Indiana Tribüne, Volume 19, Number 360, Indianapolis, Marion County, 14 September 1896 — Page 2

Jndisna Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonntagö. Die tägliche .Tribüne- kostet durch lenZtlaec 1 entl per Woche, die Sonntag, ..Trlbüne'I et per Joche. Leide fufax' IS ent oder 65 rat per oat. Per Post ankerhalb de, Htdt ieschikt U Vorautbtilun2 V p, lahr. omi 10 CÜ& labama etrake. Indianapolis, 3nd., 14 Sept'br 1L96. Mondscheinler in Oeörglä. Arme Schelm? in des Wortes wettePer Bedeutung sind die Mondscheinler, aber wer auf einer Reise durch den Staat Georgia jemals diese bedau ernswerthen Menschen, mit Stricken an einander gefesselt und von einem Sich:rheitswächter, dessen Gürtel mit Revolvern gespickt ist und dessen ungewaschener Mund von Fluchen wie a bakssaft überfließt, geleitet, gesehen hat, wird ihnen seine Sympathie nicht versagen können. Dieser SicherheitsWächter, der Countysheriff, sieht aus, als gebühre ihm ebenfalls ein Platz in der geschlossenen" Gesellschaft, und in der That wird er nicht selten von diesem Schicksal früher oder später ereilt. Seine bitweise Autorität erfüllt den Sheriff mit unbeschreiblichem Stolz, der so recht in der Herablassung zu .Tage tritt, mit welcher er von Zeit zu 'Zeit seine scheuen Gefangenen mit ei nem Stück Kautabak regalirt. Die Mondscheinler wissen, daß sie sich in Teufels Küche befinden und daß der Weg zum Gericht für sie in einem mehr oder minder langen Verlust der Freiheit enden wird, allein sie . vermögen nicht einzusehen, warum sie nicht die winzige Maisernte, welche sie ihren steinigen Bergen abringen, nicht nach ihrem Belieben verwenden können, d. h. eventuell zur Herstellung von Bergthau", vulgo Schnaps genannt. Das Lesen ist dem von der modernen Cultur kaum berührten Bergbewohner ei ne unbekannte Kunst, allein sein thierischer Jnstinct kennt den Begriff Rache" genau und während er seinem Verhängniß entgegengeführt wird, brütet er finstere Rachepläne gegen den Angeber, der seine Mondscheinbrennerei den Beaniten verrathen hat. Wahrlies), wer einenTrupp gefangenerMondscheinler auf einem Zuge der North Georgia Eisenbahn gesehen hat, wie sie auf ihren Sitzen kauern, die eckigen Gestalten mit zerschlissenen Kleidern bedeckt, das wirre Haar über die heimtückische List verrathenden Augen in das bärtige Gesicht herabhängend. wird von Theilnahme ergrisfen. Aber einem ganz verschiedenen Eindruck machen diese verwahrlosten, halbwilden Bergbewohner, wenn man ihnen in ihren unwegsamen Wäldern und Brgen begegnet. Dort sind sie Herrscher und den Fremdling, der zufällig oder absichtlich in jene unwirthsamen Regionen eindringt, lassen sie keinen Augenbllck darüber im Zweifel, daß sie zur Vertheidigung der in ihren elenden Blockhäusern verborgenen GeHeimnisse schnell mit der Büchse bei de, Hand sind. Von einemunbeabsichtigten Besuch in einer Mondscheinlerhüttk entwirft ein Correspondent die folgen de interessante Schilderung: Eines Tages hatte ich auf einem Ritte meinen Wea in den Ausläusern der Blue Ridge MountaiNs verloren und wahrend ich mich in dem unwegamen Walde zu orientiren versuchte, bk' kam ich plötzlich eine verwitterte BlockHütte, die unter uralten Cedern ver steckt war. zu Gesicht; ein halb verfallenr Qnim iimnnf in kleinkZ Keböst "Vj j m 9 m w I Kaum hatte ich letzteres betreten und noch befand ich mich vor der Bloayud te. als ein baumlanaes. haaeres Weib dem erarautes öaar wirr um denKop hing, deren Mund mit Schnupftabak gefüllt war und deren Kleidung aus Lumven bestand, mir den Weg ver trat. Zu gleicher Zeit erschien rn der Tbüre ihr Sohn, ein Riese von Gestalt der in seinem Aussehen ein würdiges Pendant zu seiner Mutter war. Wik letztere war er barfuß und sein überaus ärmliches Gcwand bedeckte kaum seine Blöße. Da sein finsterer Blid nichts Gutes verhieß, beeilte ich mich meme offenbar unwillkommene Anwe senheit zu entschuldigen und theilte dem unheimlichen Paar mit. dak ick mich verirrt hätte. Augenscheinlich fand ich kemen Glauben und. als ich denWunsch äußerte, mir das Innere ihrer Hütte anzusehen und Einiges von ihren Ge räthen als Curiositäten zu erwerben, stieg ihr Mißtrauen noch. Der langt Kerl von Sohn würdigte mich aar sei ner Antwort, wahrend mir die Alte nur mit