Indiana Tribüne, Volume 19, Number 351, Indianapolis, Marion County, 5 September 1896 — Page 4
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17 10
West Washington Straße.
Durch eine Brücke getödtet. AIS gestern Abend gegen 7 Uhr ein Frachtzug in den Big 4 Güterbahnhof fuhr, stürzte ein Mann von dem Dach eines Waggon? auf die Erde und blieb
regungslos liegen. Hinzueilende Perfönen fanden den Mann blutend, beorderten die Ambulanz nach der State Str. und eine Nangirlokomotive brachte den Unbekannten dorthin. Da er aber unterwegs gestorben war, so fuhr die bereits an der State Str.- Kaltende Ambulanz wieder zurück und der Coroner wurde benachrichtigt, welcher nach einer Ankunft den Leichnam nach der Morgue von Whitfett überfuhren ließ. ES wird angenommen, daß der junge Mann als blinder Passagier den Zug benutzen wollte und beim Durchfahren des ZugeS durch die Brücke der Noble Str. mit dem Kopf an einen eisernen Träger schlug, darauf aus dem Dach deß Waggons bewußtlos liegen blieb und beim Einfahren des ZugeS in den Frachlbahnhof herunterstürzte. Der junge Mann ist etwa 25 Jahre alt, hat schwarzes Haar, tragt einen dunklen Anzug und ein weißgestreifteS Hemd. 3n seinen Taschen fand man nichts, was ihn hätte identisiziren können, dagegen 2 Bleistifte, ein Taschen tuch, eine Cigarette, eine seidene HalSbinde und einen Zettel der IndianapgliS Newö, welcher eine Erlaubniß zum Eintritt in die Tomlinson Halle wahrend der Dauer der Convention enthielt. Mozart Halle. Heute Abend Turtle-Suppe. Henry Victor. ,, m Er kebrte nicht zurück. OrnS Moore, ein Patent-Medizi nalrath, landete gestern Abend in den friedlichen Hallen deS StationShauseS. Er giebt vor, eine dem Hood'fchen Sar saparilla ähnliche Medizin zu haben. Anscheinend ist eS aber ein Trank der Vergessenheit, wie ihn seinerzeit Jung Siegfried trank und darüber seine Brunhild vergaß und Siegfried Moore hatte zu viel davon getrunken, denn er vergaß einer Dame, die ihm eine 55Bill andertraut hatte, daS Wechselgeld wieder zu bringen. DaS Leidmotiv dieser Vergeßlichkeit hat heute Morgen Richter Co; im Polizeigericht angestimmt indem er das Verhör auf den 8. September verschob. ,, m Scbulratb. 3n einer kurzen Versammlung nahm der Schulrath gestern Abend den An trag deö Finanzkom'teS zu einer Anleihe von 514.000 an. DaS Geld soll zum Ankaus von Bauplänen und Er richtung von Schulen dienen. Mit den TrusteeS von Woodruss Place wiro der lausende Contract die Zulassung der Kinder jener Con klave zu den öffentlichen Schulen betreffend erneuert werden. Im August wurden Zahlungen im Betrage von 518,107 59 geleistet. Die Bestände sind wie solgt: Spezialfond 5162,064.17; Gregg. fond 5655.13; McCoyfond $1500 Bibliothekfond 52338 73. Zusammen $166,555.03 Ueberzogen waren folgende Fonds Handfertigkeitöschule mit 519,985.39 Lehrsond 5145,301.10. Zusammen 5165,286.49. Betrag an Hand 51,, 268.54. Gin scböueS HauS. Wir find im Stande Ihnen Farben Zusammenstellungen zu geben, welch Ihnen ein schön angestrichenes Hauö sichern. Preise billig bei Aldag Pain & Varnish Co., 222 Oft Washington Straße. , , m jC7 Ein Lastwagen, beladen vtt Ereosotblöcken. fuhr aeüern die W eft North Str. entlang. Ein Junge klet terte auf den Waaen und warf ein brennende Cigarrette achtlo zwischen die Holzblocke, worauf die ganze Geschichte Feuer siaa und der Kutscher aerad noch so viel Zeit hatte vom Wagen zu springen, ohne angebrannt ,u werden. Beide Pferde dagegen erhielten i iawere ranowunoen. (sojrn 17 10
Wßbmen !
