Indiana Tribüne, Volume 19, Number 363, Indianapolis, Marion County, 17 September 1896 — Page 2

Zndiana Arivüne.1

Erscheint Taglich uud CsmtsgS. Die tägliche .Tribüne- kostet durch enlrljw: 1 8ntl per Woche, die EonntagZIridüe'I ,tZ per Soche. etde luftsrae 15 ent ,,n U Ernt? per Vtonit Per Poft Serhalb dn Ltedt zugeschickt U BorauJbc.OUn; V p Ofrui 10 c& Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 17 Sept'br 1896. Der Tod des TultanS vonZanzibax. Die drei letzten Sultane von Zan, zida?. haben sich , in auffallendem. Ge gensatz zu ihren Vorgängern keines langen Lebens und keiner langen Regieruna erfreut. Es mag das aus ganz natürllchen Ursachen, nämlich davon herrühren, daß sie schwächlie Haremskinder und Söhne hochbejahrter oder entnervte Väter, mit andern Worten, daß sie Abkömmlinge einer einst überaus thatkräftigen.aber längst, entarteten Dynastie waren. Im Gespräch unter sich werden aber die Ärader und Neger Zanzibars diesmal ebensowenig wie bei en beiden vöri genRegierungswechseln an einen na türlichen Tod, sondern weit eher " an den 'Haß der durch die Engländerfreundlichkeit der Herrscher ihrer frii Hern Machtstellung entkleideten vornehmen arabischen : Familien denkend Schon als die Römer Qstafricas Kü.sten befuhren, war nach dem etwa 200 'n. Chr. geschriebenen .Periplus" der dortige Handel in den Händen der iAraber. Der Portugiese "Vasco'da Gama fand 1493 in Ostasrica zahlreiche arabische Stadt- und,' Handslskönigreiche, die crber bloß in kaufmannischer, nicht in politischerVerbindung mit dem arabischen. Mutterlande ftanden. 200 ?jahre dauerte die portugiesische Herrschaft, der 1693 durch die kriegstüchtigen Herrscher von Oman und Maskat inOstarabien ein gewaltfames Ende bereitet wurde. . Seitdem blieb Zanzibar bis zum Jahre 1856 ein Anhängsel des ostarabischen Sultanats Maskat. Im Jahre 1744 wuride die Dynastie der Jarebiten ' durch die jetzt noch in Zanzibar, wenn auq .unter englischer, Oberaufsicht Herrschende Dynastie der Saids verdrängt. Echt orientalische Herrschergestalten waren diese Sultane aus dem Hause der Saids. Noch der fünfte von ihnen, der 1790 geborene Said Said, der dann 50 Jahre lang von 1806 bis 1856 in Maskat und Zanzibar geherrscht hat, würde mit seiner rohen Pracht, seinem Haremsleben und seinen stark an Seeräuberei erinnernden Kriegsthaten recht gut in die Schilderungen von Tausend und eine Nacht hineingepaßt, haben. Vier SöhneSaid Saids. nämlich SaidWedschid (1856 bis 1870). Said Bargasch (1870 bis 1888), Said Khalifa (18831890) und Said Ali (18901893) sind nacheinander Sultane von Zanzibar .aewesen. AIS den letzten, thatkrüftigen und als den letzten wirklich selbstständigen unter diesenHerrschern kann man den seinerzeit vielgenanntenSaid Vargasch bezeichnen, dem der Lieblingsgedanke seines Vaters, nämlich die Begründung eines großen festländisch - afrikanischen Reiches ohne die 1884 erfolgte Dazwischenkunft des Dr. Peters wahrscheinlich geglückt wä- : re. Denn längst war damals im heutigen Deutsch-Ostafrica der arabische Handel allmächtig, und so erbärmlich auch die unter dem Befehl des (jetzt noch in Zanzibar eine großeRolle spielenden) Engländers Matthew?. stehende Truppenmacht des Sultans, sein mochte, so wäre sie doch vollauf befähigt gewesen, im Laufe der Zeit . die unbestimmten " politischen Ansprüche fester zu gestalten. Das im August 1885 vor Zanzibar erscheinende deutsche Geschwader .'zwangSaid Bargasch zu einer sehr widerwilligen Nachgiebigkeit. Sein Nachfolger und sehr viel jüngerer .Bruder Said Khalifa galt nicht gerade als europäerfreundlich. war aber ein milder, fast , schwächt licher Mann, der bei einer langen Unterredung dem Verfasser dieser Zeilen durchaus sympathisch erschienen ist. Schon bei seinem Tode (am 13. Februar 1890), der nach amtlicher Angabe durch einen Sonnenstich herbei geführt war, sprach in 'Zanzibar jedermann von Gift. War schon' Said 'Khalifa als Schwächling nicht beliebt gewesen,. so galt daö' gleiche erst recht von seinem jüngsten Bruder.Said Ali. der im Verdacht stand, als Jüngling bei den deutschen Großkaufleuten sehr gern und sehr viel Bier, getrunken, zu haben und der als Mann . und Herrscher alles Heil in möglichster