Widerwillen ihrSpinnrad und ihren Handwebstuhl zeigte. An der Wand hinaen mehrere Ge wehre. Pulverhörner und Kugeltaschen o c-i- -rr i i t ja . cr..Z aus siponumyaui, rociajc meine uu merksamkeit in nicht geringem Grade fesselten. Als ich eine in ein zweitesGe. mach führende Thüre öffnete, erblickte ich einen primitiven Apparat zum Scdnapsbrennen, neben welchem sich ein Hausen Mais befand. Wie em wtldes Thier sprang nun der Sohn vor mich, warf die Thüre zu und schleuder te mir einen herausfordernden Blick zu, während die Alte winselte: Sie falten doch ein BischenMondscheinen nicht für ein Verbrechen! Lachend versicherte ich ihr. daß ich mich um ihre Privatangelegenheiten nicht kümmerte; aber meine Worte beruhigten die Beiden offenbar nicht, denn der Sohn blickte ominös nach den Waffen an derWand, so daß ich fchließlich herzlich froh war, als ich mich wieder auf dem Rücken meines PferdeS befand." Solche Familien gibt es in den Bergen von Georgia Tausende und eine jede ist bereit, zur Vertheidigung ihrer gesetzwidrigen SchnapsbrennereiMord und Todtschlag zu begehen. Ohne Schule und Belehrung aufgewachsen, wähnen sie ihre Freiheit zu vertheidigen und können nicht fassen, warum man sie fesselt und Zn's Gefängniß wirft, trenn sie beim Schnapsbrennen erpiföi uerden. k . . . ,

Freie Liebe als Dogma. Fern von dem geschäftigen Leben und Treiben der großen Welt, an den idyllischen Ufern des Chowan in Nord Carolina hat sich der erste Act einer Tragödie abgespielt, deren Handlung die crasse, von verbrecherischen Jnstincten durchseuchte Ignoranz gewisser Schichten der eingeborenen Aevölkerung in grellem Lichte widerspiegelt. Das erste Mitglied der sich Sanctisied Band" nennenden Secte hat im ter den Kugeln der Regulatoren ds Leben gelassen und diesem ersten Mord denn Ut verübte Mordthat vndient keinen andern Flamin werden uhU sclsohne weitere Gewaltthaten folgen, da die ansässige Bevölkerung den festcn Entschluß ausgcspcoazen hat, mit der ganzen Secte aufzuräumen, wenn deren Mitglied sich nicht bald nach allen Richtungen der Windrose zerstreuen. Der Haß gegen die Secte ist begreiflich, denn ihr erstes Dogma ist freie Liebe und zahlreiche Familienbände sind durch ihre wahnwitzigen Lehren zerrissen worden. Ihr Grün der ist ein gewöhnlicher ??armardciter Namens Joseph Lynch, der noch vor wenigen Jahren auf einer Farm am Eurrituck Sund in Virginia sein tagliches Brot im Schweife seines Anaesichts aß. Von jeher ein Grüblcr, besaß Lynch Schulkennmisse, genug, um die Bibel lesen u können: w!e man-

eher Andere verstand er daö Gklesene aber nicht und die natürliche -,otge war, daß er, ein winziges Körnchen Wahrheit mit vielen Scheffeln Blödsinn mischend, eine neue Docirin aufstellte und sür dieselbe Proselyten zu machen begann. Da Lynch einen gewissen persönlichen Magnetismus mit einer primitiven Rednergabe besitzt, so gelang es ihm unter der ignoranlen Landbevölkerung einige AnHanger zu gewinnen. Dieser erste Erfolg ermuthigte ihn und aus einem gewöhnlichen ?reldarbeiter wurde er bald eine Art von Wanderprediger. Als solch?r traf er mit einem jungen Frauenzi nmer Namens Sarah Collins zusammen, deren Aeußeres recht attractiv war. deren Ruf aber sehr viel zu wünschen Lbria liefe. Diese Sarah ließ sich von Lynch ohne sonderliche Mühe bekehren und sie folgte ihm auf seinen Wänderunaen durch das Land. Allmälig entwickelte sich die mit einem scharfen verstände wie einer alatten Äunge begabte Sarah und sie wurde bald Lynch's Beratherin, die seine Grübeleien in die von lhr gewünschten Baynen zu lenken verstand. Unter ihrem Einfluß wurde Lynch zum Propheten". der sich und seine Anhänger als frei von allen Sünden hinstellte und daneben freie Liebe predigte. Die Zahl seiner Anhänger wuchs. Jungnnge und Jungfrauen, Väter und Mütter verließen ihre Familien und folgten dem falschen Propheten, der mit seinen Getreuen auf Geldern und in Wäldern campirte. Um seinen Anhängern ein besseres Asyl zu gewahren, dautevyna, im Laufe der vier Archen, die ex am Ufer des Eurrituck verankerte und von wo aus er seine Wanderungen unternahm. Mit stillem Grimm sahen die Bewohner jener Gegend dem Treiben zu, bis die Bekehrung" eines jungen, hübschen Mädchens Namens Matilda Petty eine Crisis