Indiana Tribüne, Volume 19, Number 360, Indianapolis, Marion County, 14 September 1896 — Page 3
Dr. C. N. Schaefer, 5Zrzt und vhirurg, Nr. 430 Madison Ave., nahe MorriS Straße. CprecbKundk: 89.8 Ubr Mrgen, Uhr Nachmittags, 79 Uhr Abend. Televbon282.
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Auf dem Freiyof
Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Donate hatte arbeiten wollen. Aus nahmsweise ließ die Besorgung der Wirthschaft heute ein paar Tagesstunden frei. Tilde war wohler. und brauchte ihre Gesellschaft nicht. Und es gab so unendlich viel zu erledigen. Während der letzten Wochen hatte Tildes Pflege sie so völlig in Anspruch genommen, daß die schriftlichen Arbeit ten liegen geblieben und nur die nothwendigsten Einträge gemacht worden waren. Aber die Bücher und Papiere, die die Platte des Schreibtisches bedeckten, blieben unberührt. Die Feder war der Hand entsunken. Die Haltung der sonst so stolzen Gestalt, die Züge in dem schmalen, krankhast blassen Gesicht waren schlaff. War es die weiche Frühlingsluft, die sie umschmeichelte und die strenge , Selbstbeherrschung löste? War's die Abspannung und Uebermüdung nach den Sorgen und Anstrengungen der letzten Wochen? Donate strich nnt plötzlicher Bewegung wie erwachend über die Stirn. Zugleich ergriff sie ein kleines grünes starkaeripptes Briefblatt, das unen unangenehm scharfen, aufdringlichen Patchouligeruch ausströmte. Langsam glitten rhre Blicke noch emmat über die Zeilen, die sie schon wiederholt gelesen: Geehrtes Fräulein! Ich bin gestern Abend von meinem Aufenthalt in dem Sanatorium in R. zurückgekehrt. Zu memem lebhaften Bedauern hörte ich von meinem lieben Mann, daß während meiner Abwesen. heit die Butter, die Sie uns geschickt, recht schlecht gewesen sei. Ich hatte ja auch schon öfter Ursache zu klagen. Da ich heute von der Reise noch zu angegriffen bin.werde ich morgen zu Ihnen kommen, um zu fragen, woran es liegt, daß Sie uns jetzt so wenig zufrieden stellen. Hochachtungsvoll Frau Magdalena Humprecht . geb. Freygang." Etwas wie Verachtung zuckte um die feinen Lippen Donatens. Der Tadel, diese impertinent hochmüthige Abkanzlung war ihr nichts Neues und konnte sie nicht mehr beleidigen. Anfänglich war der Rollersche Stolz wohl aufgewallt, als Frl. Lena Freygang wenigt Wochen nach der Aufhebung der Beu lobung im Freihofe erschien. Sie gab Donate in hochmüthiger, herablassender Weise zu verstehen, dah sie über kleinliches Nachtragen erhaben sei und den Rückgang der Verlobung geradezu als ein Glück für ihren Bruder betrachte. Aber der Zorn verflog, und die vornehme, große Seele Donatens empfand fast etwas wie Mitleid mit der kleinlichen, armseligen, niedrig gesinntm Natur. Ja, sie lernte etwas wie Dankbarkeit für die Qualen fühlen, die Lena mit grausamer Berechnung ihr bereitete. Mein Bruder" ; das war das zweite Wort, wenn .Lena in den FreiHof kam. Und sie stand da mit blassem, völlig unbewegtem Gesicht, aber ihr Herz zitterte, und jeder Nerv spannte sich, während sie mit verhaltenem Athem lauschte, was diesem mein Bruder" folgen würde. Es war stets eine neue Variante des alten Themas. Ernsts Erfolge als Leiter der Anstalt weit weniger, als seine Erfolge in den Herzen seiner jungen, schönenPatientinnen. zu denen auch immer einige der Amvacher Damen gehörten. Mein Bruder wird sich wohl demnächst verloben " Donate zuckte dabei mit keiner Pttmper, jq, qllmälig durchströmte sie esn mächtiges, seliges, triumphirendes Gefühl, wenn immer ein neues Jdealwesen mit ihm in Verbindung gebracht wurde, und wenn Fräulein Lena doch nicht verhehlen