Indiana Tribüne, Volume 19, Number 363, Indianapolis, Marion County, 17 September 1896 — Page 3
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Auf dem Freihof.
Roman von Anna Hartenstein. (gortsejung.) Und mit dem festen Entschluß, der nothwendig ihrem starken Pflichtnefühl entspringen mußte, kam auch die klare, ruhige Ueberlegung. Aber ihr Herz zuckte und blutete und schrie auf in verzweifeltem Schmerze, während sie alle Folgen erwog, die ihr Thun nach sich ziehen mußte. Als habe die Zeit bleierne Flügel, so endlos langsam verstrichen die Stunden deö Tages. Zuweilen schien es. als rolle doch ein Tropfen RollerschenBlutes durch die Adern des Kleinen, der sich auflehnte gegen die finstere Macht, die ihre Schatten tiefer und tiefer senkte. Und eine leise Hoffnung glimmte in Tildens Augen auf, ein feines Roth huschte über ihre Wangen, wenn sie in banger Erwartung in das bleiche Antlitz Donatens schaute, die prüfend sich über das Kind beugte und den leisen, unregelmäßigen . Athemzügen lauschte. Aber alle Vorbereitungen für das Tauffest wurden eingestellt. Den Gästen will ich denn abschreiben", sagte Donate im Laufe des Nachmittags, als Tilde sich auch für eineMinute von dem Kinde losgeriffen, um den Kaffee mit Donate zu trinken. . Sie. saßen im. Garten unter einem alten, mächtigen Kirschbaum, der seine letzten Blüthen auf sie niederstreute. Felix blies den Rauch seiner Eigarette zwischen den gespitzten Lippen in feinen Ringeln in die Luft und sagte dann, mit einem schnellen, scharfen Blick auf seine Frau: Onkel Leberecht .und Hermann auch?--Tilde zuckte zusammen. Donate aber fuhr auf. Nein " sagte sie hart. Felix lachte. So das ist ja schön da kann Dich 'Hermann während meiner Abwesenheit trösten, mein liebes Herz. Ja so Du weißt nicht, wovon ich rede ich habe Donate meinen .Verwalterdienst gekündigt - In jähem Schrecken fuhr Tilde auf und schaute mit großen, entsetzten Augen auf Donate und dann in . das diabolisch lächelnde Gesicht ihresMannes. Und davon habt Ihr mir nichts gesagt? Ich ich muß den Freihof verlassen?- stieß sie hervor.! . Donate umschlang rasch die schlanke Gestalt und zog sie schützend zu sich empor. Du nicht mein liebes, armes Kind " rief sie. Felix verneigte sich ironisch. Danke verbindlichst. Das vereinfacht die Sache ja ganz bedeutend und gestaltet sie sehr günstig für mich. MeineFrau weigert sich, mir in eine unbestimmte Zukunft zu folgen und zieht vor, im BeHagen des Freihoses sitzen zu bleiben. Willst Du nur die Güte haben. daS Wort auch dem Rechtsanwalt zu wiederholen. Zunächst natürlich werde ich als Vater abwarten, was aus dem Kinde wird apropos! hast Du Dir meinen Vorschlag von heute Morgen überlegt?" . ; j Donate antwortete nicht. Sie zog die junge Frau mit sich fort ins Haus. Was war das?" frug Tilde rnoch einmal bang. Donate strich ihr zärt-, lich über das weiche, wellige Haar und küßte sie auf die Stirn. .... ... Frage jetzt nicht. Tildchen." bat sie ihr war'S, als müsse sie ersticken an jedem Wort, daß über ihre Lippen kam.' Als der letzte Sonnenbrand hinter der blauschwarzen Wolkenwand .verlohte, verließ Donate den Freihof.' Mit beiden