Indiana Tribüne, Volume 19, Number 352, Indianapolis, Marion County, 6 September 1896 — Page 5
Offene Volkssprache nnv gesunder Wien schenverftanv von
Tr. . ,ooie, thSit Saoitkl über vt ." - - Ursacken und Verhu tung von Krämern, l Irinn PrftÜTC fÜT wfirmtr nnb brauen, Aufsätze für Jung und ' UmT.-4.. Alk uorr mmuiv ! Glück, geschlechtliche rkckwnaund deren Wiederhernelluna.86 Seiten ratnwii iitftrrationen u. tn prachtvoll em Fardenorua au geführten Sar ten. Neb Anhang vonüberöooRez'pten. Populäre Ausgabe. Prei (150 portofrei versandt nach fmatana tot Wetraati. EXn deutscher odr gltscher Sprache. Murray Htll Publishing Co.. 129 Ost 13. Straße. New gork. Thänae genten gegen hoben Rabalt gesucht. Denkewalter $prings. Spencer, Jndiana. ar.atsrium. Sneivp'tckie Wasserheilanstalt. cilch?roct. HSHenlunkurort. lnderh'llstaN, und Leidenden besten empfohlen. Prospekte grati. Dr. THEO. A. WAGNER Zto. 91 Nord Delaware Qtr. prechftnnde : 0 10 Uhr orm.Z 4 NH, ach.', eomltagi: XlO-HUHir Bra. Televbon Stt. Dr. Leonli. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und vhio Straße. praZtizirt gemeinschasllich mit seinem Vater Dr. Suido Bell. v. ormittag 10-11 Uhr. vrechkunden: 9la4mttUai 4- Uir. Dr. I. Btthler, 12 Gst PloCnrty Ltr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bi 3 Uhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Sprechstunde : Sonntag nui Vormittag. Dr. C. R. Schaefer. Srzt unÖ tLbirra. No. 430 Madison Ave., nahe Morris Straße. Sprechstunden: 8 g80Uvr MraenS. 3 Uh, lachmittZg. 79 Uhr Abend. Telephon 282. 1 tnruatne. nervoke Verionen. aeplag von Sewillensbifsen. Cchlafiosigkeit ode schlechte Träume. Sliederrei. Rucke nd opfschmerze. Karan. Sr?dthen. Jitter. btx' tlopfen.Aenaftlichkeit.Nnkntschlofsknheit.Trübstna erschöpfenden ÄutKüffen. erfahre aul dem Jugendfreund", ie einfach und billig , schkechttkrmkdkkm, und Folgen derJuaendsünden Sriiudlich gekeilt und die volle Sesnndheit und der ?rohfin tevererlangt werde tonn. Sanz neue Heilverfahren. Jeder sein eigener r,t. chickt 35 Cent in Etamp und Ihr bekommt da uch erfiegelt und frei zugeschickt von der ,.privt kllnU und Diöpeusary." 23 Weft 11. Str.. Re J9TT. . w. c 1 Der kgetto -tn n o in iur2öa -a bet Ö ranöt. Co.. 7S Süd Pcnasylvinia ttt&t, Indianapolis. Zvd., i haben. Clemens Vonnegut 184 fc 186 Oft Washington Str. Wire Tree Guards. DPoiil-bry Hofc-bing. Garden Irnplenients. Lawn Mowers. of all kinds. lag Asdati I 11 OFINDIaNA. Hauptoffice : No. 211213 Jndiana Trust Gebäude, JndianapoUs, Ind. ZZiuavzbertcht vom I. Juni 189. ktloa: ...z,tk,Uikn . erste fiosotfitl. .$108.207 40 .Uatttol Loan. n etlm 1,201 00 Jnlneffen und Dividende fS3i&a ktien iah 41 ffirrfl,. iinK 9 artn itiailt 397 26 rndizenlhum 6,2.59 20 Möbel nd Einrichtung 63 00 harter, Sebühren je 728 00 Vr t der ank und Osfice 15,873 63 $134,576 10 Passiva: KW d Dividend, $32,232 57 Ib(U nd SUStroefBnfc 2,255 55 bezahlt, kHLuadTivldknd 36,447 39 .llde,hll, kt, 35,800 00 liebe eld ?,650 00 Uugktheil Prosit 6,110 59 134,573 10 Beamten : !