Indiana Tribüne, Volume 20, Number 4, Indianapolis, Marion County, 21 September 1896 — Page 2

Znvtana Lrivüne.

ErschnNt Taglich und SoMtagS. Die tägliche .Tribüne' kostet durch len Xrlaec 1 ent per Zache, die ,taa!rrbae'I Set prr Woche. Seide uf sm I ent Hi U Cent, per tat. Ver aukerhali In Uht geschickt Im ohla V pt 'ja. onut so Oüd Vlabama Straie. Indianapolis, 3sd.,21 .Sept'br 1836. Briefe aüö Deutschland. -V Bon Wilhelm Staus mann. Dresden. Ende August. Einige wenige Worte in eigener Sache mögen diesen Brief einleiten. Vor Kurzem schrieb ich über die Verstimmungen zwischen Nord- und SüdDeutschland,, speciell zwischen den altbayerischen Partikularsten und den Vertretern des eZgenllichen Preußen thums. Jch erwahnte'er unsäglich it hen und unfläthigeir Schreibweise, welscher sich der bekannte Dr. Sigl. im Münchener Bayerischen Vaterland" befleißigt und citirte:dann eine Parod.die' dieser Schreibweise im preußischen Sinne auf Bayern angewendet. Obschon ich ausdrücklich erklärt hatte, baS es sich um eine Satyre handele, welche schöil.niehr. die Bezeich nüng Ulk verdient,' um einen Scherz, der die von dem Labiaten Münchener Redakteur im.Grnfie seit vielen Jahren gebrauchen Ausdrücke persiflirt, so ist mir die Sache vo den bayerischen Vereinen WA inerika doch furchtbar übel genommen., worden, sie haben den Scher für Ernst genommen und in din Briefen, welche mir als Ausdruck des.bayerischen Zornes zugeschickt wurden, unv die mich, da ich auf Reisen war und kein festes Standquartier hatte, erst nach fielen , Wochen erreichten, wimmelt eS nur so von Ausdrücken cms .dem-Sigl'schen Receptenbuch. Ich sehe mit Freude, daß eine der amerikanischen Zeitungen, für welche ich fchreibe, 'sie Sache sofort richtig gestellt hat, (der Slevelander Wächter und Anzeiger") wahrscheinlich haben das auch mehrere der vielen anderen Blätter gethan die meine Briefe erhalten, aber jeneZeitungen gehen mir nicht zu und ich muß deshalb selbst noch einmal ausdrücklich feststellen, was für jeden Vorurtheilslosen Leser ja selbstverständlich war, daß mir nichts ferner gelegen hat, als die Bayern schlecht zu machen. Deshalb sei nochmals ausdrücklich erklärt, daß jedes einzelneWort und jede offene und versteckte Verhöhnung in jener von mir e Hirten Narad!? baveriscken Ursprungs.ist, im Ernste gegen Preußen' und daS Pieußrnthum ' gerichtet im .Bayerischen Vaterland" des Dr. Sigl' zu München gestanden hat und in den von mir citirten Zeilen imScherze mgedreht und auf Bayern angewendet wurde. Der das datnals nicht verstanden hat.lese gefälligst noch einmal nach. Und nun will ich die preußisch-bayeri-sehen Verstimmungen etwas ausführlicker besorecken: . . ir . Wer als Norddeutscher in Bayern reist, wird sehr bald bemerken.daß dort in den breiten Schichten des Volkes, und zwar nicht in den Kreisen der höher Gebildeten sehr starke und doch ganz unberechtigte Vorurtheile gegen die Norddeutschen anzutreten sind, Vorurtheile, welche oft in ganz unparlamentarischer Weise zu Tage treten. Dies überrascht desto mehr, weil man nördlich vom Main derartige Vorurtheile gegen die Bayern gar nicht sindet, es. sei denn in dem verhältnißmaßig doch recht kleinen Kreisen der ostelbischen Junker, welche stets eine maßlose Aufgeblasenheit- an den Tag legen und in ihr:rGeringschätzung aller übrigen Klassen und AolksschichtenDeutsch. lands gar keine Ausnahme machen. Mit anderen Worten: es- gibt einen Preußenhaß in Bayern, aber keinen Bayernhaß in Preußen. Woher, sollte ein solcher Bahernhaß -auch kommen? Etwa in Folge-.der oft ganz maßlosen Schimpfereien der bayerischenHetzpress e auf alles Preußische? ' Das nimmt man in Norddeutschland. ruhig-hin. denn man hat gar. keine Veranlassung sich darüber aufzuregen. Auch muß zugegeben werden, daß-jene mm; schon seit 25 Jahren andauernden Schimpfereien steis einen erfreulichen Beige schmack unfreiwilligenHumorS .besitzen,welcher demselben die bösartige Spitze nimmt. Außerdem gilt im Norden die Ansicht, daß der Bayer die Grobheit und die Derbheit gepachtet zu haben glaubt, daß sich