Indiana Tribüne, Volume 19, Number 358, Indianapolis, Marion County, 12 September 1896 — Page 3
Är. Z. Bühler, 120 Sst WcCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; bis 3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbendS.
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Auf dem FreiHof. Roman von Anna Hartenstein.
(gortsejung.) Onlel Leberecht schüttelte den Kops. Ich will versuchen, ihn abzuhalten, b mir's aelinaen wird, kann ich Dir ob m nicht versprechen. Es ist ein schwerer Gang, Kind. Und Hermann wird die Nachricht auch verstören. Es wird das Beste sein, er reist gleich ab. Willst Du ihn noch einmal sehen?" Nein es ist besser so " Sie begleitete den alten Herrn bis an's Thor und sah ihm nach, bis er an der Biegung des Weges verschwand. Ob er Ernst noch antreffen wird ? Ernst ein unsagbar wehes, bitteres Lächeln irrte um ihre Kippen, sie hatte ja von dieser Stunde, an kem Recht mehr, ihn so zu nennen. Seine Sprechstunde ist vorbei, doch fährt er in der Regel nicht gleich weg. Er wird ein wenig erstaunt sein, wenn Onkel Leberecht bei ihm eintritt. Tilde lst wohl kranker geworden. nem. Aber jetzt redet Onkel Leberecht, langsam, stockend was er wohl sagen wird? Daß Tilde und Felix in kürzester Zeit heirathen, darf er ihm nicht verhehlen, aber das Warum wnd er umhüllen, doch Ernst mufc den wahren Grund ahnen. O der Schmach ! E:ne heiße Blutwelle strömte ihr tn's Antlitz, während sie langsam in das Haus zurückkehrte und die Flur ent lang schritt. ' Und nun richtet Onkel Leberecht seinen Auftrag aus, er thut es zart.schonend. Aber sie siebt, wie-das liebe. theure Männerantlitz in jähem Schrecken erbleicht, wie er nach. seiner' Gewohnheit bei heftiger Erregung den Klemmer von der Nase schnellt und mit großen entsetzten Augen den alten Herrn anstarrt und dann flammt er auf es ist ja nicht möglich Wie gezagt, als höre sie schon seme Schritte hinter sich, flog sie die Treppe hinauf, und athemlos sank sie in ihrem Zimmer auf den Stuhl, aber entsetzt sprang sie wieder aus dort vom Schreibtisch sah sein Antlitz aus dem kostbaren silbernen Stehramen ihr entgegen. Ernst, Ernst " flüsterte sie, ver gieb mir Im Nebenzimmer schlief Tilde noch immer, aber unruhiger, mit fieberhafter Nöthe aus den Wangen. Donate setzte sich an ihr Bette und schaute in das liebliche, von einem leisen Weh überschattete Antlitz, als müsse sie sich durch den Anblick stärken, wappnen für das Schwerste, das ihr noch bevor stand. Der Herr Doctor mochte Sie sprechen," meldete leise das Hausmädchen. Donate fuhr auf. Einen Augenblick stockte ihr Athem. Alles Blut strömte zum Herzen, dann quoll es ihr heiß zum Halse auf, als. müsse sie ersticken. Ich kann nicht " wollte'sie saaen, aber das Wort kam nicht über ihre Lippen. Und die Hand fest auf die Brust gepreßt, schritt sie hinaus. . Auf dem Vorplatz stand Ernst noch im Ueberrock, den Hut batte er auf den großen Mitteltisch geworfen. Sein Antlitz schien doppelt bleich in dem fahlen Licht, das durch das Flurfenster fiel. Schier feindselig hafteten Beider Blicke sekundenlana in einander. Dann öffnete Donate die Thür des Staatszimmers und forderte ihn mit einer leichten Handbeweauna auf. ihr zu folgen. In der Mitte des Zimmers blieb sie stehen, mit der einen Hand sich fest auf den runden Tisch stützend. Und die ganze, kaum beherrschte Erregung des Mannes brach los. . Donate , es. .'