Indiana Tribüne, Volume 19, Number 361, Indianapolis, Marion County, 15 September 1896 — Page 3

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Auf dem Freihof.

Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) 155 fst ein interessantes Capitel, auf das wir da einmal zu sprechen komnun," fuhr er fort in einem Tone, als erzähle er eine amüsante Geschichte. Als Du mir damals die Pistole auf die Brust setztest, da hab' ich Genie Harnisch Du weißt doch. daß sie ganz wahnsinnig in mich verliebt war abgeschüttelt. Es ist ein verdammt schweres Stück Arbeit sie war wie rasend an dem Abend, als sie erfuhr, es müsse aus sein zwischen uns. Ich aber ging mit den besten Vorsätzen in die Ehe. Die Kleine ist ja hübsch und besonders reizend in ihrem Leichtsinn, ihrer Fröhlichkeit und in der ersten l Vnt Ynnr it rntm hfTmtmtti in hr verliebte wahrend unserer Hochzelts relle. Aber wlr mutzten m den Zsrei Hof zurück, und da war mit einem Mal aßct Sonnenschein wieder verflogen, und die Kleine steckte das Maadalenennfisfl f?in TOmTV nnrr2 nnn ö , vv untv 'v n vj..g hübsch aber auf die Dauer wurde es langwnllg, und es giebt lern schlimme. res Gift für das eheliche Glück als die Langeweile. Und dann na, dann kam ich eben so successive auch dahinter, daß die Kleine kein Engel und ich der Genarrte sei, wenngleich mein Herr Bruder in edler Entrüstung den FreiHof nicht wieder betreten hat also Du siehst, meine Liebe, daß ich nur meine Frau mir zum Beispiel nehme, rocn" lQ7 meine iquqic mcgi aus ozn rmn CJr?2 ftr fifsrftrÄnf trf afc VVli V VV WJIUIIIU j"7 e , . glaube, Tilde ttmtde gar Nicht so UNnliirf stA sein wenn IA bin aine wa der Pfeffer wächst, aber Ihr begreift. bafi Euch so geraden Weges den Gefallen nicht thun kann. . Zunächst brauche ich Geld ' Qaiit tz Anfangs lassig mit emem empörenden Cynismus gesprochen, so hob er jetzt die Stimme, und die letzten Worte klangen wie eine drohende Forderung. Donate hatte momentan, wahrend er sprach, die Augen geschlossen.' Wie ein grell ausflammendes Licht brachten ihr seme Worte die Erkmntrnß, nach der sie gesucht, den Schlüssel zu dem räthselhaften Wesen Tildens, beleuchteten blitzgleich die Abgründe in einem jungen Herzen. Tilde hatte gelitten und geschwiegen, hatte für den Gatten gebeten, weil sie sich schuldig suhlte. Armes Kmd mit welch schweren Ketten hatten die dunklen Gewalten ihr armes schwaches Herz umstrickt, wie furchtbar hatte sie büßen müssen, was sie im sträflichen Leichtsinn derschuldet: Donate senkte das Haupt, wie unter einer unerträglichen schweren Wucht sie, die wie eine Mutter das schwanke Herz hatte schützen sollen, sie trug die Schuld - Emen Augenblick lag eine bleierne Stille zwischen den Beiden. ' Dann that Donate einen tiefen Athemzug. und die hohe Gestalt richtete sich zu voller Große auf. .Diese ganze Geschichte war überflüssig sagte sie mit beherrschter Stimme. Du klagst Tilde an fühlst Du Dich frei, so verdamme sie. I Du hast das junge Herz freventlich bethört, Du hättest feige das Mädchen verlassen, wenn nicht gemeine Berechnung Dich gezwungen, zu thun, was ich zum Unglück für Tilde for dern mußte! Du hast ihr Lebensglück zerstört, ihre Selbstachtung vernichtet, rT .! P V V I Frau, die Dich nur verachten kann Ein kurzes, scharfes Auflachen unterbrach sie. .Spare Dir den Sermon. Wir wol kn eS kurz machen. Ich will Tilde freigeben, wenn wir über den PreiH emig sind Wie ein Ekel schüttelte eS Do. Nate. Rede- stieß sie hervor. Er schnippte ein paar Mal mit Itx Scheere in die Luft und sagte dann: ,Hm so rasch geht die Geschichte Nicht. Du begreifst, daß ich die drei ver lorenen Jahre hier im Freihos, In Die sem Gefängniß, eingeschnürt und einanwänat. ohne Glück und Lj?be mich . s ' . - . ' nicht mit einem Pappenstiel bezahlen lassen kann, und ein Scheidungsprozeß dürfte Euch Frauen nicht angenehm sein. Du hastla jetzt eine stattlicheEin. nähme gemacht, und jede Scholle ist Geld, wenn Du sie nur aufheben willst - Mach'S kurz" unterbrach sie ihn. kaum fähig, sich langer ausrecht zu er halten. Bewahre, wir können m m aller Gemuthsruhe darüber sprechen. Wie aesaat ich muß mir die Sache erst überlegen, einen Ueberschlag machen ehe ,ch dieVerwalterstelle ausgebe. Aber ich will Dich immer beruhigen, damit Du nicht änastlich zu knausern brauchst. Da ist ja auch Onkel Lebe recht, wenn er Freihof unter der berühmten Frauenzimmerwirthschast rn semm Fmanzen Nicht so brillant sem sollte' Laß den Onkel aus dem Spiel ' rief Donate, und vor dem Ausdruck in ihrem Gesicht, dem wilden Aufflam men in ihren. Augen wich Felix mo mentan emen Schritt zurück. ' .Du bist mir schon em paar Mal mit dem Ansinnen gekommen, für Dich seine Hilf e in Anspruch zu nehmen nie und nimmer! Bei Gott, wir haben ihm viel, gekostet, . Erbe. Glück, alles. ?ues W i ' YY a ' - k kzat er ourcy em muyfeiiges, aroni Mbnll volles Leben erworben und nicht ein Pfennig soll durch emm mißrathenen Freihofer verschleudert werden! Und nun genug, geh" . Sie hatte, wahrend sie sprach, sich mit beiden Handen rückwärts an der Schreibtischplatte, an der sie lehnte, festgebalten. Ein elendes Ohnmachts? gefühl, eine furchtbar lähmende Mü ! ? t- ' c j ZV. - digkeit überfiel sie. Und zugleich schnür, te ihr ekr hrennendes chmenaefühl

