Indiana Tribüne, Volume 19, Number 362, Indianapolis, Marion County, 16 September 1896 — Page 2
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Znviana Trivüue.
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Eines Tages wollte er eine gewisse Substanz herstellen, die ihm zur Vornahme weiterer Versuche dienen sollte, und brachte daher in eine Flüssigkeit verschiedene Abfallsstosfe, durch deren Auflösung er die gewünschte Substanz zu gewinnen hosste. Schon ehe sich aber die Auflösung vollzogen hatte, fand er das gesuchte Material. Daher, stellte er nun den Glasbehälter, welcher dieLösung enthielt, beiseite und dachte mehrere Wochen hindurch nicht weiter an denselben ; brauchte er ihn doch nicht mehr. Ahnungslos nahm er schließlich den Behälter, als er ihn wieder einmal zu einem anderen Zweck benutzen wollte, vom Regal herab; dabei passirte eS ihm, daß er etwas von dem Inhalt auf den Stubenboden goß. Es war ihm nicht einmal der Mühe werth, es sofort aufzuwischen, kaum aber hatte er seine augenblickliche Arbeit wieder aufgenommen, als er ein heißes Gefühl an seinen Füßen spürte, und auf den Boden blickend, sah er zu seiner höchsten Ueberraschung. daß das Bischen Zeug, das aus dem Glasbehälter ausgelaufen war, sich in eine Masse flackender Flämmchen verwandelt hatte, welche eine gewaltige Hitze verbreiteten. Er versuchte, das Feuer auszutreten, das ja nur einen kl emn Raum einnahm, aber o Wunder! er verbreitete es dadurch nur weiter, statt eS zu ersticken. Jetzt goß er mehrere Eimer Wasser hastig auf die brennende Substanz. indeß hatte das Wasser weiter keine Wirkung, als daß eS in große Dampswölken verwandelt wurde, während dabei das r'äthselhaste Feuer beständig weiterbrannte! Die Geschichte schien immer öcd.l!!ch:? zu werden, und den Erfinder überkam ein Gefühl, unge ' fähr wie es den berühmten Goethe'schen Zauberlehrling- befallen haben moch1 als er den dämonischen Wasserschlepper nicht mehr in den Besen zurückverwandeln konnte. Nach vielen anderen erfolglosen Versuchen, des Feuers Meister zu werden, zerstörte endlich Floyd mit einer Axt die ganze hölzerne Fußbpden-Verklei-'dung. auf welcher das unheimliche Feuerchen wüthete. Seiner Nahrung beraubt und sorgsam daran verhindert, neue Nahrung zu finden, verzehrte sich das Feuer -nur noch in sich selbst und ging dann aus, nachdem es mindestens eine Stunde lang gebrannt hatte. Floyd aber hatte eine ungeahnte Erfindung gewonnen. Diese seltsame Zusammensetzung hat ungefähr die Dichtigkeit von 'Kleister und ist in ruhigem Zustande ganz harmlos: die Reibung jedoch bei der Berührung mit einer harten Oberfläche setzt es alsbald in Brand, und nichts kann die Flammen löschen, die mit einem blauen Licht brennen und, wie schon erwähnt, sehr bedeutende Hitze verbreiten. . Dieser Stoff läßt sich auch in Kugeln herstellen, die sich überallhin schleudern lassen. t So weit diese Erfindung, über welche i Floyd noch nichts Näheres verrathen hat. erstens aus geschäftlichem Jnteresse, und dann auch, weil er einigerma- . hen vor unheilvollen Mißbräuchen derl selben besorgt ist, zumal, wie er sagt, i diese Substanz beinahe kostenlos herge'stellt werden kann. i - '. ' 9lod) ein häuslicher Frauenberuf. i Bei dem Wort.Gasofen-Jnfpector l werden wohl neun unter zehn Lesern 'an irgend ein ösfentlickes Amt denken.' . Aber davon kann in diesemFalle ebenHo wenig die Rede sein, wie bei den Z.Eier-Jnspectoren- verschiedener unserer Großstädte.. obwohl es vielleicht anaesschtS der vielen GasofenUnfälle gar nicht so. sehr übel wäre, wenn ein lolcyeö Aemtchen wirtlich existirte. Die vorliegende Profession bildet vielmehr einen unserer neuesten ??rau. en-Verufe' und zwar selbständigen, weiter in weltlichen Städten allmälig Jüngerinnen gewinnt. -Und es ist überdies ein vollkommen häuslicher" Beruf, obgleich- er ; sich auf. ' fremde Häuslichkeiten erstreckt. Diese GaS-Jnspectoren im Unterrock les ist wobl besser, die .