Händen trug sie den Brief, der cn Doctor Ernst Freygang, den Leiter des Sanatoriums in K., adressirt war, als fei er eine bleischwere. Last. Sie hatte sich müde, stumpf gesonnen, das rechte Wort für ihre Bitte zu finden. Blatt um Blatt war zerrissen in den, Papierkorb, gewandert so war der Ton zu schroff, so zu warm und um ..Gotteswillen, nicht . eine Nuance, kein Wort, das ihm ihr Gefühl verrathen, eine Hoffnung wecken könne, die sie - nimmermehr erfüllen durfte. Langsam, zögernd hob sich ihre Hand, um den Brief in den schmalen vs?a oe rieseinivurses zu hieven. Aber schwer fank die Hand zurück, bis sie mit heftigem Entschluß sich aufraffte und das Kuvert hinabgleiten ließ. i r.. p.-i ri!Em Schwindel faßte. sie und unbeirrt von den neugierigen, . verwunderten Blicken, die auf ihr. ruhten,- lehnte sie an der Mauer es war ja die schwersie Arbeit ihres Lebens gewesen. 19. Drobend stand am. anderen Morgen das Gewitter, am Horizont. Aber die stahlgraue Wolkenmasse mit den grell weißen gezackten Rändern verharrte unbeweglich und die Maiensonne vrannte nieder mit tropischer Gluty. )vit schwule, die schwere Spannung der Luft drückten fchier zu Boden, t r r. m r 1 . uno langsam Spannen ncy icyleiergielche Dünste wie ein feines Spmnengewebe über die Sonne. Und das ooldene Licht ertrank allmählich in dem plazier und dichter werdenden Dunst. Ein fahler Schein lag über der weiten Landschaft, und der erste grollende Donner hallte zusammen mit . dem ffeierabendeläute an St. Marien. Es scheint, als bleibe der Zug in der bleischweren Luft , stecken. Wir kommen heut', nicht vom Flecke sagte ungeduldig der eine der Reisenden in dem Schnellzuge, der von Norden her Ambach zusauste. In dem Kupee waren beide Fenster geöffnet, aber kein Juglüftchen hob die blonde Haarwelle über der Stirn deZ jungen Mannes, der' eben gesprochen und mit heißer, quälenden Sehnsucht in den tiefen, klaren Augen in die Landschaft hinausschaute. Es. kam keine Antwort, und er schien sie nicht erwartet zu haben. Aber der Ausdruck peinigender : Ungeduld verschärfte sich in dem Gesicht Hermann Rollers. Es hatte, noch denselben guten, treuherzigen Ausdruck von einst, aber es war fchmaler geworden und zugleich durHgeistiater 'und ' bedeutender, über
Zer "schönen, Nicht .gewölbten .tf?nj schaltete zumeist ein tiefer Ernst. .Die fein geschnittene Nase trat schärfer her-' vor, die Furche zwischen den Brauen, ' das Rollersche Merkzeichen, hatte sich vertieft.
Der Ausdruck sehnsuchtiger Erwartuna in den scharfen, klaren Augen wurde intensiver. Kein Wunder drei lange Jahre hatte er die Heimath nicht gesehen. Da hatte endlos das Heimweh an seinem Herzen genagt, das Heimweh und kein anderes. Nun schaute er die bekannten Wellenformen seiner heimathlichen Berge, das tiefe Schwarzgrün der Nadelwälder, dazwischen das Mosaik 'der Aecker und Wiesen, die des Hauschen am Berarand umgeben, und in der Tiefe unter der Brücke, über die der Zug hindonnerte, fchäumte und brauste der Fluß über moosiges Gestein das einzig Erregte inmitten der drückenden, bang lauschenden Reglosigkeit. Nem. nicht das einzige Die drel Herren in dem Kupee wurden