konnte, daß ihre letzte Eombination wieder schmählich zu Schanden geworden und sie noch unertraallch hochmü thiger, taktloser pny verletzender gegen Donatß wurde. Sie aber hätte hinausiauchzen mdgen: .Er kann m keine Andere liehenl Über dennoch überka.in sie ein unsgglj ches Bangen. Mit dlelerner Schwere legte sich die Erkenntniß von der Verantwortung. die auf sie fiel, auf ihre Seele. Er durfte ja nicht allein bleiden sein Beruf forderte wte kein anderer, daß ein Weib, das seiner hohen Aufgabe sich voll bewußt war, voll glühender Hingabe und Selbstausopserung und voll unendlicher Liebe ihm zur Seite stand. Sollte er ein solches Wesen nicht sinden? Doch Donate, so wenig ihr klarer Blick in ihrer Umgebung, in der Gesellschaft, die sie kannte, ein solches lZädchen' 'entdecken konnte, war doch fest überzeugt, daß es .loch genug von Jt rn ' ' t , .r.i' coicm amyerziHiensorang dciccuc, von einer großen, gewaltigen, hinge benden Liebe durchglühte Frauenherzen gäbe.' Suchte. er' nicht um ihretkillen? Das war ein Raub an seiner Lebensaufgabe, Raub an seinem Glück, esne Schuld, hie sie. so schwer sie dieselbe zu Boden drückte, dennoch traßen mußte. - EZ war ejn Hamps, furchtbar, aufreibend daH eherne Gesetz der Pflicht, wenn es auch eine eingebildete par, siegte, sie war ja vom Rollerschen Blute. Aber oft flehte sie im Gebete, daß Ernst wählen, gut. zum Segen für ihn wählen möchte. Dann mußte das Herz still werden, alles, was an thörichten Wünschen und Hoffen noch aufflackerte, mußte erstickt werden, daß nur die graue Asche völliger Entsagung blieb. Aber vor dem Augenblick, wo sie daß Todesurtheil hören würde zitterte Donate hatte den grünen Brief, aus jden sie. lange niedergestarrt, während lirrlichternd die Gedanken durch ihre !Seele gingen, zerrissen und m den Pa Hlerkorb gestreut. . Nur . der unanae-
neyme Patchouligeruch vliev noch, trog der offenen Fenster. DaS Antlitz aber, das sich über die Wirthschaftsbücher nd Rechnungen beugte, nahm allmälig einen gesammelten und gespannten Ausdruck an. Währind der letzten Wochen war, in der Sorge um Tilde und das Kind, nur lässig gebucht worden, nicht einmal den Vierteljahresabschluß' zu Ende März hatte sie machen können. Es war immer ein schweres Rechnen gewesen, seit Donate das Erbe des Freihofes angetreten. Die letzten beiden. Jahre haben Mißwachs gebracht.
v:e letzte Ernte ist auf den Puppen verfault, und in den Ställen wüthete die Klauenseuche. Das waren Stöße, die den starken Baum wohl 5is in's Mark erschütterten. Doch zunr Fallen konnten sie ihn nicht bringen. Aber im Hauptbuche standen, Summen, deren Verlust auch ein weit festeres Gebäude, als es der Freihofer hinterlassen, stürzen mußten. Warum that sie's? Wie oft hatte sie sich die Frage schon selbst vorgelegt, wenn neue Wechsel einliefen, wenn Felix mit der ganzen Frechheit gewappnet, die ihm eigen war, von ihr die Zahlung seiner Schulden forderte. Um der Ehre des Freihofes willen ? Ja, eine Weile hatte sie sich noch in dem thörichten Wahne gewiegt, sie könne Felix bessern, einen heilsamen Ein fluß auf ihn ausüben oder wenigstens die Verderbtheit, die Schmach eines Roller vor den Augen der Welt verbergen. Aber das Gespenst des Freihofes ließ sich nicht verstecken. Felix hatte mit seiner jungen Frau die Gesellschaft aufgesucht. Aber die Ambacher Hono ratiorenkreise, so sehr ihnen anfänglich die exquisiten Soupers im Freihofe behagt, zogen sich plötzlich und unvermittelt zurück. Und die trüben Wellen des Klatsches wälzten ihren Schlamm auch bis an das alte Gehöfte. Donate mußte hören, daß auch die Schwestern