt.- ist in. der Hauptsache eine Reihe von wechselnden Stellungen mit besonderer Berücksichtigung der. Handhabung . d?s. Fächers. ...Die Sängerin wird, aufgefordert, zu tan zen'. sie. sendet nach ihrem Samisen. :iner .dreisaitigen Guitarre mit. - lan?em öals und ,'klewem.:-, viereckigem Corpus, das sie mit einem elfeubeinerneu Plectrum. Gearbeitet , und dem sie beim-. Stimmen recht unangenehme 'V'. " ,,,A'"- '.'! . :. : '
Tone entlockt. Der Gesang ist abendländischen Ohren sehr unsympathisch ; die Stimme' näselt Im höchsten' Falsett, und die Gesangsweise ist so falsch, daß sie selbst der Darstellerin zuweilen Thränen erpreßt. An die Musik des Samisen jedoch gewöhnt man sich, obwohl sie recht sonderbar und unbegreiflich ist. Ein gewöhnliches japanisches Orchester besteht aus einem Samisen, einem kleineren Samisen, der japanischen mit dem Bogen gespielten Violine und einem Koto, einer Art langer dreizehnsaitiger Harfe, an der die Stege während des Spieles auf- und abgeschoben werden. Die Tänzerin legt in ihre Pas sehr wenig Anmuth; ihre raschen KörperWendungen erinnern eher an das Rechts kehrt Euch" einer Ordonnanz als an die schwebende Drehung einer Koryphäe. Alle Schritte werden auf der ganzen Fußsohle ausgeführt und die Zehen kommen kaum mehr in Action als beim Gehen. Auch ist der Tanz, den wir in TheeHäusern beobachten, keineswegs eine Leistung von Kraft und Beweglichkeit, gepaart mit vollendeter Anmuth. Dennoch hat die japanische Tänzerin in dem Wiegen des Körpers, in den schlangenartigen Bewegungen der Hände und Füße, besonders aber in ihrer pantomimistischen Geschicklichkeit eine unerschöpfliche Quelle der Abwechslung. Auch eine wunderbare Beweglichkeit wird unausgesetzt durch Uebung gepflegt.
Trcin Frcwlein. Von O. Kcrnstock. Auf einem anger gruenen da faszen drei frewlein zart. Wer wird uns brutlich minnen und unsern kränz gewinnen? Des rieten die drei hart. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen, Adalheid. Hiltegund. Jsebill! Mein vingerlin soll tragen, niwan ein jeger stolz, der birsen kan und jagen das eberswin in hagen. den edlen hirsz im holz. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen. Adalheid. Hiltegund, Jsebill! Eins kaufherrn will ich beiden der soll mein vriedel sein, der wird sein trutel kleiden in vech und samt und seiden, in scharlach und pfawein. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen, - Adalheid. Hiltegund. Jsebill! Kein kaufherr soll mich freien und auch kein weidgenosz, ein ritter fuert mit reien, mit gigen und schalmelen mich auf fein gravenschlosz. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen, Adalheid. Hiltegund. Jsebill! Bon dannen sider wichen der jare neunmal vier, da saszen bei den siechen die dreie magctlichen wol fuer des spitels tuer. