Indiana Tribüne, Volume 19, Number 353, Indianapolis, Marion County, 7 September 1896 — Page 2
Jnvwna Tribüne.
Erscheint Täglich und SonntagS. Die tSgttche Tribüne- koftet durch enXxlaec J Gent per Woche, die e,onntagS.rrbüe-I Cents per Woche. Veide ,use IS entS le 65 Cents per Vtonat. Per Post außerhalb de, tabt zugeschickt U oraukbe.Thlunz F p(i Jahr. i n w am 'AM irx M MM jm wm m mww k - V w . - w "r V V w V MV w -"w V -w " Indianapolis, Ind., 7. Sept'br 1896. Im Goldlans West,?lustralten. ?P(nZ Kt nn3 hn fs-man WT-h-rTni" '-"w V.aj UUV VVV rf tV fung am Schwanenflusse geworden ! Noch vor 5 Jahren sprach man kaum fccn der Colonie Best-Australien mit ihren 50.000 Einwohnern, und politisch wie wirthschaftlich kam sie gar nicht in Betracht. Und jetzt? In der alten und neuen Welt kennt man das jüngste Eldorado, alle Nationen der Erde sind .dort vertreten, die Börsen aller Großstädte handeln seine MinenPapiere, Millionen und aber Millionen werden verdient. Der Schatzmeister der Colonie weiß nicht wohin mit allen Staatseinnahmen, die den Voranschlag um das Drei- und Vierfache übertreffen im Monat Mai beliefen sie sich auf $11,500,000, doppelt so viel w'.r vorher die Jahreseinnahme. Trotzdem wurde im Parlament um Bewillißung einev Anleihe von Z25.000.000 7Züch?esucht, wovon die Hälfte zur Beschafsung von Wasser auf den Goldfeldem von Coolgardie dienen soll. Aon dem Leben und Treiben auf den westaustralischen Goldfeldern entwirft der dort weilende Deutsche Dr. 2t. Lchmann ein sehr interessantes J3ilb. Als ich im Februar nach lang?r, qualvoller Fußwanderung, schreibt en, aus dem graugrünen, schattenlosen Walde heraustrat und Coolgardie vor mir liegen sah, war ich nicht wenig mttäuscht und entsetzt weithin b:hn it id) ein riesengroßer Platz mit einer Unzahl schmutziger Zelte, im Hinterpninb zog sich eine breite StiUße mit Wellblechhäusern und vereinzelten Steinbauten bin, das war das Pänorama der vielgerühmten Goldstadt! Und d Staub, durch den der müde Wanderer waten mußte! Das war lein australischer Schnee" mehr, das war ein dichtes Staubgestöber, das uns .wie eine wandelnde Wolke begleitete. und so ist es noch heute; man muß' stets neben-, nie hintereinander gehen. In dieser Staub- und Stickluft lebt alles, was athmet kein Wunder, daß die Krankenhäuser sogar jetzt in der kühlen Jahreszeit bis auf den letzten Platz gefüllt sind. Der Wassernangel macht ein reinliches Leben zur Unmöglichkeit und die Verwesung der Abf'e erzeugt entsetzliche Miasmen und in weiterer Folge Typhus und Fieber. Daran läßt sich wenig ändern, trotz alles Goldes. Was freilich mit Geld zu leisten möglich ist. ist inzwischen geleistet worden. Aus dem Dorfe wurde im Umsehen eine Stadt; lle Bayley Street, Coolgardies Hauptstraße, zeigt keine Lücken mehr, an die Stelle der Zelte treten Häuser aus galvanisirtem Eisen, in 14 Tagen ist ein solches Haus zum Beziehen fix und fertig. Unter den vorspringenden Dachern laufen zu beiden Seiten Fußwege, während der breite Fahrdamm von Wagen. Radfahrern. Esel- und Kameltreib'rn wimmelt; mächtige Glaskuppeln erstrahlen in elektrischem Lichte und beleuchten das eigenartige Nachtleben dev Minenstadt. Seit Eröffnung d?r Eisenbahn, welche die Verbindung mit der Hauptstadt herstellt, wächst Co.'lcard:e täglich; es zählt jicher fcn" 10,000 Einwohner (gegen 400 ÄNfa7.g vorigen Jahres). -'Das einst so entbehrungsreiche Leben hört damit mclzr und mehr auf. man kann alles kaufen, was den Gaumen kitzelt und fc'.e Eitelkeit befriedigt natürlich geg;:i baare Bezahlung oder Goldnug-cet-3 ; die Gasthöfe sind mit rafsinirtun Lnrus ausgestattet, frische Frücht', feinste europäische Toiletten werden in denSchaufenstern ausgestellt. Allerdings gehört zu einem behaglichen" Leben (wenn man den Ausdruck hier anwenden darf) das Fünffache von din, was man sonst in Großstädten dzzu braucht. Ein bescheidenes Nachtquartier kostet noch immer 4. eine einfache Mahlzeit 3 Schilling, unter 1 Shilling gibt es nichts zu trinken. Necht schlimm stand es hier bisher mit der edlen Weiblichkeit. Auf 100 Männer kamen 10 weibliche Wesen, und da- waren entweder alte Frauen oder re?!:bte Kellnerinnen; die Männer gefielen sich in Zügellosigkeit in ZZort und Benehmen, in völliger 6!:ickgültigZeit gegen Form und äuHere Erscheinung. Das wird jetzt, wo r i.?Ie Familien hierher kommen, etwas beer. Bon Vergnügungen ist hier noch nicht viel die Rede. Neben einem Sinaspielthcater gibt es nur noch ein!ge Fnßballspielplätze, wo Coolgardies aold?ne Jugend sich in gräßlichem Staube umherbalgt. Hauptvergnugungstag ist der Samstag. Dann strömen di? Miner aus meilenweiter Entfernung hierher; jeder Schenktisch ist vis in die Nacht hinein von drei, vi:r Reihen Durstiger umdrängt; Klavier, Guitarre. Geige, Gesang alles tönt und schreit durcheinander; am meisten dringt noch das Tam. tam!" der Heil-armee oder ein scharf einse?ndes Orchester durch. Je größer der Spectakel, desto schöner findet der Miuer die Musik. Dazwischen brüllen die Zsitungsjungen ihr CoolgardieMiner!" Golden Age!