Indiana Tribüne, Volume 19, Number 358, Indianapolis, Marion County, 12 September 1896 — Page 2
Zndiana Tribüne
Erschcmt Taglich und SountagS. Die tägliche, Tribüne- kostet durch tcnXtlger 2 Cent per Woche, die onntagI.Trbüe-I Text per Woche. Seide inftcm 18 ffcntl $Ut es Cents pcx Clonai. Per Vft außerhalb de, .Übt ,ngeschtckt i VorauAbe,hlnz V pe, 'JaU. mrr 18 Süd kllabama Strabe. SadianapoliS, Ind., 12. Sept'br 1L9S. Briefe auS Deutschland. Äon Wilhelm Kaufmann. Beyreuth. 20. August. Vor zwei Jahren trieb mich die Neugierde zu einer Pilgerfahrt nach der Stätte von Wagners letztem Wirken. Es war mir damals nur ge lungen für theures Geld ein Eintrittskarte zu der Bayreuther Tannbäuservorstelluna zu erlangen, und auf der wirklich beschwerlichen! .und unbequemen Reise nach der 'alten Markgrafenstadt habe ich mich selbst einen Thoren gescholten. Wegen einer Tannhäuservorstellung znzölf Stunden zu reisen und dabei vier oder fünf mal umzusteigen! In der That meine Neugierde mußte groß gewesen sein. Denn den Tannhäuser hatte ich oft in Berlin und in Dresden mit vorzügli cher Besetzung' und' großartiger Ausstattung gesehen, ich glaubte sogar diese zu Wagnerö Erstlingsstücken ge hörende Oper gründlich zu tarnen. Aber schon nach dem ersten Akte der Bayreuther Vorstellung hatte ich zu bekennen, daß dieser Tannhäuser ganz etwas Anderes war. als dasjenige, was man in Berlin und in Dresden unter, diesem Namen gibt. Der Tannhäuser, wie ihn Wagner sich gedacht und wie er endlich damals in Bayreuth gegeben wurde, war gar keine Oper im gewöhnlichen Sinne oes Wortes, es war ein gewaltiges, erschulternd wirkendes Drama,' daö einen unvergeßlichen Eindruck hinterlaßt. Am selben Abende stand mein Entschluß fest: so bald wieder in Bayreuth Festspiele stattfinden, sorgst Du bei Zeiten für Eintrittskarten, kosten sie auch, was sie wollen und dauert die Reise auch noch so lange. AIS nun in diesem Jahre in Bayreuth fünfmal hintereinander der auS je vier Vorstellungen bestehende Ring der Nibelungen gegeben werden sollte, schrieb ich schon frühzeitig nach Bayreuth, erhielt jedoch trotzdem nur noch Karten für den letzten Vorstellungscyclus. Die Karten für die ersten Aufführungen waren schon vor einem Jahre und vielleicht noch früher verkauft worden. Wagner bat die Welt erobert, sogar die Franzosen beugen sich jetzt ehrlich vor diesem Genie, trotzdem es gewiß keinen , deutschen Künstler ähnlichen Ranges gibt, selbst Schiller nicht ausgenommen, der so tief wie Wagner im Boden seiner Nation wurzelt. Gegen die Wagner'sche Kunst wagt Niemand mehr Einspruch zu erheben, sie hat sich endlich ihren Plak neben Shakespeare, Göthe und Beethoven erkämpft, und die unzähligen Gelehrten und Kritiker, welche noch vor 20 Iahren die Wagnerische Kunst für verabscheuungswürdig erklärten und derselben ein rasches Ende 1 vorhersagten, sind entweder inzwischen bekehrt worden .oder sie hüllen sich in Schweigen. Der Typus der wüthenden Antiwagnerianer ist so gut wie ausgestorben. Dagegen aber hat das große Werk, welches der Meister noch in seinen letzten Jahren mit der Energie und' dem Enthusiasmus eines Jünglings schuj das Festspielunternehmen in Bay reuth noch immer recht viele gistige Feinde in Deutschland und zwar namentlich in der Berliner Presse. Dei impotente Zorn eines großen Theils der Zeitungskritik wendet sich jetzt gegen Frau Cosima Wagner und derer. Sohn Siegfried. Anstatt an dem nui idealen Zwecken dienenden Werke freudig mitzuarbeiten, wird der Bayreuther Bühne die Existenzberechtigung abgesprochen. Es wird behauptet, dieselbe. erfülle ihren Zweck einer Ä!usterbühne nicht und zum Beweise werden ganz unbedeutende Details an den Aufführungen bemängelt. Dem einen Kritiker ,pafet die Ausstattung dieser oder jenen Scene nicht, dem zweiten raucht und feuerwerkert es nicht genug auf der Bühne.