Indiana Tribüne, Volume 20, Number 9, Indianapolis, Marion County, 26 September 1896 — Page 2
Znvtana Tribüne.
Erscheint Taglich und Somüagv. Die täglich Tribüne- kostet durch den Xxlaec i et. per Ooche, die Sonntag?..Trbüe'I ?et per Ooche. Leide usaVe U Tent der tt Cent per XRantt. Per Poft utzerhalb fco Htdt ..schift i vork2ittAhlns V pei J. onut iq Qüd kttabama Straße. Indianapolis, 3sto., 26 Sept'br 1896. QiftigeMeerbewohner. Es'ist ein Wunder, daß unter den vieZen abenteuerlichen Geschichten über See schlangen, soweit der Schreiber Dieses sich aus den letzten zehn Iahren entsinnen kann, noch keine einzige vorgekommen ist, in welcher SeeGift scklangen eine Rolle spielen. Dcch hat man gar nicht nöthig, diese, noch immer ziemlich unsicheren Canto nisten- in Anspruch zu nehmen, um Beispiele' , wirklich giftiger Ocean. Thiere zn finden. In vielen Theilen des Meeres kommen giftige Fische in großer Anzahl vor. besonders aber in den tropischen Gewässern. Es ist allerdings kein Fall bekannt, daß sie mit ihrem Gift äußerlich Unheil angerichtet hätten, da man von keiner Fischgattung weiß, welche gifthaltige Beiß-, oder Stechoder Stoß - Werkzeuge besäße. 'Dagegen ist das Fleisch dieser Fische entschieden giftig und sein Genuß daher sehr gefährlich. Sehr weit verbreitet sind giftige Fische in den brasilischen und westindischen Gewässern, desgleichen in den australischm und den ostindischen OceanRegionen, und eine amerikanische medicinischeZeitschrift schreibt neuerdings über diese Wasserbewohner u. A.: Wie beliebt sind die Makrelen geworden! Es kann indeß constatirt werden, daß es drei zur Makrelen - Familie gehörige. Fischgattungen gibt, die erwiesenermaßen giftig jrnd, und dieselben sind da .und dort neben den harmlosen Lieblingen der Feinschmeer zahlreich zu finden. Eine dieser Gattungen ist in engeren Kreisen unter dem Namen Jurel" bekannt und kommt massenhaft ;n den westindischen Gewässern vor. die auch an eßbaren Makrelen reich sind. Diese Gift-Makrele wird größer, als ihre harmlose Mitbüraerin, und wiegt manchmal bis zu 20 Pfund! Dagegen bringt es die andere nur selten auf ein Gewicht von mehr als 2 Pfund. Die Behörden haden dieser Thatsache auch Rechnung getragen', und es dürfen auf den Märkten von Havana keine Makrelen feilgeboten werden, welche schwerer als 2 Pfund sind. Kenner, können auch auf andere Weise die beiden Gattungen unterscheiden: das giftige Jurel z. B. hat Schuppen am Halse und sein härm, loser College nicht; 'auch hat letzterer an den Kiemelnlappchen. einen schwarzen Fleck, welcher beim anderen feblt. Ein anderer Giftfisch der Makrelen, familie ist daö Chicaro", obwohl dasselbe von den meisten Bewohnern der westindischen Inseln nicht geradezu für gefährlich gehalten wird. Seine Giftigkeit ist allerdmgs'zü gewissen Zeiten des Jahres größer, zu anderen Zeiten geringer, besonders stark aber tritt sie in der Laichzeit hervor. Alsdann wird das Fleisch so hochgradig giftig, daß man es in Guadeloupe öfters mit Erfolg zur Vergiftung von Ratten . benutzt; dies st so ziemlich der einzige Grund, weshalb maN'sich dortherum überhaupt für den Chicaro-Fang interessirt. Auch das .Bonito- ist eine Makrelen - Gattung, welche in gewissen Jahreszeiten gefährlich, und zwar sehr gefährlich, dagegen, in anderen Harm-' los und sehr' schmackhaft ist. . Oefter kommt es vor. daß Leute nach dem Genusse dieses Fisches die Kolik im hochsten Grade krieaen, und da. sich selten genau sagsn' läßt ob eine Gefahrzeit gekommen ist oder nicht, so wollen die Vorsichtigeren lieber gar xichts mit die sem Fisch zu thun haben. Es gibt auch zwei Gattungen des an sich so verdienstvollen". Härings, welche giftig smd..Die eine derselben ist der JültUita" ob tropische Häring. N?clch;?' übrinslauch ziemlich' ? weit herauf an unserer ' atlantischen Küste vorkommt. . In den letzten paar Iahren sind wiederholt Fälle bekanni geworden, daß Personen nach dem Genusse dieses -HäringS erkrankt. und gestorben sinw , Auch dieser Fisch erreicht in der Laichzeit den Höhepunkt seiner Giftigkeit, und am allergefährlichsten scheint fein Rogen (Laich) zu