jeder in seiner Welse durchbraust von emem Strom von Gefühlen, Vorstellungen, Erinnerungen wie das wildschöne Thal, das eben in dem tiefer herembrechenden Gewitterdunkel verschwand. Onkel Leberecht warf d. Rest seiner Cigarre durch das osftne Fenster und erhob sich aus den. heißen Polstern. Haar und Bart des alten Herrn fchienen fchier gespenstisch weiß in dem fahlen Dämmerlicht. Sem Gesicht erschien durchfurchter, verfallener. Er legte seine Hand auf die Schulter Hermanns und sagte:. Noch zehn Minuten, mein Junge Dann sprachen sie halblaut weiter Gleichgiltiges, bei dem die Gedanken weit weg schweifen konnten nur als wollten sie dadurch der lastenden Zelt Flügel leihen. ' Hinter ihnen klang es wie em schweres Aufseufzen und das leise Rascheln und' Knistern vonPapier. Sie wandten sich Beide nicht um. ' Den Kopf gegen das Polster gelehnt. hatte Ernst Freygang schor, stundenläng unbeweglich verharrt. Von dem braunrothen verschossenen Plüsch hob sich das farblose, scharf geschnitteneGesicht, das letzt em schöner - schwarzer Vollbart umrahmte, fast gespenstisch ab. Das Antlitz trug die . Spuren anstrengendster Arbeit und nefen Lei dens. Seine Patientinnen schwärmten für den interessanten" Arzt, obglelch er ein rechter Stock" war, gegen wirkliches Leiden voll tiefen ernsten Mitgefühls und hingebender Geduld, für eingebildete Kranke von beißender Schärfe, beleidigender Kürze und Schroffheit. . Aoer ver uf des Sanatoriums von K. hatte sich, seit Doctor Freygang es leitete, überraschend schnell verorenel. DZe Sickerbeit der Diagnose, die ruhige, überlegene und doch kühne Art der . , . i- , 3 cw. v r.:.. crn.jfcn.. prainicncn nuwriivuilg jcmn junyvde. die scharfe Jndividualisirung. die iedem Kranken das beruhigende Gefühl gab, ich werde besonders, mit besonderer Sorgsalt beyanven, rouroen schnell bekannt, weckten das Vertrauen und ließen ihn für viele muthlos gewordene Kranke als letzte Rettung erscheinen, mehrten aber auch andererseits die Schaar seiner Gegner. Er fma an. durch seine Schriften, die sick durck aroke Schärfe und Klarheit. durch kühne, rückhaltlose und r i ,1 r . rr C - II ... 3 rulll.cyisloie JJJJCIltyCU uusciuyu., in imedicinischen Kreisen eine große Beachtung zu finden, die sich allerdings zunächst in verschiedenen ÄNgrlssen äußerte. Recht so Kampf und Arbelt waren sein Element. Sie halfen, den ewlg nagenden, wühlenden Schmerz um Verlorenes betäuben, sie löschten imnur wieder den Brand der Leidenschaft. die oft durch einen geringfügigen Sinneseindruck, wie den Glockenton. der ihn an eine liebe, tiefe, volltönige Frauenstimme gemahnte, den leisen Duft der Reseda, mächtig emporloderte. Dieser feine, wunderbar beruhigende Dust hauchte ihm auch jetzt aus dem Blatte entgegen, das er aus seiner Brusttasche genommen. Und sie steht wieder vor ihm, die herrliche Gestalt, wie er sie zum letzten Male gesehen, in dem schweren, schwarzen Trauergewand, die schimmernde Flechtenkrone über der weißen Stirn. Und draußen brauste der erste Lenzesodem, rauschte -der -Regen gegen die Fenster, und ein fahler, bleicherSchein fiel auf das in Schmerz und eherner Abwehr förmlich erstarrte