Indiana Tribüne, Volume 20, Number 8, Indianapolis, Marion County, 25 September 1896 — Page 2

Znotana Tribüne.

ErsSeiu! Taglich uud Sonntag. Die täzttche .TriZAne" kostet durch Un Xtljei i Centi per Woche, die SontagS..TrlbüeI ket pn Joche. Vetde ,nseu?en 1 TentI d? 65 Cent per Vtoaat. Per Voft uberhalb de, Ubt geschickt in W,rabe,hl2 f ptl lahr. Ofni 18 Lüd Nlabama Citats Indianapolis, Ind., 25 Sept'br 1896. Das Ende des Banditen Doolin. Eine Kugel hat dem Le : es Banditenhäuptlings Bill 2)oolY ' .: Ende geinacht und durch seinen 2i . ist Oklahoma von einem Desperado befreit worden, der seit den letzten acht Jahren ein Schrecken für mancheGegenden dieses Territoriums gewesen ist. Doolin hat den Tod gefunden, den er verdient hatte; wie ein toller Hund wurde er von Bundesbeämten über den 5zaufen geschossen. Bereits im verflossenen Januar wa? der Bandit den Bundesbehörden in die Hände gefallen und zwar war es der Deputy - Marshall .Bill" Tilghman, der ihn nach einem verzweifelten Kampfe bei Eureka Spring, Ark., gefangen nahm. Doolin wurde nach Guthrie in's Gefängnifc gebracht, allein dieses erwies sich für einen Desperado von seinem Schlage nicht fest genug. Er plante einen Ausbruch utt führte sein tollkühnes Unternehmen mit solchemErfolge aus, daß mit ihm noch 13 andere Verbrecher entkamen. .Bill Doolm war als der Sohn eines Farmers in Arkansas geboren und auf dem Lande aufgewachsen. Als Jüngling ging er, nach Benham. Tex., 'wo eine seinerSchwestern verheirathetwar, und arbeitete dort auf einerFarm. Im Jahre 1.882 kam er nachOklahoma und dort wurde tx&ott Puncher" auf der .Three Circle" Ranch, wo sich heute die Stadt Guthrie erhebt. In gleicher Eigenschaft war er auch aus anderen Biehzüchtereien sowie im Gebiete der Cherokees thätig und überall erfreute er sich eines ausgezeichneten RufeS. Als Cowboy galt et als Muster dieser halbwilden Gesellen; er war fleißig, ehrlich' und zuverlässig. Was den Burschen auf die Bahn desVerbr:chms oetrieben hat, ist M,i bekannt; Tljaiia che ist. daß er bei seinem ersten Raubzuge eine Tollkühnheit an den Taq legte, welche selbst die älteren Banditen in Erstaunen setzte. Sein; erste That war der Ucberfall eines Zuges der Missouri. Kansaö u. Texas Bahn südlich-von Monett. Mo., und diese brachte ihm reiche Beute. Auf seinem zweiten Raubzuge rwarb er das R:nommee. ein durchaus furchtloser und im höchsten Grade verwegener Bursche zu sein. Er überfiel mit mehreren Spießgesellen bei Cimmarron, Kan., einen Zug" und in dem Kampse 5ekam er eine' Winchsterkugel in den Fuß. Diese Wunde schmerzte ihn in 'so hohem Grade, daß er vom Pferde stieg und dieselbe in' einem Wassertümpel kühlte. Das brachte ihm große Erleichterung und er gebot seinen Cumpanen davonzusprengen, da er Mann genug wäre, um mit seiner Büchse die Verfolger im Schach zu halten. Mit Gewalt hoben ihn seine Spießgesellen auf sein Pferd und zwangen ihn rn dieser Weise, mit ihnen davon zu reiten. Seit diesem Tage wurde er von seiner Bande als Held verehrt und mit blindem Gehorsam folgte ihm dieselbe auf allen Raubzün. Die BerauZiung eines Eisenbahnzuges bei Ponca Eity war seine nächste That, worauf er den Geldschrank des Stationsagenten in Woodward, O. T., plünderte.. Dort erbeutete ttx $10,000. Dieser That folgte der Bankraub in Bentonville. Ar!., welcher der Bande $33.000 einbrachte, und wenige Tage darauf wurde die Bank in Caney. Kan.. um meh-rer-Tausend ; Dollars gebrandschatzt. Bill Doolin war der Führer in dem blutigen Kampfe zu Jngalls, O. T.. am 1. September 1893. Unier Befehl des Deputy John Hickson attackirte eine Anzahl unerschrockener Männer dieBanditen und in dem Kampfe wurden drei ' Straßmräuber erschossen. Dem Räuber Dalton wurde das Pferd unter