Indiana Tribüne, Volume 19, Number 356, Indianapolis, Marion County, 10 September 1896 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxlset 2 Cent per Woche, die eontagS.TrlbüneI ütxti per Woche. Beide infarae 15 (Cents ,de, es Cents per Vtonat. Per Post außerhalb de, .ttbt ,ugelchit U oraube,hlunz V pe, '.'ahr. OffUti ia Cül ttltättma Stratzt. Indianapolis, Ind., 10 Sept'br 1896. VolkS.Hochschulen. Die deutsche Comenius-Gesellschast trägt sich mit dem Plane, eine Volks-Hochschule nach dem Muster der dänischen in's Leben zu rufen. Hof fentlich gelingt es, diesen Plan in Wirklichkeit umzusetzen; denn in der That ist diese Errichtung von VolksHochschulen sowohl im Interesse der Volksbildung als auch in dem der allgemeinen . Volkswohlfahrt außerordentlich erwünscht. Wohlgemerkt : Die Errichtung von Volkshochschulen, die man mit den Unrversitäts-Aus-dehnungscursen nicht verwechseln mag, da sie weder diese zu ersetzen imStande sind, noch selbst von ihnen ersetzt werden können. Die Universitäts-Aus-dehnungsbewegung (University Exlfiision Movenient) bezweckt allerdings die Popularisirung des Hochschulunterrichtes ebenso wie die nordischen Volkshochschulen; aber sie ist darin von diesen verschieden, daß sie ihre Thätigkeit auf die Städte beschränkt und der ländlichen Bevölkerung vermöge ihrer ganzen Einrichhing nicht viel zu bieten vermag. Die Volkshochschulen dagegen wenden sich fast ausschließlich an diese und bieten ihr im Allgemeinen wohl mehr als der Universitats - Ausdehnungsunterricht seinen Theilnehmern. Beide Einrichtungen verdanken ihre Entstehung Völkern germanischer Abstammung. Die Universitäts - Ausdehnungsbewegung hatte ihren Ursprung vor etwa 25 Jahren in Eng- ' land, die erste Volkshochschule entstand vor etwa 52 Jahren in Dänemark. Als in der ersten Hälfte unseres JahrHunderts in Dänemark an die Stelle der bisherigen Alleinherrschaft eine Ständeverfassung trat, legte Nicolai Frederic Severin Grundtvig seine Gedanken über eine Volkshochschule der Oeffentlichkeit dar; er betonte' die Nothwendigkeit einer Hochschule für unsere bürgerliche Jugend, wodurch die sowohl in der Ständeversammlung als bei deren Wählern wünsckenswerthe Bildung und Aufklärung sorgfältig befördert werden sollte-. Es war ein Lieblinasplan Grundtviz's, daß eine solche VolksHochschule auf Staatskosten auf der Insel Seeland errichtet werden sollte ein Plan, der nur ein frommer Wunsch blieb. Aber seine Idee fand doch so viel Anklang, daß man aus privaten Mitteln so viel Geld zusammenschoß. daß davon in Röding auf der Halbinsel Jütland im Jahre 1844 eine Volkshochschule eröffnet werden konnte. Zum Zustandekommen dieses Resultates hatte wesentlich Kristian Flor, Vrofessor an der Universität Kiel, beigetragen, der sich der Sache mit großer Wärme annahm. Er war von den Erziehungsgedanken Grundtrig's so entzückt, daß er seine Prosei in aufgab und mit seiner Frau, die einem adeligen Geschlecht entstammte, nach Röding zog, um hier mit den Volkshochschülern zusammenzulcben, die meist bäuerlichen Gutsbesitzerfamilien angehörten. Der Plan dieser ersten Volkshochschule war sehr groß angelegt. Man legte reichhaltige naturwissenschastl!che und historische Sammlungen an. man sammelte eine große Bibliothek, einmal jährlich unternahmen die Lehrer mit ihren Schülern eine Reise nach Kopenhagen, um die dortigen Museen und Sammlungen zu besichtigen, und die jungen Männer sollten zwei Wwter und einen Sommer in der Schule verbleiben. Aber es zeigten sich doch gleich im Anfang verschiedene Mißstände; namentlich empfanden die Gründer es peinlich, daß dieRödding'sche Volksschule von den ganz einfachen Bauern mit Mißtrauen betrachtet wurde. Da zeigte wenige Jahre später Kristian Mikkelsen Kold, wie man den Plan zweckmäßiger in Angriff nehmen könne. Er gründete im Jahre 1850 in Ryslinge. einem Dorfe auf Fünen. eine zweite Volkshochschule, deren Unterricht zum Theil in anderer Richtung wirken sollte, als der der Rödding'schen Schule. Kold hatte nämlich-beobachtet, daß