Indiana Tribüne, Volume 20, Number 2, Indianapolis, Marion County, 19 September 1896 — Page 2
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Erscheint Töglich und SonntagS. Die tägliche TitSüne- kostet durch den Xrlaec 1 dmti. per Oocht tle e,onntaak,rrlbüeSet ptx 04c Seid use IS Cents ti Ztnt per Vtastt. Vtx y,ft Kerherlb d f übt zugeschickt U vraIdkthlunz V p rJa. off i 10 Cüb Nlabama Ltratze. Indianapolis, Ind., 19 Eept'br 1L96. Die Lage aus Luba. General Ochando.- der bis vor Kurgern auf Cuba Chef des Generalstabes war und welcher trotz seines verhältnißmäßig jugmdlichen Alters als einer der erfahrensten Und sachtüchtigstenGenerale des spanischen Heeres galt, ist jüngst bei seinem Eintreffen in San Sebastian von einem Correspondenten der Frankf. Zeit.- über die Lage auf Cuba interviewt worden..Der General sagte: Der Geist des Heeres, das sag' ich von vorneherein, ist wahrhaft bewunderungswürdig. Der heißeste Wunsch, sich mit den Insurgenten zu schlagen, beseelt alle Truppen, vom ersten bis zum letzten Mann. Das ist allcrvings tröstlich. Eine traurige Thatsache ist jedoch die, daß das Heer nicht, pünktlich bezahlt wird. Man sollte es kaum glauben, und doch ist es so, daß seit April weder die kubanischen Freiwilligen noch die" regulären Truppen emen Centimo von ihremSold bekommen haben. Freilich dürfte seit meiner Abfahrt auö Cuba die Zahlung des gestundeten Soldes erfolgt sein (?). Im Allgemeinen ist es mit den Hilfsmitteln zurBekämpfunz der furchtbaren -Jnsurrek-tion schlecht genug bestellt. Ein Theil der Kavallerie hat keine Pferde; auf ier Insel selbst werden Pferde immer seltener, so daß diese nothwendigerweise von auswärts bezogen werden müssen. was mit bedeutenden Ausgaben und Schwierigkeiten verbunden ist. Im Heer fehlt es ebenfalls vielfach an den nöthigen Last- und Zugthieren. Die Zahl der zur Zeit unter den Waffen stehenden Insurgenten beläuft sich auf etwa 25,000; aber diesen stehen zur Seite im ganzen Lande zahllose unbewaffnete Separatisten, die auf alle mögliche Weise ihre operirenden Gesinnungsgenossen unterstützen, dagegen den unseligen mit List und Verrath Schaden zufügen. Diese Separatisten können in einem gegebenen Augenölicke die Streitmacht der Jnsurrektion in ungeahntem Maße vermehren; es heißt nur, ihnen Waffen in die Hand zu geben, und daß dies allzugroße Schwierigkeiten nicht bietet, wird man zugeben müssen, wenn man den Schutz und die Unterstützung, die den Organisatoren flibusterischer Ezpeditionen in den Vereinigten Staaten Nordamerikas zu Theil wird, in Betracht znht. Die befestigte Linie, die sich vonMariel bis Artemis erstreckt, hat zweifelsohne eine große -Bedeutung für die erfolgreiche Entwickelung der riegsOperationen.. General. Weyler hat sehr wohl daran gethan, einem so intelligenten, thätigen und ' energischen Mann wie dem General Arolas das Commando übe? besagte Linie anzuvertrauen. Man kann vielleicht einwenden, daß die 13.000 Mann, die die , Besatzung der Linie bilden, anderswo nützlicher verwendet werden könnten. Ich theile jedoch diese Meinung nicht.' Diese zahlreiche Besatzung macht den Durchbruch der Linie fast unmöglich, wodurch wieder der Anführer Maceo isolirt wird von der Hauptmasse der farbigen Insurgenten, die unstreitig das wichtigste Element der gegenwärtigen Insurrektion sind. Ich glaube, daß Maceo kein Mittel unversucht lassen wird, um die in Rede stehende Llnie zu durchbrechen, hoffe aber, daß ihm dies nicht gelingen wird, daß ihm vielmehr bald eme Schlappe von durchschlagender Bedeutung beigebracht werden wird. Sobald die - 40.000 Mann Verstärkung, die jetzt eingeschifft werden, auf Cuba eintreffen, wird die Offensive in der Provinz Pinar del Nio. wo sich Maceo befindet, lebhaft aufgenommen werden und noch vor tu r.emMonat dürfte man von einer Niederlage des berüchtigtenAnführers vernehmen. Eine solche Niederlage würde. nach meiner Ansicht, den weiteren Erfolg unserer Sache'erheblich fördern, denn Macea ist unstreitig die unter den Farbigen angesehenste und einflußreichste Persönlichkeit. . Die Farbigen sind aber, wie schon bemerkt,. das vorwiegendste 'Element der Insurrektion.' So pfl gen die Neger zu den weißenJnsurgenten 'zu sagen: Ihr habt.' uns einst die Freiheit -gegeben; jetzt werben wir sie Euch geDcn!" Hieraus kann man sich vorstellen, was aus. der Insel werden würde, wenn es dieser geling?. sollte, sich unabhängig zu machen.