Indiana Tribüne, Volume 20, Number 10, Indianapolis, Marion County, 27 September 1896 — Page 1
o A n svc Ct rlC AO rlO P s kVflA KV s W V W JJx o &y V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiano, Sonntag, öen 27. September 1896 Jahrgana 30 No. 10
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Massen- ' Versammlung In der Mozart Halle, Montag, den 28. Sept. um 8 Uh? AbendZ. Unter den Auspizien der deutsch-chZörikanischea
Gut - Geld . Liga. Redner des Abendö: Herr Philip Nappaport ad Herr Emi v Schleinitz, Riialttatfcl .suikvill, zeign.' DaS Ciecuttv-omlte : v Lieber, Lrak r.vendarter. Prftdtt. Vorsitzer. Schwöba Kirbe gegeben vo dem &SM(3 UckliMM in der Mozart-Halle, am Montag, 19. Oktober 1896. ' Eintritt : Herr und Dame L0c. .." Jede weitere Dame . . 25c. Zur Aufführung kommt: D schwäbische Smeind.rath von Vuaba , norbuS wird o e O lu unb ölstcr frage ledigen. föeorge fflernnann , AnJjÄ 1 ßiSiJFf $&s-.. JsiHsnbeftaüöev, Office : 28 Süd Dclavareßr. eme : 120. 122, 124, 126, 128 Oft Pearlft! Ttlnien 01 1 Offen Taa und Nacht - MMMiW. Hauptquartier der natioelendem. Partei. . Chicago, 26. Sept. D,r Vorfitzende W. D. Bynum, Schatzmeister 3oh P. Frenzel und C. V. Holma, Chef de litterarischen Bureau de Comite de? Goldwährung Demotraten, eröffneten hier formell ihr Hauptquartier. Sobald Vorfitzender Vynum die Geschäfte fest in seine Hand genommen hat, wird er eine Versammlung de Exekutiv-Comite einberufen und e wird eine energische Führung der Campagne für Palmer und Buckner begonnen werben. Die Stimmung im Osten, sagt Herr Vynum, welker soeben au New Vork kommt, ist überall gleich. Sine große Mehrzahl der Demokraten wird für McKinley stimmen. Wenn meine Nachrichten genau , find, wird New Lork für McKinley 200.000 Stimmen abgeben. C giebt Staaten, in denen Palmer mehr Stimmen erhalten dürfte al Bryan. Nach Allem, va ich au privater Quelle höre, glaube ich, daß New Hampsdire für Palmer ehr Stimmen abgeben wird, al für Biyaa. Vrand eines College Clinton, 3a., 27. Sept. Da Northern Illinois College zu Fulton wurde gestern durch Feuer völlig zerftVrt. Der Schaden belauft. sich auf $100,000, Th a ch er.l eh n t a b. U l b a n y, N. I , 27. September. 2ohn Boyd Thacher hct die Nominatio? zum Gouvernör von New öork abgelehnt. ZßYOg gefunden. . SickSville. O.. 27.Sevt. ?n sjne? alfea Hülfe am, Maumee gluß. ist lange von einem Lumpensammler besonnt ar, fand an beim Ayfrei eu de Fußboden $6000 in Sold.
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W&Jm,
! Fürst Biömarckö Brief.