-nannlie H?amens-Endung beizubehalten, denn iDti Gas-.?knsvtttorin- würden man. yqi jucmic ei auctcn eneranon vielleicht eher die Gattinnen von GaS.'Jnspectoren im Sinne häben) können, wenn sie ihrenBeruf. wirklich verstehen, als sehr schätzenswerthe 'Freundinnen 5er Hausfrauen gelten. Sie machen eS sich zur Aufgabe, GaS- und Gafo-lin-Oefen, welche irgend welche unangenehme und gefährliche -Mucken" habenund wie häufig kommt das vor! zu untersuchen und in Ordnung zu iriiigm.'- Zu, diesem Zweck tragen sie in - einem .Handtäschchen eine . Partie entsprechender Werkzeuge mit sich. Sie treiben ihr Geschäft, wie schon anget je. . rr irx. rri rt ,
deutet, ganz auf eigene Hand und treten so zuversichtlich auf. wie die männliehen Plumbers. Nebenbei geben sie unerfahrenen Hausfrauen alle nöthi gen Anleitungen in der Behandlung solcher Oefen, und eventuell ertheilen sie sogar Koch-Unterricht. Wie man sieht,. kann dies ein recht nützlicher Wirkungskreis sein, und er scheint sich für seine, bis jetzt noch nicht zahlreichenAngehörigen auch sehr wohl zu rentiren. Möge er viel Gutes stisten! Wanderzeit unserer Regierung. Nicht sehr viele amerikanische Bürger unserer Tage sind mit den Hauptsächlichsten Thatsachen aus der Geschichte der Begründung unseres Re-gierungs-Sitzes vertraut. Wann und unter welchen Umständen wurde derselbe dauernd an den. Ufern des !Potomac aufgeschlagen? Lange genug dauerten die Wander-tage-dieser Regierung. Der unbezwingliche Wunsch der Eolonien nach einer freien amerikanischen Verwaltung führte zum. Zusammentritt der, unter dem Namen Eontinental-Eon-greß-bekannten amerikanischen Repräsentativkörperschaft. und diese hielt ihre erste Tagung in der Stadt der Bruderliebe am 5. September 1774 ab; auch im Mai des nächstfolgenden Jahres fsttd dort wieder eine solche Tagung statt. Aber der Versuch, ein ausländisches Joch abzuschütteln.
führte zu so erbitterten lrenereien daheim und auswärts, daß dieserCongreß gezwungen war, allemal an soleben Orten m tagen, wo er vermuthlich die a e r i n q e n Ruhestörungen hervorrufen würden. Die dritteSltzung ' r l oriT (20. December sano in ainmore statt, im März 1777 finden wir ihn wieder in Philadelphia, dann im September desselben Jahres zuerst in Lancaster. Pa.. und darauf in York. Pa. Vom 2. Juli 1778 bis 1783 konnte dieser Vorlauser unseres licrn zresses stets in Philadelphia tagen. dann aber wurve er vurcv einen obelhaufen vertrieben.' mit welchem die Civilbebörden nicht fertig werden konnten oder wollten. Im Juni 1783 hatte Princeton, N. I.. und gegen Ende November selbigen Jahres Annapolis. Md.. die Ehre, seine Zuslucktsstätte zu sein. Während der letzteren Tagung, am 23. December 1783, legte bekanntlich General Washington seine Commission nieder, da der Krieg mit Großbritannien bereits durö die Cavitulation des Generals Cornmallis zu Yorktown zum Abschluß gekommen war. Der Congreß ! . . rmn l . trat im novemoer ivieoer in Trenton. N. . zusammen, und am 11. Januar 1783 vertagte er sich nach der Stadt New York,' wo. er seine Sitzungen bis zur .Annahme der Verfassung im Jahre 1783 abhielt. Hier ! -' . , i n m t - o tagte dann aucy ver erue u n o e sc o n a r e ß unter der neuen Versassung. und fand die Amtseinführung . n rn r i. i rr Cif ' i ves einen Pranoenicn nan pn, 1789). - Aber noch immer hatte unsere Regieruna keinen ständigen .Sitz. New York war entschlossen", die Hauptstadtzu sein: ebenso begierig war zetzt Philadelphia, den Congreß zu bekommen. Die. Staaten Delaware, New Jersey. Maryland und Virgmien machten ebenfalls ihre sonderpatrwtlschen Ansprüche auf die Hauptstadt der Nation geltend. Die äußersten südlichen Staaten, unterstützt von Maryland und Virginien, wollten gar nichts davon wissen, daß der Regierungssitz so weit nordwärts ausgeschlagen werde, wie Philadelphia lag, und die beiden Carolinas waren auch deswegen gegen Philadelphia, weil