- Goldfield Courier!" Wunder-Doctoren machen gute Geschäfte, Thierbuden-Besitzer. Fischhändler. Früchteverkäufer halten jeden fest, der auch nur einen Augenblick stehen bleibt kurz, es ist ein Jahrmarkt und dazu ein Höllenlärm, von dem man sich keine Vorstellung machen kann. Der Sonntag ist todienstill. alles Leben scheint erstorben ; diese Art Sonntagsruhe wird hier in Coolaurdie zur Grausamkeit, da keine Natur, kein Wald, kein Fluß da ist. woran man seine Freude haben konnte. 5Dai; iammern die kirchlich Gesinn-
Zen" noch, daß daö Fußballspiel am Sonnlag gestattet ist. Wie stehts nun mit dem Reichthum der. Goldfelder? Nun, darüber ist man trotz Schmeißer und Vogelsang und sonstiger Gelehrte? recht verschiedener Meinung. Gold giebts zweifellos recht viel, aber seinVorhandensein ist ganz unberechen-
bar. Ost findet sich nahe der Uverfläckie außerordentlich reiches Gestein, hundert Fuß tief ist gar keins mehr und weitere hundert Fuh tiefer kommt wieder eine reiche Laae. Der Kluge begnügt sich mit der ersten Beute, verkauft die Mme zu bobem Preise und überlänt das weitere den Actionären oft kommen diese schon in einem halden Jahre zu ihrem Gelde, oft aver auch verlieren sie den aanzen Einsatz. Die Erdbeschasfenheit Westaustraliens ist eben eine abnorme, nirgends lo wiederkehrende. dieWissenschaft selbst steh! vor einem Versuchsfelde. 'as nent über fest, daß die Wunn noch lange nicht erschöpft sind; noch nicht zehn Procent derselben arbeiten mit Battelien. und unter diesen ist die veruymie Great Boulder die reichste, d. h. sie fördert das meiste Gold; es giebt aver noch weit reichere Minen, die der Mafchinen noch entbehren. Zur Zeit ist Kalgoorlie das wichtigste Mmencentrum: die Gruben werden dort von capitalkräftigen Gesellschaften geleitet und das Betriebsmateriat ist unter weas. Vlack.??laa. Wbite-Feather, Kurnalpi sind Unternehmungen, die noch im Anfangsstadium sich befinden, aber viel versprechen; von allen diesen rndHundevten andererMinen kann nur gesagt werden: sie sind und bleiben ein Gegenstand dev Speculation! Die Zukunft der Goldfelder wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine Aera von Jahr zu Jahr sich steigernder Unternehmungslust und Gewinnes sein. Ehe aber die Hälfte der Minen mit ausreichenden Batterien versehen ist. eh? Coolgardie mit Kalgoorlie undEs-perance-Bay mit Norseman drch Eisenbahnen verbunden sind, läßt sich ein abschließendes Urtheil nicht aussprechen. Eines rathe ich meinen Landsleuten: wer nicht über große' Kapitalien verfügt, lasse seine 5)and vonWestaustralien. hier heißt es Geduld haben und auch einen Fehlschlag ertragen können. Die deutsche Jugend. Der französische Journalist HugueS Le Roux. der sich oft und lange in Deutschland aufgehalten hat, veröffentlich im Figaro" eine Studie über die deutsche Jugend, in der, wie in allen seinen Arbeiten über die Verhältnisse in Deutschland, scharfe und zutreffende Beobachtungen sich mit zu weit gehenden, weil, zu leicht verallgcmeinernden Schüssen mischen. Er beginnt zunächst mit derFeststellung, daß die Deutschen ebenso sehr, ja vielleicht in noch höherem Grade, als die Franzosen. Verehrendes Ideals und der classischen Bildung seien, um dann sofort mit einer jener soeben gekennzeichneten allgemeinen Bemerkungen fortzufahren: In Deutschland ist die Vourgoiste eine neugeborene Classe. Sie hat ihre unmittelbaren Wurzeln in der Kategorie der Kaufleute, der Krämer. Andererseits verhindert der aristokratische Stolz der Militärkaste sie. die gleiche erste Rolle, wie bei uns, zu spielen. Sie hat sich also den Freien Berufen zugewandt, weil diese ein Mittel zur Adelung darstellen .... Der Conditor" und Delicatessenhändler" läßt seine jüngeren Söhne studiren, während der älteste das Geschäft des Baters übernehmen muß. Wenn eineFamilie einen Doctor unter den Ihrigen zählt, so glaubt sie eine Sprosse auf der socialen Stufenleiter emporgeklommen zu sein Der Wohlstand, der dem letzten Kriege folgte, hat dieseManie noch bestärkt. Die Zahl der mit einem Titel versehenen Candidaten ohne Existenzmittel ist in Deutschland zur Zeit so furchtbar angeschwollen, daß das Ideal der classischen Erziehung vor dem Bankerott zu stehen scheint, weil es zu viel Anbeter gehabt hat Ein Skeptiker sagte mir: Die classische Manie hat in Deutschland mehr Opfer gekostet, als die Diphteritis mit der Influenza zusammen . ... Die französischen Kleinbürger würden, wenn sie das guteLeben beobachten, das der deutsche Conditor seinen .Kindern gewährt, über seine Sorglosigkeit hinsichtlich der Zukunft in Entrüstung gerathen und sagen: Dieser Vater spart nicht für seineKinDer! - Nein, er denkt in der That nicht nan, sie später zu unterstützen. Cr zibt während der Schuljahre reichlich für sie aus und findet es gerecht, daß sie sich später allein weiterhelfen.