Indiana Tribüne, Volume 19, Number 355, Indianapolis, Marion County, 9 September 1896 — Page 2

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Zndiana ITrivüne.

Erscheint Taglich und SomüagS. Die tägltKe Tribüne- kostet durch IcnXxlaec 1 Xntt per Woche, die Sonntag..rrlbüe'I Kernt per Woche. Leide ,usar.'en IS ent oder SS Cent per ienat. Per Post außerhalb de, .todt geschickt l orasbthlung V p '.iahr. orni 18 Süd tXMama Straße. Indianapolis, Ind., 9. Sept'br 1896. (Or!glal'?r?espodeA.) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, im Jndianersommer. Endlich scheinen die Tage, die mit erfrischendem Windeswehen kräuselnd bewegen das stockende Lebens sich wieder auf die Dauer in der glücklicheren Gartenstadt niedergelassen zu haben, und wohl Demjenigen, der seine Sommerferien noch vor sich hat. sosern ihm solche überhaupt zu genießen vergönnt ist, und sie keine unfreiwilligen sind! Aber die Chicagoer haben gelernt, auch Ferienst u n d t n, oder, wenn es hoch kommt.halbe Tage genußvoll auszubeuten, und es trifft sich ja ganz .glücklich" zusammen, wenn sie nicht nur keine Zeit, sondern auch nicht die christlichen Linsen für eine längere Ferienzeit haben, also nicht in die Aersuchung kommen, ihre Ferien-Aus-slüge über das Weichbild ihres großen Dorfes hinaus auszudehnen. Solche Chicagoer Ferienreisendetrifft man jetzt besonders an Samsta fctn und Sonntagen zu Tausenden und Abertausenden in diesem oder jenem Winkel des Riesendorfes an, ja sie nehmen vielfach die Straßen-Wagen in stärkerem Maße in Beschlag, als die zur Arbeit Gehenden oder von der Arbeit Heimkehrenden, irnd ich kann Ihnen versichern, daß dies schon außerordentlich viel heißen will! Wer jetzt die Schwärme der Straßenbahn-Ver-gnüzungsreisenden überschaut, der möchte wahrhaftig glauben, die Chica goer selber seien von der jährlich wjederholten Behauptung ihrer Zeitungen, daß Chicago der idealste Sommerver-gnllgungs-Platz sei, auf das Tiefinnerlichste überzeugt, und wollten allen Fremden zeigen, daß sie die Medicin, welche sie Anderen empfehlen, auch selder zu schlucken freudig bereit sind! Allerdings ist Chicago ein wirklich idealer Platz für ich möchte sagen, Armeleute , Sommervergnügungs - Reisen, soweit diese Armeleute in der Stadt selbst wohnen und wenigstens noch zwei oder drei Nickel sür Straßenbahn-Reisen zu verspenden" haben, und um diesen Genuß zu erleichtern und zu erhöhen, sind mehrere der großen gartenstädtischen Zeijungen menschenfreundlich genug, von Zeit zu Zeit genaue Anweisungen zu veröffentlichen, wie man für 5 Cents möglichst weit nach den verschiedenen Richtungen der Windrose kommen und unter Umständen sogar noch die Rück kehr mit demselben Nickel abmachen könne. In der That steht diese Stadt durch ihre großartigen Straßenbahn-Rundfahrt-und Transferirungsgelegenheiten beinahe unübertroffen da ; nur die Kirchenstadt Brooklyn ist ihr darin noch ein wenig über", wie lange? Die Chicagoer StraßenbahnMagnaten verstehen ihren Vortheil ausgezeichnet (sie sind meines Wissens auch die einzigen in ganz Amerika, welche lediglich zur Erhöhung des Fahrverkehrs eine electrische Fontäne ' gestiftet haben) und ihre Erfolge werden sie noch zu weiteren Philanthrop!schen" Entschlüssen ansvornen. Immerhin kann man sich diese Art speculativer Menschenfreundlichkeit der Schienen-Großmogule noch am besten gefallen lassen, und sie bildet den einzigen versöhnenden Zug an dem verhängnißschweren Chicagoer Straßenbahn - Monopol. Jede europäische Großstadt muß mit ihren Straßenbahn - Fahrgelegenheiten in dieser Beziehung noch sehr bescheidertlich in den Hintergrund treten; denn dort ist das Gratis - Umsteigesystem, soweit es überhaupt vorkommt, noch herzlich wenig entwickelt. Kein vorurtheilsloser Fremder wird das in Abrede stellen wollen. Ganze Bücher voll Beobachtungen ließen sich über diese einheimischen, sozusagen innerlichen. Ferienreisen der Gartenstädter schreiben, für welche auch keine andere Stadt der Welt ein so ausgedehntes Territorium bietet. Da ich doch gerade von den