Indiana Tribüne, Volume 20, Number 1, Indianapolis, Marion County, 18 September 1896 — Page 3

Dr. THEO. A. WAGNER L?o. 04 Vdord Delaware Otx chd : 9 10 Uhr or: Z 4UHr Nach.; eo.ntag,: lö-ll U,r,r.

Telephon 848.

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3ViiTfrfiß Int. - ClU,nje rzi, Ecke Eaft und Ohio Strafet, McMiir neinscöaflliS mit seinem Vater T .-g... D Or. nido Vell. ...k... BojnutttagilO llNlt. Tcckftttnlex. Nackmittaa 46 Nix. Dr. I. Bühl er. 120 Gst PlcCnrty Str. Sprechstunven: 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 b 3 Ubr Nacdn:.: L bis 9 Uhr Abends. , iAAaTelephon 1446. EvrechKunde: Enntagn vormtttaai. Cf ffc. m: KmstCTMJ 3 . M wfr rzk UNO ei?trurqt Ro. 430 Madison Ave., nahe Morri Straße. Sckunden: S-9 so Ubr Miraens, uvr, aqmlttag, i v uqr ocnot. Telephon 28?. Dr. I. A. Suteliffe, !fM'rtat flifi u5,ckli, klick mit wundäittllcken Fällen und mit GeschlecklS und Urintrankheiten. No. 95 Ost Market Straße. nffice.Stunben: bis 1 Ubr Vorm. 3 611 3 vl,r Nackm. Sonntag ausgenommen. Tele Phon 41. C. C. EYEIITS, Deutscher abn - Arzt, JUlill)U)t,i OuV ö ?ko. 8j Nord Pennsylvania Str. Gas wird aus Wunsch angewandt. Zähne so gut wie Gold. ES verhindert daß der Gau . Kam WitKfc. in N? 111(11 uiit v '' w . -V" . , vi. I xusrunfl !ommr, o -oa? o r.;. w.r verhindnt werden. Y IWUWW1I VllVft 1 I Tafts Dental Parlors, I 25 W.ft Wshing,n S,... Der Ofsiceaeaenüb.r. Prlvat-Klinik und Dispensary f 3 Oeft 11. Str.. New Fork, 92. I. TU Aerzte dieser Klinik (frühere Vrofeffonn nn Hspitalär,te) find deutsch vnd heilen i ÜrMer Zeit nach einem ganz neuen Verfahre Ertolg langjähriger Erfahrung dauernd na gründlich alle frische oder chronische rank beitea beiderlei Geschlecht. Operationen werde schmerz und blutlo ausgeführt, ranke, welch , Hause nicht die geschickte Srztlich ehandlung ud folgsame Pflege habe können, finden Auf ahme. Gbiihren mäszig. Unbemittelte zahln, hlat tiie Meduin. lle Anfragen werden prompt beantwort. Briefliche onjultationen i deut l.ttx ahtr taalitz Csraii. Der uaeudkreund i ,ür Z5Eent, auch I " . " ' l Vk doQgmmene Cvri tttn ltaau Verhütt Strikturen. Hnlt Tnpp und itzes?etmtt ledr:a'Sk. iiai i frtcrflüi in 1 In 4 raaen. versandt bei rei kür $1.00. W UKl.voo ur-a.o..k'e:-rc.,a. Injektion. Eine perv?anente Nur der fcartnadiflfUn äZt ton Sonorrbea nl W n nnnl.rt in Alt X I. Yaatnr tt in 1 der Handlung nöthig, und bn die an ekelnd Rr,ulttt de Einnehmen ven Su. d. epiiba d,r eanseioi. . crre r o. 2 i,u'G achfolger), pot-ker, er. laust aacn ruafttnc v TCK J . V . I 7L)CiÜ) MttieVtltl. W,rVV ! T. F SMITHER, Wandler in tedachMaterial. 5 und ck.pl, I ea,,.g, wantioiwr ueeling. i . k er . i . , 1 C I fekem dhalt gilz, SttobpZvpe Dach und Vketalt Farben ,e. ,e. Office: 1 Weft V tal. aT vT 1 1 F.Ahti4M Bkl l7ZrYlao Straße. Telephon 1. DachdecZerei. ftShige und erantortltche Dachdecker. 8UI dächer. Trinidad und ilsontte Iphalt'TScher. kl rte llomvtsitton.ISZ,er mit bestem Via tertal. ffie: So. 169 : 8b : 180 S3. Marhl.ndsir , I f.w I wcpDDn ot. oncionappi, s. 1 CAIf I OBTA1N A PATENT t For rmrt aoBwer and an bonest optnlon, wr!U to U(J.lNVCU.,lio da, dl "1 xear x-MtTio . tha ptent boaioesa. Comrnonta t4na uictlr cocfimntlaL A l!nadbk o lm sonn H ton conrei-ninir Patent and bow to obtV ibm test fr. Also a eatalogue ot macoaa kl and lentlfla book ent fre. Patent tako tbronxb Munn & Co. NOetT u(Im mth Krtastlfie Americaa, and suoa arf brooebt wMolf beforetb pbllo witiv--j nia ipieuaio nptea Boildlni amh J miiiiin ir-ttrirMi nimui t. ujui Twar. hm, U ' cnt. Try number eonlHsn beaa inet tlÄl platea. tn eolon, and pbotosrrapb. of nw kouwLlch Diana, snablm bollden to bow ta kat dmifm maa teur oontrart. AddfeM MwJilN ü CXX. NEW Von- RnoiBWiT60 für einen Furnace für ein Haus mit S Zimmern. 950 für ein tzaui mit 5 Zimmern. 7- Ref cTCnien : r.Vdtt.appapqrt.Ver.u,.eber derJndiana antn. 1 Hr.wb.H.l,l.rcer.87w O. Michi.a Ltr. I HxftMnni fi i!.f WM ttpu kL W.gii Wwäkü4i 'I 100 Kentucky Avenue. CZT Telephon 1269. Unterstützt die iet?tee do Unto rJasSmZdch. ZTs. 133, 140 und 142 Virginia venue T 5w. Qomerville, Manazer.I

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Auf dem Freihof.

Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Sein? Gedankenwelt, seine Anschauunoen. wie er fic einst in seliaen Zeiten trennt, innerlich mit ihm weiter gelebt keimiick geblieben sein in seinem ärztlichen Wirken, muß seine Werke kennen, so genau wie er nur leiou. uno in iicggajicr jyciiucqicii leuchtet's ihm entoegen durch dasDunkel, die Oede dieser Zeit: Sie liebt ihn , ... i n I r!JC ! tiefer, mächtiger vielleicht noch als einst, so wie ja auch ferne Liebe zu ihr. von allen Schlacken geläutert, ihn reiner, mächtiger durchströmt. Wohl gleitet ein Schatten über die Sonne des Glückes, die so plötzlich m lemem erzen ausgeglüht zwischen :hm und ihr steht noch immer duster drohend, der sie einst getrennt, der ,sreiyos. W)tl das Hinderniß scheint IC 1.1. L r f f. . r i mm icRi io iicin. io roirma. io leirnr ' V fclf i igen. rs:. rtm ,.k..r.n.. kin leises Geräusch wie das Knistern "v VVIWII Uli IU W l.l v vonPapier, aber sie wandten sich nicht um. Ernst Katte die Lippen aus den Namen gepreßt, der unter dem Schreiben steht Donate Roller. Dann schob er ihn er war sich der suken kindischen Thorheit voll bewußt hastig und scheu aus die Brust. Und em heißes 55euer durchströmte ihn bei der Beruhrung. durch seme Nerven zuckte es und draußen flammte der erste BliK durch die tiefer sinkende Wolkennacht. Siehst Du. dort ist der Wolfsberg' wandte sieh Onfel Leberecht nach ihm um. Er sah den Brand in den Augen des Arztes lodern, hörte das mächtige Aufwogen der Brust er möchte die Aufregung, die sich Aller mehr und mehr bemächtigte, dampfen. Weißt Du, fuhr er deshalb in leichterem Tone fort, daß ich die Absicht habe, mir auf dem Wolfsbera ein Haus bauen zu lassen? Ich mag in meinen alten Tagen die Heimathluft v i t , v t 1" i t , , Nickt lanaer entbehren nh nrnW hns v '4aicau an oer touo eue oes Xi50irs m - ff ff mm Vmm2 r r V tni .rJkACC.M ... , cu J"1 einem Tusculum. Das Saus wäre aem Nord und Ost geschützt, hätte die r r v n - n-- i n i . SB"? ' a'.0:.., u" Vu?lVull', r.u" ru" l'1 ovrzugttcy M K Vh. A - A&mA M u. w . r w uiiu üic lllvl ii o naye, oay lcy ganz nacy zeiieoen als mnevier leoen oder zu den Menschen hinabsteigen könnte. Uebrigens, was meinst Du. wäre oer Wolssberg nicht em ganz ausae zeichnete? Platz zu emem Sanatorium?" Mit einer jähen Wenduna des Hauptes fuhr Ernst herum, nur in dem erneuten Aufflammen konnte der alte Herr sehen, wie iähe Röthe ihm ins Gesicht schlug. Aber ehe Ernst die Lipi tr i. i .. ü- auuuuu visnen lvNNie. CtlON??ltmdes grelles Pfeifen. iiuyin muujicu au ociocn ei len des tzschlenenstranges auf, und wenige Minuten spater standen die Herren aus oem Bahnsteia von Amback. Niemand da- sagte Hermann. nachdem er sich vergebens umgesehen. ?1 ! r - ' 1 m:i .:rr. rc-u-'..rjt... . , " " HwMltu vjmiuutyung. 