schrecklicher UnglückSsall. AIS gestern Abend um 3.30 Uhr Fred Murray, ein junger 22jahriger Mann, No. 73 Columbia Ave. bei feinen Eltern wohnhaft und Ange-
stellte? der Zndiana Bicycle Works, auf seinem Bicycle die Massachusetts Ave. entlang fuhr, kollidirte er in der Nahe der Walnut Str. mit einem Buggy und wurde in furchtbarer Weife verletzt. Er wollte an genannter Straßenecke einem Buggy ausweichen, übersah aber in der herrschenden Dunkelheit ein von der entgesetzten Seite kommendeS Fuhrwerk, welches auf der falschen Seite der Straße fuhr. Als er dem ersteren Fuhrwerk auSgebogen war, wurde er von dem anderen Fuhrwerk erfaßt und eine Scheerenstange bohrte sich tief in den Unterleib deS Unglückichen jungen Menschen derart, daß die Eingeweide hervortraten. Der Kutscher deS BuggyS hielt sofort sein Pferd an und der Schwerverletzte wurde nach Baughmanö Apotheke gebracht, woselbst die Doktoren Pancher und Stafford ihn chloroformirten und durch die Ambulanz in daS Stadthospital überführen ließen. Die Hospitalärzte Hofsen, daß sie dem jungen Mann, trotz seiner schweren Verletzungen, daS Leben erhalten können. Leonard Merrill, der Kutscher deS WagenS, welcher den jungen Mann überfahren hatte, wurde verhaftet und. da er keine Bürgschaft stellen konnte auf der Polizeistation abgeliefert. Er ist ein in Hanlon'S Park wohnender Farmer. Im heutigen Polizeigericht wurde er unter 5100 . Bürgschaft gestellt und sein Verhör auf den 22. September verschoben. Union Picknick deS Verbesserten Ordens der PythiaS Ritter, Sonntag, den 6. Sept., im White River Park. Dieser fortschritt liche Orden, der sich in unserer Mitte etablirt, und aus sein Wappen die Worte Frelhett, Freundschaft und Wohlthätigkeit" mit eisernem Griffel geschrieben hat, besteht aus drei eng lifchen und zwei deutschen Logen. Dik Mitglieder dieser sunf Logen beschlos sen, sich mit ihren Familien und Freunden am obigen Tage gemüthlich zu unterhalten, und lst reichnch sur Vergnügungen und Erfrischungen gesorgt. Alle Freunde und deren Fa. milien sind eingeladen. DaS Comite. m ,, t Freifinnige SonntagSschnle Am Sonntag Nachmittag um 3 Uhr sindet eine Versammlung aller Lehrer und Freunde obiger Schule im Deutschen Hause statt. Ein jeder, der sich dafür interessirt und Willens ist theil zunehmen ist freundlichst eingeladen. ob Mitglied deö Turnvereins oder nicht, zu erscheinen. m in m Taubheit kann nicht gebeilt werden durch loeale Applikationen, weil sie den kranken Theil des Ohret mcht erreichen können. ES giebt nur einen Weg, die Taubheit zu turnen, und der ist durch konstitutionelle Heil Mittel. Taubheit wird durch einen entzündeten Zustand der schleimigen Auskleidung der Eustachischen Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich ent zündet, habt ihr einen rumpelnden Ton oder unvollkommenes Gehör : unt wenn sie ganz geschlossen ist, erfolg Taubheit, und wenn d:e Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wiede. in ihren gehörigen Zustand versetzt werden kann, wird daS Gehör für im mer zerstört werden ; neun Fälle unter zehn werden durch Katurrh verursacht, welcher nichts alS ein entzündet Zustand der schleimigen Oberflächen ist. Wir wollen