die ländliche Bevölkerung vielfach für Belehrung nicht sofort empfänglich war, daß man ihr vielmehr zunächst eine gewisse Anregung bieten müsse, um das Inieresse zu erwecken, welches in jedem Unterricht die wichtigste Vorbedingung ist. Außerdem beschränkte er die Besuchszeit seiner Volkshochschule auf einen Winter; und er erreichte es durch diese und andere Abänderungen in der That, daß dieselbe auch von den Angehörigen ber ärmeren Landbevölkerung besucht wurde. -Gine weitere, sehr bedeutsame Neuerung führte Kold sodann im Jahre 1862 ein. indem er neben der Winterschule für Männer auch eine Sommerschule für Frauen errichtete. Durch seine eifrige Thätigkeit wurde das Interesse immer weiterer Kreise geweckt, die Zahl der Volkshochschulen mehrte sich, und namentlich seit dem Jahre 1864 war ein ganz bedeutender Ausschwung zu verzeichnen. Die meisten Volkshochschulen nahmcn das Kold'sche System an, das mit der Zeit noch in verschiedenen Richtungen vervollkommnet wurde. Allen anderen Lehrfächern voran steht die vaterländische Sprache, die jedoch nicht als Grammatik gelehrt, sondern in guten Büchern unmittelbar vorgeführt wird. Ihr ist täglich eine Unterrichtsstunde gewidmet; ebenso der vaterländischenGeschichte, die auch wieder nicht alsDynasten- und Schlachtengeschichte gelehrt wird, sondern als Volks- und Tulturgeschichte. Außerdem fallen un-

ter diesen Unterrichtsgegenstand noch Staatsverfassung, Staatsverwaltung, Statistik, Gesetzgebung und Eommuualkenntnisse. Ferner werden gelehrt nordische Mythologie, Geographie, Physik und Chemie,' Zoologie und Botanik, elementare Mathematik, Physiologie. die Grundzüge der Landwirthschaft und der Hausthierzucht. Rechnen, Buchführung, Zeichnen. Handarbeit, Altnordisch, Englisch, Gesang und Turnen (schwedische Gymnastik). Den praktischen Bedürfnissen wurde eingehend Rechnung getragen; so richtete man z. B. auch einen Curs für Fischer ein. Die Arbeitskraft der Schüler ist ein: große. Sie kommen mit frischen, ausgeruhten geistigen Kräften auf die Volkshochschule und können erstaunlich viel geistige Nahrung bewältigen. Täglich haben sie 8 bis 9 Unterrichtsstunden und eine Turnstunde. .Aber selbst damit ist ihre Lehr- und Wissensbegierde nicht gestillt: an einigen Abenden in der Woche finden noch Diskussionen statt. Die Schüler lernen dadurch, sich klar und deutlich auszudrücken! und ' was nicht minder wichtig ist eine Frage von mehreren Gesichtspunkten zu betrachten. Oft werden ganz allgemeine Themata gewählt wie z. B. Der Werth der körperlichen Arbeit, Die Bedeutung einer freundlichen Umgangsform-, Der beste Gebrauch der Freistunden" und ähnliches. Auch practische Fragen werden behandelt, mögen sie nun die Landwirthschaft oder das Comlnunalwesen betreffen. Gewöhnlich kommen die Leute aus den nächsten Dörfern zu diesen Abenden, um an den Debatten, die sehr lebhaft und interessant zu sein pslegen, theilzuneh-

men. Die Lebrer sind meist academisch gebildete Leute mit großen Kenntnissen und worauf der größte Werth qelegt c wird mit einer gewissen Rednergabe. Der Lehrer soll in seinem Vortrage nicht eine trockene Aufzählung von Thatsachen geben, er soll nicht aus einem Buche oder einem Hefte vorlesen sondern er soll seine ganz? Persönlichkeit geben und gerade durch das freie, vom Herzen zum Herzen gehende Wort feine Zuhörer fessein. So kommt es, daß man unter den Volkshochschullehrern die besten Redner des Nordens findet. Die dänischen Volkshochschulen beHerbergen je 75 bis 300 Schüler, die im Alter von 18 bis 25 Jahren stehen; eine der größeren ist die erweiterte Hochschule von Askov, wohin die Nödding'sche Volkshochschule 1865 verlegt wurde, weil Rödding 1864 Dänemark verloren gegangen war. Zwei Drittel aller Schüler . gehören zu? Klasse der Hofbesitzer, ein Drittel setzt sich ausHandwerkern und Hausmönnern" zusammen. Allgemein wird hervorgehoben, wie günstig dies Zusammenleben von Arbeitgebern und Arbeitnehmern wirke. Die Zahl der letzteren ist ständig im Wachsen U griffen, seit der Staat