'auaj ver Wagen war nicht geschickt worden. Italic man oerge en, oan sie kommen? Sie gaben ihr Gepäck emem Dienstmann mit dem Bedeuten, es in das Qo st! an der Bahnhofstraße zu tragen und drei bequeme Zimmer für sie zu beste! ICN. Es erschien Ernst und Hermann als selbstverständlich, daß auch Onkel Leberecht die Gastfreundschaft des Frei Hofes mcht m Anspruch nahm. Die Glocken riefen die achte Abend stunde aus. trotzdem war es vollständig Nacht. Die Laternen würben vereng ri'.lzuttvcl, unv mvemu juuu sreller Blitz die tiefe Finsterniß und ,",m, r.nnh momentan in bim v. i .:t. nn dendes Lickt. um das Sterndunkel als dann nock tiefer, unheimlicher erschei M a w Y . ncn zu Ki len. oen lajoiicn uoer ig w . ii nen grollte und murrte es unausgejetzl. Die Luft war schwer. Ein banges ern sedenänolles Lausten ama ourm 0lk ' . .rf . Natur. i-v 1 -1 O ß Auch die Drei schwiegen, während sie die Banhofstraße entlang gingen. Nur emmal frug Hermann erstaunt: .WaS ist das?" und deutete mit der f i. cm v:. tv.: . f Md sich hin g7n. In fe ? ' . ' r. M w Vano zur euc, wo am :ge vn tfici siifecbcuc katte er totttöc geieyen, wie sie zur Weaeabstecluna dienen. 'Das wird der neue Wea nach der Dobbena-. erklärte der alteHerr schein har ruhig. - .Was? Ueber unsere Felder?.Ja Donale hat ihn abzetreten W es war ein zweifaches Ah eines des Erschreckens und Bedau erns. as andere fast d?r Freude. Dar.r. schwiegen sie wieder und strebten rascher vorwärts. Und jetzt tauchte eine dunkle Masse vor ihnen auf die Laubkronen, hm ter denen sich der ffreihof barg. Dann Nackte allen momentan der 5?uk.. und die beiden Hände des alten Herrn wur den vlöklich aefakt und gedrückt, so kramvfbaft. so eisern, als sollten die mürben Knochen zermalmen. Ein gewaltsames Zusammenraffen noch, dann traten sie durch das offene Thor des 5?reikofes. Das weite Giböft lag da wie ausgestorben. Nur der Hofhund knurrte und brach dann vi ein. langanhalten2. D L 4 beulen aus. ciraenos ein kuuv I uimmr Und obaleick das eiaene rY.. n;mhnWn für äukere muujliu tivt. vt'i 1 v. nr, taub UND blind ZU MllcheN im; web öerinanir giciqca iw "mV. cma t.w.,,, v,a9 ßern fiickit rn den L1 a VWVbUtV VW V " ' 9 . - Stsn.n nikf dem froh nicht die rothns'i5,n,,n aiernenauaen der beiden Hoffeuerspritzen. d?e sonst m solchen Stunden, wo jederStrahl einen furcht baren Arand entfesseln konnte. V0N der Vorsicht der Bewohner zeugten und gleichsam ein Gefühl der Beruhigung gaben Nur zwischen den Ritzen der ge schlossenen Läden an den Kückenken-

Ilern vlltzte es matt, wie ein sadendün ner Lichtschein. Die Küchenthüre stand weit auf. als die Herren in Haus traten. Und wieder malte sich tiefes Be fremden in ihren Gesichtern, als sie einen raschen Blick in die Küche warfen.