dem Leibe getödtet und der Deputy-Marshall Läse Shadley war im Begriff diesen Unhold lebendig zu fangen, als er von einem Banditen hinterrücks niedergeschossen wurde. Dalton wurde von einem Spießgesellen auf das Pferd genommen und beide entkamen. - Nach diesem Raubzuge wurde der Boden von Oklahoma zu heiß für die Bande und sie verlegte ihre Operativnen nach Missouri. Dort war die Plünderung einer Bank in Southwest City ihre erste Schändthat und diese brachte den Räubern $23.000. Doolin wurdz bei dieser Gelegenheit in den Kopf geschossen und diese Kugel ist erst nach seinem Todt', herausgeschnitten worden. Von Missouri zogen die Banditen nach Texas, wo sie in Longview die Bank plünderten. Nach dieser That wandteDoolin sich wieder seiner ersten Liebe, der, Beraubung von Eisenbahnzügen zu . und plünderte zusammen mit einem Banditen Namens George Newcomb einen Zug bei Kiowa, Kan. Die zahlreichen Unthaten der .Banditen hatten die Sicher- . heitsbeamten im ganzen Südwesten zu erhöhter Thätigkeit angespornt und die Marschälle im Territorium Oklahoma beschlossen, die Räuber vomErdboden zu vertilgen. , Ende April 1895 wurde ibnen die Kunden daß die Banditen einen Ueberfall auf Dover.O. T., planten, und sofort wurden umfassene Vorbereiwnzen'i getroffen, um die Hallunken Würdig zu empfangen. Am 3. Mal erhielten die.Deputy-Marschäl-le die Ordre, sich auf einem Extrazuge nach dem genannten Orte zu, begeben, und dort kam es zum Kampfe, in dem der Desperado Tulsä. Jack erschossen und eui anderer Bandit verwundet wurde. Dieser Kampf bedeutete den Niedergang'-der Bandes denn der ge'fürcktkte Bill- Datton Ktl kalk hnranf bei Purcell, I. T. Die vorstehend aus-

geführten Raubzüge sind die schlimmsten Thaten Doolm's und seiner Bande. doü wird ikm außerdem noch eine

ganze Anzahl Verbrechen gegen Leib und Leben zur Last gelegt. Nansen's Zusammentreffen mit Jackson. Der Windward- ist mit vier Mitgliedern der Jackson'schen NordpolExpedition, unter ihnen der Botaniker Harry Fisher. in London eingetroffen und Letzterer hat folgende interessante Schilderung des Zusammentreffens Dr. Nansen's und Jackson's gegeben: Wir hatten eben unser Mittagsmahl am 17. Juni in Elmwood beendigt und saßen Alle um den Tisch, der mitten in unserem behaglichen Blockhause stand. Der Tag war trübe und nebelig, aber nicht sehr kalt. Lachend und scherzend saßen wir da und. rauchten. Plötzlich steckte unser Astronom Armitage, der im Observatorium gewesen war, seinen Kopf durch die Thür und rief: .Wie viele feid Ihr? Ich sehe einen Menschen auf dem Treibeise." Wir zählten und fanden, daß Alle da waren. Dann zerbrachen wir uns den Kopf, wer der Mensch wohl sein könne. Jackson stand sofort aus und sagte: Mag er sein, wer er will, ich gehe." Und mit den Worten lief er von dannen. Wir übrigen suchten Telescope und Operngucker hervor. Einige stiegen auf den Felsen.' um nach dem Fremdling auszuspähen. Der Gedanke, daß es Nansen sein könne, fiel Keinem ein, ehe zwanzig Minuten derrönnen waren. Da sprachen Armitage und ich die Vermuthung aus, daß es vielleicht Nansen wäre. Um diese Zeit sahen Jackson und der Fremdling wie zwei dunkle Flecken aus. Beide gestikulirten heftig. Sie kamen einander immer näher, und bald sahen wir ein. daß es der norwegische Forschungsreisende sein müsse. Er trug ein Gewehr in der einen Hand und einen Bambusstock in der andern. Er sprang mit wunderbarer Behendigkeit von einer Eisscholle auf die andere. Dann machten wir uns auch Alle auf den Weg nach der Stelle, wo Jackson und der Fremdling waren. Als der Letztere nahe genug war, rief Jackson aus: Das ist Dr. Nansen.