L o n d o n, 27. Sept. Der Correspondent der TimeS" in Berlin schreibt : Der Brief de Fürsten Bismarck an Gouvernor Culbertson von TezzS, worin er den Der. Staaten empsiehlt unabhängig von der übrigen Welt Silber-Freiprägung einzuführen. ist in den hiesigen agrarischen Kreisen mit Jubel aufgenommen worden. Es ist wohl richtig, daß er ftetS der Dop. pelwührung zuneigte, fand aber keine Luft, so lange er im Amt war die Verantwortlichkeit für Doppelwährung zu übernehmen. Dieser Brief mag den unverantwortlichen aber gefährlichen Aeußerugen beigezählt werden, die ihre Bedeutung dadurch erlangen, daß sie geeignet find solche Leute auf Irrwege zu leiten die mehr Heroenbegeisterung alS eigene Gedanken besitzen. Ein guter Fang. Nach angestrengter Arbeit ist eö der Geheimpolizei gelungen, einen geriebenea Gauner abzufangen. Unsere Leier werden sich noch erinnern, daß kürzlich ein alter Deutscher der Südseile, der Name ist un augenblicklich entfallen, von einem Mann um etliche $30 beschwindelt wurde, indem er einem LandSmann vertraute, der vorgab, beauftragt worden zu sein, einen Gepäckmeifter im Bahnhof anzustellen. Da Geld verlangte er für eine Uniform. Sobald er da Geld hatte, verduftete er. Auf gleiche Weise bekam er $28 von Paul Klingftein, der da, Geld von seinem Schwiegervater, Geo. Fischer, borgte und von einem jungen deutschen Floristen Namen Eö. Schmidt, an HoSbrook Str. wohnhaft, dem er eine Stelle al Dekorateur der Eß vagen versprach bekam er die gleiche Summe. Thak. Joung, der Sohn von Loui Soung, den er in Sissle Wirthschaft traf, ging nicht auf den Leim und daS führte heute zu seiner Verhastung. Der Mann, der seinen Namen auf der Polizeiftation al 3o. Miller angab, war sehr schlau, aber eö war doch der Polizei gelungen festzustellen. daß ein Mann, auf den die Personalbeschreibung paßte, häufig von Spencer nach Maywood fuhr. Sobald der Fall de Joung auf der Station gemeldet wurde, begab sich McGuff mit dem Wirth Zuck Zimmerman, der den Mann kannte, da er bei ihm einen Gimpel fing, nach Maywood, um ihm den Weg abzuscheiden. McGuff fuhr um $1 Uhr hier weg und al er um 6 Udr noch nicht zurück war wurde man ängstlich und schickte Thornton mit einem Fuhrwerk au um ihn zu suchen. Gegen 9 Uhr traf aber McGuff mit seinem Mann ein. Interessant ist e wie Miller zu Werk ging. Er wohnte in pevcer, suvr mit der Bahn nach Maywood, ging zu Fuß nach West Indianapolis und mietete ein Kutsche, mit welcher er dann hierherfudr. Sobald er seinen Fang gemacht hatte fuhr er schleunigst nach West Indianapolis, ging u Fuß nach Maywood unö bestieg dort den Zug nach Spencer. Konnte er keinen Gimpel finden, der aus den Leim ging, blieb er bei einem Wirth in Mayw'ooo über Nacht und versuchte den nächsten Tag wieder sein Glück Da er in West Indianapolis und in Maywood für einen woh habenden Floristen galt, wurde eS der Geheimpolizei sehr schwer, auf seine Spur zu kommen. ' Miller ist ein gut gekleideter junger Mann, mit Schnurrbart. Er erklärte dem Schreiber ein geborener Bai zu fern, weigert ' sich aber, irgend welche weitere Aussage über sich zu machen. Salzfluh tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend ' und andere Korperlheile Sood S arzapanua, ver grope zurrein'igef tlt Salzguß. H o y d'S Pillen wirken Vorzug, lich nach der Mahlzeit und kuriren opfveh. 35.
Hiesiges.
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Damen dagegen sah tch nur zwei. Die eine war eine beleibte. ältereDame, welche die ganze Fahrt hindurch fortwährend aß und trank. Die andere war na, mit einem Wort, das reizendste Geschöpf, das meine Augen je gesehen hatten. Es war mir nicht möglich, die Blicke von ihr zu wenden. Ich ging fortwährend an ihr vorüber und sah ihr dabei jedesmal in die Augen. Ach, und sie hatte so hübsche, graue Augen! Und dazu prachtvolles, goldgelbes Haar. Um ihre Ersehetnung gebührend zu beschreiben, müßte ich ein Dichter sein. Em oder zwei Mal begegneten ihre Augen den meinen für einen Moment, und ich war betroffen von der unendlichen Traurigkeit, die in diesen holden Sternen zu lesen stand. Soweit ich es beurtheilen