Zuschüsse für unvermögende Schüler zahlt. Denn der Stsatszuschuß. der seit 1853 gezahlt wird, ist von 4000 auf 300.000 Kronen gewachsen, wovon 180.000 auf Stipendien entfallen. So wird es jedem, der einen Winter auf den Besuch einer Volkshochschule verwenden kann, möglich gemacht, auch bei gänzlicher Armuth dies zu thun, zumal der Preis schon an und für sich ein außerordentlich geringer ist:' beträgt für Wohnung, Kost und Unterricht 30 Kronen (ca. $8) im Monat. Die 63 Volkshochschulen Dänemarks werden gegenwärtig jährlich von etwa 6000 Schülern besucht. Im Ganzen sind in Dänemark bisher ausgebildet worden 82.000 Schüler und 40.000 Schülerinnen. Unter 20 Einwohnern ist immer einer, der eine Volkshochschule besucht hat. Der Begleiter des Tiriuö. Der glänzende Fizstern. welcher an Winterabenden im Süden auftaucht und durch seinen bedeutenden Glanz sofort auffällt, der Sirius, ist in mehr als einer Hinsicht unter die interessantesten Objecte des Himmels zu rechnen. An ihn knüpft sich die Erinnerung an einen der schönsten Triumphe des menschlichen Geistes, denn in seiner unmittelbaren Nähe sieht ein unglaublich schwach' leuchtender Stern, den lange, bevor ihn ein menschliches Auge erblickte (und es haben ihn erst sehr wenige erblickt), der Scharssinn desAstronomeu Bessel durch Rechnung fand. Es war diesem aufgefallen, daß die langsame Bewegung am Himmelsgewölbe, welche alle sogenannten Fix" - Sterne ausführen, die freilich nur dem Telescope wahrnehmbar ist, bei Sirius nicht in einer geraden Linie, auch nich! mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit. wie bei den andern, erfolgte, sondern in einer sogenannten Sinuslinie, welche den von den Wellen beschriebenen Linien ähnlich sieht, und er fand bald, daß Sirius einen Kreis amHimmel beschreibe um einen Punkt, welcher seinerseits in gerader Linie sich bewegte. Da eine Kreisbewegung imWelträum nur durch Einwirkung einer körperlichen Masse hervorgebracht werden kann, so behauptete er, es stehe ein zweiter Fixstern unmittelbar be! Sirius.Tiur sei dieser dunkel, während 5'v rius hell sei und die Anziehung beider Fizsterne bewirke, daß sie gegenseitig um ihren gemeinsamen Schwerpunk' rotirten. Er berechnete auch die Form der Bahn des Sirius um denSchwerPunkt, die sich genauer als eine star excentrische Ellipse herausstellte, und fand, daß dieselbe in etwa 50 Jahren einmal durchlaufen würde. Die heftigen Anfeindungen, die seine Theorie zu erleiden hatte, weil man nicht glauben wollte, daß es dunkle Massen von der erforderlichen Größe im Weltraum gebe denn dieser dunkle Körper durfte nicht viel kleiner als Sirius sein, sonst hätte er dessenBewegung nicht bewirken können sie mußten, allerdings erst nach Bessel's Tode, verstummen, als 1862 Clark, der berühmte Washingtoner Optiker, in einem neu verfertigten großm Refraktor von 45 Ctln. Oekfnuna neben SiriuS

wirrncy cm turne Sternchen iah. daö auch in der vorausberechneten Richtung stand. Ganz dunkel' war also der zuerst theoretisch entdeckte Stern nicht, aber doch nur von der 15. Größe, während Sirius weit über 1. Größe ist und derselbe besaß etwa nur den 3000sten Theil des Lichtes des Sirius, obwohl, wie sich aus den Messungen der Entfernung ergab, derSirius nur doppelt foviel Masse besitzt, d. h. wiegt als der kleinere. Seit jener Zeit sind viel größere Fernrohre auf den Sirius gerichtet worden und es gelang deutlich die Bewegung des Begleiters auf seiner Bahn um den gemeinsamen SchwerPunkt, die sich scheinbar als eine Bahn um Sirius selbst darstellt, wahrzunehmen und zu messen. Diese Bahn ist eine Ellipse, in deren einem Brennpunkte Sirius steht. Da nun. wie oben erwähnt, diese Ellipse sehr stark abgeplattet ist. so stehen die beiden Brennpunkte weit auseinander und der Peripherie sehr nahe. So kommt, es, daß der auf der Peripherie umlaufende Begleiter seinen Abstand von dem im Brennpunkte siehenden Sirius von einer größten Entfernung, die er von ihm hat. wenn er dem andern leeren Brennpunkt am nächsten ist, stetig verringert