einhundert Dollars für leden (durch Katarrh verursachten) ftall von Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh. Kur heilen rönnen. Laßt euch umsonst Cir culare kommen. F.J. C keneyS?C.o. Toledo, O. 7 Verkauft von allen Apothe kern, 75c. Cbicago erwählt. Vorfitzender Bynum vom National Comite war gestern noch diel befchaf tigt. Soweit, sagt er, habe er vier Mitglieder deö Exekutiv-Comites er nannt, nämlich W. B. Haldeman aus Louiöville; L. C. Krauthof aus Kavsas City; T. W. MeEutcheon aus Minne sota und John C. Bullitt auö Phila delphia. Bynum sagt, daß es beschlossen sei, die Centralleitung nach Chicago zu verlegen. Für die Office derselben hat sich auch schon ein Schmuck gefunden, nämlich der vergoldete Alligator der Delegation von Florida, die ihrem Goldbug" dem Comite dedizirte. Im Eifer deö Gefechtes schlich sich in unserer gestrigen Auögabe der für Gen. Palmer bedauerliche Irrthum ein, daß wir ihn mit der grau deö bekannten Hoteliers, Frau Pptter-Pal-mer verheirathet erklärten. Heute Abend ist die letzte Vorstellung deS mit Recht so sehr beliebten Hoyt'schen Stück "A Mille White Flag", dessen Vorführung auch dem größten Hypochonder Thränen des Lachens entlocken kann.
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Immer 24 Unzen volles Gewicht. Erste Die Wassergesellschaft und der GesundheitSratb. Dr. Morrison, der Präsident deS Gesundheitsraths erhielt gestern Mittag durch einen Boten einen Brief von Herrn F. A. W. DaviS von der Wassergesellschaft. Wie eS scheint ist eS einer der Sorte Briefe, von denen man sagt, daß man sie nicht an den Spiegel steckt, denn Dr. Morrison weigerte sich, denselben bekannt zu machen, da er nur persönliche Angriffe enthalte. Die Antwoit ist in dem Eopirbuch deS GesundheitsrathS enthalten. Der Doktor schreibt unter anderen : Erlauben Sie mir, mein Erstaunen darüber auszudrücken, daß Sie sich veranlaßt sahen. in einem, persönlich an mich adrefsirten Schreiben ganz unprovozirte Angriffe auf mich zu machen." 3m weiteren sagt der Doktor, daß er Col. Maynard nicht gesprochen habe, ja daß er denselben gar nicht kenne und weder zu ihm noch zu Jemand anders daS gesagt habe, waö er ihm in den Mund zu legen wünsche und wer eS behaupte, sage eine unqualisizirte UnWahrheit. So viel wie er wisse, hatten die Mitglieder deS GesundheitS rathö noch nie erklärt, daß daö von der Gesellschaft gelieferte Wasser immer trinkbar sei. Wir müss en uns auf die, vom StadtphyfikuS gemachten Analhken verlassen. Diese zeigen, daß daö Wasser manche Tage passable, dann wieder-schlecht etc. ist. Der Gesundheitörath dachte noch nie daran eine Wasserzufuyr zu indossiren, welche nicht einen angemessen Grad von Reinheit aufrecht zu erhalten vermag. Ihre Anschuldigung, daß ich zu feig sei mich günstig über die Wassergesellschaft auözusprechen will ich dahin gestellt sein lassen. Bis die Wassergesellschaft etwas thut, das eine günstige Anficht rechtfertigen würde, muß dieses unentschieden bleiben. Meiner Ansicht nach sind die Anstrengungen, welche Sie machen, da? Flußwasser vor der Verunreinigung durch die Strawboard" Werke zu schützen, in sich selbst ein Zeichen, daß sie keine Vorkehrungen