.er. mit' heiserer Stimme ist. eS'. wahr was Onkel Leberecht mir soeben gesagt ? Sie neigte nur ein wenig das Haupt. . , v . : ;;' Ernst erbebte. 5 Und mit eisernem Griff packte er ihrHandgelenk. ' Besinne Dich' Donate Du hast im Fieber geträumt, gesprochen eskst za nicht möglich Sonderbar, sie hatte nur daö Gefühl eines heftigen, körperlichen Schmerzes durch seme krampfhafte Berührung, und wie mechanisch nur dieser Schmerzempfindung Ausdruck gebend, sagte sie leise, ohne die Augen zu he den: Du thust mir weh laß mich los - Ernst taumelte zurück. Nein, es kann nicht sein!" rief er in schneidendem Schmerzenslaut und hob - die , Hände ihr ; entgegen. Ich habe ja Dein Wort! ' Deine Lippen, Deine Augen können nicht gelogen haden, unsere Liebe kannst Du nicht ausspielen aeaen em Wahngebüde! Ich weiß nicht, was ich Dir gethan habe. aber nicht wahr, Du willst mich nur strafen Du willst. Du kannst mein Leben nicht zertreten!" Donatens Hand krampfte sich fesier zusammen. . Geh. quäle mich nicht " sagte sie mühsam, fast lallend. Mein ' Unrecht war. daß ich Dir mein Wort gab, der Freihof hatte ja ältere Anrechte an mich, und er hat sie jetzt geltend gemacht " ; :: . Ernst lachte wild auf. Der Freihos und immer wieder der Freihof! Bei Gott ich möchte ihn an allen vier Ecken anzünden, möchte ihn vom Erdboden vertilgen! Du willst seinen Ruin aufhalten, indem Du Dich und mich für ihn opferst Du kannst eS nicht Du wirst mit ihm zu Grunde gehen! Nein, Donate für ihn gebe ich Dich nicht frei!" Sie schüttelte ein wenig das Haupt, Ich kann nicht anders " Sie wollte ihm sagen, wie unsagbar weh es thue, ihm diesen. Schmerz anlt..- .... .".fr.... . VnnTTI. ATY.a fttftfrf nyuii 0U mujicii, .vuu.t. uuv allen 'Segen auf sein geliebtes Haupt herabwunschen. aber die Lippen fcytoi sen sich fest jedes, Wort wäre ja ein. qualvoller Ausschrer geworden Ernst wich zurück. .Dann' hast Du- mich .nie .Lelieht
" v'raH' es bitter' von seinen Llppen. Sie senkte tief das Haupt daS war das Schwerste! Geh, laß mich allein", hauchte sie. Jeder Blutstropfen war aus seinem
j Antlitz gewichen; die Arme schlaff beiabhängend, trat er zurück. Jedes I nrn 1 , . jujon wäre nur eme unnue, qualvolle Verlängerung des Kampfes. . 3ch gehe " fagte er tonlos, aber ich gebe Dich nicht frei. Das Geschick des Freihofes muß sich über kurz, über lang erfüllen, dann sehen wir uns wieder. Bis dahin leb' wohl " Nein!" schrie sie auf. Aber die Thüre hatte sich fchon hinter ihm geschlossen. Sie hörte, wie sein müder, langsamer Schritt auf der Treppe verhallte, dann wurde es still. Und lautlos wie ein vom Sturm gefällter Baum brach Donate zusam men. 17. Ueber drei Jahre sind seit dem Tode des Freihofers verflossen. Ein leuchtender, sonnengoldener Maienhimmel lacht über dem Freihof. Die weiche Luft, durchfluthet von dem Dufte von Millionen rosiger Blüthenflocken umschmeichelt die alten Mauern und strömt durch die offenen Fenster in die stillen Raume des Freihofes. Die Sonne gießt eine Fülle blendenden Lichtes über die alten