Indiana Tribüne, Volume 19, Number 357, Indianapolis, Marion County, 11 September 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SountagS. Die tZzliche.Trtbäne' kostet durch lenXrlaec 1 Senil der T3a&. fcle amtntaaSa.lrttflae'l tctt bet Ooche. Beide lüsterne 15 Cent der es ttcntf pn rtonar. Per yoft userhalb de, 1UU ugescht in oraulbe,hlg V pti 'JaU. onut IQ oüd NlAbama trabe. Indianapolis, Ind., 11 Sept'br 1896. Beobachtung der Sonnensinsternib inBodö. Dr. A. Vresier in SXlft, der durch seine Arbeiten über die Sonne sich einen Namen gemacht hat, hat die Sonnenfinsterniß vom 9. August in Bodö Norwegen, beobachtet. Er schreibt darüber: Leider hat man versäumt, die Beobachtung mit vorzüglichen Instrumenten auch in Bodö zu veranstal ten, denn während nach den seit 9. August empfangenen Berichten beinahe auf allen Stationen die Wahrnehmungen durch Wolken verhindert wurden, konnte grade in dem unbekannten Bodö dic SonnenfinNernib kxi ganz Hellem Himmel beobachtet werden. Ich war so glücklich, das eindrucksvolle Schauspiel hier in seiner ganzen idealen Schönheit bewundern und eine getreue Abbildung machen zu können. Die Beobichtung geschah auf einem Hügel bei Brevig am Saltenfjord bei Bodö, 67 Grad 30 Minuten nördl. Breite, ein Hügel, de? vorsichtshalber am 3. Mai. als die Sonne ebenso hoch stand, wie jetzt, gewählt worden war. Das Wetter war während der letzten Woche prachtvoll, in der Nacht vor der Sonnenfinsterniß war der Himmel heller denn ie. Als dann auch die Sonne beim Aufgehen am 9. August sich als durchaus hell zeigte und nicht der geringste Nebelstreifen am Horizont zu sehen war, stieg aus der Mitte der auf dem Hügel zusammengekommenen Beobachter ein begeistertes Hurrah in die Lüfte. Ein paar Minuten vor 4 Uhr sahen wir zuerst den Mond vor der Sonilenscheibe erscheinen und ein klei nes Stück derselben bedecken. Dieses Stück wurde allmählig größer, aber erst um 4 Uhr 50 Min. nahte der Augcnblick. in dem die bereits zu einer schmalen Sichel gewordene Sonnenscheibe vom Monde vollständig bedeckt wurde. Diese großartige und plötzlich gekommene Erscheinung fand um 4 Uhr 54 Min. stat); rund um die tiefschwarze Mondscheibe sahen wir nun auf einmal die weiße Corona der Sonne, aber nicht rund oder regelmäßig.sondern eher viereckig oder ellip tisch, mit unzähligen Strahlen, die nach allen Richtungen hin sich in einer den Durchmesser der Sonne nur wenig übertreffenden Entfernung ausbreiteten. Merkwürdig besonders war die beinahe vollständige Abwesenheit irgend welchen Lichtes am -Nordpol der Sonne, wo sich über einen Bogen von etwa 50 Grad kein einziger Strahl zeigte. Mit einem Binocle sah man deutlich an der Basis der Corona, also unmittelbar um die Mondscheibe, die rothe Chromosphäre und besonders deutlich links in etwa LOGrad hiliogra phischer Breite eine große rothe Protuberanz. Der plötzliche Aufgang von Jupiter. Venus, Merkur und eines weiteren vierten Sterns im Sternbilde der Zwillinge machte die Erscheinung noch großartiger. Uebrigens war die Dunkelheit nicht so groß als ich erwartet hatte, sodaß ich ohne viele Mühe mit weißer Kreide eine Skizze auf schwarzem Papier beginnen konnte, die ich später vollendete. Die Secunden waren kostbar. Eben warf ich noch einen flüchtigen Blick auf den Fjord zu meinen Füßen und die ihn umgebenden Schneeberge; der Fjord war düster grau, die Berge an ihrem Fuße röthlich und an der Spitze viel Heller und gelblich. Die Finsterniß dauerte nur 90 Secunden, denn um 4 Uhr 55 Min. 30 Secunden sahen wir plötzlich an der oberen rechten Seite der Sonne einen glänzenden Punkt sich zu einer blendenden Sichel ausbreiten, die Sonne war jetzt nicht mehr ganZ von der Mondscheibe bedeckt, und bereits der erste kleine Streifen, der von ihrem Glanz zum Vorschein kam. genügte, um das schwache Licht der Corona, der Protuberanzen und der Sterne durchaus unsichtbar zu machen. Noch bis 5 Uhr 50 Min. blieb die Mondscheibe vor der Sonnenscheibe sichtbar, und so sahen wir die partielle Finsterniß noch, als wir mit demDampfboot nach Bödo zurückkehrten. Die Citronensaft'Cur.