- Und wir schrieen Alle, bis wir heiser waren. Als wir hörten, wie weit Dr. Nansen nach Norden gedrungen war, schrieen wir dreimal Hurrah. Dann sand sich Zeit. Nansen näher anzuschauen. Sein nächster Verwandter würde ihn nicht wiedererkannt haben. Sein blondes Haar und sein blonder Bart waren dunkelbraun geworden und auf seinem Gesicht und seinen Händen gab es keinen weißen Fleck. Er sah fast wie ein Neger aus. Sein Gesicht war schwarz vom Rauch des Fischthranes. Sein Anzug, den er fünfzehn Monate getragen hatte, war steif von Blut und Oel. womit auch sein Gesicht besudelt war. Die Begrüßungsscene zwischen Nansen und Jackson steht in ihrer Art vielleicht einzig da. Nachdem sich Beide die Hand gedrückt, hub Jackson an: Es freut mich ungeheuer. Sie zu sehen!- Nansen: Auch mich. Sie zu sehen!" Jackson: Haben Sie ein Schiff hier?- Nansen: Nein.- Jackson: Wie viele sind. Sie?- Nansen: Ich habe hier einen Gefährten, dort in einiger Entfernung.-.- - Während der Zeit schaute Jackson Nansen stetig in's Gesicht. Immer mehr kam er zu der Ansicht, daß es Nansen sein -müsse. Endlich rief er aus: Sind Sie nicht Nansen?- Ja. , ich -. , bin Nansen.Jackson: Bei allen Göttern, das freut mich riesig, Sie zu sehen.- Darauf folgte ein noch herzlicheres Händeschütteln. Danke Ihnen sehr, sebr gütig." Was das Ergebniß der Jackson'schen Fahrt betrifft, so ist es geographisch von hoher Bedeutung. fj sher theilte darüber Folgendes mit: Bisher bildete der von Payer ange nommene und von ihm benannte Au stria-Sund das Hauptwasser zwischen diesen Inseln. Die große See, welche da liegt, wo Payer Land vermuthet hatte und welche ich Queen Victoria Sea- taufte, ist das größte Gewässer in jenen arktischen Gegenden. Sie erstreckt sich wahrscheinlich bis zum 3. Grad nördl. Breite. Die Richthofensche Bergspitze existirt nicht. Dafür hat Jackson aber einem Cap den Namen Cap Richthofen" beigelegt. ES gelang ihm, eine ungefähre Karte deS Franz Josephs - Landes in' seinen Umrissen zu entwerfen. Jackson hat mehr als 1000 photographische Aufnahmen auf seiner Nordpolfahrt gemacht. Die Thierbilder sind vielleicht die werthvollsten." Die SchissSbahn von Chiegneeto. Ein Project, dessen Entwickelung vor einer Reihe von Jahren von Ingenieuren wieSeefahrern mit der größten Aufmerksamkeit verfolgt wurde, der Bau einer Schiffs-Eisenbohn über die 17 englische Meilen breite Landenge vonChiegnccto ist neuerdings w?eder in den Vordergrund gerückt. Diese Landenge ist das Verbindungsglied zwischen Neu Schottland und NeuBraunschweig, und die Bahn sollte zum Transport von Seeschiffen zwischen der Bucht von Fundy und dem Golf von St. Lorenz dienen, den Schiffsweg von St. Lorenz nach St. John um 500 Meilen und den Weg nach Portland, Boston u. s. w. um 300 Meilen verkürzend und die. gefährliche Umschiffung von Neu-Schottland unnöthig machend. Vor 10 Jahren wurde der Bau dev Bahn in Angriff genommen, nachdem das canadische Parlament aus 20 Jahre nach ihrer Vollendung jahrliche Substdien im Betrage von $170.602 zugesichert hatte. Der Bau wurde von den englischen Ingenieuren Baker und Fowler, den Erbauern der. FovthSnjcke, übernommen. An beiden Enden der Bahn sollten großartigeDockö angelegt und die Schiffe aus Vorhäfen mittels Druckwasser - Vorrichtungen auf die Bahn gehoben sowie auf starken Wagen in ungefähr zwei Stunden von mächtigen Locomötiven über die Landenge gezogen' werden. .'Die Untemehmer kamen aber den von der Regierung gestellten. Bedingungey nicht na& was

zur Einstellung der Subsidienzahlungen führte. Nachdem die Anlägen etwa $3.000.000 verschlungen hatten, wurde das Project aufgegeben. Jetzt wird der Versuch gemacht, von dem kanadischen Parlament eine Erneuerung der Substdien zu erlangen, und es wird gehofft, daß sich dann Capitalisten zur Vollendung der Schiffs-Ei-senbahn bereit finden lassen werden.