- . . . - 5Mauf folgt eine. Darstellung der Bemühungen der jungen Kaufleute. do3 Äefähigungszeugniß zum einjährigen Dienste zu erhalten, die dem Verfasser als Ausflüsse der Achtung vor dem Wissen, des Wunsches, zu reisen int ferner des Verlangens später den Officiersgrad in der Landwehr erhalten, erscheinen; dann heißt es weiter: Da der junge Deutsche beharrlich ist, so setzt er dies durch. Was ist er nun werth, wie der Engländer sagt, wtnn er sein Jahr abgedient hat? Der Engländer verläßt sein Land mit Capital und Unternebmunosaeift. der Deutsche mit Wissen ausgerüstet. Der ernere erovert mt Wett durch feiner. Stolz, der zweite durch seine Besch:! denheit. Die Initiative ist keines'vzg der hervorstechende Characterzug deutschen; er ist vielmehr geh'orfam und der Siegel gefügig. Seine ünterwürfigkeit ist eine Wirkung der lattzcn politischen Misere, in der er gelebt hat. Das Vorherrschen des militärischen Elementes und die Strenge der Disciplin unterhalten in den Massen diese Tugend, die die Völker stark macht." Le Roux läßt sich dann breit über die den Franzosen in ihrem Dünkel zum Steckenpferde gewordene, dabei durch tägliche Beispiele widerlegte Behauptung aus. den Deutsche fehle eS gänzlich an ErfindunAsgeist. sie seien
vagegen unvergtelchttche macyaymer und Nacherfinder. Hieran knüpft er dann folgende Bemerkungen: Zu diesen natürlichen, ihm angeborenen Eigenschaften der Beobachtung und der Beharrlichkeit kommt bei dem jungen Deutschen ein wahrhaftesWis-
sen und die Achtung vor dem Zlnen. Erinnern Sie sich an die deutsche Köchin, die bei Ihnen im Dienste war. Sie verbarg m ihrem wchranre nnz Grammatik von Noel und Chapsal. Es genügte ihr nicht, das Französische ohne orthographische Schnitzer zu schreiben, sie wollte auch gegen vie Syntax nicht verstoßen. Wenn Sie beute während einer Ferienreise den Rhein entlang in Bonn oder Heidelberg sich aufhalten, so können Sie sich von dem deutschen Universitätsleben und der Achtung, mit der die Professoren von den etwas lärmenden, trinkund rauflustigen Studenten umgeben werden, auf den Straßen keine richtige Idee machen. Aber gehen Sie einmal auf die Kirchhöfe! Sie werden verblüfft sein, hier in Bronze, Stein und Marmor alle Philologie-, Philosophieund Mineralogie - Professoren wiederzufinden, die ihr Leben damit zubrachten, die jungen Leute zu unterrichten. Der Ruhm vieler von ihnen ist nicht über den Rhein gedrungen. Es ist also nicht das Genie, das man in ihren Personen ehrt, sondern das Wissen ... . Was der junge Deutsche weiß, wenn er im Geschäftsleben debütirt, öffnet ihm zunächst die großen Straßen der Welt. Die Handelsgeographie und die praktische Kenntniß der: lebenden Sprachen erlauben ihm, sich nach seiner Fähigkeit und seinen Wünschen zu richten. Da er bescheiden ist und von Achtung vor dem Wissen erfüllt, bildet er sich nicht ein, zu Allem gut zu sein. Er ist im Gegentheil durchaus überzeugt, daß Alles erst lernen müsse und daß die Schule nur eine allgemeine Vorbereitung zum Studium von Specialkenntnissen ist . . . Das macht bei uns den Erfolg des deutschenHandlungsgehilfen aus: seine Ansprüche sind äußerst bescheiden, er ist überaus gehorsam und unermüdlich fleißig. Er versteht und schreibt verschiedene Sprachen . . . Der Angestellte, der nach einem längeren Aufenthalte bei uns in sein Land zurückkehrt, bringt seinem deutschen Vrodgeber einen Theil der Kundschaft seiner französischen zu und ist somit ein wirksamer Agent der Ausbreitung des deutschen Handels. Der. der im Auslande bleibt, . wird schließlich seinemLohnherrn unentbehr lich und schließlich sein Associe. , Da? sehen wir in den Colonien und in den Ländern der neuen Welt, in denen bei Engländer und der Deutsche in Contact gerathen. Der Engländer hat sein Land verlassen, um in der 5?erne ein Kontor zu eröffnen. Er ist zum Brodgeber geboren, er hat die Kühnheit und die Mittel. Der Deutsche ist zu seinem Angestellten wie geschaffen. D:e Ernen schaften des Einen vervollständigen die des anderen. Verbündet sind sie äugenblicklich unbesieqlich." Le Roux resümirt. daß der Deutsche durch das völlige Fehlen der Eigenlieve. durch