Indiana Tribüne, Volume 19, Number 356, Indianapolis, Marion County, 10 September 1896 — Page 3
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Ans dem Ureihof. Roman von Anna Hartenstein.
(Fortsetzung.) Ernsts arztlicher Beistand 'schien nicht nöthig. Tilde ließ sich geduldig von Donate entkleiden, und allmälig ruhiger werdend, drückte sie den Kops tief in die Kissen. Donate hauchte noch einen Kuß auf ihre Stirn, Hin gelte untf ließ die Wirthschafterin Onkel Leberechts kommen, die heute im Hause behilflich gewesen, damit sie bei dem jungen Mädchen bleibe, bis sie wieder heraufkomme. Es schien, als habe dle plotzttche Sorge für Tilde sie das Gleichgewicht, ihre gelassene Ruhe und' Sicherheit wiederfinden lassen. Und jedes war ängstlich bemüht, die E-reignisse dieses Tages vollständig ruhen zu lassen. Hermann erzählte von seinen Arbeiten und seinem Studium, und Onkel Leberecht hatte immer neue Fragen, deren Beantwortung ein tieferes Einge hen, größere Ausführlichkeit im Bericht forderten. Und sie kamen dem alten Herrn in feinem Bestreben, das Zusammensein so lange als möglich auszudehnen, gern entgegen. Nur der feierliche Anzug der Herren, das Trauergewand Donatens und ihr bleiches, elendes Antlitz erinnerten an die furchtbare Erschütterung der letzten Tage. Doch als die Herren endlich aufbrachen und Ernst .das Mädchen an sich zog. strebte Donate zurück und schloß wie in momentaner Ohnmacht die Augen. Keines sprach ein Wort zum Abschied, aber heiß, in heftigster Bewegung küßte Ernst die bleichen Lippen. 16. Fräulein Tilde sei ganz ruhig ge Wesen, berichtete die Frau, als Donate herauf kam. Donate schickte sie weg und trat an das Bett Tildens. Blaß wie eine Sterbende laq das junge Mädchen in den Kissen, die Lider wa. ren geschlossen, tiefe schwarze Schatten lagen auf den Wangen. Tilde schien zu schlafen. Donate nahm die Lampe, dle auf dem Tische brannte, mit her über in ihr Zimmer und ließ die .Thür zu Tildens Schlafstübchen offen. Dann legte sie mit langsamen, müden Bewe gungen das schwere Trauerkleid ab. hüllte sich in den bequemen Morgenrock und löste die schweren Flechten, die so ganz unerträglich aus dem Haupte wuchteten. Sie wollte nicht fchlafen, um sofort zur Hand zu sein, wenn Tilde unruhig würde. Aber sie wollte nur ein wenig ruhen, sie fühlte sich körperlich und geistig so todmüde, so tief erschöpft. Sie verhüllte die Lampe und setzte sich in den Großvaterstuhl am Fenster. Dann lehnte sie den Kopf zurück. Ein wenig nachdenken wollte sie über das. Was sie npn thun müsse. Aber, was ie heute erlebt, schien mit emem Male n so nebelbafte ftenie aerückt. und die Gedankenfäden verwirrten sich, schössen in einander zu. einem bunten, räthsel haften Traum hervor. Und der Sturm heulte feine einförmige Melodie, und vom Dache rann gleichmäßig das Geriesel des Schneewassers. Durch das Pfeifen, Heulen, Rinnen und Rieseln aber klang es: Besinne dich besinne dich " das war Ernsts Stimme. Und jetzt tauchte sein Antlitz vor ihr auf, sie sah seine heißen Blicke auf sich geheftet, und wieder hörte sie: Besinne Dich entscheide " und sie auälte sich so unsagbar, sie wußte ja nlcht mehr, worauf sie sich besinnen, i . S r r r c : r I . ? . oozu 11c ncy enisqeioen some, ah. wie Ernst immer weiter von ih? entschwand, sie wollte ihn halten, ihn umfassen, aber ihre Füße wurzelten am Boden, ihre Arm? hingen blei schwer herab, und plytznch stand ihr. Bäte? zwischen ihz unj; dem. Geliebten, mit dem finsteren, drohenden Antlitz : ' ftK. "'ri rrv.. tf.!ni x)U gehörst zum relyvs, w oinoiu donnerte er ihr zu, und