Harnisch, von der Gesellschaft, die plötzlich ein moralisches Gruseln vor den schönen Teufelinnen empfand, in Acht und Bann gethan wurden. Und sie erfuhr mehr, mußte mehr erfahren, dafür sorgte die christliche Nächstenliebe. Sie litt unsäglich. Und Tilde konnte sie vor dem Gift nicht hüten. Aber als sie nur einmal es war bei einem gemeinsamen Gang durch die Felder, an einem stillen, reinen Sommerabend leise, vorsichtig tastend andeutete, daß eine Aenderung eintreten, daß Felix entfernt werden müsse, da hatte Tilde in heißer Angst abwehrend die Hände gehoben. Rede nicht von Scheidung." Und fürbittend, vermittelnd stand sie zwischen den Geschwistern, wenn Felix mit neuen Forderungen kam. Warum? Liebte ihn das junge Weib dennoch so sehr? Um Tildens willen hatte sie das letzte, schwerste Opfer gebracht. Von den Zahlenreihen vor ihr glitt ihr düsterer Blick nach dem Aktenstück hin. das den gerichtlichen Stempel und ihre Unterschrift trug. Es war die Urkunde über die Abtretung jenes Streifen Landes, den fchon vor Jahren der Freihofer für die Straße zwischen der Dobbena und der Bahnhofsvorstadt hergeben sollte. Ein Niß war's in den alten Stammbesitz der Freihofer, und ein schneidenderSchmerz war ihr durch die Seele gegangen, als sie die Feder angesetzt, um die Verkaufsurkunde zu unterzeichnen. Ein Riß und nun lauerten sie alle darauf,- die klugen Spekulanten, der StadtrathHumprecht und Harnisch an der Spitze, daß bald Fetzen um Fetzen vom Freihofe gerissen werden konnte. Nimmermehr! Der kleine Erbe, der drüben in der alten Wiege des Freihofes ruhte, sollte einst nicht sagen dürfen; D hist's gewesen.' hie dem Freihofe den Lebensnerv unterbunden, seine Aecker verschachert, das al:e angestammte Erbe verschleudert hat. Um des Sohnes willen mußte der Vater entfernt werden." Die kleine altmodische Stutzuhr vor ihr that fünf silberhelle, schnelle schlage. Donate klappte die Bücher zu. salfete die Urkunde zusammen, und dann nickte sie mit ernsthaftem Entschluß in dem stillen müden Antlitz der jebensgetreuen prächtigen ZZuste Onkel Leberechts zu, die an der anderen Seite des Schreibtisches stand. Du sollst mit mir zufrieden sein", sagte sie halblaut mit einem tiefen Aufathmen, als weiche ein Alp von ihrer Brust. Im Schlafzimmer stand neben dem Bette ein kleiner Geldschrank. Seine Thüre war ofsen, und Donate legte erst das Document in einen Kasten, dann öffnete sie ein zweites Schubfach. Hier lagen eingesiegelte Geldrollen und ein altes, großes abgegriffenes Portefeuille, dem Donate einen Hundertmarkfchein entnahm,' um ikn in ihre lederne Wihfchäststqsche. " zn stecken. ßin ganz leiser Seufzer entschlüpfte dabei ihren Lippen. Soviel Geld hatte, der Freihof nichs rnehr gesehen, a,bez ihr graute vor den Rollen etz war Judasgeld. Und. morgen noch mußtj das Geld, das ohnehin in den wenigen Tagen schon beträchtlich zusammenge!chmolzen,'auf die Bank, ihr wollte eh lünken, als würde sie dann hesreiter aufathmen Können. . Ein plötzliches, peinliches Empsinlden, als schleiche etwas Widerwärtiges hinter ihre Äücken heran, und zugleich ein leises Geräusch ließ sie hastig sich umwenden. Und im jähen Schreck erblaßte, ihr Gesicht.' Unter der offenen Schlafzimmerthüre stand Felix. Er mußte völlig geräuschlos in das Zimmer getreten sein. Was willst Du?" flog es von ihren Lippen, und mit einer völlig unbewußt ten Bewegung-deS Mißtrauens, trat sie so vor den Schrank, dab sie ihn mit dem Rücken deckte. . Ein häßliches Lächeln verzog ein wenig seine Lippen. ' ' Ah, Du bist ja recht nervös eS thut-mir leid, daß ich Dich erschreckt" sagte er spöttisch.
