Indiana Tribüne, Volume 19, Number 359, Indianapolis, Marion County, 13 September 1896 — Page 10

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Per Seist. - Von Paul Eberhard, ES war ein schmerzlicher Anblick,

diese kleine Gruppe, welche aus drei unglücklich und traurig aussehenden weiblichen , Wesen bestand, deren Mittelpunkt Frau Cervin bildete. Sie war eine selten schöne, stattliche Frau, Mitte der Zwanziger, also noch jung. Und dennoch hatten Kummer, Unglück und Krankheit ihren zerstörenden Stempel aus die bleichen Züge des jungen Weibes gedrückt. Die beiden anderen Damen waren ihre jüngere Schwester Olivia und ihre Cousine Erna Bartels. Beide schienen schmerzlich bewegt durch die Wendung, welche die Unterbaltuna vlöklick aenommen. (5s ist durchaus nöthig," sagte Frau Cervin, daß ich mit Euch über diese Dinge spreche, seid Ihr doch meine nächsten und einzigen Ver wandten!" Ach, lab das doch lieber," bemerkte Erna. Man soll das Unglück nicht an die Wand malen. Wenn es da, ist immer noch Zeit genug, sich darüber zu beklagen. Schwarzseherei verbittert einem nur das Leben." Oh, mein Leben war bitter genug, zu bitter! Das weiß Gott! Ich muß aber jetzt an mein Kind denken meine kleine süße Lilli! Sie darf nicht in die Hände ihres Vaters fallen, der so grausam und herzlos an uns handelte! Wenn, mir irgend etwas zusto ßen sollte " Sprich nicht so!" bat Olivia mit Thränen in den Augen, während sie die Hand der Schwester zärtlich streichelte. Du weißt doch, daß Du jetzt viel kräftiger und gesünder bist, als Du es sonst warst!" Der Tod kann mich schnell von ihr hinwegraffen, oder oder etwas anderes, etwas, das ich oft fühle, aber nicht auszusprechen wage. Wenn dieser Fall eintreten, wenn Lilli mich verlieren sollt so oder so versprich mir, Erna, daß Du für sie sorgen willst! Du bist die Aeltere und Vernünftigere! Nimm das Vermögen an Dich, welches ich für sie hmterlasse.und verwende es zu ihrem Besten.Erna senkte das Haupt und schlug die Augen nieder. Dann flüsterte sie kaum hörbar: Ich verspreche es!" Ich danke Dir! Und nun will ich eine Vollmacht, ein Testament aus setzen, in welchem ich Dir nach gesetzll cher Vorschrift Macht über mein Vermögen verleihe. Dann endlich werde ich beruhigt darüber sein, mein Kind aut versorat sei." . In diesem Augenblicke stürmte dto siebenjährige Lilli, ein entzückendes, goldlockiges Wesen, zart wie eine Elfe, in das Zimmer. Die großen blauen Kiyderaugen schauten verwundert auf, als ihre Mutter laut aufschluchzend sie inbrünstig in die Arme schloß.

Einige Tage nach diesem Vorgang saß Erna mit Justin Holms im Salon. Der junge Mann war Nechtsanmalt und mit Erna verlobt. Die Hochzeit sollte stattfinden, sobald es die Verhältnisse des Brautpaares erlaubten und Holms eine ausgedehntere Clientschaft besaß. Frau Cervin war in letzter Zeit wieder sehr krank gewesen. Jetzt war Doctor Marhold bei ihr. Erna wartete gespannt auf den Ausspruch des Arztes. Trotzdem aber sprachen die Liebenden nicht von dem Zustande de? Kranken, sondern wie alle Verliebten von sich selbst und ihrer Zukunft. Es wird im. Anfang flicht Alles glänzend fein, Erna,'' meinte Justin Holms. Schwere, angestrengte Arbeit und schlechte Bezahlung, hls man endlich durch einen schwierigen Proceß, den man gewinnt, einen Ruf errungen das ist mem Schicksal. Wenn ich Geld hätte, würde ich sofort meinen Beruf aufgeben und eine Erfindung, die ich gemacht habe, ausnützen. Dann wäre ich nicht nur in kurzer Zeit berühmt, fondern auch ein reicher Mann! Aber mir sind Hände und Füße gebunden, weil ich kein Geld habe!" Wenn ich Dir nun zwanzigtausend Mark leihen könnte." stammelte Erna, ich könnte diese Summe in kurzer Zeit austreiben " In diesem Augenblick wurde die Thür geöffnet und Dr. Marhold trat ein. Erna erhob sich hastig und ging dem Arzt entgegen. Mit ernstem Antlitz fragte sie: Nun, Herr Doctor, wie finden Sie meine Cousine?" . Heute etwas besser. .Aber ihr Hinsiechen ist leider muß ich das constatiren mehr ein geistiges als ein körperliches und daö macht den Fall um so schwieriger. Zch kflnn 'nur wenig für sie thun. Sies schein'; si'tzr unter einem schweren dümmer und seelischen Schmerzen gelitten zu haben. Es darf ihr ?eine Gelegenheit gegeben werden, Gedanken nackizuhängen. O, Herr Doctor." unlerbrach Effa, ich brauche Ihnen, wohl mchszu her.-' sichern, daß wiz sehr vorsichtig sind! Nein. nein,, daö ist nicht nöthigt erwiderte der Arzt' freundlich, 'indnn. er Ernas Hand' drückte. Frau Cer vin ist glücklich i yenne.n. daß e sich in so treuer untz fürsorglicher Pflege befindet, wie SZt us.fe Ihre. Schweftez sie ihr widmen. ' - Ein kurzer Wintertaa neigst sich seinem Ende z. Me Dchatjen de bereinbrechenden. Nackt glitten durch Pas Fenftsr irnfc Wten aM sn ihren pndurchhzjflglichen Gchleiez, währen Frau Cervin am Mminseutt fo und in dem Zwielicht an so unendlich viele Dinge dachte. - Wie in einem geistigen Spi::l zog jetzt ihre ganze Vergangenheit an ihrem Auai vorüber d,r trostlos An , , . t. I in.,. .. - .