- der' dritte machte schlechte Witze über daS Operettencostüm" einer Darstellerin und der vierte bemängelt die Bayreuther Singschule, welche bekanntlich auf die Deklamationen großen Werth legt. In Bayreuth gilt für die Bühnenleitüng '(und das ist die Wittwe des Meisters, Frau Cosima Wagner) nur das eine Gesetz, bis Werke so aufzuführen, wie es Wagner gewollt hat. Nicht wasein sensationswüthiger Bühnenmanager in' Berlin oder München daraus nach und nach gemacht hat, gilt in Bayreuth für maßgebend, und wenn z. B. in Berlin der Brünhildenfels von Flammen und Rauch derartig umgeben ist, daß man einer wahrhaftigen Hölle gegenüber zu stehen meint, so hat das für Bayreuth gar keine Bedeutung. Dort sagt man sich, , daß Wagner sich den ganzen Berg, welchen de? Brünhildenfels krönt, von wabernder Lohe umgeben dachte, nicht aber nur den Fels. Deshalb fällt dei Bayreuther Feuerzauber, verglichen mit dem Berliner, ungeheuer t zahm aus, ' man sieht nämlich nur im Hintergrunde den Feuerschein, .während der Vordergrund mit dem Felsen ganz unverändert bleibt. Und so weicht die Bayreuther Aufführung .noch in vielen anderen zu der Ausstattung gehörenden Dingen von denjenigen bei Großstadtbühnen ab.. Das stärkste Beispiel ihrer Gegnerschaft leisteten jedoch die Berliner Blätter darin, daß sie 1 die Direktionsthätigkeit Siegfried Wagners bei den diesjährigen Festspielen todtschwiegen. Siegfried W., der einzige Sohn des Dichter-Cömpo-nisten, (jetzt 27 Jahre alt) leitete ganz selbstständig den vierten Cyclus der diesjährigen ' Nibelungen - Auffüh. rung. Mir. versicherten Musiker, wel. - 5e im Orchester bei sämmtlichen Aufführungen mitgespielt haben, daß de, iunke Wagner die vier Opern vortief f. ;
lich geleitet und einen vollstandlgen Erfolg bei einem Wagnerstück - erzielt habe, welchem nur sehr Nnige alte und routinirte 'Dsrigenten' -) gerecht werden können. Weshalb wird diese That eines nach dem einstimmigen Urtheil Hans Richters, Felix Motl's und
anderer weltberühmten Wagner-Dirl-gentcn hochbegabten "jungen 'Mannes nicht anerkannte? Am meisten jedoch " begegnete man dieses Jahr in den deutschen Zeitungen dem Vorwurfe, daß die Bayreuther Festspiele zu einemSammelpunkte des fashionablen und zahlungssähigen Modepublikums herabgesunken seien. Wagners großes ideales Verlangen ' in Bayreuth darf nie für Geld gespielt werden" sei vollständig über den Haufen geworfen. Nichtig ist allerdings, daß jetzt in Bayreuth jeder eine Eintrittskarte erlangen kann, (so weit der Vorrath reicht) ; welcher Willens ist. den geforderten Preis von 20 Mark (5 Dollars) für eine VorI stellug zu bezahlen. In Bayreuth z , i ft w ' r i . t - . 3 wlro zeyl sur geipien, ac c wird nicht des Gelderwerbs wegen gespielt. Sollte sich einmal ein Ueberschuß ergeben,' " was' bisher noch nicht der Fall war, so fließt' derselbe' dem Stipendienfonds zu, auS welchem Freibillets für mittellose Künstler bezahlt werden. Zu diesem Schritte mußte sich Wagner selbst 'nach schweren Kämpfen entschließen, nachdem es sich im Jahre 1882 herausgestellt hatte, daß durch die freiwilligen Beiträge der Wagner-Vereine die Unkosten der Festspiele nicht entfernt gedeckt werden konnten. Es blieb ihm nur die Wahl das Festspielhaus zu schließen, oder denjenigen die Eintrittskarten zu überlassen, welche dafür bezahlen wollten. Wagner hat seit dem Jahre 1852, seitdem er den Plan für den Bau des Spielhauses gefaßt hatte, unzählige Male in seinen Schriften ausgesprochen, wie er sich die Zusammensetzung seiner Zuhörerschaft dachte. Das Spielhaus sollte vornehmlich eine Schule für die Berufenen sein. Sein erster Grundsatz war: keiner sollte für Geld Eintritt erhalten. Die Kosten, meinte W., sollten entweder