bis zur kleinsten, die stattfindet. wenn er ihm auf der Peripherie gerade gegenübersteht. Und so war es auch. Von 1862 an. wo der Abstand zehn Bogensecunden betrug, ging er nach kurzer Zunahme stark herunter; damit kam der Begleiter aber dem Sirius so nahe, daß er für 'die kleinen Instrumente von Sirius überstrahlt wurde und in dem ihn umgebenden Glänze verschwand. Am längsten vermochte ihn das größte Lickfernrohr auf dem Mount Hamilton festzuhalten. Aber auch für dieses war der schwache Begleiter vom Sirius blos zu trennen, als Anfang 1890 der Abstand beider nur noch 4 Secunden ' betrug, später nicht mehr. Inzwischen 'hat nach der Rechnung gegen das Ende 1892 die größte Annäherung (der Durchgang des Begleiters durch daö Periastron") stattgefunden, in einem Abstände von nur 2.2 Secunden und es war daher frühestens Anfang dieses Jahres möglich. wieder auf den Begleiter zu fahnden. obwohl erst zu Ende 1896 nach der Rechnung die Entfernung die aleiche ist wie Anfang 1890. Das haben denn auch die Astronomen der Licksternwarte. Hussey und Campbell, gethan. Ersterer wandte Vergrößerungen von 350fach bis zu 2600 fach an, ohne daß der Begleiter vom Hauptstern gesondert werden konnte. So darf denn seine Auffindung wohl erst im kommenden Winter erwarten werden, und sie wird mit Spannung von den Astronomen erwartet, weil der Begleiter dann ein großes und gerade das wichtigste Stück seiner Bahn unbeobachtet durchlaufen hat und es sich zeigen wird, ob er an dem Orte steht, den die Vorausberechnung ergibt. VcmcinniitiigcS. Entfernung von Stock flecken ans Leinwand. Man kocht weift? Seife mit wenia weichem.

am besten Regcnwasser. bis sie breiig ist und sich ziehen läßt. Erkaltet, bestreich! man damit die Flecken, streut Pottasche darüber und läßt einige Stunden die Sonne darauf wirken. Alsdann wäscht man das Stück in regiern Brunnenwasser aus und läßt es in der Sonne, am besten aus Rasen. trocknen. Verwelkte Blumen und Stecklige frisch zu machen. Das gelingt leicht, wenn man diese!ben. auch wenn die Blumen schon schlaff am Glase herabhängen, in ein Gefäß mit Wasser stellt, in das man einige Tropfen Kampherspiritus gemischt hat. Man muß jedoch zuvor unten die Stengel frisch beschneiden. Die Wirkung ist überraschend, und namentlich bei Stecklingen ist dieses Verfahren von großer Wichtigkeit. Harzflecke aus Kleidern zu entfernen. Man reibt den Fleck mit einem Flanellstück ab. das man wiederholt mit gutem, reinem Spiritus befeuchtet. Flecke von M a s ch i n e n o l zu entfernen. Man reibt die Flecke mit Aether aus. Da dieser sehr explosionsfähig ist, sei man mit ossenem Licht vorsichtig. Um das ganze Jahr frischenSpinatzuhaben, mache man im Sommerhalbjahr von März bis October eine frische Saat, am besten in gut gedüngtem Boden und in Rillen. Die Saat kann, um eine üppige Vlattentwickelung hervorzurufen. mit Jauche angegossen nxrden. Um der schnellen Samenbildung vorzubeugen, mache , man die Saaten in den heißen Sommermonaten an etwas schattiger Stelle. BereitungvonKernseife. Man sammelt alles imHaushalt übrig bleibende, sonst nicht verwendbareFett. Hat man eine hinreichende Menge, so kocht man dasselbe in einer Lauge von Sodalösung mit Zusatz von Aetzkalk so lange, bis eine durchsichtige, gallertartige Masse, der Seisenleim. entstanden ist. Diesem Seifenleim setzt man Kochsalz zu. welches sich im Wasser, löst und die Seife zur Abscheidung bringt. Soll . die Seife recht gut sein, so wird das Aussieden mit schwächeren Laugen und das Aussalzen noch mehrere Male wiederholt, wodurch die Unreinigkeiten in die Lauge gehen. Danach wird die obenauf schwimmende-Seife in-hol-zerne Gefäße geschöpft, in denen sie zu einer durchsichtigen Masse erstarrt. Rothweinprobe. Nichts ist leichter, als verdächtigen Rothwein auf seine Echtheit und seinen Ursprung zu prüfen. Man braucht blos einige Tropfen auf ein Stückchen gewöhnliche Kreide (wie man sie zum Schreiben verwendet) zu bringen. Wird der Fleck braun oder schiefergrau, so ist der Rothwein echt und unverfälscht; wird er blau, in's Violette spielend, so ist er mit Seidelbeersaft vermischt. IN der Wein mit Malvenstoff gefärbt, so färbt sich die Kreide blau oder grün. 5WI derleck unverändert rotö. so aiefte man den Wein fort, weil er alsdann