. Nein", entgegnete Donate ruhig ynd beherrscht und dreht; sich um, den , i i 1 1 1 : : v i , . . . "
Schrank abzuschließen: Mer was Willst Du?"
Deine Befehle einholen " Donate sah ihn einen Augenblick groß und erstaunt an, dann sagte 'sie kurz: Lüge nicht Du fragst sonst nie nach meinen Befehlen " Sie'ließ die Schlüssel in die Tasche gleiten und kam auf ihn zu. Felix mußte in's . Wohnzimmer zurückweichen. um ihr Raum zu geben. Donate folgte ihm, blieb aber aufrecht neben dem Schreibtisch stehen, während sich Felix lässig an den schmalen Sophatisch lehnte und zu nervösem Spiele eine Scheere ergriff, die neben einer Arbeit auf dem Tische lag. Sein Gesicht schien jetzt in der vollen Beleuchtung fahl und verlebt und durchwühlt von schlimmenLeidenschaften, aber trotzdem noch schön und bethörend. Du hast recht. Zu holen brauch? ich mir Deine Befehle nicht erst, Du giebst sie mir, ohne daß ich "danach frage, entschieden genug", sagte er noch immer mit dem unerträglich mokanten. Lächeln um die Lippen. ch wollte Dir mittheilen, was Mir Dpctor Kurzschmidt, bei dem ich eben war, ge-sagt-" . Wegen des - Kindes?" unterbrach ihn Donate erregt. Felix lachte kurz auf. 0 Nein um das seid Ihr Frauenzimmer so besorgt, daß ich mir um seinetwillen kein graues Haar brauche wachsen zu lassen. Aber für mich habe ich ihn consultirt, und er hat mir eine Kur in Wiesbaden angeordnet. Lächerlich einem armen Teufel von Verwalter Badekuren zu verschreiben, ist eine verrückte Idee. Aber da ich mich, wirklich elend fühle und mein kostbares Leben doch für meinen Sprößling erhalten muß " Er schwieg erwartend und schaute herausfordernd in das blasse unbewegte Gesicht Donatens. Du warst trotz Deiner Verwalterstelle im vorigen Sommer über zehn Wochen in den verschiedensten Bädern. Der Aufenthalt dort hat Dir nichts genlltzt und wird Dir nichts nützen. Lebe vernünftig " Jawohl und naturgemäß", unterbrach er sie mit beißender Ironie. Ich kenne die guten Regeln Deines Doctors und einstigen Bräutigam?, wenn ich auch seine Bücher nicht studire wie andere Leute." Und mit einer blitzesschnellen Wendung und raschem Griffe hatte er aus dem Arbeitskorb am Fenster eine gelb eingebundene Broschüre gezogen und hielt sie mit beidenHänden vor sich hin. daß der Titel: Ueber naturgemäße Lebensweise von Doctor Ernst Freygang", Donate zugewandt war. Emen Augenblick stand Donate reglos, dann flog ein Zittern durch ihre Glieder, und in ihren Augen sprühte eZ zornig auf. Lege das Buch hin", rief sie heiser und streckte befehlend die Hand aus. Und dann fuhr sie mit offenbarer Anstrengung fort: Ich weiß, was Dich wieder fortlockt geh ich halte Dich nicht " .Ah pfeift, der Wind aus dem Loch?" Felix beugte den Oberkörper weit vor. und in seine Augen trat ein böses Funkeln. Und Tilde halt Dich auch nicht wolltest Du noch sagen. Ja. weiß Gott, Ihr Weiber macht's Euch bequem mit der Moral. Mir ist's Verbrechen, was bei Tilde lieber Himmel nur ein Martyrium ist " er schlug fromm die Hände zusammen und hob die Augen empor. Und als Donate völlig verstandnißlos ihn anstarrte, da fuhr er in seiner cynischen Art fort: Mach' Dich doch nicht selbst dumm, mein kluges Schwesterchen. Du weißt wohl nicht, weshalb meine Frau stundenlang da oben m der heilig gehaltenen Reliquienkammer hockt, was? Meinst Du etwa, sie sehnt sich da oben nach mir? Und hier in Deinem Museum sitzt sie und führt Dir die Bücher - famos ' ein wunderbarer Fleiß! Naturlich, die Arbeit geht noch emmal T - 1 . . " ?! . 