Ferien spreche, so möchte ich auch einen anderen erfreulichcn Umstand nicht unerwähnt las en, nämlich, daß die Einrichtung der Samstags - Halbfeiertage, welche im amerikanischen Großstadtleben jetzt ungefähr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern könnte, gerade in Chicago besonders festen Fuß gefaßt hat und in absehbarer Zeit alle Zweige des Geschäftslebens, und 'aroar nicht blos in der sommerlichen Jahreszeit, umfassen dürfte. (Ausgenommm natürlich jene, sür welche es gar keine Rast gibt. eS sei denn durch Abwechslung.) Denn es werden so viele noch nicht diesem System unterworfene Geschäfte von den Folgen desselben mitberührt, und ihre Schwierigkeit. Samstagmittags ihren gewohnten Betrieb fortzusetzen, nimmt dermaßen zu, daß die Verallgemeinerung des Halbfeierta-ges-nur noch eine. Frage sehr naher Zukunft zu sein scheint. Und ist es einmal dahin gekommen, so wäre es icht zu verwundern, wenn auch die Winterszeit daran theilnehmen würde; denn die liebe Gewohnheit ist schließlich doch die einflußreichste öffentliche Macht! Wird es dann aber nicht auch mit der Samstagsvormittags - Arbeit wackelig werden?. Ich halte das für ein ganz interessantes culturgeschichtliches Moment. Man hat oft geklagt, daß die Amerikaner , zu wenig Feiertage hätten, aber wie, wenn sie die Ersten wären, welche die Arbeitswoche auf fünf Tage verminderten, entsprechend dem Beispiel der amerikanischen Schulen?. Dann würden sie ja mit tu nem Mal etwa ein Halbhundert Feiertage im Jahr mehr haben, trotz ihrer

oft von Europaern mit etwas pharisäischer Miene bekrittelten rastlosen Jagd nach dem allmächtigen Dollar", und könnten ihre Vettern in den alten Ländern auslachen. Ich überlasse eS Volkswirthen, Moralisten und Reformern aller Art, dieses verlockende The ma weiter auszuspinnen. . Mit dem .Jndianersommer taucht auch wieder die Muse Thalia, und zwar die blondgelockte deutsche, von Weitem am September-Himmel auf. Sie sieht ziemlich mager aus, die au me; denn die deutschen Theater haben wahrlich auch in Chicago in den letzten drei Jahren wenig Seide gesponnen, ob sie wohl im Präsidenten-Wahl jähr mehr .spinnen werden? Mehrere Stücke, welche das Chicagoer Leben behandeln, haben sie sich diesmal unter andern ausgesucht. Es erscheint mir als ein ziemlich fragwürdiges Ezperiment, dem Chicagoer daS, was er alle Tage gratis sehen muß, auch für Eintrittsgeld vorzuführen; doch ich will, wie immer das Beste hoffen. Wenn nur nicht das Baargeld so rar wäre ! Die auffällige Abnahme der Wirth-schafts-Licenzen die beileibe nichts mit dem Fortschritt der Temperenzfache" zu thun hat die unerhört gedrückte Lage des ganzen Bau- und Grundeigenthums Geschäftes und noch manches Andere sind nichts weniger als ermuthigende Symptome. Daß gerade Klein-Grocerie-Läden jetzt so vielfach in Chicago verkrachen oder ihre Besitzer wechselt jnx Umkreis von nur dreißig Schritten von meiner Wohnung habe ich allein drei derartige Fälle in der jüngsten Zeit beobachtet kommt mir als ein besonders ,ungünstiges Zeichen vor. Doch nur Muth,, die Welt geht noch nicht unter, nicht einmal von einer Präsidentenwahl, und die östlichen und südlichen WeltUntergangs - Propheten in Chicago hat diese Species bis jetzt noch nicht einmal unter den Wollköpfen einen Vertreter werden auch Heuer dieses interessante Ergebniß vergebens erwarten! Nur ein Stück Weltausstellung ist in Chicago jüngst wieder untergegangen, nämlich die hehre, steife Göttin der Republik unweit der ehemaligen Säulenhalle im Jackson - Park, die man schon lange mit schiefen Augen angesehen und nun vorsätzlich dem Feuertod geweiht hat. Wie Sie wohl wissen, war sie kein Kunstwerk, das einen ollen Jriechen" in besondere Entzückung versetzt haben würde, aber sie war das letzte officielle Wahrzeichen des Columischen Völker-Jahrmarktes. Darum sei ihr eine kleine Thräne geweiht. Die christlichen Linsen sich ktwas reichlicher zuzuführen, sind die Chicagoer stets auf allerHand Art und Weise eifrig bemüht. Früher war es wohl etwas sehr Gewöhnliches, daß