trafen da Trinkvasser rein zu bekommen. Und wenn weitere Beweise nothwendig wären, so ließen sie sich finden in der,, ein Filter sein sollenden Vorrichtung an der Belt Brücke. Damit verbunden sind ihre Bestrebungen reines Wasser durch Bohrung tiefer Brunnen zu erhalten. ES interessirt Sie vielleicht zu erfahren, daß der Präsident Ihrer Gesellschaft zu Dr. Hurty kam und im Beisein von Dr. Ferguson eine Flasche Wasser au? seinem Brunnen produzirte, mit der Bitte dasselbe zu analyfiren ob eS brauchbar sei. Als Grund gab er an, dah er sich fürchte das Wasser zu gebrauchen, welches seine Gesellschast liefere. Dies war zur Zeit als Sie Herrn Maynard - erklärten, das Wasser sei gut. Ihre Klage gegen Dr Ferguson fällt durchaus weg, wenn man bedenkt, daß Herr Maynard da erste Mal zu den Doktoren Hurty und Ferguson kam. als der Damm der Strawboard" Werke gebrochen war und meines Wissens selbst Sie die Verunreinigung zugaben und daö nächste Mal, letzten Montag, als er auf Ihren Wunsch kam und von Dr Ferguson die Antwort erhielt, daß daö Wasser alö gut Passiren würde, daß er aber nie eine Wasserzufuhr gut heißen könne, welche von einem Fluß genom men sei, in dem die Abzugökanäle an derer Städte oberhalb der Wasserwerke einmünden. Zum Schluß erklärte Dr. Morrison, daß er den Kamps für eine gute Was serzufuhr aufrecht erhalten werde, biö Abhilfe geschaffen sei und wenn er nicht mehr Willenö oder im Stande wäre den Kampf weiter zu führen, würde er sein Amt niederlegen. Dürfte ich fragen, schließt der Brief, welche von den nachfolgenden, von der Wassergesellschaft zu verschiedenen Zeiten gemachten Angaben, dieselben jetzt alö Wahrheit anerkennt : 1. Wir nehmen nur in Ausnahmefallen Wasser auö dem Fluß. " 2. Die gegenwärtige Filtervorrichtung (crib) ist genugend. 3. Eö ist unmöglich, daß in Broad Aipple verunreinigtes Wasser in die Röhre kommt. 4. Wir werden den Rath des Herrn Hazen befolgen und der QhH einen ausreichenden Sandfilter gebe. 5. Tiefe Brunnen find nicht tauglich, da zsI Wasser Eisen und Schwefel enMli. 6. Oii bahren gegenwärtig tiefe Brunnen um eine uint Waserzusuhr zu erlange. -
Sa ter Hoffnung, daß Qt ein
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AuSweg finden, durch welchen Sie die obigen von der Gesellschaft der Stadt gegenüber gemachten Aussagen har monifiren, verbleibe ich etc. m ,, m Qin Niagara-Neinfall. Der Redakteur deS Louiöville An zeiger" kehrte um folgende Erfahrung reicher nach Haufe. Herr von Schleinitz hat daö Wort: Mein EntusiaSmuS für die gute Sache ist heute ein klein wenig gedämpft. Ich bin nämlich im Namen des ehrlichen Dollars ganz schmählich überS Ohr gehauen worden, und zwar unter Umständen, daß ich mir beinahe vorkomme, wie ein grüner Einwänderer, der, in New Jork gelandet, einem Bauernfänger inö Garn gegangen ist Ich stand in der Lobby deö Denifon Hotels und sprach mit Tony Sarroll über den Watterson - Boom, alö eine höchst respektabel aussehende Dame zu unö trat und unö anredete. Ich muß gestehen, daß ich nicht wenig entrüstet über Carroll war, alö dieser sich einfach aus dem Absätze herumdrehte und die Dame stehen ließ. Dieö erschien mir alö eine Unritterlichkeit, die