Frauenantlitz; vorbei alles vorbei Wie ein Verzweifelter war er damals zu Onkel Leberecht gestürzt. Sie ist eine Roller sie konnte nickt anders handeln in dem Widerstreite der Pflicht, als sie gethan aber sie liebt Dick und wird Dick luven glaube mir mit der ganzen Gluth und Tlefe. mit der ganzen Treue ihres großen, reinen, edlen Herzens. Warte, gedulde Dich, wenn Du es vermagst. Zeit und Verhältnisse beugen auch ven starrsten Sinn, lösen die verwickeltste Eollision der Pflichten" so mahnte, tröstete der alte Herr. Ernst rang mit der Verzweiflung, er lernte sich gedulden, drei langeJahre. . Aber wenn das liebe Antlitz des allen Herrn im Sanatorium erschien, dann forschte er voll verzehrenderAngst in den treuen Zügen, in den alten, klugen Augen. Doch immer schüttelte Onkel Leberecht leise, fast unmerklich vaö Haupt, und er biß die Zähne fest aufeinander.. Seine Phantasie aber trieb ein feltsam Spiel. An den Krankenlagern, in allen Räumen des Sanatoriums sah er die schone . Frauengestalt in dem schlichten grauen Gewand, voll unendlichen Liebreizes, voll ergreifenden Erbarmens in den abgrundtiefen Augen, so wie er sie gesehen, wenn sie an seiner Seite in die Krankenstuben getreten, über die Lager der Elenden sich gebeugt, mit geschickter Hand ihm geholfen, mit milder Stimme getröstet und aufgerichtet hatte die verkörperte Barmherzigkeit. . - Aber wenn er, in nächtiger , Stunde am Schreibtisch sitzend, die Feder plöö-
lich sinken ließ und in heiß- äusfiammender Sehnsucht die Arme auöstreckte, da stand sie vor ihm, unnahbar, die Fanatikerin des Idols der Pflicht, von dem sie Liebe, Glück, alles, alles zermalmen ließ. In ihren Augen war je-
der warme Lubesstrahl erloschen, auf ibren Livven laa tWicit Abwebr und verzweifelt ließ er die Arme sinken. rw, . ... . 1 i IUS0L5 hoffte er noch? . j Onkel Leberecht kam- diesmal' schweigsamer, gedrückter ins Sanato-. rium; fürchtete er sich vor dem Besuch im Freihofe? Ernst hatte nicht den! Muth zu fragen! Wir werden heute mlt demSchnellzug abreisen." sagte Onkel Leberecht, als dre drei Herren früh gemeinsam m , , ' ' . 7 D 1 . I
oem kleinen alon, ver neben dem 9 es oerf procyen wuverSprechzimmer des Arztes lag. beim holte er mit erhöhter Stimme. . das
Frühstück saßen. .c Wollte, lck konnte vier bleiben." I fügte Qcrmann.' der erst am Abend vorher aus München gekommen, hinzu, Ihre Blicke begegneten sich. In Ernsts Augen stand der Wunsch: Könnte ich l..rx. . i uili JClll stand Hand Dann worden. Bcieke von Patienten, aer i i r - n - - schastllche Mittheilungen und da Den starken Mann mit der eisernen l .. . . i r
Willenskraft und Selbstbeherrschung componiren und ihr zu dem erwähn- I ...I ff jt ?. .1 " L.sli ri r äd I
