Indiana Tribüne, Volume 20, Number 1, Indianapolis, Marion County, 18 September 1896 — Page 2
Zndiana Triöüne.
Erscheutt Täglich und SorÄagS. Die tZzlich. Tribüne' kostet durch IcnXrigec J ttentt per Woche, ble ,t per Doche. Beide ,usaeV 15 Cent, ober U Senti per r?,nt. Per Poft ukerhalb b ?tdt zugeschickt U oraAbe,hlns V p, lJ. onuii 10 c& labama Straße. Indianapolis, Ind., 18 Sept'br 1896. DaS Oluibad ln'Konfiantlnopel. Das JScrl Tgbl. erhält von einem Augenzeugen über die Metzeleien in Konstantinopel einen vom 27. v. M. Morgens datirten Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: Mit eigenen Augen habe ich gestern die wildeste Barbarei gesehen. Das türkische Volk, das ich im Herzen inr mer für gut gehalten, sah ich wild, barbarisch, . fanatisch, blutgierig. Zu Tausenden sah ich türkische Hamais durch die Gassen rennen, um zu morden. Je dreißig und vierzig sah ich sie mit Knütteln ' bewaffnet an den Straßenecken lauern, um einen einzigen Armenier abzufangen und grausam niederzumachen, wie man einen tollen Hund nicht erschlagen dürfte. Vor meinen Augen wurde ein armem scher Priester von einer Rotte dieser Wilden mit Holzstücken zu einem formlosen Klumpen zerhackt. Ich sah die Polizisten lächelnd daneben stehen. Ich sah eine Cavalleriepatrouille nebenan Wache halten, damit ja Niemand dem Unglücklichen Hilfe brächte; ich habe dann solche Scenen mehr als zwanzig mal gesehm, ich habe aber Nicht ein einziges Mal beobachtet, daß die Polizisten oder Soldaten einen mordenden Türken in seinem Werk störten. In Galata habe ich in den Straßen Dutzcnde Todte liegen sehen. In der Straße, wo ich wohne, in der Hendekstraße, wurden innerhalb einer halben Stunde drei armenische Passanten von türkischenKnüttelträgern niedergeschla gen. Bei einer Straßenwanderung am späten Nachmittag traf ich einen Hug von 6 Mistkarren, angefüllt mit Leichen. Mcm behauptet, daß gestern am Tage allein " mindestens zweitausend Personen gttödtet wurden, und nach allem, was ich persönlich gesehen, erscheint mU die Ziffer nicht übertrieben. Ueber die Theilnahmlosigkeit der Bot. schaften herrscht allgemeine Erbitterung. In Stambul soll es verhältnißmä ßig ruhig zugegangen sein. Die Geschäfte wurden, wie in Pera und Galata, auch' dort alle gesperrt. In Galata wurden bis gestern Abend alle au menischen Geschäfte von den Knütteltürken erbrochen. Die Waaren wurden geplündert oder zerstört. An einer solchen Plünderung sah ich auch Polizei und Soldaten theilnehmen. Auch ein deutsches Waarengeschäft in Galata wurde geplündert. In den armenischen Vororten Psa- " matia und Kumpaku begann derKampf zwischen Türken und Armeniern schon in der Frühe. In der Nacht von gestern aus heute gab eS zahlreiche Stürme auf armenische Häuser. Zweifellos ist, daß der neuen armenischen Demonstration zumeist Unschuldige geopfert wurden, weil im Laufe weniger Stunden stch die Wuth des ganzen türkischen Volke gegen alle Armenier richtete. Zweifellos aber ist auch nach allen Berichten und nach allen eigenen Beobachjungen, daß während der Kämpfe die türkischen Behörden ihre Pflicht nicht erfüllten. Auf der Hohen Pforte, wo gerade der Ministerrath beginnen sollte, herrscht entsetzliche Verwirrung. In Pera tobte der heftigste Kampf vor dem Amtsgebäude des Gouverneurs, woselbst eine Bombe explodirte. Vielfach wird behauptet, daß die armeNischen Revolutionäre im Bunde mit den türkischen und kretensischen Comltes sind. Zu den grausamsten Verfol- ' gern der Armenier gehörten die Tulumbadisches. die sogenannten wilden Feuerwehrmänner. Besonders die Wächter desGalata-Thurmes sah ich die - umliegenden Gassen mit Spießen und Messern nach wehrlosen Armeniern absuchen. Fanden sie aber einen schon todten, so kühlten su ihr Müthchen. indem sie dem Erschlagenen noch ein paar Hiebe versetzten oder ihn mit dem Fuß traten. Außer vor der Ottomanebank habe ich keine ermordeten Türken gesehen. Es ist tiaurig, daß die Armenier dies alles pvocitt haben, aber noch trauriger ist es, daß die Bekärnpfung der Demonstration von den Behörden offenkundig' dem