krachend fiel seine Faust auf den Tisch. Donate fuhr jäh aufschreckend empor. Sle fuhr sich über ltlrn uno Augen, fyitte sie geträumt? Dann lauschte ii mit verhaltenem Athem ihr war's, als zittere noch em Rachhqll jenes Krachs durch das Haus. Ein - r y - i' y t1 ..ri P.pi vaoen wayrsazesnnc?. ver ulcyr scsi ge schlössen und vom Sturme, der eben wieder mit mächtigem Anlauf um daö Haus brauste, gegen dle Wand ge-. schleudert worden oder Felix, der erst jetzt heimgekommen Fott' mochte roissen, woyel -i Aber im Hause blieb alles still kein 'Schritt,' kein Nnirschen. quk dez Treppe daß' nur Tilde nicht er wachh' waz vosi herst plötzlichen Lärm Leise ging Donate zur offenen Thüre und spähte mit vorgeneigten Oberkörper in das Stübchen knn Geräusch, auch nicht die leiseste Bewegung, kein tieferer Athemzug Donate stockte in plötzlicher Angst der Herzschlaa. Auf den Zehen glitt sie zum Bette hin. ein Blick dann fuhr. 0' l e aufstöhnend zurück dqs Lager, spat tt. Donate schlug beide Hände gegen die Stirn, ihr war es, als zerreiße da? 5 . t jt ..r ' iüuniti vor iqr onrcy einen jag ausflammenden Blitz und zeige ihr in erschreckender Krankheit, was sie. blind gemacht durch ihre eigenen Syrgen.1 nicht buchtet, Tilde Weil öder glaubte i i !..!- i" . .-i."r doch Fell? zu luoc, sie war ocxqori worden von ihm und jetzt betrogen ! Und das unalückselige Kind mit dem lndensckastlich empfindenden Herzen' halt- und schiltzlos, sab rjuj cnri Aui. wcg w? ' 'stemm sekundenlanä verharrte Do nate unbeweali'ch - mit starren Augen, das Bild in ibrer Seel, gleichsam auch körverlich schauentz. Dann rang es sich von ihren Lippen; Großer Gott., latz Mlch nscht zu spat, kymmen. Die Ubren im Hause schlugen die zweite Stunde, als sie die Treppe hin abeilte- ......
Die Hausthür war verschlossen, aber von der Hinterthür, die in den Garten führte, war der Riegel zurückgeschoben. Mehr impulsiv als überlegend tastete Donate in die Ecke und faßte den großen, schweren Eisstock. mit der derben Krücke, dessen sich der" Freihofer bei seinen Gängen im Winter bediente und der noch an seinem alten Platz im Winkel neben der Zimmerthür lehnte. Dann öffnete sie die Thür, die sie festhalten mußte, damit sie der Sturm ihr nicht entriß, und drückte sie, um kein Geräusch zu machen vorsichtig wieder in's Schloß. Dänn spähte sie vorwärts. Der Regen hatte aufgehört, aber die Nacht war tief dunkel. Dichte Wolkenmassen jagten vom Südwind getrieben über
den Himmel. Nur zuweilen trat mt fchmaleMondsiche'l. die schon tief stand, zwischen den Wolkenfetzen hervor und goß ein bleiches, gespenstisches Licht auf die Erde. Am Boden rauschte es. Tausende von Wasserrinnsalen hatten sich den Weg durch den schmelzenden Schnee gebrochen, dessen schmutzig graue Decke nur ein mattes, ungewisses Schimmern verbreitete. Donate konnte wenigstens so viel erkennen, daß durch den Schnee die Spuren kleiner Füße gingen, die hier und da durch die brüchige Decke eingesunken sem mochten: sie führten zu dem Pförtchen, das an der Straßenseite sich befand. Auch dieses war aufgeriegelt und knarrte unruhig in den Angeln. Dann gingen die Spuren quer über die Straße. Die Füße mußten sehr fluchtig über den Schnee, der den Graben ausfüllte, geeilt sein, denn noch hatte die weiche Decke sie getragen. Donate aber mußte sich sagen, daß sie unfehlbar bis über die Knie einbrechen und nur mühsam und mit Zeitverlust sich wieder herausarbeiten würde. Sie stemmte daher den Stock," sich weit vorbeugend, am jenseitigen Grabenrand fest ein und schwang .sich, wie beflügelt von Todesangst, mit