Selbstentäußerung gegenüber den Engländern fand. Wohl waren die Englander unter Said Bargasch als Hülfe gegen die Deutschen willkommen gewesen; als aber infolge des bekannten deutschenglischen Vertrages am .7. November 1890 die englische Schutzherrschaft über Zanzibar verkündet worden war und als dann Said Ali unter starkem englischen Druck ein Verbot des SklaVenverkaufs erließ, schwebte sein Leben in Gefahr und eS wäre beinahe zu einem Volksaufst'and gekommen. Am 8. März 1893 starb der. erst 33jährige Engländer-Schützling ebenso plötzlich wie sein Vorgänger, der genau das gleiche Alter erreicht hatte. Nun war schon dem Verfasser dieser Zeilen vor dessen Regierungsantritt-das kränkliche und entnervte 'AuSsiben Said. Alis aufgefallen, was nicht eben' verwunderlich ist, wenn man bedenkt, daß sein Vater (der 1790 geborene Said Sald) de: Said uns Geburt bereits 65 Lenze zählte. AU.ich zurzeit der Wißmannschen Bksiegung des ostafrikanischen Aufstandeö des öfteren im Sul-tans-Palast von.Zanzibärc verkehrte, wurde mir erzählt, daß nach mobammedanischem' 'StaatSrecht auf SäidNhallfa dessen Bruder Said Ali und auf Said All ern Neffe, nämlich ein Sohn des Said Bargasch' namens Khalil Baraasch folgen wered.' Der letztere ist denn auch am 5.März 1893. als ihm der Tod, .seines regierenden Oheims bekannt . wurde, , durch eine ßtaterifcürtn dm ziemlich baufälligen

Palast gedrungen, um sich bei -schnell r.rtnRTin VnTr hüten ZUM Slll

v vj v 7-'" y"- m tan ausrufen zu lassen. Die Englän-. der aber landeten 250 Mann ManneInfanterie, setzten den KhalilBargasch gefangen und erhoben eine willfährige Puppe auf den Thron, nämlich den damals 36jährigen Sard Hämed ben Szueni. Dieser, der jetzt mit .39 Jähren das Zeitliche gesegnet. hat, war der Sohn eines Szueni ben Said und ein Enkel des mehrfach erwähnten linderreichen Said Said. Said Bargasch hatte Europa und Indien bereist.Said Khalifa, der fast blos Kisuaheli und das Arabische recht schlecht sprach, hatte einmal eine Pilgerfahrt nach Mekka unternommen, Said Ali, der einige Worte englisch radebrechte, war kaum jemals avß Zanzibar herausgekommen, der jetzt verstorbene Said Hamed hat dagegen seine Kindheit in Maskat verlebt und war erst 1877 als zwanzigjähriger Jüngling nach Zanzibar gekommen.' Noch Said Vargasch verfügte über alle Staatseinkünfte (wenigstens zwei bis drei Millionen Rupien ; jährlich)- als Privateigenthum, während -der Sultan, jetzt. 'mit einer Civilliste von drei Lak Rupien (463.000 Mark) fürlieb nehmen muß. Auch ist es bezeichnend, daßdie beidrn letzten Herrscher, nachdem. sleen Lehnseid fürEngland geschworen in mitternächtiger Stunde u Sultanen ausgerufen wurden. Immerhin spielt solcher Sultan eine hübsche Statistenrolle, wenn.: er im baufälligen, aber überreich mit Teppichen und Spiegeln ausgestattetenSaale mit weißem Turban über, den! gelbbraunen Zügen, die nackten Füße in goldgestickten Pantofsein" steckend und die Hände an dem von Edelsteinen funkelnden Knauf seines Krummsäbelö, auf dem Thronsessel ruht. (K. Z.) Der Äergbruch in Kienholz. Am oberen Theile des Brienze? Sees, mit 5er Ortschaft Brienz zusammenhängend, liegt das Dorf Kienholz. Zwischen den Häusern des Dorfes und den Ufern deS SeeS zieht sich die Brllnigbahn hin. Wer schon einmal. mit' der Bahn von Brienz nach Meiringen fuhr, der hat auch in den lichten Matten die Häuser von Kien-holz-erblickt.' Die Häuser stehen auf den von früheren Bergstürzen herabgemälzten Schuttmassen. Vor 500 Jahren wurde das Dorf nebst dem Schloß, wo die Berner Anno 1353 den Bund mit den Waldstätte-Cantonen geschlossen hatten, verschüttet. Doch den schreckt der Berg nicht, der auf ihm geboren-. Bald siedelten sich auf der Steinwllste wieder Menschen an und machten das Land urbar. Von Zeit zu Zeit sendet die Natur Verheerungen auf das am See gelegene Dorf nieder. Das letzte, große Unglück brach im Jahre 1824 über Kienholz herein. Fünfzig Jucharten fruchtbaren Landes wurden damals verschüttet und zehn Personen, welche sich in einem Schifflein retten wollten, fanden den Tod in den hochgehenden Wellen des Sees, in den die Schlammmasse floß. Der neueste Bruch hat am 31. Mai dieses Jahres stattgefunden. Schon damals stand das 'ganze