herbeisührte. Ihr Vater schwor dem Verführer Narie und unter dem thatkräftigen Beistand seiner Nachbarn hätte er sein äforhaben, die Archen niederzubrennen. ausaeführt. wenn nicht Lynch davbu Wind bekommen hätte. Als er sich des Ernstes der Situation bewußt wurde, lichtete er die Anker und segelte in die Gewässer von Nord Carolina. Zuerst legten die Sanctificationisten" auf dem Chowan unweit von Edenton an. allein die dortigen Bewohner wollten von ihnen nichts wissen und vertrieben sie. Nun setzte Lynch mit seinen Getreuen die Fahrt den Chowan fi rm . " 1 t ! C C X .. l. eiwa du yjitutn umaui ou uuu uu einem idvllisck schönen Platze ainaen im verflossenen Juni seine Archen vor Anker. Die Ufer sind dort von Prachtvollen Cvvressen- und Mchtenwäldern eingefaßt, deren Frieden durch nichts gestört wird; das Wasser wimmelt von schmackhaften Fischen. Anfänglich wurden die Bewohner der Arcken wenig belästigt; als aber die Wirkungen von Lynch's verderblichen Pryselyten in den Familien der umwohnenden Farmer sich in höchst destructiver Weise bemerkbar zu machen begannen. forderten Letztere den GouverneurCarr zum Emschrelten aus. Dieser uklarte dem Verlangen stattgeben zu wollen, falls die Countybehörden ihre Ohnmacht offen eingestehen würden. Das war zu viel für die heißblütigen Südländer. Sie organisirten eine Gesellschaft vonRegulatoren und diese machten Nachts eine Attacke auf die Sat tificationisten". Als erstes Opfer fiel ein junges Mädchen- Namens Liza. Lynch und seine Anhänger versuchten keinen Widerstand, sondern begnügten sich damit, sich in den Archen vor den Kugeln der Regulatoren zu verstecken. Am Tage nach dem Ueberfall versenkten sie den Leichnam der Erschossenen im Wasser des Stromes, nachdem sie ihrer Märtyrerin" zu Ehren eine unheimliche Leichenfeier veranstaltet hatten. Den Schutz der Obrigkeit gegen die Regulatoren will Lynch nicht nachsuchen, da er es als den Willen Gottes verkündet, daß die Ungläubigen- seine Anhänger, die von allen Sünden rein sind, verfolgen werden. In ihrer geistigen Blindheit stehen die Sanctificationisten" treu au dem falschen Nrodbeten Lvnck und fernern s5nnT Sarah, welche die Schuld an als dem Unheil traaen. Die aanzen Voraänae sind fürwahr ein blutiger Hohn auf die vielgerühmte Aufklärung" unseres Jahrhunderts ' Hinter de youliyey. ' Wie reiche Heirathspartien zu Stande gebracht werden, lehrte ein ErPressungsproceß, welcher dieser Tage in Berlin verhandelt wurde und der wegen der in Betracht kommniden Perlon!tchke:tkn.e;n. größeres JntereIe lt

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anspruchk. Der Angeklagte. Kaufmann Hänel, ist vor einigen Jahren mit einer Fnm Geßler bekannt geworden, in derenBehausung vieleOfficiere verkehrten. Diese Dame soll nach seiner Angäbe eine besondere Liebhaberei haben,

in den höheren Kreisen eyeucye ner bindunaen zu stiften. Der Angeklagt nimmt an. dak 5?rau Gekler dabei in erster Linie ihre persönlichen Interessen wahrgenommen hat. Er will von iy aufaefordert worden sein, auch seiner seits sich mit der Vermittlung von Heirathspartien zu beiazastigen, vezw. ihr dabei behilflich zu sein. Als Lohn sei ihm ein Theil der Äermllliungsge bühr zugesichert werden. Zu den Of ficieren, die bei der Frau Geßler ver kehrten, aebörte auch der Premierlieu tenant v. Weller. Der Angeklagte habe nun im Auftrage der Frau wen lcr die Verhältnisse der bekannten Fa milie BSKow zu erforschen versucht, da Frau Geßler in Aussicht genommen hatte, eine Verbindung zwischen Fraulein Vökow und öerrn v. Weller zu Stande zu brinaen. Er sei Monate hindurch Abend sür Abend vor der Bötzow'schen Villa yerumpalroullliri babe versucht, mit Kutschern und ande rem Dienstpersonal Bekanntschaft zu machen, mit ihnen gekneipt unv o weiter. Er habe dadurcd ersayren, daß Fräulein Bötzow zu kemem Herrn in einem solchen Verhältnisse stände. daß daraus aus eme beabsichtigte :uer fiftthim n-srfiTnnVn ro-rb! könne. So y i ii w " dann habe er die Frau Geßler darauf aufmerksam macht, daß der Braue reibesitzer Bötzow das Land zu einer neuerbauten Kirche geschenkt habe, die demnächst in Gegenwart des Kaisers . c. rrt. o.. i:.r. emgemeiyi weroen ouc. ou, i Act habe Herr Bötzow dte Hulrmsiar. ten zu vertheilen, und Lieutenant