die Quäker Gegner der Sklaverei waren! Am 22. September 1789 nabm das Abaeordnetenhaus mit 31 gegen 17 Stimmen eine Vorlage an, wonach em ständiges Ca pitol an den Ufern des Susquehanna errichtet werden sollte, aber der große südliche Führer James Madison bekämpfte diesen Beschluß wüthend und hatte offenbar auch . am Präsidenten einen Rückhalt. Dann nahm der Senat einen Zusatz an, welcher an die Stellendes Susquehanna den DelaWarefluß. setzte. Auch diese abgeänderte Vorlage, wurde von Madison im Abgeordnetenhauö lebhaft bekämpft, und derselbe .setzte die Zurllcklegung der Angelegenheit bis zur nächsten Con-greß-Session durch. Immer bösartiger wurde auch im Voff der Parteistreit hierüber. Diese Angelegenheit und der Alexander Hamilton'sche Vorschlag betreffs Uebernähme der Staatenschulden durch den Congreß waren die brennendsten Fragen, welche dem nächsten Congreß vorlagen. Der zum Staatssekretär ernannte, erst kürzlich von Frankreich zurückgekehrte Thomas- Jefferson wurde ersucht, seinen Einfluß zur Beilegung deö ersteren Zwistes aufzubieten. Jefferson wußte, welchen beruhigenden Einfluß eine gute Mahlzeit haben, kann, und bei einem flotten Mahle, zu welchem Alezander Hamilton und Andere eingeladen wurden, bekehrte- er zwei südliche Führer (Lee und White) zum Finanz-Vorfchlag Hamiltons, und dafür mußten Hamilton und Robert Morris behilflich fein, die Gründung des neuen Regierungösttzes an, den Ufern des Potomac zu befürworten. Der Plan gelang, aber erst am 16. Juli 1790 wurde die betreffende Borlage endlich zum Gesetz. I Oklahoma. Nicht mehr fern ist der Tag, an welchnn Oklahoma, Aufnahme in den Staatenbund heischend, an Onkel Sam's Thüre klopfen wird, und im Hinblick darauf erscheinen einige Mittheilungen über das Leben m dem jüngsten unserer Territorien wohl von allgemeinem Interesse. Oklahoma ist über die Lümmeljahre ch nicht hinaus. Sein, gesundes Klima und sein fruchtbarer Boden haben seine Btwohner 'veranlaßt dem - Territorium den stolzen Namen '.Land ot the Fair God" beizulegen.wiewohl der zeitweise Mangel i Neaen in der heißen Jah
reszeit Sottesland" nicht fetten zu einer veritablen Hölle mauzt. - Die Buntscheckigkeit der Bevölkerung und namentlich der Städtebewohner ist sur den Neuankömmling aus dem conservativen Osten wie für den Sohn , des .wilden" Westens gleich überraschend, denn in Oklahoma sindet man Typen des genus homo,dtc man anderwärts vergeblich suchen würde, und dem entsprechend sind die geringcnFortschritte, welche die Cultur dort, gemacht hat. Nehmen wir beispielsweise die Stadt Oklahoma selbst, welche im ganzen Territorium den hochklingenden Beinamen Queen Citj of the Soutk west" führt. Weder in dieser, noch in irgend einer anderenStadt gibt es eine Straße, welcher diese Bezeichnung vom modernen Standpunkt aus zugesprochen werden kann. 8000 Menschen leben in Oklahoma, aber von Straßen-
Pflaster ist nirgendswo die Rede und ein eiaenartiaer Boden. Gumbo genannt, macht es für die Fußgänger überflüssig, in einer Turnanstatk xtu besübungen zu veranstalten. In zwei oder drei kurzen Straßen gibt es Abzugscanäle, allein im 'Großen und Ganzen werden die Abfallstoffe localistri". Dagegen finden sich zahlreiche tiefe Erdeinschmtte, m wttcyen vas Wasser abflufct und. welche mit einem Bohlenbeleg bedeckt, bei einem der in jener Gegend häufigen Cyclone der mi8era pleba" als Zufluchtsort dienen. Wenn ein Cvclon über dieStadt dahinbraust, kriechen Männer, Weiber und Kinder m dichten Massen m mtsen bedeckten Lockern zusammen und bis an'S Knie in ekelhastem Schmutze steckend, harren sie, zitternd unv vebend, aus, bis die Sturmesfurie sich ausgetobt hat. Verhaltnlßmaßig we nige Bewohner erfreuen sich des Be sikes eines .dout eines Cvclon kellers. in den sie sich bei dem Nahen eines Unwetters zurückziehen können. Von Architectur ist nirgendwo die Rede, und selbst das neue Regierungsgebäude, dessen sich die