feine Nüchternheit und sein praktisches Wissen im Zuge ist. die Welt zu erobern. Wunderbare Leuchtkäfer. Fast noch merkwürdiger, als die schon früher an vorliegender Stelle arschllderten Rlesenleuchtkater auf den westindischen Inseln, sind diejenigen m gewissen Theilen Mrnco's. und die selben sind noch sehr wenig in der Außenwelt bekannt. Man findet sie hauptsächlich in den Urwäldern zwischen Morella und der Küste des Stillen Oceans, und die Gelehrten nennen sie kanipvridae cri gantes", obwohl diese Bezeichnung auch andere, weniger ausfallende Gat tungen umfaßt. Sie haben nur we nig Aehnlichkeit mit unseren aewöbn lichen Leuchtkäfern; . der leuchtende Korpertheil hat schon im normalen Zustande die Größe eines Baseballs kann sich aber noch sehr bedeutend dergrößern, wenn die Thiere zornig oder irgendwie ausgeregt werden! Schließlich kann er sogar erplodiren. und zwar mit einer Detonation, wie eine kleine Dynamitbombe. Merkwürdig ist auch das Farbensplel des Lichtes, Welches beim Männchen blaue Farbe und beim Weibchen arllne zeiat: in beiden Fällen wird aber bei besonderer Erregung ern flammendes Rotb dar aus. Diese Erscheinungen sind oft auch schon absichtlich herbeigeführt, d h. zum Anlaß schnöden Thierquälerek Zeitvertreibes aemacht worden. Damit der Leser nicht etwa das Obige sur em bloßeZ Hundstags Anekdötchen halte, sei noch hinzuge fugt, dak ??red Marsh, der erst kür,, lich mit ' fünf anderen Amerikanern jene Urwälder bereiste, versuchen, will. etmac Hundert die er Riesen - Leucht käfer womöglich lebend nach dem Columbischen Museum in der Gartenstadt zu bringen. UM liniere Kleinen. Tante Also beut' bist Tu vier 5rabre oU Käthchen? Käthchcn: Ja. heut' ist mein Geburtstag und Papa seiner auch. Tante: So, Ihr seid also an dem gleichen Taae aeboren? Kätbcken: l wohl, nur dak Papa ein paar Jahre eyer geboren lst, sonst wären wir Zwil linae. Unterschied. 'Herr: Ste haben also umgesattelt? Kommt Jh. nen dS medicinische Studium nicht schwerer vor als das juristische?" ruoenl: Äch nein, man trinkt eben nur täglich tm paar Schoppen mehr!' Aus der höheren Töch ter schule. Lehrer: Was versteht man unter einem Aestbetiker? iScbü lerin schweigt.) Nun, was ist denn Aesthetik?" Elsa: .Die Lehre vom Schönen!" Lehrer: Und was ist dann ein Aesthetiker?" Elsa (ver. schämt): Fin schöner Lehrer !" Seldsttrost. .Ich bin ganz trostlzs über den Verlust meiner Frau, aber es hätte ja doch noch schlimmer kommen können!" Wtedemi? .Na, icfj hätte ia sterben können!"
praklilche Zlachstenlicle. Von Otto Wilhelmy.
In allen Großstädten der Welt gieb! ; es eine Menge Leute, von denen man . r . r . r-. ..,i(t' nicht fo recht wein, wovon nc cujcumu, ihr Dasein fristen. Anscheinend gleichen sie den Lilien aus dem Felde, sie faen nickt, sie ernten nicht, aber die Allgemeinheit ernährt sie doch. Wilde Reporter. Buchmacher, Ratursorfcher . flleaende Geldwechsler. .Sonnenbrüder", all' das sind Typen, die spcciellBerlin erzeugt hat. Es kann aber flcher kein Berliner angeben, welches mkommen" diese Treibhauspflanzen der Reichshauptstadt haben. .Gar keins" wird in den meisten Fallen geantworlei werden; aber das stimmt nicht, denn von nichts kann der Mensch nicht leben. Auch die Enterbten bemühen' sich. Geld zu erHaschen, sei es nun auf diese odei auf jene Weise, allfällig aber so. daß dieselbe gerade noch vor den Gittersenstern Moabits vorüberführt. Wer nun untev den fahrenden Gesellen einen neuen Tric- sich ausgeklügelt hat, der gilt nicht nur unter Seines gleichen als großer Mann, son. dern er verdient auch ein nettes Stück Geld damit. Einem solchen .Specialisten" unter der Zunft der Nichtsthuer bin ich jetzt zufällig auf die Spur gekommen und das geschah so: Im April mußte ich eines Morgens hinaus zur Controlversammlung in eine der Kasernen m der Hasenhaide. Es war. ein kühler Frühlingsmorgen, die aufgehende Sonne drückte die Nebel nieder, daß ein blauer Schleier über die Gewässer gebreitet schien. Eiligen Schrittes passirte ich die Belle - Alliance - Brücke. Da springt plötzlich vor mir ein Mann ans Geländer, blitzschnell ist er droben, wirft Rock. Stock. Hut auf die Brücke und stürzt sich köpfüber in den Landwehrcanal. Eine Pause tödtlichen Entsetzens . dann kommt Leben in die Menge. Der eine hakt den Rettungsball los, der zweite schreit nach einem Schutzmann, der dritte macht den Rettungskahn frei. Zwei steigen hinein, der dritte rudert canalabwärts. Da unten steigen Strudel aus dem langsam dahinfließenden Wasser, dann ein Arm, ein Kopf sechs Hände greifen zu. ein kurzes Ziehen und Zerren u.nd dn Selbstmordcandidat liegt im Kahn. Dieser wird zur Landungsstelle zurück aevudert