von einzelnen Gönnern oder durch eine von zahlreichen Freunden gebildete Orga nisation gedeckt werden, die Aufführungen sollten dann nur für diese Freunde und für ein geladenes Pubhkum stattfinden, wobei in erster Linie die unvermögenden Musiker und Künstler und die akademische Jugend berücksichtigt werden müßten; Geld sollte weder von den Besuchern .der Festspiele bezahlt, noch von irgend einem Mitgliede der künstlerischen Genossenschaft verdient, werden. Daß das eine Utopie war, stellte sich bald genug heraus. Das erste Festspiel von 1876 brachte schon ein riesiges Defizit, zu dessen Deckung Wagner aus eigenen Mitteln bedeutende Summen beisteuerte.' "Ohne die Vorschüsse aus der Kasse des Königs Ludwig wäre das ganze Unternehmen damals schmählich' verkracht undWagner selbst zum Bankerott gebracht worden. Nachdem endlich im Jahre 1882 die Festspiele mit Parsifal wieder aufgenommen werden konnten, stellte es sich schon nach der zweiten Vorstellung heraus, daß ohne Freigabe des Kartenverkaufs die Fortsetzung des Unternehmens 'unmöglich war. 'Aber Wagner wollte auch dann noch nicht auf seinen alten Plan verzichten. Er schreibt: Es stellt sich mir als die erste und allerwichtigste Aufgabe, für ein neuzubildendes Patronat dar, die Mittel zu beschaffen. um gänzlich freien Eintritt, ja nöthigenfalls : die Kosten der Reise und des fremden Aufenthalts Solchen zu gewähren, denen mit der Dürftig keit dasLoosder Meisten und oft Tüchtigsten unter Germaniens Söhnen zugefallen ' ist." Wagner meinte, daß die wohlhabenden unter seinen Freunden einen Fond zu jenem Zwecke aufbringen möchten. Jedoch abermals hatte er sich verrechnet. Nur ein einziger dieser Freunde hat seitdem regelmäßig jährlich 100 Mark in jenen Stipendiensond einbezahlt und dieser einzige ist ein Franzose! Auch dieses, Jahr wird das Festspiel mit einem Defizit abschließen, obschon jede der zwanzig Vorstellungen ausverkauft war und an jedem dieser Abende 1400 mal 20 Mark, also rund 23.000 Mark pti Tag eingenommen wurden. Die ganz neue Jnscenirung des Rings der Nibelungen hatte Niesensummen verschlungen. Die Vorstellungen werden, im ' nächsten Jahre wiederholt werden, wesentlich um das Deficit casch auszugleichen. Selbstverstandlich sind die Regiekosten nächstes Jahr erheblich niedriger, weil die für dieses Jahr beschaffte neue Ausstattung wieder benutzt werden kann. Denjenigen meiner amerikanischen Freunde, welche im . nächsten Jahre . eint Reise nach Deutschland planen kann ich gar nicht dringend genug zum Besuch der Festspiele anrathen. Die Eintrittskarten müßte man sich aber schon im April verschaffen. Wir wollen uns übrigens jetzt' das JDl o d t p u b I i t u in" der Bayreuther Festspiele etwas näher ansehen. Es besteht wohl nur zu einem Drittel aus Deutschen. , Darunter besindet sich die alte Garde der Wagnerianer. Leute, welche zu jedem Festspiele nach Bayreuth pilgern. " Es sind viele Unbemittelte darunter, welche durch lange Zeit die Groschen zusammensparen, um' sich diesen ihnen -als das Höchste geltenden Genuß verschaffen zu können. Dann finden wir unter den Deutschen viele professionelle Musikerl Dirigenten Komponisten. Sänger und Tonkünstler.' welche yxt Testspiele vorwiegend als Lernende mitmachen. Von diesen genießen Einzelne daö Stipendium des freien Eintritts. Der Rest der deutschen Besucher , vertheilt sich unter die nicht' sehr- 'zahlreiche Klasse derjenigen, denen eine Ausgabe von zehn bis zwölf Dollars per Tag und Person für Eintrittskarte. Reise- und Aufenthaltskosten nicht zu doch dünkt. Das wirkliche Mode Publikum ' ist unter, dem deutschen Drittel gewiß nur ganz schwach .vertreten.. iDüS' zweite Drittel :en Besuchers bildend jetzt die Franzosen. Sie entfalten in Bayreuth die größte ToiletterwraSt.. und .