geduckten Dacher. Aber die Strahlen, die sonst lustig und ungehindert durch die dünnen weißen Mullgardinen in vollen &tx'ö men in die Zimmer fluthen durften, vermögen kaum zwischen einen Spalt der schweren wollenen und seidenen Uebergardinen zu schlüpfen, die träge in dichten Falten an den niederen Fenstern herabhangen. Doch m dem goldenen Lichtstreifen, der sich hereinstiehlt, glüht es und gleißt es drmnen auf. Hier blitzt eine blank polirte Tischplatte, dort flimmert und sprüht tS in allen Regenbogenfarben in köstlich geschliffenen Prunkgläsern auf dem Büffet des Speisezimmers, da flammt der Strahl in einer kunstvoll getriebenen Kupferschale auf dem Wandbord. Es ist eine hochmoderne, raffinirt luxuriöse Einrichtung, die statt des alten gediegenen Urvaterhauserbes die Räume des Freihofes füllt. Und die Sonnenstrahlen gleiten durch das junge., noch schlaffe Blattwerk der Linden vor dem Hause und streuen goldige Reflexe über das schimmernde braune Haar des jungen Weibes auf der Steinbank neben der Hausthüre und suchen neugierig zwischen die blauen Seidenvorhänae des zierlichen Kinderwagens' zu dringen. der neben Frau Tilde' Roller steht. Aber die junge Mutter zieht sorglich die Gardinen noch dichter zusammen. Doch das schmale Antlitz, das die Spuren schweren Leidens tragt, gerat dabei keinen Schimmer zärtlichen Glückes. Ein Zug müder Apathie ist ihm aufgeprägt. Und das Lächeln, das zuweilen die semen, noch immer ern we nig trotzig geschürzten Lippen umfliegt beim Plaudern der zungen Frau neden ihr, hat etwas Gezwungenes, See lenloses. gränze! Roller, seit wenigen Wochen die Gattin des Gymnasialoberlchrers Dr. Tauschlltz, besinnt sich und verstummt in plötzlicher Verlegenheit. Wie das Glück selbstisch und taktlos macht! Wle kann sie dem zungen Weibe, dem das Martyrium emer unglücklichen Ehe auf dem blassen Ge ficht geschrieben steht, von ihrem Glück vorschwärmen! .War's nicht just ' so grausam, als wenn sie zu dem Bllnden sagen wollte: Siehe, wie lachend blau der Himmel ist, erfreue dich an dem schimmernden Farbenzauber der Natur. Und unglücklich war Tilde, mußte sie sem mit emem Felix Roller, selbst wenn rne eine Klage über ihre Lippen kam. wenn sie auch so trotzig stolz ihr Elend bergen wollte. Aber wie man gewöhnlich m tiefer Verlegenheit . eine begangene Dummheit nur durch eine neue zu verbergen sucht, so auch Franzel. Sehr ungeschickt brach sie das Thema vom Ge sinde im Freihofe vom Zaune, mußte sich doch im Augenblicke selbst sagen, auch wenn Tilde zu ihrer Frage nach der neuen Wirthschafterin nicht im plötzlichen Unbehagen leicht mit der Schulter gezuckt hatte, daß es einen unerquicklicheren - Gesprächsstoff im Freihofe jetzt nicht geben konnte. Denn der Freihof war zu einem Taubenschlage geworden, nachdem die alten, bewährten Leute eines nach dem anderen. Schirrmeisters zuerst, vor dem neuen Regiment aus dem Freihofe hatten weichen müssen. Ich weiß wirklich nicht", sagte Tilde leicht abweisend. Donate spricht nicht darüber, und ich kann mich noch nicht darum' kümmern." Da Fränzel. ärgerlich über ihre Dummheit, hastig die Handschuhe wieder über die kräftigen braunen Fingcr streifte und aufstand,' erhob sich auch Tilde. Es waren