Indiana Tribüne, Volume 19, Number 360, Indianapolis, Marion County, 14 September 1896 — Page 1

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Inland. Wetterbericht. Vielleicht etwas Regen heute Nacht. Schönes Wetter morgen. Gestrige Temperatur: Majimum 85 Grad, Minimum 67 Grad. Oöbissel'SWassertemperatur 80 Grad yoftdienst auf Straßenbahnen. Washington, D. 13. Sept. Der dienstthuende Generalpostmeifter ZoneS hat für die Poftbeförderung resp. Ablieferung durch Straßenbahn wagen die folgenden Bestimmungen erlassen : ES werden aus eine Probezeit von sechs Monaten ElerkS mit ei nem Sahresgehalt von $700 ernannt werden. Diese ClerkS sind genau so gestellt wie die PostclerkS auf der Eisenbahn. Nachdem sie ihre endgültige Anstellung erhalten haben, rücken sie zu $00 Gehalt auf und später, sobald ihre Dienstleistungen eS rechtfertigen, aber nicht vor Ablauf von drei Monaten, erhalten sie $900 per Sah?. DaS ist das Mozimalgehalt für diese Stellung. Tod eines alten Kriegöh elden. Q'uiney, 3ll, 13 Sept. Gene, ralmajor 3. D. Morgan, welcher im Bürgerkriege unter Sherman eine DiVision kommandirte und auch den mezikanischen Krieg mitmachte, ist im Alt'? von 86 Zahren gestorben. Er war Präsident der Cumberland-Armee und Schatzmeister der Soldatenheimath. Drohender Rassenkampf. Blythe, Ga., 13. Sept. Am Samstag Abend brachtehicr der Kaufmann A. M. Clarke einem Neger NarnenS Steve.Roland eine Schußwunde bei. Derselbe bediente sich in Gegenwart von Damen gegen Elarke so unanständiger Ausdrücke und schwang eine A;t so drohend, daß Clarke inS Hau ging und eine Flinte bolte. Der Streit wurde erneuert und Clarke schoß auf den Neger wiederholt und verwundete ihn am Arm und Körper, obgleich nicht gefährlich. Darüber gerieth die Negerbevölkeiung in solche Wuth, daß sie die Häuser der Weißen niederzubrennen drohte. Die Neger rotteten sich bewaffnet zusammen und die Weißen erbaten telegraphisch von August den Schutz deS Sheriffs. Ein Sztrazug mit 13 zuverlässigen Männern unter Führung des Sheriffs traf ein und die Neger zerstreuten sich sofort. Der Sheriff setzt jetzt den Rä delSsührern nach und hat Herrn Clarke verhaftet und ach Augusta gebracht. Die Gefahr dürste damit vorüber sein. Ausland. Allerlei aus Deutschland. Bersjn, 2. Septbr. Der großartige Empfang, welcher dem Zarerz bei fernem Aufenthalt, in Deutschland vom Kaiser Wilhelm bereitet wurde und die salte Aufnahme demselben sei enS des russischen Monarchen, hat hier vielseitig Mißfallen erregt. Viele der Zeitungen bemerken, daß der Kaiser in seinen Lseden den Gesinnungen deS deutschen PolkeS gegen Rußland nicht YuSdruF gegeben habe, fpvie, daß niemals upor einem fremden Herrsche solche Ausyerssamkeiseri und Shrhe Zeugungen zu Zheil geworden seien, selbst nicht dem Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, dem - Verbündeten PeutschlandZ. Die geitunge sprechen sich heson tzerS gegen Kaiser Wilhelms SZede au, in welcher er die russische Armee als die stärkste der Welt bezeichnete und legen der Thatsache Bedeutung bei, daß der Zar dem Kaiserin französischer Sprache antwortete, da es wohl bekannt ist, daß derselbe des Deutschen völlig mächtig ist. DeS Zaren Reise scheint bis jetz nichts wie Unfrieden und Sifersüchte leien im Gefolge gehabt zu haben. Die Wiener Zeitungen sind sich noch nicht darüber einig, ob der Zarenbest:5 'ff DeujsHland jrsosgfeig getzj sin sei. vie sind der Meinung, daß Kaise Hilhelm sicjj dem russischen Autokra fen gegenüber zu unterthänig gezeig habe und einige Qlätter haltest Pf?