mit Fuchsin (Anilinfarbe) oder MU Beerensaft gefärbt ist. Tintenflecke in Fußböden. Man gieße verdünnten Salzgeist darauf und wasche sie nachher mit Sand, Soda oder Seifenwasser. Ist viel Tinte verschüttet, so tröpfelt man ca. zwei Unzen Vitriol nach und nach in ein Pint Wasser, läßt es abkühlen, wäscht die Flecke mit warmem Wasser und etwas Sand gut ab und gießt von der Flüssigkeit darauf, so weit die Flecke reichen. Nach einigen Stunden werden die Flecke verschwunden. fein, dann wird der B?den noch ein paar Mal mit Wasser abgewaschen. Reinigung v e r g i l ö ter Wäsche. Um vergilbte Wäsche schön weiß zu bleichen, empfiehlt es sich, dem letzten Blauwasser ode? der. Starke eine Mischung von 3 Theilen Weingeist und 1 The'l Terpentinöl hinzuzusetzen, und zwar rechnet man 2 Eßlöffel dieser Mischung auf einen Eimer Wasser. Selbst wenn die Wäsche. anstatt im Freien, in einem geschlossenen, jedoch hellen Raume getrocknet wird, wird sie weißer als mit der hier und ds üblichen Chlorbleiche, welche die Wäscht zerstört. Das Reinigen von Flaschen bereitet ost Schwierigkeiten, und ist es gut. von geeigneten Reinigungsmethoden Kenntniß zu besitzen. Fettige Flaschen reinigt man mit Ben zin oder noch besser mit mangansaurem Kali, welchem etwas Salzsäure zugesetzt wird. Das Chlor, welches sich dann entwickelt, zerstört die fettigen Substanzen. Die Flaschen werden mit reinem Wasser nachgespült. Flaschen, welche harzige Flüssigkeiten enthielten, wäscht man mit Borax oder Pottasche und spült sie mit Spiritus ab. Diejenigen, welche Essenzen enthielten, reinigt man mit Pottasche und Wasser. In den Wasserkarasfen, in welchen sich kalkhaltiges Wasser befindet, sieht man oft einen Niederschlag auf dem Boden und an den Wänden. Um diesen zu entfernen, nimmt man rohe geschälte Kartoffeln, schneidet sie in scharfkantige dünne Scheiben und wirft eine Hand voll in die Karaffe, füNt so viel Wasser dazu, daß die Kartoffelscheiben vollständig verdeckt werde, und schüttelt einige Zeit kräftig. Darauf spült man die Flaschen mit remem Wasser nach.

deutsche Lokal-Nachrichten. iMi;nfefi 'luiukMiuiy äTi nr 1 1 o. Aidixä) Morgen wur de die 73jährige Sibilla Weiß, geb. Pfeffer, in dem nahen Freckenfelder Gememdewald erhangt ausgesunden. Dieselbe wurde schon einige Tage vermißt. Als. Beweggrund zur That wird Furcht vor Strafe angenommen. St. Jngbert. Eine seltene Feier, nämlich die ihres 1400iahrlgen Bestehens, beging mit großem Pomp die bei St. Jngbert gelegene Gemeinde Bi chmisheim. Die Jubelseier ist ge schichtlich berechtigt; denn 496,nach der entscheidenden Alemannenschlacht bei Zülvich, während welcher er sich zum Uebertritt in die christliche Kirche ent schloß.schenkte urkundlich der Gründer des Frankenrelches, Chlodwig, dem Erzbischof Remigius von Rheims. der ihn getauft, zwei Dorfer im Bnesgau, die dann zu einem Dorfe vereinigt wurden. Remigius zu Ehren nannte Chlodwig dasselbe Biskobeshelm. Da raus entstand der Name Bischofsheim, und dann erst zu Anfang des 17.JahrHunderts kommt die BezeichnungBisch mesheim oder Bischmisheim vor. Baden. Babstadt. Bei einem heftigen Gewitter suchte die Ehefrau des Chri stian Behringer mit ihrem 5jährigen Söhnchen unter einem (aufgehäuften) Fruchthaufen Schutz. Der Blitz schlug in denselben, tödtete dieFrau, während das Sohnchen schwere Brandwunden auf dem Rücken davon getragen hat und ernstlich erkrankt darniederliegt. Handschuhsheim. 342 Iah letzthin vier hiesige Einwohner, die letzthin bei einem Schoppen im Deutschen Kaiser" zusammentrafen. Es sind die Landwirthe Michael Körbel. 