- Welcher Geist die Schwarzen beseelt,' geht daraus hervor, daß die Absicht bestan2en hat, wie im vorigen Separatisten 'kriege für den Oberbefehlshaber eine Schutzgarde vonNegern zu bilden; man hat aber darauf .verzichten., müssen, denn es haben sich, .keine, zehn. Neger eingefunden,' die sich' für diese Garde anwerben ließen. - " ; 5 Als General Weyler zum Oberbefehlshaber auf. Cuba ernannt , wurde, begegnete man vielfach ; der. Annahme, derfelbe werde nit'großer Strenge gegen die Rebellen vorgehen. Es ist aber nicht so gekommen. WeylerS Vorgehen kann vielmehr als ein nachsichtiges, laues bezeichnet verden.Die Furcht vor Verwickelungen mit'auswartlgenStaat:n hat sicherlich dazu beigetragen, daß er von schneidigen Maßregeln Abstand genommen hat. Für mein Theil erachte ich, daß beim Beginn der nächsten Operationen wenigstens die Verordnung, die den Ntbellen auf unbestimmteFrist gestattet, sich den Behörden zu stellen, aufgehoben werden muß. , -Daß die Insurgenten uni vielfach, nicht immer, die von ihnen, gefangen gemachten Unserigen wieder ausliefern, ist thatsächlich." hhr Verfahren hierin aber ist ein wöhlberechneteö:' sie hoffen nämlich, daß auf diese Weise sich ih-
ren die Besatzungen der FortS um so leichter ergeben werden. Ich hätte gewünscht, daß die erst jetzt die Abfahrt antretenden Verstärkungen fchon früher übergesetzt worden wären. Jedenfalls kann man Bedeutendes von ihrer Ankunft auf dem Kriegsschauplatz erwarten. ' Ich kann jedoch nicht umhin, die Meinung auszudrücken, daß die betreffenden Verstärkungen im Ganzen durchaus unzulänglich sind. Später wird man noch weitere 40.000. ja sogar 60.000Mann nachschieben müssen. Da wäre es doch
zweckmäßiger, gleich aus em Mal alle Kräfte an Geld und Mannschaften einzusetzen. Es unterlegt keinem Zweifel, daß Spanien dk Insurrektion niederw.'lfen wird, dies aber wird nur mit ungeheueren Opfern an Geld und Blut erreicht werden. Die Küsten der Insel haben eine große Ausdehnung und deßhalb ist die Ueberwachung derselben mit den größten Schwierigkeiten verbunden. Unsere Kriegsschiffe können unmöglich überall sein; sie kämpfen noch außerdem mit dem ungünstigen Umstände, daß die Küstengewässer äußerst leicht sind und größere Fahrzeuge somit gezwungen sind, sich wenigstens dreiMeilen vom Lande entfernt zu halten. So kommt es, daß die Waffeneinfuhr von den Insurgenten fast ungestört bemerkstelligt werden kann. Was besonders trostlos ist" so schloß General Ochando das ist. daß man mit Sicherheit voraussehen kann, daß nach Niederwerfung der In, surrection ein entsetzlicher, wirthschaftlicher Conflict auftauchen wird; denn die ganze, sonst so blühende und Herrliche Insel wird in einen Trümmer Haufen verwandelt, ihr gesammter Reichthum zerstört sein!" LanvwirthschaftlicheS. Zur Pferdefütterung. Obwohl die diesjährig Haserenle äußerst reich ausgefallen ist, tritt doch oft an den Farmer die Frage heran : welches sind die besten Ersatzmittel für Hafer? Darübe: angestellt? Verbuche ergaben folgendes Resultat : 1. Wiesengras, Rothklee- und Alfalfa eignen sich grün nur für kurze Zeit zum Erfatze des Hafers. Bei diesem Futter verlieren die Pferde viel an Elasticität und Lebhaftigkeit. Großer Bauch Heubauch" uno starkes Uriniren sind die Folgen dieses Futters. ' 2. Gelbblühende Lupinen sind noch weniger geeignet als die vorigen Grünfuttermittel, da sie schon vom dritten Tage an ungern von den Pferden genommen werden. 3. Gerste ist sowohl rein als auch mit Hafer gemischt ein gutes Ersaht utter für Haser. Sie ist nur etwas chwer verdaulich. Kolik verursacht le jedoch nicht. 4. Roggen wurde bis vor Kurzem für ein gefährliches Pferdefutter gehalten. Nach den angestellten Versuchen ist jedoch diese Frucht ein ausgezeichnetes Ersatzmittel des Hafers. Nur als. Heu und Stroh entzogen wurde, entstand nach Roggenfütterung Durchfall. Weizen kann 'ebenso als gutes Ersatzmittel für Hafer empfohlen werden; wird aber am Vortheilhaftesten mit Hafer zurHälfte gemischt verfüttert. 