Königin des Südwestens" rühmt, zeigt weniger ar chitektonischen Geschmack als ein Land städtcken in Illinois vor emem kalben Jahrhundert. Ein Straßenjunge aus irgend einer größeren Stadt würde das Gebäude unzweifelhaft für einen Stall kalten. Und das Overnkaus"! Es ist ein einer Sckeune ähnliches Ge bäude, dessen unteres Stockwerk als Waarenspeicher dient und dessen Ausgänge von Schmutz und Tabaksjauche starren. Wie leicht erklärlich, steht das Geschäftsleben an den Markttagen in höchster Blüthe. Dann kommen die Farmer auf antedlluvianlschen Ge fährten nach der Königin des We stens". und diese unaewaschenen Ge sellen bieten durchaus keinen Contrast mit der städtischen Umgegend. In den meisten Laden ist von Tünche, Farbe oder Taveten keine Svur zu entdecken. und mit dieser schmutzigen Umgebung harmoniren die Kausleute wie Bauern auf das Schönste. Moral wie Manieren- stehen auf einer gleich niedrigen Stuse und wer Studien sur eine Abhandlung übe? den Verfall der Sitten machen will, kann keinen geeigneteren Ort als Ok laboma finden. Libertinismus der schlimmsten Art zeiat überall sein fre ches Antlitz, und in keinem auch nur halb civillsirten ne wird das weibliche Geschleckt mit so wenia Acktuna behandelt wie dort. Die Mehrzahl der CD aHv rHininnn 3 !"C to OT) a AT llf IU lUUlllllllll Wt3 J-CUt lUll' chen verdienen dies fuilich. Salopp bis zum Exceß, tragen die Damen in Oklahoma auch auf der Straße mit Vorliebe das Mutter Hubbard Kleid" und in dieser Hinsicht besteht zwischen den Negerinnen und den Weißen kein Unterschied. Ihre Blöße kaum bedeckt, sieht man sie schwatzend und denMund mit Schnupftabak gefüllt, auf den tratzen, Objecte des Abscheues sur die wenigen unständigen Frauen der taot. Einen wohlthuenden Contrast mit dieser Degeneration bilden die öffentlichen Schulen, für deren Unterhalt die von der VundeZ-Regierung überwiesenen Ländereien dienen. Diese Schulen sollten der weißen und der schwarzen Bevölkerung dienen, allein der WiderWille gegen die Neger, welche zwei Fünftel der Bevölkerung ausmachen, ist so groß, daß bei einer Abstimmung über die Schulfrage sich eine gewaltige Majorität für getrennte Schulen ergab. Dah in einem derartigen Gemein Wesen die professionellen Politiker voll auf Gelegenheit haben, um im Trüben zu slscyen, ist wohl Nicht zu verwundern, und deshalb ist es such erklärlich. daß dieSteuern abnorm bock sind. So beträgt beispielsweise die Steuer e.". v 3 cn:i:r. : v n- . , Ul vu '4llvl!eglUIII, DZl 0CI VllWüi) lung der. Stadt- und Countybeamten stimmen zu dürfen, nicht weniger als pro Jahr. Um die Massen au5 dem Schlamme zu heben, bedarf es heroischer Mittel. Wo aber findet sich der Herkules, der diesen Augiasstall reinigt? Europäische Mndschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Wie sehr der fremden verkehr infolge der Gewerbe-Ausstel-lung sich in Berlin vermehrt hat, zeigt ein Vergleich zwischen dem Fremdenbesuch vorhergehender Jahre und dem jetzigen. In den letzten Wochen sind durchschnittlich hier wöchentli 20.000 Fremde, also monatlich 80.000 pol:zeilich angemeldet worden, dagegen zeigt, nach dem Confectionär-, das Jahr 1892 einen monatlichen Durchschnittsbesuch von L4.000, das Jahr 1892 einen solchen von 2&000. das Jahr 1895 einen solchen von 35,000 und 1895 einen Verkehr von 38.000 in den Gasthöfen polizeilich angemeldeter Fremden. Der im norwegischen Stil 'umgebauten kaiserlichen Matrosenstation bei Potsdam ist vom Kaiser. , der norwegische . Name iKOXGSXAES" oder deutsch .Kö niassvitze aeaeben worden. Oer norwegische Name .mit - der Jahreszahl 1896 prangt auf dem neu errichteten Holzportal. Der Fabrradfabricant
ügo, Neumann,' über defZen TcschSst Concurs verhängt ist,' ist wegen Betrugs, - Bedrohung. -Körperverletzung und. Beiseiteschaffung von Vermögensobjecten verhaftet worden. Die Neumann'sche Fabrik war nicht nur eine der ältesten dieser Art in Berlin, sindern in gan Deutschland, und stand ,Zn- eit lernn in Alütde. da N. der er-