v Welle? könne vielleicht dadurch eine Annäberuna an die Botzow'sche Zsamv lie erzielen, wenn er sich um eine Karte bewerbe. Lieutenant v. Weller habe dies Mittel auch benutzt, ob es aber zu einer näheren Bekanntschaft gekommen könne er. der Angeklagte, nicht wissen Lieutenant v. Weller habe sich in diesem Frühjahr mit der Tochter des Commerzienraths Gilka verlobt. Der Angeklagte behauptete, daß er auch bei dieser Partie im Geheimen die trei bende Kraft gewesen sei. Er habe an nehmen müssen, daß Frau Geßler vom Lieutenant v. Weller honorirt werden sei. und dak ihm der m Aussicht ge stellte Lobn vorenthalten werden solle. Der Angeklagte hat sodann eine Anzahl Briefe an den Premierl:eutenant v. Weller gerichtet, in welchem die versuchte Erpressung gefunden wird. Er drohte zuletzt, einem Abgeordneten das ganze Material zu untervreuen, damit dieser im Reichstage darüber Vortrag halten könne, wie unsere Gardeomnere nur nach Geld beuathen". Lieutenant v. Weller bekundete. dak er seit etwa neun Jahren m freundschaftlicher Weise im Hause der Frau Geßler verkehre. Er habe wohl aewukt. dak dme neb nnt der Ber mittlung von Heuathen in den höheren Ständen befasse, und auch das Gefühl gehabt, daß sie es nicht in uneigennutzl aer Weise thue, obgleich ein Beweis hierfür nicht vorhanden sei. Was ihn angehe, so habe Frau Geßler ihm woyl gesprächsweise die Namen der Damen Bötzow und Gilka genannt, aber nie r . r . es. m.V. V .i. ci zivlscyen lyncn cic neoe vavvi! yc Wesen, daß sie ihm zu einer Verbinduna behilflich sein solle. Daß er sich an Herrn Bötzow zur Erlangung einer Karte für die Kircheneinwelyung gewandt, sei ricktia. Es sei dies schrittlich geschehen, und auf demselben Wege habe er den Bescheid erhalten, daß alle Karten bereits vergeben seien. ' Er habe der ??eier)ann unter dem aroken Publikum stehend beigewohnt. Von irgend emer versuchten Annäherung semerseits an die Familie Bötzow könne keine Rede sein. Fräulein Gilka. seine jetzige Braut, habe er seines Wissens zum ersten Male aus emem subscriptionsballe gesehen und dann bei deren Tante, der ??rau Stadtrath Phalandt. kennen gelernt, es sei ihm aber völlig neu, daß irgend eme Person, sei es offen oder im Geheimen, ihm Dienste geleistet habe, um eine Annäherung an die Gilka'sche Familie zu bewirken oder zu fördern. Frau Geßler räumte em, daß sie sich gewerbsmäßig mit ver Vermittelung von Heirathspartien befasse. Dem Lieutenant v. Weller habe sie indessen nach dieser Richtung hin keine Dienste geleistet. Sie habe dem Angeklagten zwar gesagt, daß er für seine Thätigkeit honorirt werden würde, da sie in Betreff des Herrn v. Weller aber eine Wirksamkeit nicht ausgeübt habe, so könne sie auch keinen Anspruch auf BermsUklungsgebühr erheben. und ebenso wenia komme dem Angeklagten eine Entschädigung zu. Der Gerichtshof verurtyettte den Angeklagten zu sechs Monaien Gefängniß. Ersatzmittel für Hanf. Der Ginster (Hasenbram) hat Auöficht, sich aus einem lästigen Unkraut ZU dem Range einer Jndustriepflanze emporzuschwingen. Der Ginster wächst überall in trockenen Wäldern, auf Hügeln, Sandböden und torfigen Haiden und bedeckt stellenweise ausgedehnte Flächen. Dieser Strauch, der bisher nur zu Besen, als Zaunbusch oder zur Feuerung verwendbar schien, besitzt nun unter seiner Rinde eine derbe Gespinnstsaser. die ein gutes Ersatzmittel für Hanf abgiebt. Thatsache ist ja, daß die Fischer an den KUsten Kleinasiens schon seit langer Zeit aus der Ginsterfaser ein Gespinnst gewinnen, das sie jedem anderen Stoff zur Herstellung hrer' Netze vorziehen und zwar aus oem Grunde, weil diese Faser im Wasser keiner Veränderung unterworfen ist. Auch in anderen Gegenden wird die Ginsterfaser selbst zur Herstellung von Seilen und Geweben benutzt. Der Ginster, welcher für solche industriellen Zwecke statt des Hcmfes verwendet werden kann, gehört den Arten behaarter Ginster (YellisNl pil08a), deutscher Omster (O, germa nica) und englischer Ginster (S. anßllcal an. Die Faser wZrh aus der

?iZnde der Zweige gewonnen, nachdem sie einer besonderen, wenig kostspieligen Röstung unterworfen worden ist. Während des Winters werden die gerosteten Pflanzen gebrochen und die gekämmten, gereinigten und geglätteten Fasern mit dem Spinnrad gesponnen.