alle möglichen Geschäfte sich nebenbei Cigarren zulegten, jetzt legen sich hier umgekehrt Cigarrenläden alle möglichen anderen Dinge zu, mit deren Aufzählung ich Sie nicht ermüden will; manche dieser Geschäfte haben sich förmlich zu kleinen Aller-welts-Läden entwickelt, um nicht von den großen Allertteltö - Handelspalasten ganz und gar an die Wand gedrückt zu werden. Auch viele kleinere Apotheken sind wahre Wunderthiere von Vielseitigkeit geworden; so Erstaunliches sie auch schon früher in dieser Hinsicht geleistet hatten, so haben sie doch jetzt sich selbst übertroffen. Ursache: der ruinöse Medicin - Mitbewerb anderer Geschäfte, der den richtigen classischen Apotheker zur Verzweiflung bringt. Es sollte mich nicht wundern, wenn es unter diesen und sonstigen Geschädigten gar manche g'abe, denen die Wiederauferstehung des alt - indischen Kastenwesens yar nicht unwillkommen wäre, das in seiner Art ja noch glorioser ist, als das Zunftwesen! Neue curiose Verufsarten tauchen hier auch fort und fort auf. Schon früher waren die Individuen, welche sich ausschließlich darauf verlegten.verloren gegangene Gegenstände auf der

X traße zu suchen und zurückzugeben zder auch nicht zurückzugeben, eine häufige Erscheinung unseres Großstadt - Lebens; aber ihre Naturforscher - Thätigkeit erstreckte sich nicht tiefer, als höchstens bis in die Rinn-'tein-Dohlen. ., Chicago jedoch erfreut sich seit Kurzem . auch seiner, entsprechenden Masse r-?Forschüngsindu-strie! Die betresfenden wässerigen Naturforscher fahren mit einem kleinen Boot auf dem Chicago - River. und fischen aus dem Grunde dieses entschlichen Schmutzund .Stinkflusses (ber sogar beinahe alle Selbstmord - Candidaten abschreckt) lauter verlorene Werth - Artikel auf. von Ankern bis zu Taschenuhren und Tafelgeschirr u. s. w. Der Haupt - Unternehmer", eine wettergebräunte alte Theejacke, beziffert seinen durchschnittlichen Verdienst auf $2.50. Wahrlich:. Die eine Hälfte der Welt weiß nicht, wie sich die andere ernährt Es fehlten jetzt blos noch Luft - Naturforscher und MeteorsteinJäger! Wie ich Ihnen schon früher erzählte, hat die Chicagoer Stadtkasse ihren .reichlichen" Antheil von den schlechten Zeiten. Doch EinTrost ist ihr geblieben: Gerade wie Onkel Sam, wenn er sonst auch in allen Zweigen der. Bundesverwaltung einen Ueberschuß erzielen sollte, sich wenigstens darauf verlassen kann, daß das Patent - Amt allemal ein Ueberschüßchen abwirft, ebenso Hai t gartenstädtische Verwaltung ein eures Melkkllhlein in Gestalt deS W asser. Departements. Einen Netto Ueberschuß von über 600,000 Dollars hat selbiges im verflossenen Rechnungsjahr eingebracht. Es. war der einzige und er ist wie ein Tröpfen im Eimer der Schulden, aber hübsch ist es doch! Wie groß wäre er erst, wenn es in Chicago nicht so viele privilegirte Wassersteuer. Diebe gäbe? Gegen diese Art von Mondscheinlerei" scheint kein Kraut gewacylen zu sem. - I. R. ' anfe Nuüs's 'JDa ißabasi

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Die Puppe der Papoose. Ein hübsches Geschichtchen aus 'der Zeit, da noch häufige Kämpfe mit den Apachen oder einzelnen Schwärmen derselben ausgefochten werden mußten, wird neuerdings zum ersten Male erzählt. Während mehrere Personen in demselben vortheilhaft auftraten, ist der eigentliche Held" des Geschichtchens eine Kinderpuppe. Natürlich ist der Schauplatz der Handlung Arizona, ohne daß jedoch der Arizona Kicker" etwas damit zu thun hätte. In den Tagen, als Major John G.Bourke bei General Crook in jenem Territorium Adjutant war, galt es wieder einmal, eine große Schaar ausgebrochener Apachen auf die Reservation zurückzubringen. Das war aber stets eine überaus mißliche Sache! Der General kam zu der Ueberzeugung. daß er die Renegades" absolut nicht einsangen könne, ohne sie zu tödten, und Letzteres ging ihm denn wider den Strich. So war man denn rathlos. Eines Tages gelang es, ein zu dem Schwärm gehöriges junges Mädchen einzufangen und nach dem Fort -zu bringen. Vielleicht ließ sich durch diese iraend etwa? erreichen. Die Ge-