man besonders strählende Diamanten erblickt, da ist ihr, Besitzer wohl meistens ein Pariser. Aber damit ist nicht gesagt, daß diese gallischen Bayreuth. Pilger Boulevardiers sein müssen. Man braucht sich nur vorzustellen, welcher Ueberwindung es für einen
Franzosen bedarf, nach Weutjcylano zu ' kommen. Und nun nach einer deutschen Kleinstadt wie Bayreuth. daS heute noch nicht an einer Hauptbahn liegt, wo der verwöhnte und anspruchsvolle Mensch in Bezug auf leibliche Verpflegung sich auf das Schlimmste gefaßt machen muß und wo man noch außerdem das besonders rauhe Klima des Fichtelgebirges mit in den Kauf zu nehmen hat. Des Ferneren ist zu bedenken, daß ein der deutschen Sprache nicht mächtiger und in der germanischen Sagenwelt nicht einigermaßen bewanderter Besucher die Wagner'sche Nibelungendichtung gar nicht verstehen kann und daß deöhalb viele der größten Schönheiten des Werkes eindruckslos an ihm vorübergehen müssen. Unter den Franzosen können nur Wenige sein, welche daS Bayreuther Festspiel als Modesport mitmachen, die Lberwältiaende Mehrheit besteht aus aufrichtigen Kunstfreunden, welche ein arbeitsames Studium der Wagner Literatur und der Mustk hinter sich haben. Sehr viele dieser Franzosen erwiesen sich als der deutschen Sprache ziemlich mächtig. Der Zufall fügte es, daß die meisten meiner näheren Nachbarn an den vier Nibelungen - Abenden Franzosen waren. Niemand hat nach den Aktschlüssen enthusiastischer Beifall gespendet, als e diese sogenannten Erbfeinde thaten. Anstatt die Betheiligung dieses Publikums zu beMängeln, sollte man 'sich in Deutschland darüber freuen, daß wenigstens deutsche Kunst die Schranken des französischen Chauvinismus niederreißt. .Der Rest des Auditoriums sekt sich aus Engländern, Holländern. Skandinaviern und namentlich auS Amerikanern zusammen. Unsere engeren Landsleute . sind sehr stark vertreten und zwar befinden sich allerdings viele Amerikaner hier, welche nach Bayreuth gehen, wie sie nach Monte .Carlo, nach Paris und nach Rom reisen haüptsächlich um dagewesen zu sein. Aber die Eindrücke, welche sie hier in Bayreuth empfangen, sind zu mächtig, sie haben auch Nachwirkungen. Jedenfalls ist noch ferner so blasirt !von Bayreuth abgereist, als er dort angelangt ist. Uebrigens trifft man auch unter denAmerikanern viele ernste Musikfreunde und Wagnerschwärmer der strengsten Observanz. Im Ganzen läßt sich behaupten, daß die vielen Moquirungen der deutschen Presse über das jetzt Bayreuth frequentirende Modepublikum" durchaus . unberechtigtsind. ' X Die. diesjährigen Festspiele waren in so fern Jubiläums - Aufführungen, als zum ersten Male seit 20 Jahren die Nibelungen wiederholt wurden. Im Jahre 1876. sieben Jahre vor' des Meisters Tode wurde mit diesem Niesenwerke - das Festspielhaus unter Wagners persönlicher Leitung eröff net. Seitdem hat es für Bayreuth geruht. Während der späteren Festspiele gab man stets Parsifal in Verbindung mit den Meistersingern, oder mit Tristan und Isolde, zuletzt zusammen mit Tannhäuser und Lohengrin. Der Parsifal" ist bekanntlich das große Paradestück Bayreuth's; nach dem Testament des Dichter-Com-ponisten, darf dieses, sein letztes Werk. nur hier gegeben werden. Aus ,dieser Bestimmung Wagners haben die Gegner in der deutschen Presse hergeleitet, daß sich die Bayreuther Festspiele überhaupt nur durch Parsifal aufrecht erhalten lassen, weil es stets genug Leute geben würde, welche auch dieses nur in Bayreuth zu sehende Werk kennen lernen möchten. JNjdiesem Jahre stand Parsifal jedoch nicht auf dem Spielplane und siehe da,' der Erfolg war womöglich noch größer, als in den Vorjahren. Man hätte noch ganz gut einen sechsten,- sogar einen siebenten Cyclus des Rings" folgen lassen, also anstatt 20 Vorstellungen deren 24 oder 23 geben können, ohne daß ein einziger Platz! leer geblieben wäre. Und das ist gar nicht zu verwundern. Denn die echten Wagrer'schen Nibelungen können nur in Bayreuth gegeben werden, wie man dort auch nur den echten Tannhäuser und Lohengrin, sowie die echten Meistersinger sehen kann. Mit Tristan und Isolde und mit dem fliegenden Holländer ist es anders. Die lassen sich, wenn es die betreffende Direktion wirklich will, in Berlin, München, Dresden oder Paris eben so gut darstellen, als in Bayreuth. Bei diesen letztgenannten Werken liegt ' der Schwerpunkt ganz bei den Trägern der wenigen Hauptrollen. Bei !den zuerst erwähnten Musikdramen aber muß die Buhnenleitung eine liebevolle Selbstverleugnung üben und bei den Darstellern erzwingen, wie' es dei den Großstadttheatern gar nicht erreicht werden kann und wie es eben nur in Bayreuth möglich ist. Dort giebt es keine Primadonnacapricen und keine Tenoristenwillkür. Dort müssen sich auch die berühmtesten Bühnengrößen in den Rahmen des Ganzen schicken, dort wird ' auch die kleinste Rolle mit derselben Sorgfalt behandelt, wie die größte. In Bayreuth wird kein einziger Takt gestrichen, nur dort bat man die 5eit au einer getreuen Wiedergabe der Werke. Keine andere Buhne besitzt em Orchester von der Vollkommenheit des Bayreuther. Das liegt nicht nur in der sorgsältigen Auswahl der Orchestermitglieder und in der Tbatsacke. dafe es für bit Zahl der Proben gar keine Beschränkung gibt, sowie darin, daß die Musiker sich lange Zeit ganz ausschließ11 jC . 1 f f fWfc f m m tiaj nur mu o i e i e r Munr veicyastiaen und dafi kein, Ablenknnn W ben, sondern es liegt auch zum großen Tbeilk -mit In ' k,r iinhrrnWrfjTtsf pn Bauart dieses unterirdischen OrchestersaalS.. welcher-eine sonst nirgends zu erreichende. .KlangroirkunA -.möglich f 1 fX. V . . . v . ' rnanji. IN aureuty yor! man n:emalz das vyMute Schmettern des.