88 Jahre. Karl Reischmann, 86 Iah re. Jakob Elfner, 86 Jahre und Friedrich Kordel, 82 Jahre. Alle vier er freuen sich guter Gesundheit. Heidelberg. Beim Umbau ei nes Hauses luden mehrere Maure? einen mächtigen Spneßstamm vom Wagen auf das Trottoix ab. Beim Abwerfen . befand sich der 20jährige le dige Maurer Mutschler aus Hand schuhsheim auf der verkehrten Stelle. Er hatte wahrscheinlich das Comman do überhört. Der abgeworfene Stamm traf ihn nun so wuchtig am Kopfe, daß der Schädel schwer verletzt wurde und der Unglückliche sofort eine Leiche war. Der Gemeinnützige Verein' hat wieder eine recht hübsche Neuerung auf dem Wolfsbrunnen geschaffen. An Stelle des alten. Weihers sind Anlagen getreten, in deren Mitte in cementirtem Bassin von Felfcn herab ein gewaltiaer Wolf Wasser speit. Der Wolf ist in lj Mal natürlicher Gröe in Kupfer ausgeführt. Karlsruhe, Ertrunken ist der Geometergehilfe Teutsch aus Bergzabern beim Baden in der Alb zwischen Bulach und der Militärschwimmjchule; er starb wohjl infolge eines Herzschlagest Die Leiche ist oberhalb der Militär-Schwimmschule aufgefunden und in die Leichenhalle verbracht wor-den.-Oestcrrcich-Ungaru. B lu den z. Der Sprengler Otto Greißl aus Gera, der hier beschäftigt war. . unternahm eine Partie auf die Mittagspitze nördlich vom Lllnersee. Da er nicht zuruakehrie, gingen vor einigen Tagen drei Bergführer und Gendarmerie auf die Suche; sie fanden ihn am Fuße einer 250 Meter hohen Wand todt mit tjefen Wunden am Hinterhaupt. E ger. 'Die hier tnhaftirte.v M Mordes gn Hern Handelsmann Etingl verdächtigen Arbeiter Petzl und Pirtz haben nunmehr flicht nur diese Ire- j velthat, sondern weiter estanden, in i

nen zwischen Ärämvach und Eger gelenen Grenzorten mehrere Brandstiftungen in der letzten Zeit verübt zu haben. Königgrätz. Das hies. Schwurgericht fällte drei Todesurtheile, und zwar gegen die 28 Jahre alte vermögende Grundbesitzerswittwe Anna Kuzela, den 23 Jahre alten Grundbesitzerssohn Johann Beänal und gegen den 21 Jahre alten Knecht Johann Hypius, alle Drei aus Lodin. Der Letztere wurde von Anna Kuzela und Johann Beänal. welche mit einander ein Liebesverhältniß unterhielten, gedüngen, den Gatten der Kuzela gegen eine Entlohnung von 50 fl. zu ermorden. Er lauerte demselben einesAbends auf und erschlug ihn mit einem-Knüt-tel, worauf er die Leiche in einenBrunnen warf. L e m b e r g. Der Stations - Chef in Sola. Bezirk Saybusch, Michael Dzikowski wurde, als er während eines Gewitters beim Telegraphenapparat beschäftigt war, durch einen Blitz, der in die nahestehende Telegraphensäule einschlug.niederzestreckt und blieb auf der Stelle todt. Wien. Der Chef der chemischen Produkten- und Zündkapsel-Fabrik in der Humboldtgasse, Victor Alder, ist in seinem Jagdrevier nächst Lasse bei. Marchegg durch einen eigenthümlichen Unfall verunglückt und sofort verschieden. Ein Vorstehhund, welchen Alder mit der Peitsche schlug, rannte an das Gewehr seines Herrn an. so daß die Waffe sich entlud und die Kugel den Fabrikanten so unglücklich traf, daß er sofort todt blieb. Schweiz. Baselstadt. An der St. Jakobs - Feier werden 40 Vereine, die Mannschast des militärischen Vorunterrichts, sechs Mustken und sechs Trommlercorps etc. theilnehmen. Die officielle Festrede Ihalt Pfarrer Rottenberger. Basel land. Die Kosten der Wiederherstellung der durch das HochWasser vom 10. und 11. August beschädigten Staatsstraßen werden auf 15.000 Frcs. geschätzt. Genf. Bei Abbrucharbeiten in der Straße Corps Samt in Genf fand man etwa 1000 kleinere Silbergeldstücke vom früheren Bisthum Lausanne und einige französische Stücke. Alle stammen aus den. Jahren 1311 bis 1350. Beim internationalen Wett, schießen erhielt den ersten Preis (goldener Kranz) die Section St. Gallen, den zweiten (goldsilbernen Kranz mit der Ehrengabe der Lyoner) die Feldschützengesellschaft Bern, den dritten Preis Montreux. G l a r u s. Der 23jährige Schlosser Eugen Liebich gerieth beim Edel weißsuchen am Glänisch unterhalb der Hütte bei den sogenannten Schwarzen köpfen an eine lockere, schlüpfrige und abschüssige Stelle und rutschte, ohne eigentlich zu stürzen.eine ziemlicheStrecke hinab, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Luicmburg.