In neuerer Zeit erfreut sich die Ci-tronensaft-Cur einer steigenden Belicbtheit, wiewohl sie weder neu noch empfehlen Zwerth ist. Ein Berliner Arzt unterwirft sie einer Besprechung, die ihr alle Berechtigung zu den marktschreierischenPosaunenstößen abspricht, womit sie als ein Radicalmittel gegen Rheumatismus. Gicht, Gallensteine, Leber- und Nierenleiden" angepriesen wird. Der Citronensaft und sein wirksames Princip, die Citroncnsäure, stehen in der Heilkunde seit alters her in Gebrauch. Der Citronensaft enthält etwa 6 9Procent Citronensäure, und durch wässerige Lösungen der Citronensäure bekommt man ein dem Citronensaft durchaus gleichschmeckendes Getränk. Der geringe Aschengehalt des Citronensaftes ist ganz unwesentlich. Die Citronensäure hat nun in der Medicin früher viel Anwendung gefunden, äußerlich zu Waschungen gegen Druckbrand der Haut, zu Pinselungen bei Diphtherie. Diese Ver- , Wendung ist aber fast gänzlich aufgege'ben worden, dagegen wird die Citronensäure noch oft innerlich gebraucht als abkühlendes, durstlöschendes, erfrischendes Mittel bei fieberhaften Zu.ständen jedweder Art und leistet namentlich in der allbekannten Form der Potio Riveri (m Verbindung mit einfach und doppelt kohlensaurem Natron) ausgezeichnete Dienste. Der Citronensaft steht auch seit alten Zeiten , in dei Rufe, ein gutes Mittel gegen den gefürchteten Skorbut zu sein. Auf ,naliscben Scbiffen. welcbe du Noln?

gegend befahren, in der der Slorbut besonders häufig auftritt, ist stets die Mannschaft mit Citronensaft versehen. Auch gegen rheumatische Affectionen hat die Heilkunde Citronensäure schon früher verwandt, aber als werthlos wieder aufgegeben. Die Wirkung des Citronensaftes und seiner Säure sind also durch die Wissenschaft- so genügend studirt, daß sie jene heilsamen Folgen, welche ihnen jetzt durch curpfuschende Laien zugeschrieben werden, wenn sie vorhanden wären, längst entdeckt hätte. Zum Ueberfluß sind neuer vingS noch einmal an verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsstätten, z. B. auf der Klinik des Geheimraths v. Leyden in der CharitS in Berlin. Untersuchungen darüber angestellt worden, ob der Citronensaft einen Einfluß auf die Stosfwechselvorgänge im Organismus ausübt. Diese Untersuchungen haben ein vollkommen negatives Erzebniß gehabt, was sich ja auch daraus genügend erklärt, daß die Citronensäure selbst im Körper vollkommen verbrannt wird und die winzigen anorganischen Bestandtheile des Saftes keine nennenswerthen Wirkungen haben können. Wohl aber ist durch die Erfahrung festgestellt, dah übermäßiger und andauernder Gebrauch der Citronensäure, welcher bei den neuerdings beliebt gewordenen Euren leicht eintreten kann, erhebliche Berdauungsstörungen und Blutarmuth erzeugt. Vor Hoffnungen auf heilsame Wirkungen des Citronensaftes bei Rheumatismus. Gicht. Gallensteinen, Le-ber-und Nierenleiden- sei also gewarnt. Landvirthsazaftlicheö. Zurichtung vonKälbern. Schon mancher Farmer hat sicy ge kvundert" darüber, daß, wenn er Waaren an die Commissionshändler der Großstädte sendet. nie so gute Preise erhält, wie die Zeitungsberichte angeben. Fast stets gibt der Farmer dem Commissionshändler die. Schuld und ist mit allerlei Ehrentitel" für diese Leute durchaus nicht sparsam. Oft ist er im Rechte mit seinen Anschuldigungen, denn es gibt viele unehrliche Leute unter diesen Händlern. Aber immer srnd sie doch nicht die Schuldigen. Der Farmer sendet seine Waaren oft in solcher Verfassung und Beschaffenheit zur Stadt, daß dafür kaum Abnehmer