(i . Lazaru. Präs. W.E. Hacked, ZZi,kPrSs. S.V. Hubbard. 2. Lice.PrSs. H..Z.Haikdor, Vkkr Toiletten-Artikel ! 6s sind die kleinen Sachen, welche das Leben am angenehmsten machen. Gute eise, gut gemachte Bürsten für die Zahne und da Haar, hübsche Hindspiegel, Haarkrauller, gukes Ve fiötsvuder und feine Parfümerieen. Dieses sind einige der kleineren Sachen, in welchen wir Qualität zur Spezialität machen. Gurte! und Börsen. Wir führen nur zwei Sachen von besondereki Werth an. Unsere 25c Ledergörtel sind auö gutem Materia gemacht, die Sorte, welche sich nich dehnt. Alle Größen, schwarz ode! Tan. 23 CentS. Die Teleskope Börse ist etwa? NeueS. Sie ik schön, sicher und sehr bequem. Schwarzes Leder 50c 0 Alleinige Agenten für ButterickS PatternS
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DffenerZchreibebricfdes Philipp
Sauerampfer. Ccpviigt 186 by the Gennan Press Plate Co. Mein liewer Herr Redatticnär! Wenn Sie in Poseschen von den Schreibebrief komme, dann sin ich schon putti nier in Scher mennie. Mir hen mitunsernTripp arig hurrieopp gemacht un am letzte Mondag sin mer schon for Nei Jort gestalt. Wisse Se der Wedesweiler iö schon e gut Diel getrawelt und ich h?n for den Riesen ganz an ihn dipented. Den Drip nach Nei Iork hen ich geschlafe. Wisse Se mer hen vorher noch e arig gute Zeit aehatt un ich denke mehbie ich hen mich e wenig iwwernomme. Uf eemol mache cy mei Aagedeael uff un do sagt der Wedesweiler, mer wäre in Nei Jork. Schie Wiß, do hen ich azower doch geguat! Bel Schimmenie. sell is awwer e diesente Taun. Wei do Hots Bildmgs. do is daheim unser Kerchestlepel die reine Tuhspick dagege. Wedesweiler". hen ick aesaat. es is mich so t j i ww r schwabbelich in mein Stommeck un so dumm in mein Kopp " Mer sieht's" Hot der WedeZweiler riemarkt. Ich hen's awwer gar nit genohtist sondern hen gesagt: Mit eem Wort, ich sichle gar nit so eckstra un am Liebste deht ich zetzt gleiche, e bische zu lunsche un en diesmte Schoppe abzubeiße." All recht sagt der Wedesweiler un do sin mebr in e arig große Stritt gange. Wie mer kaum do drin wäre, do gehts uff eemol bum bum bumbelung bum bum un mit e orfel Neus, kömmt en Trehn iwwer unser Kopp zu fliege. Bei Gösch ich sin schnell in en Hallweg gelaufe, bikoys ich hen gar rnt ausmache aekonnt. was sell enihau war. Der Wedesweiler war zu Doht qetickelt. Er Hot mich ecksplehnt. sell wär die Ellewehter Rehlweg. No. sell biet awer doch einiaes: Komme da die Trehns mitsammt die Anschein iwwer die Topps von die Haiser eweg! O mei Phil" sagt der Wedesweiler was bist Du awwer noch bitzemd Telm! So eboes welk doch elniaes Kind!" Well, mer sin in en Saluln un hen uns e wenig refrescht. denn sin mer in enBarwerschapp un hen en Schehf genomme, mer hen auch Bad gehabt un dann henn mer so klien geguckt, daß uns unsere Alte hardlie gekennt hätte. Mer sin die Bau. xz cnunncr geirampr. vio, no. was IM do for Leit zu fehn. In jeden Stohr hen se en Schoh un am Lieble hätt ich alles eingenomme. Der