-Düdelinaen. Im nahenVü ringen brach kürzlich Feuer aus in dm Dependencien des , .Wohnhauses des Ackerers Friedrich Philippart. Das Wohnhaus konnte gerettet werden, während Stallungen und Scheune ein Opfer der Flammen wurden. Der Schaden wird aus 10.000 Fr. ge schätzt. Philippart ist gegen Brand schaden versichert. Lurembura. Hrn. Gredt, Di rector des Athenäums, ist von dem Großherzog das Comthurkreuz des Nassauischen Hausordens verliehen worden. Thürtugru. Cobura. Seit November v. 5. war die Ehefrau des hiesigen Spar-kassen-Berwalters Appunn verschwunden. Man fand damals am Ufer der Jtz einzelne Kleidungsstücke der Vermißten.und da man inFolge dessen annehmen mußte, sie habe ihren Tod. im Wasser gesucht und ' gefunden, so wurde die Jtz wiederholt fleißig abgesucht, jedoch ohne Erfolg. Jetzt hat man endlich die Leiche der Frau Appunn unweit der Finkenmllhle (circa Z Stunden von Coburg) aus der Jtz gezogen. Gera. Dieser Tage ereignete sich in der Jutespinnerei zu Triebes ein betrübender Unglücksfall. Als die Arbeiter Widuwildt - Triebes und Wittich - Hohenleuben mit Aufstellung von großen Ballen Jute beschäftigt waren, stürzten mehrere Ballen auf die Arbeiter, so daß Widuwildt todt und Wittich schwer verletzt hervorgezo gen wurden. Großbreitenbach. Hier hat sich der Todtenaräber Iosevb Gröbner aus unbekannten Gründen in der Leichenhalle erhängt. O h r d r u f. Ein großartiges Vermächtniß ist der Gemeinde Mehlis zugefastm. Louis Anschütz, der frühere Mitinhaber der Firma Volte & Anschütz, hat dem Ort sein ganzes Vermögen im Betrage von 300.000 Mark vermacht, um vou dessen Zinsen arme Kranke zu unterstützen und deren Heilung zu ermöglichen. Die Zinsen dieses Capitals erhält dessen Schwester bis zu ihrem Tod. erst dann geht die Stiftung zu obiger Verwendung an die Stadt über. wachsen. A n n a b e r g. Gegenwärtig finden Terrainaufnahmen über Erbauung einer Eisenbahn Ehrenfrieders-dorf-Tannenberg oder Geyer statt. Dresden. In einer Nachbargemeinde von Drehden hat kürzlich der Herr Gemeindevoistand einen Bewohner mit 3 Mark Strafe beleat. weil dessen Hahn vor 5 Uhr Morgens gekrabt bat. Dabei ist das Geme ndeOberhaupt Mitglied eines - bekannten Geflügelzüchtervkrejnsk In Blasev l C Ai W . . U . .i 'vtv vcr nausinann Petermann eine iunoe ffrau weaen thtU&tt&irtU tigkeiten erstochen, die Wobnuna anaezündet und sich dann erschossen. Bon einer Abnormität männlichen .Geschlechts wurde fcfc ffrau eines 9lrk.Z.' ters.j ejnex ZyyMgdj Dresdens ent-

bunden. Der Kopf des Kindes gleicht dem eines Wolfes und kann man bei Einsicht in den Mund weit nach oben und unten sehen. .Dieser Tage wurde die Hebamme beim Auswaschen des Mundes beim Baden von dem kleinen Erdenbürger gebissen; es stellte sich heraus, daß schon drei Zähne durch waren. Der Mutter wurde erst am vierten Tage Mittheilung von 5er UnNatürlichkeit des Kindes gemacht. E i b e n st o ck. Der hiesige Stadt-, rath beschloß, ein Verbot gegen die Betheiligung von Fortbildungsschülern und Mädchen vor erfülltem 16. Lebensjahre an öffentlichem Tanzunterrichte zu erlassen. Die Maßnahme ist für den ganzen amtshauptmannschaftlichen Bezirk Schwarzenberg angeregt worden. Z ! t t a u. Ein eigenartiger Zufall hat dieser Tage eine Anzahl Sachen wieder an's Tageslicht gebracht, die vor nunmehr 16 Jahren gestohlen worden sind. Im Hause der Firma Julius Leupold am Rathhausplatz fanden Dachdecker, die das Hausdach neu decken follten, hoch oben am 'First des Daches unter den Sparren versteckt ein Packet, das eine größere Anzahl Gold- und Silbersachen enthielt. Wie sich herausstellte, sind die Sachen vor 16 Jahren der Firma von einem ungetreuen und diebischen Lehrling gestöhlen worden. Als man ihm damals seine Diebstähle vorhielt, vergiftete der Lehrling sich mit Cyankali, ohne den Versteck der gestohlenen Kostbarkeiten angegeben zu haben. - Großhcrzogthum Hessen. F r e i w e i n h e i m. Dieser