sein. Es ist nicht leicht, Gifthärwge öhne.Weiteres von den harmlosen zu unterscheiden. Der Meletta weist gewöhnlich an der Rückenflosse einen schwarten Fleck auf. welcher bei harmlosen. Haringen, soweit bekannt, immer fehlt;' auch zeichnet er sich' gewöhnlich- durch schwarze Farbe der Nasengegend aus. In australischen und ostindischen Gewässern übrigens sind die Gifthäringe zu jeder Cit des JahreS gleich gefährlich. Diese Liste ließe' sich noch vergrößern. Es sei tnbefr nur noch betont, daß die Gefährlichkeit mancher der betreffenden Fische nur von der Localität abhängt, in denen sie vorkommen, und manche wiederum, ebenso wie oben erwähnte, sich .nur in gewissen Jahreszeiten als! giftig Zerweisen'. Personen, welche als Touristen' nach tropischen Ländern gehen, sollten jedenfalls sehr vorsichtig im Genusse von Fischen sein und keine essen, die nicht bestimmt als ebenso harmlos wie - schmackhaft besannt sind'! " V ' ' - Beiläufig bemerkt: Wäre es nicht möglich, daß manche Fälle geheimnißvoller Vergiftung durch Fische nicht etwa cuf;bjcj21rt ihrer Aufbewahrung oder sonstigen Behandlung zurückzuführen sein sollten, wie es gewöhnlich sofort heißt 'sondern unmittelbar auf gefährliche Fische selbst, welche hin und wieder unter andere gekommen sein könnten? Jedenfalls besteht hierzulande, keine' nennenswerthe Gefahr aus einer solchen Quelle; doch wäre hin und wieder 'ebi Ausnahmesall dieser Art immerbin denkbar.
Die größten Dampfer der Welt. Tim näcksten Monat wird in Belfast
der neue Ocean - Dampfer Pennsylvania". welcher dort, für Rechnung der ; Hamburg - Amerikanischen Packet-! Actienaesellschaft gebaut wird, vom Stapel gelassen werden. Dieses Schiff wirl) der größte . Frachtdampfer der Welt und mit Ausnähme des reat Eastern" der größte Dampfer sein, der je gebaut wurde. Die Gesellschaft besitzt bereits ohne diesen neuen Dampfer Pennsylvania" und ein der Firma Blohm und Boß in Hamburg in Auftrag gegebenes Schiff von gleichen Dimensionen, die größten TransportSchiffe auf der Linie zwischen Amerika und Europa. Dieselben vermögen außer dem Gewicht der Bemannung und Passagiere sieben- bis achttausend Tonnen Fracht zu fassen, und die Tragfähigkeit der Pennsylvania" wird doppelt so groß sein. .. Dieser Leviathan ist 563 Fuß lang. lang. 42 Fuß tief und 62 Fuß breit, und seine Tragfähigkeit wird 18.000 bis 19.000 Tonnen ausmachen. Die Pennsylvania wird Quadruple Expansion" - Maschinen von etwa 7,000 Pferdekraft haben, und vermuthlich 14 bis 15 Knoten die Stunde zurückleaen können. , Bon der enormen Größe des Laderaumes kann man sich durch Bergleichung mit der Fassungskraft von Eisenbahn - Frachtwagen einiger Maßen einen Begriff machen. Da die größten amerikanischen Eisenbahnwagen etwa dreißig Tonnen Fracht befördern, wird die Pennsylvania" den Inhalt von 460 Wagen zu fassen vermögen und außerdem 223 Kajüten - Passagiere und 1500 Personen im Zwischendeck. Der Dampfer hat sieben Decks mit großem Raum für Promenaden u. s. w., und wird auf der Linie New tyoxt Hamburg in Dienst gestellt werden. Ein Tyrann ist er nicht ! Eine tragische Geschichie von Muh. ES ist doch merkwürdig wie verschiedenartig die Menschen altern. Was z. B. mein Freund Eisenschmidt ist, dem sieht man seine fünfzig Jahre auf den ersten Blick an. Das graumelirte, stark gelichtete Haupthaar, die verwitterten Züge, die stark angegilbten Zähne mit ihren auffälligen Lücken lassen ihn auf den- ersten Blick als einen Mann erkennen, der des Lebens Mai schon längst hinter sich hat und jetzt so ungefähr im October angelangt ist. Seine hebe Frau. Rosa genannt, dagegen weckt noch immer, trotzdem sie nur drei Jahre jünger ist, denEindruck eines alteren jungen Mädchens, Ende ver zwanziger vielleicht, oder Ansang dreißig. . Rothblondes' Gelock ringelt sich in üppiger Fülle auf ihren Nacken nieder, ihr Teint leuchtet wie Kremserweiß und Karmin, perlenähnliche Fähnchen, aneinandergereiht, blitzen bei jedem Worte, jedem Lächeln zwischen den rothen Lippen hervor, und eine verführerisch- schwellende Büste hebt sich reizvoll ab von dem Rund ihrer Mitte. Daß Herr Sisenschmidt auf