väs Herz zusammen. Der Mensch vor ihr, dem die unheimlichen Dämone aus den lodernden Äugen blitzten, wie unheilkündendes, schwefliches Aufflammen am Gewitterhimmel, ist dennoch ihr Bruder ein Freihofer Geh -wiederholte sie noch einmal mit aller Anstrengung. Aber Felix ging noch nicht. Scharf zwischen den Zähnen hervorzischend, sagte er: Drapire Dich doch nicht mit Deinen moralischen Grundsätzen und Ge fühlen. Nenne das Kind beim rechten Namen. Dir ist's um die reiche Erb. schaft zu thun. Dir und Deinem verhätschelten Liebling, der bequem auf der Tasche des Goldonkels sitzt. Ich muß natürlich springenBei Gott nein" rief Donate und schlug aufstöhnend die Hände vor das Gesicht, und dann fuhr sie tonlos fort: Gut, in Deiner Gegenwart will ich den Onkel bitten, wenn er kommt, er möge Dir geben, auch was er mir zugedacht haben sollte und dann ich werde Dir urch unseren Finanz procurator Mäkler Vorschläge machen lassen verhandele mit ihm aber jetzt geh' und dann geh' für immer " Felix wandte den Fuß aber über die Schulter zurück sagte er mit scharfem Höhne: Gern aber bedenke auch drüben liegt mein Sohn" W entgeistert starrte Donate noch auf die geschlossene Thüre, als sein Jambenschritt auf der Treppe fchon verhallt war. In ihrer Seele hallte das Wort noch nach: mein Sohn " O Gott nur das nicht " murmelte sie und ein Schütteln ging durch die hohe Gestalt.