Zaren Besuch in Wien und Berlin für mehrten Anzeichen einer Krisis in der einen V.rsuch auö der isolirten Stel- Angelegenheit deS verfallenen ottolung, in welche ihn die'rusfisch-fran-'-manischen Reiches verbergen, während zöfische Allianz gebracht, herauSzu- d'e Türken selbst nicht zu bemerken treten. scheinen, daß die Geduld lit Mächte Ein nervöses Zucken im Gesichte deS erschöpft ist duich den beständig fortZaren ist in BreSlau und Kiel aufge- gesetzten Prozeß der Ausrottung der

fallen und in Hofkreisen heißt es, daß dies theils eine nervöse Affeetion an der er leide, sei, theils aber auch, daß die auffälligen Vorsichtsmaßregeln welche für ihn getroffen feien, in ihm ein Gefühl der Unsicherheit hervorgerufen hätten. Während der Festlichkeiten in BreS lau, kam die Nachricht, daß Nußland WiedervergeltungSmaßregeln in seinen Tarifgesetzen gegen Deutschland treffe. Obwohl dieselben entschieden deutsch feindlicher Natur find, halten sie sich im Wortlaut an die im Vertrag getrossene Uebereinkunst, wie eS auch bei den deutschen Maßregeln geschehen m m ek war, die nc& aus geiunoyeu!la)e uno ähnliche Maßregeln belaufen. Die Einsuhr deutschen HopsenS und deutscher Pferde wird verboten, wie weiter die einer Anzahl von Fabrika en, welche zuvor ausschließlich von Deutschland nach Rußland ezportirt wurden, wie Spielzeug, Chemikalien, Messing und Kupserplatten, deren Ausfuhr jetzt quasi ausgeschlossen ist. Ferner wird es ungefähr 80,000 ruffisch - polnischen Schnittern verboten, die russische Grenze zu überschreiten. In den Vorjahren hatten dieselben zur Erntezeit in den deutschen Grenzdiftrikten jeden Sommer lohnende Bechäftigung gefunden. Noch weitere Tarif-Veränderungen, die den Export deutscher Waaren nach Rußland reguiren, find in Kraft getreten. Daß Kaiser Wilhelm den bei Gelegenheit deö Geburtstages deS GroßHerzogs von Badens in CarlSruhe stattgefundenen Festlichkeiten nicht beiwohnte, hat dort verletzt. Der Kaiser beabsichtigte bei dieser Gelegenheit, einen Onkel den Großherzog zum König zu erheben(?)doch hat der BundeSrath diese vereitelt (?) Der großen Zahl hoher Offiziere, die vom Kaiser Wilhelm in den letzten Monaten ihren Abschied erhalten habea, werden nach dem Manöver die Generäle Hoffbauer, Hänisch, Blomberg, Winterfeld, .galkenftein und Seekt folgen. Während deö Herbstmanövers ist das Wetter sehr ungünstig gewesen und hat in vielen Fällen die Ausführung der Uebungen beeinträchtigt. Der Kaier hat in Folge dessen heute die Mgnöver für beendet erklärt und hat sich nach Klitschendorf in Schlesien aus die Güter deö Grafen hon SolmS zur Jagd hegeben. Um nächsten Sonntag wird er in Potkdam erwartet. Die Regierung ist damit beschäftigt, eine Expedition nach dem fernen Osten zu organisiren, deren Zweck es sein soll, Mittel zu" finden, den Handelsverkehr Deutschlands mit jenen Ländern zu be lebe. Herzog Ernst Günther von Schle? wig-Holstein, ein Bruder der Kaiserin, ist wieder in Ungnade gefallen. Eroll während einer Gala-Vorstellung am, Sonntag in VreSlau schwer betrunken in'S Theater gekommen ein, aus dem, ihn der Kaiser dann, wie eS heißt, ent fernen ließ. Große Borbereitungen werden für die Feier deS Geburtstages deS Pro fessorS Birchow getroffen, der am 13. Oktober stattfindet. Gelehrte von allen Welttheilen mit Einschluß der Verei yigten Staaten, wedeq anwesend sein, den Zupilar mit (Zaben und Glück wünschen zu begraben.' Die Untersuchung bezüglich deß ge gen die amerikanischer' VerficherngS gesellschaften gerichteten Verbotes, ist zum Abschluß gebracht worden und eS heißt, diese? Verbat werde, in Krast bleiben, falls si$ die betreffenden Ge fellschaften nicht zu wesentlichen Aende rungen in ihrem Geschäftsbetriebe her beiließen. Als Kaiser Wilhelm heute in Löbau, zwölf Meilen von Bautzen, seinen Zug bestieg, nachdem er dem König von Sachsen Lebewohl gesagt, hatte, kam der Expreßzug von Dresden herange braust und fuhr gegen den Kaiserzug ES wurde Niemand verletzt, allein die Abfahrt deS Kaisers wurde um vierzig i. . kl M " ' T H,y.ul5 verzsger,. Die Krisis in der Türkei. Conffantinpses, v,ty 9o,fig ylaarten, . Of Hlemand, de die Ay gen' auf hält, kann sich die r