Technische Schwierigkeiten bietet das Unternehmen nicht, da zwischen den beiden Endpunkten der Bahn nur ein Höhenunterschied von 47 Fuß besteht und die ganze Strecke mit Ausnahme von 3 Meilen bereits nivellirt lst. An dieser Stelle mag erwähnt werden, daß dev verstorbene Ingenieur James B. Eads den Plan zur Ueberführung von Seeschiffen aus dem Golf von Mexico nach dem Stillen Meer mittels einer Schiffs - Eisenbahn aufgestellt hatte. Darnach sollten die zum Tragen der Schiffe bestimmten Wagen 55 bis 65 Fuß breit werden und so viele Räder erhalten, daß jedes derselben nur eine Last von 5 Tonnen zu tragen hätte. Da die größten Dampfer, welche auf diesem Schienenwege befördert werden sollten, in voller La dung und Ausrüstung zu 5000 Tonnen Gewicht angenommen wurden, so wären für die zum Tragen derselben bestimmten Wagen 1000 Räder erforderlich gewesen. Die Gesammtkosten der Bahnanlagen mit Einschluß von Hafen. Docks und Maschinen waren . von Eads aus $75,000,(XX) veranschlagt worden. Der Ingenieur erlebte die Ausführung seines gigantischen Projects freilich nicht, denn er starb am 8. März 1887. Die Sprachen der Sechs Nationen. Auf der Grand River Reserve in Canada haust ein eigenartiges Con glomerat von Rothhäuten, welche un ter dem Collectivnamen Sechs Ratio i nen" bekannt sind und die sich aus Oneidas. Mohawks. Onondagas, Cayugas, Senecas und Tuscaroras zusammenseken. Trotzdem diese Indianer mehr civmsirt sind, als die meisten Rothhäute, hat sich noch kein Ethnologe der Mühe unterzogen, ihre Sprachen, Sitten und Traditionen zu studiren. Diesem Studium will sich nun derPhilologe I. N. B. Hewitt. Mitglied des ethnologischen Bureau in Washington, D. C., widmen und zu diesem Zwecke ist er nach der genannten Reserve abgereist, um dort als Gast der Häuptlinge ganz nach Jndianerart zu leben und seine Forschungen in der gründlichsten Weise zu betreiben. Vornehmlich gedenkt er die Sprachen der Sechs Rationen zu studiren und er trägt sich mit dem Plane, die Bibel" derselben in dasEnglische zu übersetzen, nachdem er die gesammelten Sprachschätze in Grammatiken und Wörterbüchern geordnet hat. Herr Hewitt ist für diese Arbeit wohl geeignet.denn er beherrscht acht Jndianersprachen vollständig und ist mit den meisten Sprachen der alten Welt vertraut. Da mit Ausnahme der Mayas , kein Jndianerstamm eine Schriftsprache besitzt, muß der Gelehrte sich behufs genauer Wiedergabe der Laute ausschließlich auf sein Ohr verlassen u. zu dem Zwecke hat er sich mit allen Hilfsmitteln der modernen Wissenschaft versehen. Unter diesen befindet sich ein Phonograph, mit welchem er nicht blos einzelne Worte, sondern ganze Sätze festzuhalten gedenkt. Die redseligm Indianer wird er ersuchen. klar und deutlich m die Maschine zu sprechen, und dadurch wird er in den Stand gesetzt, bei der späterenWiedergäbe der Worte. Betonung und Accent jeder Silbe genau zu analysiren. Des Ferneren hat HerrHewitt eineSchreibMaschine construirt. welche Tasten für ein eigens geschaffenes Alphabet von 48 Buchstaben sowie eine Anzahl von Lautzeichen, Accenten u. s. w. hat. Mit dieser Maschine gedenkt er möglichst viele Gespräche mit den intelligenteren Mitgliedern der Sechs Nationen nie-. der zu schreiben, so daß er geschriebenes wie gesprochenes Studienmaterial in Fülle zur Verfügung haben wird. Um die ersten Kenntnisse einer ihm fremden Sprache zu erlangen, wird er so viel Worte, wie nur irgend möglich sammeln, und dieselben mit der englischen Uebersetzung niederschreiben. Die verschiedenen Endungen und andere Modificationen der Worte erhält er dadurch, daß er seine rothen Lehrmeister dieselben in möglichst mannigfaltigen. Verbindungen gebrauchen laßt. Die Worte werden später alphabetisch geordnet und als Lexikon gedruckt, wäh, rend die verschiedenen Wortformtn, Satzbildungen u. s. w. zur Ausarbe!tung einer Grammatik dienen werden. Ungefähr 60Procent von allen Mitgliedern der Sechs Nationen sind Heiden, welche an die von ihren Vorsahren auf sie gekommenen Ueberlieferungen ebenso fest glauben, wie ein orthodorer Christ an die Bibel. Alle Traditionen dieser interessanten Rothhäute wird Herr Hewitt in deren Bibelsammeln und dieses Buch . wird die Mythen aller sechs Stämme enthalten, da letztere denselben Ursprung haben. Herr Hewitt hat schon früher unter diesen Rothhäuten geweilt und damals alle alten Ueberlieferungen, welche rein heidnischenUrsvrungs sind, gesammelt; diese werden gewissermaßen das alte Testament bilden. Das neue Testament soll die neueLehre enthalten, welche ein sonderbares Gemisch von Heidenthum ud Christenthum ist. Dieselbe ist auf einen Neffen des SenecaHäuptlings Handfome Lake zurückzuführen, welcher zu Beginn dieses JahrHunderts lebte. Der Jüngling, der in Spanien erzogen und zum Christenthum bekehrt war, gewann nach seiner Rückkehr seinen Onkel für die christliche Lehre, starb aber, ehe der alte Häuptling deren Dogmen gründlich verstand. Nach dem Tode des Jünglings predigte Handsome Lake die neue Lehre, so gut er dieselbe vst$d, und die Folge war. daß die Sechs Natisnen heute ein merkwürdiges Mischwerj! von christlichen Wahrheiten und alte heidnischen Ueberlieferungen, Mythe? Md Gebräuchen als Religion Kahen,