fangene verhielt sich den ganzen Tag über ruhia und sprach keine Silbe; aber mit ihren glänzenden scy Warzen Augen beobachtete sie Alles auf .das Genaueste. Als indeß die Nacht he?. aufgezogen war, brach die Papoose vollständig zusammen und seufzte und schrie dermaßen, daß das ganze Fort darob in Verzweiflung kam. Da verfiel der Major Bourke ; auf den Gedanken, der Gattin eines Hilss adjutanten eine Puppe abzuborgen. hin allerllebstesDlna, welches das kle, ne Töchterlein der Dame in der Weihnacht vorher zum Geschenk erhalten hatte. Diese Puppe wurde dun Apa-che-Madchen gereicht, und lhr zu -ver stehen geben, daß sie dieselbe behal ten dürfe. Und siehe da! Das Wei nen und Seufzen der Papoose ; hörte vollständig auf, und sie war bald in Schlaf verfallen. Als der Morgen kam. hielt sie die Puppe noch immer fest m ihren Arme geschlossen; sie spiel te den ganzen Tag mit ihr. wie es nur irgend ein barern gewöhntes weißes Mädchen gethan haben würde ja anscheinend waren alle Gedanken an die Rückkehr zu ihrem Stamm von ihr gewichen, unter dem Zauber dieser Puppe, von welcher sie geradezu hyp notisirt" war. : Insoweit war also die Spekulation auf dasGemüth von Naturkindern wohlgelungen, aber damit war nur eine augenblickliche Unzuträglichkeit gehoben. Waö sollte man mit der Gefangenen beginnen, und wie konnte , ihre Anwesenheit von irgend einem Nutzen für den vorliegenden Zweck sein? Es sah nicht darnach aus, denn ihr Stamm schien sich garnicht weiter um das Schicksal deö Mädchens zu kümnurn. Mehrere Tage vergingen, i ohne dcch die Indianer ein Lebenszeichen von sich gaben oder gar iraend welche Anerbietungen machen ließen. Endlich entschloß man sich, die Papoose einfach wieder zu ihrem Stamm zuruckzusenden, ohne daß man noch u gend eine Erwartung daran knüpfte. Major Bourke ließ ihr die Puppe, von der sie sich keinen Augenblick mehr trennte, auch jetzt. Er hatte keine Ahnung, welche Wirkung sein Verhalten zu dem Madchen aus die Apachen ya ben würde. Sobald aber das freigelasseneMäd chen wieder bei ihrem Stamm erschien und ihr Kleines" stolz und glucklich emporhob, verursachte sie eine große Aufregung bei den Stammesgenossen, und es trat ein bedeutender Umschwuna in deren kriegerischen Gefüh len ein. Bald darauf kam die Mutter der Papoose mit dieser nach dem Fort, wo Beide gastlich empfangen und ausgesucht freundlich behandelt wurden. Man durfte nun hoffnungsvoller als je sein und machte durch die Squaw dem Stamme Vorschläge un.d es dauerte nicht lange, so war der ganze Schwärm auf die Reservation zurück gekehrt. Hierdurch wurde demGeneralCrook und seinen Leuten eine blutlgeSchlacht erspart, die wahrscheinlich auf beiden Seiten viele Todte und Verwundete gekostet hätte. Es war einer der höchst seltenen Fälle, in denen es gelang, -nen zahlreichen Schwärm eine? ' der barbarischsten Stamme des amerika nischen Continents ohne den Verlust eines einzigen Menschenlebens auf, die Reservation zurückzubringen. Diese Ausbrecher gehörten zu dem nämlichen Stamme, mit welchem Geronimo vor einigen Jahren so großes Unheil an richtete. Die Kinderpuppe hatte in diesem Falle einen sehr wichtigen Dienst geleistet. Nichts zu machen. Baron Hirsch und Commenzienräth tlit. n ntf ' vslloeruein gerieten ernuucy an emander, da aber letzterer bebauvtete ein schlechter Schütze zu sein, wurde ein amerikanisches Bueu vereinbart. Silberstein zog die schwarze Kugel und hatte sich demnach innerbalb 8 Taaen zu erschießen. Als derselbe nach. 10 agen noch lebte, verlangte der Ba ron Rechenschaft, weshalb er. den eingegangenen Bedingungen nicht nachgekommen sei. . Silberstein aber erklärte:,. Erstens darf ich doch auf mich schießen,: so oft ich will und zweitens, wenn ich als schlechter Schütze mich nichr treffe, ist es doch wahrlich nicht meine Schuld! C i g e n t l i ch. Nun Jyann, hat fcir der Bratzen meier die 80 Mark für mich gegeben?" Nein öerr Klein. Ihre 80 Mark hat er mir nicht gegeben. l.s X. ? .!.. i. r 7. w wvm ver eine uoiTcigt,' oav . i f unverschämt sei und ihn schon wieder auffordere!- Und hast Du Dir das gefallen lassen, Johann? Du bist doch diel stärker als der Bratzen meier l .Freilich, aber ich hab!, kben gedacht, die' Ohrfeige galt .eigentlich' Ihnen; sonst wollt' ich ihm etwa anderes ge. leat isben.-