ich unserem Tony nie zugetraut hätte. Heute aber I t!ii. ix Jt- en . . oilie iq iqn um erzeiyung wegen oee schnöden Verdachte, in welchem ich ihn gehabt habe. ES entspann sich nun zwischen der schönen, oder wenigstens nicht häßlichen Unbekannten und Ihrem ganz ergebenen Correspondenten eine Unterhaltung, die ich in meinem Leben nicht vergessen werde: Ich sehe, Sie find Zeitungsmann. Welches Blatt vertreten Sie ?" Ich befriedigte ihre Wißbegierde. O, eine deutsche Zeitung. Daö freut mich. Ist eö nicht großartig, wie einmüthig unsere Deutschen für guteö Geld eintreten? Sie find doch auch sur den ehrlichen Dollar?" Ich vermochte sie über diesen Punkt zu beruhigen. Natürlich, daö sieht man Ihnen schon im Gesicht an " Ich verbeuge mich geschmeichelt. Ich habe mich sogar im Verdacht, daß ich roth wurde. Die Deutschen", so fuhr die. Dame fort, die Deutschen müssen daö Vaterland retten. Und ich weiß, sie werden eö auch thun." Ich versicherte ihr im Namen deS amerikanischen Deutschthumö, daß ttir uns ihres Vertrauens würdig zeigen würden. DaS schien sie ungeheuer zu freuen. Kommen Sie, ich muß Ihnen eine Gutgeld-Schleife anstecken. Sie dürfen sie in Ehren tragen." Natürlich war ich ganz ihrer Ansicht. Sie zog also eine hellblaue Schleife hervor, die sie mit einer Nadel an meinem Rocke befestigte. Da steckt sie noch, ein warnendes ErinnerungSzeichen an eine schmachvollen Reinfall. Selbstverständlich betrachte ich die Schleife als so eine Art von Orden, alö eine Anerkennung meiner unsterblichen Verdienste um die gute Sache deS ehrlichen Geldes. Ich war daher ganz starr vor Staunen und Entrüstung, alt meine unbekannte Gutgeldenthusiastin plötzlich die Hand ausstreckte und mir mit liebenswürdigem Lächeln' zuflüsterte: Fünfzig Cents, wenn ich bitten darf." Ich war wie mit kaltem Wasser übergössen. Sole) eine Bauernfängerei und solch' ein Reinfall J Ich schämte mich wirklich vor mir selbst und fühlte mich in meiner eigenen Achtung erst rehabilitirt, als ich zu meinen, geheimen Vergnügen sah, baß die rede- und ge schaftsgewandte Dame für ihre Gutgeldschleifen noch mehr Abnehmer fand Als ich den Schauplatz meiner Nieder läge verließ, hatte sie gerade den Es fO - w ..... 2 Cfc f Ä rn rw a . v?uu0C(nuc tfiurocc von 91(18 &Olt IN der Mache, und ich kann mir wirklich nicht denken, dat) ich in dem Augenblick der Katastrophe ein noch weniger geift reiches Gesicht gemacht haben soll, als ich eS bei Herrn glower sah, während er seinp fünfzig Cents berappte. Mein erstes öpfer habe ich jetzt also auf dem Altar des ehrlichen Dollars niederge legt, merkwürdiger Weise in Form eines Halbdollars, der sich biö zum Ende seiner Tage der Umstände schämen muß, unter denen er die verschwiegene Tiefe meiner linken Hosentasche, der ließ." Der kleine Otadtherold. Herr und Frau Fred. Greiftow zeigen die bevorstehende Vermählung ihrer Tochter Anna May mit Herrn Krng Robert Becker an. Daö Fest findet S SZ. September jiatt. Herr Fred, ttuökaup und Sattin find von ihrer Deutschlandsreise wohl uud munter zurückgekehrt. Gestern Abend wurden fievchren Freunden, etwa sünfzlZ"?ÄZahl durch eine surprise
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