aber hinter der.rauhen Außenseite stet? ein gutmüthiges Herz verbirgt. Jedenfalls gibt s in Norddeutschland keinen ernsthaften Mann, der daran zweifelte, daß sich die Biyern, wenn es jemals-wieder zum Klapp:n kommen sollte, als' eben .so gute Deutsche erweisen werden, wie die von ihnen so vielfach mißverstandenen Brüder im Norden. Dem in manchem bayerischen Hirn noch spukenden Traum von einem süddeutschen Bunde im Verein mit den österreichischen Deutschen, legt man im Norden'nicht die' geringste Bedeutung bei, und daS mit Recht. Der Haß ist stets eine Tochter der Furcht und zur Furcht vor den Bayern liegt für den Norddeüjschen .nicht die . r, m . !'. . f germgne nera!anung vor. - Ganz anders aber liegen die VerHältnisse in Bayern mit Bezug cus die preußischen Beziehungen." Der Gedan ke, daß Bayern im Laufe der Zeit vollständig verpreußr. werben-und i unter die Fuchtel der Berliner, sowie der ost. elbischen.Hitngerleider- yelangenkonnte, die sich nach 2)r. Sig7S .Angabe be. Zanntlich von Kartoffelnschaalen und Spucke ernähren' -dieser (Vedanke.'.ist in Altbayern ßsnj .allgemein verbreitet. Es herrscht in Bayern eine Preußenfurcht. welche jedoch durchaus' ünbegründet ist. Denn 'die Selbstständigkeit Bayerns ist jetzt Messer geschützt, als jemals seit: der Begründung des süddeutschen Königreichs. Selbst wenn in Preußm die Neigung zu einer weitereu Centralisation bestände, so tpütU

jeder Versuch nach dieser Richtung an der Bundesverfassung, sowie an der Thatsache scheitern, daß .Preußen nicht die Mehrheit, der Stimmen im Bundesrathe besitzt. Aus. diesem Grunde ist auch die Einverleibung des seit Iahren herrenlosen Herzogtums Braunschweig durch Preußen unausführbar, so berechtigt und zweckdienlich auch ein derartigesArrangement erscheinen mag. Aber noch andere Dinge haben die bayerischen Vorurtheile gegen Preußen großgezogen. Der Altbayer und von diesem ist überhaupt immer die Rede, wenn hier von Bayern verhandelt wird, auf den Rheinpfälzer, der einen ganz anderen Menschenschlag bildet, bezieht sich in dieser Schilderung nichts also der Altbayer kommt wenig über seine blauweißen Grenzpsähle hinaus. Er unterscheidet sich darin vollständig von den übrigen Suddeutschen. DieSchwaben, die Badenser, die Rheinhessen und die e'chten Psälzer trifft man 'häufig in Norddeutschland an. den echten Bayer selten. kennt Norddeutschland aus eif.mer Anschauung so gut wie gar nicht und er ist felsenfest davon überzeug!, daß Preußen'ein ganz armseliaes von gierigen und ausbeutungslustkgen Hungerleidern bewohntes Land lst. Dabei besitzt gerade der Bayer eine sebr stark ausgebildete Eiaenliebe und

es gibt unter den Kleinbürgern und Bauern im Bayernlande genug Xleute, welche es absolut nicht einsehen können, dan aerade der vreukische König den Titel .Deutscher Kaiser" führen soll. Da die Wittelsbacher em viel älteres Zrürstenaesckleckt find. so. meinen diese guten Leute, feien sie zur Führung doch weit eher berechtigt, als die Hohenzollern, welche sie als Emporkömmlinge ansehen. Ja wenn die Kaiserwürde unter dem Preußenkönige und dem Bayernköttige abwechseln würde, wenn München dann und, van? ebenfalls Reichshauptstadt sein könnte, das würde diesen schlichten Leuten eher gerecht erscheinen. Dazu kommt noch, daß sich Berlin so ungeheuer glänzend entwikkelt hat und .immer mehr die hervor gendste deutsche Kunststadt wird und zwar auf Unkosten von München, welches bisher dafür galt. Die Berliner Kunstausstellungen der letzten Jahre haben die Münchener Ausstellungen an Bedeutung weit überflügelt. Es ist aus ganz natürlichen Ursachen zwischen Berlin und München eine Rivalität' entstanden auf einem Gebiete, das früher die ausschließliche Domäne der bayerischen Residenz war. Das hat nun an der Jsar sehr viel Aerger hervorgerufen und unberechtigte Vorurtheile gegen Preußen und das gesammte Preußenthum auch in solchen Kreisen genährt, welche diesen Einflüssen früher wenig zugänglich waren. Und um das Maß vollzumachen hat gerade München eine beträchtliche Einwänderuna von norddeutschen Elementen