lecys. vte größte Störung aller pnstigen Wagner-Aufführungen. Die Vorstellungen beginnen um 4 Uhr Nachmittags und endigen um 10 Uhr, mit zwei Pausen von einer halben und dreiviertel Stunden. Der Ring" wird an vier aufeinander folgenden Abenden gegeben, fo daß der Zuschauer die 'folgerichtige Entwicklung des DramaS von Akt zu Akt und von Abend zu Abend auf sich wirken lassen kann. Wo sonst ist daö möglich? Und wo sonst eine derartige Stimmung des Publikums denkbar? Ä!an verweilt nur der Aufführungen wegen in der kleinen Stadt, die nicht die geringsten Ablenkungen darbietet, man lebt während der ganzen vier Tage vollständig unter den gewaltigen Eindrücken dieses RiesenWerks deutschen Geistes, man hat für nichts Anderes Sinn. In der Stadt ist man auf Schritt und Tritt dem Wagnerzauber ausgesetzt. In allen Schaufenstern hängen die Bilder des Meisters und des Künstlers aus, sowie gute Darstellungen der HauptVorgänge auf der Bühne. Die Menschen, denen man begegnet, singen und pseifen die bekannten Leitmotive bei Tisch dreht sich die Unterhaltung um die Vorstellungen, in den Kneipen und in den Cafös wird in allen lebenden Sprachen über Wagner und sein Werk debattirt. Das ist die Vavreuther Atmosphäre während der Aufführungszeit und ihren Einflüssen kann sich auch der blasirteste unter dem sogenannten Modepublikum nicht entziehen. In einer solchen Stimmung ist der Besucher tausendmal empfindlicher für die unvergleichlichen Schön heiten des Werks, als wenn er in Berlin oder Dresden, nach vollbrachter Tagesarbeit, rasch Toilette macht und in die Oper stürzt. Waö im Grvßstadttheater dem Durchschnitts - Zuschauer als langweilig erscheint, gewinnt in Bayreuth bedeutendes Interesse, eben weil hier Alles, auch das Unbedeutendste, so gegeben wird, wie es gegeben werden muß. Wenn man in Berlin oder in München -die Rolle der Erda einer zweiten oder dritten Altistin gibt, so wünscht der Zuhörer dieser Göttin gern ein möglichst baldiges Wiederversinken im Erdboden, in Bayreuth wirkte die Aufführung, jener Scene durch Frau Schumann wie eine Offenbarung. ' Aehnlich gestaltete sich die prachtvolle Erzählung der Götternoth durch Waldtraute eine Episode, die in Berlin und anderswo stets langweilig erscheint zu einer wahren Perle der Darstellungskunst. Wo kann man die Vertreter des dämonischen Prin:ips. den Alberich, Mime, Hagen, und nun erst den Loge (durch Vogl) so glänzend besetzen, ein solches Ensenible von Teufeln schaffen? Die Brllnhilde wurde von Frau
Lilli Lehmann gegeben, leider nicht mit dem dramatischen Feuer, welche eine andere Brünhilde. die sich im Auditorium befand, zu entfachen versteht (Therese Malten aus Dresden.) Der Seymann stand m Slegsried eine .Siealinde" gegenüber, welche in dieser Rolle, 'wie in Isolde, unübertrefflich in (Frau Rosa Sucher aus m v rrv r t rti -T . BerilN.) .. A)it ocioen iriangsivttlamnen ihr Bestes aeaen einander aus spielen zu sehen, bildete eine unvergeßliche Episode. ' Doch die Sucher schoß den Apfel ab. ES ist zwecklos hier auf Detailschilderungen einzugehen, die beste Einzelleistung bot wohl, der Baritonist Friederichs als Alberich. Der Künstler trat hier zum ersten Male wieder auf nach vierjährigem Ausenthalt in einer Nervenheilanstalt. Friedrichs ist wohl der beste Reprasen tant der neuen Bayreuther Singschule. über welche letzt m den deutschen Zei tungen so viel geschimpft wird. Er hat diese Schule glanzend gerechtser tigt, eben so wie der Mime" der Bay reuther Aufführungen, Herr Breuer. In Dresden haben wir die beste Brünhilde (Frl. Malten), eine recht gute Slegltnde, ferner den Siegmund und den Wotan der dlesiahrr gen Bayreuther Aufführung, also für die vier Hauprrollen der Walküre fast genau dieselbe Besetzung wie in Bayreuth und doch läßt sich die Darbietung des Merks in Dresden gar nicht vergleichen mit der Bayreuther. Die Gründe dafür sind bereits angegeben, die Berechtigung der Bayreu ther Festspiele bedarf gar keines Be weises mehr, trotz allen Zeterns der Berliner Kritiker. Wichtig für die Lithographie. Hierzulande und anderwärts, ; wo es überhaupt Lithographen gibt, ! haben dieselben von jeher geklagt, daß die von ihnen bedurften Steine so rar seien; denn der Bedarf de? ganzen Welt hat bisher aus einem kleinen Distrikt von Bayern befriedigt werden müssen, welcher in den letzten paar Jahren einen verhaltnißmäßig geringcn Vorrath lieferte, so daß sich nicht selten die Ausführung von Bestellungen um ein ganzes Jahr verzögerte, und mancherlei Unzuträalichkeiten da. 