j;auic cm cylvlnoel, ein laymenoesi . I Hermann hatte sich gebückt und den Brief aufgehoben auch er erblaßte. Das ist ja die Handschrift von Donate!" ' An wen? An Ernst?" frug der alt. Herr betroffen. ' ' I ' q, nmi. l ' 77i Z Z f n. ' " v,vv" vk i meh ten denn .,..rV:,,.v,. .;. I M.ZnÄ!3fe??hS2 festzuhalten. Dann reichte er dem alten Herrn das Blatt. Und willst Du der Bitte , folgen?frua der alte öcrr. als er ihm den 7. V T ""N" rT n hmgen scharf an dem völlig entu:.e rr:. n r... M c f-i e j-it. i c it'u I Erbten, furchtbarerregten An lltz du, Arztes. Er verstand den Smn der rv rr r I ?ÄmfcÄ,?ÄU. -, u nuy. v. vv, , Herrn die Hand. Ja, ich fahre mit Euch sie soll nicht umsonst gebeten haben was ich thun kann, soll geschehen. Im UeMm - sei ruhig - ich habe warten ft.l.mt itnh W.X. Vry " gelernt, und ich werde warten Aber er konnte nicht hmdern.daß dabei durch .seine Stimme der Jubelton einer großen, machtig aufflammenden Hoffnung brach. Der Brief war fo kühl höflich gehalten. Nur die herzliche Bitte, er möge kommen, wie sie ihm jeder ausgespro chen, der mit seiner Hoffnung sich an ihn klammerte, und die Angst um das Leben des Erben vom Frelhofe eme feÄTT; VI- .1 . .... r r-ci Vr 7v5r den Arzt schreibt, dessen Ruf allem zu ihr gedrungen. Und dennoch ein unberoufetcs wunderbares Bekenntniß ihrer Liebe das ihr aus der Feder geflossen, und doch eme Enthüllung ihres mnersten Sems, das sie emst selbst in den seligsten Stunden m spröder, Vchkr Zurückhaltung ihm nicht entZx?tK. ... . . J VU iazlloeri inM IN vem tut vas wwc jyi lnve on Geburt an klar. Mit wunderbar schartr.tjL. o.t. rt: . : v. ,r " a a ' " . Schlußfolgerungen aus den einzelnen 9 )M An M ft A f. A t VA 4 M c.si.l. " . V r-. , . . " l, Meinungen, uno fU guoi an, was ile.aeiyan, oas kWlvame eoen zu ernaiicn, zu irafilgen, oen Klärungen m ... tl!' 1 C... T ... - dem klemm zarten Organismus vorl. . -i n p . . . pp p zuocugen. uno vas in eme AUssa - fung, sind seine Ideen, das sind seine anoronunflen, wu er fu oeffer Nlcyl ftftlt A.h.r VWli 4ViltlVl. Wie kommt Donate dazu? (Fortsetzung fclgt.) Plempe als Componist. Humoreske von Th. Müller. Der Lieutenant von Plempe ging
Ohnmachtsgefuhl, daß der Brief semer ; Dann schlage ich vor, Herr Lieu- $uc a jungn eine angesehene Hand entsank, während er momentan tenant geben mir durch singen oder Wochenschrift erzählt. In der Stadt die Augen schloß, wie vor einem grel- ich sehe ja hier ein Pianino stehen NiWajew wurde, 'frecher Weise der en Aufflammen. und err ttient-nant IbxtUn viel, ferne Ofen aus dem Polittiaerickit ae.
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mli langen vscgruien in feinem iin i fehlte nicht. ; . mer auf und ab. Er schien auf etwas! Dem armen Kapellmeister mit feizui warten, denn alle Augenblicke! em ausaebildeten musikalischen Ge-
i jt 11 r.;.i r: cfui. v. evt;- . scr:jc üiiuic ci iuu i .vu vsuuiiuy klopfte es: Herein! Bitte, tre-
ren su nur nayer. lieoer apeumei-1 papier. Dieser Sache mutzte er entster. und nehmen Sie gleich Platz rinnen, je rascher, desto besser: er
i... i . v so ..... Ich habe Ihnen alö Emleltung eme ganz menmurmge wefaziazu zu erzählen, wegen der ich Su zu mir bitten mußte. . Sehen Sie, da habe ich neulich einen Ball mitgemacht, und als ich mit emer Cousine von mir tanzte, spielte man einen neuen Wal! r W I w i.r SpT förrnTtf tnVtntmrp 0"'t r- i ' - r "., Wenn man nun weik. und es wein eS das ganze Regiment, daß ich in meine rr f- pi.;. . . . , ,,.1 den. daß ich etwas pikirt sate: Na. so 'nen Walzer fertig zu bringen, ist auch was Rechtes!