Wedesweiler Hot mich awwer immer t Warning aewwe. Er sagt, sell wär alles verdollte? Humbug un mir dorfte unser Geld nit wehste, sonst könnte mer in die altie Kontrie nit e biche bloöe un ieder deht uns dann for arme Sockers halte. Ich muß sage, der Wedesweiler Hot recht gehabt, awwer ich hen so zu mich yeoenlt. soll :ch denn gar nit e werna y- c.9 crn.rr r r r jTimu ven 111 cc iix icylleizlicu an en Schoh komme, do Hot e arig gutguckige Lehdie in Teits gestanne. Ich denke ie war noch mt ganz sertia aedrekt. das is der Weg wie se geguckt Hot. Se Hot mich de Wink gewwe und Hot mich zugewischpert. inseit wär der grotzte Schoh von die Welt. Dem Sultan sein ganze Hahrem. fünfhunnerd feine Lehdies, in all wäre zu sehe, awwer das Schoh wär stricktlie nor for Schentelmänner un Lehdies dorfte unner keine Zirkumstenzes inseit. bikohs die Polics deht sonst vor den Mennetscher gehn. Der Preis war blos vier Schilling un das wär all. Ich hen den Wedesweiler en Pusch gewwe. Du, Wedesweiler" hen ich gesagt, denkste nit. daß mer's emol riskire solle?" Du bist e Fühl" Hot der Wedesweiler gesagt, ich geb nicks drum, was Du duhst. awwer enihau gehn ich nit mit. Wenn Du durch bist, dann kommst Du dort in den Saluhn ins Basement, wo der große Prehel an die Frontdohr hängt. Ich wer'n dort stehn, bis Du kommst." Allttcht," hen ich gesagt un sin inseit. Die Lehdie Hot mich e Ticket verkauft un ich hen's purtiniehr nit meb- stände könne. Se hen mich in e dunkeles Ruhm geführt, do hen ich horch runde Gläser geguckt un hen Schwitzerland un de Rhein, Kölln. Ehrenbreitstein, das Bingerloch un was so drum un dran hängt gesehn. Dobei Hot en aller Mann uf e Händohrken die Wacht am Rhein gespielt, daß en Hund jammert. Von den Hah rem hen ich nicks gesehn. Wie ich gekickt hen. do hen se mich ecksplehnt. die Lehdies könnte das Kämpe Wetter nit stände un hätte all e hartes Kalt geketscht. Do sin ich awer mäd worde. Mehbie ich hen qeschwore! Ich hen ae sagt ich deht den verdollt Humbug bei die Polies rieporte un deht den ganze Platz pulle lasse. WaS wern Se denke, kriege mich da uf emol zwei Fellersch zupacke und schmelke Mich dorch Riehrfenster in die Jahrd un Schuhr Ding, ich sin reit streht m die Minuhr Pltt gefalle. 3ch sin mit mei Hinner front uf e verfranzelte Tinkann sitze komme un sell Hot gar nit gut gefiehlt. Well, ich war eniweg froh, wie ich aus aefunne hen. daß ich noch all meiBohns beisamme hatt. Ich hen mich uffge rappelt unv m rn en Droastore. Dort hen ich mich en Dah?er un e halb werth 'Verfiuhm getackelt, bikahs ich henZ nöthig gehabt. Ich sage Jhne. ich heq orfel stronq geschmellt. Dle Leit, ws micht gepahst hen. hen all die Ras zu geballte. Jetzt Un ich noch den Sa luhn gehonnt, wo der Wedesweiler drin war. Weil ich awer nach dieHin nerfront aus denSchoh enausgeschmls se sin worde, do hen ich off Kohrs keen ' r.T, c rm'e Wea aetunne. M yen aum oen Mln jebk gemacht un hin mich nit den Name von die Stritt genohtist. Doen ich jedt aesianne mit meine Kenntnisse..