zügellosen Mob übertragen wurde - - ' - Ich sah mich gezwungen, an den Artillerieminister Zekki.Pascha. in dessen Hause ich wohne, folgenden Brief zu richten: .Ezcelleilz! In unserer Straße sind fast alle Armenier ermordet und geplündert worden und, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe, unter MitHilfe oder Duldung der Polizei. Heute früh kam ein höherer Polizist an's Thor und verlangte die Auslieferung des armenischen Hausverwalters. Der Polizist sagte: .Wenn Ihr einen Türken, Griechen, Juden oder Europäer habt, denen würde nichts geschehen, den Armenier aber müßt Ihr gutwillig auf die Straße werfen ; Ich bitte deshalb Euer Excellenz zum ; Schutze- Ihres tu genen HaufeS und zum Schutze der in demselben Wohnenden sofort das Nöthige vorzukehren, mindestens aber eine türkische Wach: aufzustellen.LorsteheädtrBrief zeigt unsereSituation am klarsten Die Europäer haben ihre Wohnungen förmlich verschanzt und rnöalichst' viel Proviant aufgehäuft.'. Ome Fremde und dauernd hier Lebende find mit der Bahn abgereist. Zahlreiqe Personen haben sich auf die im Hafen liegenden Schisse geflüchtet. , Die Plünderungen dauern jetzt, Donnerstag, Vormittags noch fort. Von meinm Fenstern aus sah lH, wie ?m nahegelegenes armseliges Trödler geschast tsn sechS türkischen Polizisten
erbrochen wurde, wahrend die Knüttelträger lauernd dabeistanden, um den im Magazin versteckten Besitzer dann sofort niederzuschlagen. Es scheint, als seien die Türken in wahnsinnige Wuth gerathen durch die Provocationen der Armenier. Die Parole ist gegeben: alle Armenier umzubringen nd deren Geschäfte zu zerstören, doch wird die Raubgier und Mordlust des Pöbels, einmal entfacht, nicht bei der Vernichtung der Armenier innehalten. AXK1CJLN KNIGUTS 0F MYSTIC XUHBEKS.
Viele Jahre lang haben die sögenannten Grünwaaren-Schwindler ihr lichtscheues Gewerbe mit außerordentlichem Erfolge betrieben und es ist weniger den Bemühunaen der Bundesbehörden als der Aufklärungsarbeit der Presse zu verdanken, daß diese dunkeln Ehrenmänner in neuerer Zeit nicht mehr so viele Gimpel finden, die auf ihre Leimruthen gehen. Da aber bie Dummen nicht alle werden", gelingt es ihnen doch noch, von Zeit zu Zeit einen Gimpel die goldenen Federn zu rupfen. Bekanntlich besteht der Grünwaarenhumbug darin, daß habgierigen und unskrupolösen Narren von den Schwindlern das Märchen aufgebunden wird, sie hätten in ihrem Besitze dem Bundes-Schatzamte ent wendete Platten zur Herstellung von Papiergeld und könnten mit denselben Falsifikate, die von den echten Scheinen nicht zu unterscheiden wären, herstellen. Zum Beweise wird den Opfern ein Quantum angeblich ähnlicher Feilsificate für einen billigen Preis verkauft. Oeffnet der Betrogene später das ihm übergebene Päckchen, so findet er in demselben Papierschnitzel, denn der Betrüger hat mit Hilfe eines Eomplicen vorher die Packete vertauscht. Dieser Schwindel zieht, wie gesagt, nicht mehr so recht und deshalb ist die Gaunerzunft auf ein neues Manöver verfallen,' um die Habsucht leichtgläubiger und gewissenloser Narren auszubeuten. Durch die in Neosho, Mo., erfolgte Verhaftung des Hauptgauners George R. Bell alias James T. Swartz ist der ingeniöse Schwindel blosgelegt worden. Dieser Obergau ner hatte seine verbrecherischen Operationen von dem Gesichtspunkte aus. daß es mehr Schurken als ehrliche Leute gibt, begonnen und damit Erfolg gehabt. Er fabelte feinen Opfern vor, daß die' höchsten Bundesbeamten in Washington, D. E., einen Geheimbund zum Zwecke der Beraubung des Bundesschatzes gebildet hätten und daß ihm als Geheimagenten die Mission geworden wäre, an geeignetenOrten Mitglieder sür diesen Bund anzuwerben. Der geriebene Gauner hatte sein Operationsfeld fast ausschließlich westlich vom Mississippi und wie die Verhaftung 'von sieben seiner Spießgesellen erkennen läßt, ging er durchaus systematisch zu Werke. Sein Plan bestand darin, daß er sich an das aus--erlesene Opfer mit der größten Heimlichkeit heranpürschte und sich als ein geheimer Agent, des Schatzamts-Se-cretärs CarliSle