mächtigem Sprung hinüber. Sie hatte richtig vermuthet, so weit sie vor sich im Dämmerschein erkennen konnte, zeigten die Eindrucke iM Schnee, daß Tilde querfeldein sich auf denWolfsteich zu gehalten hatte, offenbar in der Voraussetzung,' daß die Schneedecke sie hier noch leichter tragen würde als auf dem Feldweg. Nur mühsam drang Donate vor sie mußte gespannt auf die Spuren achten, um die Richtung nicht zu verneren, und da sie schwerer war als Tilde, brachen die Füße öfter durch die morsche Kruste, daß das eisige Wasser hoch ausspritzte. Und der Sturm warf sich seitwärts mit aller Macht aus sie, als wollte er sie weit hinweg schleudern, und peitschte die schweren Zöpfe, daß die Flechten sich lösten. Ihr Auqe bohrte, sich vorwärts in die Dunkelheit, als könne sie durch die Kraft ihres Willens sie durchdingen, da endlich scharf und grell trat die Mondsichel zwischen den schwärzn: Wolkenbatlen hervor, und in ihren' bleichen Lichte erkannte Donat irt ziemlicher Entfernung vor sich dunkle Gestalt, die über die Schnee fläche hinflog, das konnte nur Tilde sein. . Unwillkürlich blieb Donate sekundenlang stehen und athmete tief und schwer auf. Die Muskeln strafften sich, jeder Nerv spannte sich aufs Aeußerste. und das Kleid, das schwer von Nässe an ihr niederhing, mit der einen Hand hochrgsfend, mjt der ande--ren sich fest qus den Stock stutzenv. jagte sie in gewaljigefl Sprüngen über das Feld. m i p ltzchon verrmaertt im pie Mser nung zwischen ih? 'ind der Verfolgten, l 1- C I P I . 1 ne konnte vas wrnvgevest icaic yaar. das das Haupt des Mädchens umflog. erkennen da, war's ein instinktives Gefühl, daß sie verfolgt würde, Tilde wandte den Kopf, ein Aufschrei zitterte herüber Donate. dann stürmte sie wle rasmd vorwärts. Und dort tauchte schwarz gähnend in der an diesem User gebüschfreien Fläcke des Wolfsteiches das mächtige Geviert des eisfreien Gewässers aus. Vluthroth kreiste es vor den Augen Donatens. das Herz drobte ihr zu zerspringen, die Brust keuchte. Allmächtiger - nur diese Minute nock!" schrie ihre Seele auf. Und plötzlich war e.S ihr, als jage gespcnntTnUi tnt zweite Gestalt vor ihr her, hoch, schlank, das gostige Blond1 ' V (mi.l yaar lang weyeno m xumac, uno, jci wandte die Gestalt ihr das Angesicht zu. bleich, vn wunderbarer, Schönheit. aber wie ver.steint. in qualvoller. Vrzweiflung Mutter" rang es sich von ihren Lippen. War sie tzenn wahnsinnig, wollte ditz Vergangenheit wie der lebenbi werden, mit unheimlicher Macht sie lahmen? - Gewaltsam suchte sie sich loszureißen von der. unheimlichen Vision da sie athmete tief auf war Tilde ausgeglitten, hatte das nae Gewand sich um ihre Füße gewickelt? Sie jank auf die Knie, und ehe sie sich aufraffen konnte, hatte sie Donate erreicht, umfing die fchlanke Gestalt mit. ihren men und zog sie empört Tilde keuchte fit. eine erschüt. ternde Anklage und'zugleich etwas wie eine Erlösung von unsagbarer Herzensangst lag in dem einen Wort. Aber das junge Mädchen bäumte sich wild auf in der Umschränkmq Und stemmte die Häne, uns sich zu befreien, gegen' die wogende' Brut Donatens. ' .Laß mich! Laß mich!-. xt sie aus. ' Ätzer wie eiserne Klammern legten sich die Arme noch sester um sie. Unseliges Kind was wolltest Du thun?-- ' ' Sterben, - .hr.ach es wild, von. den Lippen Tildens, und fcas Haupt hinten überbeugend, stgrrje sie mit gre öen, glühenden Augefl in dem todthlas fen Antlik zu Donate auf. ' Du bist imFieber, Kind, und weißt nicht, waö Du sprichst-, sagte Donate mild.-beschwichtigend, komm' wenn Du ruhiger sein wirst, wird alft wie. der gut . . . .