noch dieselben knofpengleichen mädchenhaften Forwen, ja die ganze Gestalt schien mit den hängenden schmalenSchultern noch schmächtiger, zarter als einst. Soll ich nicht Donate rufen", sagti sie, alö Fränzel energisch erklärte, sii müsse heim, denn ihr Mann komrnl äuö der Schule. Sie rechnet in ihrem Zimmer, und es würde ihr leid sein, wenn sie Dich mcht sahe. Fränzel wehrte. Laß sie. Sie sieht so müde und abgerackert aus, daß es gut ist. wenn sie nicht in der Nacht über den Wirth schaftsbüchern sitzt. Wir sorgen r5ns alle um sie " Die junge Frau nickte nur beküminert. Dann schaute sie mit angstvoller Spannung und Scheu auf Fränzel, die sich niederbeugte und vorsichtig die Vorhänge des Kinderwagens auseinander zog. -.. u In den weißen spitzenbesetzten wissen lag ein winziges Menschenwcsen mit 'einem gelben verhuzelten Alraunengesichtchen.- Ganz - langsam hoben sicb wie unter dem'Äwanae des' starke
ren LichtetndruckeS die Lider, und em paar unheimlich große, starre, weltferne Augen fchautkn aus dem winzigen faltigen Antlitz. Es ist wach." flüsterte Fränzel. und schreit nicht einmal, lieber Gott, so gut" Ein wehes Zucken ging über das Gesicht der jungen Mutter nein, es schrie überhaupt nicht, es l wimmerte nur leise, herzzerschneidend, anklagend die, welche ihm dos armselige Leben gegeben. Fränzel that da? Herz wehe auf diesem elenden Geschöpf ruhte die ganze Hoffnung der beiden Frauen, lag die Zukunft best Freihofes Vorsichtig schlug sie die Vorhänge wieder zu und schlang den Arm um die Frau. Langsam schritten sie dem Thorweg zu, unwillkürlich dabei d''e Stimme dämpfend und die Blicke gingen seitwärts nach der Giebelseite des Wirthschaftshauses. Die Fenster der Stube, die einst Frau Anna Braun bewohnte, standen offen, eine Fülle leuchtender Blüthen nickte von den Fenstersimsen, weiße Mullgardinen blähten sich wie Segel in dem leichten Maienwind, der sich 'erhoben. Hat Onkel Lebcrecht schon geschrieben, ob sie kommen?" frug Fränzel. während sie stehen blieb. Als fröstele es sie Plötzlich, so zog Tilde mit einer hastigen Bewegung das leichte schwarze Filettuch, das sie um die Schultern trug, fester um sich und das schmale Gesicht erschien im Augenblick noch bleicher, als sie kurz abweisend sagte: Nein noch nicht ich glaube auch nicht, daß sie kommen werden. Hermann hat noch an der Preisarbeit ju thun, da ist's besser, er zerstreut sich nicht" Als Fränzel sich schon entfernt hat te. stand Tilde noch unter dem Thore, schwer athemend, mit durstig geöffneten Lippen, den heißen, sehnsüchtig verlangenden Blick in's Weite gerichtet, die Hmd fest auf die Brust gepreßt, als n.üsse sie durch den Druck einen heftigen Schmerz dämpfen. Die Stube, die die junge Unglückliche Freu des Bauers einst bewohnt, hatte Donate zu ihrem Wohnzimmer eingerichtet. Hier stand, schier zu dicht gedrängt und beengend das alte Mö