Vom Jnlande. 2000 Stück Schafe hat ein Züchter in Curry County, Or., in dieser Saison bereits zum Versand gebracht und weitere 30X) Stück hat er zur Verschiffung, bereit. AllgemeinerProtest wird in der Provinz Quebec gegen die inhumane Bestrafung der dortigenSchulkiuder erhoben. Faule und unfolgsame ABC- Schützen müssen dort niederlnieen und den Fußboden küssen. Welch'großesFeldin Oregon Gärtner und Farmer haben, beweist die-Thatsache, daß in Albany eine im Staate gezogene Kaffeepflanze ausgestellt ist. die mit Beeren bedeckt ist. Jndianerreliquien. in großen Mengen sind auf einem Felde des Farmers George Wilson in Peel County, Ontario, gefunden worden. Die Funde lassen schließen, daß dort einmal eine Schlacht stattgefunden haben muß. Außerordentliche Zuvorkommenheit bekundete Richter Graham gegenüber einem heirathslustigen Pchen. Während er neulich Abend einen Spaziergang machte, begegnete er den Liebenden und auf ihr Ersuchen vollzog er die Trauungsceremonie ohne Verzug auf offener Straße. Typhus und andere Krankheiten sind in Davieß County. Ky., in so furchtbarem Maße verbreitet, daß ein Deputy - Sheriff, welcher dieVorlsdungen für den Geschworenendienst bestellte, nur einen einzigen Mann fand, welcher sich in's Gericht zu begeden im Stande war. Ein Pfirsich bn um in dem Obstgarten von T. D. Cotton inGreenfield, Ind., hat in dieser Saison dreimal Früchte getragen. Die zweiten Früchte waren ebenso groß wie die ersten, dagegen waren die Steine kleiner; die dritten Früchte befinden sich zur Zeit auf dem Baume. Eine amüsante Gerichtsscene spielte sich jüngst in Abilene, 'Kan.. ab. Dort war ein Biederweib von einer Jury zu $10 und den Kosten verurtheilt worden, weil sie ihrenGatten und ihren Stiefsohn zum Hause herausgetrieben hatte. Kaum hatte der

Mann den Urtheusspruch vernommen, als das Langohr den Beutel zog. die n'ötbiaen Baken erleate und Arm- in Arm mit der Heldin das Gericht ver ließ. - Jm Schatzamts - Departement eingetroffene Nachrichten haben die . Befürchtung . hervorgerufen, daß unter den Berqleuten von Eools In let. die aus den Goldfeldern Alaska's zurückkehren, große Noth entstehen wird, wenn nicht die Gesellschaften. die sie nach dem Norden nahmen. Vorkehrungen für ihren Heimtransport treffen. Vor mehr als Jahresfrist theilte das Departement diesen Gesell schaften mit. daß es die Bergleute nicht zurllckbefördern könne, und daß die Gesellschaften, die ne nach dem Norden gebracht, auch für ihre Heimreise sorgen müßten. Es heißt, daß, wenn alle Kutter in dem Behringsmeev in Dienst gestellt würden. Pe nicht mehr als 120 befördern könnten, wah rend die Anzahl der von Cooks Inlet zurückkehrenden Bergleute mehr als 1000 betragen soll. Eine freudige Ueberraschung ist jüngst dem Veteranen S. I. Elsey, welcher den mexikanischen Feld zug sowie den Bürgerkrieg mitgemacht hat und seit emem Jahrzehnt em In fasse des Soldatenheims zu Leaven worth, Kan., ist, zu Theil geworden. Als der Krieg mit Mexico zum Aus hruch kam, griff er mit seinem Vater und zwei Brüdern zu den Waffen, und nach einem blutigen Gefechte mußte er den Vater sowie einen Bruder begraben. Im Laufe des Feldzuges ging ihm die Nachricht zu, daß auch der zweite Bruder gefallen wäre. Seit jener Zeit wähnte er. daß ev ganz allein in der Welt stände, und vor zehn Jahren beschloß er, seine letzten Lebenstage im Soldatenheim zu verbringen. Erst vor Kurzem kam ihm zu Ohren, daß der todt geglaubte Bruder als glücklicher Familienvater in Hilliard Station, O.. lebe, und dieser Tage ist ihm von demselben ein Besuch gemacht worden. - Einm wüthenden Kampfe zwischen einem Waschbären und zwei Adlern hat neulich der Farmer Joseph Alwater, der wenige Meilen von Flemington. Pa.. ansässig ist. mit seinem Schießeisen ein Ende gemacht. Die Aufmerksamkeit des Mannes war durch ein entsetzliches Geschrei, das in seinem Obstgarten ertönte, erregt worden, und als er hinzueilte, fand er seinen Schäferhund im Kampfe mit einem mächtigen Adler; ein vier Wochen altes Ferkel, das auf dem Kampfplätze lag, war die Beute, welche 'der Hund dem Raubdogel abjagen wollte. Ehe Alwater dem Hunde Hilfe bringen konnte, war letzterer von dem Adler Mit Schnabel- und Krallenhieben in die Flucht getrieben worden. Der Adler ergriff dann das Ferkel und flog mit seiner Beute in den nahen Wald. Alwater holte nunmehr seine Flinte und verfolgte den Raubvogel. Als er ne. mit hohen Bäumen bewachsene Schlucht erreichte, hörte, er wüthendes Kampfgeschrei und. vorsichtig näher schleichend, gewahrte er zwei Adler mit jnem großen Waschbären jm Kampfe. Mit zwei wohlgezielten Schüssen streckte er dje Adler nieder, während her Waschbär entkam, Das ihm - gexqubte Ferkel lqg vollständig zerrissen neben hem . Baume, auf' welchem der siampf stattgefunden hatte. Nux 216 Wirthschaften gibt ks im ganzen Staate Fls'rjZzg und mehr als fci Hälfte von diesen ist auf drei Counties vertheilt. Im Ganzen bezieht der Staat $198.000 an Revenuen von den Wirthschaften, VomBlitzeer schlagen wurde ein Ranche? unweit von Belt.Mont., während er einen mit Pfosten bela. denen Wagen, der mit drei Pferden be, spannt war, nach seinem Gehöft fahr; Das Gefährt wurde durch den elektri schen Strahl in .yrgnd gesetzt und nebst den Pferden von den Nlammen zerkört, ,', : .