Dorf in Gefahr, und alle Berichte prophezeiten für den Fall anhaltender Regengüsse eine neue, noch gefährlichere Katastrophe. Nur zu bald sollten die allgemein gehegten Befürchtungen in Erfüllung gehen. . . - . Oben äuS den Bergen kommt der Lammbach. Vor zweihundert Jahren noch ein unschuldig Bächlein, über daö die Hirten mit Leichtigkeit setzten, ist der Bach jetzt 150 bis 200 Meter tief, und das Bett dehnt sich in einer Breite von 300 Metern aüö. Zu beiden Seiten deö thurmhohen, steilen Bachufers brachen die Bergesich mit Gestein und Tannen in den' Bach stürzend. Schnell staute sich das. Wasser zum See. Fiel Regen, so wurde die Masse, die bei trockenem Wetter liegen blieb, vom durchgesickerten 'Wasser in flüssigen, beweglichen Biei. verwandelt. Da der Bach , oben, ein Gefälle von wohl 50 Pröcent-hat fuhr die 'Masse rasend schnell den breiten Bach hinab. Die mitgerissenen Tannen schössen, wie Augenzeuen'erzahlenimit der Schnel ligkeit von. Büchsentugeln daher. Erst in der Nahe.bes DocfeZ verlangsamte sich der Lauf, ' und diesem Umstände verdanken' die Äewohner von Kienholz allein ihre Rettung. .. Am Sönnabend gingen zu Vrienz die Feue'rsignale Die Männer machten sich auf und. trugen alles Bewegliche am Tage und in 'der Nacht vom Sonnabend aus den Sonntag hinweg. Alle Leute mußten die - Wohnungen verlassen, da. eZ ..fürchterlich krachte. Die Frau des Briefträgers in Kienholz hatte kuiz vöther einKZndlein geboren; als es auf einmal' inihrem Hause knisterte und ktächte Mann erschienen und trugen Hierzu. Tode erschreckte Frau, Uxtn Zuband sseither sehr . bedenklich. ist. tötet J (jht zum Gasthaus .Wilhelm Till.1 gehörendes Nebengebaude, in dem sich 'der Tanz saal befand, bat der Sitom''mit sammt dem Fundament bis-zumSee-ufer fortbewegt. Das Gebäude ist noch ganz," tvenn eS ' auch schief steht. Mehrmals, während der Fahrt hat es sich um seine Achse gedreht und Bäume wie Strohhalme geknickt, die ihm auf der seltsamen Speise 'den Weg versperrim' Dn.'PestreS.Wilhelm Tellist mit einem Schlag ein armer Mann geworden. Er hat das Gasthaus erst kürzlich gekauft, jetzt steht eS windschief im Sckutt und droht umzusinken. Dazu at'.oer Mann erst vor Kurzem seine Frau verloren. ' AlS ich gestern an Ort und Stelle war, schreibt -'der. Correspondent deS B. T." unterm 24. August, sah ich überall die.Leütt.'ihr, letzten Sachen aus den Häusern retten, soweit sie noch zugänglich waren. . Auf den Aeckerlein arbeiteten Männer und Frauen, sie gruben Kartoffeln auS. da zu befurch ten stand,- durch neue Abbrüche könne der bis jetzt noch verschonte! Theil. deS Geländes, ebenfalls, verlebüttet werden. Die Wüütnei .ia Dstk.i2 .voil L00

Meter breit. Aus ihr raßen die derlassenen Wohnstätten empor ferner, die m Stäben. sich rankenden 'Bohnen so

wie die Nußbänme mit 'den mächtigen ! Kronen. .Eine alte Frau ging gar traurig in der Nähe ihrer'Wohnstätte, immer wieder wischte sie sich die Thranen ab. Die meist armen Familien mit ihren vielen Kindern wurden in Brienz versorgt. Zwischen Brienz und Meningen ist der Verkehr auf der Brünigbahn auf einige Zeit unterbrochen. Es ist unmöglich, in Brienz die Bahn zu besteigen. Auf den Dampfschiffen angehängten Schleppern werden die vielen Fremden, ein malerisches Bild, von der Dampfschiffslände zum Seeufer, auf der Seite von Kienholz befördert und da auf offener Linie in die Bahn gebracht. Der Bahndamm selbst dürfte dazu beigetragen haben, daß sich der Strom, welcher einen Weg nach dem Brienzer See suchte und schließlich auch fand, eine Weile staute, und daß dergestalt der Schlamm stch noch mehr um die Häuser thürmte. Die Bahnschienen schweben in den Lüsten. Es mögen Tage vergehen, bis das Geleise wieder frei ist. Fachleute, welche das Bruchgebiet in der Bergeshöhe sahen, versichern, neue Schuttstrome seien zu befürchten, wenn reichlich Regen falle, da die Moräne zu beiden' Seiten des Lammbaches in steter Bewegung sei. Man glaubt nicht. daß durch künstliche Schutzvorkehrungen den Zerstörungen könne Einhalt gethan werden. Das Beste Ware, die Dorfleute von Kienholz würden die gefahrvolle Statte auf immer verlassen: allem der Mensch hängt so sehr an dem Fleckchen Erdreich, auf dem er geboren. Die benachbarte