7 Wittwe des vor acht Jahren verstorbe nen Volködichters Karl Weise im Al ter von 70. Jahren verschieden. Oranienburg. Beim Schie hen eines Habichts hat der Gutsbesitzer Christoph Weidemann zu Hohenbruch eine erhebliche Verletzung gelitten. Als der Schüfe? das Gewehr aeaen den Taubenräuber anlegte, der sich auf sei nem Gehöft niedergelassen hatte, zer sprang der Gewehrlauf, wodurch Wei bemann eine erhebliche Armverletzung davontrug. . Provinz Ostpreußen. K ö n i g s b e r g. Ein Lagerspeicher der Droguenfirma Vlöttner & Mühle ist niedergebrannt, von einem anderen Speicher ist das fünfte Stock werk abgebrannt. Der Schaden wird auf 70.000 Mark geschätzt. Zahl-meister-Applikant Reyber, der seiner Zeit aus der Garnison Stalluponen desertirte und nach seiner Festnahme in Frankfurt a. M. zurücktransvortirt wurde, ist vom hiesigen Kriegsgericht zu emem Jahre Festungshast und De gradation verurtheilt worden. Mohrungen. Neulich brach auf bisher nicht aufgeklärte Weise in dem Wirthsschaftsgebaude des Abbau besitzers M. in Wiese Feuer aus. das so rapid um sich griff, daß nicht nur das todte, sondern auch das lebende Inventar, bestehend in zwei Pferden, 5 Rindern und mehreren Schafen und Hühnern ein Raub der Flammen wurde. Um so beklacenswerther ist .der von diesem Unglück Betroffene, als er bereits vor zwei Jahren vollständig abbrannte und auch jetzt das Inventar mcht versichert ist. Szittkehmen. Hier entlud sich ein schweres Gewitter, wobei die 32jährige Mutter des Besitzers Galli not vom Blitz getödtet wurde. Provinz Westpreußen. J a b l o n o w o. Kürzlich wurde aus der Jnsterburger Strecke am Neudorfer Ueberwege der Hütejunge des Besitzers R. aus Buqgorall mit abzefahrenem Kopfe gefunden; er hatte wohl der Schnapsflasche zuviel zugesprachen (eine solche wurde nicht weit davon gefunden) und sich wahrschem lich auf die Schienen zum Schlafen niedergelegt, wo ein Zug ihn überfuhr. M a r l e n w e r v e r. Die Ehefrau des in dem Brunnen in Tief:nau verschütteten Brunnenbauers Forandt aus Marienfelde hatte sich be kanntlich vor kurzem an den Kaiser aewendet mit der Bitte um Gewährung von Mitteln zur Herausholuna der Leiche ihres Mannes aus dem tiefen Grabe. . Nunmehr ist der Bittestellerin ein abschlägiger Bescheid zu Theil geworden. Pr. Stargar d. Die neue städ tische Flußbadeanstalt am Ferseuf-.r wurde eröffnet. Sie zählt bereits 75 Erwachsene und 103 Kinder zu ihren Abonnenten, außerdem sind 3144 Karten zu Einzelbädern und 1040 zu Volksbädern in fünf Wochen zur Ausgäbe gekommen. Der Besuch ist be sonders jetzt bei der herrschenden gro ßen Hitze ein sehr starker, Provinz Pommern. . B ü t o w. Ein aufregender Vor sall ereignete sich auf dem Bahnhof zu Zollbruck. Dort bestlea em aeistes kranker Locomotivföhrer eine geheizte, aber unbewacht stehende Maschine und fuhr in der Richtung von Techlipp zu. Die Maschine iqm aus dem Bahnhofe Techlipp zum Stehen, aber ohne ffuh rer. Dieser wurde auf der Strecke überfahren todt ausgefunden. Ber muthlich ist der Kranke während der Fahrt auf den Kessel geklettert und von da auZ vor die Maschine gesprungen. ' . KLSlin. Erschossen hat sich in der Wohnung seiner Eltern, während diese auf ihren benachbarten Gütern weilten, der frühere tucl. Zur. Hildebrand. Das Motiv zu der unseligen That ist nicht bekannt. Stettin. Der oberschlesische Großindustrielle Graf Guido Henckel vonDonnerömarck läßt in der Nähe d:r chemischen Fabrik .Union- bei Stettin ein Hochofenwerk errichten, welches ungefahr 300 Arbeitern Beschäftigung gewähren wird. S t o l v. ?kn Bad Kolbera .'wurde der 30jahxjg,, jung perheirathete' Kauf mannSolomo Nötomänn aus Breslau auf Requisition des Breslauer StaatkanwaltS verhaftet. Nackdem das Vorverhör auf der Polizeistation beendet war. zog der Verbastete vloklich ; i ein Taschenmesser hervor und durchschnitt sich die Kehle. Sein Zustand ist hoffnungslos. Vrvvmz Ppsen. ,. L i s s a. Dem Kaufmann Tbeodor Potsdammer. ierselbtt.. Inhaber der ffirma Arog .Süskind Nürnbera