5. Auch die weiße Bohne und die Saubohne, sowie Erbsen und Wicken können den Hafer ersetzen. Sieben bis neun Pfund dieses Futkrs waren für eine kraftvolle Leistung nothwenbig. Diese Früchte wurden theils ohne theils mit Hafer gefüttert. Sehr empfehlenswerth ist es, daß die Pferde stets vor dem Füttern getränkt werden;- Thiere, die nach dem Füttern getränkt wurden, müssen sich erst daran gewöhnen. Auch nach dem Füttern biete man den Pferden Wasser an; überhaupt sollten Pferde nie Mangel an Trinkwasser leiden, wenn man Krankheiten, besonders Kolik vermeiden will.. Hinsichtlich der Bekömmlichkeit , und Schmackhaftigkeit stehen die Hafer - Ersatzmittel m folgender Reihenfolge: Mals. Gerste, Roggen. Weizen, Grünfuttermittel, Erbsen, Bohnen, Wicken. Mit Hülsensrüchten und Buchweizen sollten, stets doppelte Heurationen verabreicht , werden.. Pflügen i rn H e r b st e. Nicht unter allen Umständen ist Herbstpflügen zu empfehlen. Sehr hügeliges Land, auch leichter Sandboden sollte nicht im Herbste, bearbeitet, werden. Denn gepflügtes Hügelland wäscht" im Winter unter den St cahlen der Mittagssonne und an' warmen Tagen sehr stark; dasselbe gilt vom Sandboden, wenn er nicht durchaus eben, ist. in verstärktem Maße. Altes Gras-, Wiesen- und Weideland sollte, aber stets im Herbste umgepflügt werden ' und während des Winters in rauher Furche liegen. Denn der Winter mit seinem Frost und Schnee kann hier so recht seine Zersetzungsarbeit ausführen. Ein anderer Grund für.das Pflügen im Herbste ist der, daß der Farmer dann zeitige im Frühjahre, wenn die Arbeit an allen Ecken und Enden ruft, eine . Frühjahröarbeit . rechtzeitig betellen kann. Jeder, einsichtige Farmer veiß, daß' bei Sommergetreide, wie Gerste. Hafer und . Sommerweizen, Frühsaat-die. beste ist;, gar Mancher hat schon .zu piuemNachtheile erfahren, das das Spätsäen sich nur m sehr seltenen Fällen lohnt. Auch beim Mais hat daö frühe Pflanzen stets den Vorzug. Wer früh. säet, hat die Zeit vor sich.. Wer spät säet, hat sie hinter, sich. Deshalb fieißt es ganz richtig im Sprichwort: Der Spätsäer wollte-'seine Scheunen größer bauen, aber nur der Frühsäer baute seine größer. ; Gar häufig kann man im Frühjahr nicht mit den Pferden aus's Land; es ist zu naß, und doch sind kaum Hände genug da, um alle Arbeit im regelrechten Gange zu bewältigen. Welch ein Verlust, wenn dann, noch wegen längerer Regenzeit , die Bestellung , des Landes zurückstehen muß. Dann heißt esendlich voller Ungeduld. . Jetzt müssen pir braji, rnaa eS nun werden.
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wte'S w!U; länger können wir nicht warten." So geht es also an's Pflllgen im nassen Lande; der Boden ist so weich, daß eö schmiert". - Auf solchem Lande kann keine gute Ernte erhofft werden,-alle Aussichten auf eine solche sind von vornherein vernichtet; denn das naß bearbeitete Land trocknet in Klumpen, die bald so hart- wie Kno chen und mit keinem Geräthe mehr zu zerkleinern sind. Zwischen solchen Klumpen fristen die Getreidepflanzen nur kümmerlich ihr Leben; ihr gelbes und schwächliches Aussehen spricht deutlich von der Noth, die sie leiden. Zur Erntezeit klagt der Farmer aber doch und es wird nicht vorausbedacht. daß es nächstes Frühjahr wieder so kommen kann, ja wahrscheinlich wieder so kommen wird; man klagt viel lieber über Mißgeschick, über kein Glück", schiebt diesem und jenem die Schuld in die Schuhe und der Mann ganz allein hat die Schuld. Bei bindigem, zähen Boden ist das Herbstpflügen eine absolute Nothwendigkeit; der Frost allein kann diese zähen Bodenarten mürbe machen ; ebenso ist es mit Gras- und Weideland. Ein weiterer Grund für das Vflü gen im Herbste ist, daß dadurch die mehrjährigen Unkrautpflanzen besser vernichtet werden. Ferner werden viele Jnsecten und deren Larven und Eier dem todtbringenden Frost ausgesetzt. Wenii Kleefelder und Weiden, die im nächsten Jahre mit Mais be pflanzt werden