konnte, war sie ganz allein. Wir hatten ungefähn die halbe Reise ge macht; ich war zum etwa fünfzigsten Male an ihr vorübergegangen, da sprach sie mich an: Würde der Herr die Liebenswürdigkeit haben und den Steward veranlassen, mir einen kleinen Cognac zu bringen?" Sie sprach französisch. Ihre Stimme war hold und süß", wie es im Liede heißt. Ich war so geschmeichelt, daß ich nicht einmal zu antworten vermochte. konnte mich nur verbeugen und lief so schnell' wie möglich selbst nach dem Büffet, um ihr den Cognac zu holen. Ach. und sie 'dankte mir in so liebenswürdiger Weise! Ich möchte sagen, sie nippte wie ein Kanarienvögelchen, wenn ich nicht wüßte, daß Kanarienvögel für gewöhnlich kei nen Cognac trinken. Ich hoffe, mein Fraulein, Sie haben sich jetzt etwas gestärkt wagte ich leise zu bemerken. Ja, allerdings," murmelte sie, ich danke Ihnen, mein Herr, aber ich bin
kein Fräulein, ich bin Frau, und zwar Wittwe." Bei diesen Worten drückte sie ihr Taschentuch an die Augen. Wie interessant nein, wie rührend war dieses einfache Bekenntniß. JeiLt wußte ich auch, warum sie so traurig aussah. Ach. wie gerne hätte ich sie getröstet! Zufällig befand sich ein Feldstuhl in der Nähe. Ich wagte es denselben ein wenig näher zu rücken und mich darauf niederzulassen; aber ich wurde blutroth ob meiner Kühnheit. Sie schien sich darüber gar nicht beleidigt zu fllhlen, und wir wann bald in lebhaftester Unterhaltung mit einander. Stolz war sie nicht, im Gegentheil, sie war die, Liebenswürdigkeit selbst. Wie sie mir erzählte, war sie nur drei Tage in London gewesen Sie hatte dort geschäftlich zu thun gehabt und zog sich jetzt wieder in die Einsamkeit zurück, in die kleine Villa, wo sie seit dem Tode ihres theuren Gatten stets gelebt hatte. Sie müßte, wie sie mir erzahlte, erst mit . dem Abendzuge weitz rreisen, da sie in Calais noch eine Besorgung zu machen hatte. Daö plauderte sie Alles mit einer reizenden Aufrichtigkeit herunter. Ich sah keinen Grund, weshalb ich nicht ebenfalls mit dem Abendzuge weiterreisen sollte. Ich machte sie also mit meiner Absicht bekannt, und sie hatte nichts dagegen einzuwenden. Sie gab mir sogar zu verstehen, sie reise sehr gern in Gesellschaft, und dabei sah sie mich an mit einem Blick, mit einem Blick! O! Ich hatte ihr bereits erzählt, daß ich im speciellen Auftrage meines Vaters nach Paris fahre, doch hatte ich ihr von dem Ring kein Wort gesprechen, ebenso wenig hatte sie denselben gesehen. Bevor ich den Zug in Dover verließ, hatte ich meine Handschuhe angezogen und trug sie noch immer. Als wir in Calais landeten, gestand mir die Dame, daß sie hungrig sei und später gern eine Kleinigkeit zu sich nehmen möchte. Während sie nun ihre Besorgung machte, nahm ich einen Wagen und fuhr nach dem Hotel Dessin Da der Speisesaal dort überfüllt war, so ließ ich mir ein Cabinet geben und bestellte ein Diner. In etwa einer halben Stunde kam die Dame an. . Nun kann man aber nicht gut in Handschuhen an einem Diner theilnehmen. Eö war also die Frage, ob ich mit dem Ring am Finger dinirm oder ob ich den kostbaren Schatz in das Etui legen oder in die Rocktasche stecken sollte. Wer einigermaßen Menschenkenner ist, wird einsehen, zu welchem Entschluß ich als einundzwanzigjähriger Mensch angesichts dieses hübschen Frauchens gelangte. Die, Dame nahm hier und da eine Kleinigkeit, aß aber kaum mehv als ein Sperling. Wie schnell die Minuten derttoaenl 5tä j hätte in diesem kleinen Zimmer mich tm Jahr aushalten können. Plötzlich fragte die Dame: Rauchen Sie. denn nicht, mein Herr?" , O gewiß, bedeutend mehr, als mir gut ist," erwiderte ich. ' Dann rauchen Sie. hoch jetzt, bitte sehr, ich habe $ sehr gern, wenn ein. Herr roucht.. .'' Ich stand auf; um mein; Cigarrentasche aus meinem Ueberzieher zu hlen. Meine Gefährtin lete föu Hantz
! letqt aus meinen Arm ach, eine reizende kleine Hand und sagte: Wissen Sie, mein Herr, ich habe Ihnen ein Geständniß zu machen. Ich rauche auch, aber Cigaretten. ' Ich lebte mehrere Jahre in Spanien, wo fast alle Damen rauchen. Der Gedanke, daß eine Dame raucht, ist Jhnen doch nicht unangenehm?"