erhalten, und diese' werden dort mit schcelen Augen betrachtet, ähnlich wie vor zwanzig Jahren die Carpetbaggers in den amerikanischen Südstaaten. Die Norddeutschen sind zäh und strebsam und so haben sie sich nach und nach in München einflußreiche Plätze erobert und in fast allen Erwerbszweige ziemliche Erfolge gehabt. Der echte Baier verbringt zu viel Zeit im Bier Hause und kann es mit dem strebsamen, fleißigen und nüchternen norddeutschen Einwanderer nicht aufnehmen 4 im Kampfe um die Existenz. Man denke sich nun noch eine Hetzpresse hinzu, wie sie nur in Vaiern besteht, welche beständig auf die Preußen schimpft und die angeborenen und anerzogenen Vorurtheile der Altbaiern pflegt und weiterbildet und man wird wohl eine Erklärung finden für den ganz allgemein anzutreffenden Preußenhaß. Uebrigens ist derselbe nicht nur in Baiern anzutresfen. Man gehe nur nach Hannover, oder sogar nach Eassel, dem ehemaligen Hauptsitz kleinstaatlicher Mißwirthschaft. Trotz des ganz ungeheu ren Aufschwunges gerade dieser beiden Städte seit 1866. ist der Preußenhaß daselbst noch weit verbreitet. Geht man der Sache auf den Grund, so sindet man stets die deutsche Sentimentalität, den Nationalfehler der Germanen, welchem dieselben allerdings viele der herrlichsten Kunstschöpfungen verdanken.aber auch die dunklesten Punkte in ihrer -Geschichte. Der Heine'sche Spottvers hat noch immer seine Berechtlgung: .Das Land Gehört Franzosen und Britten. - -Uns Deutschen aber verbleibt die Luft. Ds Reich der Luft unbestritten Mit dem Aufgebot seiner letzten Kraft sucht Spanien Me Trümm seines ehemaligen Weltreiches zusammenzuhalten, aber es scheint bei diesem Äersuche zu verbluten. Zu den cubanischen Niederlagen kommti nun auch ein Aufstand in den Philippinen.' ' Im Mutterlande beitet sich eine Emporung vor, welche .'.wohin' führt? Vielleicht zur republikanischen Staatsform, die das Land schon-einmal besessen hat, aber wieder verlieren mußte, weil eS an der diese Staatsform bedinsenden Gesinnung des spanischen Volkes mangelt.' Italien ist durch den Kveg mit Meneltk so geschwächt worden, daß' es schon gar nicht mehr als Groß, macht zahlt. Aber noch immer .kein Friede. mit) dem schwarten Despoten der Tausende von Italienern in Gefangenschaft hält. Die Lage dieser Leute muß eine entsetzliche sein. Aber der Großmachtdusel- ist in Rom noch vorherrschend. Wie kann eine Großmacht einem Menelik. Lösegeld bezahlen! Schließlich wird es doch' geschehen müssen, wenn Italien seine Landeslinder nicht im Elend verkommen lassen will. In der Türkei herrscht vollständige' Anarchie,' Straßenkämpfe !n der Hauptstadt und in den Provin zen, Gräuelthaten, wie sie das dunkeltte Mittelalter nicht schlimmer erzeugie. Vor zwanzig Jahren noch häite .eine solche Gelegenheit, die Erbschaft des kranken Mannes Anzutreten, sofort zu ein.ep europäischen 'Kriege ge führt. Abercheut rührt sich Niemand', selbst Rußland hleih still. Aus Furcht

vor den ganz unberechen.baren Folgen eines Krieges, wobei jeder Monarch um seine Kröne spielt. und jeder Staat um seine Existenz besorgt sein muß, wird der Friede bewahrt. Dii Furcht vor-dem Kriege schasst vielleicht den Krieg selbst aus der Welt. . In Köln hat das .Gericht dieser Tage eine wichtige Entscheidung abgegeben. Gelegentlich einer BeleidigungSklage wurde dasselbe Beweismaterial vorgebracht, welches in Essen vor einem Jahre zur Verurtheilung des socialistischen Führers Schröder und seiner vier Genossen führte. Wegen Meineidö wurden diese Leute zu Zuchthausstrckfen verurtheilt. Schröder und dessen Freunde hatten beschworen, daß dre Gensdarm Münter den Schröder gestoßen und so zu Fall gebracht habe. Andere Zeugen beschworen jedoch, daß Schröder stolperte und von selbst niederstürzte, also nicht von Münter gestoßen wurde. Das Essener Gericht glaubte den letzteren Zeugen und fällte so das Urtheil, welches fünf früher ganz unbescholtene Männer in daS Zuchthaus brachte. Jetzt hat das Kolner Amtsgericht entschieden, daß eS sich nicht feststellen lasse, ob Schröder gestoßen wurde, oder ob