Europäische 'Rundschau. ' : ' . Provinz Brandenburg. Berlin. Auf dem städtischen Rieselgute Blankenfelde sind in letzter Zeit Erkrankungen am Typhus vorgekommen, die nach amtlichen Feststellungen auf den Genuß des Rieselwassers zurückzuführen sind. Es sind geeignete Maßnahmen zur Abwehr der Krankheit getroffen worden. Die Flugmaschine des verunglückten Ingenieurs Otto Lilienthal ist auf Veranlassung der Hinterbliebenen auseinandergenommen worden, um zu verhindern, daß noch Andere bei etwaigen Flugversuchen um's Leben kommen. Die Maschinentheile bleiben vorläufig in der Lilienthal'schen Fabrik, Köpenickerstraße 113. aufbewahrt. Der alte Streich, der älteste Weißbierwirth Berlms, ist im 82. Lebensjahre gestorben. Streich hatte lange Jahre in der neusn Friedrichstraße 44, dicht bei der Garnisonkirche, das heute noch daselbst bestehende Weißbierlokal im Besitz, in welchem Mittags die Militärmusiker ihre .Börse" .abzuhalten pflegten. Durch rastlosen Fleiß brachte es .Vater Streich", wie er schon vor dreißig Jahren von seinen Gästen genannt nannt wurde, zum wohlhabenden Manne, und seit einer Reihe von Iahren konnte sich der alte Herr zur Ruhe setzen. , , Freienwalde. Hier ist die

- - 1 1 nm Ttt w ;?., fi 5er ii:t CommissionsraZtz verliehen woiden. . O b o r n i k. Ertrunken ist in der Welna ein 22 Jahre alter Zimmergeselle von hier. Der Ertrunkene war beim Aufstellen der neu eingerichteten Badeanstalt beschäftigt und wollte nach beendeter Arbeit noch ein Bad nehmen. Wahrscheinlich er erhitzt in's Wasser gegangen und vomSchlage gerührt worden. Nach ungefähr einstündigem Suchen, wurde die Leicht gefunden. - R a w i t s ch. KämmereikassenAssistent Scholz Hierselbst, ist zum Kämmerei- und Sparkassen-Rendan,' ten in Punitz gewählt worden. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Am 15. August wurde hier die internationale Ausstellung für Bäckerei) Conditorei und verwandte Gewerbe eröffnet. Sie ist gut beschickt, aus Oesterreich, der Schweiz, sowie den meisten deutschen Städten. Die bei der Aufnahme in ein Corps oder eine sonstige akademische Verbindung vielfach geforderte ehrenwörtliche Verpflichtung, auch nach dem Austritt in keine andere farbentragende Verbindung hier einzutreten, ist von der hiesigen Universitätsbchörde als eine unstatthafte Beschränkung der persönlichen Freiheit verboten worden. Bei Zuwiderhandlung wird Auflösung der Verbindung angedroht. Pse ß. Im Walde bei Wilkowy ist eine Magd Namens Lebuda mit schrecklichen Wunden am Unterleib todt aufgefunden worden. Als Mörder ist der Mühlenbauer Banzik aus Nicolai ermittelt und nebst seiner Mutter verhaftet worden. S ch w e i d n i tz. Kürzlich ging über den nordöstlichen Theil des Kreises Schweidnitz, sowie über Theilen der Kreise Striegau und Neumarkt ein heftiges Gewitter mit reichlichem Regen, -der an einigen Stellen von Hagelkörnern begleitet war, nieder. Einer der zahlreichen Blitze traf die Besitzung des Gutsbesitzers Seewald in Neuhof. Kreis Striegau. Das massive Stallgebäude brannte in seinem oberen Theile ab. Das Vieh konnte rechtzeitig gerettet werden. Provinz Sachsen. Erfurt. Die neue Artilleriekaferne,' welche zwischen dem Brühler und Andreasthor sich befindet, ist nunmehr fertiggestellt. Dieselbe wird am 1. October bezogen werden. In dieselbe kommen von den neun Batterien, welche in Erfurt liegen, drei. Auf eine merkwürdige Weise versuchte der Gemeindediener und Nachtwächter des Dorfes Werningsleben sich das Leben zu nehmm. Nach einem stattgefundenen ehelichen Zwiste begab er sich mit der ausgesprochenen Absicht, die Uhr aufziehen zu wollen, auf den Kirchthurm. Da seinen Angehörigen die Rückkehr zu lange dauerte, eilten sie zur Thurmhöhe und fanden ihn zwischen den Glocken hängend vor. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren von Erfolg gekrönt. M ü h l h a u s e n. Der verstorbene Fabrikant Flentje hatte der Stadt ein Capital von 10.000 M. zur Unterhaltung einer Haushaltungsschule vermacht. Die Schule ist nun fertiggestellt und letzthin eröffnet worden. Die Einrichtung, sowie das Gebäude selbst entsprechen im Wesentlichen den bewährten Chemnitzer HausHaltungsschulen. N e u h a l d e n s l e b e n. Im benachbarten Althaldensleben wurde ein etwa öjähriges Kind von einem umfallenden Thorwegflügel derartig gequetscht, daß es seinen Verletzungen in kurzer Zeit erlag. Das Kind hatte sich mit vielen anderen auf dem geöffneten Thorwegflügel geschaukelt, wobei sich der Flügel aus den Angeln löste. Wittenberg. Eine Melanchthon - Feier bereiten die städtischen Behörden zum 16. Februar 1897. dem 400. Geburtstage Melanchthon's, vor. Die 300jährige Gedächtnißfeier des Todestages Melanchthon's am 19. April 1860 wurde durch die Grundsteinlegung zu dem Melanch thon-Denkmal begangen. Provinz Schlcswig-Holstein. Nordschleswig. Der Hufner Jep Paulsen hat seinen Besitz, in Kjöbenhoved bei Redding belegen, für 90.000 M. an den Landmann Dasekniz aus Westfalen verkauft. Kiel. Die beim hiesigen Seebataillon ausgebrochene Augenkrankheit ist auch auf andere Marinetheile übergegangen. Gleiche Krankheitssympiome sinp festgestellt bei den Matrosen

und der Werstdiyzsion. P i n n e b e r g. Der hiesige Sparverein, welcher 1831 als Pfennigsparküsse gegründet wurde, hat gegenwärtig ein Vermögen von 33.235 M. angesammelt, welches in hiesigen Sparlassen belegt ist. Der Umsatz betrug in diesem Jahre 23.298 M. Die Mitgliederzahl beziffert sich auf 400. Nach Abzug von 575 M. Unkosten, welche Jic Gehälter des Kassirers und der E.nsammler in sichschließen. ist ein Ukberschuß von 50 Pj. zu verzeichnen. Provinz Hannover. C e l l e. Ueber dem Steinsalzlager in Steinförde wird augenblicklich ein Bohrthurm aufgestellt. Auch in Wietze, das nahe an Steinförde grenzt,, wird jetzt ein mächtiger Bohrthurm errichtet. Die Gesellschaft (die sozen.- holländische)'hat 1.400,000 holl. Gulden dafür bezahlt. , D u d e r st a d t. In dem Steinbruche an der Landstraße bei Holzerode wurde derSchneider K. aus Ebergötzen erhängt aufgefunden. K. soll aus Furcht vor Strafe wegen eines Slttllchkeitsverbrechens m den Tod gegangen sein. Falltngvostel. Der KreisSchulinspector des Bezirks Walsrode & Pastox Schwerhtmann' zu. Dorfmark, hat die Jnspectign niedergelegt, und zum 1. October d, I. ha die kg? nigliche Regierung zu Lüneburg den Pastor Knoke zu Fallingbostel zum Kreisschulinspector ernannt. Hannover. - Die Abhaltung einer Niedersächsischen Gewerbe - Ausftclluna in Hannover, welche für das

Jahr 1898 geplant war. ist vorlaufig bis zum Jahre 1900 oder 19M. vertagt worden. Es hat sich herausgestellt, daß von den für die Ausstellung in Frage kommenden Plätzen Maschen oder Große Bult bis zum Jahre 1898 keiner so in Stand gesetzt werden kann, um eine der Provinz würdige Ausstellung darauf abzuhalten. In einer der letzten Nächte sind die Wirthschaftsgebäude des Klosters Marienwerder in Flammen aisfgegangen. Außer dem sämmtlichen Inventar ist der größte Theil des Viehes mitverbrannt. Man. vermuthet daß das Feuer ducchSelbstentzündung des Heues entstanden sei. Provinz Westfalen. Hagen. Kürzlich machte Jemand dadurch eine Probe auf die Findigkeit der Post, daß er in Köln eine Postkarte einlieferte, welche die Adresse trug: An den Masseur der Badeanstalt der Stadt in Deutschland mit dem falschen Zwei - Lilien - Wappen. Diese Karte ist prompt und ohne jede Verspätung hier angekommen. Bekanntlich hat sich die Stadt Hagen entschlossm, das bisherige Wappen mit der Doppellilie, über dessen Ursprung keine zuverlässigen Mittheilungen vorliegen, fallen zu lassen und ein bereits im Miitelalter geführtes Wappen, einen dreiästigen Eichbaum, wieder anzunehmen. I f e r l o h n. Im benachbarten Reßlingen wurde beimBrunnenbohren eine mächtige Erzschicht entdeckt. Die Untersuchung ergab Platina. Münster. Mit dem Bau der neuen städtischen Gasanstalt scheint es nunmehr Ernst zu werden. Das Project ist endgiltig genehmigt. Der Bauplatz befindet sich am Albersloher Wege. Zur Beschaffung des Geldes für den Neubau soll eine Anleihe bei der städtischen Sparkasse aufgenommen werden. Rheinprovinz. B o p p a r d. Dem hier wohnhaften Componisten von .Hänsel und Gretel", Engelbert Humperdink, ist der Professortitel verliehen worden. C o b l e n z. Der erste Spatenstich zur Beseitigung der Stadtumwallung ist letzthin erfolgt. Für das Löhrthor. in dem von jeher die rheinischen Pioniere hausten, wird Ersatz am Moselufer geschaffen, wo man mit dem Einebnen des Bodens bereits begonnen