bei. das von drüben hatte m die Verbannung wandern müssen. Aber es sah trotzdem gemüthlich und behaglich aus in dem ziemlich großen, wenngleich niedrigen Raum. Fast sremdartig und doch dem Ganzen einen geHeimen Zauber verleihend, erschienen in dieser Umgebung die weißschim mernden Marmorstatuetten und Bü sien, die aus den Ecken und von den Consolen an den Wänden zwischen dunklem Epheugewinde hervorlugten. Sie zeigten alle eine auffallende Aehnlichkeit mit Tilde, nur daß das liebreizende Antlitz den Ausdruck entzückender Schelmerei trug, der dem Gesicht der jungen Frau m Wirklichkeit langst fremd geworden. Der Künstler mußte lediglich aus seinem Erinnern heraus die ganz wunderbar feinen, kleinen Kunstwerke geschaffen haben, einem Ermnern, das noch emen besonders verklärenden Schimmer über das an muthige Wesen ausgegossen. Auch die lebensgroße Büste Donatens, die an der emen Seite des alten großen Schreibtisches auf schwarzer Holzsäule stand, war wohl ähnlich, aber es war doch nicht das Antlitz. der Donate, die jetzt, das Haupt in die Hand gestützt, am Schreibtisch saß. Die weichen gerundeten Formen der Wangen in die sem Antlitz, über den wohl ein tiefer Ernst, aber auch der erquickende Hauch remer körperlicher und geistiger Gesundheit lag, hatten wohl noch der Seele des jungen Künstlers borgeschwebt, als seine Hand daS edle, schö ne Haupt der Schwester bildete. Jetzt war. das Gesicht Donatens schmal, seine Linien scharf geworden, eine tiefe, trostlose Resignation lag wie ein schwe rer Wolkenschatten über der schönen scbmalen (Stirn. (Fortsetzung folgt.) ., Zjab'iZ'ccholcr netl (Äünchcncr CcrichtSsceue) Zum Saal herein kommt ein Mann doil reiferen Jahren im Sportsanzug, das heißt in Kniehosen, Blouse, Wadenstrumpfen, mit emer Mutze m der Hand, wie solche seit Jahren für Babies gebräuchlich' waren, die Weste fehlte, dagegen hatte der Herr eme Binde an, welche die ganze Länge der Brust bedeckte und oben um den Hals geschlungen war, während die langen Fledermausflügel derselben in einen schwarzen Leibgurt gesteckt waren. Der Herr machte sich als Privatier Niko laus Z. vorstellig und war eines Vergehens der.Veleidigurg angeschuldigt. Richter: Herr Z.! Ehe wir in die Verhandlung eintreten, muß ich Sie auf die Ungehörigkeit aufmerksam ma chen, in dieser ' auffälligen Kleidung vor Gericht zu erscheinen. Nicht nur, daß ihr Anzug' keineswegs zur bürgerlichen ' : Kleidung - gehört. Sie tragen nicht einmal weiße Wäsche und . dies muß ich rügen! ,. Im Falle noch einmal ein Mann in solchem Auszüge vor Gericht e erscheint. - werde ich denselben wegschicken." ' -Angeklagter: ' Erlaubend."- Herr Stadtrichter! Da ; san. mer,'no net einig, ob i mir mein Anzug b'schandeln lassen"mueß,oder net. Die Kluft is' net blos, modern und ziemlich 'theuer bezahlt, sondern sie gefallt mir aa, und wer koanGusto dafür hat.der braucht's net anz'schaug'n. A Jeder, der .was Fesches liebt, mueß sag'n:,dLs Geroandl is nett und. sauber. Hab' i recht oder net? Was die Wäsch anlangte da halt ich's mit ' Professor Jäger und trag Wollhemden, meinetwegen verschreibt, der Pfarrer Kneipp Sackleinwand und der Diefenbach an Rupf, von mir' aus tragt Oaner a Reformhemd und der Andere so ä'modeines Fischnetz; jeden Lappen g'freut sein'. Kappen- Betrachten'ö a mal den Herin Doctor da mit sein Stehhag'n
bi5 zu die Thrwatschl 'nauf ! 32 vo net a langsame Garottirung nach spa nischer Gerichtsmanier? Is dös Kanonenrohr von an Cylinder net der reinste Spectakel, und nacher der vorschriftsmaßige Schwalbenschwanz an dena bg'schabten Frack erinnert an so 'n alten französischen Sappeur aus' 'n