Gewohnlich laßt sich aus dem Garn nur grobes Zeug für den Hausgebrauch oder zu Packzwecken .weben; aber es schein!, das; sich aus der Gmsterfaser. wenn sie entsprechend geröstet und bearbeitet wird, auch feineresZeug i r in . f n-tc-Uno gcjcqmciuujc ;ociiciuungiuc herstellen lassen, welche den aus Hans erzeugten gleichkommen. , Die dreizehnte Rippe. , In neuester Zeit ist man auf das Vorkommen von Halsnppen beim Menschen aufmerksam geworden und hat deren praktische Bedeutung erkannt. Daß die Halswirbelsäule zuwei len eine ihr nicht zukommende Rippe trägt, haben zuerst die Anatomen bei Leichensectlonen als emen zufälligen Befund beobachtet, ohne daß die praktische Medicin ihm Wichtigkeit beigemessen hatte. Die Anatomen haben festgestellt, daß sich eme solche dreizehn-, te Rippe oberhalb des Brustkorbes dadurch bildet, daß die vordere Wurzel des Querfortsatzes des siebenten HalsWirbels sich ungewöhnlich lang entwickelt und selbstständig wird. Die Hasrippen gehörten deshalb zu den entwickelungs - geschichtlich interessanten Thatsachen, zugleich zu den anZahl überaus reichen Varietäten am menschlischen Körper.. Sehr häufig verräth sich die Anwesenheit von Halsrippen bei ihren Trägern während des ganzen Lebens nicht durch die geringsten Beschwerden, oft genug werden sie aber auch nicht als Ursachen vonKrankheltserscheinungen erkannt. Auf Rheuma tismus. Neuralgie. Uebertreibung oder Stimulation werden oft Beschwerden zurückgeführt, welche durch die Halsrippen hervorgerufen werden. Zuerst wurden die Chirurgen auf sie aufmerksam, weil-die Halsrippen oft durch Druck auf die Nerven und Gefäße des Halses oder durch Bildung von Kno chenauswüchsen Geschwülste erzeugen. Aber auch Erkrankungen der Lungen und andere innere Leiden können die Halsrippen vortäuschen. um Vom Vankee-Aberglauben. Dieser Tage ist aus der Feder von sTIlZL cvtr ' i tr I . -5 iiiiüii oynzon ein inierenanles Büchlein über alten Volksaberalauben und entsprechende Volkssprüche in den CT v --1 i . . r r 2leuei,glano-siaaien erschienen. 12m Theil des Inhalts könne Zwar ebenso gut für andere Winkel der Erde passen oder t doch tn allen Staaten der Union in sehr ähnlicher Gestalt anzu treffen: manches Andere aber träat einen ausgesprochenen örtlichen Charakter. Als Beispiele hierfür 'mögen die folgenven merkwürdigen Sprüchlein angeführt sein: Wenn jemand eine Scblanae tödtet, so wird.wenn er dieselbe aufhängt, Reaen fallen, wenn er sie aber ver gräbt, so wird schonesWetter kommen. Wenn du in ein neues Haus Ziehst, so schicke stets ein Laibchen Brot und eine neuen Besen voraus. Trage eine Zwiebel, in der Tasche, und vu knegst bestimmt keme Krampsamkälle. Beschneidest du deine Fingernägel am Freitag, so wirst du eine Woche lang Zahnweh haben. Wenn an Männerkleidern noch die kleinen Kärtchen des Verkäufers hängen, so ist dies ein Zeichen, daß die leider noch mcht bezahlt sind. Eine Person mit sehr Hellem Haar wird allemal unschöne Augen haben. Wenn du einen Mann siehst, welcher das 'eine Hosenbein im Stiefel hat und das andere nicht, so wisse, daß dieser Mann Geld zu verleiben bat. Findest du in deiner Tasse Theesatz schwimmen, so wiste. daß du Besuch bekommen wirst. Wenn die schwimmenden Bestandtheile weich sind, so wird eine ??rauensverson kommen: sind sie aber hart, so kommt einMann. (srno sie lang, so kommt eine hochgewachsene, schlanke Person, in anderem Falle eine kurzgewachsene. Wenn ein Mädchen oder eine Frau die Erste von der Partie ist. welche den Theesatz in ihrer Tasse schwimmen sieht, so darf Alles sagen: Die hat einen Anbeter." Nimmt man den Satz aus der Theetasse und wirft ihn unter den Tisck. so wird der Besuch den ganzen Abend dableiben; laht man ihn aber in der Tasse, so wird der Besuch sich nur vorübergehend aufhalten. - Wenn du eine 5?isckaräte in den Hals kriegst, so ziehe an deiner großen Leye, und die Grate wird herauskommen. Vom Pflücken von Brombeeren träumen, bedeutet, daß man krank