Indianapolis, Indiana, Montag, öen V. September 1896

Armenier durch die Türken, und ihrer seitS sich die Armenier in beständiger Auflehnung gegen das türkische Joch befinden. Kürzlich ging verschiedenen Gesandten eine Note von dem Hintchak-Revo-lutionS-Comite zu, worin erklärt wird. wenn die Reformen nicht gewährt vür den, welche zur Zeit deS Attentats auf die ottomanische Bank gestellt wurde, so werde ein stärkerer Aufruhr erfolgen. ' - Seit dem Freitag sind die Patrouillen in Rapia, einer Borstadt Constantinopelö, in welcher die englische und französische Botschaft liegen, und in Buyukdere und Per verstärkt worden, und die dazu verwendete Kavallerie ist für jeden angerichteten Vermögensschaden oder Verlust von Menschenleben verantwortlich gemacht. Unterdessen ist das englische Hilfecomite eifrig beschäftigt, den nothleidenden Armeniern Beistand zu leisten. Die türkischen Beamten berechnen die Zahl der Opfer der Metzeleien auf 1100, andere Schätzungen greifen die Zahl etwas höher, und die türkischen Beamten erklären dies damit, daß mit den Armeniern auch Türken bestattet worden seien. 3n ausländischen Kreien wird dagegen beftritten, daß überHaupt Türken gefallen sind. Thatsächlich sind sicher bei den Unruhen 6000, und vielleicht sogar 6000 Menschen umgebracht worden. Die Militärbehörden geben die Zahl der getödteten Soldaten auf 2 und die der Verwundeten auf 30 an, und die Pforte giebt an,' daß im Ganzen 170 Muselmänner. verwundet worden find. Bisher find alle wegen Betheiligung an den Kravallen von der außerordentichen GerichtSeommisfion prozessiern Muselmänner freigesprochen worden, während angesehene Ausländer die gegen sie vorliegenden Beweismittel fvr genügend hielten. Die Angst der Armenier wird naürlich dadurch nicht , vermindert, und hre klägliche Lage wird allgemein bedauert. H Och!Nö.5!akhr.H.en. Angekommen i : Boston; Bothnia" von Literpoyl. Rewyorkz Masfilia" von Mareiüez Jtalia" von Neapel. Liverpool: Struria" von New Sork. M o v i l l e : City of Rome" von New Sork. allerlei. Ganze Tabakfelder in Kentucky find durch Würmerfraß vernichtet worden. JmAlter.vyy9Ä'Xabrenist dieser Tage i San Antno. 2era3t der. Pegtt Be., Jönetz fleftaihn," fttlcher die Kriege von 1812 und löll mit gemacht hat. DenFarmerO. ö. Stickles in Claphord Hill, Conn., hat seine liebende Gattin mit Vierlingen, drei Mädchen und einem Knaben b$tät, Mutter und BahZes sm "wohl und munnr; nur oer Gemutyszustanv ves ajerS laßt zu wünschen ubng. Der größte Kafe. der je. im Staate Californien und wahif scheinlich im ganzen tza.nd gemacht worden, ift jiingft''auS des Fallon Ereame, Grifsin Station, Marin öounty. hervorgegangei): derselbe hat das resvectable Gewicht yon 650 Pfd. I? Qqklayh tz'qi. heiraiU)t ein. Buckliger einen hübschen Bockisch von 16 Jahrsn und dieses Verrechens wegen wurde $r von e.m?m Agenten des dortigen istderschutzverkin m Gericht geschleppt. Die Gefchworenen hatten mehr. Einsicht, als der Agent, denn sie sprachen fcn Angeklagten prompt frei. G t wältige Ausregung herrscht unter den ignoranten Negern von Griffin, Ga. Einer der Jhriqen ist nämlich in den Besitz eines Briefes gelangt, den Christus angMÄ :mxt N5y vernct irnui auffa sesame. seu HMsl und Ui von einem Kinde unten ctncrn yettblock gesunden worden sein soll. Davon, dan eS sich um ei nen gelungenen Betrug handelt, l?gW sch die Nestt M NwW M. In radtcaler Welfe h?i der Richter John 'O. Smith x a . t n . r-i' c.n cannag, a.. einen rtcci rizrne uui