307 Yen awwer retteweg gewußt, was ick duhn sollt. Ich sin von die rier Widder in den Schoh geschniekt un was ich eksvecktet hen, sell is auch eingetroffe. Wie ich halbwegs drinn war, do sin die zwei Fellersch Widder komme, hen mich an mei Droht kriegt und hen mich enaus geschmisse, diesmol awwer nach vorne die Stritt un do hen ich iesig mein Weg zu den Wedesweiler gefunne. Ennihau, wann mer deitsch kann, dann kommt mer an einigem Pfo!j durch. Der Wedesweiler war arig froh.
wie er mich Widder gesehn hat. Bloß Hot er mein Schmell nit gegliche un zwilme Sie un mich ich hen en auch mt gegliche. Ich hen den Wedesweiler mein Exsident verzählt un er Hot gesagt sell war gut for Mich, bikahs ich hätt ihn nit gemeind. Mir sin den Owend frie in die Klapp, denn am nächste Morgen ist das Boot abgange. Wie mer an die Dacks komme sin, do hen zwei Stiemersch do gelege. Mer den auch gleich Widder e Feit kriegt. Ich hen gesagt, das erste Boot is unser und der Wedesweiler Hot gesagt, das weite wär unser. Ich war ganz schuhe un sin ruhig iwwer die Planks gange un was wern Se denke, so en verdollte Sehler Hot die Plänks eweg gepullt un ich hen im Wasser gelegen. Sell war en scheener Batter, bis ich Widder gesehft war! Am Liebste wär ich wid der heim zu mer Lizzie awwer derWedesweiler Hots nit hen wolle. Schuhr genug, der Feller Hot mit den Stiemer Widder recht qehatt. Mir sin schließlich uff das Boot. Herr Redaktionär, ich hen e Pltschen un mer neckste Schreibebrief kriege Se mit die Brieftaub. Bei de Weg, sage Se doch for gutneß Sehk die Lizzie, daß se dazu tende duht. daß ich in mei Ladsches in gutem Stending bleiwe. Mehbie ich kann mich emol krank melde, un dann könnt ich keen Sickbinefit ziehe Se soll auch dazu gucke, daß se kee Ressiet verliere duht. sonst werd se am End noch aelefft. Herr Redaktionär, das Schiff start. v, r r r ... . :icn sleme schon ganz elend m mem Stommeck. Wenn ich nor nit siesick werde. womit ich verbleiwe Jhne Jhrn lieber PhilippSauerampfer. Druckfehler. . . . .Am Berge angelangt, zoa der Tourist eine gebratene Hummelkeule hervor, die er mit Heißhunger verzehrte. .... nicht ein einziaesmal war es. daß er Kinder armer Leute aus der Taufe hob. Wo es zu saufen gab, war er dabei. (Anzeige.) Junge, alleinstehende Wittwe bittet um einen Vertrauenspostcn; Anstellungen, die der Verlassenen zugleich eine neue Heirath bieten, werden bevorzugt. (Roman.) . . .Angesichts des Asses. sors entwickelte Gusti eine jugendliche Ausgelassenheit, wie sie nur ihrem j:jt . . x. glull.lcyei. Aiier vor zwanzlg zayren angemessen war. Hier in der weiten 5?erne aina der Zunge, unglückliche Dichter an heftigem Reimweh fast zu Grunde. Inserat in eigener Sache. Wir bit!en unsere vier ansässigen Leser um baldige Erneuerung des Abonnements. Mit Schrecken bemerkte Lieutenant von Polsterberg. daß er die Watte verloren. In der Sommerfrische. (Münchener Gerichtsscene). " 9M roo.br 1 wenn's im Sommer hoaß wird, daß fast die Dachrinnen schmelzen, wennst bei der Nacht vor Hitz'n net schlafa kannst, und hast im Bett das remsteBampsoav, na moan,l, du mueßt auf's Land außa und in d' sommerfrlfch'n, weil'S vorlen a wengl schöner sein kunnt, wenn s mochl. I had a große Wohnung uno zayl mern tbeuern Hins, aber schon is' net und verändern thue i mi bald. Z'erst hab i vornheraus g'schlafa, dös hoaßt, i hab gmoant, daß zum schlafa wär, 1 , .7 . - , 1 aber erftens kannst vor Äwozfe nei ruh'n, weil bis dahin die Schwerg'ladenen hoamrebell'n, und im Nebenbaus a Mirtbschas't is. wost nur an Neservemann, an schwarz'n Krag'n und an tapferen amerao n oruuen hörst. Nachher um halb Zehne dresch'n st Zwanzge vorbei, die vls aus me letzt Minut'n zum Träträ z'wart't ham, da horst nix ftlö; qw, t?erpi, . . L . . 