diesen unverwüstbaren Liebreiz seiner ihm vor siebenundzwanzig Jahren anaetrauten Gattin mit etlichem Neid blickI te. war so begreiflich wie verzeihlich. Freilich wußte er letzteren mit Slaue hinter einem spöttischen Lächeln zu bergen, wenn die Holde in all ihrem Glanz vor ihn trat aber die kluge Frau durchschaute ihn doch und fühlte ihre allmählig erzeugte Abneigung gegen lyn dadurch nur noch wachsen. Ueberhaupt war das Verhältniß der beiden zu einander kein allzu erfreu liches. Der ziemlich derbe und ihrer Meinung nach fehr nüchterne Maun paßte durchaus nicht zu der ätherischen, gefühlvollen und schöngeistigen Frau Welch schneidende Contraste zwischen ihnen zu Tage traten, das beweisen en r . i t illzon lyre eiqmaasrlllzrungen Qin sichtlich der Lektüre. Er, der altmodi sche Thor begeisterte sich noch an Gu ftav Freytag Jeremias Gottdelf. Fan ny.Lewald sie dagegen schwärmte nur für Heinz Tovote, Hans Land. Karl Rosner.' Nataly von Eruth Daß unter folchen Umständen kein rechtes Einvernehmen au stände kom men. oder von ö)auer sein konnte, liegt auf der Hand, und die unverstandene Eisen schmidten litt oft schwer, recht schwer unter den hieraus entstehenden Fatalitäten während ihr Mann diese wiederum mit emer Wurschtigkeit ertrug, die ihre Empörung vervollstandigte. Trotzdem brauchte sie auf die, für eine schöne Frau unumgänglich nöthige, männliche Anbetung nicht ganz zu verzicbten. Eisenschmidt war in sehr reicher Mann, er hatte offene Hand und offene Tafel; ein Umstand der ihm na. turgemäß eine Mmge guter Freunde zuführte. Und diese, nun fühlten, sich aus Dankbarkeit. vetpflicht.et. feinem jungen Frauchen den Hof zu machen. Augenblicklich befäntz sich' sogar einer darunter, der mit feurig Leidenschaft brillierte. ES war dies, ein zwanzigjähriger Student, dem '. sisenschmidt zweimal wöchentlich Freitisch gewährte. Direkt auö Neustettin importirt. wo er ganz entsetzlich hatte ochsen müssen, um endlich, nach einigen Anläufen das Reifezeugniß zu erlangen, waS ihn selbstverständlich! auch .zur Eindammuna seiner Gefühl gezwungen hatte, ließ der freiheitberaufchte Musensohn diese jetzt nach Herzenslust hervorfluthen. Und da er in Neustettin kein auch nur annähernd so reizvolles Wesen kennen gelernt hatte, stürzte-er sich über Hals und Kopf in die Leidenschaft für die 47 - jährige Sirene, die sewe anfänalich' ganz -nüchterne Verehrung überaus huldvoll- entgegenzunehmen und zu schüren geruhte. ; Aus den harmlosen Bl!ckksen hin und Blickchen her wurde sehr bald, wenn sich der gute Eisenschmidt nach Tisch zurückzog, um sein Mittagsschläichen zu haltrn, ein feuriges wie gespräch, an dem Augen und Llppen sich gleichmäßig betbeiligten..Und endlich; eines schönen Tageö,- Frau Rosa batte dem mitfühlenden. Aunattna all
das Letv geklagt, das .'lyr, derMverstandenen., aus der Alltäglichkeit und Rauheit des alternden Mannes erwuchs da schwang sich der Student zu einer Liebeserklärung aus.', die an
Deutlichkeit und Feuer Nicht vas ringste zu wünschen übrig ließ. Auch der Kuß. den er als Aesicgelung t ner Schwüre auf ihre ihm verlangend entneaenkommenden. rotben Livpen preßte, entsprach ganz ihren Begriffen von nem oeseltgenden ÄervallNiN. Nachdem die beidm Liebenden sich aetrennt .batten. flüchtete 5?rau Rosa in ihr Zimmer, um dort in ungestörter Einsamkeit die Sturmsluty ihrer lim pfindungen sich austoben zu lassen. Dann bandelte sie durchaus der wundervollen Situation angemessen, indem sie sich aus ihre Chaiselongue warf und sick in Karl Rosners, in Buchform vereinte vsvchopatische Fälle, betitelt Gesuhle" vertiefte. Wieder und wieder entzückte sie sich an dem ergrei senden Bilde der .lechzenden, blutigen Lippen, von denen sllße.sehnendeDüfte rnedersiaern; wieder und wieder quälte sie sich ab den Tiefsinn derWorte: ein Glück, das voll ist von Düften, die nicht riechen, und von Tönen, die nicht klmgen- zu ergründen. Kurz, sie war so sin de si&cle - haft wie nur denkbar. Der nächste Morgen brachte ,hr dann d'm Beweis, dan emck der verliebte Student, nach der Trennung von ihr, seine Gedanken nur aus sie gerichtet hatte, ein glühendes