Feldzug von Anno Zwölfe. Hab' , j Recht oder net?". I ' Hier erhob sich der kritisirte Rechtsn c t . 1 f w nrf c I oeinano uno veroal 11a) ernnncy zeoe weitere Anspielung auf fem äußeres Ansehen, wie auch der Richter die ferneren Auslassungen nach dieser Richtung unterbrach. Angeklagter: Ganz recht! Wenn Sie ganz schwarz anzog' san. wenn's Militär alle Schmetterlingsfarben hat, meinetweg'n wenn a Jeder im Dienst a eigenes G'wand trägt, meine Person tragt, was mn beliebt. Außerdem is dös Gewandl zünfti', und i hab blos g'lesen, daß vor zwoahundert fahren a behördliche Kleiderordnung existirt hat." Richter: Wenn Sie dergleichen Aeußerungen nicht unterlassen, so werden Sie wegen Ungebühr vor Gericht sofort vierundzwanzig Stunden eingesperrt." Angeklagter: Respect! Vierundzwanz'g Stund wär net ohne! Warum denn net gleich lebenslänglich? Wo liegt denn da die Ungebühr, wenn ich bitten darf. Wir haben bis jetzt nur vom G'wand g'sprocha und koan Mensch'n daheampelt oder beleidigt. San's so guet und fangen's mit der Klag an. damit mer auf a anderes Thema kemma." Der Privatkläger war der Küfermeiste? Jgnaz Y. Herr Y.. ein Vierziger, leidet an einem nervösen Zucken der linken Gesichtshälfte und schneidet ab und zu die drolligsten Grimassen, ohne solches zu wollen. Herr Z. mußte sich neben den Beklagten stellen und den richterlichen Vergleichsvorschlag mit anhören, welcher darin bestand: Beklagter leistet Abbitte und widerruft seine beleidigenden Aeußerungen, trägt die erwachsenen Kosten wenigstens zur Hälfte und läßt den Widerruf am Gerichtsbrett anheften. Was? am Gerichtsbrett? Wo is denn eigentlich 's G'richtsbrett? Da hab' i gar no nixn davon g'hört! Mir gangst mit an G'richtsbrett! Da laß i lieber den Vergleich einglas'n und häng eahm auf'n Kamm! In a richtige Zeitung inueß er und druckt will i eahm sehg'n. lieber - dreimal nachanander mueß er drmnet steh'n. Wer schaugt denn a G'richtsbrett an, und wer geht denn da ema? Höchstens solchene, die gl' selm als a Ganzer an's Brettl g'henkt g'hört'n. Und vielleicht müeßt's.scho' g'Ianga, wenn's hoaß'n thät, die Asykanten da hint'n hams g'hört und die dader, die neben die Schandarm sitz'n! Nix für unguet. aber in d' Zeitung mueß die ganze Soß." Damit hielt der Kläger aus. betrachtete feinen Widersacher und fing zu blinzeln an. wahrend sem Mund sich zu emem grimmigen Lächeln verzog. Der Beklagte bemerkte dies und sprach zum Richter gewendet: Da, schaugen's a mal! so mueß der Fangerl lacha, wenn er a arme Seel dawusch'n hat. Gelt der lacht nett? wia a Fuchs im Holz drauß'n! Da soll Unseroaner nacher - ernsthaft bleib'n. Säh! der is a Küfer! wenn der a mal an a saueres Wemfaßl kimmtda mueß's guet wern. A so a Untugend wenn i an mir hätt, woaß Gott, i that mi verschieß n. oder auswandern! Hab' i Recht oder net?" Kläaer: Was? derschieß'n? no' net a mal d'Haar laß i mir deßweg'n grau werd'n! Herr Staatsanwalt! jetzt moan i mueßten die merazwanz'g Stund von eahm reif sein, oder gilt dös nur, wenn er Eahna z viel sagt? I mag jetzt überHaupts koan Vergleich mehr.sondern g straft mueß wer'n und net z'weni." Wieder verzog sich das Gesicht des Klagers