Von dem gelben Licht der Hangelampe beleuchtet, saß um den großen Beitisch neben den Leuten, die hier zu sitzen ein Recht hatten, auch das Gesinde, Knechte und Mägde dichtgedrängt. Die Unterhaltung, wenngleich nur halblaut, wie unter dem Bann eines gewissen Grauens geführt, war so lebhaft, schien sie alle so zu fesseln, daß sie weder das Schellen der Hausglocke gehört, noch die Herren gewahrten, die unter der Küchenthüre standen. Erst als die tiefe Stimme Leberecht Rollers sagte: .Guten Abend. Leute!" fuhren sie in plötzlichem Entsetzen in die Höhe. .. . .. w tf.:r.jci. A)as neine sluoeninaoc-en nciiic auf. denn im Augenblick huschte der bläuliche Widerschein eines Blitzes über dieGestalten dort vorn. DieMamsell aber schlug erschrocken die Hände zusammen. Jesses die Herren!" rief sie. Ueber all dem, was die Gemüther in den lkktcn Stunden bis zum Grund auf gewühlt, hatte sie ganz vergessen, daß der Herr Onkel und der Herr Bruder des Fräuleins erwartet wurden. Wo ist die Herrschaft?" frug der alte Weifebari. Aber ehe sie antworten konnte, wandten die Herren die Blicke plötzlich seitwärts nach der Tiefe des Hausflurs, aus der ein heller Lichtchein austauchte. Um die Ecke desreppenpfeilers bog eine Frauengestalt, die ein Licht in der Linken hielt. Und ein leiser Ausruf des Schreckens glitt über Hermanns Lippen. Er machte eine jähe Bewegung, als wolle er voreilen, zog sich dann aber ebenso rasch aus dem schwachen Lichtstreifen, der aus derKüchenthür auf ihn fiel, in dasDunkel zurück. Nur seine Augen hingen starr, wie gebannt an der Frauene.scheinung m dem dunklen Gewand. War das Tilde? Seine Elfe, sem Frühling? Sie hob das Haupt. Der flackernde Lichtschein huschte über das schmale weiße Gesicht. Wie schön sie noch war. aber schön wie die gramgebeugte, von Schmerz. Reue und Sehnsucht gequälte Psyche, die zur Unterwelt hinabsteigt, den verlorenen Ge liebten zurückzugewinnen. Das war nicht mehr das sonnige, sorglose, schelmische Geschöpf voll Trotz und Launen und doch so berückend mit all seinen kindischen Untugenden., wie er es im Herzen getragen all die Jahre über das junge Weib dort mit den weitgeöffneten, geisterstarren Augen mufete der Sturm des Leidens dörrend und sengend bis insHerz gebraust sem. Hatte sie ihn erkannt? Das Licht schwankte leicht in ihrer Hand, aber dann das war noch die alte trotzige Bewegung warf sie in. gewaltsamer Selbstbeherrschung leicht den Kopf zurück und schritt langsam, schleppend zwar auf den alten Herrn zu. Doch plötzlich sank der Leuchter aus ihrer Hand und zerschellte klirrend auf den Stemfllesen. und tm selben Augenblick umschlang Onkel Leberecht sest die schwankende Gestalt des zungen Weibes. Mehr tragend als führend geleitete der alte Herr mit Doctor Freygang Tilde in das Eßzimmer. Fragend schaute der Arzt noch nmal auf den jungen Mann, ehe er die Thüre zuzog, ein leise Kopfschütteln antwortete. Hermann glich in dieser Minute auffallend seinem Vater, dem Freiho fer, mit den fest auf einander gepreßten Lippen, dem dunklen, dicken Ader germgel über Stirn und Schlafen und der tief eingeschnittenen Furche zw! schen den dunklen Brauen. Aber er wufete sich zu meistern, kaum daß die Erschütterung leise durch seme Stim me bebte, als er, nachdem sich die Thüre des Eßzimmers geschlossen, die Leu te, die neugierig sich drängten, fragte, wo der Herr sei. Die Mägde lachten verlegen und stie sen einander an. Die Knechte machten dummpfiffige Gesichter. Fort", sagte endlich der eine, der neue Schirrmeister, mit einem gewissen brutalen Höhne in dem lakonischen Wort. Hermann stutzte einen Augenblick. Dann kamen kurz und scharf seine Befehle, denen die Leute Anfangs derblüfft und erstaunt, dann aber ohne Widerrede gehorchten, wie etwas Selbstverständlichem und Nothwendigcm. Und zugleich schwand auch daS Grauen, ein Gefühl der Sicherheit belebte Alle, während draußen zwischen dem 'Rollen des Donners die Spritzen auf den Hof rasselten und in den Stäl len die trüben Lichter der Laternen die grillen Reflexe der Blitze einigermaßen dampften. Die Stimme Hermanns klang auch durch die offenen Fenster der Eßstube. in der die Mamsell geschäftig und nicht wenia neuaieria die Gaskronen ent zündete. Und die junge Frau, die zitternd und in thränenlosem Schluchzen Wie ein verängstetes. müde gequältes Vöalein sich an die Brust deL alten Herrn geschmiegt hatte, hob den Kopf. Ihr kommt zu spät", murmelte sie. heute Nachmittag hat es die Noth taufe erhalten, und vor kaum eme? halben Stunde hat es den letzten Athemzug gethan " .Mein armes, armes Kind " Der alte Herr strich zärtlich über das lockige Haar. Aber wo ist Donate r Tilde schrak zusammen, als besän ne sie sich plötzlich auf etwas, was sie in der dumpfen Reglosigkeit des Schmerzes völlia veraessen und versäumt. Donate? Onkel, ich weiß nicht. vielleicht drüben in ihrem Zimmer. Ich will gleich nachsehen. Sie war so sonderbar heute, so verstört, und dann der Auftritt heute Nachmittag mtt FeUx ein Schauer ging durch den schlanken Leib, als ließe sie die Erinnerung noch erbeben. Wir haben die Wiege noch zusammen in das große Zimmer aetraaen. und dann, a dann war T)o nate verschwunden. Ich wollte vorhin nach ihr sehen, denn ich fürchtete mich da tarnst Du. und" -

Sie stockte, tiefe Gluth flammte über ihr Gesicht. Aber plötzlich weiteten sich ihre Augen und richteten sich auf den Herrn, der am Tisch stand, steif mit angezogenen Armen, gespannt jeden Laut von ihren Lippen lesend.