Briefchen an die Göttin seiner Seele, gab Kunde davon. Daß sie die Zeilen wieder ' und wieder mit Küssen bedeckte und sie mit den Augen förmlich verschlang, war selbstverständlich besser freilich wä?e es gewesen, sie hätte nach berühmten alten Mustern die Liebesepistel in Wirklichkeit verschlungen, statt sie sp'äter nur in ibre Tasche zu stecken. Viel Mißgeschick wäre ihr dadurch erspart geblieben. So aber passirte eSFrauosa. dan sie im Laufe des Nachmittag? nach einer kleinen häuslichen Scene mit ihrem Gatten bis zu Thränen gerührt, ihr Taschentuch und, damit aucy.unoewufct das Briefcken hervorzog. Dassel be fiel auf den Teppich, ohne von der ahnungslos zur Thüre hmausraul sckenden. sckönen??rau beachtet zu wer den. Eisenschmidt dagegen, der wenirt Minuten fmaiei ebenfalls daran vorüberschritt, sah es und bückte sich darnack mit seinem aewohnten Phlegma. das ibn merkwürdiger Weise auch nicht im Stich ließ, als. er folgenden Zeilen las: -Köttin meiner Seele! . . Ein Rausch, ein Götterrausch! tobt mir durch die Adern! O Du. Du Du! Und von Dir. von Dir mußte ich mich loßreißen mit Allgewalt bannst Du mich in Deine göttliche Nahe, uno ein rauhesGeschick reißt mich grausam wieder von Dir los. Er aber, der Tyrann, der herzlos rauhe Mann, ver Dick, erhabenes ??rauenbild - nickt ZU würdigen weiß.in dessen beklemmender Nähe Du unverstanden em bettagenswerthes Dasein führst, hat das Recht auf Deine stete Nähe. O ungerechtes, fluwürdiaes Geschick! O einen Tag. einen einzigen nur ungestört in Deinen Reizen schwelgen, mit kosenden Fingern in Deinem Goldgelock (o Loreley ) snielen zu dürfen, laben dürfen den entzückten Blick an dem Schmelz Beiner Perlenzähne, den frischen Farben Deines aöttlicken Antlitzes: Ruhe suchen für das trunkene Haupt an delnem schwellenden Bi'.sen o Gonm, Göttin und dann sterben dürfen sel aer Tod. den mit allen fslbern et ner Seele herbeisehnt. Dein Dein für immer Dem Jakov. Eisensckmidt laö den Brief und ra ste nicht; im Gegentheil, er schmunzelte r r t.W'jtll- ..f.w. . jogar; saiicie iqn oeoang zu,uulmen und legte ihn an dieselbe Stelle des Tevvlcks nieder, von wo er iyn aufgenommen hatte und wo ihn auch Frau Rosa, als sie svater angstersull darnack suchte, noch fand. Was mitt lerweile mit dem Schreiben -sck-hen war, welch unwürdige Augen darauf geruht hatten, konnte sie ihm so wenig ansehen, wie ihrem Gatten etwas anzumerken war von feiner Kenntniß der geheimen Leidenschaften, die um iyn herum tbatla waren. Er hatte sich in sein Zimmer begeben, hier nach kurzem Nachdenken einen Brief geschrieben, sich von seinem Diener eine mäßia große Kiste besorc'en lassen, in die er mit Einbruch der Nacht, als seme schone Frau schon längst den Schlaf der Gerechte ' verschiedene, ihrem Toilettentisch heim lich entnommene Gegenstande vervackte. Wornverschnün uoeraab er dann noch die Kiste dem draußen barrenden Friedrich mit dem Auftrage, sie am nächsten Morgen so früh wie mdglick in die Wohnuna des stuS. td. Kribfer ,u sckaffen. Schliefe letzterer noch, so solle die Wirthin ihn ja wecken. Alles geschah den Befehlen desHerrn Sisenschmidt gemäß. Der Student wurde auö süßem Morgentraum aufgeschreckt mit der Botschaft, daß an ihn ein Kiste von Herrn Eisenschmidt zur sofortigen Annahme gelangt sei. Eisenschmidt. Eisenschmidt. Jakob vernahm nur diesen Namen und sprang über Halö und Kopf aus dem Bette. EisenfckmZdt, das konnte nur rau Eisenschmidt sein, und waS von ihr kam. konnte nur Gutes sein! Eine Kiste? Sollte sie ein opulentes Frühstück enthalten? Zuzutrauen war dieser verständigen Frau eine so zarte Aufmerksamkeit schon, und Jakob aß gern, sehr gern etwaö' nem viel Gutes. Ohne an eine weitere Bekleidung zu denken, machte er sich über das Oesfnen der Kiste her und mit gierig spä-, henden Augen und schnuppernder Nase, versenkte sich des Studenten wirrlockiges Haupt in die hölzerne Tiefe. Wak er dann mit zitternder Hand so nach und nach ans Tageslicht zog ach! Frühstücksingredienzen waren eö nicht, ach nein, die waren es nicht! DaS Begleitschreiben deS Herrn Eisenschmidt mag unS, statt jeder sonst!gen Schilderung über den Inhalt der Kiste belehren. ES lautete: ' "