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen, Adalheid, Hiltegund, Jsebill! Ein kater ungehuere im schosze jeder schlief, und fach die aventuere ein degen noch so fiere, er schlug ein creuz und lief. Still, still, still! Wer voglin fangen will, darf nit im laeublein rauschen, ,Adalheid, Hiltegund, Jsebill! Wer hat das lied gesungen? Ein muench zu Toberlu. Den maiden alt und jungen von hochvart gar betwungen ruft er warnunge zu: Still, still, still! ?Wer voglin fangen will, -darf nit im laeublein rauschen, Adalheid. Hiltegund. Jsebill! ' . Selbstbewuß t.HerrSchnei der (zu einem Dichterling): Warum wechseln Sie eigentlich so oft Ihre Wohnung; Herr Fexel? Herr Fexel: Der Stadt zum Aerger! Ueberall, 'wo ich gewohnt habe, wird sie einst Gedenktafeln anbringen lassen müssen! ' 'Probat. Junger Mann: Das wäre 'alles schön und gut. werin sie nur den einen Fehler nicht hätte,, daß sie schielt. Schadgen Was wollen Sie mehr? Man sagt doch, die Lie-' be ist blind.' und bei Ihnen schielt sie nur! . , : : , WaswirdEr"dazu s age n. Mutter: Liesel, bei der Tante n i. cn ' ' cn.-ic u oie iauii c: neiner zuo angeiommenj Schau hinüber und frag', wie'Z der Tante geht! Liesel: ' Soll zch auch fragen, wie's dem Onkel geht?, A b g e t r u m p f t. Gigerl (zum Maler): Wie' betitelt sich denn Jtzre zeueste. Sudelei? Maler: ' Alerander; den gordischen Knoten durchba'aend. Gigeil: Wie weit r.) 33 denn damit? Maler: Fertiq.,b'.s. eins den Knoten; Sie warm ein passendes Modell dazu. . Der beste Vogel. Onkel: 'Wie weit seid Ihr jetzt in der Naturqeschichte?" Kleiner Neffe: Bei den Lögeln!" Onke: ' So! Welcher Vogel gefällt Dir denn, am besten?" f - Kleiner Nesse: Ente mii Schmyrohtt", . .', . " ..
Iic I-rmldcrnslschcrci. Zu den wohlschmeckendsten Vewohnern der an Fischen reichen Ostsee gehört die Flunder, deren Fang. Zubereitung und Versand in zahlreichen Dörfern an den Ufern dieses deutschen Binnenmeeres die Hauptindustrie bildet. Als Spickshrnd" wird dieser Plattfisch weit in das Binnenland verschickt und bringt als geschätzte Delicatesse überall gute Preise. Die gebräuchliche Art des Fanges ist die mittels ausgelegter Netze, da der deutsche Ostseestrand zum größten Theile flach und sandig ist; die nur 8 bis 13 Zoll eintauchenden Schifft können deshalb bequem in der Brandung landen und an den Strand gezogen werden. Dort ist Raum genug für. die oft meilenlangen Auslegenetze, deren Ausbreiten, Neinigen und Zu-
Aus laufendes Boot. sammcnfchießen in engen Hafenplätzen Schwierigkeiten bereiten würde. Die bekanntesten Fischerplätze für diese Art des Fangesstnd Ahlbeck und Misdroy. Wenn die Fischer zum Fang auf die See Hinaussahren, lagern am Boden aufgeschossen der Reihe nach etwa dreißig bis vierzig Netze, sowie eine Anzahl von kleinen Flaggen, wel6ze späterhin, ausgeworfen, die Lage der ausgelegten Schnüre kennzeichnen. Außerdem befinden sich etwa ein Dutzcnd Sandsäcke als Ballast an Bord. Das Großsegel ist geheißt und etwas aufgetopt, während die kleine Stagfock fertig zum Gebrauch am Vorsteven klar liegt. Die Leute steigen nun. mit mächtigen Wasserstiefeln versehen, in die niedere Brandung und schieben das Fahrzeug unter ziemlichem Kraftaufwand vom Sande ab. Sobald dasselbe frei ist. springen die Fischer hinein. Ein paar Nuderschläge befördern das Boot durch die Brandungswellen. Die Stagfock wird geheißt, und bald segelt das Boot in AuslegenderNetze. tieferem Wasser der