wird. Wenn du dich gleichzeitig mit einer anderen Person an demselben Handtuch abwischest, so ist dies ein Zeichen. oatz Ihr beide mst einander ln Streit rommr. Schaukelst du einen leerenSckaukel stuhl, so wirst du damit Mißgeschick brinzen. Wenn ein Mädchen die Brotschnitte dick schneidet, so ist dies ein 5ieicken. daß sie eine gute Stiefmutter sein wird. Das. Kind. ' welches lanae Tiinatt yak, wiro iung sterben. So weit diese Blumenlese. Dem . . . . ' y - letzteren Spruch nach scheint es frllber m 'ceuengland sehr wenige erwachsene Langfinger gegeben zu haben. unausmernam. fremder (auf der Hochzeitsreise): Die Rech, nung stimmt nicht, so oft ich auch zu sammenaddire. Frau W.irthin!" Wirthin (zu der jungen Frau): Sie thun mir auch schon leid, Frau'cden: mein Mann gälte den ganzen Morgen Zah. len addiren sollen, wie! wir auf der Hochzeitsreise waren .... !" Kindliche Loaik. Willn: Dein kleines Brüderchen' sieht aber recv! oiag aus!" fcua: mRtin Wunder, sie geben ihm ja auch nichts weiter als tmtt ... l l 5".iic? ,r,niey. . , . .

Gemeinnütziges.

Um den lästigen Geruch, tn junge Zwiebeln den Messern mittheilen, rasch wieder zu beseitigen, gibt es ein einfaches und doch wenig bekanntes Mittel. Man reibt die Messerklinge nur fest mit trockenem Salze ab. Alle hölzernen Sachen trocknen aus und zeigen sich den Augen der ahnungslosen jungen Hausfrau niit klaffenden Fugen und Rissen. Hat man keinen feuchten Raum, um diese Dinge aufzuheben, muß man sie wenigstens mit groben, nassen Tüchern bedecken, welche man öfters anfeuchten muß. Ebenso wie Holzsachen leiden übriaens auch alle Rohrstühle,. Waschund Reisekörbe, welche der Sonne ausgesetzt werden. Sie müssen öfter mit feuchten Tüchern abgewischt werden. wo Körbe aus Rohrgeflecht aber auf dem heißen Boden. stehen, müssen diese auch mit fiickiten Tüchern belegt werden. Englische Silberseife, mittels welcher man Silbergegenständen unter Anwendung einer weichen Bürste hübschen Glanz verleihen kann, wird hergestellt, indem man in 2 Thei len welchenWassers 2 Theile sogenann te Marseiller Seife (reine Olivenölseife) löst, den gebildeten Seifenschleim vom Feuer nimmt und in denselben 6 Theile feinst geschlemmter Kreide em rührt. Man bringe die Masse in beliebige Formen und lasse sie darin erstar ren. Regenwürmer sindunse ren Topfpflanzen sehr verderblich, da sie auf den kleinen Raum des Topfes beschränkt, die Erde des Wurzelballens durchwühlen, die jungen Faserwurzeln abfressen, auch sehr oft die Abzugslo cher imBoden verstopfen und somit das Abfließen des Wassers nach unten hindern. In unangenehmer Weise machen sie sich auch dadurch bemc:klich, daß sie die Erde aus dem Ballen nach oben hinauswühlen. Man fängt sie leicht beim Untersuchen des ausgetopften Wurzelballens, ebenso beim Verpflanzen der Topfgewächse, wo sie beim Lockern des Erdballens bald zum Vorschein kommen. In größeren Töpfen oder Kübeln kann man die Regenwur mer aus dem Erdballen hervorlocken, indem man einen Blumenstab tief m die Erde hineinsteckt und nun durch heftiges Seitwärtsbiegen des Stabes die Erdmasse der betreffenden Pflanze erschüttert. Die Würmer verlassen sehr bald den Topfballen nach außen und können dann gesammelt resp, vertilgt werden. Daß die Gurken auch als Heilmittel dienen können, dürfte nicht allgemein bekannt sein. Der frisch ausgepreßte Gurtensast ist nämlich em recht gutes Mittel gegen Fieber, BlutWallungen. Gesichtsröthe und Blutspeien, besonders aber für Schwindsüchtige, wenn sich bei diesen die eigen thllmliche, umschriebene Wangenröthe zeigt. Der Gurkensaft ist überhaupt ein erfrischendes, die Verdauung stärken des, die Lunge erleichterndes und die Hautausdünstung förderndes Mittel. Er wird gewonnen, wenn man auf die geschälten und m dünnen Scheiben geschnittenen Gurken etwas Salz streut und sie 15 Minuten später auspreßt. Zur Erhöhung der kühlenden und auflösenden Eiaenschaften des Saftes macht man ihn mit etwas Weinessig