zu 'finden sind. Die Achtlosigkeit des Farmers, die sich in den Worten Gut genug für die Stadtleute- so häufig kund gibt, ist nicht selten die Ursache niedriger Preise und kostet im Laufe der Jahre dem Versender manchen Dollar. Besonders tritt die Achtlosigkeit bei der Versendung von FleischWaaren zutage; deshalb hier einige Anweisungen darüber. Es sollte kein Kalb unter drei Wochen alt geschlachtet werden; es ist ja bekannt, daß besonders in der Nähe von Großstädten Kälber 'vielfach geschlachtet werden, bevor sieine Woche alt sind; aber der Farmer sowohl wie der Abnehmer in der Stadt setzen sich der Gefahr aus, bestraft zu werden; und mit Recht steht Strafe auf den Verkauf solcher Thiere, die weder .Fisch noch Fleisch" sind. Ein Kalb sollte zwischen drei und sechs Wochen alt sein und 80 bis 120 Pfund wiegen. Für diese Sorte werden die besten Preise bezahlt. Auf saubere und sachgemäße Herrichtung des geschlachteten ThiereS sollte die größte Sorgfalt verwendet werden. Der Kopf wird ausgelöst; doch das Kopffell wird nicht abgeschnitten, sondern bleibt am Fell. Die ganzen Eingeweide werden herausgenoinmen; nur die Nieren läßt man sitzen; niemals sollte man Lunge, Leber oder Herz in dem Thiere belassen. Die Beine werden am Knie abgeschnitten. Der Körper muß der ganzen Länge nach aufgeschnitten werden vom Hals bis zum Schwanz; denn wenn dies nicht geschieht, so werden sie bei eintretendem warmem Wetier sauer und das Fleisch verdirbt. Nach dem Äusnehmen sollte das Thier nicht ausgewaschen werden; man nehme aber .in trockenes Tuch und wische Blut j. s. w. aus. Das geschlachtete Thier sollte so lange hängen, bis cs vollstänoig abgekühlt ist. Nie sollte es eingenäht oder in einen Sack gesteckt werden zum Verschicken, sondern ein einfacher Zettel oder Karte mit Adresse am Hinterbein befestigt, ist genügend. So wie man Kälber unter kOPfund nicht verschicken sollte, ebenso wenig sollte man zu schwere versenden; etwa solche, die 8 bis 10 Wochen oder noch länger mit abgerahmter Milch oder lax nur mit Buttermilch genährt wur:en. Das ist weder Kalb- noch Rindfleisch und es ist wenig Nachfrage darnach. Bei Lämmern zieht man natürlich das Fell auch nicht ab; aber man schneidet auch nicht wie beim KalbKopf und Beine ab. sondern läßt diese am Körper; auch schneidet man den Körper nicht so weit offen, sondern läßt die Keulen zusammen. Die Eingeweide werden ebenfalls herausgenommen, doch verbleiben Lunge. Leber, Herz und Nieren. Man läßt das Bauchfell an jeder Seite em wenig, legt es zurück und deckt das Netz darüber. Lämmer sollten ausgeschlachtet nie unter 18 Pfund wiegen, denn die leichteren sind nicht verkaufbar. Fütterung hochtragender Kühe. Bei tragenden und abkalbenden Kühen kann man nicht vorsichtig genug sein in der Verabreichung des Futters. Ganz besondere Beachtung verlangt die tadellose Beschaffenheit des Futters für diese Thiere. Futterpflanzen, welche vom Mehlthau befallen sind, dumpfes, schimmeliges Heu verursachen nur zu leicht Verwerfen. Am gefährlichsten aber wirkt in dieser Richtung das im Getreide vorkommende Mutterkorn, das in gemahlenem Zustände in das Getreideschrot und in die Kleie übergeht. Auch das Heu ist oft in hohem Grade mit Mutterkorn behaftet, daö in dem Fruchtknoten vieler, ja fast aller Gräser zur Ausbilduna

kommt. Nur' die äußerste Vorsicht kann hier vor Schaden bewahren. Die Tränke darf im Winter den Thieren niemals zu kalt gereicht werden; wie schädlich zu kaltes Trinkwas ser ist, geht schon daraus hervor, daß