und der pustende und schnau sende Mensch am User empor geführt. Die Brille hat er noch auf der Nase, was mich sehr wunderte. Mich interes sirte der Aermste, der inzwischen voll Eifer seinen Rock, Stock, Hut aufgesucht hatte. Auch andere mitleidige Menschen drängten sich herzu. Was steht Ihr denn hier un aafst?" rief da ein starker, breitschultriaer Herr. .Praktische Nächstenliebe, das ist die Hauptsache; und da nahm er den Hut des Durck-näßten und warf ein Markstück hinein, woraus er den Hut seinem Nachbar hinhielt. Alle griff in die Tasche da kam einNickel, dort ein Fünfzig - Pfennig - Stück, ich verstieg mich auch zu einer Mark. .Sie sind'wohl stellungslos?" fragte ich theilnehmend den jungen Mann, der sich eben mit der linken Hand die Haare ordnete und mit der rechten den Inhalt des Hutes in die Tasche versenkte. .Ja woll'," antwortete er prompt. Schon zwee Jahre, et is zu schwer, Arbeit zu kriejen." Was sind Sie denn?" .Ick bin jelernter Buchhändler aber wissen Se, det Jeschäst, nee, davor dank ick." .Vielleicht ist es mir möglich. Ihnen wieder eine Anstellung zu verschasfen." meinte ich. .Ich will Ihnen meine Adresse geben . . .Det lassen Se man." unterbrach er mich hastig, .et jeht ooch so!" und schnell trottete er am Ufer entlang, als die Helmspitze eines Schukmanns am v -ZJ tüc - Alliance - Platz auftauchte. Ich hatte den Vorfall fast wiedei vergessen, als ich an einem linden Mai abend nach den Zelten wanderte. Der Thiergarten war außerordentlich belebt von Menschen, die frische Luft schnappen wollten. Die Gärten der 5Zelte waren .dicht besetzt und längs d Spree wälzte sich der Menschenstrom vorüber an dem Schloß Bellevue bis zum Caffe Gärtner. Mit Mühe eroberte ich hier ein Plätzchen, um in Ruhe ein Glas Bier zu trinken. Am Nebentisch saß ein starker breitschultriger Herr, den man für einen Pastor hätte halten können. Glatt ?a sirtes Gesicht, lange, etwas ergraute 5)aare. hoher weißer Kragen, schwarzer Gehrock. Nur die Stimme contrastirte merkwürdig mit diesem Respect einflöftenden Aeußern. Es klang verdächtig heiser, als er dem Kellner zurief: Roch 'nen Cognac, Kellner." Der brachte das Verlangte, der Mann leerte das Glas in eivem Zuge und blickte dann aufmerksam nach der Spree. Er zog die Ubr heraus, ergriff seinen Stock und machte sich fertig zum Weggehen. Noch einige Augenblicke blieb er wartend steben . . . Da entstand unter den Passant ten draußen eine lebhaste Bewegung.' man drängte unter Ausrufen des Schreckens nach. dem Flusse. Mit langen Schritten eilte jetzt der Coqnactrinker an. mir vorüber. .Wieder ein Selbstmörder. Sprung in die Spree, kommen Sie, wir müssen helfen.- rief er mit der heiseren Stimme im Weitergehen zu. Ich schloß mich ihm bereitwillig an. Am Ufer war eine aufgeregte Menac versammelt. Dort, dort," schrie der Eine. und wirklich tauchte in der Mitte des Flußbettes ein Kopf. .aus. Die Arme wurden sichtbar, es schien, als ob der Aermste verzweifelt gegen das Untergehen kämpfe. Inzwischen hatten Schiffer einer vor Anker liegengenden Zille ein Boot ausgesetzt und ruderten rüstig auf den mit den Wellen Ringenden zu, ihn durch Zurufe zum Ausharren ermunternd. Das Rettungswerk gelang auch glücklich . und bald befand sich der Selbstmordcandibet im Boote, das dem User, sich zu-wandte.
Nu kiek einer ein," meinte der He:sere. Rock, Stock und-Hut hat er sorgfällig auf den Rasen niedergelegt. Was mag nur den armen Menschen zu der entsetzlichen That getrieben haben? Man muß ihm helfen, denn .edel sei der Mensch, hilfreich und aus ..."
setzte er salbungsvoll hinzu. Inzwischen war der Durchnäßte gelandet worden. Ich drängte mich durch die Menge, der Heisere folgte mir auf dem Fuße. Als ich den Geretteten erblickte, stutzte ich: er trug wahrhaftig eine Brille auf der Nase und auch sonst, natürlich, das war ja mein Bekannter, der stellenlose Buchhändler von der Belle - Alliance - Brücke. Noch ehe ich aber ein Wort des Er staunens laut werden lassen konnte, war der Heisere an der Seite des Geretteten. .Was hilst hier das Stehen?" wandte er sich mit lebhafter Gebärde an das Publicum. .practischeNächsten liebe, das ist die Hauptsache . . ." und mit kühnem Griff hatte er den Hut vom Boden aufgerafft, griff in seine Tasche, zog ein blankes Markstück, das lose in der Tasche gesteckt haben mnßte. hervor und legte, es in den Hut. Diesen hielt er seinem Nachbar hin, der sich dieser dringlichen. Aufforderung nicht entziehen konnte und ebenfalls in die Tasche griff. Und wiederum kamen von allen Seiten Silber- und Nickelstücke geflogen, so daß der Boden des Hutes bald damit bedeckt war. Und der Heisere sammelte unermüdlich weiter. Der Gerettete