Fangstelle zu. Etzva zwei' bis drei Seemeilen vom Lande wird Halt gemacht, und die Segel werden bis auf - einen Theil des Großsegels niedergeholt. Die Arbeit des Netzeauslegens beginnt. Bon den vier Fischern, welche zum Dienst gehören. greift der eine zu den Rudern und bewegt das Fahrzeug langsam vorwarts. Zwei der Leute lgssen nun die Netze, welche an der oberen Schnur mit Schwimmern, an der unteren mit kleinen Bleistückcn versehen sind, durch ihre Finger nach dem Hintersteven zu in das Wasser gleiten, während der vierte die aufgeschossenen Netze klar legt und den beiden Gehilfen zureicht. Jedes der Netze, welche an einander geknüpft werden, hak eine Länge von etwa 100 Yards, so daß beim Auslegen von vierzig Stück ein achtbarer Raum mit Fanggeräth versehen ist. In einigen Abstanden werden die unten mit einem schweren Stein an langer Leine befestigten Flaggen über Bord geworfen, um die Richtung der gelegten Netze, fowie den Besitzer derselben anzuzeigen. Nach etwa einundE iKbqlfnMX Neve,,. ' !! durch die Schwimme? getragen, im Wasser, aufrecht. .Streift ein Zuz. Flundern quer am Grunde vorb::, so bleiben dieselben.' mit d?n 5iemn in den etwa zwei Zoll in ..Geviert messenden Maschen hängen und sind gefangen. . Am! anderen Morgen eilen die Fischer wieder mit ihren Booten .ur Stelle. Die Segel werden" 'gänuich niedergeholt.- - Dur mit den Nudern haniirende Manil streicht langsam das Noot rückwärts, wahrend die übrigen drei Leute die Netze über d:?. Achtersteven vorsichtig einholen. Ist ' der
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kinhalbstündV.er .Äröcit feln b:e i- ? vertrauend aufdie.gujmüthlae Dümmht ber Flundern. heimwärts.
; Dle, Netze, stehci- nun rs'elner Tiefe rjon'4O.i's L0 Fuß'.'uniesm Grunde durch-, dle Bleistücke' gehalten oben
Fang gut, so krabbelt und zappelt es bald im Boote von den graubraunen Plattfischen, daß es eine Lust ist. und schwer beladen rauscht das Fahrzeug heimwärts. Ist der Fang ergiebig gewesen, so loerd'n sofort nach dem Auflaufen des Bootes am Ufer die Netze fammt den zappelndenFlundern geborgen. Frauen und Kinder eilen herbei, um sich beim Entwirren der Fische aus den Maschen zu betheiligen. Die Netze werden an niedere Stützstangen gehängt und sorgsam abgewickelt. Für die gefangenen Flundern stehen Körbe bereit, zugleich auch Behälter für etwaige werthvolle Steinbutten, welche häufig mit den Flundern zusammen ziehen. Nachdem der Fang geborgen ist, werden die Netze sauber von allem Schlamm. Tang und dergleichen gereinigt und zum Trocknen an den vorhin erwähnten Gerüsten aufgehängt, um am anderen Tage wieder aufgeschössen zu werden und bereit zu neuem Fang: zu liegen. Ihren wahren Werth erhält die Flunder erst durch Räucherung, und nachdem sie diesen Vroceß durchgemacht hat, wird sie an der Ostsee Spickflunder genannt. Die Umwandlung der Flunder in die Spickflunder geschieht in der Räucherkammer. Es ist dies ein gemauerter Raum von etwa 6 Fuß Breite. 10 Fuß Tiefe und 10 bis 12 Fuß Höhe. Im Innern derselben befinden sich in die Wände eingelassene Sprossen, wie an einer Leiter, welche zur Stütze von Stäben diesen, auf denen die Fische gespießt sind. Einige an den Seiten der -Kammer angebrachte Klappen lassen, sobald sie gezogen werden, den Rauch entweichen und dienen auch dazu, die Fische in ih-