sollen, im Herbste ge pflügt werden, so haben die jungen Maispflanzen dann fetten stark von den Engerlingen GrubwormS zu leiden; der Frost hat ziemlich mit ihnen aufgeräumt. Da sich durch Frieren und Thauen oer Boden fetzt", ist es selbstverständlich, baß er im Frühjahr gut aufgelockert werden muß; am schnellsten und besten geschieh! dies mittelst, des Cultivators; auch die Spading-Har-row" leistet hier vortreffliche Arbeit. Auf sehr leichtem Sandboden, auch an den Südabhängen der Hügel ist das Herbstpflügen nicht rathsam. Ersterer trocknet, auch wenn er nicht im Herbst gepflügt wurde, im Frühjahr zeitig genug aus. so daß eine frühe Bearbeitung ermöglicht wird, und an den Slldabhängen der Hügel waschen während der Mittagsstunden und an warmen Tagen, wie anfänglich schon bemerkt, oft tiefe Rinnen. Die Ackerkrume läuft dort wie ein dünner Brei thalwärts. . Kälberpflege. Daß dieMilchkühe während der im freundlichen Tage des Herbstes und ber Kälte des Winters hinreichenden Schutz haben müssen, ist dem Farmer Nutzen und die Menschlichkeit erfordert es. Wie' können die Thiere Milch geben, wenn sie draußen .im Schnee und Regen herumstehen müssen. Aber bis dahin, wo sie Nutzen bringen, bau ert es immerhin 2 3 Jahre, und in dieser Zeit, wenn sie blos fressen und nichts einbringen, werden sie auf gar nanchen Farmen vernachlässigt. Da geben die Zaunpfähle oder Fenzbretter oder der Strohhaufen genügend Schutz. Naß und frierend stehen die Thiere mit krummen Rücken und gesträubtem Haar, tief im Schmutz in den Ecken herum und brüllen; keiner hört darauf, höchstens heißt es: Was haben die alten Kälber, daß sie so brüllen?" Ja. lieber Leser, weißt Du, was solche Kälber haben? Einen schlechten Herrn haben sie und deshalb brüllen sie so. Ein Thier, das einst ganz und voll das leisten soll, was von ihm verlangt werden kann, muß im ersten Lebensjähre besonders gut gepflegt werden und darf in keiner Weise in dieser wichtigsten Zeit seines Wachsthums vernachlässigt werden. Die Jugend ist beim Thiere gerade wie beim Menschen die Zeit, in welcher das Fundament für die spätere Nützlichkeit gelegt wird; Fehler, in dieser Zeit gemacht, lassen sich nie wieder gut machen. Also willst Du von einem Kalbe einst eine gute Kuh oder einen guten Stier haben, so mußt Du es im ersten Jahre darauf anlegen, in Fütterung sowohl wie in sonstiger Pflege; dazu gehört aber zuerst genügender Schutz gegen Regen und Kälte. Das verlangt gebieterisch der eigene Vortheil, ganz abgesehen davon, daß es unmenschlich und roh ist, das Vieh schutzlos dem Wind und Wetter auszusetzen,' meistens noch bei ungenügender Nahrung. Selbst bei gutem, reichem Körnerfutter, aber ohne warmen Stall muß das Thier Noth leiden. Der Magen kann nur eine bestimmte Menge Futter fas sen; diese Masse genügt aber kaum, um dem Thiere die nöthige Wärme zu geben; von weiterer, naturgemäßer Ausbildung und Wachsthum des Körpers kann in solchem Falle ja gar keine Rede sein. Nun aber gar erst, wenn der Strohhaufen, wie das so hundertfach , vorkommt, die ganze Nahrung des Thieres liefern muß. Im warmen Stalle reicht selbst das beste Heu alein nicht aus; es muß unter allen Umständen ein kräftiges Beifutter, wie Hafer und Leinmehl dazukommen. Denn wir müssen immer im Auge begalten, daß das Kalb nicht blos am Leben bleiben, sondern ungehemmt wachsen und sich entwickeln fou. Es ist gewiß eine Zeit, in der der Farmer das Seine zurathe halten muß; am allerwenigsten darf er seinen Viehstand herunterkommen lassen. Schlechte Kälber geben aber niemals gute Kühe; um den Viehstand aufrecht zu erhalten und zu verbessern, müssen die Kälber im Winter gut gepflegt werden. Jetzt ist eS Zeit, wenn nicht schon geschehen, Vorbereitungen in dieser Hinsicht zu treffen. Billiger Weizen gute ö S ch w e i n e f u t t e r. Wer hätte vor zehn Jahren wohl daran gedacht, seine Schweine mit Weizen zu füttern; der Dollar-Weizen schien nur für Menschen als Brotfrucht zu wachsen;, und alte Farmer hätten eS als Verschwendung, als Sünde angesehen, das edle Getreide den Schwein vorzuwerfen. .Heute ist da? anders'i wir fräßen beute.komm