Gemeinde Schwanden war vor emn Anzahl Jahre m gleicher Gefahr. Der Staat Bern bot den Bewohnern des! Dorfes für eine Neuansiedelung unentgeltlich Land an, allem sie konnten sich nicht entschließen, von ihren Bergen und dem blauen Brienzer See zu scheiden. Ist die unmittelbare Gefahr vorbei, so leben die Leute sorglos dahm, bis eme neue. Katastrophe sie aufschreckt. Einige Alte in Kienholz haben erklärt: Lieber wollen wir untergehen, als aus unseren Hausern ziehen. ' Da die Leute ihr .Land und ihre Wohnstätten verloren, ist die Armuth groß. ES hat sich m Brienz schon .vor eimger Zeit em Hllfscomlte gebildet, welches Gaben für. die Beschädigten m der ganzen Schweiz sammelt. Was die nächste Zeit dem vielgeprüften . Dorfe Kienholz bringen wird, bleibt abzuwarten.' Droben am Berge, wo die Abbrüche drohen, hält eine Anzahl Männer Tag .und Nacht Wache und gibt Signale, sobald sich neue Schlammströme bilden. Der Nahrungswerth deö HonigS. Noch immer schreibt eine landwirihschaftlich - wissenschaftliche Zeitschuft rechnen wohl die Meisten den Honig hinsichtlich seines. Nahrungswerthes einfach allen gewöhnlichen, flüssigen oder breiigen Süßigkeiten bei und haben von seinen besonderen, hohen Vorzügen keinen Begriff. Es sei daher vor Allem daran erinnert, daß der Honig von diesen anderen Süßigkeiten eine sehr wichtige Eigenschaft voraus hat: nämlich, daß er sehr leicht verdaulich ist. Dieser Nektai der Blumenwelt ist ursprünglich, seiner chemischen Zusammensetzung nach, fast völlig reiner Rohrzucker. Die Ausscheidungen aber, welche von den Bienen hinzukommen, verwandeln ihn in den besten Traubenzucker und machen ihn beinahe vollkommen fertig zur Asstmilirung in unserem Körper, ohne irgend eine besondere Arbeit seitens dcs Magens. Mit Recht hat daher Professor Cook den Honig verdauten ?iektar" genannt. Unsere Dyspept:ker und Alle mit geschwächter Verdauungskraft dürften gut daran thun, dies nicht zu übersehen. Ist Jemand sehr ermüdet und, wie man gerne sagt, sogar zum Essen zu erschöpft, so ist - es erstaunlich, welche zauberische Wirkung em wenig Homg auf eine solche Person ausüben kann. Alle, die irgendwie an den Nieren leiden, können sich überzeugen, daß Honig eine viel wohlthätigere Nahrung für sie ist, als etwa Rohrzucker. Manche suchen beim Genuß von Waben-Honig c - (vt i rrr jr -5 . r jr e leces ycncyen uacys von lieg fern zu halten, . da sie Unverdaulichkeit und Alpdrücken, besonders von warmen Semmeln und Honig, befürchten: und doch ist Waben-Honig thatsächlich eine werthvolle - Beihilfe zur Verdauung von-heißem Gebäck! rorodile vor Gerlcyt. Mehrere Stämme der Eingeborenen von Madagaskar unterscheiden sich dadurch von den Jüngern einer modernen Menschheitsgenealogie, daß sie ihren Ursprung nicht auf die Affen zurückführen, sondern auf die Krokodile, die den Fluß Betsiboka bevölkern. Leider ließen sich diese Reptile durch die zar ten Bande der Verwandtschaft nicht abhalten, zuweilen, um einen etwas oben Shakespeareschen Ausdrucke zu gebrauchen, ihren Bauch als passendes Monument für einen zweibeinigen Vetter anzusehen, und es kam zu blu tigen Kriegen im Schook der zweigestaltigen Familie, , der endlich, wie in den Aufzeichnungen deö Paters Abinal zu lesen ist, durch einen merkwürdigen Berlrag beendet wurde. Die Landbe wöhner schworen Urfehde den Wasser bewohnern. verlangten dafür aber von diesen, daß sie ihren Appetit anderwel tig befriedigen sollten, auf jeden Eid bruch seitens der Krokodile sollte, die Todesstrafe stehen. Wohl nach dem Satze: qul tr.cet cernsentire vide tur" ratificirten die Krokodile diesen Vertrag. Sei es nun, daß Gelegen heit Diebe machte oder daß die langlebenden Saurier mit der Zelt gedacht nißschwach wurden' und , den Vertrag vergaßen oder daß sie, etwa nach Lom broso, sog. geborene Verbrecher sind. zuweilen kommt es vor. daß n roko dil den Vertrag bricht. und sich, an einem Verivandten der menschlichen Set tenlinte verareift. Qtnn ein, lolcher

zcorv bekannt wird..begibt sich vet Häuptling des Stammes begleitet von der Menge zu dem Stromesuser, verliest, die Anklageschrift, 'daß Vetter Kaiman einen Verwandten getödtet und dieTödtung mit Ueberlegung ausoekübrt 7abe. erinnert dann an die.