- OV meinte meine Cousine, so leichi ist. das denn dock nickt, da möckte ick einmal sekien. ' ' ' . 1 J '"7 ' t:- CTS.. T: V.... n.TT. u.ü.k.n iwit ;u iu; wugu 4tuni vutui. Wenn Lieutenant ' etwas . be - hauptet-, gab ich .schneidig retour, dann wird er sich auch allemale aus V..- As... ijf. i .-V.. CTNl- C. wci niiuiuic juis vc iM.san Va(i r( .! (M.fa urntiA. ivtii., vup u uutu uutfltfc luiiiyu niren kann, und noch hübscher soll er sptn nt8 riT d ?nd?dpil" - Zu diesem Zwecke mochte ich Mir w..., Ihre Hilfe erbitten. Liebes Kapell meisterchen, Sie müssen mich kompo niren lehren!" Der Kapellmeister nickte und mur melte: Sehr, angenehm, wer ihn aber genauer beobachtet. , hätte, sah, daß er dabei nicht das .vergnügteste Gesicht machte. Von Plempe jedoch merkte c : .'Xu V . t.rin!.i oavon nicyis, oenu er war oeicyafllgi, WÄ6? m".46tn .tn.K nrtVtntt ri.tr Mlititf K r-ifrt . r m r ; ...Öv.4. fitn.r&t.ri.rtH nvVi.vi. . lk. ,,k lii mit vu.bvbt.v, iwv(i4c itiii uu 1 ihm Bescheid zu thun und er weiter: ' ' " .In welchzr Zeit also
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Vi.uun. ivv4wy vvnivv vwi VUUI um lö UU1CIU ÜölÄUlflClCU IlUi I ' . ' A X Fernen Su es nicht weiter. 'S ist ein Mrma. bin in diesem Wunsch 1 OleslO, UeirOlt
f . . y www mm f y w w w n -- - j w Kebeimnik! . dann werden lie. lie-I p.tvip nTT s,?- lA-dn?pn I ' PET03KEY. the soo,
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mich o wett zu haben, daß ich so'n I Walzerchen, auf . das f ünfgezeilte PaPier bringe?" ,.. : , I Der Kapellmeister wischte nach einem Trunk den Schnurrbart, räusperte sich, blickte den Lieutenant an und sagte: .Wenn 5)err Lieutenant
sehr befähigt und fleißig sind, dann könnte es ungefähr in drei Jahren, t. ... . 1 . r. i c ... r v r u vvli culc gerecqnei, oer au lern. Von Plempe machte ein ganz kolos'al erstauntes Gesicht und ließ zugleich n Dtm 'conocie vte Unterlippe sal len. Aber bester Kapellmeister, ich habe I versprochen, daß du ganze Ge schichte schon in vierzehn Tagen fir uno fertig ein soll, denken Su nur, IJC Ct. r . ' f s. . . i ' wnd ia eme ganz schauderöse. Sache! . Es entstand k?nnaNZende lLause: endttck buk, d-? Krllrn,!ster wieder zu sprechen an: Einen Ausweg giebt es vielleicht doch. Herr Lieutenant, wenn der. gegenseitige Vertrag -y... r . V. 0 . ... - - , M mmwmw m eine kleine Nreibeit ,rlauk,n I . Nein, davon war nicht die Rede, ick saate nur.. ick wolle einen Mälzer ! n eliraum aouefern. , I leicht ....?" . . Das allerdings nicht." . Nun, dann also singen Herr Lieutenant die von 5lknen erfundene Walzermelodie, ich werde sie. nachschreiben und schließlich kann Niemand . 1 . ' " . . de mien, da r intellklluelle mtUx der Cmpsilin aren. Ich w.- r.n.