Indiana Tribüne, Volume 19, Number 351, Indianapolis, Marion County, 5 September 1896 — Page 2
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III Jlf I lXf l Illlllli'. vwwv J TT V V V V Erscheint Taglich und SonntagS. tSzltche Tribüne- kostet durcb kenXtlaet nt4 per Woche, die SonntazS..Trbüne'S per Woche. Beide usame 15 Sent5.e, i per Vinat. Per Poft außerhalb fco geschickt in VorauSbeiAhlung $f pe, OfA 13 Süd ZtMama Straße. Indianapolis, Ind., 5, Sept'br 1896. Htirathslustige NothhäuZe. Eine ganze Nation auf der Brautschau das ist gewiß ein seltenes Schauspiel in unserer Zeit, in welcher der Ehestand meistens als Wehestand betrachtet wird. Die heirathslustige Nation ist freilich nur klein, allein was ihr an Quantität abgeht, wird durch ihre Qualität wett gemacht. Es sind die nur 21 Meilen von Richmond, 23a., in King William County an sässigen Pamunkey-Jndianer. für de icii Jünglinge und Jungfrauen eben bürtige Verbindungen gesucht werden, nc ourcyaus nicyi zu uiuctwucuvc L " - ' T 1 A i 1. am, A. mit Fug und' Recht die ersten Fami Iien" der Old Dominion nennen ton nen. Sie sind zweifelsohne Nach kommen der alten Powhatans aus den Tagen des Capt. John Smith und sie besitzen heute noch auf einem Theil der Jagdgründe, auf denen die Angehörigen jener mächtigen Jndia ner-Eonföderation, die den ersten Ansiedlcrn von Virginien so erbitterten Widerstand leistete, einstmals souverän herrschten. Als Capt. Newport im Jahre 1607 Jamestown, die erste permanente eng lische Colonie in Nord-Amerika. anlegte, waren ihre Vorfahren die Herren des Landes, und die Pamunkeys sind mithin die blaublütigsten" aller Indianer. Daß sie dem gewaltigen Einfluß der Weißen zum Trotz ihren Namen absolut rein erhalten haben, ist um so bemerkenswerther, als nur wenige Meilen sie von den Verkehrscentren und der verweichlichten" Cultur des Ostens trennen. Freilich haben sich im Laufe der Jahrhunderte ihre Lebensgewohnheiten vollständig verändert, auch ist ihr Blut dünner geworden und ihre Sprache ist in Vergessenheit gerathen. An der allmäli gen Degeneration des Stammes trägt der Umstand Schuld, daß die Pa munkeys bisher nur Ehen unter sich einzugehen pflegten, und die Nachtheil! gen Folgen dieser fortdauernder Inzucht haben naturgemäß nicht auSbleiben können. Die Reservation die ses merkwürdigen, aber fast ganz unbekannten Stammes umfaßt ca. 800 Acres, welche denselben seines Zeit seitens der Colonial Assembly von Virginia zu Eigen gegeben wurden, und wird fast vollständig von -den Schlangenwiildungen des PamunkeyRiver umschlossen; sie leben in einer merkwürdigen Ortschaft, Jndian Town genannt, die nur eine Meile ostlich von dem Weißen Hause" belegen ist. wo George Washington seiner Zeit mit der schönen Wittwe Curtis den Bund für das Leben schloß. Die Reservation besteht zu einem Drittel aus gutem Farmland, das zum Unterhalt des nur 90 Köpfe starken Stammes vollständig ausreicht; der Rest besteht aus Wald- und Marschland, in dem sich Wild aller Art in Menge findet. Außer den in Jndian Town wohnhaften Pamunkeys sind 35 Angehörige des Stammes auf einer kleinen, etwa 12 Meilen weiter nördlich belegenen Reservation ansässig und 20 dienen als Bootsführer auf den verscöiedenen Flüssen Virginiens. so daß seine Gesammtstärke 145 Per sonen betragen mag. Ihre körperliche Erscheinung verrath das unver mischte Jndianerblut, doch hat die seit vielen Generationen ununterbrochene Inzucht ihre Körperkraft und Lebensdauer verringert. Friedfertigen Characters leben sie mit ihren Nachbarn im besten Einvernehmen und gehören Uebertretungen der Gesetze, welche sie sich selbst gegeben haben, zu den gr'ößten Seltenheiten. Die Reservation gehört dem ganzen Stamm als solchem und individueller Landbesitz ezi stirt nicht; dagegen gehören die Häuser den einzelnen Individuen. Die