cnct emes in seiner Blüthe geknickten.

zur Verzweiflung und zum Verwelken verurteilten jungen Lebens. Und er, der all' dies Unglück heraufbeschworen er war ihr Gatte, den sie einst so heiß geliebt und vielleicht immer noch liebte! Aber das Schlimmste an alledem war, daß die Vergehen dieses Mannes, seine Treulosigkeit, sein Verrath, seine selbstsuchtige, alles zertretende Grausamkeit ihre ganze Lebensfreude zerstört hatten! - Mit fieberhaft glänzenden Augen starrte sie in die rothe Gluth des Feuers. Da ertönte draußen plötzlich ein lauter, entsetzlicher Angstschrei und dann wurde die Thür aufgerissen und Klein-Lilli stürzte herein mit entsetztem, furchterfülltem Gesichtchen. Sie fah todtenblaß aus, die Augen glänzten feucht. Oh. Mama, liebe Mama!" rief sie wild aus, indem sie sich schutzsuchend an ihre Mutter klammerte. Ich fürchte mich so sehr! Der Geist, ach. der Geist! Ich habe ihn gesehen draußen im Corridor ein großer Geist weiß angezogen Oh. ich bin so erschrocken! Ich fürchte mich fo sehr. l sthr!' Wortlos nahm Frau Cervin das an allen Gliedern zitternde Kind in ihre Arme. Dann hielt sie Lilli von sich weg wie mit eisernem Griff als ob sie Riesenkräfte besitze und dann dann schleuderte sie die kleine Lilli heftig zu Boden. Du bist nicht mein Kind!" schrie die unglückliche Frau auf. Du bist nicht mein Kind! Renne mich nicht Mal7.a!' Ich sagte es ja schon, daß man es mir stehlen würde, und jetzt ja jetzt will ich Dich dafür tödten tödten!" Lilli war leichenblaß geworden. In sprachlosem Schreck, hilflos, zitternd lag sie am Boden. In herzzerbrechen dem, von Todesangst durchbebtem Tone rief fit abgebrochen: Oh Mama liebe Mama thu' mir nichts! Ich ich wollte Dich ja nicht erschrecken!" War jene rasende Frau denn wirklich ihre Mutter? Ihre herzensgute Mama, die immer so unendlich lieb, so zärtlich zu ihr gewesen? Nein, nein, es war nicht ihre Mutter! Es konnte ihre sanfte Mutter nicht fein! Es war eine unglückliche Frau, die nicht wußte, was sie that! Schon war die Wahnsinnige im Begriff, ihre fürchterliche Drohung auszuführen, indem sie einen Stuhl ergriff, um den tödtlichen Schlag gegen das Kind zu führen, als Erna und Olivia durch den Lärm herbeigezogen in das Zimmer stürzten. Mit emem einzigen Blick Iptten sie erfaßt, was hier vorgegangen war. Lange und furchtbar war der Kampf, den sie zu bestehen hattn. Die Folgen dieses Ringens hätten für Erna, wie' für Olivia gefährlich werden können, wenn nicht in diesem Augenblick Doctor Marhold auf feinem Rundgang in daS Haus getreten und den beiden jungen Damen zu Hilfe geeilt wäre. Mit fester Entschlossenheit und dabei doch eine gewisse Sanftmuth zeigend, überwältigte er seine Patientin. Seltsamerweise ergab sie sich ihm sofort, wie sie es ihren Verwandten gegenüber nicht gethan hatte. Sie ließ sich von dem Arzt in ihr Zimmer geleiten, woselbst er verblieb, bis die von ihm bestellte Wärjerin. auf welche e.r sich unter allen Umständen verlassen konnte, erschien. Aber seine Thätigkeit als Arzt war in Diesem, vom Unglück so schwer heimgesuchten Hause noch nicht zu Ende. Sigi lag m Fieber. Am nächsten Tage sprach er frühzeitig wieder vor und brachte einen zweiten Arzt mit. Beide konnten nur constatiren, daß Frau- Cervin's Zustand ein hoffnungsloser sei, und die arme, unglücklich Frau wurde in eine PcivqtJrrenanpaZt gebracht. Viele Monate sind seit jenem traurigen Vorfall vergangen und daZ Leben in dem kleinen Hause hat seinen alten, ruhigen Gang wieder gewonnen. DaS Kind ward unter Erna'S Fürsorge erzogen und freundlich behandelt. Zu seiner größten Freude erhielt Justin HolmS eines Tages von Erna die Summe von zwanzigtausend Mark daS Darlehn, von welchem sie einst aesagt, daß sie eS ihm würde verschaffen können. Jetzt konnte HolmS seinen Beruf wechseln. Mit Eifer und unermüdlichem Fleiß ging er an seine Erfindung. Erna und Olivia boten Alles auf, um Lilli zu erfreuen und aufzuheitern. Doch all ihre Bemühungen schienen vergeblich zu sein. Sie war nie wieder i .t: j r "i;j- ' T oas caijuacnuc iroguae zweien VP i::c. ür! cei.l. Yiitr mycu pic uuco rua upq ccriajioi ev. DK'Ereigniffe jenes lörchterlk. ben ÄberidS und daS Sckicksäl ib'rer Mutter schienen düstere Schatten 'aus Irtic i-a V; v.lT.- ! öu9 viiciauiy uz mors geworfen zu. haben. Immer und ' immer wieder sprach sie von jenem Geist, der ein so KrHter.li'cheS Uyhe.il angerichtet hatte.