vorstellte. Fand er Glauben, so machte er dieMittheilung, daß er den Austrag zum Vertrieb von unrechtmäßig erworbenen, aber echten Greenbacks hätte. Tag für Tag werden in Washington von Privat-Perso-nen. Banken und Unter-Schatzämtern Greenbacks zur Einlösung präsentirt. nach derEinlösung aber nicht, wie vorgeschrieben, cancellirt, sondern von den Mitgliedern des Geheimbundes, die sich American Knights of Mystic Niimber nennen, bei Seite geschafft und wieder in Umlauf gesetzt sagte er und diese falsche Vorspiegelung Hatte Erfolg, da er derselben mit gefälschten Legitimationspapieren Nachdruck gab. Sein Beställungspatent bestand in einem gewöhnlichem Paß. den er auf dem vorgeschriebenen Wege im Staats-Departement erlangt hatte; in denselben hatte er hinter das Wort Citizen 879 E. A. M. of A. K. of M. N.7 geschrieben und 879 M" hinter seinem Namen mit einem Stempel gedruckt. Auf verschiedenen Stellen des Passes waren die Worte By proxy, holds Commission under 58" und allerlei kabbalistische Zeichen eingefügt. Die erste ZaHE war angeblich seine Nummer? in dem Geheimbund. Den Dummen, unter denen 5 Schwindler vperirte, kmvonlrke dieses 'Patent in hohem. Graoe und wenn er sah, daß ein Fisck angebissen hatte, dann enthüllte er seine weiteren Plane. ' Um die entwendeten Gr'eenbacks wieder unter die Leute zu dringen, war eS nöthig, daß man dem GeHeimbund beitrat. DaS kostete $4000 und, hierfür sollte daS Mitglied $40.. 000 in Greenbacks erhalten. Um nun auch Gimpel, die nicht $4000 besaßen, rupfen zu können, erfand der Hochstapler die' stufenweise Mitgliedschaft, behufS deren Erwerb man nur einen Theil der Ekntrittögebühr zu entrichten hatte. Die kleinste Stuf: war ein Sechzehntel und derJnhaber einer folchen mußte $260 erlegen, wofür ihm $2500 in Greenbacks zugesagt wurden. Nachdem er eine Anzahl von Dummen geködert hatte, instaUirte er unter , allerlei Hokuspokus, ein Ordenscapitel", worauf er von den Angeworbenen die Eintrittsgebühren erhob und ihnen die Greenbas wohlverpackt überreichte; als weitere Sicherheit ' rhielten die ' Simpel dann noch Besitziitel über Grundeigenthum. Daß die letzteren gefälscht waren und die Päckchen nur werthlose Papierschnitze! enthielten, braucht wohl kaum besonders betont zu werden. Am nächsten Tage war der Schwindler verduftet und die Betrogenen hatten das Nachsehen. Daß sie sich wohl hüteten, Anzeige von dem Schwindel zu machen, liegt wohl auf.der Hand. - Bell alias Swartz yatte Helxersy" fer in vielen Landstädten von Missouri und KansaS. und ihm soll es gelungen sein, Advokaten, Aerzte, Kaufleute und sogar einen Bankier sur den tmaainären Geheimbund zu g.wlnnen In den Besitz Kieler' Namen von solchen OrdenSmltaliedern langt, sind BundeS-DetectideZur' Mi ilVder
eingeyenoen. Untersuchung der we:?verzweigten Schwindeloperationen' be-
Gen. VttleS und di, othhäute. r. cUnh!slitet6f.läini) XIV VtlVV4IUw.v O"- , . I Ur KZ,n,?almaior Nelson A. Mlles ist im Begriff, sich dem Publikum von einer neuen Seite zu zeigen: nämlich als Schriftsteller. Er hat ein Buch geschriebe, daß in den nächsten Tagen erscheinen soll und zweifellos viel befprochen werden wird. Dieses Buch führt den Titel Persönliche Erinnerungen und Beobachtungen von Gen. Nelson A. Miles. enthaltend auch einen kurzen Ueberblick über den Bürgerkrieg, oder, von Neuengland nach dem Goldenen Thor." Das, auf mehr als einen Band berechnete Buch wird aber auch eine umfassende Darstellung der Mileö'schenFeldiWnt aeaen die Indianer bieten, und gerade dieser Theil wird besonderes Jnteree veaniprucyen oursen. 3 iäfct sick sckon iefet da rni! vratben. dak der General im Ganzen ein förmliches AertheidigungsPlaidoyer für den vielgeschmähten wilden Indianer unserer Tagt entwickelt und sehr entschieden gegen die. fälschlicherweise dem General Sherman zugeschriebene brutale Aeußerung austritt, daß nur ein todter Indianer ein mitr Indianer" sei. ' db bosse. sckreibt er. jrfele Gute aufzeigen zu können, das sich von dem Indianer saaen iaftt. 5tä werde von ihm als Diplomaten, als Staatsmann und als Krieger sprechen. Joy weroe . 