Stammesangelegenheiten werden von einem erwählten Häuptling und vier Räthen verwaltet. König Opechancanough, der Nachfolger von Powhatan, welcher die Nothhäute in dem furchtbaren Massacre von 1622 gegen die Weißen führte, wird von den Pamunkeys als Nationalheld verehrt und auch das Andenken an die unglückliche Pocahontas, welche als Kind im Jahre 1603 dem Pionier Capt. Smith das Leben rettete und imJahre 1613 den englischen Pflanzer John Rolfe heirathete, wird von ihnen hoch gebalten. Der stetige Verfall hat die einsichtsvollen Männer deö Stammes auf den Gedanken gebracht, durch Verbindung mit anderen, kräftigen Nationen, den ' Pamunkeys frisches Blut einzuimpfen, und sie haben zu diesem Zwecke ihre Augen auf die Cherokees gerichtet, die in Nord-Carolina, Tennessee, Georgia und Alabama ansässig sind. Schon vor einigen Jahren waren ein- , mal ähnliche Unterhandlungen seitens ! der Pamunkeys mit einigen CherokeeHäuptlingen angeknüpft worden, doch imnhtn U'mi greifbaren Resultate. l .11 III. trotzdem der Bundes - Commissär für 1 Jndianerangelegenheiten ihnen den . möglichsten Vorschub leistete. -. -Daß (die Vermischung der Pamunkeys mit den Cherokees dem erstgenannten t&inmmt friscke Lebenskraft einflöken JUJUIv?, UU iniiim uiiinnv gen, denn die Letzteren sind ein kräftiger, fleißiger Menschenschlag. Freilich ist es die Frage, ob die Töchter der Cherokees. die durchweg gut situirt sind, sich dazu bereit finden lassen wer den. ihrem Stamme zu entsagen, um die Mütter einer kräftigeren Generation von Vamunkevs zu werden. I c weniger Urtheil ein Mensch hat, desto freigebiger ist er damit. . tu,::.i ,
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Die sibirische Sifenbahn. Ein scheinbar wenig bedeutendes Ereigniß hat der Telegraph dieser Tage gemeldet: Der erste Zug der sibirischen Eisei5öahn ist in Tomsk eingetroffen. Die Vollendung der großen Schienenstraße zum Stillen Ocean rückt immer näher. Die Eisenbahn hat eine Gesammtlänge von 7609 Kilometern. Die ' längste, zum Vergleich heranzuziehende Eisenbahn, die nordamerikanische Central - Pacificbahn ist nur 5357 Kilometer lang. Die Straße Paris-Konstantinopel beträgt 3042 Kilometer. Man hat an diesen Zahlen einen Maßstab für das gewaltige Werk, das Rußland mit seiner transsibirischen Eisenbahn unternommen hat. Schon heute also fährt man bis in das Herz deö westlichen Sibiriens, bis Tomsk, mit der Eisenbahn. Noch in diesem Jahre soll der Jenissei, etwa 1300 Kilometer von Tumsk, erreicht werden, und die Fertigstellung des ganzen Schienenweges bis zum Stillen Ocean wird für das Jahr 1904 erhofft.. Alsdann wird man in ununterbrochener . Fahrt von jedem beliebigen größeren Orte Europas bis vor die Thore von Japan und China, bis dicht icrn die Grenze von Korea, in bequemen Eisenbahnwagen fahren können und die Zeit ist gewiß nicht fern, wo es der russischen Diplomatie gelivigen sein wird, auch die Anschlußbahn durch die Mandschurei bis nach einem der wichtigen Häfen des Gelben Meeres zu bauen und hier ein drohendes Emporium russischer Macht und , russischen Handelseinflusses zu schaffen. Es kann kaum überraschen, daß sich die Welt mit dem außerordentlichen Ereigniß, das diese transsibirische Eisenbahn bedeutet, noch nicht sonderlich vertraut gemacht hat. Derartige Umwälzungen fallen in das Centrum der Gedanken der Menschen immer erst dann, wenn sie wirklich in Action umgesetzt worden sind. Mit dem Tage, wo man etwa von Hamburg aus in zwanzig Tagen bis nach Wladiwostok