18. Die Kühe schüttelten am anderen Morgen unwillig die dicken braunen Köpfe. Was war aus der Ordnung in den Stallen, m welcher Futtern. Melken. Säubern mit minutiöser Pünktlichkeit unter den Augen der Herrin vor sich ging, geworden? Lässig lehnten an der Beschränkung für die Kälber die Mamsell und die Mäqde, und ein junges Ding in salopper Kleidung, einHäubchen auf dem wirren Haar und mlt blassem, übernächtigem Gesicht stand vor ihnen. Sie hatte keine gute Kunde gebracht. Also gebacken wird nicht, und sie hatten sich doch alle so sehr auf den Kindtaufskuchen und das Festessen gefreut, das so angenehm das Einerlei der Gesindekost unterbrechen sollte. Ja, aus der Kindtaufe wird wohl nichts werden" Na, das glaub' ich net soviel geb ich um das Wurm," meinte die Großmagd und schnippte mit den dicken rothen Fingern. Du lieber Gott und was für em Lebestag wird Mit dem gemacht " Kein Aug' hat sie zugethan die ganze Nacht. Aber jetzt, wie der Doctor fortgmg. war sie ganz alle, nur ein halbes Stündchen wollte sie sich hinlegen und ruhen, sagte sie", berichtete das Stubenmädchen eifrig. ,m, sie is doch svnst net so. daß sie gleich alle wär'." sagte bedenklich die Großmagd. Den Wmter. als der Jungknecht dle Gehirnentzündung hatte. saß sie doch Nachte lang bei ihm und doch war sie früh im Stall munterer als wir Alle." Jetzt ist das auch was anderes." erklärte die Mamsell. Du lieber Himmel. das Zs ja itze das einzige Bissel. was die Beiden haben. Was hat denn die Donate mit sammt ihrem Freihof fönst auf Gottes Erdenwelt? Ich glaube, wenn sie da unten in den We berhausern an den Krankenbe ihn sitzt. hat sie mehr Freud' und 's ist eine Erholung und em Gluck für sie. Und die junge Frau erst gar na ich denke das Leben, das sie mit Dem hat, ist auch kem Zuckerleben Na emlge lachten, ein brenes, verständnißinniges Lachen. Ds Stubenm'ädchen aber trippelte ungeduldig, während die Mamsell sprach, von einem Fuß auf den anderen. Sie machte sich Nicht aern gemein mit den Stallmägden. Aber eine so günstige Gelegenyelt. ei wenig klatschen zu können, mußte ausgenutzt werden. Und sie hatte so viel Neuigkeiten auf dem Herzen. Es war noch ein grünes, unreifes Ding, das den Mund gern vornweg hatten und wie es wohl wußte nicht fehr fest im Frcihofe wurzelte, trotzdem es die Gunst des Herrn in ziemlichem Grade besaß. Ich weiß was," platzte sie heraus. So na, dann 'raus damit " ' Ich hab' sie gestern Abend wieder zusammen gesehen." Sie wa?m wohl wieder ausgeknippen?" inquirirte die Mamsell in nicht sonderlich strafendem Tone. Das Mädchen. lachte leise auf. ließ aber die Frage unbeantwortet und er zählte schwunghast, sich überstürzend vor Freude, über das Abenteuer, das sie berichten durste, daß sie gestern Abend mit dem. was der ihre ist. noch ein wenig auf der Amtsberg promenirt, dort bei der 5)arn!chschen Villa. Dort hatten sie zwri Gestalten gesehen und 'ihr Gespräch so gul als möglich belauscht. Natürlich waren es der Herr und die Harnisch. O Gott, wie schön sie. ist. recht wie eine Jiaeunerin. Sie hatte einer. rothenSeidenjhawl um den 'Kopf geschlungen, uud rÄ sah m lh Gesicht, wie sie sich wandte, daß gerade der Mond voll darauf fiel. Die Augen funkelte und blitzten wie Feuer. Viel verstehen konnten wir nicht, . was sie zwitscherten, aber das hab' ich gehört, wie sie saate: .Ack. ??elir. wenn nur die entsetzlichen Taae desMartens vor über wären ich kann nicht mehr leden ohne Dich 's ist 'ne Schande,- murmelte die Großmagd. In ihrer S?ele lebte ein starkes Gefühl natürlichen Anstandet Sie war am längsten aus dem Hofe und hatte gute Augen und Ohren, aber auch em lebendiges G-iri-chtigkeltsge füfci. Und ibre Entrüstnna. sebr derö.