das Junge im Mutterleibe bei Aus nähme zu kalten Wassers durch, die Mutter.sein Unbehagen durch lebhaste, deutlich wahrnehmbare Bewegungen kundgibt. Je näher die Geburt heranrückt, desto größere Sorgfalt bei der Fütterug verlangt das Thier. Etwa drei Tage vor der Geburt sollte die Kuh auf die halbe Futterration gesetzt wer den. Sie muß wie eine Kranke behandelt werden und sollte nur gutes Heu und verschlagene Tränke erhalten. Eme reichliche Futterung bis zu die sem letzten Stadium der Trächtigkeit kann ber dem ohnehin schon erregten und krankhaften Zustande leicht Ent Zündungen hervorrufen und Veranlas sung zu dem so sehr gefürchtetenMilch jieb geben. Genau so sorgsam ist das Mutte?' thier nach dem Kalben zu behandeln. Erst nach Verlauf einiger Zelt, wenn die Kuh sich beruhigt hat, wird ihr etwas Heu vorgelegt, und em starken der Trank mit Kleie oder Getreideschrot gereicht. Dann aber muß mit der schmalen Kost noch zwei bis vier Tage, je nachdem sie sich munter obre kränklich zeigt, fortgefahren werden, und erst allmälig erfolgen die Zulagen bis zur vollen Futterrauon. Die Milchabsonderung tritt ge wohnlich bei der Geburt von selbst ein. Milchtreibende Mittel, wie sie wohl manchmal in Form eines Aufgusses auf aromatische Samen Fenchel, Anis, Coriander gereicht werden, sind durchaus zu verwerfen, sie steigern nur noch die ohnehin schon immer vorhandene nervöseGereiztheit der Thiere. Das einzige, aber auch genügende Mittel, um die Milchabsonderung an zuregen, ist öfteres Melken, wobei der mechanische Reiz auf die Thätigkeit der Milchdrüsen einwirkt. Schon vor dem Kalben findet eine Anschwellung des Euters statt; oft ist dieselbe so stark, daß dasselbe ausge molken werden muß. Beobachtung des Pulses bei Pferden. Vorzüglich bei den Entzündung?krankheiten ist es nothwendig, den Puls oder die Schläge des Herzens zu beobackten. Da aber oft aus Unkenntniß hierin gefehlt wird und dadurch oft sehr üble Nachfolgen entstehen, hier eine Anleitung, wie man versahren muß. um bei Pferden und Rindviel, den Vuls zu beobackten. Man legt die flache Hand an die linke Seite nahe an dem Schulterblatt auf die Rippen, wo man die schlage des Herzens genau wird bemerken können. Man muk jedoch den Puls bei gesundem Zustande von dem in krankhaftem Zustande untericyeiven; die Sckläae des Herzens, die bei dem ersteren kaum zu bemerken sind, werden bei einem an emer Entzündungskrankheit leidenden Thiere ganz 'deutlich wabraenommen. 3 gesundem Zu stande schlägt der Puls eines Pferdes, je nachdem sein Temperament beschaffen ist. in jeder Minute 43 bis 54. auch wohl mehrere Male; bei dem Rindvieh binaeaen nur 33 bis 46 Mal. In Entzündungskrankheiten steigt die Anzahl der Schlage bei einem Pferde bis auf 70, 80, auch 100 in einer Mi nute, und m eben dem Grade steigt der Puls bei dem Rindvieh, also auf 60, 70 und 85 Schläge. Bei dem Steigen der Krankheit wird der Vuls bärter. d. h. mehr fühlbar, auch nach und nach geschwinder; c t- -s c r ja" . i vermmoern iicy oic vöcgiagc, ,v uimuu die Krankheit ab, und es kann hiernach also das Stelgen und Fallen der Krankheit genau bestimmt werden. Wird hingegen der Puls unregelmäbig, setzt er aus. d. h. folgen, Pausen, wo ein oder zwei Schläge ausbleiben, so ist dies ein Kennzeichen des nahen Todes, weil alsdann die Entzündung gewöhnlich in Brand übergegangen ist. Raps als Schafweide. Die Preise für Schafe haben sich im letzten Jahre etwas gebessert; die Folge davon ist, daß die Besitzer nicht mehr den größten Theil ihrer Heerden auf den Markt bringen und zu irgend welchem Preise losschlagen, sie suchen vielmehr ihre Heerden wieder in guten Stand zu setzen. Einen Vortheil über daö Halter, von Milchkühen hat . die Schafzucht aber immer und empfiehlt sie immer dem Farmer, sie macht weNiger Arbeit. Viele Milchkühe auf der Farm heißt viel Arbeit. Auf der Milchfarm ist der Milchstuhl und Milcheimer Morgens das Erste, und Abends spät noch lange nicht das Letzte; denn die Milch an Ort und Stelle, schaffen und dann die Milchgefäße reinigen, das geht bis in die dunkle Nacht hinein, und diese Arbeit muß anSonntagen so gut gethan werden wie an Wochentagen; Festtage gibt es für den Besitzer einer Milchwirth, schaft nicht; er ist an das Haus gebunden vom 1. Januar bis zum 31. December. Schafe dagegen sind außer in der Lamm- und Schurzeit sich meistens selbst überlassen. Es ist deshalb kein Wunder, daß alle Heerdenbesitzer sich nicht gerne trennen von ihren Schafen, sondern dieselben festhalten, wenn auch einmal eine Zeit niedriger Woll- und Fleischpreise über sie hinzieht. Dazu kommt, daß Schafzucht trotz niedriger Preise noch ebenso hohen Gewinn abwirft, als wie in vielsn Fällen die Milchwirthschaft. Schafzucht bezahlt sich auch heute noch, wenn das Pfund Wolle auch nicht mehr brächte,' als das Pfund Schaffleisch; es wird überhaupt Nicht mehr wie früher ausgenommen im Nord und Südwesten das Hauptgewicht auf Wolle, sondern auf rl.irjc ml ri . tficiicn gcicgi. ii oenn nolywendig, daß wir durch gute Weide im Herbst die Lämmer und Schlachtschafe in guten Fleischzustand für den Markt bringen. Wie dies zu thun, lernen wir am "sten von den ersten Ssakücktern