"Lieber Mger Freund! Mit inniger Betrübniß ersehe ich aus einem an meine liebe Frau gerichteten Schreiben, in das ich zufälliz Einsicht gewann, welch gründlich falsche Vorstellung Sie von meinem Eharakter baben Sie irren wirklich, ein
Tyrann bin ich nicht, wahrlich nicht ! Um Ihnen dies zu beweisen, erfülle ich soaar Ihren fo ergreifend schwungvoll ausgedrückten Wunsch, einen Tag lang in den Reizen meiner Frau schwelgen zu können, so schwer die dadurck auferleote Entbehrung mich auch trifft. Aber ich bin kein Egoist, bin dies so wenig wie ein Tyrann. EmpfangenSie also die beißersehnten ' Vimt meiner Frau, nun schwelgen Sie. schwelgen Sie! Sollte ihr weiterer Wunsch, da nach sterben zu dürfen, ebenso prompt irfüllt werden, so werd? ich von Herzen gcrn mich unter die Leidtragenden Mischen. Ihr wohlwollender Gönner und väterlicher Freund MaxEifenschmidt. Ein goldblondes Lockenchignon, ein noch ziemlich neues, vorzüglich gearbeiteteö. vollständiges Gebiß, eme Sckachtel Puder, eine starke Stange Teintschminke, eine Tafel Lippenpomade und reichliches Taillenfüllsel ausGummielasticum, alles säuberlich in eineKiste verpackt, wurde dann im Laufe deS Vormittags abgegeben bei Herrn Eisenschmidt, der tagelang danach mit ei genthümlichen Kratzwunden im Gesicht herumging, während seine liebe junge Frau zum Besuche bei einerTante weilte. Sie kehrte erst wieder in das Haus ihres Mannes zurück, nachdem die Tante ihr klar gemacht hatte, daß sie keine Lust habe, eine mittellose und nichtsthuerische Nichte durchzufüttern. Den Herrn Studiosus der Gottesge lahrtheit. Jakob Kribser, dagegen hat man nie wieder im Eisenschmidtschen Hause gesehen, wie auch me wieder dort von ihm gesprochen wurde. Wie das zusammenhängt, weiß ich nicht. l?c 3!:;. So gering Ist der Profit, welchen die m der Gegend von East Port, Me., belegenen Eonservenfabriken an den Sardinen haben, daß der Betrieb in diefer Saison noch vor Beginn i.es Monats December eingestellt wer den wird. EtnAnaestellterder Bal timore & Ohio - Bahn, der seinen Wohnsitz in Brunswick. Md.. hat,. ist wahrscheinlich der stärkste Esser in den Ver. Staaten. Wahrend einer Mahl zeit hat ev neulich 3 Pfund Schweine braten, 24 Eier, 2 Laib Brot, 10 Maiskolben, eine große Portion Kar toffeln und Tomaten vertilgt und eine halbe Gallone Kaffee getrunken. Als Dessert verzehrte der Vielfraß drei arone Juckermelonen. B e i L a r e d o. T e x a s. w o l l t e neulich eine aus 15 Köpfen bestehende Zigeunerbande . in unser gesegnetes Land kommen, doch wurden die brau nen Gesellen von den Bundesbeamten zuruckaewiesev. wen diese das überaus schmutzige Bettzeug der Nomaden sür m,t aller! Krankheltsstofsen rnfictn hielten. Mit Hilfe eines Dolmetschers gab nun der Zigeunerhäuptling die Erklärung ab, daß die verdächtigen Betten nicht als Lagerstatt, sondern als Versteck für die Schätze der Bande dienten, und da diese Angabe sich als wahr erwies, durste die Pande die Grenze überschreiten. Eine n mustevh asten Schulrath besitzt das Township Salem in West - Pennsylvanien. Diese auf alle Falle sehr wohlmeinende Behörde i ? cv . v yar eine zeriugung erzanen, roeiaze e? den ihr unterstellten Lehrern und Lehrinnen untersagt, außer an Freitagen und Samstagen Abends Bälle oder. Gesellschaften zu besuchen, damit das Personal Morgens stets frisch und ausgeruht , an seinen Lehrberuf gehen kann. Es ist das besagte Township denn auch bet seiner väterlichen" Re gierung eines der musterhaftesten im Staate und steht, was seine Finanzen anbetrifft, an der Spitze aller übrigen. Der Schulrath hat nicht nur 15 schöne Backstein-Schulhäusev gebaut und zur Zeit.noch S1000 in der Kasse, sondern jüngst auch die Lehrergehälter uxn $5 per Monat erhöht. . Die Südpacific-Eisen-bahn Ep. hat sich mit dem Vertreter der österreichischen Colornsahons - Ge sellschaft in Wien, Herrn Nudolf Falck, zu dem Zwecke m Verbindung gesetzt. die Einwanderung nach Louisiana und TexaS zu fordern. Sie lud emen Untersuchungs Ausschuß ein, nach den Vereinigten Staaten zu kommen, die m den vorerwähnten