Grotze Ausregung, vle sich schließlich in allgemeine Heiterkeit auflöste, entstand neulich am Dock der American Line", gerade als die St. Paul" ihre Fahrt nach Europa anzutreten im Begriff war. Etwa eine Schiffslänge entfernt wär schon der mächtige Dampfer. von Pier, und mit Tllcherschwenken ' und Abschiedsrufen sandten die an Bord Befindlichen ihren Freunden und Verwandten am Pier die letzten Grüße, als plötzlich ein Mann sich durch die Menge drängte, bis dicht an's Ende des Piers lief und Anstalten traf, sich in's Wasser zu stürzen. Da, im letzten Moment.packte der am Pier stationirte Polizist den Mann und riß ihn zurück. Laßt mich, laßt mich!" schrie derselbe. Ich kann sie erreichen, ich kann zweimal so weit schwimmen!" Sie sind jetzt zu aufgeregt," sagte der Polizist. Warten Sie lieber den nächsten Dampfer ab." Dann brachte er den Mann nach der Office der Gesellschaft, dort wurde er als einer der Hilfs-Maschinisten der St. Paul" erkannt. Er war an's Land geschickt worden, um Seife zu holen und war anstatt zum Seifensieder in die Kneipe gerathen. Unter den Passagieren des dieser Tage aus Southampton in New York eingetroffcnen Dampfers New York" befand sich die recht malerische Erscheinung eines buddhistischen Priesters Namens H. Dhanmapala. Dieser fromme Sohn vom Ufer des Ganges hatte bei Ankunft des Dampfers ein ganz besonders färbenreiches Kleid angethan, das so recht von der dunklen Gesichtsfarbe abstach. Er trug einen mausfarbenen Kittel, blaue, tricotartige Beinkleider, rothlederne Stiefel und einen kanariengelben Burnus. Den schwarzen Kopf bedeckte ein mächtiger Turban, der in allen denkbaren Farben prangte. Trotz dieser schreienden Farbenzusammenstellung machte der Jünger Buddha's infolge seiner fast riesenhaften Höhe einen recht stattlichen Eindruck. Rev. Dhanmapala spricht ein fließendes Englisch und erklärte denBerichterstattern, er werde hier die. Lehre seines Propheten zu verbreiten suchen. Natürlich wurde der bunte Onkel auch über seine Haltung zu der Gold- und

Silberfraae interviewt, er erklärte je doch, er dürfe sich seinem Glauben nach nicht mit solchen weltlichen Dingen n lassen. Vom Auslande. DaS in derKatbedrale von Toledo befindliche Heiligenbild dev Virgen del Sagrano. der SchutzPatronin der Stadt, ist seines Sckmuckes von Geschmeiden und Edelsteinen im Werthe von 300.000 Pesetas beraubt worden. Es soll dies bereits xas dritte Mal sem. daß em derart! ger Diebstahl stattfindet. Aus ganz eigenartigen Gründen hat in Konstantinopel ein junger Bulgare sich an seinem Hochzeitstage das Leben genommen. Sein Vater wollte nicht gestatten, daß bei dem Fest Musik spiele, sein Sohn gerieth darüber in eine solche Aufregung, daß er nach einem längeren Wortwechsel aus dem Zimmer stürzte und sich eine Kugel durch den Kopf schoß. . Eine Meuterei fand im Kieler Hasen an Bord des finnischen Schooners Laura- statt. Die Matrosen verweigerten dem Steuermann den Gehorsam, griffen ihn thätlich an und bedrohten ihn mit Messern, Der Capitan des Schiffes war genöthigt, die Hafenpolizei zu Hilfe zu rufen. letztere machte die Rädelsführer ding fest und überlieferte sie dem Gefäng niß. Auf der Triei'ter Reicks straße bei Laibach, und zwar auf einer ziemfich steil abfallenden Strecke, stießeq zwei Laibacher Bicyclisten mit solcher Vehemenz aneinander, daß der eine Bicyclist. Baumeister Kögovsek, ?