ich dabei' za .wim Geld? Die Antwort lautet: Ia,'wknn Weizen 50 bis 60 Cents Iber Büschel kostet, so kann er mit gutem Profit an die Schweine verfüttert werden, wie folgender Versuch beweist: Ein Farmer hatte 21 junge Schweine, er fütterte dieselben eine Woche mit Weizen. Das Gewicht der Schweine betrug, bevor mit der Weizenfütterung begonnen wurde, 1990 Pfund. Am Ende der Woche betrug das Gewicht 2245 Pfund, eine Zunahme von 355 Pfund, also etwa '7 Pfund durchschnittlich für jedes Schwein. Zwölf Büschel Weizen wa--en verfüttert worden. Die Schweine vurden verkauft zu 54.80 die bundert Pfund. Dies ergibt einen Gewinn von 16.56 für die Woche, oder die Schweine bezahlten jedenBuschel Weizen mit 51.38. Der Weizen wurde jor dem Füttern 24 Stunden eingeweicht. Dieses Weizenfüttern an Schweine ist gewiß eines Versuches werth. Wenn Schweine auch äugenblicklich nicht so hohen Preis bringen, so zahlen die Thiere, wenn zu 3 Cts. das Pfund verkauft, immer noch 512.85 für 12 Büschel Weizen, also noch bedeutend mehr, wie die Getreidehändler und Müller. Noch größeren Gewinn ergiebt sich beim Weizenfüttern, wenn die Schweine halb Weizen und halb erhalten hat. Das Plym t Hrock-Huhn. Das Plymouthrock-Huhn gehört mit zünden Rassen, die sich großer Beliebtheit nicht nur bei solchen Züchtern erfreuen, deren Bestreben es ist, gute Nutz- undWirthschaftshühner zu züchten, sondern auch unter den Fanciers" dauert die Vorliebe für diese Hühner nun fchon viele Jahre ungeschwächt fort; die weißen, rothen und braunen Plymouthrocks. die in neuerer Zeit als letzte Errungenschaften der Züchter auf den Markt kamen, beweisen dies. Das Plymouthrockhuhn verdient diesen Vorzug. Denn die
Vorzüge dieser Rasse sind weit be kannt. und nicht minder gewährt eine Schaar gut gebildeter und gezeichneter Plymouths dem Liebhaber eine Augenweide, welche als Sporn dient, dieser Rasse die Aufmerksamkeit zu wid men und dieselbe immer mehr zu vervollkommnen. Eine der größten Schwierigleiten bietet es, Hähne zu erzielen, welche den in der Reael dunkler gezeichneten Hennen in der Färbung und Zeichnung des Gefieders alelchkommen; doch m es dem Züchterfleiße in der letzten Zeit gelungen, auch diese Schwierigkeit zu überwinden, und kann man jetzt auf Ausstellungen Hahne sehen, welche m Färbung den Hennen gleichkommen. Allerdings bringt diese Errungenschaft auch den Uebelstand mit sich.daß derartia dunkelgefärbte Hähne fehr oft einen gelblichen oder bräunlichen r e . nr" r. iljt 3,011 in ver lsesieoersaroe, namcnuiu; am Rücken erhalten, welcher im Laufe des Sommers, während dessen die Thiere den Einwirlunaen verronnen strahlen ausgesetzt sind, noch mehr her- . 1 ll ' P cm vorirm. iütccn Mangel, mnivegzuzllchten, wird Aufgabe der Züchter sein. , - ' Eine Eigenthümlichkeit dieser Rasse ist es, daß die jungen Hähne sich fast ausnahmlos sehr schwer und langsam bestedern, so daß sie oft bis zu einem Alter von 68 Wochen nur mit einigen Federchen am Hals, Rücken und Brust bedeckt, fast nackt herumlaufen, ja bei einigen Zuchten ist beobachtet worden, daß auch Hennenkücken langsam ein volles Federkleid erlangen. Nichtsdestoweniger sind solche Thierchen hart und unempfindlich gegen Witterungseinflüsse und man hat beobachtet, daß gerade derartigeHennenkücken die feinste und klarste FederZeichnung wie auch die schönsten Figuren erlangten. Das Plymouth-Huhn ist entgegen den Cochins und Brahmas fleißig im Futtersuchen, ohne dabei wild und scheu zu sein; seine volle, breite und fleischige Brust, befähigt dasselbe aber auch zu einem Wirthschaftshuhn ersten Ranges und es kommt dem LangshanHuhn in dieser Beziehung gleich; nur tritt bei dem Plymouth die Brütlust mehr hervor als bei jenem. Die EierProduktion ist trotzdem die gleiche, da sich das Plymouth-Huhn auch als guter Winterleger bewährt hat. Besonderer Werth ist sowohl vom Sport- als Nutzgeflügelzüchter auf eine der Größe des Thieres entsprechende ziemlich hohe Figur, breiteBrust uno lurzen, lymmeiri ausgeicyniitenen Rücken zu legen, neben einer guten, lebhaft und correct ausgeprägten und nicht verschwommenen