Staaten entlang oder' in nächster Nähe der Bahn gelegenen,' verfügbaren Ländereien zu bef V 1 - ... - m - ncyligen uno uoer i.eme caazsorfchungen Bericht zu erstatten. Es läßt sich daher erwarten, daß infolge der direkten Schiffsverbindung zwischen Hambürg, Bremen und Galveston die EinWanderung nach jenen Südstaaten wieder in Fluß kommen wird, besonders wenn drüben die Zeiten wieder mal schlechter, werden oder Kriegsgeruchte die' Gemüther beunruhigen sollten. - . : : . . . " .Wohnhäuser, welche mit Leichtigkeit auseinander 'genommen und. ohne' Schwierigkeit von Ort zu Ort transportirt werden können, werden in dem Orte Corona auf Long Island fabrikmäßig hergestellt. Alle Theile, der Gebäude werden aus Holz hergestellt,', mit Ausnahme solcher Stücke natürlich, die unbedingt aus Eisen bestehen müssen. Ehe ein derartiges Haus zum Versandt gelangt, wird, dasselbe vollständig aufgestellt, damit man sick über das perfecte Passen der einzelnen Theile vergewissern kann. Wenn sich Alles zufriedenste!lend erweift, werden dieselben wieder auseinander gelegt und mit allem Zubehör nach ihrem Bestimmungsort befördert. Der Hauptmarkt' für diese Häuschen ist Süd - Amerika, doch gthen auch viele nach den Neu-England-Staaten, wo sie von Jägern und Fischern benutzt werden. - , . . Der Ruf Feuer an Bordl rtonte neulich Morgens kurz nach 9 -
Uhr an dem aus der Brooklyner'Bundeswerfte liegendenSchulschiffe Bancroft" und für einige Zeit herrschte hochgradige Aufregung im. Schiffsöauhofe, doch wurden die Flammen erstickt, ehe größerer Schaden angerichtet ward. Das Feuer war im Kohlen-
gelaß im Vordertheil des Fahrzeuges n r ... ausgevroqen, uno ern cyien es, ais ob das Schiff dem Untergang geweiht sei. Der Deckofficier neß die Kohlenbehält unter Wasser setzen, und unter dem Beistande von fünfzig Matrosen des Kriegsschiffes Vermont" wurden die Kohlen dann aus dem Schiffsraum zebracht. Man glaubt, datz das Feuer urck Entzünduna von Terpentin-Oel entstanden war, welches einer der Matrosen aus Äerseven verfcyuttet hatte. ,, Oom nusratns. In Trier haben sie kürzlich. dem tapferen Jesuiten Friedrich Spe von Langenfeld ne Gedenktafel gesetzt. Spe war der Erste, welcher Stellung gc .:n die scheußliche HexenVerfolgung nahm; ihm schlössen sich Thomasius und Prätorius in Halle an. Auf der Gedenktafel aber ist. von einem hochstehenden Confusionsrath dictirt. zu lesen: In diesem Hause hat gewohnt etc., der tapfere Vork ä m p f e r des Hexenwahns." Von einer Feuersbrunst wurde die Kirche des im Kreise Worms aeleaenen Dorfes Gundheim vollständig zerstört, die Kirchengeräthe konnten gerettet werden. Das Feuer entstand in einem bäuerlichen Anwesen, von welchem Funken nach dem Kirchthurm flogen, dessen Spitze plötzlich in hellen Flammen stand, die dermaßen um sich griffen, daß das Gotteshaus bald ein Raub der Flammen war. Der Arbeiter Maniura auf Gräfin Laura-Grube ergriff spät Abends nach seiner Heimkehr in der Dunkelheit ein Glas, in das seine Schwester vorher eine Anzahl Nähnadein gelegt hatte, füllte es mit Wasser und trank es aieria aus. wobri er alle Nadeln mitschluckte. Mehrere Nadeln blieben in der Kehle stecken. Atamura tarb nach schweren Leiden im Knappchaftslazarclt. Lei der Untersuchung ,cr Leiche fand n:au die übrigen Nadcln in dcn ei:.:.er;eit:n verstreut. D e r j ü n g st i n T u tz i n q am 6ar;yergi)ee verstorbne Anatom Dr. Aüdingcr war geborener Rhein länder und eröffnete seine verdienstvol le anatomische Laufbahn als Bar bierlehrling, wobei er eine solche Gewandthelt in chirurgischen und prapi ratoriicyen Aroeilen zeigte, van man ihm ermöglichte, die Gymnasial- und medicinischen Studien zu vollenden. Als er einmal, so wird jetzt erzählt, die. Arbeit emes angehenden Medlct ners nicht eben zart kritisirte, rächte sich der Schüler mit dem Einwürfe: Herr Professor, ich bm eben noch nicht Rasi rer gewesen!" Rüdinger erwiderte da rauf humorvoll: So weit werden Sie es auch wohl Nie bringen' sprach's pnd neß den angehenden, nußvergnug trn Anatomen stehen. Bei einerDZlettantenvorstellung m Pozsarewazi lSerbien hat sich ein sonderbarer Unfall