S war. oenh. Erna unk Oliviq waren im. Wohnzimmer, daS heute, einen merkwürdigen Anblick zeigte. Die Manchen selher hattet punderba. Phantoms Costüm, an. und auf en Tischen und Stühlen legen Ähnliche Kleider nebst Spidern, unh Schmuckstücken umher. Ki Heiden Cousine pi!Ln an einem. Mnstle;seft, JjaS w töben Tagen, ftasisinhen logte, Hernehmen und attm flun äff jhr? tzchtztz.- Cojtüme. von frühes und oulg ixmU Plötzlich wurden die Mädchen in ihrer fröhlichen Beschäftigung durch den unangemeldeten Eintritt eines Befuchers überrascht. , Es war Justja. Alle Drei lachte herzlich, trtfoft nrtteT'M den Haarwurzeln. Ut,. : -3 v -v.'.v

Sie trug ein griechisches Costüm, DaS die entzückendsten Schultern sehen ließ. ' So beschäftigt?" fragte Justin. Sehr, sehr antwortete Erna. Sage mir, wie Du dies Costüm sindch, Justin. Du weißt, ich ziehe etwaS

Besonderes immer vor, etwas, das nicht Jeder nimmt. Sieh nur, diesen Anzug als Kreuzfahrer. Während sie sprach, warf sie eignen langen weißen Mantel über die Schultern und schritt darin bis an das andere Ende des Zimmers, wo es ziemlich dunkel war. In diesem Augenblick wurde die Thür leise geöffnet und gleichzeitig gellte em entsetzter, markerschütternder Schrei durch das Zimmer. Erschreckt wandten sich Alle um. Lilli stand auf der Schwelle, an allen Gliedern zitternd und bis in die Lippen erblaßt. 53h der Geist es ist der Geist w eder der Geist!" Das Kind floh wie gehetzt aus dem Zimmer, so schnell seme kleinen Fuß chen es tragen konnten. Olivia eilte ihm besorgt nach. Erna's Antlitz sah kreideweiß aus so weiß wie der Mantel, den sie trug und der jetzt von ihren Schuttern glitt. Sie stand wie angewurzelt, wie erstarrt. Kein Glied vermochte sie zu rühren. Justm Holms sah sie mit strenaen. entsetzten Blicken an. Auch aus seinen Zügen war jede Farbe gewichen. Seme Heiterkeit war verschwunden. Todtenstille herrschte während einer Weile zwischen, den Beiden. Dann richtete der junge Mann sich in die Höhe und sagte m strengem, hartem Ton: Also Du Du' warst der Geist!" Erna suchte sich zu fassen. Ich " stammelte sie, ich wie meinst Du das?" Leuane es nicht! Ich lese es ja aus Deinem Antlitz! Ein ganzes Sündenbekenntniß ist m Demen Zügen zu lesen." Nun, zuaeaeven, ich verkleidete mich damals als Geist." versetzte sie trotzig, so geschah es doch nur zum Scherz. Konnte ich ahnen, daß dieser so unheilvolle Folgen nach sich ziehen würde?" Du wußtest ganz genau, daß sich das Kind in seiner Furcht zu seiner Mutter flüchten würde! War ich etwa nicht zugegen, als der Arzt Dich so eindrmallch bat. iede. auch die kleinste Aufregung, die geringste Unannehmlichkeit von Dem