sehr massiv, machte sich Lust. Die einen secundirten, die andern' vertheidigten, es ging sehr gemüthlich und sehr lebhaft zu in dem Stalle wie noch nie. Erst als das mahnende Brummen der Vierfüßler zu einem drohenden, dröhnnden Brüllen anschwoll, huschte das Stubenmädchen, uch die Ohren zuhaltend, aus dem dunstigen Raume, und die Mamsell trieh die säumenden, schwatzenden Mägde zur Eile. Aber seltsam Donatk schien die offenbare Versäumniß garnicht zu bemerken, als sie in später Mvrgenstunde endlich erschien und inspiziiend durch das Gehöfte schritt. Na. das ist ja gut abgelaufen," murmelte die Mamsell mit einem erleichterten Aufathmen hinter ihr her, als Donate endlich, das Haupt gesenkt, durch das kleine Pfortchen an der Scheune in den Obstgarten trat. Eine blühende, schimmernde Märchenwelt umfing sie. Gleich köstlich duftenden Brautsträußen standen dieObstbäume, übersäet von Millionen zarter Blüthenflocken. Langsam, träumerisch wehten die weißen Blüthenblättchen in der heißen, fonnendurckglühten Luft auf den maiengrünen Rasen, senkten sich auf das goldschimmtrnde Haargeflecht und streiften kühl ivie ein feiner Hauch die heiße Stirne Donatens. die in schwerem Sinnen durch den träum haft schönen Frühlingszuber ging. Die Luft ist schwer und heiß wie im Hochsommer. Ueberall überquellendes Leben. Ein Hochgefühl derDaseinslust! Um sie schwirrt und flirrt es, metallisch schillernd und blitzend, über ihr jauchzt, jubelt, lockt es. jeder Sonnenstrahl ist eine tönende Saite, die sich von dem tiefblauen, leuchtenden Himmel zur blühenden Erde spinnt! Und inmitten all dieser Herrlichkeit, die Leben, reiches. lachendes Leben prtdigt, zittert ihr Herz in namenloser Angst um ein kleines, verlöschendes Leben. O Gott, von all' der mächtig drängenden Daseinskraft nur 'ein einziges Tröpfchen für das nothdürftig glimmende Lichtlein!" fleht ihre Seele, und ihre Hände schlugen sich in einander. Und dort schaut der Freiiof herüber, verklärt in behaglicher Ruhe, schimmernd in blühender Frühlingspracht, wie ein gemüthlicher Alter, der im Kreise . rosiger Jugend behaglich schmunzelnd sitzt, mit einem Abglanz ihrer Schönheit und Heiterkeit .auf wrai ernen, verwitterten Gesicht. Wie in friedliches JdyU liegt er da. Still kräuseln sich die blauen Rauchwolken aus seinen Essen in der sonnenzitternden Luft nichts, nichts verräth, daß unter seinem Dach alle schUmmen Dämonen des Menschenherzens hausen, daß die graue Sorge durch den alten Bau schleicht und der Tod lauert, um mit jähem Schnitt ein junges Leben hinzumähen hüte dich, zart's Blümelein " Ein fröhliches, vielstimmiges Kinderjauchzen erscholl, und ein hellesAufleuchten rann durch die dunklen Augen Donatens. Sie schritt rascher durch den niederschwebenden Blüthenschnee - nach der Südseite des'Gartens. - Hinter der niederen Weißdornhecke glitzerte zwischen einem Gewölk jungen Grüns das Schieferdach eines freundlichen Häuschens es ist die Kinderbewahranstalt Ambachs. Donate hatte, als sie das Erbe des FreiHofes antrat, das Grundstück dem