brachte inzwischen, so gut es ging, seine Garderobe in Ordnung. Haben Sie denn immer noch keine Stellung?" redete ich ihn an. .Nee. ick brauche ooch keene," platzte er heraus. Dann besann er sich und korrigirte sich, mich mit einem mißtrauischen Blick musternd: .Et is zu schwer. Arbeet zu kriejen." .Was sind Sie denn?" .Ick bin eejentlich jelernter Koofmann . . . ." .So?" frug ich gedehnt. .An der Belle-Alliance-Brücke waren Sie doch gelernter ..." Noch ehe ich den Satz vollenden konnte, drängte sich der Heisere mit dem Hute heran. Der Gerettete graff hastig darnach, im Nu hatte er den Inhalt geleert und in seine Tasche gesteckt. .Praktische Nächstenliebe, das ist die Hauptsache", hörte ich den Heiser noch sagen, dann sah ich, wie er dem Geretteten einett derben Stoß gab und mit der Hand nach der Brücke deutete, die nach Moabit hinüber führte. Mehre Schutzleute eilten auf uns zu . . . Wie der Blitz verschwand da der Selbstmordcandidat in der nach dem Thiergarten mündenden Allee und ebenso schnell war auch der Heisere ver duftet. Ich zweifelte nun keinen Augenblick mehr: das waren zwei ganz gerissene Gauner, die mit einander gemeinjchaftllche Sache machten. Am vergangenen Sonntag fuhr, ich zur Ausstellung nach Treptow. Die Sonne meinte es rechtschaffen gut, sodaß ich mich entschloß, mit dem Dampfer zu fahren, auf dem Wasser ist es noch am erträglichsten. Als ich zur Jannowitz-Brücke kam, fehlten.nur noch zwei Minuten bis zur Abfahrt. Der Dampfer war dicht besetzt, na mentlich mit Provinzbesuchern, welche in Begleitung ihrer Berliner .Baren führer" die Herrlichkeiten im Trepto wer Park besichtigen wollten. Auf dem Vordertheil des Dampfers war kein Platz, selbst kein Stehplatz mehr frei. 3ä wollte mich nach hinten verfügen und ging eben an der Thür vorüber, die in die Kajüte führt. .Noch 'nen Cognac. Kellner." tönte da eine heisere Stimme herauff. Ueberrascht blieb ich stehen und blickte m die Kajüte hin unter. Richtig, da saß er ja mit dem blank rasirten Gesicht und dem hohen Kragen und goß den Cognac hinunter mit der Miene eines Mannes, der zu leben versteht. Wo aber war sein Socius? Ver aeblich spähte ich umher, ich konnte ihn nirgends entdecken. Oder er mußte dann gerade unter der Menge stecken. die sich vorn auf -dem Bug zusammengedrängt hatte. Vielleicht aber war das Compagrnegeschaft in die Vrüch gegangen . . . Wir hatten Rummelsburg passirt. das Kirchlein von Strahlau kam in Sicht und rechts leuchtete die AluminKuppel des Haupt-Ausstellungsgebäu-des. Äa sah ich. wie plötzlich der Hei sere aus der Kajüte hervorbrach. Seine hohe, kräftige Gestalt bahnte sich rücksichtslos einen Weg durch die Menge. Er hatte es augenscheinlich eilig. denn nach einemBlick auf die Uhr schob er mt vor ihm Stehenden kräftig bei r i . rvr. . s ccuc, fvvan es ujrn ivirlllH gelang. bis an den Bug vorzudringen. Da tönte plötzlich die schrille Pfeife ?s Kavitäns. der auf der Commando.:'cke stand. Einige Worte durch daö Sprachrohr in den Maschmenraum. ;ie Dampfpfeife gellte weithin hörbar über das Wasser, 'das Schiff stoppte. ian drängte sich erschrocken durchcm ander. War die Maschine nicht in Ordnung, hatte es ein Unglück qeqeben? Die Bemannung stürzte auf Deck, des weiteren Befehls wartend. .Mann sibcr Bord!" rief ihnen der Kapitän entgegen und zeigte nach rechts. Nicht weit vom Schisssrumpf entfernt tauchte der Oberkörper eines Mannes aus dem Wasser. Als das Schiff still stand und die Schrauben nicht mehr kreisten, kam der Verunglückte mit krästigen Stößen auf den Dampfer zugeschwommen. Man sah es an jeder Bewegung, es war ein vorzllglicher Schwimmer. Geschickt fing er das ihm zugeworfene Thau auf. an welchem er wieder an Bord gezogen wurde. .Der Aermste," sagte eine Dame neben mir. .er hat den Selbstmord sorgfaltig vorbereitet: Rock. Stock und Hut hat er zurückgelassen, dann unternahm er den fürchterlichen Sprung." .Die Brille aber hat er aufbebalien," warf ich ein, .denn erlist sehr
kurzsichtig und kann ste beim ms Was. ser springen nicht entbehren." .Die Brille?" zweifelte die Dame. Noch ehe ich antworten konnte, kam der. Durchnäßte, er wurde in die Ka jüte geleitet. Natürlich trug er eini Brille, ich kannte die ebenso genau wie