derselbe von selbst- hingefallen ist. Welches Gericht hat nun Recht, das Kölner. oder das Essener? Inzwischen sitzen die fünf Bergleute noch immer im Zuchthause, weil sie sich beharrlich weigern, ein Gnadengesuch an den Kaiser einzureichen. . . In wirthschaftlicher Beziehung sind die Zeiten in Deutschland jetzt sehr gut, abgesehen von der Landwirthschaft, welche nach wie vor unter den Mißständen zu leiden hat. die durch die Ausschließung neuer Produktionsgebiete und durch die Verbilligung des Transports erzeugt wurden. . In der Industrie herrscht in Deutschland gegenwärtig eine ganz außerordentliche Thätigkeit, speciell in der Eisenindustrie. Das Geschäft mit Rußland hat sich sehr gehoben und auf manchen Gebieten dasjenige Mazimum des Umsatzes überschritten, welches vor Eintritt der russisch-deutschen Verstimmung erreicht worden war. Sehr günstig lauten die Berichte über die Ueberschüsse der Staatseisenbahnen. Sie sind in den ersten vier Monaten des Verwaltungsjahres (seit dem ersten April) schon um 24 Millionen Mark gestiegen. Des Ferneren haben die Zölle und Verbrauchssteuern im Reiche während des erstenDrittels dieses Verwaltungsjahres eine Mehreinnahme von 27 Million Mark gegen den gleichen Zeiträum im Vorjahre ergeben. Für die in Aussicht genommene Aufbesserung der Besoldungen der höheren Gerichtsbeamten. sowie einzelner Kategorien der Officiere könnten die nöthigen Fonds ohne Erhöhung der Besteuerung aus den Mehreinnahmen bezogen werden. Der bekannte Sieger von Königgrätz-, d. i. der preußische Volksschullehrer wird jedoch, trotzdem die Mittel vorhanden sind, auch diesmal leer ausgehen. Es ist wenigstens nur von der beabsichtigten Aufbesserung der Officiers- und der Richter-Besoldun-gen die Rede, nicht aber von der Besserstellung der Lehrer, welche es doch am nöthigsten brauchten. Im Sonnenblumen-Olanz. Von Gold, dem vielgenannten Wort, . sollen auch die nachstehenden Zeilen handeln, aber nur vom Gold der Sonnenblumen-Blüthen, das wohl noch nie ein tragischesVerhängniß heraufbeschworen, aber freilich auch .nicht den Segen gebracht hat, auf welchen namentlich der Kansaser Landwirth schon so lange wartet. Gerade jetzt ist in Kansas dieHauptJahreszeit der Sonnenblumen, und die Ansiedler auf den Heimstätten überblicken gedankenvoll die weiten Flächen nickender goldiger Scheiben und sagen: Die Sonnenblumen stehen in ihrem Glanz." Es ist dies der classischste Ausdruck der Bewunderung deS Westländers für die strahlende gelbe Farbenpracht dieser unzähligen Blumensonnen der Prairie. Diese Blume ist weithin vom Mississippi nach den Felsgebirgen hin verbreitet, aber ihre wahre Vollkommenheit erreicht sie erst in den weiten FlußNiederungen von Kansas, das. sich mit Stolz den Sonnenblumen-Staat nennen darf, obgleich sich mit diesem Stolz bisher kein großes Glücksgefühl verbunden hat. ' Hier ist die Sonnenblume Königin, mit so gewaltigem Stengel und so weit ausgebreiteter Blüthenscheib?, daß nicht selten der Landwirth scine Arbeit einstellen und das Feld ganz dem Besitz dieser in der Falschheits-Farbe ekglänzenden Königin überlassen muß. , Schon seit zehn Jahren aber ist die goldige Riesenblume nicht mehr in so großartiger Fülle aufgetreten, wie Heuer in dem mittleren Kansas. War doch auch schon lange keine dermaßen vom Regen begünstigte Saison me?r zu verzeichnen. Die stärksten Regenschauer aber stellten sich gerade zu der Zeit ein, als die Weizenfelder zum Mähen bereit standen infolge dessen wurden viele Felde? gar nicht oder nur theilweise gemäht, und die Scmnenbwmen griffen so gewaltig um sich, daß der Farmer vielfach keine Aussicht-zu haben scheint, sie je wieder unter Controlle zu bekommen, und sich hinter, den Ohren kratzt bei diesem großartigen, königlichen Glanz. So stehen, sie nun da: Hunderte von Acres dicht mit runden, feisten gelben Gesichtern gefüllt, welche den Vorübergehenden anzulachen scheinen, so oft ein Windhauch sie bewegt. Nirgends anderwärts kann man dieses Schauspiel in so gewaltiger Ausdehnung beobachten; und es ist ein Bild, welches an eigenartiger Schönheit demjenigen des majestätischen BergeS oder deS Weltmeeres nichts nachgiebt, ein gelber, Ocean, welcher Milliardenfach den Sonnengott,' das Gestirn, des Ta'gej, nachahmen zu wollen' scheint j unermeßlich, unbestimmbar! Kein Wun-