1. m - r rrn'li t ckieb! sunst san suns ag lunuti g chmied't!" Dann kemma die mit Eraubniß. die schleppern mit ihre Schleppsabel unv bleiben bei jeder Gaslatern steh'n und zählen ihre Pfenmg, ob's no' zu aner Maß oder wenigstens zu 'ner Taß Zwölfpfennigbrüah glangen. Zweitens geht um halb Viere scko' wieder der Krach los. Die iBäckerbuam Pfeifen die neuesten Lieder und fuhren mnananver a lauic Unterhaltung auf fufz'g. Meter Abstand, dann kemma die Gärtner- und Vauernwagl daherg'rasselt, daß öan sein Nett wackelt, die Blerfübrer laden am Trottoar ab. Oaner brüllt - um Fünfe: Sagfeirn" Hofabind! dann hörst a Gtimm, die. durch Mart ,,, Rn aebt: .Kaaaft's Erdbäärrr. Thaubäär!" z'letzt schreit Oaner. so viel er außa bringt: chweiyiaanno: und 's Millimadl trommelt an Gene ralmarsch. bis ihr d' Hausthür aufn'mnrkt wird. Natürlich musi Unseroaner alle die Torment'n mitmacha. weil mer bei oeschlossene Fenster fast derstickt. Um nel den ganzen 'Lärm aus erster Hand ,'kriez hab' i im . jtLU.l3 l, ,.. wxiLf mujuuifa uicmt & iuyuy. g7 ruckaezog'n ynd da wars ylei nö bes
ser. IM Hos is a Roßstall und da is a Grüchl raufkemma. wie aus'nKrenkl sein Salon, i hab' rein gmoant, daß a Pferd in mein Bett schlaft. Dann san drei, vier Waschhauskamine hint'n und i hab' genau saaen könna, ob d' Frau Maier mit Torf, Steinkohln oder Abfallholz auskocht. allem Ueberfluß hab' i aa no a Altane und wenn i a mal 'nausganga bin, dann hat a recht feine Familie ober meiner d'Stiesei putzt, a paar Haferl Wasser 'runter lass'n. oder d' Magd, mit aner Stimm, wia a zersprungener Blechhafen, hat a Weanerliedl trillert. Was können's da macha? Schimpfn und Streit'n? B'huet die Gott! d' Wohnung hab' i auf'künd't. geh' auf vier Wocha in d' Sommerfrisch'n und dann wird auszog'n. Dös war also die Veranlassung. daß i heute da bin und muaß wia Lump bei G'richt arbeiten lassen. : cl wieder a Mensch aus der Stadt da war. der g'moant hat. daß i nur ,'einerweg'n auf der Welt bin. Is dcs net recht traurig?" So erklärte der Privatier Max X. von hier, der wegen Beleidigung des Anwesenbesitzers Johann Y. angeklagt war. Er gab in 1 seiner Verantwortung folgende Schilderung seines Sommeraufenthaltes: Ja. ja!" D' Sommerfrischen hat sich recht nett ausg'wachsen! In die Berg mag i net. und wenn's no' schöner wär'n. Erstens muaß i woane, wenn i die Leut seh, die alle Sunnta aus der Stadt kemma und nacha ihre Bergtouren, natürlich auf die Berg, wo's a Vier gibt, und wo alle Viertelstund'n auf'n ganzen Weg a Wirthshaus anzutreffen ist. Dann zahl i' zweitens für fufzig Gramm Fleisch net gern a Markl. weil da a Ochs auf fünftausend Mark käm. Außerdem steig i selber auf koan Berg mehr.