1 ' . tf . auch einigermaßen lernen nroeiisoc trieb, seine )VIvlu uno ieme unii c Mrnhfrx kenn es lieat viel Kunst ii in seiner Schmuckweise, seinem Ver schmelzen der warben, semen Töpfer Arbeiten, seiner Federn - Arbeitseine, . . c : Perlen-, Korv- uno .eppicy - uiw ten." Auch die Regierungssysteme. die häuslichen Verhältnisse, die GlaubensNorNellunaen und die Gebräuche der verschiedenartigen Stämme will er er- . ' . I Y Als schöpfend beyanoem, uno aucy an tlustrationen aus Künstlerhand soll eZ nicht fehlen. Das Werk bekundet eine sehr ernste Hrf Ueberzeuauna des Verfassers daß der Indianer bei Weitem nicht so . y . y , c behandelt worden jci, wie er ivuie, uno das bekannte Sand Creek - Massacre" z. B. wird von Miles das schnödeste und unentschuldbarste Verbrechen in den Annalen Amerikas" aenannt. General Miles sollte den modernen wilden Indianer wayrilcy aur -genug kennen, hat er doch so viel mit ihm auf dem Kampffelde und in anderer Weise zu thun gehabt und sogar mit den schlimmsten oder doch verrufensten Elementen dieser Rothhäute erschöpfende Erfahrungen gemacht! Seine, im Ganzen so milde, ja zum guten Tbeil schmeichelhafte Ansicht von dem Charakter und der Intelligenz des Jndianers wird daher unter allen Umständen als beachtenswerth gelten müssen. Wenn man sich allen feinenAuöführungen anschließen will, so kann man eS nur auf das Lebhafteste bedauern, daß dieser Krieger mit dem Oelzweig so spät auf dem Plan erscheint! Einen -deutenden Einfluß maa dieses Buch immerhin auch jetzt noch üben. Gaucmnütziges. Zwiebelgeruch zuentfern e n. Um Messer u. s. w., mit welchen man Zwiebeln geschnitten hat, den unangenehmen Geruch zu nehmen, reibe man sie mit trockenem Salze ab. Blutflecke aus Fußböden zu tilgen. Das beste Mittel ist Abreiden oder Putzen derselben mit Wasser, dem der vierte Theil Schwefelsäure zugesetzt wird. Ist der Fleck zerstört, so putzt man mit reinem Wasser, auf keinen Fall aber mit Seife, da sonst ein Fettfleck entstünde. Sollte noch Säure im Holze sein, so kann diese durch etwas Lauge oder Asche unschädlich gemacht werden. Um Marmorplatten auf Holzgestelle dauernd zu befestigen, bereite man einen Kitt, welcher auö einem Theil zerfallenen Kalks, zwei Theilen Roggmmehl und ebensoviel Leinölfirniß besteht, daß es eine knetbare Masse giebt. Mit dieser bestreiche man das Holz, nachdem jede Spur von früherem Leim beseitigt worden ist. Das Härten der Pfähle. Um Pfähle, die man in die Erde einrammen will, so hart wie Eisen zu machen, genügt es, gekochtes Leinöl mit fein geriebenen Steinkohlen bis zur Festigkeit des Firnisses und damit dle Pfähle zu bestreichen. Beschlagen unruhiger Pferde. Manche Pferde, über die man fönst gar nicht zu klag:n hat, wollen durchaus beim Beschlagen nicht stillhalten, obgleich man allerlei Mittel zu ihrer Beruhigung anwendet. Ein erfahrener Landwirth theilt nun mit. daß man ein widerspenstiges Pferd am besten dadurch beruhigt, daß man die Ohren desselben unter die Stirnriemen der Trense einklemmt. Schmackhafter Handkase. Guter weißer Quark wird in leinene Beutel gefüllt und tn warmem, lufttaen Raum aufaebänat. damit die Molken abtropfen, wobei man durch gelegemikches leichtes Pressen das Abtropfen befördert. Dann wird die Kafemae solange mit den Händen zerrieben und durchknetet, bis man eine gleichmäßige, fast butterartige Masse erhält, der man Salz und nach . Gefchmack auch etwas Kümmel zusetzt. In einem mit Papier bedeckten reinen Stemtopf läßt man die Kasemasse 24 Stunden stehen, formt sie zu ovalen oder runden kleinen Käsen und legt sie zum Abtrocknen an einen warmen, nickt zu trocknen, luttiaen Ort. im Winter in die Nähe deS Ofens, im Sommer in einen vor Fliegen geschützten Schrank. , Sie müssen eine Wocke lang liegen und werden täglich zweimal gewendet. Baraus reinigt man dieKase sorgsam, schlägt sie in ein feucbteS Leinen ein, das man mit Sfllzwasser ge-, tränkt hat, und legt sie in cinen Äepf den man verdecN.Lvei biS vier Uo&tn