feierlichen Verträge der Vorzeit, ruft Wehe über das frische Verbrechen und fordert die übrigen Krokodile aus. den Uebelthäter auszuliefern. Alsdann wird eine Art Angel, besteckt mit einem Ochsenviertel, in den Fluß gesenkt. Am anderen Morgen begeben sich nun das Gerickt und die Geschworenen nebst den Zuschauern wieder zum Ufer, die Frauen vergehen mit seidenknäueln. die Manner mit spitzigen Vfäblen. Das Seil, an dem die Angel befestigt ist, wird eingezogen und mit ihm. zappelnd und mit dem gepanzerten Schweife schlagend, alle Zeichen eines bösen Gewissens aufweisend, das mörderische und meineidige Krokodil. ablre cke Bütteln seffeln eö. der Gericbtöbof tritt zusammen, fordert den Angeklagten auf. vorzubringen, was er zu seiner Bertheidigung zu sagen habe, erwäat mildernde Umstände und verurtheilt ihn dann gewöhnlich zumTode. Nachdem das Stäblein gebrochen, bohren die Henker unter gellendem Wuthaescbrei ibre Vfähle in den lebendiaen Sarg des ruchloö Hingemordeten. Kaum hat aber etter Kaiman seine schwarze Seele ausgehaucht,. so durchzieben mildere Gefühle die Nachrichter. und sie gedenken, daß der Tod alle Sünden auslöscht. Die Verwandtschaft fordert ihre Rechte; an Stelle des zornigen Geheuls erhebt sich die Todtenklage über dem Leichnam des Gerichteten, Frauen umhüllen ihn unter Thränen und Seufzern mit ihren Seidenfäden und darauf wird er feierlich zur lekten Ruhe geleitet. Sollt, einmal etwa in unserem gesegneten Lande ein Alliaator sich dergestalt vergehen, so wäre ihm freilich ein Vertheidiger zu bestellen; vielleicht hatte derselbe Erfola. wenn er sein Vlaidover auf die zweifellos vorhandene moral insanity Vetter Kaimans stützte. Anwendung der Bienen im Kriege Daß Tbiere als Begleiter des Men schen zum Nutzen wie zumSchaden der Cultur, ebenso zu kriegerischen wie zu friedlichen Werken seit dem Alterthum benutzt wurden, ist bekannt. Abgcseben von der Verwendung der Pferde im Kriege, haben auch Elefanten und ? rt. c t itii und eine yausige uno surcyloare lolle in Belaaerunaen und Schlachten aesvielt. Wir brauchen nur an die Elefanten im Heere Hannibals und an die Blutkunde im Gesolge der spamschen Colonisatoren m Südamerika zu erinnern. Vöael sind im Kriege verschiedentlich dazu benutzt worden, Feuerbrände in belagerte Städte hineinzutragen und deren Dacher zu entzünden. In zwei Fällen hat die Geschichte die Anwendung von Bienen im Kriege überliefert; in beiden Fällen waren diese Thiere arf Seiten der Belagerten. Als im Jahre 74 v. x. der Consul Luciuö Llcinius Lucullus gegen Mtthridates im Felde stand, sandte er eine Streitmacht von Le-gions-Soldaten ab, um die Stadt Themiscyra an dem in das Schwarze Meer mündenden Thermodon-Flusse zu belagern. Die Römer errichteten Belagerungsthürme, legten Verschanzüngen an und gruben schließlich Minen, um durch diese in die Stadt zu gelangen. Die Männer von Themiscyra aber brachen von oben her in die Minen ein und warfen durch die Oeffnungen Bären und andere wilde Thiere, dazu auch Bienenschwärme auf die arbeitenden Römer. Eine andere Benützung der Bienen findet sich in der englischen Geschichte verzeichnet. Die Dänen und Norweger waren eingedrungen und griffen die Stadt Ehester an, die von den Sachsen mit Unterstützung einiger gaelischer Hilfstruppen vertheidigt wurde. Es gelang, die Dänen durch eine Kriegs list zu überwinden, die Norweger aber, durch Schanzkörbe geschützt, versuchten die Mauern der Stadt, zu durchbrechen. Die Chronik erzählt nun, daß die Sachsen die sämmtlichen in der Stadt befindlichen Bienenschwärme auf die Feinde niedersandten, deren Hände und Beine so zerstochen wurden, daß ste zum Gebrauch unfähig wurden. Da standen die Norweger von der Belagerung ab und verließen die Stadt. Deutsche Lokal-Nachrichten. CaÄiea. 