unangenehm? O. ich bitte!" Nun ja, Sie sind eben dazu zu sehv Weltmann und über solche Vorurtheile erhaben. Nun, Sie sollen eme von meinen Cigaretten rauchen." Mit diesen Worten nahm sie auS ihrer Reisetasche ein kleines Etat und bat mich, eine Cigarette herauszuneh men. Dann steckte sie mit ihren eigenen zarten Fingern ein Streichholz an und setzte ihre wie auch meine Cigarette in Brand. Bei dieser Gelegenheit mußte sie meinen Brillantring bemerken. Sie werden den Geschmack etwas eigenthümlich finde" sagte die Dame, nachdem sie einige Züge geraucht hatte. Diese Cigaretten werden aus parfümirtemTabak gemacht; ich rauche nie andere, hoffentlich ist Ihnen der Geschmack nicht allzu unangenehm." , O, im Gegentheil, gnädige Frau, tch finde die Cigarette ganz entzückend. . Zller iserucy tu allerdings, wie Sie sa- . gen, etwas eiaentbüml'icb. aben dabei aromatisch und angenehm, sogar sehr angenehm." Wir rauchten schweigend einige Zeit. Was würde dieses reizende Geschöpf wohl sagen, fraate ick mick. wenn ick ihr gestände, daß ich mich rasmd in sie : fe,r:.iu L'2uo (m".t. f. ' '.. i vtuicui iyuiic? ;uuioc ie Mtcy Mit Entrüstung abweisen, oder würde sie Plötzlich fuhr ich empor und fand zu meinem größten Entsetzen, datz ich geschlafen hatte. Das Zimmer war dunkel, mein Kopf that' mir furchtbar weh. Ich stand auf und wankte an'S Fenster, dann blickte ich mich um. Aber wo war die Dame? Weshalb hatte ich solange geschlafen? Ich Wrzte auf die .Klingel zu. und wenige Minuten darauf erschien ein Kellner mit einem Lichte. Wo ist Madame?" fragte ich. Madame," antwortete der Kellner, ist vor ungefähv drei Stunden ausgegangen; sie meinte, sie hätte noch einige kleine Besorgungen zu machen, und würde in kurzer Zeit zurück sein. Auf keinen Fall, meinte sie, sollte ihr Bruder. der schrecklich an der Seekrankheit litte, gestört werden. Bis jetzt ist Madame." fügte der dienstbare Geist hinzu, noch nicht zurück gekommen." Vor drei Stunden fortgegangen, seekrank, ihr Bruder! Waö soll das heißen? Ich setze mich nieder und UNwillkürlich drückte mein Arm auf daö kleine Etui, das sich in meiner Tasche befand. Gleichzeitig blickte ich auf meinen Finger. Was war daS der Ring war verschwunden! Wie vom Schlage gerührt, sprang ich aus. rannte im Zimmer hin und her, dann siel ich wieder auf den Stuhl und verbarg mein GeNcht in den Händen. Am nächsten Morgen um 9 Uhr stand ich vor meinem Vater und erZahlte ihm mein Abenteuer. Während ich vor Wuth undScham Thränen vergoß. lächelte er in ganz eigenthümlich spöttische Weise. Als ich geendigt, ging er zu seinem Schreibsecretär. öffnete ein Geheimfach in demselben und sagte: Sei nur ruhig. Ned. hier ist de, Ring, ganz unversehrt." Ich konnte vor Verwunderung kein Wort heraus bringen.. .Als die Dame Dich ver ließ." fuhr mein Vaer fort, war es gerade Zeit, um mit dem letzten Boote nach Dover zurückzukehren Der Ring war also schon vor zehn Uhr Abends in meinen Händen." Aber, aber." stammelte ich. ich begreife nicht! Wenn sie den Ring besaß, warum brachte sie ihn denn Dir zurück?" Weil sie dafür bezahlt wurde. Die Dame ist von Beruf eine Diebin, son. dern eme Diebesfänqerin. Du hast Dich neulich so großspurig benommen, mein Junge, hattest eine so hohe Meinung von Dir und Deinen Fähigkeiten, daß ich zu der Ansicht gelangte eine kleine Lehre könne Dir gar nichte schaden; ich glaube, ich hahh Dir den Beweis geliefert, daß noch klügere Leute gibt, als es ein gewisser Kiek-m-die-Welt von einundzwanzig Jahren ist." ' Ein oder zwei Stunden später ssgte ich zu meinem Vater: ES. wa doch aber eine, gewagte Sache mit dem Ringe, der füMnert Pfund werth war.". ' Mein Vater schtzz mich auf die Schulter wifc widerte lachend: Mein guter Junge, wofür hältst Du denn Deinen alten Papa? Did Diamanten waren ia nur Simili!"' ans BMI faMBM WM a wrk tat aa, bj AtMk . T-, j OW. Sa w Mkija t$mm. "7 W jmt a aar inn m kia. Taacu4acawarkaa4Hv kl obm, wawavar tm mn. Eaa aa rUinan n wwlly aanitaf fraaMfc iiaaa-. A.lara. WiutwrNkM? r all ta Man. Bit mtmty ior wocte ata. FtllBT akaowa aaM tfcaa
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