tzung führenden Vrivatpsad versperrt. Da seinen Vorstellungen zum Trotz sich Radfahrer auf demselben tummelten und die Passage für Fußgänger lebensgefährlich machten, ließ er den Weg auf eine Entfernung von 500 Fards mit zerbrochenemGlase bedecken. Das Mittel hat sich bewährt, und die Stahlrvßdragoner blieben -fern, nachdem viele Pneumatics rumirt waren. Viele der Studenten, welche sich für die Aufnahme in die Leland Stanford Jr. - Universität für dcn laufenden Termin angemeldet haben, werden enttäuscht werden. Es sind l3 jetzt 1,700 neue Anmeldung cingelaufen und diese Zahl wird m den nächsten Tagen ohne Zweifel noch be deutend größer werd?n. Im letzten Termin waren alle Platze besetzt und von den alten Studenten werden 900 für diefen Termin wieo.'rk:h:en, so daß nur für ungefähr 600 neue Studenten Platze disponibel sein werde.?. Die Direction beabsichtigt eine Erweiterung der Universität, aber in diesem Jahre wird sich nichts mehr thun lassen. Der Anklaaeact aeaen das Fahrrad' nimmt immer größere Ausdehnung an. Neuerdinas smd .es die Verleger, d!e dem Fahrrad die Lerschlechterung ihres Bücherabsatzes zuschreiben. Die Leute lesen nicht mehr. Rentner. Geschäftsleute, Studenten und Schüler, die früher ihre Wochenmuße und ihre Ferien zu umfangrcicher Lectüre benutzten, daben sich olle dem Fahrrad zugewandt, für das Lesen bleibt nur wenia Zeit Lbriq: und das Wenige beanspruchen die Zeitunhingen. Die BUchervertreiber wissen sich schon zu Helfen; ihre Geschäfts!senden verkaufen neben den Bückern auch noch Fahiräder; aber die großen Verleger sind in Verlegenheit: sie lönnen unmöglich ihre Druckereien in Fahrrad - Fabnken umwandeln. Der wegen Verschwrn dung entmündigte Gemeindevorsteher Hornburg in, Henneckenrode erschoß nach vorhergegangenen Streitigkeiten semen zwanzigiahrlgen Sohn. Der Thäter wurde verhaftet. Im Gefängniß machte er einen SelbstmordversuS. . ; Ein Rotbschwänzckenpaar baute' vor, einigen Wochen am unteren Theile eines Elfenbahn-Wag-gons in Quedlinburg ein großes star tes Nest: nach einiaen Taaen fanden Eisenbahnb)ienstete in demselben 6 Eier und. vor Kurzem zw Junge. Bemerkenswerth ist. daß di5 Vogelfamilie täglich zweimal die Reise von Quedlinburg nach Thale und zurück unternimmt. Sobald der Zug an eine derbeiden Stationen angelangt ist, bringen die Eltern für sich und. ihre Liehlinae Nahrung beibei und trok desGeräusches auf der oder jenr Haltestelle wird dann n $ütf Ruhe de.r Imbiß e.inge.nommen. Dabei wissen die selteyen Reisenden genau ditz Ab- und fiückfyhrt des Dampfrosses und kommen nml wte vtele Menschen zu früh o?tt zu spat am Ziele an. BlS zu welchem Grade Fanatismus ausarten kann, zeigt die Ermordung eines jungcn Mannes, der ein kroatisches Lied sana. durch zwei Wachmänner. Oktavij Ost,ern.i.ann. der einzige Sohn eine; armen Wittwe, sollte sich als DZatrosö einschiffen. Am vorhergehenden Abend ahm er Abschied von seinen biskerigen Kameraden. von denen er sich gegen 10 Uhr trennte. Bier seiner Freunde begleiteten ihn. Auf dem Heimweze sangen die jungen Leute kroatische Lieder. Nun ist die kroatische tzkrüe. von derCommunalbehö.rbe in Lussm iurpönt'wJrden. Plötzlich standen zwei Wchmänner.' Radoslavich und Skopinich, vor Ostermann und erklären ihn für derhaftet. Sie schnitten alle Fraöen des Ueberraschten ab, indem sie ihn ergriffen und eine Strecke Wut führte. Ostermann verlegte sich auftz Bitten, er müsse sich am uychstm Tage einschiffen. Mgrum er kroatisch gesungen hgbc? 'fragte ihn cin Wachmann und auf die Erwiderung das Singen sei Jedermann erlaubt," warf der. gndere Wachmann ein, w:nn Ostermann schon singen wylg 'möge er italienisch singend Da sich Ostermann befreien wollte, zog Wachmgnn Skopinich. auf Geheiß seines Kameraden, den Sähet und führte einen Strc.ich .ihzcn Qstermanns Füße. worauf der junceMann softtt zusammenhrach. Nun riß ich nadostavich seinen Sähe! aus der Scheide und versetzte dem Gesiezten e,inen Stich in ditz Brust, der nach wenjM Minuten den Tod herbeiführte. Nach einigen weiteren Hieben orf die Leiche ergriffen die Wachmänn;? diese hki den Füßen und schleppten sie bis zur Wachstube. Der herbeigerufene Arzt konnte nur mehr den bereits vor einiger Zeit eingetretenen Tod conpaii? rcn. yie veyen OelelleZNYpa gipfle war gestern der Wall fqhrtsort für Hunderte von Besuchern. 3y lJagen, per vicyele und per Stra ßenbahn kamen sie mit Kind und Kege gnzerüöt.