'Dresden. Die Stadt Dresden hat eine Ehrendenkmünze gestiftet, die solchen Personen verliehen werden soll, die sich um Dresden besonders verdient gemacht haben. Leipzig. Unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung feierte die hiesige Gabelsberger StenographenVerein sein SOjähriges Stiftungsfest. Meißen. Laut Beschluß des Gemeinderaths wird der Kegelschub unter dem Rathskeller" umgebaut und zu einem Weink:ller eingerichtet; es soll dort vor Allem eirt reiner Meißner Naturwein aus- . den Rathsweinbergen verschänkt werden. Nach Unterschlagung einem Untergebenen gegenüber ist der Unterofficier Paul Piefolg von der 6. Compagnie des 4. sächs. Jnf.-Reg. Nr.-103 (Garnison Bautzen) von Taubenhain. aus flüchtig geworden. 'Der Deserteur wurde durch den Wachtmei ster-Schüler, in Meurostolln ermittelt und verhaftet. P l a u e n i. V. Der wegen Sitt lichkeitsverbrechen verhaftete- Fuhr Werksbesitzer Dietsch aus Greiz hat sich in einer Zelle des diesigen Gerichts fängnisses erhängt. Am 7. Nov. v. I. war der Buchhalt Rodl aus Leip zig,' der in einem größeren hiesigen Ge schäfte angestellt war und daselbst eine .bedeutende Summe unterschlagen hat ie. flüchtig geworden. Rödl ist jetzt in Karlsruhe festgenommen worden und wurde nach Plauen transpornrt. ' Roßwei n. Die feierliche Enthül lung der dem Dichter Friedrich Ml Helm Kaulisch gewidmeten Gedenktafel fand dieser Tage statt. Die. Gedenkta

sei,' weiche in goldenen Lettern die Inschrift trägt: Hier wurde geboren am 15. April 1827 Friedrich Wilhelm Kaulisch, der Dichter des Liedes? Werni du noch eine Mutter hast", GeWerbeverein Roßwein!', ist am Geburtshause des Dichters, in der Döbelnerstraße, angebracht worden. Großherzogthum Hessen. A l z e y. In der ,Huff'schen Badeanstalt ertrank der Sohn des Restaurateur in den .Zwölf Apostel-. Holzmeiste?. Dem schwer heimgesuchter Vater starb vor einigen Wochen schon ein Kind. Griesheim a. M. Der 20jährige George Schneider. Sohn des Specereihändlers Schneider dahier, fuhr mittelst einer Droschke von Frankfurt aus. wohin er sich per Fahrrad begeben hatte, zurück und brachte sich während der Fahrt eine Schußwunde hinter dem rechten Ohr bei. Der Schwerverletzte starb nach kurzer Zeit in der

elterlichen Wohnung. Ueber den Grund der That konnte noch nichts festgestellt werden. Laubenheim. Vor einiger Zeit erhielt die eine Glocke unserer Kirche einen Sprung, so daß sie durch eine neue Glocke ersetzt werden muß. Ein Bewohner der Gemeinde hat sich nun erboten, noch zwei Glocken der Kirche zu schenken. Mainz. Das Kriegsgericht verurtheilte einen Arbeitsso'ldaten, der. kürzlich von seiner Truppe desertirt und in Bingen verhaftet worden war, wegen' wiederholter Fahnenflucht zu einer Zuchthausstrafe von fünf Iahren und zur Ausstoßung aus dem Heere. Ellaß-Lothringm. S t ? a ß b u r g. In Hönheim kam es Abends zu einer Schlägerei zwischen Soldaten und Civilisten, wobei die Soldaten von dem Seitengewehr Gebrauch machten. Vier Civilisten wurden schwer, eine Anzahl weiterer Civilisten leicht verletzt; auch ein Soldat trug schwere Verwundungen davon. Erst nachdem die Feuerwehr requirirt worden war, gelang es, die Ruhe wieder herzustellen. Bayern. M ü n ch e n. Aus Kufstein wird gemeldet, daß die Leiche des vom Predigtstuhl abgestürzten Bankbeamtm Funk nach dreitägiger harter Arbeit durch den Bergführer Tavernaaro geborgen und nach Kufstein gebracht wurde, um von da nach Stuttgart übergeführt zu werden. Der Nestor der Münchener Journalisten I. B. Kreuzmaier, Redakteur am Münchener Boten-, ist im Alter von 71 Iahren m Folge eines Schlagansalles gestarben. An die hiesigen Geschäftsfirmen ist ein von über 1000 angesehenen Personen, darunter von Prinz Dr. Ludwig Ferdinand, unterzeichnetes Gesuch gerichtet worden, in dem gebeten wird, dem bedienenden Ladenpersonal das Sitzen zu gestatten. Niedersonthofen. Der fast 72 Jahre alte Käsefabricant Jos. Fink wollte mit semem Fuhrwerke zum Bahnhof Oderdorf fahren, fiel aber durch einen plötzlich rascheren Gang der Pferde vom Wagen herunter und verletzte