Federzeichnung. Hähne wie Hennen mit langem, nach hinten abfallenden Rücken entstellen das Thier und geben demselben ein grobes ungefälliges Ansehen und habn auch meist eine schmale Brustbildung zur Folge. Ein guter, ausgewachsener Plymouth - Hahn soll 910 Pfund wiegen, die Henne 63 Pfund. DieNachricht von bedeut e n d e n Goldfunden kommt aus den texanischen Counties Bell und Nilam und bedeutende Strecken Landes sind von capitalkräftigen Syndikaten gepachtet worden, um den Abbau der Erzfelder im Großen zu betreiben. Einer Tradition zufolge haben spani sche Jesuiten und Mezicaner vor vielen Jahren im Nilam-County äußerst ergiebige Goldminen bearbeitet, doch wurden dieselben aufgegeben, weil blutdürstige Jndianerhorden die Gegend unsicher machten. Ehe die Weißen die Minen verließen, verschütteten sie deren Zugänge mit Erde, und im Laufe der Jahre bedeckte sich dieselbe mit Pflanzenwuchs, so daß die gegen, wärtige Generation lange außer Stande war, die alten Schachte aufzufinden Die Entfernung des ErdreichS und Steingerölls verursachte zeitraubende und mühselige Arbeiten, dock boffen die Unte'rnebmer auf ; chen Gewinn. Die Arbeiten stehen un1.- n 'l .a tf-tw "r Z M irr cliung eiuc 5soiograoers vtCi menS C. L. Connaway, der auf den Goldfeldern von Cslifornien, Britische Columbi,n' und Australien reiche Er fahrungen gesammelt hat.
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i E i n e m z u sserlä s s i g e n Ausweise zufolge sind im letzten Fiskaljahr nicht weniger als 20 Millionen Dollars für' Kaugummi verausgabt worden. Zäher Rindsbraten'wird hinfort der Legende angehören.dennin Californien hat man jetzt ein Kürbisgewächs entdeckt, dessen Pepsingehalt das ledernste Beefsteak binnen kurzem in saktiaes ftllei verwandelt. Gasometer, welche nur durch einen hineingeworfenen Nickel in Operation gesetzt werden können, gibt es in Danville, Ky. Für die Abnahme des New Aorker Getreidehandels, infolge der andere Häfen begünstigenden Frachtraten derStammbahnen, spricht dieThatsache. daß an der dortigen Produktenbörse in den Monaten Mai. Juni und Juli in Mais nur 24.611.000. in Weizen 313.192.000 und in Hafer 14.577.000 Bushel gehandelt worden sind, während in der gleichen letztjähriaen Periode die Ziffer für Mais 57.375.000. für Getreide 834.108.000 und für Hafer 26.247.000 Bushel lau tete." ' Von .einer eigenthümli chen Plage wird die Erste Presbyteria ner - Kirche in South Orange, N. I. ein hübsches mit Epheu überzogene! Gebäude im Stile der Zeit der Köni oin Elisabeth, beimaesucbt. Vor Kur zem zeigte sich nämlich eine Unmasse lemer schwarzer Flohe m dem ise bäude. welcher bei den andächtigen Gemeindemitgliedern ein unbehagliches Gekübl erzeuaten. Niemand redete jedoch darüber, als aber die Zahl der kleinen Plagegeister sich noch vermehrte, da konnte.es Niemand mehr aushalten, und der Gottesdienst findet seitdem m der Kavelle statt. Der Küster, ein junger kräftiger Schneider, bemüht sich nun, die Flohe zu bekämpfen, welche seiner Meinung nach durch die im Keller berrsckende Feucktiakelt entstanden sind. Merkwürdig ist. daß die Flöhe ihre Opfer nur m-geschlagenen au men plagen. In frischer Luft ver schwinden sie. DaßmanelneCigarremit einem Stuck Eis anzünden kann, dürfte auch noch nicht allgemein bekannt sein. Das soll aber während der letzten großen Hitze in der BundesHauptstadt geschehen sein. Ein prominenter . Themis - Jünger hatte sich dort eingefunden, um einen PatentProceß zum Austrag zu bringen. Er ließ sich mit einem Bürger von Washington in ein Gespräch ein, im Verlaufe dessen er ihn um ein Zündholz bat. Der Gefragte bedauerte, nicht damit dienen zu können, meinte aber, er möge ein Stück Eis nehmen, das sei ebenso gut. Der Rechtsanwalt lachte und eine Wette war die Folge. Der Bundeshauptstädtler -nahm ein etwa ein Zoll, dickes Stück Eis aus dem Eiswasserbehälter, gab ihm mit dem Messer die Gestalt einer Scheibe und bearbeitete es darauf so lange mit den Handen, bis eö die convexe Form eines Brennglases ehielt. Darauf ließ er die Sonnenstrahlen durchscheinen und zündete damit die Cigarre des Anwalts an. Die Wette