Ein unsagbar bitteres, verzweifeltes Auflachen unterbrach sie. Gut 0, Du selbst wirst mich hinwegstoßen und dorthin gehen heißen.
wohin die Verworfene gehört, denn . Du hütest die Ehre des Freihofes streng. Laß mich o Gott, laß mich l srei!Jhre Hände umklammerten die Arme, die sie umschlungen hielten, um sie hinwegzustoßen, aber ihre Kraft war r -f n c iw r t rjrc . . erscyopsl, vie nrme sanien scylllss nieder. In stumpfer, ohnmächtiger Ergebung starrte sie zu Donate auf. Felix?- hauchte diese. Nur die Lider hoben und senkten sich Wie zur Bejahung, und über die Lt pen kam es tonlos: Verdamme mich, aber laß mich sterben - Kaum um ein paar Herzschlags Längen umfing Beide tiefes, fürchterliches Schweigen, doch ihnen schien es. als seien es Ewigkeiten. Und in dieser grauenhaften Stille sah Donate ihr l Glück versinken, unrettbar, unwieverdringlich, und vor ihr stieg es auf. gewaltig. drohend der Freihof. Diese Sekunde hatte ihr die Entscheidung gebracht, sie wußte, was sie zu thun hatte, aber der Jammer ihrer Seele war unnennbar. Nein. Kind, ich verdamme Dich nicht-, sagte sie langsam mit erlöschener Stimme. Und Du darfst nicht sterben. Schuld' wird nicht -durch Schuld gesühnt Du wirst Felix hei. rathen...Donate! O Gott, er thut es nicht eine arme Frau und er enterbt " Er muß - Ein Schauer ging durch den schlanken Leib. Ich fürchte mich - kam es langsam von ihren Lippen. Sei still ihr bleibt uns im FreiHofe, ich werde euch behüten - Tilde zuckte auf. Donate. das darfst Du nicht thun! Ich darf Dein Glück nicht zerstören!" rief sie entsetzt. Einen Augenblick schloß Donate die Augen, als müsse sie sterben vor Weh. dann beugte sie sich tiefer zu dem Mädchen. Nein ich muß nur gut machen, was ich versäumt. Ich habe schlecht gewacht über die Ehre des Freihofes und über Dich, mein Kind, das ich wie eine Mutter hätte hüten sollen " Da schlang Tilde in leidenschastlicher Bewegung die Arme um die hohe Gestalt, die sich zu ihr niederbeugte, und flüsterte erschauernd: Mutter - Aber den Kuß, den Donate auf ihre Stirne hauchte, fühlte sie nicht mehr, schwer sank ihr Haupt mit geschlossenen Augen hintenüber Das ohnmächtige Mädchen auf dem Arm. mit der einen Hand sich fest auf den Stock stützend. schrittDonate langsam durch den heulenden Sturm, durch das Rieseln und Rinnen zu ihren Füßen den Feldweg zum Freihose zurück. (Fortsetzung folgt.) , Falscher Fried'. 1 (Fortsetzung und Schluß.) . Geh her. Du dar? Zaunstängele-, entgegnete jener, ich will der ärscht ämol weis', wie mer Knochen klä macht!" So wogte der Kampf hin und her. Der endliche Ausgang schien mir nicht zweifelhaft, denn Hannickel war der Stärkere. Aus einmal that es einen Plumps beide waren umgefallen. der Lieb lag unten. Hannickel richtete sich auf und setzte ihm ein Knie auf die Brust, während er ihn mit beiden Händen an der Kehle gepackt hielt. So", sagte er mit Genugthuung, nu' will ich der ämol beibrina', wie mer sich in' Schulzehaus ausführt Willst De mer etze versprech. daß De in Zukunft Ruh wist hall'?Aha, dachte ich. jetzt werden sie ein Conipromiß schließen. Der Lieb aber ergab sich noch nicht. Wenn Du etz net kos laßt", gurgelte er. verkla' ich Dichr ' S'o, entgegnete Hannickel, also verkla' wiste mich? Na wart, da will ich Dev einstweilen dei' Schmerzensgeld auszahl'!