ganz unheimlich. so daß diesmal das ganze Auditorium lochen mußte. . Die Klage ging dahin, daß der Klager mit dem Beklagten am 10. Mai in einer Gastwirthschaft zusammen war, daß. Beide sich über Politik unterhielten, wegen Meinungsverschiedenheiten sich entzweiten und Herr Z. sich mit den Worten entfernte: Schieliger Kerl, Grimassenschneiders Schimpanse, wenn i Eahna an Apfl kauf, hupfen's auf'n Baum 'nauf." Dagegen sollte der Andere geäußert haben: Radtreter, Fex, Gigerlhanswurst." . Diese allerdings weniger beleidigenden Ausdrucke sollten heute der vo.-. Herrn Z. angestrengten Beleidigungsklage zum Ausgleich" entgegengestellt werden. , Zu seiner Verantwortung gab 'der Beklagte an: Von der orientalischen Frag hamer politisirt, vom Bosporus, dene. Serben .und Macedonier.und die andern , Schlawener, und .da hab i g'moant, die . Großmächt' ' sollen ! sich dreintheil'n und .die Klsan'.an wengl vergrößern, d' Türken kunnt mer' a weng näher nach Afrika zuaweschieb'n, und Arabien, .und was sunst no' Grasfl dabei is, kunnt mer aus Probir zum Zukunftsstaat mach, . dem Sand da drinnet machet's, nixn, wenn mer'n gleichheitlich austheilen thät. Hab i Recht oder net? Das Schwarze Meer krieg'n die Russ'n und d' Iranzosen mitanand, und wenn's dann aa no' so guete Freund. bleib'n.. dann.hamers aa wieder gern." D'rauf fängt der Nachbar da an: Nix lal D' Türken müeß'n dableib'n, der größte Türkl is mir lieber, wia fo a Unfchlittfresser, der Skobelef und ! der Kaulbars ham grad so.mit'n Saol 'rasselt. mn htr Boulanscker und batt'n sich fei uns an Pfeffer für ihren Sveck g'holt. . : Wo hast aber was Fehlt ?uch Lebenskraft tn irgend ei nem Theil eures Sustemi. oder ist euer Ner vensyftem zerrüttet durch unveise Lebensart oder irgend welche Ursache? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben was mir am Reiften half, da ich auch Hilfe nothwendig hatte.' tittntt sende ich auch frei da ecept eines einfachen Hausmmel, das mich rettete. . Verschiebt niöt auf Norgen, vaS ihr heute thu sot.? Schreibt unter Veischluß einer OrfetesSi f2r 2iCntcrt an ema5 ri 41. - c" - rs p"- f9 . - mix ....
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H. C. POME RO Y, ßeZrnitter der g' yott. vag ver.sman Pascha o Sprechereien g'macht hat, selm soll'n mer g'holsa ham, und d' Russ'n hätt'n ihre Schmiral g'habt. V fehlt hat so -net viel, nacher waren's hoamg'staubt worden, die Sprecher überanander. Hams so was a mal g'hört? I hätt eahm z'reiß'n könna. Der Mensch hat gar koa Idee von der Politik, und wo mer ungefähr an Punkt macht, wenn mer schreibt.da hat der in sein G'wasch 's G'sscht verzog'n, als hätt eahm a TÄk mit Säbel und Spieß im Bauch einag'stochen, und desweg'n ham . die andern Gäst recht g'schaugt und g'lacht, und der da hat g'moant. dös is lauter. Anerkennung und Beifall für sein Blödsinn. Hab i Recht oder net?'Nun kam der Kläger daran. Der snitt wieder unter konvulsivischem Zucken ein Gesicht, als käme eine ungeheuere Lachsalve . zum Ausbruch. Kaum waren die unwillkürlichen Falten aber geglättet, so fuhr er wüthend heraus: I mag a mal d' Russ'n net, d' Chineser san mir lieber und d' Lappländer. . Richter: Nun. meine Herren, meine ich. wir sollten