Frauenverein, der die Anstalt gegründct, zum Geschenk gemacht, das Haus bauen und zweckvoll und anheimelnd einrichten lassen. DieAnstalt wurde ihr Herzblatt. Jeden Vormittag kam sie, um durch den Anblick der Kiemen Fröhlichkeit des Herzens und neuen Muth zu holen. Ihr war es in solch urzen Minuten, als tauche ihre -Seele unter in dem Glück der Reinheit der Kindheit, deren Zauber sie hier umfing, als wichen vor diesem Paradiese, m das sie trat, für kurze Zeit dies ewig nagende Weh. das verzehrende Sehnen. der stolze Trotz, dle blttee Sorge. Auch für Tilde waren die Stunden, die sie m der Anstalt zubrachte, eme Quellender Erquickung. Mit innerem. tiefem Danke sah Donate, wie der Schatten von der schonen Shrne geschwunden wenn auch leider nur sür kurze Zeit wenn die junge Frau mit gerötheten Wangen und lebhaft blitzenden und zugleich verlangenden Augen von dem Spiel mit den Kleinen zurückkehrte. Donate fühlte sich tief beschämt, gedemüthigt von der rührenden Liebe der Kleinen, der unbewußten, dankbaren Hingabe der Kmderherzen. die so hellsehend sind für das Edle. Große in der Menfchenseele. Ihre Liebe, ihr Wohl thun war a Nicht frei von Egoismus. Das aber gab ihrem Verkehr mit den Kindern so emen bezaubernd rühren den Zug. der das ernste, hoheltsvolle Mädchen ganz wunderbar verwandelte und Die iicincn .merzen mnrtitrn emf 1 1 ä flammte. u - - - . 7 0 Jubelnd umdräng'.e auch heute die kleine Gesellschaft die schöne, so zärtlich geliebte Tante Donate", als die hohe, schlanke Frauengestalt durch das Pförtchen trat. Die Händchen zerrten an allen Zsalten ihres Kleides, die Aermchen strebten an ihr in die Höhe, die kellen Auaen lackten sie an. (Fortsetzung folgt.) , ZNodeplauderei. Mit dem Wechsel der Jahreszeit ist der Wechsel der Mode na verknüpft. und mit einer gewissen Spannung sieht man ihren ersten Gaben entgegen. Die Ueberaänae in der Mode find ebenso wenig fchroff wie die in der Natur; dle Form verschmilzt allmallg ms zur völligen Umgestaltung. Das zeigen besonders die neuen und zierlichen Spätsommertoiletten der Metropole ver Mode, welche den Uebergang zu den Herbsttoiletten bilden und von denen Figur 1 ein? reizende, für junge Damen geeignete Batlsttoilette veranschaulicht. Zu dem Rock des niedlichen, mit Bluse gearbeiteten Kleides ist lila und cremefarben gestreifter Batist verwendet, der auf dem cremefarbenen Grunde bunteRanken im Pompadoun geschmack .hat. Die Bluse an pWV

lern, cremefarbenem iLattji ist orelellenartig mit den geblümten Streifen

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geziert und von einem breiten Faltengürtel aus lila Seide umgeben. Gleiche Streifen fassen die kurzen Bausckärmel zusammen und enden am Ellen-

bogen mit rosettenartig zusammenge- laufender Rand mit einer Sammetzogenen Köpfen. Der Bluse liegt ein lle und mit Passementerieknopfen breiter, vorn uns f,?nt,n . gegiert ist. Unter der. Patten fallt