-- ' Wieder hörte ich eö pochen. Nun mehr würden sich die beiden wohl geeinigt haben, da nahm aber die Sache auf einmal eine neutz Wendung. Um die Gartenecke herum kamen in vollem Laus drei Manner: ich hatte sie drm Neben dem Lieb sitzen sehen. Guck, da hau'n se sich! "f ver vorderste und alsbald stürzten sie sich auf die beiden Kämpfer los. Ein wirrev Knauel bildete sich, aus dem sich nach einiger Zeit der Lieb erhob er hatte Luft gekriegt. Wart, mei' Hannickele", sagte er mit heiserer Stimme, nu' will ichDir ämol beibreng', wie mer sich aufführt!Er machte sich gleich an 's Werk, unterstützt. v?n einem seiner Kameraden; pie beiden anderen es schienen die gemäßigten Elemente zu sein standen daneben und sahen zu. Nun war es an Hannickel, um Frieden zu bitten und er eröffnete auch, als seine Gurgel einmal frei wurde,' gleich die VerHandlungen. ' ' Wenn 'ich' !oS bin, mach' ich euch alle kaput!" keuchte'er.' Da nahm die Sache wieder eine 'neue Wendung. Einer der Heiden Gemäßigten hatte mich unter dem hyrn gehen sehen und t Guck hin, dort steckt, auch so Dengerich !" Ich wyllte schne.y aus dem Schatten heraustreten, um sie von ihM Irr thum zu überzeugen, aber es war schon zu spät, denn sie hatten mich bereits bei beiden Armen ergriffen und ich erhielt einen Faustschlag, daß mir der Kopf brummte. Nun wurde ich auch wüthend. hr Hornochsen", sagte .thut d:ch eure Avaen ous. weun ihr einen hauen faejaU ' 'Dei, eir.e.'ZLÜttelte ich ab. daß er auf fegn Rücken fiel, der andere hielt
fest. Dev erstere betrachtete mich und sagte,, noch auf dem Boden liegend: Laß los, Ernst, es is ä fremmer Dengerich!- Das that denn Ernst auch, nachdem ich ihm noch fchnell eine Backpfeife gegeben hatte. Ho Du gerechterei-, fagte er, mer mänt doch net, daß 's möglich wär'! Da hätten mev Sie doch beinah gedroschen! No, nemme Se's net übel, in der Nacht kammer sich schend ämol vergreif'.- ' Den Teufel auch!- antwortete ich, macht ihr das hier immer so, daß ihr die Fremden, die zu euch kommen, prügelt?Ernst wollte mtr eben antworten und unzweifelhaft hätten wir uns noch ganz gut verständigt, aber das Schicksal hatte sich nun einmal gegen mich' verschworen. Lieb und sein Ka merad waren aufmerksam geworden, ließen - den . Hannickel los,' der sich schleunigst daon machte und kamen auf mich losgestürzt: Wo is der verdammte Kerl?schrie der Lieb und alsbald fühlte ich mich wieder gepackt und wieder sauste mir eine Faust auf den Schädel. Die Gemäßigten suchten zu interveniren; es war aber alles vergeblich. Lieb und' sein Freund hatten Blut geleckt und waren taub für die Stimme der Ver nunft. Jene erschwerten mir überdies noch die Lage, dadurch, daß sie bei dem Bemühen, uns auseinander zu zerren, mir die freie Bewegung hin derten. Es hieß also sich wehren. Ich will auch zeigen,- dachte ich. daß ich nicht umsonst zu Hause im Vorstand des Männerturnvereins eine geachtete Stellung einnehme! Mit der linken Hand packte ich den Lieb an der Kehle, wobei ich den Arm gleichzeitig als Schild benützte. Die rechte Faust behielt ich zur Action frei. Nach einiger Zeit wurde der Lieb unter meinem Griff etwas ruhiger und nun drangen die Gemäßigten mit ihrer An-