bei der Sache bleiben, und diese wäre die klagsgegenständige Beleidigung. Jeder sollte etwas nachgeben und wir bringen den hübschesten Ausgleich zu Stande, und bemerken muß ich noch, daß die Kosten bis jetzt nur gering sind. Bon einer Veröffentlichung des Ausgleiches kann nunmehr, wie die Sache steht, keine Rede mehr sein." Die beiden Gegner blickten einander an und meinten: Thuen mer's? San mer wieder guet?" Na, in Gottesnamen! ' Herr Staaksanwalt, mir san einverstanden!" ' Als der Vergleich protocollirt wurde und der Passus dietirt wurde: Jeder Theil trägt die ihm erwachsenen Auslagen, sowie .'die Hälfte der Gerichtskosten," da Wetterleuchtete es im Gesichte des Klägers und ein nochmaliger Ausbruch seiner türkischen Freundschaftsgefühle . stand zu . erwarten, aber der , Beklagte schwenkte grüßend seine Sportsmütze und trat mit der Frage ab: Na! hab i Recht oder net?", worauf der Kläger still nachstampfte. Verkehrt. Vater (der seinen Sohn in der Stadt besucht):. Wie, Du liegst noch in den Federn ! ; Du schriebst mir doch, daß Du pünktlich um zehn zu Bett gehst und um vier aufstehst! Sohn: Nun ja, ich schlafe jetzt nur rückwärts von vier bis zehn. Höchste Zerstreutheit. Gattin eines -berühmten Gelehrten: Nein, Heinrich, Deine Zerstreutheit ich glaube, wenn sie Dich mal im Panoptikum aufstellen, vergißt Du daß Du eine Wachsfigur bist! Größter Erfolg. Dr.A.: Welche von den Damen, die im letzten Jahre in Ihrer Klimk arbeiteten, hatte denn den größten Erfolg? Dr. B.: Ein gewisses Fräulein Kettner. Die hat einen meiner Assistenten geheirathet. Kindlich Tante: Du ' .bist gar nicht lieb, Oscar; ich habe Dir doch eine Düte Bonbon mitgebracht!" Der sechsjährige Oscar: Aber. Tante, wegen den paar Bonbons kann ich Dich toch nicht gleich heiratben!" j 1 Aergert Dich Dein Auge so reibe ti nicht au, und werfe eS nicht von Dir, sonder ende Dich an ttSA A . vd0 VIOCL, i INDIANAPOLIS-IN0. U iniM mmm fi . ma Xir für Deine g da nöthige Sla anfertigt, üaftctche ugen werde schmer.l. etngeien. l::':&.iii:&n:.r.1 werbt ach de hefte Methoden deu kluge an p.
Trr TabÄk. zwei Eouponö in , .nl, angtebt. , REIOVATOR EZOEü; Leber und ES erneuert Den Loeni. toroen Die zueroauuna. fi Posi'Oifice. Indianapolis, Ind. Die Indiana ist das einzige Vwtt w Inöis.a, vel ches hie c Interessen des Volke; gegenüber drr Macht der lntokratt vertritt. M : Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin i Kressen Vhpt fi? Äfltwegt k; ; 1 Freiheit uNechl ' - . imf allen Gebieten be Vkbenß ; I Die LKbeU he BoRet 'ift ;bi Schöpferin alles Wohlstandes und da rum rrirken tsn für solche soziale Re formen, vzlche .dik Arbeit zur sreude bringenden Lust, start r meöertrvlt enden Last Mach:. ' ' Jeder fortschrittlich Sehnte,; sollteö att moralische Pflicht empfindeLeser d LUka 5ribSe z sei ' Däk ;chhaMge - ' Sonntags ' Vläti litttt eine Fülle uutttaLknben Sele SoffeS. ' . Dsr Abonnements yreis der täglichen Tribüne ist 12 t,K ' deS SonntagSblattS e, -beider zusammen 15 GtöV, Per Woche oder 05 (?tS. Per Monat.- -Durch die Post dersandt, kostet .da4 Tageblatt 05, daS OormraKSbiatt ' O2 i Steht,' MU iUmmvx SS i OsrakbezabKl? MUiZ'M
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