ste -Fabrikant war, der Fahrräder auf Theilzahlung gab, wodurch er sich ei nen aroken Kundenkreis erwarb. C o e p e n i ck. In der Dahme ist der 30 - jährige Arbeiter Wilhelm rüger von hier ertrunken, der mit zwei ünderen Arbeitern in später Nacht eine Rudersahrt nach Grunau untirnom men hatte. Provinz Ostpreußen. . Königsberg. Nachdem vezen der bekannten Duell - Assaire di: Ute gierungsbeamten. ihre Eintrittskarten für den Borsengarten an Die Mrectton zurückgeschickt hatten, bat. nunm:hr auch der commandirende GeneralGraf Finckenstein den Ospaeren der Garnison den Besuch des Börsengartens verboten. Auch den Militärkapelle .s fernerhin nicht gestattet, dort zu con certiren. L i e b st ä d t. Eine wahre Toll Wuth - Epidemie ist in dem 'Dorfe Reichenthal ausgebrochen. Nachdem vor einigen Wochen em toller Hund n'.cyrere Stück Vieh dort und m der Nach barsckaft aebissen hatte, ist nun bei ei ner größeren Anzahl von.Thier-n die Tollwuth zum Ausbruch . gekommen. Da auch mehrere Menschen von den tollen Hunden angefallen .sind, so herrscht in dem sonst so friedlichenLor fe eine furchtbare Aufregung, wci man nicht sicher ist. jeden. Augenblick auch einem von der Tollwuty desaaenen Menschen zu begegnen. Das Dorf scl polizeilich abgesperrt werden. W i d m i n n e n. In Siewen wur de der Schneider Krischat vom Arbei ter Lechner erschlagen, deren Elter: seit langer Zeit in heftiger Fehde le ben. Der Mörder wurde verhaftet. Provinz Westpreußen. C h r i st b u r g.' Drei Schüler der hiesigen Stadtschule betyetllgten sich im December v. I. an emer Schlage:':!, ve der ein vierter Knabe derartig oer letzt wurde, daß er nach einigen Wo chen verstarb. Die Tbäter wurden bicr auf vom Landgericht Elbing zu vier Monaten, drei Monaten und 11 Tagen Gefängniß verurtheilt. Auf ein seitens der Eltern der VerurtK:ilten an den Kaiser gerichtetes Gnadengesuch r t L'.r. . . s ri ' r ino jcgi diqc viraycn in vajmutjfcn umaewcndelt worden, und Ziwar dergestalt. 5aß zwei der Uebelthäter je 10 Tage hintereinander uno der dr:t! vier Taae und vier Stunden adacscn dert im Schulgebäude eingeschlossen zuzubringen haben. Lautenburg. 105 sUbre cd starb hier der Ortsarme Michael Le wandowski. Bis an sein Ende erfreute er sich steter Gesundheit, wahrcnd sei ne geistigen Kräfte in den letzten Joh ren abnabmen. T h o r n. Durch eine polizeiliche Verfügung sind die hiesigen Polizisten angewiesen worden, Dienstnädchn, dle sich nach 10 Uhr Ab:nds mit Solda ten oder männlichen Civi!versonen au der Straße zeigen, zu verhaften und aus der Polizeiwache abzuliefern. Provinz Ponlmcrn. I a s ch k e n. Hier gerieth durch einen All chlag em Alstcil! w Brallv, wobei 14 Stück Vieh umkamen. Bei den Ausräumungarbeilen stürzte der mit brennendem Heu und Stroh bedeckte Boden auf den Schmjev SZko und den Sobivdes Amisvorstebersö?-. topp. Der Letztere wurde schnell unter den schwelenden Trimmern hervorge oaen. dagegen konnte die verkohlteLei che des Ersteren erst nach halbstündiger schwerer Arbeit geborgen werden. K o l b e r g. Neulich schlug derB'.itz in den Schasstall des Gut:Z zuMechen thin. Das Gebäude brannte vollständig nieder. 169 Schafe kamen a denNlam men um. Auch eine Menge Korn ist vernichtet. N a u g a r d. Letzthin lvar der Ki? chenälteste Friedrich Strcblow in Neu Langkafel mit seiner Ehefrau auf dem Felde mit dem Einfahren von Hifci beschäftigt, als ein Gewitter s? schnell hochzog daß die Eheleute ihr Gehöst Nicht mehr erreichen konnten. EmBlitz strahl shr hernieder und tödteteStreb low- und das Pferd, welches vor den Wagen gespannt wae, der Wagen sing Feuer und verbran!e. ebenso ein Theil des Hafers. ?iu',??dlow wurde durch den Blitzschlag betäubt, sie .-Cn. r?jc i.vjc i . . . ' tyvnc iu jcütg paicr roifPfr. Vredinz Posen. B r o m b e r a. Vrin, Albre t vcn Preußen hgt die Würde emesSchützenkönigs der hiesiM Compagnie angenommen und dem Verein eine rilberne Medaille als Erinnerungsz.'ichm übe.