Sie. Herr Doctor? Wie kommen Sie hierher?" stieß sie hervor. Ernst trat rasch aus sie zu und faßte ihre schmalen kalten Hände. , Wußten Sie Nicht, daß ich kom-; me?" fragte er rauh, wie Mit zuge-. schnürte? Kehle. Tilde schüttelte den Kopf. Aber ein plötzliches Verstehen rann durch ihre Augen, eine heiße furchtbare Angst quoll in ihrem Herzen auf. Sie schnellte in die Höhe. Aber Donate wußte es. Sie hat Sie selbst gebeten, zu kommen, nicht wahr?" flog es von ihren Lippen, und ihr Blick ging fragend von dem Arzt zu Onkel Leberecht. Aber ehe sie noch antworten konnten, klopfte es. Die Mamsell kam wieder, um -rn fragen, was aus dem Abendbrod werden solle. Man sei ja wie verrathen und verkauft, das schreckliche Gewitter, das immer näher komme und daS Fräulein nicht da - .Nicht in ihrem Zimmer?" rief Tilde. Jesses. wissen Sie's nicht? Kaum eine Viertelstunde, ehe die Herren kamen, ist sie zum Thore hinaus ohne Hut und Handschuhe, ohne Schirm, accurat wie sie war, als sie herunterkam und sagte, 's war' zu Ende mit dem Kleinen" Und wohin?" unterbrach sie eine vor Erregung heisere Männerstimme. Das weiß ich auch nicht. Sie ist den Feldweg hinausgegangen. Ich dacht', sie wollte noch vor dem Gewitter an die Luft. Aber zurück ist sie noch nicht gekommen, ich war eben drüben in ihrem Zimmer. Als habe der Blitz vor ihnen emgeschlagen, so lähmend wirkte momentan der kurze Bericht der Wirthschafterm. Sie ist geflohen vor Ihnen" flüsterte endlich Tilde mit blassen Lippen und sah Ernst an, der, schwer sich auf die Platte des Tisches stützend, das Haupt tief gesenkt hatte. Alles, waö sie selbst getragen und geduldet, ging jetzt unter in einem unendlichen Mitgefühl für den Mann. Wie ein gewaltiger Ruck vom Scheitel bis zur Sohle ging es bei ihren Worten durch seine Gestalt. Er richtete sich auf. Jeder Blutstropfen war aus seinem Gesicht gewichen,, m seinen Augen glühte es aus. Unkäbia. ein Wort zu sprechen, reichte er dem alten Herrn und Tilde die Hand. Sie verstanden auch so, was er thun mußte. ann ergriff er t Hut, den er vorhin auf einen Stuhl geworfen, und wollte aus dem Zimmer eilen. . Da trat Hermann unter die yur. Er batte draußen erfahren, daß Do nate fortgegangen und noch nicht zuruckgekehrt sei. Ein Blick in das Gesicht des' Freundes zeigte ihm, wohin jener sich wende. Er legte seine Hand auf Ernsts Arm und sagte rasch, während er mit ihm durch die Hausflur ging: Ich begleite dich. Ernst. Nein bleibe ich gehe allem." Aber wohin?Wieder ,uckte es wie ein Erbeben durch seine Glieder; er richtete denBlick m t , ml L M fchars geraveaus wie in eine idcuc, u ganz bestimmt und genau umrissene Ferne. Zum Wolfsberg", sagte er lei- , r, i QX&ntt ie. aver oe mmmi zwicn cu ouvufcJI Sinfcuii. (Fortsetzung folgt.) Z!ie gnine Rose. Ein Torfbildchen auS Steiermark von Peter Nosegger. Iesseles, Vefa, lebst Tu auch noch!" lief die Großbüucrin im Möstelhof aus, als ein junges heiteres Weib zur Thür hercinhuschte. Jetzt hab' ich gemeint, Tu wäist schon gestorben!" A na, gestorben Dyi ich noch mt ", lachte die Eintretende, das thu' ich nicht, daß ich jetzt sterben that. Mein Lebtag hat mich 's Leben nit so gefreut, wie jetzt." Gehst nit!" rief die Bäuerin aus, es war aber kein Befehl, fortzugehen. es war nur ein Ausruf der Verwunde rung. Man hatte ihr nichts vertheilt", der Befa, als sie vor etlichen Wochen den Schneider Blctor von der grünen Rofe heirathete. Ter war als Querkopf bekannt, betrieb außer seinem Handwerk die Rosenzucht und arbeitete seit Jahren daran, durch Okulation eine Rosenart zu züchtigen, die eine grüne Krone und rothe Laubblätter hätte. Alles Andere auf der Welt war ihm Nebensache, ja er hielt die Existenz der Erde überhaupt für zwecklos, solange sie mcht grüne Rosen trüge. Uno dieser Mann, Victor von der grünen Rose, wie er sich nannte, ging eines Tages in das Kleinhäusel und heirathete em frisches, lurnaeS Mädel heraus. Es ist nicht gerade so ju verstehen, als ob er sie gleich bei seinem ersten Erscheinen im Häusel geheiratbet hätte, das erste Erscheinen verliert sich im Dunkel der Vorzeit. ES ffellte sich aber heraus, daß er Jemanden haben müsse zum Rosenwarten, während er auf der Ster arbeitete. Lach' Tich mx recht aus, heut, Vefa!" hatten am Trauungstage die Leute zu ihr gesagt, denn bei Deinem Schneider wirst Du nit viel zu lachen haben. Aber sie lachte heute noch, als sie nun emtrat der der Großbäuerm im Mösteb Hof. Die Großbäuerin war eine Schul genossin der Vefa, deshalb konnte sie wohl freundschaftlich fragen: Daß Du die Zeit her nichts von Dir hast hören lassen wie soll ich mir denn das ans legen?" Das könntest schier von Dir selber wissen", antwortete die Vefa lachend. Wenn zwei jungverheirathete Leut mt mucksen, nachher kannst Dir s eh denken." - Wie geht'S denn mit ihm?" Grüne Rosen! rief sie lachend. Jetzt bin ich seme grüne Rose." -Gehst nit?!" rief die Großbauerin auS.