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Entleeren der Netze. ren Stadien der Räucherung zu prüfen. Aeußcrlich unterscheidet sich ein derartiges Institut nicht viel von anderen Häusern, nur daß einige größere Schornsteine und dicke Rauchabzüge etwas Absonderliches verrathen. Das Innere des Gebäudes theilt sich in die Räume für die Räucherkammern und diejenigen fürs Einsalzen, Trocknen und Verpacken. Je nach der ErgiebigZeit des Fanges schleppen nun die Fischer ihre Beute ausgeweidet und gereinigt heran. ' Die Anzahl der dem Räucherer überwiesenen Fische wird auf einer Tafel notirt. Alsdann kommen die Flundern auf ein bis zwei Stunden in den Salzbottich, um darauf auf etwa 3 Fuß lange Stäbe gereiht und an Gerüsten zum Ablaufen aufgehängt zu werden. Nach dieser Procedur werden die Stäbe mit den aufgereihten' Fischen in die Räucherkammer zwischen den Sprossen befestigt. Dann wird helles Holzfeuer angefacht, welches etwa zwei Stunden lang mit gutem Zuge brennen muß. Danach aufgeworfene Holzkohle dämpft die lodernden Flammen, die Zugklappen werden geschlossen, und die eigentliche Durchräucherung der Fische geht in der Zeitdauer von ungefähr vier Stunden vor sich. Jn .Ahlbeck wird ausschließlich nur Eichenholz zum Räuchern verwendet. Die dortige Spickflunder bekommt dadurch ein Fischräucherei. viel kräftigeres Aroma, als beim Gebrauch von anderen Holzarten. Nach Ablauf von vier Stunden probt der Näuchercr die Fische, ob sie in Farbe und Wohlgeschmack gut gerathen sind. Ist die Probe nach Wunsch ausgefallen, so wird die Kammerthür geöffnet und daö Feuer durch Wasser gelöscht. Nach Abkühlung des Ofens, werden endlich die Flundern herausgenommen und den' betreffenden Besitzern 'ausgehändigt. " ' ' Einzelne Räuchereien arbeiten auch für-den Versand auf 'eigene Rechnung. Die' fertigen 'Fische kommen alsdann in den Packraum, woselbst sie sortirt und auf große Tische der Reihö nach aufgeschichtet werden. - Da die Verpackung selbst mit' größter Sauberkeit und Umsicht vor sich gehen muß, so erfordert sie nicht geringe Sorgfalt und Uebung und wird meist von dem InHaber der Räucherei selbst besorgt. Ein oder zwei Mann .reichen dabei dem Packer immer je vier Stiick Flundern zu, welche? sie sorgfältig, ohne sie zu drücken oder zu verleben, in die bercitstehenden Kisten reihenweise leat.! Ein diesen beiaelegter Zettel zeigt die An?a!:l der verpackten Fische an. - Der. Versand geschieht mittels Eilvost, fo daß die Abends- geräucherte Flunder ickon am näcksin Vorrttaae in'-den berliner Markthallen tau':' werden lärr,. ' ?.ur Jadezeit ist die Spickslunder .feilbietende Frau e:ne Erscheinung, 'welche man auf Schritt und Tritt antrifft. Mit der c;oldigbraunen' Last traben die Fischweiber ohn' Unterlaß ihm M:JU 55Us und M.achkN gute Geschäfte, da Badegäste bekanntlich einen anz anormalen -Appetit entwickeln und auch die Art der Rauche- . . 'M '.MV.