an warmem, lusNgem Otte stehen'läßk, je nachdem man den Käse mehr oder weniger durchgereiftzu haben wünscht. Rostflecke sind nicht nur aus Wäschegegenftänden schwierig zu entfernen, auch von Metallsachen las-
len it stcy schlecht vertreiben, und besonders nickelplattirte Dinge, bei denen der Nickelüberzua theilweise abaerieben ist. bereiten der Hausfrau durch v:. cn..rirr.-f. v:. v ? Ji uic yiuiicuc, uic jiuj alsvanii 10 durch den Einfluß von Luft undFeucZ tigkeit bilden, Kummer. Wo dieZslecken erst vereinzelt auftreten, lassen sie sich noch entfernen, wenn man sie tüchtig mit Oel einfettet, dies einige Tage einwirken läßt und dann die Sachen mit emem mit Salmiakgeist qetränktenTuche nachreibt. Weichen die Flecke nach diesem Reiben nicht völlig, so bestreiche man sie mit verdünnter Salzsäure und reibe sie sofort trocken. Nutzt aber auch dies nicht, so bleibt nichts anderes übrig, , als die Gegenstände neu vernickeln zu lassen, da der Rost schon den ueverzug zu weit zerstört hat. ZurReinigung vergoldeter Spiegel und Bilderrahmen von Fliegenschmutz empfiehlt man gewöhnlich, weil Spiritus oder Seife denRahmen zu sehr angreifen, den Saft zerschnittener Zwiebeln und andere Mittel. Von allen diesen Mitteln, deren Virkung, wie jede Hausfrau weiß, im mer etwas stark problematisch ist. zciat sich aber keines so vortheilhaft, wie das Nachfolgende. Man schneide, am besten frisch vom Baume gepflückte oder fönst noch vollsaftige wenig säuerlich schmeckende Aepfel auf dem Gurk:.ihobel oder sonstwie in ganz dünneScheibchen und wische mit diesen den Rahmen sanft ab. Man wird überrascht sein. wie schnell der sonst so fest sitzendeFlie genschmutz von dem Safte aufgelöst und entfernt werden kann. Sammtll cher Schmutz und etwaiger Staub blei ben an dem sich bald fchwarz färbenden und dann zu erneuernden Apfelsalat sitzen. Mit einem wollenen Tuche sanft nachgewischt und abgetrocknet, erglan zen die Rahmen wie neu. Beseitigung von Baumstümpfen. Man bohre imHerbst ein oder mehrere Löcher in den Baumstumpf, etwa 2 Zoll tief, fülle diese mit concen trirter Salpeterlösung und verschließe sie mit einem hölzernen Stöpsel. Im Lause des Winters dringt die Salpeterlösuna durch die Zellen des Holzes in alle Theile des Stumpfes und der Wurzeln. Im Frühjahre gieße man Petroleum in die gebohrten Löcher und zünde dasselbe an, alsdann verbrennen der ganze Baumstumpf und sogar die tief in der Erde sitzenden Wurzeln in Folge des hohen Sauerstossgehalts des Salpeters, der durch alle Theile gedrungen ist. Die Unendlichkett deS Weltraums , Man kann durch ein Fernrohr noch so lanae aen Himmel sehen und wird dennoch am Ende nicht mehr Sterne als am Anfang wahrnehmen. Wird hingegen eine photographische Platte durch Sternenlicht beleuchtet, so kommen desto mehr Sterne auf ihr zum Vorschein, je langer sie expomrt wurde. Es sind schon wiederholt Daueraufnahmen von mehreren Stunden gemackt worden, und eS möae gleich bemerkt werden, daß in folchen Fällen die Aufnahme nicht unterbrochen an einem Abende vor fick aeben kann, sondern auf mehrere Abende vertheilt werden muß. Letzthin hat der Duector der Kap - Sternwarte. Herr David Gill, fünf Aufnahmen einer Gegend, welche den veränderlichen Stern Ärgus um aibt. von sehr verschiedener Dauer ge mackt. Die erste Blatte, die nur sechs Minuten ervonirt wurde, zeigt von dem den bezeichneten Stern umgebenden Nebel noch nichts, die zweite mit einer Ezpositionszeit von einer Stunde aibt binaeaen schwach die hellsten Partien des Nebels wieder. Die dritte Platte, die drei Stunden gelichtet wur de. enthält bereits eine ausgedehnteNe belmasse und läkt auf dem Quadrat grad 10.000 Sterne sehen. Die vierte Platte, die an vier Tagen durch je drei Stunden der Belichtung unterworfen wurde, zeigt die Nebelmasse noch kräftiger und enthält 50.000 Sterne cuf dem Quadratgrad, und aus der suns ten Dlatte. die 24 Stunden mx Ervo sition gelangte, sind 100.000 Sterne aus dem Quadratgrad zu zahlen. Zu viel verlangt. Bei Gelegenheit der Manöver eini ger Jugendwehr-, Turner- und Schützenabtheilungen zeichnen sich dieselben durch erakte Erercitien und