hat. Schwieriger scheint sich die Verlegung des Mamzerthores, der alten Kaserne der rheinischen Feldartillerie. zu gestalten. Immerhin wird in emi gen Jahren die Südseite der Stadt vom drückenden Festungsgurt befreit und damit ein fchönesGelände für ErWeiterung gewonnen sein. D ü l k e n. Eine schmerzlicheKunde gmg bei der Familie Mlssing em. Der bei der Matrosen-Artillerie in Kiel dienende Sohn, welcher nach sechs Wochen seme Dienstzeit beendet haben wÄrde, ist nach einer Depesche neulich ertrunken. Düsseldorf. Auf dem alten jüdischen Kirchhofe an der Vongard straße, der für den Gebrauch seit lan gen Jahren geschlossen ist, wurden über 50 Grabsteme umgeworfen und theilweise zerschlagen. Auf einigen Steinen war das Wort Antisemit geschrieben. Auf Entdeckung desThäters ist eme hohe Belohnung gesetzt. ?7ovmz Hcsscn-Nassau. Frankfurt. Der frühereSouf - fleur am Stadttheater und spätere! Agent Hugo Wald bat in seiner Woh-1 nun in der Mielandstrak? seinen? I ben durch Erhangen ein Ende gemacht. , U- ' Wald litt seit längerer Zeit an Ver olgllngswllyil uno wax jegon einmal acht Monate in der Irrenanstalt un- . w . r " ' tergebracht. Letzthin wurden hier 80 Brieftauben nach Budapest ge - (Yfilsft )mn rnfr nfa 1sVV rrfTt ,,k. 7t Mtf .vvv nuvvil Utt gelassen werden sollten. Von den cv c (v n . ! ürranifuiicr auoen iu nicDi eme em03V . jj v... iv vr l vtt ltf lind die Thie den schrecklichen Wet- !... .mV viiiaT? .. I n .ri. ? iinp YriPhfrnHnmmn VNi, ,L fin icui uuu u4mniiuu.jcu iu jcucnciuj Hirn TVifT n n TT. 9 : n r k h n s f n n ws. mr so unsere Gemeinde von einem Brandun"V vb -ww -mm m v mm W V uUftWWWfc 1 i glück heimgesucht worden. Da alle Gebötte mit druckt und Butter anaeküllt .. r fc;. k,;? SS. ' .:;:.cü:, " 2 SE2 Viuuntj. 0tuic4vuu ciuct ülUHüt n -.t. eu."..r. i evr ctn . imuuc mn ijauzi in flammen, xia u ulu um jt uvi cv.... 1 a itc. cm..... brach, lag noch A?es zu Bette. 15 Fa. milien (72 Köpfe) sind obdachlos. Die meisten Familien haben leider nichts H.r.c..i ..w ..jt -zia . .zv uuu, kxme laZlk. ü a m b u x g. Durch eine Katze ge. tödtet wurde daZ Zwei Monate alte Kind des auf der Herrlichkeit No. 67 tnnnnnrtHM, rciinrmrrnna Slifhnt Slit I Mutter haUt dz Kind, nackdem 5kk eZ vv7yv l M MM..v.M w.vw. gesättigt hatte, aufs Bett gelegt ünh pax ihren häuslichen Obliegenheiten nachgegangen. Ass sie nach etwa zwes l l c." jT. C . . f!" t . Vlunven na oem isauauna lao. uz merkte sie zu ihfern schreck, paß die siatze eines NgchbarsVmij : ihrer Schnauze aus dem Munde des Kmde KZ- & im. ivui 9 VMit A,iujt. - uu uuu Berliner Bahnhöfe angehalten wurde der Oberstabsarzt Reuß aus Berlin, der sich yttmllch aus der Pnvat-Jrren anstalt hei Rellingen entfernt hatte. Er wurde dorthin zurückgeführt. Vkecklenbnrg. Schwerin. In .Hagenow, wurde ein Omnibus, der über das Geleise fuhr, von einem Eisenbahnzug zertrümmert. Eine Person wurde getödtet, drei andere verwundet, zwei davon schwer. BrallJschwcig. ' iö x a ii n i cp xo 1 1 g. Die Kreisdirectionen in Braunsckweia baben die Braunschweig. Die Kreisdi XX . m .MV.VkAn.C... i ? . r em r I ,lttlitttvlv!,lcycl llilgewieien, 2)caynahmen gegen den übermäßigen Ausstanp bei Tanzmusiken zu treffen. Es soff frrnrfim mr. ,".k..' I?r. Nach., Än?..Wn,b .NheR weroen. imo meortaaiae ??este in Frage kommen. . sollen die GemeindeVorsteher Anweisungen von der Kreis- I viMion emoolen. , , . . i

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