bttt-. ses Bild schon viele Dichter und ...zlinge. gefunden hat, wenn .aüch.W Ntliigsten derselben Kansaser Land'.irtht sind. Geradezu unvergeßlich ist'. der Eindruck, - wenn man zu Pferde er Wagen Nachmittags auf dieses Blüthensonnen-Meer zukommt und dZewirttiche Sonne hinter sich hat. Nur inde. Tropengegend läßt sich irgend etwas damit Vergleichbares sinden: so imposant, so anziehend, und so nutzlos. Für den Landwirth ist die Sonnenblume ein Unkraut und weiter nichts! Er sieht in ihr nur einen Feind, keinen plötzlich hereinbrechenden, aber einen ebenso unermüdlichen und unbarmherzigen, wie die Hypothek, von der er träumt, wenn er in Morpheus Armen liegt. Schon im Frühjahr ist ihm dieser Feind im Weg, und durch 'Anlegung großer Feuersbrünste muß das Land von den unzähligen dürren Stengeln gesäubert werden, welche erst durch schwere Eisen kraft niedergelegt worden sind. In den wechselnden Tagen des Juni unternimmt die Sonnenblume ein förmliches Wettrennen mit .dem Welschkorn, um zu sehen, welches von beiden zuerst über das umgebende Land emporschaut. Und wenn dann der, Landbauer nicht sehr energisch ist. so. bleibt die Sonnenblume sicherlich Siegerin, und er mag entweder sein Welschkorn getrost- aufgeben oder mit einem besonderen großen Messer im Feld herumgehen und mit unendlicher Geduld und Mühe die kräftigen Unkraut-Stengel einen nach dem anderen abschneiden. Auch diese Aufgabe ist manchmal selbst für den Fleißigsten und Geduldigsten zu groß, und nach verzweifelter Gegenwehr erfolgt die Capitulation! ? Es wäre ein ungeheurer Gewinn für den westlichen Ansiedler.wenn er dieses königliche Unkraut in großem Maße sich nutzbar machen könnte. Aber bei allen diesbezüglichen Versuchen ist das praktische Ergebniß bisher nicht viel bedeutender gewesen, als bei den Versuchen, die unberechenbare verschwenderische Energie des OceanS in den Dienst des Menschen zu spannen. Wie seinerzeit, gemeldet, beschloß eine .Firma,' Papier aus Sonnenblumen-Sten-geln zu machen, und kurze Zeit machte dieses Papier auch gewaltige Sensation; es erschienen sogar etliche Zei-tungs-Ausgaben, die ausschließlich auf folchem, eigenthümlich hellbraunen Papier gedruckt waren. Ja es wurde aus Südamerika noch kürzlich eine Probe-Nummer einer solchen Zeitung begehrt. aber die Buhm-Zeit für dieses Papier war schon wieder vorLber. Man konnte nur die beste Qualität Sonnenblumen-Stengel für solches Papier brauchen, und die wildgewachsenen gehörten meistens nicht zu dieser; auch zeigten die Zeitungsleser keine Vorliebe für die .GelbsuchiZ. spital-Blätter-. Auch sonstige Ezpe. rimmte zur Verwendung der Sonvnblume wollten nur in bescheidenem Maßegelingen. .Vielleicht könnten die Kansaser Bauern darin noch bei den Russen in die Schule gehen, welche sich auf ihre Sonnenblumen-Erträge viel einbilden und mit Sonnenblumen-Oel und anderen Producten dieser Prairie-Köni-gin erkleckliche Geschäfte machen. Bei uns aber können die SonnenblumenStengel bis jetzt nur den Bauer glücklich machen, der billiges" Brennmaterial sehr nothwendig braucht.

Chinesische Tusche. Echte chinesische Tusche nachzumachen, ist unserer Farbenindustrie, trotz der großen Fortschritte in der Herstellung der feinsten Tinten und echtesten Farben, bisher noch nicht gelungen. Für viele Zweige des technischen Zeichnens ist dieses Erzeugniß des Reiches der Mitte noch ganz unentbehrlich. Bekanntlich ist Ruß der färbende Bestandtheil der Tusche, und fast alle brennbaren Stoffe können zur Herstellung des zur Tuschebereitung dienenden Lampen schwarz verwendet werden; im Allgemeinen . wird der Ruß von Pflanzenölen und Föhrenholz vorgezogen. Ein bekannter Tuschemacher gewinnt sein Schwarz aus derSchale der Granatäpfel, und die chinesischen Schriftsteller berichten, daß der berühmte Tuschemacher Li-Ting-Konei, der