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V ' " " wo-" I Für County.Commissär, 3. Distrikt' Henry L. Hardiug Für Schatzmeister Wm H Schmidt. Für SheriffThomas Chuselton. Für Coronec Alembert W. Brayton. Für AssessorLouis G. Attn. Für Surveyor Jobn V Coyner. Ja, mein Tu!" Wär 'er denn zum mögen?" Ich dank meinem Gott, daß sie sich an ihm verkannt haben, sonst wär' er kaum für die arme Häusler-Vefa übrig geblieben." Wenn er alleweil nur grüne Rosen züchten will und so.-. st nichts." an Dich mcht auslachen, Bäuerin". sagte die Vefa. Geh her, ich will Dir was sagen. Ganz gleim, so!" Sie flüsterte der Großbäuerm etwas m s Ohr. Gehst nit?- rief diese und schlug die Hände zusammen. Die Andere nickte mit dem Kopf, was soviel sagt, als: Ja. gewiß auch noch! Tarauf haben sie alle zwei hübsch heimllch getratscht. Gelt", sagte hernach die Vefa, gelt. Bäuerin, ich kann mich verlassen auf Tich? Was Du mir zu Heiligdreikönig gesagt hast, unten bei der Kirchbrucken? Weißt es nit mehr ? Weil wir alte Kameradinnen sind, allzwei. Wenn ich 'einmal eine Gevatterin sollt brauchen." Iesseles ja, freilich, . freilich: Na, aber daß Tu Tir gar so leicht merken thust!" sagte die Bäuerin und setzte launig bei: Soll ich mich für einen Buben oder für ein Mädel zusammennchten?" Was denn? Freilich für einen Bu ben!" lachte die Vefa hell auf. ' Jetzt muß ich Dir aber doch gleich einen Kaffee machen gehen, weil Du eine so schöne Neuigkeit hast!" Sagte es und schoß m die Küche hinaus. So munter war es hergegangen vor fünfzehn Jahren. Seither hatte der Schneidermeister Victor immer die grüne Rose gesucht und die blaue Blume gefunden. , Ja, fast romantisch war. die iebe der beiden Eheleute zu einander, so ganz wie im Märchen, alle anderen Menschen ausschließend und einzig nur einander lebend. Gerade mit der Großbäuerin im Möstelhof pflegte die Vefa noch der Freundschaft, denn die hatte sie blutnöthig. Also kam sie auch heute wieder m den Möstelhof. Ihr Aussehen war nicht das beste. Die gelblich-braunen Wnngen eingefallen, um die Augen Schattenrmge, um die Mundwinkel zwei halbrunde Runzeln, Parenthesen gleichsam die noch leidlich rothen Lippen einklammernd, als ob diese eigentlich gar nicht mehr dazu gehörten. Aber sie gehörten noch ganz kurios dazu, sie lachten auch noch so lebhaft, wie vor fünfzehn Jahren, nur für den Kenner ein ganz klein wemg schrillend, wie em Glöcklein, das irgendwo einen leichten Sprung hat. Als sie ietzt über den Hof ging und ein Häuflein Kinder sich balgen sah auf dem Anger, rief sie ihnen zu : Grüß euch Gott, Kinder ! Thut's schon wieder raufen? Ist di. Mutter daheim?" Die Mutter ist eh m der Kuchel", antwortete ein etwa fünfjähriges Dirndel und tollte mit d.n Knaben weiter. Als sie hernach vor der Bäuerin stand. !mb sie merkwürdigerweise nicht an zu lacken. Sie redete m wenig so berum. iß immer schlecht Letter sei, es war aber sehr schön und warm; daß dle Berge steil wären, sie war aber auf ebenem Wege daher gekommen; dav man die Kühe füttern müsse, wenn sie Milch eben sollten, sie hatte aber keine Kuh. bloß zwei Ziegen, wovon die eine auch dann keine Milch gab, wenn man sie gut futterte, weil sie trächtig war. So voller Ungereimtheit war Alles und die Vefa lachte noch immer nicht. Und endlich, wie sie gefragt wurde, wie es denn alleweil gehe, riß sie ihre blaue Schürze an's Gesicht und hub an zu weinen. Vefa!" saate die Bäuerin. .Was ist denn das ? Was hast Du denn ? Das ist man von Dir nicht gewöhnt. Die Vefa hatte sich auf die Herdkante niedergesetzt, legte nun die Hände- wie betend über den Schooß zusammen und sagte endlich ganz dämpstg : Meine liebe Möstelhoserin! 