0 gui, wenn man tm elgenes ouoches Lärvchen gar in Marmor vor sich ieht. Und man träumt von dem junen Künstler, der hoffnungslos liebend as Bttvnlk der Gellevten aus dem Stein zaubert 4n aller Unschuld, natürlich " Die letzten Worte verklangen in einein unbeschreiblichen Höhne sekundenlang blieb es still zwischen den Beiden. Sprachlos, reglos, mit schlaff Y Y .. i. sW m. . 1 yeraoyangenoen Armen stand .Zonale da, die Augen groß in starrem, ver ständnißlosem Entsetzen auf das unheimlich schöne Antlitz vor ihr geheftet. Von draußen' klang daA geschäftige Leben des großen Gehöftes dasZwiischern und Schwitzen opi den Zweigen der Linden, das Summen undiZäuIen der Bienen, die schwersiyi um die Blüthen auf dem Fenstersims irrten, in die bedrückende Stille. Dann hinkte Felix einen Schlitt ?8 Ker iu Donate iiidi. (Fortsetzung folgt.) tttM CompromM'ut, Von m. Sorcetta. In der gemüthlichen Eßstube bei Generals hat sich, wie allwöchentlich, der fröhliche Kreis der Intimen zu, sammengefunden. Um die Gashängelampe ist ein grüner Seidnschirm gesteckt, auf dem Tische stehenGläser und Krüge jeglicher Gestalt, in der Ecke hat ein Fäßchen Münchener" Platz gefunden, und der Duft der Cigarren mischt sich mit dem der. Syrngfl,' der durch die weitgeöffnen Fenster mächtig einströmt, 'Mti dem Glockenschla, a zehn erhebt sich die Generalin auS ihrem Lehnstuhl, liebkost im Vorbeigehen des Ältten Wange, der zärUich einen Kuß auf die ferne welke Hand drückt und gleitet leise aus dem Zimmer. Man rückt etwas zusammen, einige Pfeifen wagen' sich hervor und . n. L 1 v 1' t v verharren oen jaim, uno. yte qjoq ntnlt BaMmme'Les' Kicken 'HauptManÜS ' überbietet, alle übriaen an grgst. und.ewaey Anekdoten. -.Dit
zerren lachen und trinken, man' ist in dieser Ecke fidel wie immer. Ganz anders schaut es am andern Tischende aus. Dem alten General gelingt es heute nicht, seine berühmte, liebenswürdige Heiterkeit der nächsten Umgebung mitzutheilen und unter den weißen buschigen Brauen hervor beobachtet er scharf einen hübschen Lieute-
nant, der verstimmt vor sich hinbritet und ab und zu an einem Brillantring dreht, als wäre er dem Ringsinger der linken Hand etwas unbequem enge ge worden. Der General beugt sich vor und sieht dem zungen Mann fest in s Gesicht. Na Laskow. was ist denn mit Jhnen los? Ist das auch ein Bräutigamsgesicht?" Der Lieutenant fährt zusammen. Herr General!" Lassen Sie nur, lieber Laskow, ich will mich nicht in Ihre Geheimnisse drängen. Aber kommen Sie ein volles Glas auf das Wohl Jhrer lieben Braut! Ein Prachtmädel das! Sie stoßen an. aber der Lieutenant verschluckt sich und braucht eine ganze Weile, bis er sich von seinem Hustenanfall erholt hat. Die Uebrigen werden aufmerksam, der unermüdliche Anekdotenjäger verstummt und ein Nachbar flüstert dem General einige Bemerkungen zu über langwierigen Brautstand", Mißhelligkiten,die daraus entstehen " Da klopft der General an's Glas: Meine Herren, eö ist heute eine ausnahmsweis schöne Maiennacht, lassen Sie uns mit unsern Gläsern hinaus auf die Veranda wandern, da will ich Ihnen eine Geschichte erzählen." Alle sind glücklich, daß eine peinliche Situation also zum Abschluß gebracht wird, und überbieten sich beim Umzug in fröhlichem Eifer. Die