-. i,... . Jwuj uic iji wvucii mu u w das Notenpapier! von dem ein gänSK. ,' aim8b;n V" 7Z -o' V Bleistift zur Hand und sah erwartunasvoll zu dem Lieutenant empor. Dieser räusperte sich, und sagte dann: .Famose Idee! Also passen Sie auf. . . slh,nmstCrA,n! e ivi itwt 4UKvM(iviuwtuyvi. iv fe staunen? waö ich mir fchon i 11 ,."'W.;.V,.a.KA Ul tttAbilvr, JjmvVH uuiybvuuj be. da hiZren Sie mal- ,La.'l. 7a T T T T Isl t. unb so ina's nun eine gute Weile fort. Der Kapellmeister horchte wohl, aber schrelven wollte er nicht. Endlich frug von Plempe: Ja, aber. Gutester, Sie r.c :kt fä j nicht!? I I ' . . ' ?la sehen- Sie. - Herr Lieutenant. das ist nun so eine Sache, dieser Walzer ist namnch schon compomrt und zwar von Strauß er ist der Fleder-maus-Walzer. Fatal! Aber warten Sie nur, werden gleich wieder was Anderes haben!" Und dann ging's wieder los: La la, la la la, la u. s. f., zedoch der Kapellmeister . schrieb wieder nicht. Das. meinte scklieklick der kundiae I ' ' . '..' ' - Musiker, war leider , aus dem Gas I rnn,imnU,r hnn vrnmKrf-r. .. r .A. - hnn rnr-mh-faltig auf: Hören Sie 'mal, mein lieber Kapellmeister, das finde ich hn ,;,nifnml; -dak diese Leute einem das Beste vor der ase wegcomponiren. ich will eö noch .maI versuchen, das muß aber dann Original fein, sonst würde ich sehr I nnn ,n Mrrfurxhen I a"?'" ' Vordermann aufzutreten wissen!" Noch einmal ansetzend zu dem be I rannten la la la". erkannte er aber. s,c. r.;. stimme fA0n sebrl m. I r.rv I i"7."- vy irI übernommen hatte; sie klang äußerst I Tnth ttck hennnn ihn der Nals an I ' 7 -.p"" "7" - schmerzen, weshalb er dem Beherrscher der Töne den Vorschlag machte, ob er I ' ' l n ckt tonn iet ab statt ,u iinaen. pZfen könnte? Jetzt wurde die Geschichte natürlich I , rr , or . m ... . p re noch interessanter. Bon Plempe pfiff mit anerkennenswerther Ausdauer. von einer eigenen Melodie war trotz dem nicht die geringste .Spur, es waren uloer rvuoer nur. Reminiscenzen was auf Bällen oder Concerten. auck minderer Kattuna. bauna ae-I spielt wurde, kam über feine gespitzten Ilr v. .vr jv y y Livven selbst der caunlclroal: I '. I , ... oor rannen vor innerer luuu oic dicken Sckweiktrovfen auf das Noten . ' . i 'L ' . schrieb also nach eigener Idee daraus i los, was das Zeug hielt und mnerhalb einer guten Stunde, während der Lieutenant gepfiffen und ab und zu snen trocken . werdenden Mund bem w www ww -w- - feuchtet hatte, konnte er sich erheben 1 und ibm erklären, dak ufct die erste! I zir.Ali. .:r.. k , incyiiyt iggc -ciiits, ms vfcu l Vs.mv-S ynslp?-NnN-nd,5 sei nd er! sttzte sich auch gleich an daS Klavier. v . . ' ö ' - . - das wäre- für die Dauer zu du! für ihn gewesen, morgen Wie er sich Lazareth gelegen. Er setzte sich also vor das Instrument und. wahrend, er in die Tasten griff, stand der LieuteI nfn fm Knii fcn Wnf hntfx ItWl. kvni WIIV ' W. v.vvi !"! . . . ' . . .--rx.. I Ctp00CN, OCIl ZvllUMen gWIltC VC 1 dritten und vierten Unisormknovf ae sieckt und das eine Bein vor das andere stellt jeder Zoll, preisaekrönI . rr ... . n , . 1 1 t i xex omponlfl Aioniurweiiel! I W P L V !Pi V . 1 .11 Als cei apeumciiici gccnuci uue, klopfte ihm von Plempe wohlwollend I t? rt. UU Vlfc WUUltlV UtiV lUUtt. Na Kapellmeisterchen, da hätten lU lulü) flUOuy DCieingcicgi rau .ucu dreiJahren .Lieutenant macht daS ijc .."trjt r. !i k.. in einer Stunde edlt Qn& Lebenskraft in irgend ei. nem Tbeil eure Sviiems. der in euer Ner enlduem,,errüttet durü uuveiie Lebensart ! oder irgend welch Ursache s . Theilt mir eure
I cr.I,r. tK S4 tottn mü am MhWlv r .