's hat halt schon wieder was ber mir " -Gehst nit?!" wollte die Bäuerin ausrufen, aber der Schreck verschlug ihr die Stimme. Sie starrte auf die Schneiden, sie legte die Hände zusam men und aina über daö Fled hin. Verlan mch mt, Johanna!" hauchte die Vefa unter, fortwährendem Schluch zen. Endlich erholte sich die Bäuerm und rief aus: Das ist ein Kreuz! DaS neunte! Verlaß mich nit! Ist leicht gesagt. Könnts denn gar mt gescheiter sein? Seids ja doch noch immer so fc C Y ir 1 , rm- Y c 1 1 lmoiiaz luna! azamrs VU oenn Nil, ftcblt Qüö LebenSkratt in irgend ei. aem Theil eures SustemS. oder ift euer Ner veulystem zerrüttet durch unveis Lebeniart oder irgend weiche Ursache 1 Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schrei wa ir an Reiften half, da ich auch hUfe "otyen?tg vane, Ferner sende u? auq frei ta 5:etvt ein einfachen Hausmutei?, da? ma rettete. . Verschiebt nickt auf Norgen, waS ihr heute hun - follt. Schreibt unter Oeifchlui einer Briefes! für . N2ZQck.ttt an ThsLZ 'das. .O.rx 7Uj slsrui 3.

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H. C. POMEROY, gegenübn der cyrer alle Jayre eins! Wenn unser Herrgott nit gescheidter wär' und nit ein Theil wieder zu sich genommen hatt ! und wenn ich mcht die drei auf den Hof genommen hätt' rein wie in einem Kieniglhasen-Kobel thät's ausschauen bei Euch. Ihr könnt s ;a die gar nit versorgen, die Euch verblieben sind. Und jetzt schon wieder!" Antwortete die Vefa ganz ergeben: Wenn sie unser Herrgott schickt, was kann man machen!" Vaperlapap, unser Herrgott schickt!" begehrte die Bäuerin fast gröblich auf. Den da oben-zum Schuldaustragen brauchen, ist freilich kamodt." Das wird m anderen Häusern wohl auch sein, und doch gibt der Obere nicht überall seinen Segen!" Solches wollte die Vefa schon sagen. Gottlob, oaß sie es glücklich hinabgewürgt hat. Die Großbäuerm hatte keine eigenen Kinder und mochte erzürnt leicht auch die angenommenen der armen Häuslerin zurückschicken, wenn so ein ungutes Wort siele. Die Vesa zog es also vor, ruhig weiter zu weinen. Und das war auch das Beste, tun trat die Bäuerin zu ihr hm, tastete nach ihrer Hand und sagte: Richtig wahr, man muß recht greinen mit Euch. Weil's schon gar! Daß aber Er nit gescheidter ist! Na freilich, ihn brennt s mt. Das Manns bild wirft die Kästen in's Feuer, herausholen kann's die Frau, man weiß eh, wie's geht." Ta hätt' ich wohl keine Klage mit meinem Victor", sprach die Vefa. Tag und Nacht darf ich sagen, thut er arbeiten und sorgen sür uns, daß er mir gerads blind wird. Hat eh nichts Gutes aus der Welt, der arme Lapp. Ein Freud muß ihm doch vergunnt sein. Lieber Gott, was haben wir schon von ges Jahr geweint miteinander ! Sind einmal die halbe Nacht auf der Hühnersteige gesessen nebeneinander und haben geflennt. Und jetzt ist's schon wieder. Es ist wohl schlecht eingerichtet auf der Welt." Gel' ja!" Zu viel und zu wenig, überall zu viel oder zu wenig." Der Knabe und zwei Mägdlem ragren zur our yerem: 1- evtn.. Mutter, der Franzerl thut mich alleweil zupfen beim Krösel!" Nit wahr ist's, die Liserl giebt kein Fried!" Mutterle, gieb mir was!" Mit gutmüthigem Brummen schlichtete die Bäuerin den Streit und reichte den Kindern Butterbrot. Das größte Stuck bekam aber die Schneiderin und nun saßen sie beisammen, die Vefa und ihre Kinder, und diese wußten es nicht. kümmerten sich gar nicht um sie, machten sich immer nur schmeichelnd mit der anderen, mit dem Mutterle" zu schaffen. Tarod that der Vefa das Herz weh, und doch dankte sie Gott und der braven Großbäuerin, daß die Hascherln hier bei ihrer Pathin ein so warmes