hatte er somit gewonnen. NachdenAngabendes Herrn G. Hefter, des Secretärs der Baumwollbörse von New Orleans hat die Bäumwollernte des Jahres 189596 in den Ver. Staaten sich auf 7.157.346 Ballen belaufen, während die Ernte des vorhergehenden Jahres 9.S01L51 Ballen betrug. Diese bedeutende Abnähme nahezu 3 Millionen Ballen ist vor allem auf die systematische und consequent durchgeführte VerMinderung des mit Baumwolle bepflanzten Areals zurückzuführen. Da die Farmer bei der kleinen Ernte des letzten Jahres mehr profitirten als bei de: Riesenernte deZ vorherigen, so ist der praktische Nutzen jener Vermindecung klar bewiesen. Die südlichen Spinnereien haben' nach dem Hefterschen Bericht 904.701 Ballen verbraucht, nahezu 50.000 Ballen mehr als im vorhergehenden Jahr; der Verbrauch der nördlichen Spinnereien hat dagegen bedeutend abgenommen. Sie verbrauchten im Jahre 189495 2.083.000 Ballen, im letzten Jahr dageItn nur 1,600,000 Ballen. Diese Vermehrung des Verbrauchs im Süden bei der gleichzeitigen Abnahme im Norden. ist ein glänzender Beweis für die Hebung der südlichen Baumwollen-Jn-'ustrie. Eine Gestalt, wie sie auch in den New Yorker Polizeigerichten mr sehr selten zu sehen ist, stand kürzich vor den Schranken des JeffersonMarket Polizeigerichts. Es war ein zrauhaariger Mann, beinahe zum Skelett' abgemagert, mit Fingernäeln. die wie Krallen aussahen, mit angen, wirren Haaren und langem, zildem Barte. - Schmutzig bis zum sxceß, trug der Mann kein Hemd; sein rissen Rock war bis oben zugenöpst, seine Hosen fielen ihm von den pusten, und seine Schuhe, .' die mit ; Bindfaden an den Füßen befestigt wa.en. ließen. die Zehen sehen. Ein Po'nist erklärte, daß er den Mann seit wri Wochen wiederholt in Minetta Street . aeseben wie er .AbfallfäZier durchkramte und die gefundenen Speisereste ' verzehrte.' Neulich Abends wäre der Mann ; vor Erschöpfung umgefallen und hätte sich dabei verletzt, er habe sich jedoch wieder aufgerafft und sei in, einen Hausflur gekrochen.- Ein Farbiger habe erzählt, daß'der Mann William Wilson beiße und seit zwei Wochen lediglich von den aufgelesenen . 1 Vrf 1 sr m Abfallen geleor yave. 'Ais ver Gefangene selbst gefragt werden solltezeigte sich, daß Niemand im Gerichte seiner . ' ' rni ' .1 spraye macyrig war. Man oeiam braus. dflfc er aus einer der toiftinbt scken Unfein boren wtt Er brauckte übrigens auch Nichts zu. sägen. Er wurde ves anvstrncykns angeklagt und in das Armen5a''Z eesckickt. Wand ließ ihm eiruJapf Suppe und. in2 tsl Irtrn S-'. itS V C3 ' etwas Brot komfi ' und der VedauernSwertbe fiel aieria darüber her. toU ein wildes Thier über seinen Fraß.
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Ein Raubmord wurde in Recklinghausen, Westfalen, verübt. Dort schickte einBauunternehmer einen Lehrlma gegen 7 Uhr nach emer Bau stelle, um dem dort befindlichen Polier 550 Mark zur Auslöhnung von Arbeitern zu überbringen. Der junge Mensch ist auf dem Wege dahin überfallen und beraubt worden; der Mörder erdrosselte anscheinend den Lehrling und brachte ihm auch mehrere Messerstiche bei. In Dortmund ist wieder ein Mord passirt. Der Bergmann Möller rannte dem Bergmann Rudolf, mit dem er beim Schnapse in Streit gerathen war, ein Messer in den Hals, so daß Rudolf an Verblutung starb. Großes Aufs ehen erre gen in der Provinz Schleswig-Holstein die Wechselfälschungen des Kaufmanns Petersen in Gravenstein, der vor wemgen Tagen seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht hat. Die Ermittelungen über die Höhe der Beträgt sind noch nicht abgeschlossen, man spricht von 80120.000 Mark. Petersen hat theils die Namen anderer Leute auf Wechsel gesetzt, theils Leute, die ihm Geld schuldeten, den Namen auf Wechfelbankos setzen lassen und danii größere Summen eingefügt, als die Unterzeichner schuldeten. Es sind fast ausschließlich Kaufleute .und LandWirthe im Schleswig'schen durch die Fälschungen geschädigt worden. Das bedeutende Geschäft des Fälschers und Selbstmorders wird nicht m Con curs gerathen, sondern auf Rechnung der Gläubiger weitergeführt. Auf diese Weise hofft man, ein günstigeres