säuerlich. Ob st flecke in Leinwand können dadurch beseitigt werden, daß man den Fleck auf zeder Seite mit gel ber Seife reibt, dann ein Stück Perla sche in das Tuch bindet und es in gut kochendes Wasser taucht. Nachher setzt man den befleckten Theil der Sonne aus, bis der Fleck verschwunden ist und wiederholt das Versahren, wenn es no thig sein sollte. -ÜmUngezieferzuvertrei ben, insbesondere Zimmerungeziefer. wie Russen, Schwaben und dergleichen, empfiehlt sich als billigstes, reinlich stes und untrüglichstes Mittel dieSonnenblume oder Sonnenrose (Etelrnn tlius annuus L). Mehrere solche Blu men (blos die Blume) unter KüchenHerde. Kästen. Betten, etc. gelegt, befreien absolut jede Wohnung. Es ist rathsam, diese Blume - längere Zeit selbst im trockenen Zustande, unter den Herden und Möbeln liegen zu lassen. Fußschweiß, wennernicht nur von vorübergehenderSchwäche ode, unpraktischer Fußbekleidung, sondern. was meistens der VtaU. von kranken und schlechten Stoffen im Innern herrührt, muß durch Allgemeinbehandlung, ja Nicht ausschließlich lokal, ku rirt werden,' und es empfiehlt sich dc vor Allem die Kneipp - Kur unter sach kundiger Leitung. B leichteren Fal len von Fußschweiß empfiehlt sich aN Wirksamesund unschädliches Mitte', pulverisirte Weinsäure; man beginnt mit kleinen Gaben, ein halber Löfsel reicht aus. Man wäscht die Füße in sauem Seifenwasser, dem etwas Sal? beigemengt ist. gießt die Füße rasch kalt ab. läßt sie durch Umhergehen trocknen und pudert sie dann mit der Weinsäure ein. opyasunv seilet relnigt man mit einer Mischung von drei Theilen Petroleum - Aether und einem Theil Spiritus, Man taucht ein lei nenes Taschentuch in die Flüssigkeit und reibt damit die Polsterung der Möbel tüchtig ab und dann mit einem trockenen . Tuche nach. Auf vorhandene ftle gtcßi man eru etwas Waer. verstärkt die. obige Lösung durch etwas mehr Spiritus und verfährt damit wie vorher beschrieben. Ent schuld iau na. Back. fisch: Denke Dir. Mama, der Herr Referendar hat mich soeben dreimal geküßt!" Mutter: - Warum hast Du denn, nicht gleich abgewehrt?" Back stsch: Ich konnte ja nicht wissen, wie oft er mich küssen wollte!" Verunglücktes Compl iment. AeltereS Fräulein (zu einem Herrn): Ich kann nicht begreifen, wie manche Damen ihr Alter verleug nen. Ich zum Beispiel würde j.d rzeit mein richtiges Alter angeben." Herr: Aber bitte, Fräulein man würde 5bnen nie glaubend .

Osm nusrsnVe.

Die seit einem Monat mit größtem Eifer fortgesetzten Reblaus - Untersuchungen in der Gemeinde Sausenheim bei Grllnstadt ergaben bis jetzt sieben inficirte Stellen, gegenüber den im vorigen Jahr aufgefundenen 1082 verseuchten Stöcken, ein Beweis dafür, daß der Hauptherd unschädlich gemacht ist. Es handelt sich ohne Zweifel um Spritzinfectionen. Die Ausrottung von drei Morgen Weingelände wurde durch die ComMission beschlossen. E ! n h ü b s ch e r B e i t r a zu dem Capitel Tricolorenhatz" wird aus Diedenhofen berichtet. Eine dortige Behörde hatte aus Schlesi-n 5andtücher bezogen und in ihren Geschäftszimmern in täglichen GebrauÄ acnommen. Längere Zeit wurden die Tücher für ganz harmlos gehalten; auf einmal entdeckte der Chef, daß in das eintönige Grau buntfarbige Streifen, welche die gefährliche Tricolore des westlichen Nachbarlandes darstellten, eingewoben waren. Sofort ernstliche Berathung über diesen die Ruhe und Sicherheit deö Deutschen Reiches gefährdenden Fall und Beschluß der schleunigen Außergebrauchsctzunz, sowie Entfernung der unheimlichen Olijecte aus den Bureaus und sichereBergung derselben hinter Schloß undRieael. Alle, die um die Sacke wuktcn. athmeten wieder auf, als die energische That vollbracht und die abscheulichen Handtücher, mit denen do:f nimmer mehr patriotische Hände abgetrocknet werden tonnten, m sicherem Verwahrsam ihrem Verderb überantwortet waren. Ueber der Stadt Ulm entlud sich kürzlich ein schweres GeWitter. Der Blitz schlug in den Telephonständer auf dem RussischenHof", nft