-L-rt - i.Li ' l ". " ' uu uci vsicuc ioui liegen ozieo, lvayrenv der andere, Zahlmaroueur Pn mozic, schwere Verletzungen erlitt. Baumeister Kogovsek, . ein 60jährige? fln. rI in jjt n i -rnuuii, ivfts u ungiuaucg geuuizi, daß er sich einen absolut tödtlichen schaveiorua zuzog. JnLdtznitz erhielt kürzlich em Restaurateur einen Strafbefehl über 3 Mark, weil fein Hahn schon vor 6 Ubr Moraens aekräbt hatte. Nun ist Lößnitz ein eleganter Vlllenort, wo man allerdings mcht um 3 Uhr Morgens aufsteht, und der Hahn ein plebejisches Vieh, ein kämmgeschwollener .octalvemokrat, ein nasurilcher Femo aller bourgeolsmaßigen' Bequemlichkeit ist. Na, und mit r -1 x r. . c 'e M ' jri-i jr t r oimen niiDfricrr- mnrni te lömitime r -7-7.-1 -7- m;i-7; - ff cA-.t' ioiiw auemai kurzen Procen. arin ,at sie es voch schon zu einer Berukmthelt gebracht, Ein schrecklicher Poxfall ereignete sich ;n einem Hause m der Palastgasse zu Prag. Daselbst wohnt der Privatier Ferdinand !stoth, Der Genannte befand sick mit Gattin und Tochter bei Tische. Die Frau ersuchte wahrend des Essenö ihre Tochter, sie möge aus einem nahen GastHause Bier holen. Kaum hatte ssck das Mädchen entfernt, als auch Frau Roth vas Speisezimmer verließ und sich in die Küche begab, welche sie von innen abschloß. Sodann begoß sie ihre Kleider mit Petroleum und leate Feuer an sich selbst. In Folge des BrandZeruchs eilten Herr Roth .und mehrere Nachbarn berbei. öffneten , die Thür und sahen zu ihrem Entsetzen ev. caiu': 'tvL1 '- in vi vi wi yzum flammen. )Ule 5?räu batie so febwete' SRrnnbtotinhm ' ' C iT - erlitten, dak sie ack i,m;'n TOmnn C- . i fc I " ww 4 r M starb. Auch Herr RÄh hatte' sich bei den Versuchen, das Zeuer zu löscken. Brandwunden zugezogen. Die Frau -zi- v r . . -i-s yutic yiz jajccaiicoe A,YSt in Folge .rjLflX Vcw'aV.7, v 3 vivö'uz, zum Apsorucye gekommenen FxrsinneS begsngfn haben. ' . 3.df nur ß tnallt&i Meilen von Brüssel entkernen je. meinte Dilbeek wurde am hegen Tage dn9jähr!ge .Hufschmied. Swalus, Mitgl'ed des Gemeinderaths und Vorstehe? der Armenverwaltung und -der Kirchenfabrik. in seinem 5ause bort

fünf Männern überfallen .und c:kne

velt. Die Eindringlinge setzten dtm wehrlosen Manne einen Revolver auf die Brust, verlanden von ihm 100

Francs und suchten ihn. als er der Forderung nicht nachgab, zu erwürgen. Dann versuchten sie einen Geldschrank zu öffnen, wobei sie aber durch einen in das Haus tretenden Bauer verscheucht wurden. Drei der Räuber, mehrmals bestrafte Wegelagerer Namens Lagaze, Vanderelst und Vanende, sitzen bereits hinter Schloß und Riegel. Einer von ihnen hat die beiden noch flüchtigen Genossen verrathen. will sie aber nur unter ihren Spitznamen kennen. Der von den Räubern benutzte Revolver wurde auf einem Felde bei Dilbeek wiedergefunden. Der norwegische P 0larforscher Nansen, dessen Rückkehr aus den Regionen des ewio.cn tfii5 jüngst erfolgt ist, wird sich demnächst mit seiner Gattin zum zweiten Male trauen lassen. Vor seiner Abreise ließ sich Nansen nämlich in gesetzmäßiger Weise von seiner Frau scheiden, denn er wollte sie nicht im. Falle eines Unglücks in unbestimmter Weise an sein Schicksal binden. Als längste Dauer seiner Abwesenheit glaubte Nansen die Zeit von fünf Jahren annehmen- zu müssen. Nach deren Verlauf hätte man ihn für immer aufgeben dürfen, und da man in diesem Falle kein gesetzlich giltiges Zeugniß seines Todes hätte haben können, so wollte er seiner Frau die Freiheit, sich wieder zu verAeirathen, sichern, ohne daß sie verpflichtet, wäre, ihre Wittwenschaft zu beweisen. . Das Ehepaar Nansen ist nicht reich; während der Abwesenheit ihres heroischen Gatten erwarb sich Frau Nansen, die Sängerin ist, mit Concerten, die ste gab, den Lebensunterhalt. Eine höchst sonderbare Art der Steuereintreibung plant man fetzt wieder in Niedergorbitz bei Dresden einzuführen. Der dortige Gemeindevorsteher will die Hausbesitzer für die rückständigen Steuern ihrer Miether haftpflichtig machen, wobei er sich auk einen Beschluß des