der Welt von den Engländern. Diese säen für den Herbst eine eigene Schafweide an mit Raps dwarf Essex rape .- Diese SoUe Raps ist nicht zu verwechseln mit dem deutschen Raps; dieser wird ja nur seines ölhaltigen Samens wegen gezogen und ist für Weidezwecke ganz werthlos, er hat zu wenig Blattwerk und trägt zu früh Samen. Der Essex-Raps kann nach Abernten des Roggens oder nach dem ersten Kleeschnltt in nordlichen Gegenden, in südlichen Gegenden jetzt gesäet werden. Man braucht bei breitwürfiger Saat etwa 3 Pfund Samen auf den Acre. Erwächst bei günstiger, feuchter Witterung sehr schnell und wird je nach der Beschaffenheit des Bodenö 1 bis 3 Fuß hoch. Die breiten Blätter sind denen der Rübe sehr ähnlich. DieSchafe ziehen diesen Raps allem anderen Futter vor und werden in kurzer Zeit fett. Auch Kühe frrssen ihn, doch nicht sehr gerne; Schweine dagegen besser. Doch sollte bei allen Thieren die Zugabe von Salz nicht fehlen. Vorsicht ist beim ersten Treiben auf die Weide fehr nothwendig, da durch gieriges Fressen leicht Aufblähen entsteht. Untergepflügt gibt dieser Raps eine vorzügliche Gründüngung. Beim Ankauf des Samens fei man sicher.daß man Dwatf Essex rape" erhalte. Im kühlenKeller.

Frisch aufathmend blicken wir zu rück auf die glücklich überstandenen bei ßen Tage; der Herbst naht Md mit ihm kommt die Zeit, daß die Keller gefüllt werden, Kartoffeln und Gemüse werden eingesammelt. Sobald alles aus den Gärten eingeerntet ist und nun die Näckte kubier werden, wird der Keller dann sorgfältig verschlossen. Man bedenkt nicht, daß der Erdboden und die Kellermauern auch von der Hitze des Sommers durchwärmt wur den und diese Wärme sehr lern hal ten; durch vollständigesSchließen wird daher in den Kellerraumen eme Temperatur erzeugt, die durchaus nicht zuträglich für das aufbewahrte Gemüse ist. Vieles davon fängt n zu faulen; in den Kartoffeln aebt die Stärke in Zucker über, sie fangen bald an zu treiben und verlier dadurch an Geschmack und Werth. Daher muß es erste Regel sein, den Kartoffel- und Gemüsekeller so kühl als möglich zu erhalten, und das geschieht vavurcy, daß man denselben des Nachts so viel wie möglich lüftet. Selbst späterhin. wenn es schon leichte Nachtsroste gibt lasse man sich nicht dadurch abhalten den Keller des Nachts offen zu halten denn die Kälte dringt nicht so schnell in denselben em; es rann draußen schon 5 bis 8 Grad unter dem GefrierPunkt fein, bevor in einem guten Keller die Temperatur bei offenen Thüren und Fenstern so niedrig wird, daß Gemüse und Kartoffeln leiden. Wir wissen auö diesem Grunde auch, daß sebr frud in Erdarben aufbewahrte Sachen, wenn sie zu zeitig mit Erde bedeckt werden, sehr leicht faulen. Ist man gezwungen. Erdgruben anzulegen, so sollten Kartosseln oder Ge müse w denselben erst sehr leicht be deckt werden, nur aenua um Schutz ae gen Sonnenstrahlen zu gewähren; bei eintretenden stärkeren Frösten erst bringe man nach und nach eine dichtere Erddecke darüber. Viel Gemüse geht in den zu warm gehaltenen Kellern zu Grunde. Aber nicht nur das, solche warme Kellerräume mit ihren faulenden Pflanzen stoffen sind eine Brutstätte vieler gefährlicher Krankheiten. Der Farmer schützt ück und die Gesundbit der Seinigen, wenn er darauf hält, daß die Temperatur in jenen Räumen nicht zu hoch ist. Im kühlen Keller" liegt also ..!. ein ooppeuer noriyeli. SIC TRANSIT GLORIA!" Man hat in unserem Land zwar keine, verfallenen Schlosser und andere Gedenkstücke, welche aus dem Besitz eines wurmstichigen Adels m den zenigen eines heraufkommenden Vürgerthumö übergehen. Doch fehlt es nicht ganz an etwas Aehnllchem. An dem fashionablen Rhode Jslan der Vergnügungsplatz Newport z. B. ist jetzt der berühmte Marmorpalast, welchen William K. Vanderbilt für seine nunmehr glücklich geschiedene Gemahlin erbauen ließ und welcher ihr in dem Abkommen betreffs der Alimente überlassen wurde, verhältmßmaßig billig zu verkaufen. Mehr als zwei Millionen, Dollars hat er gekostet, und für eine Million ist er zu haben, ein wahres Butterbrot sür so manchen emporgekommenenProtzen. Und Letzterer brauchte nicht zu fürchten, in der Hautevolee von NewPort keine, entsprechende Anerkennung zu finden, vorausgesetzt, daß er mit der Veranstaltung von Unterhaltungen auf eigenem Grund nicht knickerig wäre. Die angebliche Ezclusivität der Newporter Gesellschaft ist zu neun Zehnteln Humbug. Vom Jnlande. Die- diesjährige Weizenernte von Manitoba wird hinter der vorjährigen, welche 31.000.000 Bushels betrua. um mindestens 40 Procent zurückbleiben. . 11.000 Bewobner von Toronto haben in einer' Petition das Ersuchen gestellt, auch an Sonntagen Straßenbahn-Wagen laufen lassen, woaeaen die .Lord's Dan Association" in erbitterter Weise protestirt. Am 19. September d. 5. werden es hundert Jahre, daß Washtnaton seme Abschieds - Adresse erl ek. Die National - Gesellschaft der Töchter der amerikanischen Republik' hat beschlossen, das Ereigniß zu feiern. Bei einem Cvclon. der jüngst .Grafton, N. heimsuchte, verbuchte em alter Mann Namens Peter Petersen. die Tbüre seines Sauies zuzuhalten, aber ejne Minute später lag e? mtt derielven unaesabr 40 7?u von seiner Wohnung auf freiem Felde.