'raus entstanden. Jetzt scheint aber endlich Abhilfe zu kommen. Man hat im Süd Dakotaer County Custer ein sehr bedeutendes Lager von Steinen entdeckt, welche von Sachverständigen nach genügender Prüfung als in jeder Hinsicht geeignet für die Zwecke derLithographen erklärt werden und auch in jeder geschäftlich nöthigen Größe gefördert werden können. Bereits-hat sich eine Gesellschaft zur systematischen Ausbeutung dieses Lagers gebildet. ... . Bekanntlich ist jüngst noch von einer anderen Seite her Abhilfe in Aussicht gestellt worden. Das moderne AllerWeltsmetall Aluminium soll sich nämlich zu vollkommen hierfür geeigneten Platten verarbeiten lassen,. die auf je, dem beliebigen Stein angebracht werden könnten. - Doch bleibt der allgemeine Werth dieses Ersatzmittels noch zu erproben. - nlii Oöön und rein Ooll daß HauS stets sein ! Die besten Oürften kauft an Ui 0. Ochsedel, 420 Oft NeTerh
- v X . t'faiU
Don Jnlsnve. Das britische Segelschiff Muskoga", welches dieser Tage in San Francisco eintraf, brachte einen Säugling mit, der sich der Auszeichnuna erfreuen kann, das erste, weiße Kind zu sein, welches am KapHorn auf hoher See geboren ist. Der lungerenbüraer erblickte während eines Sturmes'das'Licht der Welt und kreuzte mit dem Schiffe spater den Aequator. Ur ist der Sohn des die Muskoga" befehligenden Capitäns Crowe. Mutter und Kmd erreichten gesund und mun ter San Francisco. Vom New Yorker Hafen aus sind schnelle Ocean - Schleppdampfer ausgesandt worden, um die Küste nach dem amerikanischen Klipperschiff Roanoke- aufzusuchen, welches vermißt wird. Der schnellsegelnde Klipper, das größte und stärksteSchiff in der amerikanischen Handelsmarine, hat Honolulu am 26. April mit einem Kargo von 5370 SackZucker für D. B. Dearborn in New York verlassen und ist zuletzt am 24. Juni bei Kap Horn aesehen worden. Er sollte bereits in New Nork angekommen sein, da die Durchschnittszeit der Reise von Hono lulu nur knappe 16 Wochen dauert. Eine furchtbare Entdeckung hat die Vergnügungsreise her beigeführt und ein entsetzliches Ende genommen, welche Joseph Weber von New Nork nach seiner europaischenHel math unternommen hatte. Weber wurde seinerzeit von seinen Eltern verstoßen und wanderte nach New Jork aus. Vaielbst lernte er Ipater eine junge Dame kennen, die er heirathete. Als er m seine Heimath kam, machte er, als er nach Verwandten forschte, die Entdeckung. daß er in New Nork seine nach dem Tode der Eltern ebenfalls dorthin unter einem andern Namen ausgewanderte Schwester geheirathet habe. Aus Gram hierüber todtete er sich. Der schwächste Metalldraht, welcher noch viel feiner als ein menschliches Haar ist, wird in Taun ton, Mass., gegenwärtig und zwar in der Dicke von nur ein Fünfhundertstel Zoll fabrikmäßig hergestellt. Gewolzn licher Draht bis zu den üblichen klem sten Dicken wurde bisher durch Löcher m Stahlplatten gezogen, allem zum Ziehen des neuen Haardrahteö reicht dieses Hilfsmittel Nicht mehr aus, weö halb die Taunton - Factory hierzu ge-, bohrte Diamanten benutzt. Bei dies:m neuen Verfahren liegt die Hauptschwie rigkeit nicht im Drahtziehen selbst, sondern vielmehr im Bohren der sei nen Löcher in den Diamanten selbst. Eine hübsche Geschichte, welche den modernen Aberglauben fa mos illustrirt. wird aus Charleston, S. C.. berichtet. Dort spielte ein Herr Caruth Würfel und jedesmal verlor er. Kein Wunder, daß Sie verlieren," bemerkte ein abergläubischer Zuschauer, Sie tragen ja einen Opal im Ringe Herr Caruth lächelte. Vier Tage spa ter glitt er vom Trittbrett einesStra ßenbahnwagens ab und verstauchte sich den Knöchel. Sofort gedachte er der Worte des Fremden. Er gab daher den Rina an seinen Freund, der allen Aberglauben belächelte und Baumwol le - Makler war. Als er aber kurz da rauf bei einer Spekulation $10,000 verlor, schenkte er den Ring einem seiner Bureau - Angestellten. Der Mak ler sagte sich zwar, er sei nicht aber gläubisch aber der Ring