ereignet. ü3 wurde das Drama Die Schlagt bei Kossowo- gegeben, in dem Sultan Murad unter den Dolchstößen des serbischen Heerführers Milosch Obilitsch stirbt. Der Darsteller des letzteren war nun mit emem scharf geschliffenen Handschar bewaffnet und stach mit fol cher Natürlichkeit auf den Darstelle? vesSultansMurad los. daß dieser zum Entsetzen des kunstsinnigen Pudlicumh binnen wenigen Augenblicken, vonBlut Überströmt, den Geist ausgab. Sechs Fremdenlegionär e, die kein Wunder nach Marocco desertiren wollten, wurden noch vor der Grenze von Arabern in einem Walde umstellt; es kam zu einem förmlichen Kampf, bei dem Bajonette und Mljtgadeln als Waffe dienten. Zwei Araber wurden durch Stiche verwundet; zuletzt aber mußten die Solbaten der Uebermacht weichen. Bier von ihnen ergaben sich und wurden den Behörden überliefert, zwei mjfgmen in der Dunkelbeil. Aus Launay bei Chatellerault wird gemeldet, daß die 22jät rige Bauerntochter Mathurier auö Cenon, die mit ihren Eltern auf dem Felde arbeitete, von einer Wespe am Halse gestochen wurde. Das Mädchen arbeitete weiter, obwohl ihre Mutter sie aufforderte,-nach Haufe zu gehen und sich zu pflegen. Wider alles Erwarten trat das Anschwellen nicht an der Haut,, sondern im Innern des Halses auf und das Mädchen erlag nach mehrtägigen gräßlichen Leiden einem Erstickungsanfalle. DieAuffindung der Leichen eines jungen Mannes und ei-ner-jungen Dame auf dem Wege von Köfen nach Pforta rief großesAufsehen jn her Gegend hervor. Das Dunkel, das zuerst ' die Todten umgab, ist durch Briefe, die man bei ihnen fand, gelichtet worden. Das Paar ist freiwillig aus dem Leben geschieden, der Mann hat zunächst seine Begleiterin, dann sich durch Schüsse in die Schläfe getödtet. Er ist dex 1872 in Näumhurg geborene Fritz Stellenberger, der zuletzt in Gera in einer Tuchweberei angestellt und seit ungefähr zwei Iahren verhejrathet war. Mit demMädchen Clara Meisel aus Gera, die inzwischen ebenfalls geheirathet, hatte er vor feiner Verheirathung ein Verhältniß unterhalten, das, durch feine Heirath unterbrochen, neuerdings wieder angeknüpft worden war. Vom Wörthersee, Kärnthen, wird folgende lustige Geschichte berichtet: .Ein junger Kaufmann rettet mit eigener Lebensgefahr em Fraulein, das bei einer Kahnpartie in die Fluthen fällt. Sie sind ein edler Mensch," sagt' der Vater des Mädihens, wählen Sie ' zwischen 20,000 Gulden unh der. Hand meiner Tochter.- Der Hausmann pnsf nch: Ney-, me ich die Tochfer, so bekomme ich wahrscheinlich noch mehr als 20.000 Gulden' Er sagt daher: Ich nehme natürlich das ffiMw Tochter .Jch i
wußte es ja,". ruft nun der Varev. Hier, nehmen Sie mein. Mädel; die 20.000 Gulden hätte ich Ihnen nicht so schnell geben können, denn ich habe sie nicht." Noch in selbiger Nacht verduftete der iunoe Kaufmann mit
Hinterlassung seiner geretteten Braut. Die S t r a f k a mme r des, Landgerichts zu Halle a. S. verurtheilte den Arbeiter Gentzel aus Lauchstädt und dessen Ehefrau, beide bisher unbestraft, wegen schwerer Kuppelei zu je 1 Jahr Zuchthaus und 2 Jahren Ehrverlust, der zulässig niedrigsten Strafe für den Fall. Es handelte sich um den Verkehr ihrer erwachsenen Tochter mit ihrem Geliebten, welches Verhältniß auch zu regelrechterHeirath geführt hat. Die Leute waren beschuldigt, bedenklichen Verkehr der jungen Leute gestattet und geduldet zu haben; sie waren geständig, da sie sich dabei nichts Arges gedacht. Ein solchesVerhältniß ist aber als schwere Kuppelei strafbar, selbst wenn nicht Gewöhnheitsmäßigkeit oder Eigennutz vorliegen. Den überraschten Verurtheilten wurde indeß der Rath gegeben, ein Gnadengesuch einzureichen, das Erfolg haben dürfte. Neu - Seeland ist das Paradies der Dienstboten. Dort genießen sie, eine gesellschaftliche Gleichberechtigung, wie in keinem andern Lande der Welt. Gegenwärtig lieat der Legislatur eine Bill vor, welche bestimmt, daß jedem Dienstboten - allwöchentlich em halber Tag frelgeaeben werden muß.' Die Gemahlin eines früheren radikalen Premierministers von. NeuSeeland, Lady Stout, fönst eine große Frauenrechtlerin, macht auf die b?denklichen Folgen