"Einen merkwürVigen Fund machte jüngst Frau Warren in Page, Va., als sie ein Schubfach ihres Wäscheschrankes öffnete. In demselben befanden sich' vier eben ausgebrütete Sperlinge. Ein kleiner Sohn der Dame hatte ohne Vorwissen seiner

Mutter dort eme Anzahl Sperlings eier versteckt und vier davon wurden während dev furchtbaren Hitze ausge brütet. Der in Moultrie, Fla., wohnhafte Allen Miller ist in Folge des Bisses eines Stinkthieres von der Wasserscheu befallen worden und hat nicht nur seinen Stiefsohn, sondern auch zwei Nachbarn und sogar etliche Kühe gebissen. Er ist in den Wald entflohen und allgemeiner Schrecken herrscht in der Nachbarschaft, deren Bewohner sich rn ihren Hausern ver barrikadiren. Vom Sheriff wird auf den Entflohenen Jagd gemacht. Um ein Beträchtliches bedeutender, als anfänglich erwartet. wird die diesjährige Production der Lachsconserven-Fabriken amColumbia Rlver sein. Im verflossenen Jahre gelangten 512.000 Kisten zum Verfand, und zu Beginn der Saison befürchtete man, daß in dieseni Jahre höchstens die Halste producin. werden wurde. Glucklicherweise bestätigt sich diese Befurchtiing mcht, denn es wer den mindestens 450.000 Kisten versandt werden. Aus einem dem Staatsdepartement zugegangenen Berichte des Ver. Staaten Consuls Wm. D. Warner in Kode ist ersichtlich, daß die Amerikaner in Stacheldraht und Drahtstiften die Deutschen in Japan unterbieten. Hamburger Jmporthäuser sind genöthigt, de? amerikanischen Draht zu kaufen, weil ihre Kunden angefangen haben, ihn rnrect aus den Ver. Staaten zu beziehen. Die ame rikanische Concurrenz ist. wenn sie sich auch anderweitig fühlbar macht, ,n Japan besonders bemerkbar gewcsell. U n g e h e u e r i st d e r A u st e r nconsum von Groß New Aork- mit seinen drei Millionen Einwohnern. Von über 200 Fahrzeugen werden während der Saison allwöchentlich im Durchschnitt 20.000 Körbe, d. h. 100.000.000 Austern nach genanntem Ha fen gebracht und im Austernhandel sind dort, in der einen oder der ande ren Weise ca. 50.000 Menschen thätig. Ein gleiches Quantum Austern wird im Laufe des Winters von New Nork nach dem Westen gesandt. Nach Eng land gehen wöchentlich ca. 3000 Faß bis zum April, wenn der Versand auf 10.000 Faß steigt. Die diesjährige Austerente verspricht, sowohl Hinsichtlich der Quantität wie der Qualität außerordentlich ergiebig zu werden. Der frühere Schatzmeister I. V. Boggs von Tacoma, Wash.. dem noch vor wenigenJahren Hunderttaufende von Dollars öffentlicher Gelder durch die Finger gingen (freilich i s! t.'Itfi. "mT v neu auaf Das Yll0i.cye summcoen von einem Hunderttausend daran kleben) und der Jahre lang in Lurus lebte. fungirte dieser Tage in Spokane einige Stunden lang im dortigen Farmer's House als Lunch" - Aufschneider. Boggs war von Tacoma aus. woselbst ihm seine alten Freunde auch nicht ein mal einen Dollar zu verdienen geben wollten, ohne einen Cent in der Tasche, müde, hungrig und fußwund, eingetroffen und setzte sich schließlich, nachdem er auch dort anderthalb Tage lang ohne Beschäftigung umher geirrt war, der völligen Erschöpfung nahe. in einen vor dem Farmer's House ste henden Stuhl, um sich ein wenia aus zuruhen. Der mitleidige Eigenthümer ließ sich durch seine Bitten, ihm doch irgend welche Arbeit zu geben, ganz gleich, was es sei, bewegen, ihm den Platz hmter dem Lunch-Counter" m der Wirthschaft mit $10 per Woche zu geben, und nachdem Boggs sich erst einmal tüchtig sattgegessen, trat er denn auch sein Amt an. Es dauerte aber nicht lange, so wurde. er erkannt, und bald strömten Hunderte nach dem Local, um den ehemaligen Stadtschatz meister Fleisch und Wurst aufschneiden zu sehen. Dies hielt Boggs aber denn doch nicht lange aus, sondern verschwand nach einigen Stunden auf Nimmerwiedersehen. Boggs war der Unterschlagung von städtischen Gel dern in Tacoma schuldig befunden und befindet sich zetzt, bis das Staats obergericht seinen Fall entschieden hat. gegen $1u,(XX) Bürgschaft auf freiem Fuße. Einen Fund wie einst die Tochter des Pharaoh haben jüngst mehrere Männer aus Bull Rapids, Ind., auf dem Maumee - Fluß gemacht. Während sie dem Fischfang oblagen, sahen sie einen Korb auf der Mitte des Flusses- stromabwärts schwimmen und hörten zugleich das Weinen eines Kindes. Sie holten sofort ein Boot herbei und fischten den Kr.ro aus dem Wasser. Zu ihrer großen Ueberraschung fanden sie in dem Korbe, der mit Oeltuch wasserdicht gemacht war. zwei neugeborene lebende Kinder, ein Mädchen und einen Knaben. Sie brachten ihren geheimnißvollen Fund nach der Wobnuna eines benachbarten Farmers, dessen Gattin sich des ausgesetzten Zwillingspaares liebevoll annahm. Auf ihr Betreiben wurde im Familienrathe beschlossen, die beiden Kinder aufzuziehen. Im Sause de Branden. ten Cleveland zu Grav KableS. Mass. gab's- am Sonntag eine Hochzeitsfeier. Das seit mehreren Jahren als Gouvernante in Diensten der Familie Eleveland stehende Frl..Jennie Schulz-Lan-der hat sich mit John F. Nolan verheirathet, der während des Sommeraufenthalte des Präsidenten an Nu,,ard'S Bay als dessen Kutscher futtgirt und während der Lbriaen eit ds kabreZ auf dem Grundstück des Weißen Hauses als 'Aufseher beschäftigt ist. Nach einer der Trauung folgendenHochzeitsfeier in Gray Gables trat das' junge' Paar eine Hochzeitsreise an. Sie werden nach derselben in die Dienste det Präsidenten - Nramilie na& ZMasbinaton zurückkehren.