Gemeinderaths aus dem Jahre 1846 stützt, der von dem damaligen Justizamt genehmigt wurde. Das Wunderbare an der Sache fei l . r. c - tt5 1 1 in. ,oan allll) 01c nmisyauvlmannschaft Dresden diesenBeschluß als noch zu Recht bestehend anerkannt hat, obgl'' ' eme Verordnung des Ministenums des Innern aus dem Jahre 1878 derartige Bestimmungen ein für alle Mal ausgeyoven hat. I n an R emo hat sich der 33jährige Dr. phil. Paul Krause aus Berlin erschossen. Er war 'mehrere Jahre in Berlin Gymnasial-Vor-schullehrer, zuletzt aber in München thätig. Vor kurzem trat er seinen Ur laub an und unternahm eineReise nach der Schweiz und Obentanen. Man fand seine Leiche in einer Park-Allee von San Remo mit emem Revolver schuß' in der rechten Schläfe vor. Er hatte vorher seme Relsecasse im Betrage von 1100 Francs an seine in Berlin wohnenden Verwandten gesandt; die Posteinzahlungsquittung wurde bei ihm gefunden. Der SelbstMord dürfte auf unglückliche Liebe zuxückzuführen sein, da Krause bis por sechs Wochen mit der Tochter eines Commissionsrathes verlobt wqr; das Verhältniß war von den Eltern des Mädchens aufgehoben worden. Dr, Krause ist der Verfasser eines Theaterstücks, das vor längerer Zeit in Ares lau aufgeführt wurde. Bei einer in Paris abgeyaltenen Verhandluna gegen emeV:rbrecherbande brachte der'Stgatsgnwalt gegen einen der Angeklagten, den ckunsounier de la placeMaubert", Gasvard Truyman, seine Betheiligung an einem romantischen Mordversuche in Erinnerung, der aus Rucksichten, die man nicht kennt, vor der Oeffentlichkeit geheim gehalten worden ist, obgleich seiner Zeit eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet und so weit fortgeführt worden wär, daß die Schutt der Betheiligten außer Zweifel stand. Die Sache ist folgende: Truyman,' ein arbeitsscheues, zu Allem fähiges Individuum, der sich in hen yerrufenen Schgnken der' Plyce Maubert und dez Rue Galande als Chansonnier einer großen Beliebtheit erfreut, war eines Tages von einem schweigsamen Gaste in einer dieser Dirnen- und Zuhälterschänken bei Seite genommen und gefragt worden, ob er für 10,000 Frcs. gewillt fei. ein Verbrechen zu begehen und einen ihm dem Gaste verhaßten Mann zu tödten. Truyman nahm'ohne Bedenken diesen Antrag an und begab sich zu dem ihm von dem Unbekannten zu näheren Mittheilung gegebenen Stelldichein. Der Fremde instruirte ihn, daß er einen 'Gendarmen umzu bringen habe, den er jodtlich hasse, und versprach ihm dasür außer den 10,000 flr. eine lebenslängliche Rente von 1200 Fr. und die Hand einer jungen Wittwe mit 40,000 Fr, Mitgift. Bei einem zweiten Gtelldichem in einem Restaurant des, Boulevard Sebastovol gab der Fremde Truyman ein halbes Dutzend mit Strychnin vergifteter Cigarren. zwei Fläfchchen Strychnin uöd einen Dolch mit der Weisung, sich dem von ihm bezeichneten Gendarm zu naHern und ihn zu vergiften, im äußersten Nothfall zu erstechen, worauf er ihn nach dem Lyoner Bahnhof führte. Auf der Fahrt nach dem ihm angezeiaten Wohnort des Gendarmen stiegen Truyman aber Bedenken auf, und kurz entschlossen setzte er das ihm bezeichnete Opfer von den Machenschaften des mysteriösen Unbekannten in Kenntniß. Der Gendarm erklärte, daß sem Änderer, als sein ehemaljg'erVorgesetzter,' der seine Frau entführt, hiefer Mordanstiftex sej. Die eingeleitete Untersuchung bestätigte voll 'und'ganj diesen Verdacht; aber man unterdrückt hen Scandal mit Zustimmung' de zum Odfer auZersehenen Gendarmen un' begnügte sich damit, den iHendqr- " rni i . 1 mer - caior x. , . . aus ven tzaoreH zu streichen und ihm seine Pension, sowie den 'Orden der Ebrenleaion m pltziehen. , . -; :. m . 1 Kaufe Äuüo's J3tZ

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