gefiel ihm nicht mehr. Eine Woche später erkrankte der junge Mann und mußte mehrere Tage das Bett hüten. Als er wieder kamerzählte ihm der Makler, was sein Freund ihm über den Ring erzählt habe. Als der junge Mann es hörte, gab er den Rmg semer Liebsten. Bei Frau en zieht so 'was nicht, dachte er sich. Zwei Tage später fing im Heim des Madchens em Vorhang Feuer und sie verbrannte sich die Finger. Sie gab nunmehr den Rmg ihrem Bruder, et nem Erzsceptlker. Der lachte über den Aberglauben und fuhr mehrere Tage nach Richmond. Unterwegs entgleiste sein Zug und 'er entging mit knapper Noth schwerer Verletzung. Da glaubte auch er. eö sei des Ringes Schuld und beschloß, den Opal emem Juwelur zu verkaufen. Was geben Sie mir für diesen Opal?" frug er einen Juwelier. Der sah ihn an und erwiderte: Nichts. da eS kein Opal ist, sondern ein soge nanntes Katzenauge. Als ein Wolf im Schafskleide ist der Negerprediger William Fisher in Wilmington, Del., entlarvt worden. Der Biedermann, welcher als Seelsorger, einer aus Negern bestehenden Methodisten - Gemeinde. , fungirte, war bei' Tage der salbungsvolle Gottesmann, .der in heiligem Eifer der sündigen Welt Buße predigte, bei Nacht ging er vermummt auf Raub und Plünderung aus.. In den letzten Monaten waren in Wilmington . zahlreiche Einbrüche verübt worden. - Der Thäter ging bei der nächtlichen Arbeit so geschickt zu Werke, daß er mit seiner Beute längst entkommen war. ehe der Einbruch bemerkt wurde. Die Polizei konnte des Einbrechers nicht habhaft werden. Bereits planten die geängstigten Bürger, eine bewaffnete Mannschaft aus ihrer Mitte mit dem Sicherheitsdienst zu betrauen, als endlich der gebeimnißvolle Einbrecher sich auf frecher That ertappen ließ. Zwei Polizisten sahen Nachts um die zwölfte Stunde einen Mlmn die Straße vorsichtig spähend hinabgehend. Am Gablets-Hotel" an Delaware Avenue versuchte er. mit Brechwerkzeugen die Thüre zu öffnen. Die, Sicherheitswächter eilten auf hn zu. er ließ schnell ein Bündel fallen und rannte um die nächsteStraßenecke. Nun folgte' eine .wilde, verwegene Jagd. Die-Polizisten feuerten mehrere Schüsse ab und eine Kugel vermundete den Flüchtling an der Hand, doch' gelang eö ihm in der Dunkelheit zu entkommen. .Die Bluispuren jedoch führten zu allgemeiner Ueberraschung nach dem Hause des Methodisienplldigers, der denn auch durch die 'rlittene .Schußwunde als der gesuchte Einbrecher entlarvt, wurde... Tin dem Keller der Behausung fand man einen großen Theil der gestohlenen Sachen.
Ov NuslanVS.
D a s g r ö ß t e F I o ß, w'e i'ch e s je mit Erfolg construirt! wurde und eine längere Seereise ausgehalten, hat, obne auseinander zu gehen, ist dieser Tage durck den Frachtdampfer Mi-neola-in den Hafen von San Francisco eingeschleppt worden. Das Coloß enthält 450.000 Fuß Bauholz im Werthe von $45,000, ist cigarrenförmig ronstruirt und 528 Fuß lang, 52 Fuß breit, 31 Fuß dick und hat einen Tiefgang von 21 Fuß im Wasser. Das Bauholz ist für die Süd PacificBahngesellschast und für Werftebauten an der Oaklander Wasserfront bestimmt. Es tvurde bei Stella, Washington, gebaut und hat die Reise von der Columbia River Barre bis nach San Francisco in fünf und dreiviertel Tagen zurückgelegt. Die Unternehmer, Capt. Robertson und Capt. Baines von Stella, haben durch das erfolgreiche Unternehmen die ansehnliche Summe von elf Tausend Dollars verdient. Unsterblich blamirt hat sich Professor Gerodette. der aus einem Grabhügel bei McKees Rock unweit von Pittsburg.xPa.. ein Skelett ausgrub und dasselbe als die Gebeine eines Menschen aus vorindianischerZeit" dem Carnegie - Museum übermittelte. Eine genaue Untersuchung des seltenen Fundes" hat nun aber ergeben, daß man nicht nur mit dem Skelett eines weißen Mannes zu thun hat, sondern es hat sich auch sogar herausgestellt, daß der Betreffende, ein gewisser Thomas Wood, im Jabre 1850 an der Cholera starb und an dem Fundplatze mit anderen Opfern der Seuche verfcharrt wurde. Die Bevölkerung . der Umgegend ist wüthend über die Ausgrabungen und droht, den blamirten Mann der Wissenschaft, der an der falschen Seite eines großen Grabhügels auszugraben angefangen hatte, mitsammt seinen Gehülfen mit Gewalt zu verjagen. Große Entrüstung herrscht