Vom Auslande.

Beim Edelweißsüchen auf derLandthalalp stürzte dasDienstmädchen Therese . Fischer aus Berchtesgaden von einem Felsen; das Mädchen blieb zerschmettert liegen. ' Jn Marienburg haben zwei junge Arbeiter ein in der Nogat badendes Mädchen überfallen, vergewältigt und ertränkt. Einer der Verbreche? ist bereits verhaftet. Der höchste Preis, der wohl jemals für ein Schaf bezahlt wurde, wurde in der Versteigerung für den tasmanischen Zuchtwidder President erzielt. Schon das erste Gebot war 500 Guineen, aber der Zuschlag wurde erst bei 1600 Guineen. also $8000 ertheilt. JnPariöhateinI?- jähriger Mensch Namens Castrel seinen Vater- todtgeschlagen, weil dieser ihm Geld verweigert hatte. Als die Polizei den Mörder verhaften wollte, vertheidigte er sich mittels eines Revolvers und eines Dolches. Ein Polizist wur de schwer verwundet. Erst mit Hülfe von herbeigeeuten Hulfsmannschasten konnte der Wüthende ins Gefängniß abgeführt werden. I n L a u t e n b u r g in Westpr. ist der Ortsarme Mrckael Lewandowski im hohen Alter von 105 Iahxth verstorben. Lewandowski, welcher dort lange Jahre hindurch das Amt eines Kuhhirten versah, erfreute sich bis zu semem Lebensende steter Gesundheit: seine Geisteskräfte waren aber in den letzten Jahren geschwächt. Zum ersten Male snt Einführung der Markwährung sind jetzt . Münzen mit dem Bildniß des Fürsten von Schwarzburg-Sonders-Hausen geprägt worden. Zunächst sind Zweimarkstücke fertig gestellt, die demnächst zur Ausgabe gelangen, werden. Weitere Prägungen, besonders an Goldmünzen, stehen in bestimmter Aussicht. I n der russischen Hofgesellschaft bespricht man zur Zeit viel die kürzlich unerwariet enolate Trau ung des jungen Marineofficiers Für ften Barjatinsky mit Lydia von Hübbenet, einer Tochter des Generals von Hübbenet in Kijew. Die nunmehrige Fürstin und Schwiegertochter des Generals Fürsten Barjatinsky war gegen den Willen ihrer Eltern zur Buhne ge gangen und hatte in Moskau und zuletzt in St. Petersburg als Liebhabenn, wenn nicht große, so doch beacht tenswerthe Erfolge errungen. Der Roman wird dadurch vervollständigt, daß die junge Künstlerin in erster Ehe mit ihrem früheren Lehrer Jaworsky sich verheuathet hatte, mit dem sie t doch nur wenige Monate zusammen lebte. Erst in jüngster Zeit ist es dem fehr reichen Fürsten Barmtinsky aeglückt, Herrn Jaworsky zu bestimmen, seine von ihm getrennt lebende Frau ihm zu Gunsten freizugeben. In der Gemeinde Mon-tastruc-de-Salies bei Toulouse überraschten zwei Gendarmen em Jndlvlduum dabei, wie es Netze in einem Bache entgegen den gesetzlichen Vorschriften zur Schonung der Fischzucht aufstellte. Beim Anblick der Beamten ergriff der Mann die Flucht, wurde aber von dem Gendarm Martin einge holt. Ein wildes Ringen entstand zwischen den beiden Männern, im Verlaufe dessen Martin, da der herkulisch gebaute Gegner ihn an die Kehle packte, seinen Dienstrevolver zog und zwei Schusse auf das Individuum abfeuerte, das todt zu Boden