Gläser werden frisch gefüllt, Pfeifen und Cigarren neu in Brand gesteckt und der General beginnt. Es ist schon lange her, meine Herren! Ich war damals noch jung und der Held meiner Erzählung mein bester Freund. Ja sehen Sie dieser Freund! Er hatte manchen Fehler; war z. B. gotteslästerlich zerstreut und war so ein bischen Kraftmensch, so Einer, der mit dem Kopf durch die Wand will, wenn 'etwas nicht gleich nach feinen Wünschen geht. Aber daneben war er ein tüchtiger, braverSoldat und Alles in Allem ein wackerer Kerl, wenn er auch nichts mit dem biblischen Joseph gemein hatte. Eines Tages machte er aber die Entdeckung, daß er gründlich verliebt sei. Eigentlich war er's schon lange, wollte sich's aber nie recht eingestehen, denn dieAngebetete flößte ihm mit ihrem imponirsamen", stolzen Wesen einen Heidenrespekt ein. Sie war ein bildhübsches Mädel, groß und schlank, so recht schaffen zur Soldatenfrau. Viel 'Uebriges hatten sie Beide nicht, aber sie wollten sich nun einmal haben und so verlobten sie sich auf Wartezeit. Na meine Herren! so 'ne Verlobung auf's Ungewisse hin .... .! Sind vie Herzen kühl und die Sinne nüch!ern. da mag's ja gehen. Sind aber wei jungfrische Menschen dabei im Spiel, oder schlägt auch nur einem davon das Herz etwas heißer unter dem Kittel, so ist das auf die Länge so 'ne Sache. Zuerst war Alles eitel Lust und Wonne. Der Dienst lange nicht so streng wie heutzutage gönnte den Verlobten viele Stunden zärtlichen Zusammenseins, und da verlangten dann die bärtigen Lippen mehr, als gut war, nach den rosigen der Braut. In einer schönen Maiennacht saßen die Verlobten im Gärtchen bei einem mageren Windlicht, und die Rosen blühten. Das Mädel sah bildschön aus, die .Luft erzitterte förmlich von all' dem Blühen und Werden, und meinem Freund wurde der Waffenrock heiß und die Halsbinde enge. Er nahm die Braut in die Arme und küßte sie lange lange und preßte sie an sich, als wollte er sie nimmer lassen. Erst schmiegte sich dasMädchen eng und fest in seine Arme, aber plötzlich riß es sich los. sah ihn mit nassen Augen verängstigt und hilflos an und floh wu ?in verscheuchtes Wild in's Haus. Von diesemTage gab es selten mehr :in Alleinsein zwischen den Beiden. . So war ein endloses Jahr vergan je. Mein Freund sah elend aus. lnd aus dem fröhlichen Gesellen Wa Kovkbä'naer arworden. Mit dem Mädchen' ging eö nicht besser. Sie wurden sich, fremd, ohne daß etwas Greifbares zwischen i.hnen lag. Es kam zu keiner gemüthlichen Aussprache mehr, geschweige denn zu dem uralten und doch ewig neuen unvernünftigen Geflüster zweier Llebenden. Da mußte ern End? gemacht werden und langsam kroch der Entschluß zu seinem Herzen hinauf: Besser Alles, als eine unglückliche. Ehe, In diesen Tagen wurde der sögenannte GoldHnkel, dessen klingende Zustimmung zur Heirath so lange erstrebt und endlich txo war, erwar tet. Ihm zu Ehren war der engere Verwandten- und Freundeskreis zum rm in. . . , , w L'.f . Cl .f. Aliiiagessen geiaoen uno v,e w9cic genheit wollte mein Freund denutzen, durch Vermittelung de2 Onkels die Sache ein- für allemal zu erledigen. Schweren Herzens kam er direct nach einer Felddienstübung hin. hatte gerade noch Zeit, den Staub, abzuschütteln . . c ' v" n.' 1.