unter den Radfahrern in Brooklyn, N. , über die That eines Burschen, welcher zu früher Stunde die erst kürzlich mit Asphalt belegte Glenmore Avenue von Jerome bis Vermont Str. mit unzähligen kleinen Drahtnägeln bestreute. Bis zehn Uhr Vormittags waren bereits über zweihundert Räder unbrauchbar geworden. Die Gummischläuche wurden von den spitzen Nägeln durchlöchert, und sogar die hölzernen Reifen durchbohrt. In der Umgegend von Glenmore Ave. waren alle Reparatur-Werkstätten mit erregten Radfahrern gefüllt, welche das schändliche Werk des Verübers verdämmten und ihm eme derbe Zuchtl gung androhten, falls er ihnen in die Hände fallen sollte. Pohzel-Capitan Gorman hörte von dem Schurkenstreich und sandte mehrere Detektives aus.um den Thäter zu ermitteln. Von mehreren Seiten wird behauptet, daß die an Glenmore Ave. wohnhaften Bürger durch das Geräusch, welches die Rad fahrer am frühen Morgen und zu später Stunde machen und hierdurch die Ruhe der Schläfer stören, gegen? den Bicycle - Sport ausgebracht worden seien und den Streich begünstigt hätten. Vor Einbruch der Dämmerung war von den Radfahrern die Straße gesäubert worden, und die Radler konnten dieselbe wieder benüken. 3 in Jahre 1811 wurde Trieft von einer furchtbaren Katastropye heimgesucht. Die im Tnester Ha fen verankerte französische Fregatte anae" flog aus bisher unausgeklar ten Gründen in bic Luft und die Er plosion vernichtete nicht'nur das stolze S'chiff gänzlich, sondern verursachte auch im Hafen und in den an denselben angrenzenden Straßen schwere Verluste an Menschenleben sowie an Hab und Gut. Seit damals liegt der f rf r l nnn cyiiislorper aus oem Meeresgrunde, und zwar, wie es wiederholt durch Taucher festgestellt wurde, in der Nähe des Molo San Carlo; bisher blieben jedoch alle Anstrengungen und Opfer - ' i t srt i i - . ! an Jen uno wtiD, das schiff zu heben, resultatlos, da dasselbe außerordentlich tief im Schlamme steckt. Trotzdem wurden im Laufe dieses fX-tf- L.-l 1 1 . ayryunoeris unzayllgemale von Pri vat-Unternehmungen Versuche, ae macht, die Fregatte zu heben, da sich nr . . c c . . r 1 m. . ' ' an oro oerieioen am age der Kata strophe nicht weniger als drei Millio nen Francs in Gold, sowie kostbarer, für. eme französische Prinzessin! bestimmter Schmuck befunden und die französische Regierung überdies ' auf v. or r.tn me ergung jcioji nur emer Zcanone eine sehr bedeutende Prämie ausgesetzt hatte. Seit einigen Tagen ist wieder eme Unternehmung damit beschäftigt, den Schatz im Meere zu heben; die Herren Amodeo und Genossen lassen , i-w r c w 1 . ' 1 : . orel aucyer aus oem Meeresgrunde arbeiten, und es ist denselben bereits gelungen, einige Theile des Schiffssceletts bloßzulegen; die Unternehmer hoffen auf diese Weise den ganzen Schiffskörper, der nach der Ansicht der Taucher noch intakt daliegt, mittelst eines Krahnes an's Tageslicht zu bringen. Die Stadt Danzka kann in diesem ahre ihr 550jähriges Jubiläum als Stadt feiern. Das städtische Archiv birat eine Urkunde aus dem Jahre 1346. die älteste städtische Urkunde, in welcher der Hochmeister des deutschen Ordens ihr das Stadtrecht verleibt. Drei ?labre vorder war der Bau der Marienkirche, eine der größten baulichen 'wie geschichtlichen Zierden, der Stadt begonnen Der dänische Kreuzer Jngolf. der seit zwei Jahren auf einer Expedition zur Erforschung des Fahr.' Wassers bei Island unterweas itt. ist" nach glücklicher Durchführung der Exxevltlon nacyKopenyagen zurückgekehrt. )Uie Geltung war dem Commandeur Vangel anvertraut. Die Ervedition entdeckte im südlichen Theile der Dänemärkstraße einen unterseeischen Höhenzug. Die wissenschaftlichen Ergebnisse sollen, befonders' was-'' Hydrographie und Zoologie betrifft, hervorragend lein. . . ....
:-,.
'Willkommen sei der Sommer
mit all
Vergnügungen im Freien,
SA.Lkvde und auf dem Wasser. Verrenkungen und Quetschungen
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U&zi5.fS
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bereit zu haben und Ihr braucht Euch über den ernstesten Unfall dieser Art keine Sorge zu niachen. - , . Me Athleten und Sportsliebhaker wisse, daß es das Meisterheilmittcl ist.
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