Heim gesunden hatten. Die Vefa ist nachher noch eine Weile am Herde gesessen und hat der Bäuerin zugeschaut beim Mittagmahlkochen. ' Die Bäuerin legte Scheiter über das Feuer, füllte die Wassertöpfe, speckte das Kraut, ballte und sott die Klöße und war wortkarg. So meinte endlich die Vesa be trübt, sie werde nun halt wieder gehen müssen um ein Häusel weiter. Als die Klöße brodelten, sagte die Bäuerm : Soll's halt noch einmal sein, daß ich Dir's aus der Taufe hebe. Aber Du mußt mir's versprechen, Vefa, daß es das allerletzte Mal ist!" Nein. Bäuerin, versprechen kann ich nichts!" gab die Schneidersfrcu mit Eifer zurück. Versprochen hab' ich Tir's in früheren Jahren oft genug. Das hilft nicht:. Jetzt laß ich alles Fürnehmen sein, laß in Gottesnamen den Herrgott schütten, so lang er will." Und nach diesen Worten lachte sie laut in den Tag hinein. Nau, weil Du nur wieder lachst!" rief die Bäuerin aus. Mich ziemt, ausschelten kunnt ich Dich, Du Band, Tu leichtsinniges! Und nachher thust mir doch wieder erbarmen, .Tu arme, gute Haut! Laßt mir's halt sagen. Wird wohl eh noch lang dauern." erwarten werden wir's leicht," lachte die Vefa. Und daß Tu mir Achtung gibst, jetzt auf Dich! Nit heben und nlk kragen,' weißt es za so. Und wenn es Tir nach was gelüstet, und ich kann Tir's schaf. sen. so saa's. Munt.nur sem, dak Du einen Bäcker in den Arm beißen wolltest, den küunt ich Tir nit schassen." So noble Passionen hab ich wohl nit!" lachte die Vesa. ; Und daß Du. sonst was zu beißen hast,' werden wir halt schauen. Da, Alte. Gute, Dumme! Nimm für Deine, kleinen Fratzen den Milchplutzer mit. Und Deinen Schneider, wenn'er einmal Zeit hat, den schickest zu mir. Tm werd' ich einmal ivas sagen!" l Vergelt's Gott, Bäuerin, bis in den Himmel hinauf!" flüsterte die Vefa und tilte mit dem Plutzer davon. ' Den Schneider hat sie aber nicht ge schickt. - . . .. 1 ' ! ,. : . Anzüglich. Reporter: So, da bringe ich Ihnen den Artikel über Ihr neues Weinrestaurant. WeinWirth (nimmt die Zeitung): O Gott, der Artikel steht ja unter Kunst!'' Des Schulknaben. Be denken. Vater: Gib acht, Pepi. das ist daö berühmte .Schulpferd Alice." Schüler: .SchulpferdZZ O, das arme Tbier: wie mächt tl aber da sein Herr Lehrer wenn er ihm Tatzen' . 4tYm ; ' ' georn rom .

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0 o ' o 0 a"i wi. rn.v oen ruivem. roroeri oc Verdauung,. fA Poft.Olfice. Jno.anapoli, Ind. Die MM ist daS einzige Blatt in 3ndiana, welches bU Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokratt. vertritt. U Organ des Bolkeö und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Necht auf allen SeKieten de Leben. Die ZtUii M Bolkt !? dr Schöpferin akeS Wohlstandes und da rum wirken wir für solche soziale Re formen, welche die Arbeit zur freude bringende statt zur nieberd.?ück enden Lasi rnache. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollt eS als sralische Pflicht evfinde' yesn der Indiens Tribüne z sei DaS xeichhaMge Sonntags - Vlatt bietet eine Fälle unterhaUnzben SoffeS. Der MonnementS PreU der täglichen Tribüne ift 12c, deS SanntagSblattS Sc, beider zusammen lg per Woch oder 08 Gift per Monat. Durch die Poft versandt, kostet dos 1 . 4 - . 1 : Tageblatt Q0y daS VonntagSblatt 02 per Jahr, beide zusammen CÖ'ta OouSbezaZ.nz, FlmMMchen aller Art werde rasch und billig auS geführt.' cZintrittSLsVten, Quittungen. Gonitütionsn, NeSnuvgen, - ssSZsttrsrtss, OrtefSöpse. LtrÜulare, 2zostczivzz a 0, für 6eseZäftSlltt und vereine werd geschaekdoll emSgesührt. üiE MMM MM . Wwu. .1 W V ' st ,,' ' j.'. LrsÄMi. 'Stz,

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