am Stillen Ocean wird fahren können, wird em Staunen durch die Welt gehen. und nicht auszudenken ist. wie die tiefen Wirkungen der Eröffnung der größten aller Weltstraßen auf die Vol kev im Orient und Occident. auf ihre Anschauungen und auf die Politik ihrer Staatsmänner sich äußern werden. Ist es doch schon im Plane, die nördliche Pacisicbahn nordwärts längs des Stillen Oceans nach Alaska fortzusetzen, fo daß man von Europa bis nach San Francisco zumeist im Eisenbahnzug fahren würde und nur ein, verhältnißmäßig kurze Seefahrt zur Ueberwindung des Behringsmeereö zurückzulegen hätte. Heute klingt das märchenhaft, aber wenn es erst gemacht sein wird (und warum sollte es sich nicht machen lassen?), wird es zum Gewohnten gehören. Die Schnelligkeit der Züge auf der transsibirischen Eisenöahn ist zunächst auf 25. bis 30. Kilometer in der Stunde angesetzt Selbstverständlich würde sie sich ohrn Weiteres auf das Doppelte und meb steigern lassen, wenn der wachsendAerkebr erst die Kosten lcchn: Wer treibt's am längsten? Eine Kreta. Erinnerung 'von Christian Benkard. Endlich einmal Sonnenschein, Kre ta-Wetter. Nachdem uns vor etwa acht Wochen bei unserer Ankunft in Sudabay. dem Kriegshasen Kretas, ein herzhafter Schneesturm empfangen, batten wir vor lauter Nebel und Regen nur während weniger Stunden die Spitzen der uns umgebenden Höhen sehen können; es schien, als sollte unsere alte Minerva- gar nicht mehr aus der düsteren Sackgasse herausfinden. Selbst mit dem HohenzollernWetter" war's nichts gewesen, wenig stens hatte uns nach der Kaisers-Ge-burtstagsfeier am 22. März ein böiger Cüdost derart zum Tanz aufgespielt, daß die Ankerkette knackte. Diejenige der vor uns, liegenden österreichischen Korvette Donau" riß sogar ab und um ein Haar wären die beiden Schiffe in inniger Umarmung auf die weiter draußen verankerten türkischen Torpedos gerathen. Ein solcher nächtlicher wischenfall wirkte nach dem Genuß steifen Kommißgrogs ungemein abkühlend. Doch heute war's, wie gesagt, schön und die Sonne Homers schien uns schon am frühen Morgen wacker auf's iäirn. als wir auf . Urlaub an's Land fuhren. ' In Sudabay gab's nurWerften, .Kasernen und Zeughäuser, aber nichts Trinkbares; was Wunder also, daß wir uns sofort über die amWerfttho? feilgehaltenenOrangen und rohen Eier hermachten! Für einen Piaster (22 Pfg.) 16 Orangen oder 12 Eier! Und die Seekranken nachher, als auf dem Ritt nach Kanea die munteren moraenländischen Esel dafür sorgten, daß der, Mageninhalt ihrer abendländischen Reiter hübsch durcheinander ge. schüttelt wurde! 3ckj hatte es bei einigen Orangen bewenden lassen und in strafbarer Aus nützuna des unlauteren Wettbewerbs der kretensischen Eselstreiber für ein Spottgeld ein stattliches Reitthier gemiethet, das mich für'sErste ganz gutwillig trug. So konnte ich, dem großen Troß -ziemlich weit voraus, mich nach Herzenslust an der herrlichenUmaebung weidend Vor ein paar Wochen hatte ich auf dem gleichen Wege bei trübem .Wetter fast nur die vielen Steinpyramiden auf den Feldern geleben, die Grabstätten meuchlings Srschossener' sowie die weißen Berges wo wieder einmal die Gewehre der aufständischen Sphakioten knallten; dabei hatten meine Begleiter mit mir herumaerathen, . welche Aufgabe uns wohl zugetheilt würde, wenn der seit Monaten drohende russisch-türkische Krieg wirklich zum AuSbruch käme. Heute sah ich grün: Wiesen und Waldn. rothschimn :ztöt Felsen und einen wunderbar blauen Himel; ein leichter weißer Wolkenzug über .den Bergeq erschien mir alö der Rauch einer aro-
ton Welt-FriedenSpfeife, und zwischen dem Laub . der Platanen hindurch schimmerte es goldig wie Kreterwein. Schönes Kreta! Wie ein Smaragd aus blauem Saphir, so erhebst du dich mit deinen immergrünen Lor