im 7. oder 8. Jahrhundert lebte, sein Schwarz aus Rhinoceroshorn geWann;, seine in Form von Schwertern und Scheiben hergestellten Meisterstücke besitzen eine solche Härte, daß sie, in Wasser geworfen, keine Abfärbung auf dem Boden des Gefäßes hinterlassen. Jetzt benutzt man auch wohl den Ruß von Reis und fogar Erdöl zur TuscheHerstellung. Heutzutage gilt es als feststehend, daß die Eigenschaften einer guten Tusche weniger vom Rohstoff abhängen, als von der sorgsältigenBeHandlung, die nach der Gewinnung des Lampenschwarz erforderlich ist. JeHermann weiß, daß ölige oder überHaupt fettige Stoffe, wenn sie unter geringer Zufuhr von atmosphärischer Luft verbrennen, Ruß bilden, der sich auf einen kalten Gegenstand, z. B. einer Porcellanschale, niederschlägt. Dieser physikalische Vorgang war den Chinesen schon vor 2000 Jahren bekannt, und sie benutzen ihn noch heute zur Gewinnung ihrer Tuschschwärze. Die Art. wie sie mit einem einfachen Mittel eine Abkühlung und geringe Zufuhr von Luft erreichen, um die Rußbildung zu erleichtern, ist sogar recht sinnreich. Eine Reihe kleiner Lämpchen wird kreisförmig in eine .Porcellanschüssel gestellt und diese bis 'an die Lampendochte mit Wasser angefüllt. Ueber jeder. Flamme hängt ein Porcellankessel, in dessen Höhlung sich der Ruß verdichtet. Das so ge wonnene Pulver wird durch , Seidentucher gesiebt urck dann an der Decke des Zimmers , möglichst trocken aufbewahrt. Das Bindemittel, Wa5 diesem allerfeinsteo Pulver- Haltbarkeit auf dem Papjex verleiht, ist Leim'. Früher benutzte mgn hazii thierischen, besonders einen Auszug aus Rhinoceroshorn, jetzt knetet man es mit altem weißen, sehr durchsichtigen Fischleim zusammen. Außer der Schwäne und

dem Leim ... war nach altchinesischer Sage noch' ein drittes Mittel erforderlich. welches die Tusche in -ihrem Glänze und ihrer Farbe haltbar ma chen und ihr die Härte des RhinocerosHornes verleihen sollte; heute behauptet

aber zeder Tuschemacher, dieses GeHeimmittel allein zu besitzen, so daß es in mannigfaltiger Form vorhanden sein müßte und man füglich an feinem Werthe zweifeln darf. Die Schwärze wird zunächst mit einer warmen Leimlösung zusammengeknetet, im heißen Wasserbade erhitzt und, wenn innig vermengt, zu Kugeln geformt. Diese werden in einem Mörser mit einem schweren. Stößel bearbeitet, bis eine teigige Masse entsteht, die zu kleinen Stäben geformt wird, welche einige Minuten in ein Wasserbad gelegt werden.' Dann nimmt der Arbeiter mit der Zange ein Stück davon, legt es auf einen Amboß und schlägt darauf. Je länger das geschieht, desto mehr verliert die Masse ihre stumpfe Farbe, bis sie nach 200 Schlägen glänzt. Nach 400' Schlägen hat sie ihren vollen Glanz, bei 600 Schlägen ist sie so weich wie Brotteig . geworden. Nunmehr wird das Ganze tüchtig durchgeknetet und darauf in Tuschestücke geformt, wie wir sie kennen, bemalt und in der ersten Zeii in Reisstrohasche getrocknet. Hat die Tusche die gewünschte Trockenheit, dann wird sie stark gebürstet, wodurch sie äußerlich glänzend schwarz wird. Alles in Allem dauert bei der feinsten Tusche das Trocknen zwei bis drei Jahre. Sie ist dann so trocken und hart, daß zwei an einander geschlagen? Stücke metallisch klingen. Es sei noch bemerkt, daß die Chinesen es für einen Frevel halten, Tusche in runden Strichen zu reiben; sie verlangen. daß sie mit zwei bis drei Tropfen Wasser auf dem Schüsselchen in langen Strichen gerieben wird. 00 Stttatts Auch ein Patent-Amerikaner ist der kalifornische MinenIngenieur Hammond, welcher sich an dem Raubzuge des britischen Freibeuters Jameson nach dem Transvaal betheiligte und dafür zuerst zum Tode derurtheilt, dann ober mit einerStrafe von $25,000 abgelassen wurde. Hammond setzte Himmel und Erde in Bewegung, die Regierung der Ver. Staaten zum Einschreiten zu seinen Gunsten zu veranlassen, und wenn es ihm nachgegangen wäre, so hätten die Ver. Staaten ohne Weiteres eine Jnvaionsarmee nach dem Transvaal ge'chickt. Obwohl er jeden Schatten lon Anspruch auf Unterstützung dadurch verwirkte, daß er sich auf eigene