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ft, H. C. POMEROY, gegenüber der Russische Advoraten. . In einem recht schlechten Rufe, stehen die russischen Rechtsanwälte. namentsiK die sogenannten unvereidigten. Diese nd entweder zur vereidigten Eandidatur. gar nicht zugelassen oder daraus ortitornl Vnoil kZ Sa' 2si.v . ll , . -j - - ii resormen Alexanders II. etwas aeleat. . -e t. . , . oer aucy mt ehrenhaften Anwälte sehen letzt den Schmutzfinken mebr auf die Finger als früher. Eine sehr boshafte lrmiml hnn iVti! ssX OCl.Xia V dtw yietui L. . . ä . . . . L. k. fl a noyien und emer der. dort amtlrenden -e . y omecyisanwaite jieUfc du Behauptung vu.ö nur einer feiner Kollegen, der ovocar vu yat begangen haben nnte. Obwohl er nähere Beweise ,r . mlui oeizuorlngen . vermochte, l .v.. v. 3 in : ii v ' r- -r . ... rr,qi o,e aqe oq sur durchaus erwiesen m und dermthcilte i v v i v " 0 u"fl' S? hult er olgende Ansprache an die Sicht: Sie werden Uno wissen. tX, A en'f.- V ' Avrrerie zerren Nlcyur, welcher Grad von Glaubwürdig ".vcuc einem nciigiuoe unseres An wa Mtanves zugetraut we Unter uns gibt eS nicht ei waltstandes zugetraut werden kann. einen einzigen " . J Z -..... Kiiuvti Mann, der nicht ür ein Glas Wasser brnit wäre, iede Art &urLi ' " wuiu auszuü en und hundertmal tä,lch l liril zricineio zu imworen. er acaen ch aussagende Herr College hat, den I i" v üqgien uno vcr,ucy: nun. )u Schuld aus mich abzuwälzen, um "nen erfolgreichen Nebenbuhler eine eit im t!?siinani nhnrfrifirrl ,1, ung sprach er den Ehrenmann frei. crt)er Äövocat den Ofen gestohlen at, ist nie herausgekommen. r t t a n nt. : Jetzt bin ich beda unser Arzt meine Frau in '"ad schickt, weiß ich, daß sie d ist!" Aergert Dich Dein Auge , . . . ... . . i . i . so reibe ti nicht ans, und werfe c3 nicht von Dir. sondern wende Dich an XA . I AiilASC cW0.) U .Pii u ..ii..... ' 4H.riNH.k DtNISON WV5L. INDIANAPOLIS-IND. 0 man Dir für Deine kluge da nöthige SlaS anferttat. Sünstiiche Augen werden schmertlo eingesetzt. f W s a m ll U C U I . I werden ach den beste Methoden denuaean. I ""b Arno Hüttig empfiehlt sich alS Auch übernimmt er die Herrichtung alter Instrumente ,u jfoilen ?isw. Vefte Referenzen. Süd Zlobls Str. 72 ' . &TT A MM M y...... The COAST LINE to AlACKlNAC I i Prrr MACKIN AC i , ( . ., DETROIT VI 7 PETOSKEY Ii kJ CHICAGO m - . 2 New Steel Fassenger bteamerS TheOreateat Perfection yettuinediBot l 5eUa-lur,o eq,pet. tlue "nirnubinsr, Ltecorauoa um tiiucMac öervice, Irin rde lürde üegna of ; - NFT, SPEED AND SAFETY. I ! " rnnl Tnu ica Wn Rnwtn 4?Alackinac MARQUETTE. DULUTH. LOW RATES to Plctarcsqae Maddnac aiW ,,z.. . a rt i a Betoee Detroit and tleveland j.ir.. c . m.A m I foraU pointsBast, South and Southwest and at Connectlnsr at Clevrland vntn Kämest Trains l XetnUloraUpoinUNorth and Northwest. . uaSKxVttpaIans. I7. KugWHt m1 5p Eb,r vol, .JjFK tALf?tfU tu evelalld, Ut'M'Uax g lOledO fw ntnrfnt.A P.nltMpt.' Ai1ffWM ' r ' i rtrft f M ftYffM ff f rv ll.'F i,i ui U I , . , . . . . . . . , fc -j f j ' ttf" . i v (RT V ß be bei htt I " ' Ind'BoIis mm tJo. , .. .UNKE, I - . . -i .....-. 1 107 N'a r'-riM fI . V ' M wmmvtt
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