stürzte, da eme der Kugeln die Eingeweide durchbohrt hatte. In dem Getödteten wurde der 52jährige Esquerre, Vater von sieben Kmdern, erkannt. Eine strenge Untersuchung der Angelegenheit ist angeordnet worden und Martin wird scharf uberwamt. fen Vooolien und dem Gouvernement Kiew richtete ein Orkan großen Schaden an. Die Wälder aleicben zum aroßen Theile Trümmerselbem; mehrere Dörfer und Flecken traf die volle Wucht des Sturmes, so dak über 100 vauser emnurnen. wo bei auch Menschen aetödtet wurden. Der Bahnverkehr wurde unterbrochen, da Guterwagen, die auf den Stationen banden, vielfach vom Sturme entführt wurden und die Geleife zerstörten. Eine aroke fteuer orunst hat einen beträchtlichen Theil der altberühmten Echternacher Benedictinerabtei zerstört. Die vrächtiae. der Uebergangszeit zwischen dem romanischen und gotischen Stil angehoriae Abteikirche schwebte dabei in Gefahr, wurde aber alücklicherweise unter großen Ans)rengungen gerettet. Die Niedergebrannten Gebäude dienten theils als Privatwohnungen, theils als Faorlkraume. Der älteren Generat!on dürfte es noch in Erinnerung sein, daß der bekannte I. B. v. Schwerer, infolae einer Wette, im Laufe eines Nachmittags ein einaktiges Lustspiel . r t t . i rrs . r ' r ifi .1 . im ' r gcucucn yal. jUzx cyrisiueuer mily Wawrenock hat dieses Beispiel nachaeabmt. Diesem ist es. ebenfalle infolge einer Wette, gelungen, innerhalb 10 Tagen eme abendsullendePossc, unter dem Titel Die Knelplur , zu schreiben. Die Rollen aelanaten erst zwei Tage vor der Premiere in j)ie Hände der Darsteller. Trotzdem hatte die Posse in Essen a. Ruhr ewen großen Lacherfola. Dieselbe aelanat in nächster Saison an einem Berliner Thea!:, zur Aufführung. Demfflaschenbierbändler Leiner wurde in der .Nordwestböbmischen National-Zeitung- vorgehalten, daß er seme Kmder m ; einer Wanne bade und mit dem Badewasser in dieser Wanne dann die lascben reinige. Auf.daS hin erklärte er, wie diese Zettung berichtet, das Folgende: Es ist unwahr, daß ich die Kmder in der Wanne bade und mit demselben Wasser die Flaschen reinige: in der Wanne (in welcher eben die Flaschen aereiniat werdend bade nur ick selbst und wird'sodann die Wanne sauber (!) mit Seife und ,L5da gereinigt.Jetzt weiß man'ö also ganz genau!

inaezzSzr

Lebettilllng, Nachlässigkeit und Hitze ::: und 3 mehr :::

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HD "33Ta"an. FIEL Wl ? Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerons, "ZZ"ur.r. RIPANS TABULES "Ätr:"'.':: -z ripans tabüles "ÄSm: ? RIPANS TABÜLES rorÄ"tt.r.. RIPANS TABÜLES Ripans Tabulea Regnlate the System and Preserve the Health. iTS33ES3ESSS3SSS3SXa y-, . , v I dDune I asytotaEß Gives B Huivtz to act. feti -ny m Rlpan Tabules nre sold by drupgiaU, or bv mail M HGLl Gt if th price (50 cenU a box) m eent to Th fclnans ' Sj Chemical Company, No. 10 Spruce St., New urk. ikWWMZkWWMWWWM Sample vial 10 oenta.

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