-.: uno muroe oann n oa jpuwtyim merchen führt, wo die Braut eben mit. dem Aufstapeln der sebstgenahten Aussteuer beschäftigt war. Wie sie jhm die Wange entgegenhielt, nesielte er am Säbelgurt herum. Ein Judaskuß. nein! das Mädchen fte&li Qnü Lebenskraft in irgend ei, nem Theil eures vustems, oder ist euer Rzr-i vensystem zerrüttet durch, unvchs LbenSarj oder irgend welch Ursach Thsilt mir ur Fehln it nd Ä tzill nzch gern, schniben wgs mi, a Qeißen hals, da ,ch auch Hilfe JZchsendig batte. Ferner sende ich auch frei 4 5!kpt eine einsachm Hausmittels, das ich rettete. Verschiebt niSt aus Norgen, va ihr heuiz thu sollt. QSreitt unter Oeischlu eine. Crteftt für Eai-Cntecrt an. Z$crzz C Y. Y, Cc? 05 fo
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C H. C. POMEROY, gegenüber der macyie einen ?chiiU gegen iyn, say ihn an und öffnete den Mund, als wollte es etwas sagen, blieb aber dann doch stumm. Es schob die Wäschestöße etwas zusammen und stellte ihm einen kleinen Imbiß hin weil das mit dem Essen doch noch etwa eine Stunde dauern könne." Dann zog das Mädchen sich unter dem Vorwand von Haushaltungsgeschäften zurück. Der armeVursche empfand die Pein der Situation um so heftiger, weil er jetzt, so unmittelbar vor der Katastrophe, die Courage verloren hatte und absolut nicht mehr wußte, wie er die Sache anfassen sollte. Und nun das Essen die Menschen die Glückwünsche ! Unmöglich! Er saß vor seinem Teller, drehte Brodkugelch?n und warf die Leinenschätze, die hier so säuberlich und friedlich 2'fgespeichert lagen, durcheinander ' rin nein er mußte fort! - U . es war bereits zu spat: denn 'r der Thüre trat ihm die Braut entgegen, um ihn zum Essen abzuholen. Die Vorstellung war leidlich vorübergegangen, die auffällige Mißstimmung des Bräutigams einem korverlichen Uebelbefinden aufgerechnet worden und das Essen verlief, Dank des recht gemüthlichen Onkels, sogar ganz heiter. Die junge Braut sah glücklicher und zufriedener aus wie seit Langem und warf nur ab und zu einen besorgten Blick auf den Bräutigam, der ganz gegen seine Gewohnheit Glas auf Glas hinunterstürzte. Seine Augen glitzerten unruhig, das Gesicht glühte und dieHand umschloß krampshast die. zusammengeballte Serviette, als wollte er sie gelegentlich als Wurfgeschoß benützen. Nun brachte der Onkel einen Toast aus,- selbstverständlich auf das glückliche Brautpaar, und mit den SchlußWorten: Was lange währt.wird guts, wandte er sich direct an meinen Freund, zwingerte vielsagend mit den Augen und rief ihm ein lustiges Ex" zu. Dieser fuhr zusammen, warf einen verzweifelten Blick auf all' die fröblichen Gesichter und gefüllten Gläser, die sich im ttling-Kling mit dem semigen vereinigen wollten und wie er sich nun anschickte, auf seine hoffnungslose Zukunft sein Glas zu leeren, verschluckte er sich und suchte den heftig folgenden Hustenanfall hinter derSer viette, die er aus dem Hinterzimmer mit herübergebracht hatte, zu ersticken. Aller Augen waren auf ihn gerichtet. der tn seiner rncht unbeträchtlichen Länge, hilflos wie ein kleines Kind, dastand. Zuerst trat eine athemlose Stille ein, der aber plötzlich ein homerisches Gelächter folgte. Wie er stch erstaunt nach der Ursache dieser allgemeinen Heiterkeit umschaute, hielt ihm der Onkel, sich vor Lachen krümmend, das lang herabhangende Ende seiner Serviette vor die Augen, während einige Damen zu Salzsäulen erstarrten und die Braut blutubergossen vor sich hinsah . . . Die Serviette o über die entsetzliche Zerstreutheit! war nichts anderes als ein veritables FrauenHemd! Die zierlichen Aermel und der Ausschnitt mit feinen Shitzen besetzt - ein Kunstwerk aus der Hinterstube mit den Leinwandstößen! Tab leau! Der Unglückliche taumelte in'S Nebenzimmer und sank kraftlos in einen Sessel. Compromittirt!