Faust gegen die Gesetze des Landes verschwor, das ihm gastfreundlichen Unterschlupf gewährte, bemühte sich unsere Regierung für ihn und half ihm aus derPatsche, in die er sich durch eigenes Verschulden gebracht hatte. Zum Dank dafür hat sich Herr Hammond in England einen hübschen Landsitz gekauft und wird sich oauernd dort niedergelassen. Da hätten wir also für einen Engländer' Kastanien aus dem Feuer geholt, und ihm ist es sicherlich nicht zu verdanken, wenn wir uns bei diesem Liebeswerk nicht die Finger verbrannt haben. DieMondschein - Brennerei ist längst nicht mehr auf die abgelegenen Berge der Südstaaten und ähnliche halbwilde Gegenden beschränkt, auch in manchen Großstädten, also so zu sagen unter den Augen von Onkel Sam's Steuerbeamten wird sie betrieben. So wurde dieser Tage ein Mond scheinbrenner - Trio in den Personen von Fische Schapiro. Louis Wolfinger und Max Sigel in dem Kellergeschoß des Haufes No. 416 Ost 79. Straße in New Aork von den Beamten Onkel Sam's eingeheimst, die bei dieser Geleaenheit gleichzeitig etwa 400 Gallonen Maische, fünf Gallonen Spiritussen, eine Quantität Zucker und andere Materialien, wie solche zur Fäbrication von Whiskey verwendet werden, mit Beschlag belegten. Sigel, welcher in der bezeichneten Gegend verschiedene Stände zum Verkauf von Sodawasser eingerichtet hat, hatte vor etwa Monatsfrist die betreffenden Räumlichkeiten, zu denen indessen kein Unbefugter zugelassen wurde, angeblich für seine legitimen Geschäftszwecke gemiethet. In einer oder der 'anderen Weise hatten indessen die Jnlandsteuer-Beamten Wind davon bekommen, daß in dem Sigel'schen Local stärkere Getränke als Sodawasser gebraut würden. Man lauerte deshalb Sigel auf, und als derselbe mit einer Quantität Zucker das Local betrat, wurde er selbst 'und die beiden anderen Eingangs Genannten festgenommen. In Schapiro erkannten die Beamten übrigens ein Individuum. das vor einigen Jahren in Arooklyn wegen Betreibens einer Mondfcheinbrennerei zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war. .Schneller Troft.wurde einer deutschen Ejnwanderin zu Theil, welche jüngst auf der Reise nach Newastle mit einem Häuflein von sechs Kindern in dem unweit von Seattle. Wash., belegenen Orte Renton eintraf. Dort wurde der Frau die Trauerbotfchaft, daß. ihr Gatte, in dessen Arme sie eilen wollte, vor sechs Wochen in den Bergwerken sein Leben verloren batte. Diese Nachricht traf sie wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel. Ohne Mittel und in einem fremden Lande wußte die Bedauernswerthe nicht aus, noch ein. Die Bewohner von Renton nähmen sich der Familie hilfreich an und Ladenbesitzer Charles Cufter begab sich nach Seattle, um - von den Countybehörden ein Unterkommen für die Mutter mit ihren Kindern zu derlangen. Dort wurde er gefragt, -ob die die Frau etwa geneigt wäre, eine zweite Ehe einzugehen. Woher ' soll . denn der Bräutigam für eine mittellöse Mttwe mit sechs Kindern kommen V lautete Custer's erstaunte Gegenfrage. Ihm 'wurde bedeutet, daß 'der in der Nähe ansässige' Nanchbesitzer - Peter Jarvis sich nach ttner Frau umsehe, ohne sine solche sichen'zu können.Aber der Ma'nn H ein Franzose. 'der nur französisü und eualisch eettteg, pgh?,

rend die Frau nur deutsch spricht," replicirte Custer. Äie Leute werden sich schnell verstehen lernen, war die Entgegnung. - Custer fand an dem Vorschlag, die Frau mit . ihren 'Kleinen durch Verheirathüng versorgt zu sehen, solchen Gefallen, daß er noch Un demselben Tage auf Jarvis Ranch hinausritt und diesem dieSache vorstellte.Jarvis machte anfänglich große ugen, erklärte sich aber sofort einverstanden, die Wittwe zii ehelichen, da er auf semer Besitzung einer Frau bedürfte. ;.lster ritt nuninchr heim. Er hatte kaum die Wittwe von dem Heirathsprojct tinterrichtet, als auch Jarvis auf der Bildfläck'e erschien. Die Frau sagte Ja, ein Prediger wurde geholt und eine halbe Stunde später fuhr JarviS, stolz wie ein spanischer Hidalgo, mit ver ihm angetrauten Frau und den sechs angeheiratheten Kindern nach seiner Ranch. .