Ergebmß zu erzielen. . re roarvelten zum Bau des Elbe - Trave - Canals sind nunmehr an vier Stellen ausgenom men. In der Nähe von Mölln wird demnach t der tzroausyuo tritt vier Trockenbagaern in Angriff genommen, jt r . jt . c r jr. . " aucy oci uoe meroen joicne in nacy ster Zeit Verwendung finden. Bei Lü deck macht der Bau gute Fortschritte. In der Nähe der Sophienstraße ist das Canalbett in Länge von 150 Meter ausgehoben, und man ist jetzt mit der Herstellung der nothigen Tiefe befchaf tigt. Bei Krummesse ist der Bau der cr sten Schleuse begonnen worden. Der Stocknitzcanal, der bisher der Verbin dung der Ostsee mit der Elbe diente, ist vom 1. September ad für die Schifffahrt gesperrt. Es dürfte dies eine der ältesten Wasserstraßen Deutschlands sein. In den Jahren 1391 bis 1393 er baut, diente der Stocknitzcanal dem öf fentlichen Verkehr an 500 Jahre. Die Sperrung muß erfolgen, weil das alte Canalbett theilweife verbreitert und vertieft und so zum neuen Canal umgewandelt wird. Letzter Tage machte das Pensionat Bourqmn der StadtNeuen bürg einen Ausflug auf den Berg Sa voleyres (Kanton Waadt). Der Berg bietet keine Gefahren, wenn man etwas vorsichtig zu Werke geht. Vormittags machte die kleine Karawane Halt, ein Mahl im Freien wurde genommen Während die Einen die Bergkette des Muveran (Wallis) bewunderten, die sich nach dem Regenwetter m aller Ma iestät offenbarte. Andere unter dem Eindruck der Naturschönheiten frohe Lieder sangen, hatte sich die 23 - zahrl ge Lehrerin Fräulein Weber von der Gesellschaft entfernt, um Blumen zu suchen Sie betrat den weichen Rasen an sehr abschussiger Stelle. Ewige an wesende Personen bemerkten ihr, es sei gefährlich weiter zu gehen, sie kehrte infolge dessen zurück. Bald aber begab sie sich wieder an die gefahrvolle Stelle. Plötzlich sah man sie schwanken, stürzen und verschwinden in der Tiefe des Av grundes, ohne daß sie dabei, seltsamerweise emen Schrei aus gestoßen hätte. Das Pensionat eilte hinzu, man erblickte die über den jähen Felshang in die Tiefe kollernde Masse. Alpenhirten fanden den Leichnam und trugen ihn. nicht oh ne große Mühe, hinunter. Die Leiche war unkenntlich, derart war sie voll Wunden und Risse. Es ist bereits verschiedentlich von dem Auffinden von Ther len eines zerstückelten Leichnams in Ajan (Aveyron) berichtet und mitge theilt worden, daß der Ermordete als ein Greis Namens Fabre erkannt und sein eigener Neffe als. des furchtbaren Verbrechens verdächtig verhaftet worden ist. Die Untersuchung hat nunmehr die volle Berechtigung des Ver dachtes ergeben. Die Scene der Gräuelthat ist folgendermaßen reconstituirt worden: Der junge Fabre hatte seinen Onkel mit emer Keule von hm ten niedergeschlagen, ihn für todt liegen gelassen und sich hinter einenBusch versteckt, um sich zu vergewissern, ob sem Opfer auch wirklich todt ser. Der Greis war aber nur in Ohnmacht gesunken und kam nach mehreren Stunden wieder zu sich; er erhob sich langsam und schleppte sich ungefähr 200 gards weit vorwärts. Da sprang der Morder auf ihn wie ein wildes Thier los, packte ihn aü'die Gurgel und erwürgte ihn. Dieses furchtbare Drama spielte sich am helllichten Tage gegen 9 Uhr in der Frühe ab. Das Opfer hatte schon verschiedentlich scheußliche Brutalitäten seitens seines Neffen, der auf seine Erbschaft lauerte, erdulden müssen. Im vergangenen Jahre war ihm bei einem Mordversuche von dem verruchten Bösewicbte ein Bein gebrochen worden, da dieser schwere Feldsteine auf ihn geworfen hatte. Trotzdem hatte der unglückliche Greis aus übergroßem Edelmuthe nie Anzeige erstatten wollen. Die Bevölkerung des Ortes war gegen den Banditen so aufgebracht.daß sie ihn am Tage des Verbrechens lynchen wollte. Der Bosewicht der nach dem beaanaenen Verbrechen die Leiche seines OnkelS und Wohlthäters kaltblütig zerstückelte, legt nicht das . geringste Zeichen von Reue an den Tag. sondern zeigt sich' vmjci ' " . .? v wvjjig wen auufKin gcgcnuoci, J0 vag man bereits viederholentlich Gewaltmaßregeln anwenden crM, um die wilde Bestie zu bezwingen. .
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