--sandt. Den besten Schuß Ui für den Prinzen der Tischlermeister Krüger. Jnpwrazlaw, ,Z!n sÄweres Vrandunglücf ereignete in de: Kastellanstraße. Kaumgnn Frinkel war mit der Fabrication von Liquör beschäftigt, als plötzlich ew volles Faß Spiritus in Flammen stand, sfcm Nu hatte sich das Feuer übei den ganzen Raum verbreitet. Ttrinfcl und dessen Gehilfe erlitten sehr schwere BrandwundenLwei m denNebenräumen spielende Kinder wurden leihter verletzt. Posen. In oer Dominicanerstraße wurde der Besiker eines Babieiae. schäfts von einem Arbeiter im Verlau, se emes Streites ourch eme.r Messerstich, der die Leber buichd&buc. aetödtet. Der Thäter ist verhaftet. - .... Provinz Schlesien. Blüthen. Eine Kakensteuer droht der Gemeinde - Vorstand- in Birkenhgin - den .Gemeinde - Insassen, an. Er erließ kürzlich ejne B'ekannjmachung, daß in diesem Örtt keine Katzen mehr gehalten werden . dürfen,' weil durch dieselben in Hof, Garjen 'pnd Feld schon recht viel'Schadm angerichtet worden sei. Wer eine Kake iick kalien wolle, müsse dieselbe !m Statte anZbinhen und würde fürderhin zu einer ttad:nsteuex her?nc?Z7 werden. .
A r e S l S u. Die Revision ItZ 2k cherers Fritz Sedlatzek gegen das Urtheil der hiesigen' Strafkammer ist vom Reichsgericht zurückgewiesen worden. Sedlatzek hatte Wucher an Schu-ern, Studenten etc. begangen, .var nach der Schweiz geflüchtet und ist nach erfolg-
ter Auslieferung von der Brelauer Strafkammer nur wegen Betrugs zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt worden, weil Wucher nicht als Auslieferungsdelikt gilt. -- Aus dem Bahnhof Kandrzin wurde der Stationsvorsteher Kiefer, während er sich auf einem Controlgange befand, von einer Maschine überfahren und getödtet. Kattowitz. Unter dem Verdacht, das schreckliche Unglück auf der Cleopa tragrube im März d. J. bei welchem 104 Bergleute den Tod fanden, durch Unachtsamkeit verschuldet zu haben, war bald darauf der Maschinenwärter Karl Kott verhaftet worden. Wie jetzt gemeldet wird, hat die Untersuchung gegen Kott irgendwie Belastendes nicht ergeben, sodaß dessen Freilassung unmittelbar bevorsteht. Provinz Sachsen. Eckartsberga. Die alte Eckartsburg, diese geschichtlich denkwürdige Ruine, soll, um sie vor gänzlichem Verfall zu schützen, ausgebaut werden. Zu diesem Zweck bewilligten die Stadtverordneten 6000 Mark, den weiter erforderlichen Betrag hofft man aus fiscalischen Mitteln und vom Verein zur Erhaltung der Denkmäler u. s. w. in der Provinz Sachsen zu erhalten. Je nach dem Umfang der verfügbaren Mittel plant man die Wiederherstellung des ursprünglichen Saales, der Thürme und die parkartige Ausgestaltung der romantischen Umgebung der Bürg, die fiskalisches Eigenthum ist. Halle. In Eisenberg ermordete die Wittwe Wünsche ihren gelähmten Vater durch Beilhiebe. Die Vatermörderin, welche früher geisteskrank war, wurde vor kurzer Zeit als genesen aus der Anstalt entlassen; sie stellte sich selbst der Polizei. -- Ein unbekanntes junges Ehepaar aus besserem Stande erschoß sich unweit der Windlücke am Wege nach Schulpforta. Nordhausen. Im Northeimer Personenzuge erschoß sich mittelst Revolvers ein elegant gekleideter Herr, der Recepte aus Andreasberg, auf den Namen Oscar Schell lautend, bei sich trug. Er hatte auch einen Abschiedsbrief an seine Frau in der Tasche, worin sein Selbstmord mit Furcht vor Wahnsinn motivirt wird. Provinz Schleswig-Holstein. Apenrade. Kürzlich fand hierselbst der Verbandstag und das Gauturnfest des Nordschleswigschen Gaues statt. Vertreten waren die Städte Hadersleden, Apenrade und Sonderburg. Zum Vorsitzenden des nächsten Jabres wurde Oberlehrer Dunker-Ha-dersleben gewählt. Bürgermeister Vreden überreichte nach beendigtem Wettturnen Ehrenkranz und Diplom an die Sieger. Als erster Sieger ging Erichsen-Apenrade aus dem Kampf hervor. Nachher fand