sich an der Brust so schwer, daß der Tod sofort eintrat. Nittenau. Hier kam durch Spielen dreier Kinder mit Zündhölzer Feuer aus, dem die sieben mit Erntevorräthen gefüllten Städel der Oekonomen Georg Gleixner, Peter Lehner, Franz Diermaier, Anton Kerscher, Andreas Kronfelder, Xaver Pöllinger und Xaver Adelhoch zum Opfer fielen. Nürnberg. Der Besuch der Ausstellung hat bereits die Ziffer von Millionen erreicht und wird sicher auch die Million noch überschreiten. GroßesAufsehen erregt die Verhaftung des Hotelbesitzers Hartig aus Münchberg. Hartig kam zum Besuche der Landesausstellung hierher und hatte bei einem hiesigen Kaufmann eine Privatwohnung genommen, woselbst er den Versuch machte, an der zwölfjährigen Tochter ein Sittlichkeitsverbrechen zu verüben. Die Sache wurde zur Anzeige gebracht und Hartig verhaftet. R e g e n st a u f. Im Dorfe Pettendorf entpuppte sich in der Frau des Zimmermanns Joh. Gebler eine Engelmacherin schlimmster Sorte. Dieselbe ist verhaftet. Seit ca. sechs Iahren nahm sie gegen Entgeld Pflegekinder an, die größtentheils nach einiger Zeit starben, ohne daß den Todesfällen eine besondere Bedeutung beigemessen worden wäre. Rheinpfalz. Landau i. Pf. In das hiesige Gefängniß wurden dieser Tage 16 sonntagsschulpflichtige Mädchen aus Znsheim gebracht, die wegen Besuchs .'iner Tanzmusik eine Haftstrafe von :inem Tage zu verbüßen haben. Im Ganzen sind 40 Schülerinnen von Znsheim wegen dieses Vergehens zu gleichen Strafen verurtheilt worden. S P e y e r. Ein großer Gegner des Telephons scheint ein Mann aus dem benachbarten Lampertheim zu sein. Vor seinem Hause befindet sich eine Leitungsstange für das Telephon einer Cigarrenfabrik in Lampertheim; diese Stange hieb der Bauersmann wieder holt um, so daß die Leitung natürlich stets gestört war. : In der letzten Sitzung des Schöffengerichts wurde unfer, Bäuerlein wegen dieser Thaten zu vier Wochen Gefängniß verurtheilt. Württnnbcrff. Ravens bürg. Unsere Stadt hat in den neuen Anlagen seitlich der Karls- und Eisenbahnstraße emm neuen Schmuck erhalten. Daselbst wurde gegenüber dem Kaiser-Denkmal em schöner Springbrunnen erstellt. der von der Hochdruckleitung gespeist wird und seinen Wasserstrahl in statt liche Höhe wirft. Dieser Tage sollte der 'in Untersuchungshaft befindliche Ciaarrenmacher Johannes Ludmann aus Weil im Dorf, OA. Leonberg.vor der mengen Ferienstraskammer :. avat urtheilt werden. Als man . ihn aus seiner. Zelle holen wollte, fand man ibn erhängt. ' Roi t w eil. Der 64 Jahre alte

Straßenwärter Joh. Weißer von Bb ringen hat sich inf Gemeindewäld er-! hängt: Weißer litt an- Säuferwahn-! sinn. . j Schorndorf. Dieser Tage fand die Taufe, des Kindes des in Toao in '

Afrika verstorbenen Reichsschulmeisiers Köbele in Schorndorf bei der Mutter der Frau Köbele statt. 'Nach der Feier kam ein. Beamter der Berliner Gesandtschaft und meldete der Mutter und den versammelten Brüdern den Tod des als Reichsoberlehrer in Kamerun thätigen Theodor Christaller, der dem Schwarzwasserfieber err.. iri rv c . . in ln uiuu vveic i eine gevorene Christaller. Stuttgart. Die Schlukabrecknung für das Sängerbundesfest ergab n Deficit von ca. 20,000 Mark, welches die Stadtkasse auf sich nimmt. Seit Beginn der Ausstellung bis jetzt wurden im Stadtgarten , und Keller 2200 Hektoliter hiesizes und 320 Hektöliter Pilsener Bier ausgeschenkt. In dem Rottweiler Champagnerpavillon wurden in derselben Zeit 1200 Liter Champagner glasweise vom Faß abgegeben, wozu ein Verbrauch von ca. 2000 Flaschen Rottweiler Rothkapsel im Stadtgarten kommen. Tübingen. An der NauklerÜraße hat der Staat einen arökeren Bauplatz erworben,- auf welchem em Gebäude sur das Zoologische Institut erstellt' werden soll. Auch verlautet, daß in den nächsten Jahren aus dem dem Staat gehörigen Platze gegenüber dem Kanzleigebäude die Universitätsbibllothek ihren Platz finden soll. Baden. K a r l s r u h e. Ein Kunstwerk