diefer gutgemeinten Bill aufmerksam. Die große Menge der Dienstmädchen in Städten kommt vom Lande und hat keine Verwandte in der Stadt.' Nach der Vorlage muß das Mädchen einmal die Woche von 3 Uhr Nachmittags bis 10 Uhr Abends aus dem Hause gelassen werden. Es bliebe ihm' nichts übrig, als in den Straßen zu paradiren. Es dürfte nach den Vorschriften des Gesetzes nicht einmal nach Hause gehen, um etwas zu essen. Seine Herrin muß nämlich Lftr. 8 Strafe , zahlen, wenn das Mädchen während der angegebenen Zeit irgend welche gewöhnliche Handarbeit verr.chiet. Die Reblausgefahr in Elsaß-Lothringen, die man in den letzten Jahren als nahezu beseitigt an sehen konnte, hat neuerdings wieder bedrohliche Ausdehnung angenommen. Jm'Ober-Elsaß sind nämlich bei Rufach zwei, in Lothringen bei ScyChazelles elf, in St. Julien ein und in Chatel-St.-Germain - zwei neue Reblausherde vorgefunden . worden, Die Vernichtung der betreffenden Re? benstände einschließlich der Trauben ist sofort erfolgt; ein Aufschub bis nach der Weinlese war unthunlich, weil gegenwärtig die Flugzeit des In. sectes und damit , dessen gefährlichste Art der Weiterverbreitung stattfindet. Bedauerlicher Weise hat die Bevölkerung kein Verständniß für die Größe der Gefahr und unterstutzt daher in keiner Weise die auf die Vernichtung z- jr . . . jr i -1 cv . n oes azaoiings gerlcuieien enreoun? gen. Im Gegentheil sucht man das Vorhandensein von Reblqusherden möglichst zu verheimlichen.- Um dem entgegen zu arbeiten soll neben einer verschärften Ueberwachung der Wem berge auf Anordnung der Regierung in den bedrohten Gemeinden durch Ab Haltung von Vorträgen und Verbrei tung von Schriften auf die Gefährlich seit des Jnsects und die Nothwendig keit der Bekämpfung der Gefahr hingewiesen werden. Unweit der Station Liski ist ein Personenzug der russi schen Südostbahn mit einem Güter zuge zusammengestoßen; drri Wag aons des Personemuaes.' elf des Gü terzuges sind vollständig zertrümmert, vierzehn Passagiere und drei Bahnbi dienstete sind dabei umgekommen. Ein gemeingef'ährlicher Mensch ist in Berlin erwischt worden. Em gut gekleideter Mann be I i mt i fi m Iprengre m ver grledrlcystrae , am Oranienburger, Thor das Kleid einer Dame mit dem Inhalt einer kleinen Flasche. Ein Herr hielt ihnfest und forderte die'Dame auf, ihr Kleih zu vrüfen, wobei sich herausstellte,' daß dieses siebartig.mit. unzähligen , kleines Löchern bedeckt war. Der. Thater wurhe einem S'chutzmann übergeben. Auf der Polizeiwache nannte er sich Kauf mann Seidel und gab auf Befragen nach dem. Grunde femer Handlungs weise an, pnter einem unwiderstehlichen Triebe zu handeln. Er gestand ein, zahlreiche derartige Bosheiten meistens m der Friedrich- und Leipzigerstraße verübt zu haben. Wahrscheinlich wird auch der Strasrichter emen unwlder stehlichen Trieb" verspüren, nämlich den. diesen unschuldigen, aber vom un abwendbaren Schicksale zn gemeiner Niedertracht gezwungenen Menschen mit emer recht hohen Strafe zu belegen. ' HerrFelirFaureistbekanntlich ein leidenschaftlicher Jäger Vor dem Herrn und dieser Ruf verschafft ihm die bittersten Vorwürfe der Hotel- und Casinobesitzer der SemeJnfekieure, die es seinem Einflüsse zuschrieben, daß die Jagd in jenem Dcpartement früher als gewöhnlich eröffnet wurde, was einen Ezodus der Ba hega'ste zur Folge hatte. Das ist zwar eine bloße Vermuthung, aber HerrFoure bekömmt nichtsdestoweniger nur unwirscheGesichter zu sehen. Liebenswürbig. wie immer, dachte Herr Faure dem Conseilpräsidenten Meline eine kleine Ueberraschung zu bereiten, und ließ ihm daher ein Dutzend der schönsten Rebhühner, die er auf der Jagd feines Schwiegersohns geschossen, senden. Zum Unglück war aber in jenem Augenblick, die Jagd im Seine-Departe-ment noch nicht eröffnet und die schönen Rebhühner des Präsidenten des Republik wandelten den Weg alles Confiscirbaren d. h. sie wurden, an die Pariser Hospitäler vertheilt. Herr Mesine, wird wohl erst durch die Zeitungen erfahren, welchem Mißgeschick die Sendung des Präsidenten -tx Republik anbeimaefqllen war.
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