ihren Träger. Helfen müssen wir." tonte die heisere Stimme, .praktische Nächstenliebe, das ist die Hauptsache . . ." Und genau dieselbe Comödie spielte sich ab. Der Hut, in den der Heisere zuerst das bekannte Markstück hineingeworfen batte. arculirte unter den Passagieren und die Ernte gestaltete sich sehr eintragllch. Ich kletterte in die Kajüte hinunter. Der Gerettete kroch in trockene Kleider, welche die hilfsbereite Schiffsmann schaft herangebracht hatte. Er erkannte mich sofort wieder, aber in Verlegenheit gerieth er nicht. Ehe ich ihn reden konnte, meinte er gemüthlich: .Ick week. wat Se mir sagen wollen. Aber eh' ick verhungere, verdiene ick mir mein Brot durch mein Jewerbe janz hrlich un zünftig." .Durch ?lhr Gewerbe? Ich denke. Sie sind Buchhändler oder Kaufmann?" Er lachte hell auf. .Det sage ick blos so. Ick bin jelernter Schwimmlehrer. ber's Regiment war ick der allerbeste Schwimmer. In voller Kluft mit'n gepackten Affen un 's Fechtjewehr immer rinn ins Wasser. Von sämmtlichen Offizieren bin ick jelobt worden, mein Diplom habe ick heute noch." Also Schwimmlehrer war dieser Schlauberger! Ich mußte unwillkurlich lachen, der verstand es, sein Geschüft lucrativ zu gestalten, das mußte ich mir emgestehen. .Nur mit die verfl Brille, fuhr er, gesprächig geworden, fort. .Ick bin so mächtig kurzsichtig un ohne die Brille traue ick mir nich rinn . . . Aber et is noch Keenen ufiefallen, det man eejentlich mit der Brille keenen Versaufsversuch macht. .Praktische Nächstenliebe, das ist die Hauptsache," horten wir den Heiseren oben von Neuem erzählen. .Der is mit don's Jeschäst," erklärte der Schwimmlehrer. .Der kriegt 33 Procent ab. Ick habe ihn extra engagirt.weil er so würdevoll aussieht. er hat was von 'nem Pastor an sich. Det zieht bei's Publikum immer Dann war er auch bald an's Verhungern, denn mit die Flickschusterei war schon jar nichts nich los. Blos det er jerne schnapst. sonst bin ick mit seine moralische Fuhrung zufrieden. Also Flickschuster war der edleMen schensreund. Das sah ihm Niemand mehr an. .Er hält wat uff sein' äußerenMen schen," fuhr der Schwimmlehrer fort. .Propretät ist bei lhm die erste Num mer. auch außer dem Jeschäst." Der Dampfer legte an, wir waren in Treptow angelangt. .Ick will man erst die Kledasche trocknen lassen, denn komm' ick ooch in die Ausstellung. Im Karpfenteich ist's janz mollig, ick jehe von die Spreewaldschenke aus rinn. Det letzte Mal brachte det 32 Märker. Det Sonntagspublikum in der Aus stellung ist mächtig splendit. Komm' Se doch so um Uhre sieben mit ran. Sie brauchen ja Nischt mehr zu zeoen. et fiebt a andere Dumme genug." Die dreiste Naivität des Burschen belustigte mich, trotzdem aber konnte ich der .Vorstellung" im Karpfenteich nicht beiwohnen. Als ich aber mit der Elektrischen nach Hause fuhr, hörte ich, wie eine zunge Dame zu ihrem Begleiter äußer te: .Mein Himmel, der arme Teufel. wie kann man denn an einem so schönen Sonntagabend Selbstmordgedanken haben. Daß es doch 'soviel Elend in der Welt giebt Der alte Pastor, der traf den Nagel auf den Kopf: praktische Nächstenliebe, das ist die Hauptsache! Wieviel hast Du denn gegeben? .Zwei Mark." .Zwei Mark? Na. weißt Du, da hattest Du auch den Thaler voll ma chen können. Du wußtest doch, daß Du's keinem Unwürdigen schenktest." Der .smarte" Schwimmlehrer hatte stecht gehabt: es gab noch genug ande re Dumme außer mir! Wir nehmen uns eine Sache ge wohnlich dann am meisten zu Herzen. wenn der Magen leer i't. V o e sl e u n d P r o s a. Dora: Ach. Papachen, siehst Du wohl den Adler, wie er die Schneespitze dieses hlmmelanstürmendcn Berges umkreist? Wir armseligen Menschen! Könnten wir doch auch zu dieser Höhe, in diese ewigen Schnee und iisregionen em porschweben! ! Papa: Na, beruh!. ge Dich nur, Dorchen. 1as ist ja'n Un sinn von dem Viecberl! Ter hat aber auch morgen den schönsten Katarrh! Gewohnheit. Candldatjur. Mops, ein bemoostes Haupt, hat eine Bürgermeisterstelle in einer kleinen Stadt erlangt. Bei der Gemeindebe rathung, wie der finanziellen Noth der Stadt abzuhelfen sei. erhebt sich Mops und ruft aus: .Meine Herren! Ver' setzen wir doch die Thurmuhr unseres Rathhausiö." " Verschiedene Naturen. Freundin: .Liebte Dich Dein erster Bräutigam auch so zärtlich? Der jetzi ge ist ja stets förmlich berauscht, sobald jkr sich in Deiner Nähe desindet." Braut: lind der erste war sogar stets berauscht, sobald ex sich nicht in meine, Nähebesunden." Ein eigenthümlicher Fall von Totschlag wird demnächst tn Sydney zur Verhandlung kommen. Im Tivolitheater fiel kW Mann von der Galerie in den Zuschauerraum. Er war vorn über daö Geländer gestürzt, batte sich noch an einer Brüstung gekalten und sich dann' als ihm niemand zu Hülfe kam, fallen lassen. Der unglückliche Mensch, auf den er fiel, starb am nächsten Tage im Hospital an den Verletzungen des RückaratS, worauf bin die Coroners Jury denThathestand des' Todtschlags für vorhanden annahm und den Herabgestürzten vor die große Jury verwies, i . - ; i
fJr.fk wwiwnwwky
,C
Die Deutschen- W ::: halten 3! Dr. August König's Hamb::rgcr Tropfen
J.B f& m !!!!!)