- Er hatte das Mädchen compromittirt. Und das gerade jetzt nun gab es kein Zurück mehr! Er stöhnte auf vor unsaglichem Schmerz, Da leaten sich zwei weiche Arme um seinen Hals und eine liebe Stimm: flüsterte ihm in'S Ohr: Laß sie lachen, was schadet daS uns? Bald sind wir Mann und Frau und dann Er küßte ihr den Rest der Rede von den Lippen. Ihr Kopf lag wie in alter Zvt an seiner Brust und in den Augen laa eine Welt ein Paradies, das er verloren geglaubt und nun in höchstem Entzücken wieder gefunden hatte. - Und dieses Paradies, meine Herren es umschloß die Beiden bis in's hohe Alter hinauf; nichts gar nichts konnte sie mehr daraus vertreiben! . Es dauerte eine aeraume Weile, bis sich der kleine Kreis so weit gesammeli hat, um den alten Genera! und seint Gattin hoch leben zu lassen zu können.' Dann trennt man sich. Der Lieuteant bat feuchte Auaen. Er reicht Cem Gastgeber zum Ms6M leyan:' Ich danke Ihnen, Herr General. Sie sind Alle gegangen. Der. Diener hat abgeräumt, der General schießt die Cigarren ein. sieht nach Thür und Thor und dreht die Lampen ; ab. Auf dem guten Gesicht liegt eö wie friedliches Abendroth. Er steigt nach oben. .Kommst Du endlich. Alterchen?.Ja. es war eine lanae Sitzuna: aber sie hatte, glaub' ich. einen schönen Zweck. Gute Nacht, mein MuUchentZ e l t v c n U u n g. Lump: J:txx Nichter. ich hätt' jetzt grad Zeit. .önnt' ich nicht einen Monat adsiken? Wissen S'. ich fürcht' immer, ich sielV doch die nächste Zeit wieder waS an! Benutzte Gelegenheit. Sie: Findest Du nicht, daß unser Ba vy recht leidend aussieht? Er: Ja. ich meine auch. Du tyatelt gut. Dem Klo 'licrspik! für einige Zeit auszusehen. Allzu ängstlich. Badearzt: liehen ie gar nicht ins Concert. Herr Meier? Meier: - Ja. - glauben JS denn, dav das meiner Leber aeiund ist
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E VN m o ß ? W fi Poft.Osfiee. Indianapolis, Ind. - Sie - Mmm nbüns ist daö einzige Blatt in Sndiana, weitu Interessen des Volke? gegenüber der Macht de? Plntokraw dertritt. U Organ des Bolkeö und nicht einer Partei oder Parteiin. teressen kämpft sie unentwegt fök ' Freiheit u.Necht uf allen Oxiden U LebenS. Die Arbeit des Bolket ist tv Schöpferin allei Wohlstandes und da rum wirken wir für solche soziale Re. fycrarn, welche die Arbeit zu? sreude. bringenden Luft, statt zu? nieöerd.ruckende Lafi machen. Jede? fortschrittlich Gesinnte, sollt. es al moralische Pflicht empfinde Lese? btt JMena Tribüne z seta Das ZtichhkMge Sonntags - Vlait bietet eine Fülle unierhaAenben QUSsffts. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, beS SonntagSblattS Zc, beider zusammen IS ttS., per Woche oder G8 Gt&. per Monat. Durch die Poft versandt, kostet da4 Tageblatt $& daS SonntaaSölatt 03 pe? Iah?, beide zusammen HL i OoksnZbezshlnnz, FVNlKMchen aller Art werden rasch und billig auS. geführt. OintrittSSarten. Qsitwngen. GotxQitatipztü, Netbnnngen, OesSSftSLarteu, OtUmvf LirLnls, yrogrsm? n. f. ö, ftr Geschäftsleute nd vereine derber geschmsSvoll aukLrfiiZrt, Hüll WMH M u.ni - ! vlU 39
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