sieht durch. Seht ihr denn net", ' rief Ernst, daß uns der Kerl nischt ogeht?Da entwirrte sich der Knäuel. Ich war nicht schlecht zugerichtet. Hut, Kneifer und Pfeife waren fort, im Kopf summte es mir und in der rechten Wange hatte ich das Gefühl des Ameisenlaufens. Mein einziger Trost war. daß ich die Prügel ehrlich heimgezahlt hatte. Als der Lieb einigermaßen Luft geschnappt hatte, sah er mich lange erstaunt an und bemerkte: Da denkt mer. doch er Hirt tüt't! Ich kenn' Sie ja gar net!Jch habe auch gar keine Lust, von Ihnen gekannt zu sein, Sie wüthendes Rhinozeros!" entgegnete ich ärgerlich. No, no , antwortete er, namme Se ner nischt für ungut, ich dacht' es wär' den Hannickel sei' Bruder, der Spitzbub'! Aber, hören Se, Sie han mich net schlacht gewargt! Ich konnt' wäß Gott kä Linsle Luft mehr gekrieg'!Ja , setzte sein Freund hinzu, un mir han Se ä Poor. in die Frass' .nei' gelunnert. daß ich in vier Wochen käne Ardapfelsklies gaß konn.Daraus merkte ich, daß es doch in. Grunde ganz gute Leute waren. Sie thaten alles, um den verhängnißvollen Irrthum wieder gut zu machen. Sie suchten mir den Klemmer wieder bloß das eine Glas war entzwei. Sie suchten mir die Pfeife stuckweise und setzten sie wieder zusammen. Der Lieb evbot sich, wenn ich morgen ccuf den chneekopf steigen wollte, mich dahm zu führen; er hätte Zeit, da in bei Glashütte nicht gearbeitet würde und wollte nichts dafür bezahlt haben. Ich lehnte es dankend ab. Ernst sagte. wenn ich noch ein gutes Glas Bier trinken wollte, so sollte ich 'nüber in den Beizapfen gehen, sie wollten mich dahin begleiten. Dev andere Gemäßigte, auch ein Glasmacher, erbot sich, mir umsonst ein feines Schnapsglas zu machen, wenn ich bis übermorgen dablttö. Es war alles vergeblich. Mein Entschluß war gefaßt. Am andern. Morgen brach ich. nach einer schlecht verbrachten Nacht, um fünf Uhr auf. Mein Wirth, der wieder Erwarten schon aufgestanden war, nahm freundWe. Abschied von mir. . Sie han ja in der Nacht än dicken Backen kriegt!" sagte er bedauernd. Ich bin gestern Abend noch am Teich spazieren gegangen und muß mich dabei erkältet haben, log ich ihm vor und wurde wieder, einmal inne, daß die Politik dcn Charakter verdirbt. Uebrigens-, fuhr ich fort., was ich fragen wollte, ich, habe gestern Abend vom Garten aus .dem Schulzenhaus eine Weile zugehört, da waren zwei drin, die sich 'sehr mit einander gezankt haben; wer waren die denn?" Ach-, sagte ev und machte eine geringschätzige Handbewegung, das warn, der Greine;sch HMnjckel und der Mllllersch Lieb, die prügeln sich durchschniitlich alle drei Wochen ämal, nachen sann se a wider gut mitenanner. Es Hot mich gewonnert, daß sie sich gestern net ä Linsle gewammst han. die Zeit is wider da. Sie han vor ä poor Johren an Streit gehar wegen änner EMchastsgeschicht'. seit dare Zeit sann se net richtig kontern muen-j anner. .Gott sei Dank-, hachie ich. der r 1 - . 1 Iveis! nocy Nlcois von yer Prugeteii und nahm Abschieds So endete mein Waldsriede. Auf der Höhe des TeichskopseS blieb, ich stehen und blickte noch einmal zurück auf das stille Dorf. daS im Morgen..ri . (vir . t:r js. . ollsi zu meinen Ußen tag, von grünenden Wiesen umrahmt, von dun kelbewaldeten Bergen eingeschlossen, ein Bild deS tiefsten Friedens. Im Teich spiegelten fien die arunen Tan Fehlt Qnü Lebenskraft in irgend ei nem Theil eure Svstemi. oUx !J euer Rer vensyjtem zerrütte durch uvns Lebensart oder ng,nd tzelch. Ursache ? Theilt mir eure Jhle? mi.t ich will euch gerne schrÄbm v?a mir a Reiften balf. da ich auch dilfe notheniiig katte. Ferner sende ich auch ft,i Val Nkpt ein einfachen HauSmittüi. U5 ich ttete. ,. Verschiebt nicht auf Ejwrcta, va5 U heute thun sollt. Schreib, vmitt OtischhH in Ortchnsr?, f2r iCrirert 2tsr. V . 1 m A V .