Festessen und Ball statt. Als Ort für den nächsten Gautag wurde Hadersleben gewählt. Bramstedt. Letzthin wurde die Dampfsägerei des Böttchermelsters Blunk Hierselbst ein Raub der Flammen. Die Entstehungsursache ist bisher unermittelt. Das Feuer ist zuerst im Maschinenraum bemerkt worden. Von dem Mobiliar konnte manches gerettet werden, während Maschinen und Geräthe vernichtet wurden. Den Brandschaden hat die Landesbrandkasse zu tragen. Kiel. Der Gewerbe - Inspektor Garrels ist von Schleswig nach Potsdam und der Gewerbe-Inspector Hans Hartmann von Düsseldorf nach Schleswig versetzt. Provinz Hannover. Hannover. Durch eine PulverExplosion wurden der Geschäftsführer Winter und der Zuschneider Ernst von der Jagdutensilien-Firma A. Schwartz, während sie mit dem Anfertigen von Patronen beschäftigt waren, schwer verletzt. Hildesheim. Wegen Verletzung des Briefgeheimnisses ist der ehemalige Postagent Kratzberg in Himmelsthür zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Er hatte einen Brief, der ihm am Schalter übergeben worden war, aus Neugierde geöffnet und gelesen. Papenburg. Ein Opfer der Bruderliebe wurde hier der 18jährige Bauernsohn Wortmann, als er seinen in die Ems gefallenen Zwillingsbruder retten wollte. Der muthige Retter ertrank, während der Andere von herzueilenden Leuten an's Land gezogen wurde. Provinz Westfalen. Herne. In Baukau brannte die Hülsmann'sche Schwemmstein-Fabrik bis auf den Grund nieder. Die Maschinen sind ebenfalls ein Raub der Flammen geworden. Lüdenscheid. Hier brannte neulich die alte städtische Turnhalle vollständig nieder. Das direct an der Turnhalle anstoßende Krankenhaus stand in großer Gefahr, vom Feuer ebenfalls ergriffen zu werden. Paderdorn. Ein in weiten Kreisen bekannter und hochgeschätzter Priester unserer Diöcese, Professor Dr. Otto, feierte sein goldenes Priesterjubiläum. Rheinprovinz. Aachen. Ein Großfeuer äscherte die Cartonnagenfabrik von Macko ein. Die Fabrik ist vollständig ausgebrannt; die fertigen Waaren und Rohmaterialien sind zerstört. Barmen. Die große Laternenfabrik und Metall-Druckerek Albert & Co. ist durch eine Feuersbrunst voll ständlg eingeäschert worden; der entstandene Schaden ist sehr groß. Köln. Der Kampf um die Porta Paphia ist gegenwärtig wieder ein lebhafter. Nachdem der Kölner Architecten- und Ingenieur-Verein und die Vereinigung Kölner Privat-Architec-
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für die Erhaltung des genanntenBauWerkes an jetziger Stelle ausgesprochen haben, sind die'GegNer der Porta Vaphia. nachdem sie kürzlich eine große Versammlung abgehalten haben, laut Reichsztg.- eifrig an der Arbeit. Unterschriften in der Bürgerschaft für eme Eingabe an den Kaiser behufs Nlederlegung des Gebäudes zu sammein. Ueber hundert Listen sind im Umlauf. Provinz Hessen-Nasslu. mKkfurt a. M. Im nahen Vllbel wurde der 16jährige Maurerlehrlmg Fritz Kramer durch Absturz von der Platform eines Vorortzuqes überfahren und getödtet. Auf dem Wasserhof, der an der Station Oberrad liegt, brach Feuer aus. das sich über sämmtliche Wirthschaftsgebäude verbreitete. Das . Vieh konnte noch rechtzeitig aus den Ställen entfernt werden; die Gebaulichkeiten wurden der Hauptsache nach ein Raub der Flammen. Kassel. Eine neue staatliche Baugewerbeschule wird im Herbst hier eröffnet. Die Leitung derselben übernimmt der hiesige Prof. Schick. Soden. Hier verübten der 70jährige ehemalige israelitische Religionslehrer Steinert und dessen Ehefrau einen Selbstmord durch Einath. mung von Kohlendunst. - Nahrungssorgen werden als Motiv der unseligen That angesehen. Freie Städte. Bremen. Die sechste Domglocke Felicitas". wurde dieser Tage in den Nodthurm des Doms geschafft. Die Inschrift auf der Glocke lautet: Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden. Felicitas bin ich genannt, gestiftet von Rudolph Tewes und Frau 1896." Hamburg. Der hiesige sehr beschäftigte