aelangte dieser Tage von Karlsruhe an seinen Bestimmungsort nach Donaueschingen, nämlich die in bläulichem Carrara-Marmor nach dem Modell von Professor Heer durch Bildhauer Binz in Karlsruhe ausgeführte Gruppe, welche an Stelle des Reich'schen Werkes die Donauquelle zu zieren bestimmt ist. Die durch die Herren Heer und Binz persönlich geleitete Aufstellung ist nun beendet. ' Mannheim. Schiffe von 20 ; bis 25,000 Centner Tragkraft haben aufgehört zu den großen Rheinschiffen zu zählen. Gegenwärtig . macht ein neuer eiserner Dreimaster des Schisfers Dövenden aus Cleve seine erste Fahrt nach Mannheim, der eine Tragfähigkeit von 41.570 Centner hat. Er kann also so viel fassen, als 207 Eisenbahnwagen oder vier schwere Güterzüge. Offenburg. Locomotivheizer Lachmann von hier stürzte 'neulich während der Fahrt von der Locomotive. Er ist seinen Verletzungen Tags darauf erlegen. Der 63 Jahre alte, verheirathete Pflästerer Roman Eck von hier und dessen Stieftochter, die 20 Jahre alte Bertha Finkbeiner wurden wegen Sittlichkeitsvergehens verhaftet.. )Memich-Ungarn. Reichenberg i. B. Dieser Tage wurden aus dem Liebeigteiche der 19 Jahre alte Adolf Riedel, Handlungsgehilfe aus Voitsdorf bei Bensen, und die 19 Jahre alte Marie Horn als Leichen herausgezogen. Beide hatten sich mit einer Schnur zusammengebunden. Wien. In einem Sturm auf dem Bodensee kenterte in der Nähe von Vregenz ein Segelboot, in dem sich der Wiener Advocat v. Dangl befand. Derselbe ertrank. Seine Leiche ist noch nicht gefunden. Im XVII. Bezirke, Hernals, Hauptstraße, spielte stch neulich eine Aufsehen erregende Scene ab. Die in der genannten Hauptstraße No. 113 wohnhafte Wäscherin Maria Curda ging mit ihrem 3jährigen Mädchen in berauschtem Zustande durch die Hernalser Hauptstraße. Da die Frau einen großen Spektakel machte, wurde sie von zahlreichen Neugierigen und einer großen Anzahl Schulkinder begleitet. In Folge des großen Aufsehens mußte ein Wachmann einschreiten, welcher Mutter und Kind auf das Polizei-Com-missariat führte." Die Frau geberdete sich wie toll, das Kind schrie und mit Mühe gelang es, die Beiden zur Ruhe zu bringen. Während die Mutter auf dem Commissariate blieb, mußte das Kind, das ebenfalls viel Schnaps getrunken hatte, in daS St. Annen-Kin-derfpital gebracht werden. Schweiz. A a r g a u. , Fabrikant Karl Landolt gerieth, als er mit Reparaturen am Motor beschäftigt war, mit der elektrischen Leitung in Berührung und wurde sofort getödtet. Der Verunglückte war erst 35 Jahre alt. B a s e l st a d t. Dr. Hans Weber wurde als Director der Basler Musikschule berufen. B a s e l l a n d. Die Regierung sprach sich für die Errichtung einer staatlichen Anstalt, für schwachsinnige Kinder aus. In Liestal starb Major . Spinnler, Chef der Wollenspinnerei Gebr. Spinnler, im Alter von 47 Jahren. Beru. Alt-Nat-onalrath Zyro in Thun ist gestorben. Der Gemeinderath von Bern beauftragte die Baudirection mit der Vorlage von Plänen für ein centrales städtisches Polizeigebäude, in dem alle Dienstzweige un tergebracht werden können. ' G l a r u s. In Seerüti, am Ausgang des Klönthalersees, erfolgte der Einsturz eineS etwa 14 Meter tiefen Schachtes; Bauunternehmer Trotter hatte kurz vorher verdächtiges Geräufch bemerkt und bedrohliche Bewegungen wahrgenommen und beeilte sich, die im Schacht arbeitenden 35 Arbeiter herauszurufen. Der Einsturz erfolgte unmittelbar, nachdem die Arbeiter den Schacht verlassen hatten. LureLlburg. . Bartringen, Kürzlich entstand in den Gebaulichkeiten des Ackerers Goergen Peter eine Feuersbrunst, welche Wohnhaus, Scheune und .Stallungen bis auf'S nackte Mauerwerk einäscherte; fast, sämmtliche Möbel wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. Nur daö Vieh konnte gerettet werden. , . Luxemburg. Herr Steuerdirector H. Neuman ist zum Mitglied deö Staats raiheö ernannt worden. ' ;

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