Seiten in tiefe Tollfalten gelegter Kraaen auf. der aus u SRntift und mit einer brüten fr,n Ns.nciennes. deren Ansatz ein Spitzenentreveux vermittelt, umrandet ist. Den oberen Abschluß desKragens bildet ein faltiger, lila seidener Stehkragen, dem sich eine Spitzenkrause anschließt, Recht kleidsam ist das Hütchen aus parterieaeslecht. dessen Kremve vorn eine tiefe Tolle bildet, zu deren beiden betten unterhalb der Krempe ein paar r w - , I . fchöne. halberschlossene Rosen ruben. Die Garnitur des Hutes bilden crömefarbene Gaze. -lila Straußfedern und hinten schöne Rosen. Lange, weiße Handschuhe vervollständigen die sehr anmuthige Toilette. Figur 2 zeigt eine für junge Damen geeignete Toilette aus dunkelblauer. rosa und gelb chrnirter Seide. Der Rock ist vorn zu beiden Seiten bis über f? . . f. -1 - -r f ! i i i. .r.rtri ? t muzijoyz gefaziißl und oafeioji mil Einsätzen von gelben Gazeplissös versehen, die oben mit großen, gelben uticu uuiuiicuciii uic iuc, uusljcschnitten? Blusentaille von Seide liegt .? , 5? r? l mt-.r. . einer yoyen. piiuincn lufe aus geibem Seidenmusselin auf und ist am runden Ausschnitt, sowie den sehr werhn 9srmlnrfn ml MmnUr KnriP ' ." .. u(imv. aus Perlpassementerie begrenzt. Die tfirncu uci (unciiuutuc )uiu jü geordnet, daß sie strahlenförmig von dem v. n..rr: .cr..r. r:v r . ehr faltigen, mit tlemer Spitzenkrause aoscylleizenoen Äieyrragen usgeyen. r' ii,LT I uwUtVal a jM r r ti uiucuuuiuiuu uc.iv:iivci viv und Taille ein gelber, mit kurzer Schleife geschlossener Seidengürtel, Seidene, am Handgelenk mit Spitzenkrausen gezierte Aermel vervollständigen das Kleid. Das runde Hutchen aus schwarzem Strohgeflecht ist mit f1tart manflt T . an Vi an sttA.Tt utuuiii, mt.umiu uiuiuuiwu uuat4U or p l r ri i wojen uno gciver uaze geziert Das hübsche Costüm aus Myrtengrüner Vigogr.e und Seide, Figur 3. läßt sich mit Aenderung der sonst so sebr beliebten ttarbe. in Grau oder Schwarz auch vortressllch zu emem Trauercostüm verwenden. Der Rock hat u.t jeder Seite eine sich nach unten verbreiternde, tiefe Quetschsalte mit Sammetbegrenzung, die sich über den m't .;.. ms-.n-ä Amtrtn tob v uuu ' soriseizi. .leame aus mvriyengruner seioe i u. Sammetgürtel umgeben und tne m Querfalten aeordneten. mit kurzer tnli Ouä Leben tn naenv eu . . . im vu u ms, v i! Mishto trtüitn hur unweiie Lebensart . t, si .v oder iraend welcbe Ursache? Heilt mir eure! Fehler mit und ich will euch gerne schrnben roff4K5Ä mich rettete. Verschiebt niöt auf Morgen, was ihr heute, Su loLt. .Schreibt unter eiMu einer Lriefmark. für Rückantwort an Bomas