aute Haltung aus. so daß ein redelustige? Burger der stadt sich veranlagt suhlt bei einem Toast auf die Jugendwehren etc. den ewig denkwürdigen Satz auszusprechen: DaS Jugendwehrwesen muß noch so in Fleisch und Blut des Volkes eindringen, daß jeder Deutsche die Muökete mit der Muttermilch einsaugt!" Gute Antwort. Junge Dame: Ich habe gehört, Sie dichten. Ist denn von Ihren Sachen schon 'mal etwas gedruckt worden?" Herr (Dichterling): Ich habe gehört, liebes Fräulein, daß Sie im Hause Ihre? Mutter hin und wieder kochen. Ist denn von ?lhren Sachen schon 'mal etwas gegessen worden?" . Einfach ndzeitgemäß. 1. Reporter: Donnerwetter ich kann in meinem Berichte doch unmöglich sagen, daß die junge Dame schielte!" 2. Reporter: Schreiben Sie doch ebenso einfach wie zeitgemäß, daß ihre AüJen X-Strahlen schössen." Träume sind Schäume. Frau(im Bette): Weißt Du, Männchen, roaS mir heute Nacht geträumt hat? Mir träumt-, . Du hättest mir einen neuen Hut gekauft. Mann: Ja fo ein Esel kann ich halt nur im Traume sew! Zerstreut. Mein Mann ist so zerstreut, daß er oft die. einfachsten Dinge verwechselt. Ja, daS habe, ich gestern wieder bemerkt, meine Gnädige, er trank in meiner Conditorei drei kalte SrogS und bablte drei warme! .
Vom Jnlande.
E i n Tänzchen in Bloomers" gab es neulich in dem Orte CaS cade.der weltfern in dem kalifornischen Cascadegebirge belegen ist. Alle Theilnehmerinnen, gleichviel ob verheirathet oder unverhelrathet, waren m die abscheullchen Bloomers gekleidet. Der Fischwarden Hanna von Bristol, Me., hat auf Pumpkin Island 6000 Hummern beschlagnahmt, die nicht die gesetzlich vorgeschriebene Mindestlänge hatten. Der Besitzer hat sur jeden zu kurzen Hum mer nach dem Hummernschutz-Gesetz eine Strafe von 55 211 zablen. Auf der lezren R eise i 5 Lloyddampfers Havel" sind zwei Versonen. eine Stewardeß und ein Passagier plötzlich gestorben.' Wie sich 1 Pl VI i. . c w t$i yerausneur, imo vle ooegsaue aus Vergiftung durch Hummer zurückzukübren. Die Hummern wurden in Southampton lebendig gekaust und waren am nächsten Tage den Passagieren aufaetischt worden: es aßen aber. da viele der Reisenden bereits seekrank waren, nur wenige davon. Gleich darauf erkrankten die Passagiere und Officiere.die von dem Gericht aeaessen: sie klagten über Leibschmerzen, wurden von Krampsen besauen und mußten sich erbrechen. Trotz der Bemühungen des Schifssarztes starben doch die Stewardeß Frau Catherine von Flisch und der Passagier Louis Kreuder von Newark nach mehrstündigem Leiden. Auch hat, wie gleichfalls gemeldet, der Kohlenzieher Edward Ttesch m einem Anfall von Melancholie auf der letzten Reise der Havel" Selbstmord durch Erschienen oeaanaen. Gouverneur Lowndes von Maryland hat das Ersuchen eines Postens der .Groken Armee in. Bedford, Mass., erfüllt und eine kleine Quantität Erde von dem Platze, wo das Capital in Annapolis steht, nach Bedford gesandt. Man will daselbst am 6. Oktober einen .??reibeitSbaum" vflanzen und wünscht dazu Erde von dem Platze, wo der erste Eongreß seine Sitzungen abhielt. Eine Schaar Bergfexe, die den Mount Hood in Oregon .bestiegen, wäre auf ihrem Rückwege beinahe unter einem großen Erdrutsch begraben worden. Ein Frl. KillingSworth wurde von einem schweren Steine getroffen und schmerzhaft verletzt. Rauch und Damvf sollen während des Erdrutsches aus den Spalten der Felsen des Berges hervorgedrungen sein. . EineComblnations -Mähund Dreschmaschine von riesiaen Dl mensionen befindet sich in Jakima. im Staate Washington, in Betrieb. Das Ungethüm, welches eine Schnittweite von 20 Fuß und eine außerordentliche Leistunasfäbiakeit bat. wird .von 30 Vierden aezoaen. Die Masckine. mäbt. drischt den Weizen und füllt ihn fofort in Packe. -E l n e d e m e r i e n w e r t h e Famille sind die m German Township, Marshall County, Ind., ansässigen Heckamans, deren Senior Herr Jacob veaaman vor 60 Jahren aus Stark County. O., dorthin einwanderte. Der Genannte zählt 83 Jahre, während seine Gattin nur um zwei Jahre jünger ist. Jyrer Ehe sind 10 Söhne und 2 Töchter entsvrossen. welcke. mit