armen Cousine fernzuhalten? Oh. Erna, Erna um des Himmelswillen warum hast Du dies gethan?" Warum lch es that?" rief sie verwirrt, indsm sie sich erfchöpft in einen Sessel am Kammfeuer fallen ließ. Daß Du gerade Du mich so fragst!" O, mem Gott!" rief HolmS auS, ich wünschte, ich wäre meinem Beruf treu geblieben und hätte Dir von meinen Plänen nichts gesagt! DaS Geld also das Geld, das Du mir geliehen es gehörte demKinde Lilli?" Wo woher weißt Du? Wer erzählte es Dir?" fragte Erna bestürzt zu ihm aufblickend. Niemand bis zu diesem Augenblick, wo Du selber durch Dein Wesen es eingestehst! Ach ich habe viel, viel zu viel errathen in diesen wenigen Minuten. Du Du hlst schuld daran daß Lillis Mutter wahnsinnig wurde! Ich habe das Geld Gott sei Lob und Dank! noch Nicht angerührt! Hier ist Deine Anweisung! Zwischen UNS Beiden ist Alles Alles aus!" Der Check flog, mit wilder Gebärde geschleudert, in daS Feuer. Erna Bartels sank zu Boden. Den Kopf in die Kissen des Sessels gepreßt, brach sie in heftiges, krampfhafteö Schluchzen aus. ... Der Meistbietende. Der verschuldete Baron von Flottwitz sträubt sich noch immer gegen jede Heirath?" .?ka. aber nun werden die Gläubiger zur Zwangsversteigerung jemer Person schreiten." ?lnderRedaktion. Dickterling: Damit sie meine Manuscripte besser, übersehen können, werde ick für die Folge etwas weititeiliaer schreiben. Redakteur: Schreiben Sie lieben etwas zeitweiliger. Auskunft. Lebrer: Aus 5ttrem Jungen wird zwar nie ein schlauer iseicyastsmann, wohl aber em braver Mensck werden N ckeleZ: Das nennt mer Auskunft über ä ZV kirnst ohne EinkunfU EinBerusSschmeichlcr. Arzt (in denFlitterwochen derPraxis): Mein Fräulein, ich versichere Sie, Sie besitzen die reizendste Zunge, die mir bisher herausgesteckt wurde! Ermunterung. Gestern hab' ich der Anna einen Kuß auf'S Haar gedrückt.- .So? Boraeirern hat sie sich'S erst gekauft!AuS der outen alten Zeit D!:nstha.btnde.r. Meint Alt, r-j&i rx.ru. t.:ii... ...... &...ki... UV" VtUCll, UUfiUllUUI, V 9 m & m M f onny Pgraey litt fyo' um yalll zwölk auS kein, wir baben beut' Dampfnudeln Hauptmany; Da3 M . AM ist das erpe und W Mai, mn.'S!" - Treffe,yd ausgedrückt. Baktrtolyge (fei Auslage eines Mode geschäftS betrachtend); Na, da steckt l!.Wa mi UlHi tmMAA Ntl.W.I. lJltw mic UV! lMtt VsU,lUt,U" hazillen drin!- " Zltllt Ottö LeikuSkratt in ft-tab ei vn Xfcti! tun! Chtfmi, oder iJ euer Ner. rertsyste z??r2ttet dsri) ueis, LedenZart ever xtzvto r-:l urlae ? Theilt ir eure MlU;i Ritt tu! ncti. bzl iir fcsit tivn syA. schreibt unter Oeis5 ttztt Vtitfsxlt f2r niircrt , Z:z2

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