Tage brach in der Hofraithe des Herrn K, Schnell Feuer aus. In kurzer Zeit war das Wohnhaus nebst der Scheune eingeäschert. Mainz. In der Wohnung des im Spital verstorbenen Privatmannes Jen6 von Vlödeshum fand das Amtsgericht in den einzelnen Möbeln, in Kisten und Kasten mehr als 20.000 Mark. Jen hatte seine Fenster vergittern lassen und wenn er einmal ausging, begab er sich nur bis zur nächsten Straßenecke und eilte schleunigst wieder heim, um seine Schätze zu bewachen. Elsaß-Lothringen. H a g e n a u. Neulich Nachts wurde hier der 25 Jahre alte Gipser Stephan. ein kräftiger, fleißiger Mann, von dem im gleichen Alter stehenden Schuhmacher Hoffmann aus Seelöffel infolge von Streitigkeiten mit einer

Schusterknelpe gestochen und war sofort todt. Der Thäter, ein gebrechlicher Mensch, ist in Hast. Bayern. -Berchtesgaden. Beim Edrt weißpflücken stürzte das 13z jährige Dienstmädchen Theres Fischer von Schönau von einem ca. drei Meter hohenFelsen derLandthalalp bei Berch tesgaden kopfüber ab und blieb mit zerschmettertem Kopfe liegen. Die neblige Witterung trug Schuld an dem Absturz. issenbofen. Als der Söldner Franz Bosch in Ob bei Bernbach neulich Nachts vom Wirthshause dortselbst heimkehrte, verunglückte er da durch, daß er in den durch die Ortschaft Ob fließenden Mühlbach fiel und ertrank. K e m p t e n. Beim Absteigen vom Hochkogl verunglückte der praktische Arzt Bischof aus Augsburg, als er über eine sogenannte Schneekuppe herabstieg und dabei durchbrach. Bischof stürzte in den unten fließenden Bach und blieb sofort todt. München. Der bayrischen Reaierung ist ein Plan für den Bau eii t nrt vn . ner . elettrilcyen ayn von 'curnau über Kohlgrub nach Oberammergau zugegangen und soll wegen des zu erwartenden großen Zudranges von Reisenden zu den Oberammergauer Passwnsspielen noch vor 1900 hergestellt werden. Die Kosten der Bahn belaufen sich auf 1,100.0lX) Mark. Neulich Nachts wurde auf der Theresienhöhe ein hiesiger lediger Schreiner von einem Metalldreher erstochen. Bei de waren bei einer Tanzmusik inSendling in Streit gerathen. Der Thäter ilt verkästet. Während d.er letzten vierzehn Tage ist die Hitze m ganzSud Rußland, der Kfim und Bessarabieil gznz ungewoynizcq gMeen. n e,saradi'en mußte äffe Arheis jnt Freien zeitweise eingestellt werdend Die Hitze ist dort bis auf 124 Grad Fahrenheit gestiegen. Eine enorme Menge Leute ist vom Sonnenstich getroffen worden. In fldessa hat Wärmemesser die letzten Wschen gzw?hnlich gus 9o Grah Fahrenheit im' Schatten gezeigt. Die i in I v , 5 ir ' . t em " Sleroiicyieil ii in oen icnien vrei xuychen von 27 auf 45 per'Tausend gestiegen. Die Gewitter, welche von Zeit zu Zeit austraten.waren von außerordent licher Heftigkeit. Fast stets war mit dem fast wolkenoruchartigen Regen Hagel verbunden. In. Wien ist der OberCommissär der WienerPolizeidirection Richard Cossa im 49. Lebensjahre aestarben. Ober - Kommissär Cossa sprach nicht nur alle' Weltsprachen. sondern beherrschte auch fast alle ubxU gen Idiome, sogar Sanskrit und die hebräische Sprache. In L ü n e-b u r a tu der yjährige Trompeter?Sergeant Friedrich Ittoly erstochen. Man fand die Leiche Roths hinter ewem' Zaune im Graben liegen. Aus sechj' Wunden '(drei im Nacken und drei an den Schläfen und im Gesicht) war das Blut flössen. In Verdacht, den Mord begangen zu Ti.ii .; .1 vuüc, ,ieyi ein ergeanl ver ö. Dragoner, der bereits vorläufig festgenom- . rri''- . 1 UICU III. Alles falsch. 6err: haben mir diesen Stock als echtes' El senbem verkauft: das.ist.aber falsch und ich ersuche Sie deshalb, den 'Stock zurückzunehmey! Dsechsler? Was füllt Ihnen einji Ta kann ich nicht? dafür! Ich-bezieh' mein Elfenbein direkt don Ceylenp es ist traurig, wenn, wie mir scheint, die. Elephanten puch schon falsche Sühne tröaen. -

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TROPFEN.

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