Ausnahme einer mit 7 Kindern nach ansas verzogenen Tochter, sämmtlich in dem borgenannten Township ansäßig sind. Vier Söhne sind Väter von je 12 Kindern und im Umkreise von ivn.i crn :ti . i . , ö'"" bleuen glvl es mcqi weniger als 157 Heckamans. Bei dieser ungemeinen Fruchtbarkeit der Familie ist es für die Eltern schwer, für ihre Kinder Vornamen zu finden, da die Namensgleichheit Confusionen ohne Ende im Gefolge hat. Gekneipt" wird jetzt tüchllg im entralpark zu New York, nach: dem die dortige Varkbebörde dem Kneipp - Verein No. 1 gestattet hat. zu gewissen Stunden barfüßig imGrase umherzulaufen. Der Commissär Stiles widersprach anfänglich dem Gesuch mit der Bemerkung: Da werden schließlich noch Leute kommen, die über unser Gras auf Stelzen oder in Gummischuhen marschiren wollen." Die Bemerkung brachte em kleines, glattrasirtes. etwas wohlbeleibtes Männlein in Harnisch, das an einem 5?uk einen aestickten Pantoffel und am andern einen Schnallenschuh trug. Es war Hy. F. Charles, der Präsident des KneippVereins No. 1 und Verfasser des Gesuches. Ich würde Herrn Stiles den dringenden -Rath geben, barhäuptig mit seiner Glatze nack unten übers Gras zu spazieren." bemerkte er scharf und vernehmlich, er wurde dann vielleicbt wieder ein paar Haare zurückkriezen." Es wurde schließlich den Kneippianern die Nordwiese des Parkes, 20 'lcres. auf eine Woche probeweise von 6 jts 8 Uhr Morgens und Abends zur Verfügung gestellt. Die Vorarbeiten für den Lau einer Verbindungslinie zwischen Oaraca und der Eisenbabn über die Landenge von Tehuantepec sind nunmehr vollendet. Diese Lmie .soll- sur Recknuna des wohlbekannten Eisenbahnmagnaten Collis P. Huntington gebaut werden. Derselbe tragt sich mit der Absicht, die Bahn von Oaxaca nach Duranao durchzubauen. welche Strecke auch die Hauptstadt Mexico berühren wird. In Durango wird die Bahn Anschluß an die von Herrn Huntington mnlToUitit Mericaniscke internatio nale Bahn haben, welche bekanntlich zu der Southern Pacific Bahn m engster Beziebuna ttebt.- Aukerdem bat Herr Huntington von Pearson und . o-.t 1.1 rn . ic c (ons tue 4,cguauicpcc aon aus eine Reihe von Jahren gepachtet. Durch den Bau der Einaanas erwäbnten Linie erlangt Herr Huntington für dasSouthern Pacisic System eme directe Verbinduna Zwischen New Nork fo San Francisco nach dem Isthmus von Te-' jr , r-i c;. er ' ' tzuaniepec, loroic oz vioniroiic uoci die Seeverbindung, da die . Dampfer der Vacikic Mail in direkter Verbindung mit der Tehuantepec - Bähn lau fen werden.
Wo Auslande.
In Frameröheim hat ein ungeübter Fuhrmann ein schreckliches Unglück angerichtet: der 16jährige Rosselenker fuhr in einen Haufen Kinder hinein, wodurch einem kleinen Mädchen der Kopf zerquetscht wurde und das Kind alsbald verstarb. Ein anderes Kind erlitt innere Verletzung gen und Schenkelbruch und ein drittes erhielt eine schwere Verletzung des einen Fußes. Durch eine FeuerSbrunst wurde die deutsche Colonie Linewo Osero im Gouvernement Ssaratow vollständig eingeäschert; nichts konnte gerettet werden. Von den 700 Höfen des reichen Dorfes sind nur einige armselige, zum Aufenthalt untaugliche Hütten übrig geblieben. 7000 Einwohner haben all ihr Hab und Gut verloren. Die Ursache der Feuersbrunst war das unvorsichtige Umgehen der Kinder mit Zündhölzern. Die Frau des Hufschmieds Perrin in dem im MaasDepartement gelegenen Dorfe Boinville hatte ein Spanferkel geschlachtet, Sulz davon in einem kupfernen Kessel bereitet und einen Theil desGerichts in großmüthigerWeise unter die Nachbarschaft vertheilt. Alle, die von dem Fleisch genossen, sind unter schweren Vergiftungserscheinungen erkrankt; der Bürgermeister ist schon gestorben. Ein Heirathsbüreau für Hund,e ist von einer edlen Dame in Paris eingerichtet worden und wird von dieser Thierfreundin nach den strengsten geschäftlichen Grundsätzen geleitet. Wer eine schöne Hündin von reiner Rasse sein Eigen nennt, und nicht will, daß sie ein ihr unwürdiges Geschlecht zur Welt bringe, wendet sich vertrauensvoll an die HundeheirathsVermittlerin, die mit den vornehmsten Hundekreisen. Fühlung hat und für Geld und gute Worte eine Heirath der Rassehllndinnen mit Hunden aus den besten Familien zu Wege bringt. In fln le slfccle" - Hund fragt nicht viel den meisten Fällen wird es sich wohl um Convenienzehen handeln, aber ein nach Liebe. In Groß-Wartenberg verstorben kurz hintereinander unter entsetzlichen Qualen der pensionirte Gefangeneninspector Kuschmitz nebst Frau. 