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rung den Fisch leicht verdaulich mit, so daß man sich die Spiäflunder nicht
über ißt. 4 t IkMWM. m r I m Packraum. Es giebt auch eine Anzahl von Gourmets. welche die WitterungsverHältnisse berechnend, auf die Güte und namentlich Frische der Waare schließend, nur dann kaufen, wenn ihnen diese Bedingungen günstig erscheinen. Bei stürmischem Wetter wagen die Fischer nicht, die Netze einzuholen. Die in den Maschen steckenden Flundern zappeln sich zu Tode und kommen dann nach einigen Tagen erst, in nicht mehr ganz frischem Zustande, an den Strand und in die Näucherezen. Wenn auch der gewöhnliche Sterbliche keinen großen Unterschied finden wird, der Gourmet schmeckt ihn sicher heraus. Am besten befriedigt der Fisch, winn er, bei kühlem Wetter und ruhiger See gefangen, sofort der Räucherei überwiesen wird. Minister v. Goßlcr. Als Nachfolger des Generals Bronsart v. Schcllendorf. dessen Rücktritt im In- und Auslande kerechtigtes Aufsehen erregt hat, ist GeneralLieutenant Heinrich Wilhelm. Martin v. Goßler.welcher bisher Commandeur der großherzoglich hessischen (23. DiVision) war, zum preußischen Kriegsminister ernannt worden. Der neue Minister, ist am 29. September 1841. zu Weißenfels geboren. Er trat nach Absolvirung des Gymnasiums zu Königsberg i. Pr. im Jahre 1860 in daS 1. Jnfanterie-Regiment, heute Grena-dier-Regiment König Friedrich III (U Ostpreußisches) No. 1 ein. Er machte den Mainfeldzug, fowie den deutschfranzösischen Krieg mit und wurde ber ,1 ? --Ts"', rm -r-"r-; i:. . - , k.-?sr-,-w v 'V V &w vMv . L? vwru. - 'Mfc:a'w' 'v. ( ' . . ??,r ifT.l MV'' ir;V.VOVyV M?ZW5 : MWMUM ' " Gen. -Lt. v. Goßler. Wörth schwer und bei Orleans leicht verwundet. Nach längerem Frontdienst wurde er als Major in das Kriegsministerium versetzt und im Juli 1884 Abtheilungschef im KriegsMinisterium, am 3. December 188i Oberstlieutenant . und am 4.' August 1883 Oberst. Am 22. März 1889 betraute ihn der Kaiser mit dem Commando des 3. Garde-Regiments zu Fuß, um ihn schon zwei Jahre später, unier dem 14. Februar 1891, mit der Führung der 43. Jnfanterie-Brigade zu beauftragen, deren Commando er am 16. Mai desselben Jahres erhielt, wobei zugleich seine Beförderung zum GeneralmaZor erfolgte. Aber bereits einige Monate später, unter dem 20. October 1891. trat seine Zurückversetzung nach Berlin und die Ernennunz zum Director des Allgemeinen Kriegsdepartements ein. In dieser Eigenschaft war General v. Goßler bis zum 27. Januar 1895 thatia. worauf er, unter gleichzeitiger Beförderung zum Generallieutenant, zum Com mandeur der großherzogl. hessischem (25.) Division ernannt wurde. Unangenehme Renanr mag. Gast: Die Suppe ist VersalZen Ihre Köchin ist wohl verliebt?' Wirth: Keine Spur! Die alte Schachtel renommirt blos damit l i Ein fonder barer. Betrüger. A.: 'Du. der dort hat mich um 20.000 Dollars gebrächt I.: Wie so?" A.: 'Er hat mir seine Tochter, nicht gegeben!". Hochftt'SchiiSterrcheit. Tochter: Mama, der Assessor hat sich noch nicht .erklärt!"- Muttern Aber' das ist doch wirklich emunserschämt verschämter Mensch!''.. ,'! .S,ÄÄ rn mnlttsfflchr (zu einem Soldaten,.' der emen'Kuopf am' KXr$ tvTA-Y- "rfi nlctftt' fnr Wr danken : A uS d e m . F ö r'st e a'm e n. .'W'ir; habey' verschriene Nassen von Mildschweinen!. Es aibt ungari sche.Mnische, elMlr Nassen u. s. w.5 In 'was erkentten.)S. nun diese ver sHudenenArten. 'HerrÄdiunit?'' tfm am Dialt. ,Herr' Forstmn xti ; ., Z u r ü ck g g 6 b e n. Frau (ihrem -von- der . Kneipe : heimgekeacte Manne eine Gardinenpredigt haltend): Kurz ich begreife nicht wie Du ir ftr einer dummen Kneipgesellschafi .Deinen schönen Schlaf bis 12 oder gar 1 Uhr.opfern kannst! . Mann: Und ich begreife noch .wenZger wie Du , w:gen einer -dummen - Garbinenpredigi Deinen schönen, Schlaf und ob:7.d7?in meinen bis. 2 Lder g 3 Uhr o: kannst.! i:..:: v.v
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