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H. C. POMEROY, gegenüber der Puffe gearbeiteten Aermel haben am Handgelenk ein Sdenpliss6 und ein paar Sammetspangen. Sehr niedlich ist der kurze Kragen aus Vigogne, der mit Seide unterfüttert und dessen oberer und unterer, m tlefe Patten ausringsum' ein fehr volles SeidenplissS hervor. Die Patten des oberen Randes sind durch entsprechende Einlage nestelst, so daß sie sich m der Form ajicuicwiragcn uimcgcn lajicn. Sehr niedlich ist das kleine myrthenSrune Fllzhutchen mit hinten aufgefchlagener Krempe, dessen reiche Garmui aus grünem Seidenband und iwun ,qiuernoen Klugem oel1 Zu der Toilette Fiaur 4 ist beigefarbener, sehr dichter Wollenetamine und gleichfarbige Seide verwendet, mit denen die gelbliche lPuipürespitze m iackenähnlicher Anordnung ein reizvolles Ensemble bildet. Den Rock zieren am Rande saumartig übereinandertretende Falten: ihm schließt sich die hmten glatte, vorn reich mit Querfalten I aus Seide drapirte Taille an, deren I Falten sich nach unten in einem breiten gleichen Gürtel verlieren. Die hinten I e . c , . , . , i uno vorn ausemanoer ireienoen pn I zentheile sind mit feinen, aus cröme farbenem Tüll oder Musselin zu bili oenoen'jiine umrailvei, uno ocn ooeren Abschluß bildet ein in Falten geI i , . t oronerer .leykragen aus eive. wt bis über denEllenbogen anschließenden Aermel aus Wollenetamme haben oben für, Vv,;w. M,.k?. ,mS nm VtUllU -4 V UIIV Uit lUtlVlJV' lenk Spitzenauflagen, sowie feine Plisr , rf m i - i ,es. vsiTi kleiner, nacy eileoen apari umzulegender Kragen aus Musselinplissös mit beigefarbenem Band macht 1 . . das Kleid noch eleganter, viecht apart u n c i - c v i e i nj oer ui aus vicyiem, oelgesarvenem Bastgeflecht mit geschweifter, feitlich breit aufgeschlagener Krempe, unter der ein Vögelchen mit ausgebreiteten Flügeln ruht. Den Kopf umgeben plissirte Tüllrüschen, und hinter dem aufgeschlagenen Theil der Krempe er f i v r . m r n. t rrv! D i aevl itcu cm douct ytoieniiraun. ' Krempe ist. mit schwarzem Sammet begrenzt, wodurch sie sich im festenUmr rL..i ? ur an oem rjeuen zgui mariiri. i Graublaue, starknppme OttomanIctde bildet den Grundstoff der hubschenToilette. Figur 5, die mit schwar;en Spitzeneinsatzen m einfach reizvoller Weise geziert ist. Der in Tütenform gearbeitete Rock hat vorn drei oerticale Einsätze, die nach unten etwas mehr auseinander treten. Der vorn glatt gearbeiteten und mit Einsätzen verzierten Taille treten ausge schnittene Jackentheile über, die sich den mit kurzem Tollenschooß gearbeiteten und Ruckentheilen anschließen. Die Iackentheile sind oben kraqencitttg durch eckige; atUn Bilbnibe Theile begrenzt, die sich hinten fortsetzen. Den Abschluß der Vordertaille bildet em Gurteltheil aus schwarzem ?ran? oem inii inian ocoeaien i 1 7$ ' ! Einsatz begrenzte Patten an. Die oben bauschigen, unten engen Aermel haben mit Einsatz umranoete Ausschlage. Humoristlschcs. Veränderter S t a nl Punkt. Mutter' Früher hab' ich rv i. . ri t. r X . sl . meine Aiall oel oen oeuen vcrriucu a'babt: aber nirgends hat man sie b'halten. so viel ich auch 'bettelt yav'! tTZ IZ Y4 Trrrt rt' s 5efet ist sie seit Zwei fahren bei einem vcic iucik a lutinu, V Baron und seiner GemahZin und alle nn.n u (.n (,. ni iuivci rnu. w uu ic Win- yuu,

aber ma' laßt sie net fort! Siel. l,lt&tmnQtVk

weiß z'viel sagt ma,!" Modern. Tu, sag' mal aus. richtig. Tu kennst doch den kleinen Meyer. Ob ich den Heirathe? Ich höre eben, er hat schon fünfmal Pleite ge macht. Der Bankier Meyer? Wenn er Pleite macht fortwährend, muß er da nicht ein tüchtiger Geschäftsmann sein und eine gute Parthie! Witcthtr (Mtihrtrtft ... . ; i pansaien: apa, was uno oenn oas sür grüne Berge? Bater: Weinberge, .ein Kind. Tort siebst Du ia die W-instöcke. Manschen: Macht man ar)on mu;n? Naier? freilich, mein Oinh 0,inLn 9ffir NaN Yntx v iiiv aruitvwvti - r vT v:. :stx,.3 WUIU CII UCUU ÜIC Kl lVUCi i m . r-i..v:f.. w. .". tz a Pech. Studiosus A: Muffel. Du sikt ia da. als Hättest Du Spinnen gegessen!" Studiosus B: Ist auch nicht anders möglich! Tenk' Tir nur! v?fiKm.ltCVei& ct solle mir siebzig Mark zur Bezahlung meines Schnelders schicken, und was . n Die quitlirte Schneiderrech , m.,.

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