'Die Section hat ergeben, daß die Bedauernswerthen infolge Genusses giftiger Pilze (falscher Champignons) verstorben sind. Aus d e m Vrzemsaflun bei Nyslowltz wurde die Leiche eines 12 - jährigen Mädchens gezogen, als dessen Mörder der Vater, der Arbeiter Jacob Brzezinsky aus Dembowo, verhaftet wurde. Derselbe hatte, tun sich der Tochter zu entledrnen. diese er tränkt. Er hat das Verbrechen bereits eingestanden. D i e Schüler der Taub stummenanstalt von Bollnas in Nordschweden machten einen Ausflug zu Schiff. Das Fahrzeug scheiterte durch emen Zusammenstoß mit einem Holz floß, und die Kinder fielen in's Was ser. Es sind achtzehn bis zwanzig er trunken. Die Frau des Rektors der Anstalt fand ebenfalls ihren Tod. D i e Kunst veteranin Sarah Bernhardt, die jüngst in San Sebastian Gastrollen aab. bat dort tx nein Stiergefechte beigewohnt, in dem der Toreador Brindola fünf Stiere hintereinander tödtete. Die ReclameHeldin von der Bühne überreichte ihrem blutigen College aus dem Circus als Lohn für seine an den Taa aeleate Metzgerkunst eine in Brillanten eingesatzte Busennade!. Von der Bretterbude in Kissinaen. die sich könialickes Tbeater nennt, weiß ein dortiges Blatt zu melden: Vor einigen Tagen fielen plötzlich während der Vorstellung Re gentropfen auf die im Varkett stkenden Zuschauer. Durch Abnahme des Kronleuchters war eine Oeffnung in der Decke entstanden, welche der Reaen als Wea benutzte. ' Ein Serr batte Humor genuA. dem feuchten Jntermcj$v viz qciicic vcuc aozugewinnen und unter dem beifälliaen 5allob des Publikums seinen Regenschirm aufzuspannen; unter dessen Schutz blieb er auch bis zum Ende der Vorstellung slVen. Eineseltene??eier. nämlich die ihres 1400 - jährigen BesteYens vegmg kurzlich mit großemPomp die bei St. Jnabert aeleaene Gemeinde Beischmisheim. Die Jubelfeier ist geschlchtllch berechtigt; denn 496 nach der entscheidenden Alemannenscklackt bei Zülpich, während welcher er zum Uebertritt in die christliche Kirche entschlnb schenkte urkundlich der Gründer des Frankenreiches, Chlodwig, dem Erzblschos emlgius von Rhelms, der ihn aetauft. zwei Dörfer im Bliesaau. die dann zu einemDorfe vereinigt wurden. Remigius zu Ehren nannteChlodwig dasselbe Biskobesheim. Daraus entstand der Name Bischofsheim, und dann erst zu Anfana des 17. 5kabrbunderts kommt die Bezeichnung Bischmesheim oder Bischmisheim vor. König Wilhelm von Württemberg kommt fast jeden Sommer auf einige Wochen zum Besuche seiner Mutter, Prinzessin Katharine, nach deren Besitzung Villa Seefeld" bei Rorschach. Die aanze könialiche -ftamilie, die oftmals dort in derSommer frische weilt, ist bei der Bevölkerung Rorschachs sehr beliebt. Da der König frei von allem Hofceremoniell verkehrt und öfter mit seiner Tochter Princessin Pauline Spaziergänge unternimmt, dem Rudersport obliegt, oder Einkäufe in den Läden besorgt, ist er so ziemlich allgemein bekannt. Doch passiren hin und wieder recht drollige Geschichtchen. So ging dieser Tage der König mit sei. ner Tochter durch die Strafen Rorschachs, als ihnen ein Marktweib nach. lies und ausnef: Sie, Jungfere, es hanget Jhne en Bändel do abe!" Resolut wie die Marktweiber sind, brachte sie den Schaden sofort in , Ordnung, nung, und wenn auch die Princessin und ihr Vater zuerst m Verlegenheit geriethen. mußten sie doch kerzlich über das Qorkommniß lachen und dankten
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Slnfall der schlimmsten Art herbeiführen. f rtßrtllc; fols hat nicht seinesgleichen für deren CT1- rl Heilung. Es kurirt und die Kur ist dauernd. Haie eö stets im Hause vorräthig.
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