- sondern schaugs lieber von unten an. Unsere See'n wärn a net ohne, aber da sitzt glei Alles aus der Stadt und fahrt und pritschelt umanand. Willst aber 3 Fischer, essen, nacher kannst's nur im Hotel haben, und dort'n sans z'erscht aus der Stadt bezogen, damit's a wengl theuriger werd'n. Frag i vorig's Jahr an Fischer, wia dös kimmt. daß da der See is' und d' Fisch werd'n zerst in d' Stadt g'schickt und kemma von dort erst wieder her aus? O mei' Stadtfrack! sagt er. wer nehmet denn die andere Zeit unsere Fisch ab, wenn mer's im Sommer selber essa oder versaufa wollten." Jetzt hab' ich's g'wußt! Also is mit die Berg nixn und mit 'n See nizn! A sogenanntes Hotel auf'n Land macht mi krank, wenn's Abwasch'n scho' iwoa Markl kost' und a Bett, dös '".berall z' kurz is'. für jede Nacht auf drei Markl kimmt. Von die andern ui gar net z' red'n, und erst die krump'n Händ, wennst wieder gehst der Hausknecht möcht bald für jeden Huester an Zwanzgernickl. Wo gehst hin. wennst a Maul voll frische Lust, a Nachtruah und dein Grüe. ji$ n von die Stadtleut haben' möchtest? Natürlich auf's Land und in a G'höft, dös der Münchner als ganz g'scheert bezeichnet : I find also net weit von der Stadt weg so a Platzl. so ländlich, daß sogar der Bürgermoaster no' baarfueß läuft, hams koa Angst, er is' net rechtskundig, eher 00m Gegentheil. In an Bauernhäusl kriag i a Kammer! um zecha March" zuf vier Wocha. Auf mei Oberbett hab i mi' g'legt 's is net w'-l
rer wor'n, der oana Stuhl hat 0, nackelt und sunst war no' a Millislel lasche und a Krautfaßl sowie zw Bildl, der heilige Florian und der alte Hecker. mei' vollständiges Inventar ; s Lebende hab 1 net zahln konna, dos ts umanand g hupft. I stnd ms da mit an halb'n Pfund Zacherlin ganz auet zurecht. D' Kost war beillo ' Bier umsunst z'theuer, mit der Milli ab' ich t 10 nia g'habt. 0' tuu i,ui vom Kuahstall und 'n Dungerhausa a Äelg'schmacll g habt, aber d' Bauenn hat behauptet, daß d' Stadtleut' der G'sundheit wegen häufig in ihrcnStall ganga waren, aber bei mir is' d Lungl guet, also hab 1 koan Gusto für an Kuahstall. I find' mi' ganz schön d'rein. da kimmt auf oamal a zwoater Fremder in!s Dorf, und zwar zu mir m s gleiche Haus, und was das Schlimmste war, a Münchner is' g'wen; Der kimmt also und schaügt im Hausl 'rum wia a General, der a Festung erobert hat; dann nimmt er von mir Notiz und sagt: Die Ehre, mein Name is' Maier!" A so a Vröckl. was!" gib' zur Antwort und bin auf d' Wies'n außagangen. Da hat er Aug'n g'macht. wia i so kurz mit eahm war, und der Krieg is er. klart g'wen. Am nächsten Tag' schimps' i über die lüderliche Kaffeebrüah, da lobt der Andere den Kaffee und behauptet, so an Rahm gibt's in der ganzen Welt nimmer, rein zum schneiden! Mittags find' i 's Rindfleisch so zach wa Leder, da sagt er: G'rad' so mag 's, kernig mueß sein und net wia a Hadern oder a Schwamm!" Der Salat war .sa grean wia Gras; dq sägt er: 's Greane is g'rad das Beste, d'nirn, agt mer greaner und net gelber Saat!" Abends gibt's a Surfleisch, dös cho' g'wildelt hat. wia a drei Wocha alter Rehziemer. dös hoaßt er 's echte Bauernfleisch und kauft no' drei. Pfünderl zum Hoamschicka.' I that, eher nach Egypten zum Dieffenbach auswandern, als datz i die Raben und Aasgejer Concurrenz machet. Jetz'n denk' i mir: Spezi! bald wirst es bei anand' ham! A mach' mein' Svaz.ieredlt Euck Lebenskraft in irgend ei, nnn !beil eures Svstems. oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unveise Lebensart oder irgend welch Ursache ? Theilt mir eu Revier mit und 1$ will eu.H aeryK scvttioen wa mir am Meisten dals. da ,ch auch Hilfe nothwendig balle, ferner 'de ich auch ftei da! Rsc't eines einfachen Hausmittels, das mich rettete. Verschiebt nickt auf Morae, waS ihr heute thun sollt. Schreibt unter BeischM einer Briefmarke für Rück,Antort an ThomaS Slater. V. O. Aor 7. ScUama oa ZAch.