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untergraben die Gesundheit. Sie führrn za V,dSchtnißsl!bwäck,e. eSereiztheit. Nerdö sitSt uud geistiger Erschöpfung. Sie begüuftigm andere KrakheUSsormen. wi: Fallsucht, Herz leiden. Schlagfluß. Wahnsinn u. f. tu. Dr. Miles' Nervine heilt. .V js,aJ rn Frau Ratl . Myerk. 201 Hanna Ctr.. ffort Wayne, Ind.. schreibt unterm 7. Oktober 1894: 3$ litt furchtbar au Kopfschmerzen. Schwindel. Siückenschmerzen und Nervöfitat und mein Zustand wurde beständig schlechter bii mau au meinem Leo derzvxifelte. Wa immer auch versucht wurde, ei brachte nicht die erwünschte Besserung, Ixi ich mit Dr. SliltS' Nervine anfing. Ich habe.füns Flasche genommen und halte mich jetzt für eine aesunde Frau. 6 mögeu diesen Brief veröffeulliche. wen, Sie wünschen nd ich hoffe, daß dadurch da Lebe mancher .anderen kranke Mutter gerettet wird tone dal einige. L haben bei all Apothekern. Buch übe? fm uud Nerven fretverschiZt. Dr. llile Medical Co., Elkhart, Ind. Dr. NileS' Heilmittel ächen gesund. Der Gegenstand deS 3nteresseS. die Oelquelle, befindet sich eine halbe Meile westlich von Broad Ripple auf HessongS Farm. Der Weg war leicht zu finden; immer der Nase nach, de?n er Oelgeruch war unverkennbar. An Ort und Stelle war wenig zu ehen. Einige Neugierige wagten sich u nahe an die Röhrenleitung und geriethen in einen Oelsumpf en.rninia. ure, der sich durch das HerauSspritzen deS OeleS gebildet hatte. Pvllzelgericht. Heute hatte unser GerechttgkeitSmüller, Herr Polizeirichter Cor. derhältnißmäßig wenig zu thun. Sieben Betrunkene und 3 Bagabunden wanderten inö Arbeitshaus. Arthur Bohb, welcher ein Messer gegen seine Frau gezogen hatte, erhielt 55 und 30 Tage ArbeitöhanS zudikirt. Frank AdamS kostete der Diebkahl einer Kohlenschaufel $1 und 20 Tage Arbeitshaus. Gegen Charles Dawfon lagen zwei Anklage wegen Angriffs und Schlägerei und' eine Anklage wegen Trunkenheit vor. Wegen DurchvrüaelnS einer Frau Gemahlin zahlte er $10 und wurde auf 6 Tage inS ArbeitshauS gesteckt. Außerdem hatte er einen Herrn Meier durchgehauen, kostete $5 und fein mächtiger Kater ZI und Kosten. 3oh Wvatt, ein Krüppel und nebenbei nicht ganz richtig im Oberstübchen, war wegen Trunkenheit verklagt. Cr wurde feines krankhaften Zustandes wegen freigesprochen. ,, mtEMi.. ES lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungeventzündung, Diphä. - e r ... r v cuuv ooer greoer. Hood'S Pflanzen von den auSaesuchtestenPillen sind sorgfältigst zubereitet. Der New York Store. lMablkt 1853.) Morgen große Eröffnungs - Ausstellung von PARJS und LONDON Nluster-yüten und allen Vutzryaaren'üeubeiten unter der dirkten Leitung von Madane ttaxnes welche in Zukunft das Putz-waren-Departement unter sich hat. Sie find freundlich eingeladen. Nachmittags Musik. H I S WK.

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