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H. C. POMEROY, gegenüber der nen und schmucken Häuschen, zwischen dichtbelaubten Bäumen ragte der vergoldete Knopf des Kirchthurms hervor und erglänzte, im ersten Morgensonnenstrahl. am tiefblauen Himmel standen weiße Wölkchen und in der Sähe schwebte in weiten Kreisen ein eier. Falscher Friede!" rief ich aus. Höre es, schweigender Wald, mein Gelübde: Nie wieder kehre ich in ei nem Wirthshaus ein. in dem gerade Schulzenhaus gehalten wird!" Drei Stunden später saß ich bereits im Eisenbahnwagen. Wti ttessen. Ein' sonderbares Wettessen hat jüngst in der Claystraße-Markthalle zu San Francisco stattgefunden. Zwischen zweiAngestellten des FleischGroßhändlers K. Wertyeimer. rnst Miller und Sam Bromley. welche sehr starke Esser sind, kam es zu 'einem Disput, wer am meisten essen könne, und Bromley proponirte schließlich seinem Kameraden die Streitfrage durch ein Wettessen zum Austrag zu bringen; wer die meisten Eier essen könne, sollte seine Portion frei und obendrein noch fünf Dollars erhalten. Nachdem Herr Wertheimer zum Richtcr ernannt war, begann das Tournier. Die Eier ' wurden den Contestanten Halbdutzendweise in weich gekochtem Zustande servirt und - verschwanden in deren Magen mit einer Geschwindigkeit, welche die vielen Zuschauer, die sich nach und nach angesammelt hatten, in. Erstaunen setzte. Im Zeitraume von einer halben Stunde hatte Jeder der beiden Wettenden drei Dutzend Eier verspeist. Nach dem vierten Dutzend konnte man bei Bromley schon einen gewissen WU derwillen bemerken, während Miller seine Eier mit sichtlichem Wohlbehagen hinunterschlürste, als habe er sich eben mit leerem Magen zum Frühstück hingesetzt. Bromley gab aber noch nicht nach, sondern aß immer fest darauf los. bis Beide je fünf und ein halbes Dutzend Eier im Magen hatten. Dann aber mußte er aushören und sich für besiegt erklären, während Miller noch kühl bis an's Herz hinan" dasaß und so vergnügt drein schaute, als ob er noch einige Dutzend Eier ohne Beschwerden in seinem Magen beherber gen könnte. , Das sonderbare Wett essen hatte gerade ejne Stunde und 43 Minuten gedauert. Die schönsten Aepfel dienen in der Umgegend von Lewiston, Me., als Viehfutter, so groß sind die Erträge der dortigen Obstgävten. VeißenderJrrthum. Lieschen (in Gesellschaft): Mama, mich beißt was!- Mutter (in Berte genheit): Ach. das wird wohl ein Irrthum gewesen sein!" Lieschen (nach einiger Zeit): Mama, mich hat schon wieder'so ein Irrthum gebissen !- iieru:almteN nnd ganzen T 0 ö 6 zu haben des der Itod'polis GK Coi V COPYRIGHTS.
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