sechs Drahte ab und brachte alle Bleisicherungen an der elektrischen Veleuchtung zum Schmelzen. DerSchlag war furchtbar, sämmtliche Raume des Hauses, bis in den Keller hinab, waren momentan ein ??euermeer. alle metallenen Gegenstände glühend heiß, auch dieMenschen spürten eine stechende Hitze im Gesicht und an den Handen. Die Gäste der Table d'hote eilten zu Tode erschrocken in's Freie. Auch auf dem benachbarten Telearavben- und Telephon-Amt' war der Schlag, nach wurttembergischen Blattern, von furchtbarer Gewalt. ' 70 Televbonleitungen wurden zerstört. Der Strahl sprang dann vom RussischenHof- auf den Telephonstander des .Euroväi. schen Hofes", warf in der Nachbarschaft eine Frau am Herde zu Boden, ebenso zwei Arbeiter in einer Mähe rei. In der Eberhard'schen Fabrik wurde der Gasmesser in tausend Stücke zerschlagen. Ein Serr. der in Geislingen im Moment des Blitzstrahles die telephonische Verbindung mit Utm erwartete, wurde niedergeworfen uno verlor vas Geyor. Aus Toulouse kommt folgende ebenso erstaunliche als ergötzliche Mähr. Ein Kaufmann NamenS Adolphe Collonques hatte bei dem Handelsgerichte der durch ihre eigenartigen Wahlverhaltnisse berühmt gewordenen Stadt ein Urtheil erstritten, demzufolge lt Orleans-Bahngesell-schaft wegen Beschädiauna eines Lerrn Collonques aehöriaen Senttasses zu 441 Francs Schadenersatz verurtheilt worden war. Mit diesem Urtheil ausgerüstet, sandte der grimmige Sensfabrikant einen Gerichtsvollzie her in Begleitung zweier Zeugen mit einem Zahlungsbefehle und der Drohung, im Falle seiner Forderung nicht sofort entsprochen wurde, eine Pfändung vornehmen zu lassen, in die Aureaus der Gesellschaft. Der mit der Abfertigung der zuridischen Reclamationen betraute Beamte erwiderte, dak i . - -. ' M die eseujchast gegen das sie verur tyellede Erlenntnik Berührn einae. legt Habe, und verweigerte deshalb die Bezahlung der verlangten 441 Francs. daraus vegav nch ber Gerichtsvollzieher strackö auf den Bahnhof und vfändete einen soeben von Paris angekommenen Perfonenzug, der eine slunoe vater wieder abaeben snmNatürlich nahm man auf Kies- nf?m, , I w -wifc.. Sitnt ra :: r: r. i . c . vuua umf yiuujityi uno lieg den JUg irog oer rurmtvaren 3?,- ta - - 7..yi v. A .X191..IY. -!-- 1 . ' cltuvvllzieyers uno Herrn i2,ollon, ques' zur vorgeschriebenen (Sfimh oampien. J , V V vDer Säbel Gltnm m. koczys, das Geschenk des Kis,rs Rußland an die ungarische Nation, ist ! V.- c:n !fi ' . . ' ' i uci i)iiouo)tji zgauptgruppe der Millenniums-Ausstelluna. im N. koczy-Zimmer auf dem ersten Stock - n vi ' 1 ausgestellt. Die .Klinge des Säbels trägt in Gold die Aufsckrikt? m, Rakoczy II. 1640". Die Scheide des ungarischen Zabels ist mit geschmiedetem Silber montirt und' mit nrniW ich ausgelegt. Aehnlichen' Schmuck zeigt auch der Knauf. In der Mitte oer aoelfchelde szeht man das vergokdete. Zu aravirtem Silber ausgeführte cm . . .n o Zappen neorg 'akoczys II., Fürsten Von Siebenbüracn. Der Säbel aelangte in der Zeit deS unaariscken !5relyeltskampses jn die Hand der Rus- .. " .. ' . sen. iebenburgtsche Damen hatten ihn dem General Bem zum Geschenke gemacht. Als das Zelt Bems den Rus-, sen in die Hände fiel, wurde auch der aoel ivre Beute und so aelanate die Reliquie in die Waffensammluna des Petersburger Hofes. Anläßlich feiner ruf,lfchen Studienreise nahm der Re ferent der historischen Ausstellung Dr. Szendrey den Rakoczy - Säbel in die lNe zener Objecte aus. deren leihweise ueoerla una vom ?iarenhose erbeten werden sollte. Der ungarische Handelsminluer naym die Intervention des österreichischen Ministers des Aeukern in Anspruch und der Zar -überließ die Reliquie bereitwilligst für. die Zwecke der Ausstellung bis zum 1. Auaust. Man hatte in der Ausstellung bereits aue Anstalten getroffen, um das kostbare Stück nach Vetersbura zurückzu. senden. Vorkehrungen, die sich jetzt als mzeriunua erwulen, baden.

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