Rechtsanwalt Coutinho machte aus bisher unbekannten Gründen einen Selbstmordversuch, indem er mehrere Revolverschüsse auf sich abgab. Er liegt in hoffnungslosem Zustände darnieder. Coutinho gehört einer angesehenen, hier seit langer Zeit ansässigen, aus Portugal stammenden Familie an. Bei Brunsbüttel sind abermals drei große Bauernhöfe eingeäschert worden. Unzweifelhaft liegt hier Brandstiftung vor. Die Bewohner sind infolge dessen sehr aufgeregt und haben für die Ermittelung des Thäters eine hohe Belohnung ausgesetzt. - Braunschwcig. Braunschweig. Wegen Zweikampfes mit tödtlichem Ausgange ist seitens der hiesigen Staatsanwaltschaft gegen den am 24. Januar 1875 zu Basel geborenen Studiosus Richard Braunschweig ein Steckbrief erlassen worden. Er hatte bei einer Schlägermensur seinem Gegner, dem Studirenden Mumme am Hinterkopf einen Hieb
versetzt, der nach längerer Zett, man sagt infolge Jnsection der Wunde, den Tod des Vcumme zur Folge hatte. Oldcnbnra. Oldenburg. Im Gefängnisse hat sich der Restaurateur Brandt erhängt. Derselbe war der Inhaber der Bavaria , ves veveutenvsten ocals der oldenburgischen Residenz, in welchem sogar die höchsten Staatsbeamten zu verkehren Pflegen. Wahrscheinlich m einem Anfalle von Gelstesgestörtheit richtete Brandt einen aeladenen .Revolver gegen seine Familie und wu?de zum Schutze derselben rn Untersuchungshaft genommen. Man fand ihn aber am nächsten Morgen in seiner -geue eryangt. Thüringen. Pößneck. Die Erbauung einer elektrischen Bahn von Poßneck über Krölpa, Ranis nach Ziegenrück ist in ein neues Stadium gerückt, indem sich die Actien-Geselsschast Elektrizitätswerke vorm. O. L, Kummer & Co. in Dresden erboten bat. die Strecke Vök-neck-Krölpa ohne jedweden Zuschuß herzustellen, wenn seitens der Stadt Pößneck die elektrische Stadtbeleuchtung accepnrt wird. ct .. . n . i. i V i m.. l ji u o u i ii a o i. N oer nuoolstädter Ztg." wurde jüngst die Todesanzeige emes Maurers August Trobs von hier veröffentlicht. Wie iekt das Blatt mittheilt, lebt der Todtgesagte und t ioaar arbensfabia: er bat nur drei Tage im Starrkrampf gelegen und ist von seiner Umgebung sur todt gehalten worden, die dann das Ersorder liche veranlaßte. Ob ein Arzt hinzu gezogen worden ist. saat das Blatt lei der nicht. S t a d t i l m. Der Gerber Her mann B.. welcher in letzter Zeit auffal lend tiefsinnig war. machte seinem Le ben dadurch ein Ende, daß er sich mit einem Rasirmesser die Kehle durchtJL.Hi rn r..i . 'it.- ( iraniu. . leoie in aeoroneien zuer haltniffen. " ' ' T' T Weimar. .Em grausiger Unfall fc-lr t Ä...rn ' e-r: v r' ucnuj ucn rn oer auffräße woynyarten 26jährigen Seifensiedermeister Sp. Beim Lseisenrocyen glitt er aus und. turzte mit dem Oberkorver in den Kessel von siedender Lauae. batte aber noch die Kraff, sich herauszuarbeiten. roy ver surcylvaren Berbruyung als Kopf. Brust unh tzlrmen hoffen die m mm V. " . . W Aerzte, den Verunglückten am Leben eryauen zu rönnen. , v -.. i Vassendsufieden??arl. jccunpr; eseyzen pie tarnen vtom t IM.ili T0 CV JT 1 . ern 1 A .1. ot " c . m ' vver uciRwcinf s.vier iiui ujcuu tw): Bestelle Rpthwein, Mqms, de? VW veffkk zu mezner dlaßg?unen ttobe! -?kn einem Walde bet dem Badeort Rovat wurde der Avotbeker Kauffmann aus Limours .(Departe ment Seime - et - Oise) ermordet. In den Taschen der Leiche fanden fcff noch 400 ffrcs. und eine aoldene Übe. doch wiesen die sonstigen Umstände auf emen Raubmord hin. Wahrscheinlich ist der Tbäter bei der Nlünderuna ae. ftört' 'worden. Kdüsfmann w? mari I i "i ; I " h.nP n!X.i. Li-' .il-re - f.wfl ii irioflai Nglklrossrn. ülati mütbmakt. izaS tttn irfttTm Na; btt hm ßdiej Me'ßroßere ZuMj gewonnen hat und darauf ven einem Lspldvuben. verfolgt wordey ist.
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Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and grad nally grow dangerous.
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