OS NUSKttttS. Eine gefährlichen Unfug verübten zwei Mechaniker während einer Fahrt auf der Stufenbahn dev Berliner Ausstellung. Einer dieser Männer schabte von einem Leitungsdraht, der zum Zweck der elektrischen Beleuchtung anöden Sitzbänken entlang - läuft, die Gummi-Umhüllung und die Verspinnüng ab und hielt, um einen Kurzschluß herbeizuführen, einen Draht, an dem ein Holzgriff befistigt war, an den Nebendraht. Sofort verlöschten 25 bis 30 Glühlampen. In diesem Augenblicke wurde der unbefugte Elektriker von einer nervigen Faust im Nacken gepackt. Der Direktor Forchheimer hatte das Manöver des ManneS bemerkt, und nun schleppte er diesen und seinen Gefährten zu einem Gendarm, dev die Namen der beiden feststellen mußte. Für den Schaden mußten sie sofort hundert Mark erlegen und außerdem dürften sie sich noch eine Anklage wegen Gefährdung rines isenbahnzuges zuziehen, da die Stusenbahn unter das Kleinbahngesetz geHort. Wäre der elektrische Betrieb derStufenbahn nicht mit allen nur möglichen Sicherungen gegen Kurzschlüsse angelegt, so hätte durch diesen gefährlichen Unfug leicht . r . , i in.. em lazmeres ungtua enineyen rönnen. N e t t e A rb'e i t g e b e r fcheinen die Inhaber einer Eisenaiekerei in Heiligenhaus bei Velbert zu fein. venn t yaben einen Arveiter, der ge'kündigt hatte und auf einer henachvarten triefe Arbeit nehmen wollte, tt. i: :tt w .i et . vciuuiu laiKuunucu. van oer oedauerswerthe Mensch schwer verletzt tn's Krankenhaus verbracht werden mußte, und es fraalick scheint, ob er wieder arbeitsfähig wird. Die Sache hat q folgendermaßen zugetragen : Die Besitzer der Batz'schen Eisenaienerei in Heiligenhaus, durch die Kündigung des' Arbeiters in Aerger gerathen, ließen den Arbeiter auf ihr Comptoir kommen, verschlossen von innen die Thür, fielen Lber den Ar I V . 4 m m t . oener yer uno miNyanoelten ihn- in scheußlicher Weise. Der Arbeiter, welcher seit länaerer 5Zeit an einem schweren Bruchleiden litt, wurde mit Schlägen und Fußtritten gegen den Unterleib derartig mißhandelt, daß er zusammenbrach und fast leblos nach leiner ostwoynung gebracht wurde. Der sofort hinzugezogene Arzt constatirte schwere Verledunaen am Unterleib. Die Bevölkerung ist über den Borsau Nes erregt und es :,t auch zu einiaen Excessen gekommen. JnPariSisteinFrauenc lu b unter dem doppelten Titel Aa sociation feminine" und Ladies Club und dem Wahlspruche: Einig keit, Solidarität, Wohlwollen. Schutzin's Leben getreten. Sein Sitz ist in einem hübschen Hotel der Rue Duperre. das Conversations-, Lese-, Ar-beits-, Corresvondemsäle u. s. w. enthält. Die Damen können darin ihre Mahlzeiten einnehmen. Concerte anhören. Ausstellungen veranstalten und' oc-i ri.'u ff"t ' .,9caicinuac auffuhren. Scanner werden nicht zugelassen. Nur die Redacteure ausländischer Äeiiunaen. die sick zeitweilig in Pariö aufhalten, werden .l .! : 3 (rn ' v v i i ' i ' ein rilizigr arten ermacyllg!, ven Frauenclub zu besuchen, der trotz seines kurzen BeiiebenS bereits 200 Mit. glieder zählt. Dieser Frauenclub ist li. ..71. r.:. (Vsl i , i vci iic jcin rni in tfianiicus UNS wird von einem aus sechs Mitgliedern gebildeten Comite verwaltet. Politische Discussionen, religiöse Er'örrerun-' gen, sowie Glücksspiele sind streng verboten. Die. Versammlungsabende werden durch vorzügliche musikalische Productionen und durch Vorträge klassischer Werke ausgefüllt.' In einem. Eisenbahnwagen der Linie Sevilla-Cordoba, befand sich eine lustige Gesellschaft, welche einen Todtenschädel. den ein junger Hospitalassistent seinem Koffer entnommen hatte, unter allerhand Scherzen von Hand zu Hand gehen ließ. Plötzlich bekam ein Student den unglücklichen Einfall, mit' diesem Todenschädel die Insassen des Nachbar-' 'coupes-zu'erschrecken.' Gesagt, gethan. Der Schade! wurde an einem Stock befestigt, mit einem weißen Tuche drapirt, zum Fenster hinaus und vor das Fenster des nächsten Couves aebalten' .Die Insassen deS NackbarcouveS -muk'ten wohl geschlafen haben, da eS Nacht . v n L'jti. ii . war, oenn nacuoem man mir oem Schädel gegen das Fenster geklopft . hatte, ertönte ein markerschütternder Schrei.' dem tiefste Ruhe folgte. Die Urheber deS .Scherzes" abniin zuuachst nicht, welche Wirkung' der in 'dunkler Nacht plötzlich am Fenster erschienene Schädel gehabt hatte. Bei der Ankunft m Cordoba bot sich em erschütterndes Bild. Von den drei Infassen des nächsten Coupeö wurde! ritte junge Dame leblos vorgefunden eine ältere Frau lag im Starrkrampf auf der Erde, während ein bejahrter Herr m Irrsinn verfallen war. Die Urheber dieses Scherzes" haben sich selbst der Polizei gestellt und seben iedt ib. rer Bestrafung entgegen. ' j T-Cle tf tv$ft if in; Iae;t iecif C, t Yfeisn, CiLsrrenspiten ,e'., bei Ca, Clzo, 1C3 Oft O-shiu-te Cii.

LMsslkommcn sei derSommr

; ' X s Mi all seinen Vergnügungen im Freien, a Lande und auf dem Wasser. Aber seid eingedenk, daß gefährliiZe

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