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gang tm Wall) und kUrnn am andern j Vormittag um a Zehne hoam. Da sitzt J der Andere bei aner Schüssel voll g' . steckelter Milch und schlampampt wia , a Fackl. Sah!- sagt d' Bäuerin.' willst leicht gar aa an Löff'l und mitessen, ois zwingt er aft'n dengerscht net." I schüttl' mein' Kopf und rast' "engl. na moant d' Bäuerin: Du bist ja dengerscht a hoaglichts Load, und nix'n is Dir g'recht! Der Ander is so gemein, wia Unseroaner, und Du thuest wia a Herrischer zwoamal. Is dös der Dank, daß d' Loni im Heuschober liegt, und Du hast die schone Stuben?" Was fangt meinFreund an. sogar Euer beste Stuben hat er, und aufdrh'n aa no'? Da wußt i, was i that." Nacher war's an mir ! OeS Nauberbanda. ös Gesmd'l." hab'i g'sagt. Zahl' i meine Sach'n. oder net? Bm i Euch an Dank schuldig? San Sle a Mensch von der Welt, der nur Alles lobt und Alleä guet finden thuet? Eahna sollen die Bauern 's Geld nehm, recht beuteln und hoamjag'n, Sie iniserablich Mensch, Sie elendiger! Der Bauer müeßt verhungern, wenn V Stadt net so nah war', und wenn a Münchner außakimmt, na' wird er no' extra ausvlündert. sogar an G'ruch vom Verlangt. Respektable deutsche Männer zur Uebernahme der Agentur für in jedem Hause reicht verkäufliche Artikel. Er. sahrung nicht notdwendig, einfache Arbeit und gute Bezahlung garantirt. Jeder, der sich ein rentable? Geschäft zu gründen wünscht, oder sich einen guten Nebenverdienft verschaffen will. schreibe sofort für Cirkulare und kostenfreie Proben an ?. I. Schoop 55 (7o., 0. 235 State Straße, Naewe, QiS.
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Dungertyaufen müefct er'zayl'n. uno z'weg'n an Schüppl GraL ersticht Oan so a Landlord!" Jetzt meine Herren haben Sie die Beleidigung, und wahr muß sein, was i g'sagt hab. Der Andere aber, der Hai net nur der Loni ihre Stub'n kriegt, sondern er hat mi verklagt, und d' Bäuerin iö a guter Zeug'n um a drei Markl. Unter der Hand hab' i erfahrn. daß er nach acht Tagen selber auszog' iö' z'weger die Fluig'n", hat er g'fagt Der Kläger konnte nur wenig beifügen, er war eben beleidigt aber auch blamirt, darum war seine Ueberra schung nicht sehr groß, als auf nur dr Mark Geldstrafe erkannt wurde. Des SängerS Fluch. Einst zog de? Minnesänger Durch 'S weite, deutsche Land, Ihm blinkte manches Goldstück Als Lohn von schöner Hand; Doch waS sich seine Kehle Ersang an edlem Gold, Ist durch dieselbe wieder AlS Wein hinabgerollt. Dies ist bei allen Sängern Nun einmal so der Brauch ES thaten's einst die alten. Thun's die modernen auch. Ein liederreicher Cängfr: Ein liederliches Tuch Ersungen und versoffen. Das ist M Sängers Fluch! . K i nderl ogik. Mama (zu hrem verzogenen Töchterlein): Elsa, jetzt bist Du aber ruhig! Es ist nicht mehr zu ertragen immer mußt Du das letzte Wort haben!" Elsa: Da ist doch nicht meine Schuld, wie kann ich denn vorher schon wissen, daß Du nichts mehr saen willst!"
Turner Bau- und Spar-Verein
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