S:
jjin, für dasJtffe. . . . tALIi daß es nichts kkssercs
m H iki'.'il
" VFy
eil es öervicsen ist, OADrt gicSt gegen tWSiV;:: t i1Kmläj75&'ixJ.iL Verstopfung und alle llebel
.
welche daraus entstehen. Man fühlt nach de
ei Skte
ren Anwendung .... -
m rP&m,. ervalt einen gesunvcn Magen.
v- euÄ'; jj!:ij aT3i EHSSCMGSSSGSGSSSSSSO
UDo
FIEL SICK ? Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous. ,,rr:r"k::::: ripans tabüles sr5C E RIPANS TABÜLES " Äsrit:.::: ripans tabüles Tor offensive breath and all diaordere "7" 15 Tü A TC? T' A ÜTTT T?C? ostheStomack X sUlT AlNd lüSULLd Ripans Tabnles Regnlate the System and Preserve tbe Health. agy t0 tac S QvDÜC A rv T- x x i aives Huich tu act. jrt w Ripans Talmles ure Bold hj drupirists, or bv mail S Tfplt Pt v !k the lirioe (SO cents a box) fient to The kinana -atceny Chemical Company, So. 10 Spruce St., New York.
Columbia Halle? Scke McCarty & Delaware Str. OTTO SCHMIDT, Eigentlzr. VersammlungS'Kalcnder : Bierbrauer II. Perein, 1. Sonntag im Monat Südseite Schwaden-Vcrein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Srktion,2 Sonntag im Monat. Sadischer Unt. Vein. 3. Sonntag im Monat Sachsendund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag in Monat. öermannssöhne, jeden 2. und 4. Montag in Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde jeder. Di'nstag Abend. tZreußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Zibend. 26. Unt. Verein wenn berufm. Gute Getränke und ein feiner Lunch. Konrad Heetz, 330 Massachusetts Aveuue. Beste (etränke und Cigarren. Tu TT IST O H. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei J.MeizgenOo HVtteinige flgenten. Telephon 407. JAÖOB BQS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importatlon. Rkem. JohanniSberaer. cxqciii eöteinberger Kabinet. . j Rüdes humer Berg, meine. Markobrunner Auslese. yiTstfol ( Bernkastler Doktor. vC . Erdner Trevpchen. rveine. ( JosephShösn Auslese. Absolute Reinheit wird garantirt. 3& 87 DSlnwnrs Str. Tel. 1669. AdoDjPllii Frey (Old Freedom Right.) Nof ary Ppbllc, Translator, . Correspondent etc, 11 o. 190 Elisabeth Stret. Take Blake St Car. MM, ; Atstpacter of Titles, Qät Nsrket nnb Venusyldauia Gir - The Lbmckb, Cuiir 3, tir.t Xr?t Tele?z 17C0 Indianapolis.
Sloon.
O o
Q G 59 Ci;! m G C3 m - k gereinigt und erfrischt und bCUM 2SZSZS22ZSSeSZSZSZS2S2S2ZZS 5? Aunr Tnirn iiufivcicrn K URüC inlCU, ALlTAIo. UOLU. ro Scouei dcafctt BAR FIXTURES ORAllU BOARDS AND AU Tln. 2!ne, DröSö, Copper. Nlckol ond all Kltchcn ond & Piated Utensils CJaoOiAVood, r.larblo Por celaln. Etc CEORCE WM. HOFFMAtt loli liMuffcetartr mA rroprUtar 2O8CBTWAtNINTON8TlMDiailAP0UB. TUC DID VCCDCDC rDiTUn UKil'ALU UIO IIMUtUt W $2SSS2SZS2SZ2SZS2SZS2S2S i. wurnM tm at ttirt Zum verlaus to.Sfcciff 5 enti tft Psnvd. (2INCIN NATlVS Indianapolis Oooi? ,rpo L-- Chic DP TcdetroiV w ist die ticlicltciie Balzn tia CHNCflKsNÄTll mit Cafe undSpeise'Car Ticnst ictcn Cincinnati, Indianapolis ä: Chicago Die beste Linie nach Dayton.Uma. Toledo. Detroit und nordlichen Michigan Resorti. Direkte Lerbtuoung in (iinctnncti ohne Ki'afltt wechsiach Washington, Baltimore, Philadelphia und New gork und allen Punkten südlich. informo CTtl We Ze Meridian Str.) und in der Unip? E tatton. Geo. W.Hahler D.P.A. (ftIliiiLöZüc3 Nach tj dem WeSen, Nordwesten, und den Soniiiier Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die fj)lpmsviLir.KwALBmi tocffrlQ tägliche Züge verlassen Indianapolis 7 00 3 43 12 50 Vorm. Nachm. ' NachtS PuflmanBuffkt Echlkswagen, Vestibuss, Parier vars. Ticket OMceS : 2 West Washinaten Cty. Union Station, Massachusetts fcr-e. Depot. See. W.Hayler. D. V, s IT tonuk rarythinr. M . Kart to. Xa riak. Ta rau 4ata n MMi omiaia, ur all rttr taa ta ta tKi. 1 kia ta a alrr.iT mtm btinr "-oadarful arrcaa U mrj warkat. (MiiMi ar aarniaf froai f 2 10 ? prt r fca4 parara, a4 aaor. atar Hui af artaoao. W cm Wmiak ymm ta aaa9m r v. ra ru.a) aTtwa Baarv. r-mm a U C j .-a-Oaa MrtUrf. aWW
K
"
imm
löl -J.-
Information bkzugiick, Rate, Ron'e zc. wirb
beut in d,r . H. X. Xttfet.Ofncf, Hlo.i N WaskinLton Etr lim alten Bee titt".
mmmm
n n 0 n iairu(ixMndiiMrnwiiMAtiiL iwlllnCI fF"riir fcir, t tW. I llll 1 C I w-, arr. ij. u.d 1 ur 1 illlVll kxlli..k-"lthrjli. if III M I La I im caa 00 Ib. kl S-ir to htra.
j "V" ' . " Ix, ' .. - ' - ' . -' " " ' " '