beerhainen, mit deinen wilden Bergen und paradiesischen Thälern, umhüllt vom Nimbus der Sage und der Geschichte, aus den Fluthen des ewigen Meeres. Glücklich, wer im Strahle der aufgehenden Sonne dein Antlitz geschaut, glücklich, wer, unter Myrthen wandelnd, den Dust deiner Blüthen geathmet, und dreimal glücklich, wer von der Spitze demer Berge hmausge schaut hat auf Land und Meer, in tie fer Rührung anbetend deine Schön heit! Er wundert sich nicht mehr, daß um deinen Besitz Europa gegen Asien zu Feld zog. Nicht umsonst ist das Herzblut der Volker um dich geflossen! Der rothe Strom hat deinen Boden gedüngt und über den Gebeinen der Todten prangen die herrlichsten Flu ren der Erde!" Also steht zu lesen in meinem Erst lingsroman Unter Halbmond und Kreuz". Ich würde das etwas schwärmerische Selbstcitat besche.dentllch unterdrückt haben, kennzeichneten die allerdings erst nach Jahren niedergeschriebenen Worte nicht meine Stimmung an jenem unvergeßlichen Sonntagmorgen auf Kreta. Hätten nur auch die miserablen Bremsen meinenEsel in Ruhe gelassen. Ein Jammer war's, wie die Blutsauger das arme Thier zerstachen, das verzweifelt mit dem Schweife und den schier fabelhaft gelenkigen Ohren um sich schlug. Es wahr daher nicht mehr wie Menschenpslicht, daß ich von emem Busch am Wege einenZweig abriß, die Blätter abstreifte und denBremsen mit der Gerte zu Leibe ging. Sei es indessen, daß ich bei einem der ersten Schläge eine wunde Stelle traf, sei es, daß das Grauthier meinem Vorgehen ein weniger edleS Motiv unterschob, kurzum eö bäumte sich plötzlich auf, legte die Ohren und riß mit mir aus wie der Teufel mit 'ner armen Seele. Linksgalopp nennt man ja Wohl bei der Kavallerie die Gangart, die mem Nenner zunächst anschlug, wenigstens verspürte ich den einem jeden Sprung folgenden Stoß linksseitig am gründlichsten; dem Sattel mochte es ebenso ergehen, da er allgemach merklich nach rechts auswich. Ob der Eigenthümer des rasenden Viehes hinter uns lockte oder fluchte, es ging yentre a terre weiter nach Kanea hinein durch Gassen und Gäßchen, wo Alt und Jung schreiend auseinanderstob. Einem des Weges kommenden schwerbeladenen Früchtehändler war dies jedoch unmöglich, wir rannten ihn daher an, und während ich in einer kleinenPflltze landete, stoben nun wenigstens seine Orangen auseinander. Der Mann nahm mir das Reiterstllcklein höllisckj übel, seinem Geschrei nach zu urtheilen. herbeieilende Nachbarn secundirten ihm und im Handumdrehen hatten sich die heißblütigen Kretenser derart ereifert, daß mir im Hinblick auf die langen Scheidemesser meiner Bedroher um meinen Hals bange ward. Nun besaß ich Sprachkenntnisse genug. den Umstehenden in einem ihnen leidlich verständlichen Gemisch von Neugriechisch und Italienisch etwa zuzurufen: Meine Herren, ich warne Sie vor Ausschreitungen, sonst bekommen Sie es mit den Westmächten zu thun!" Dennoch that ich. was ich zuvor schon in Afrika und in der Südsee unliebenswürdigen Eingeborenen gegenüber in kritischen Augenblicken mit Erfolg gethan, ich bediente mich lachend meines heimathlichen Idioms und fragte in die, Tasche greifend: Was kostet die Bescheerung?" Und siehe da. man verstand mich, denn das Gebrüll verstummte und der Händler meinte schmunzelnd, für einen halben Medschidie könne ich seine gesammte Waare haben. Ich wollte dieOrangen bezahlen und die liebe Straßenjugend um ihren Besitz raufen lassen, als plötzlich die süße Polizei auf der Bildfläche erschien. Die Kretenser wichen vor dem derbknochigen Beamten unwillig zurück, ich aber sah mir den Mann etwas näher an. worauf wir uns kräftig die Hände schüttelten. Das war ja der PolizeiWachtmeister Hussein Reefet, der vor drei Jahren im Hospital St. Antoine zu Smyrna eine auf Kreta empfangene Schußwunde ausheilen ließ, während ich in dem gleichen Krankenzimmer an einer Lungenentzündung laborirte. Er hatte mir aus Langeweile italienischen, ich ihm deutschen Unterricht ertheilt, so war ich mit dem sonst ziemlich unzugänglichen Manne näher bekannt geworden. Die Wiedersehensfreude war bei ihm nicht weit her, ja es verdroß ihn. daß ich trotz seines Widerspruchs den Früchtchändler wie den athemlos herbeieilenden Eselstreiber ablohnte. Den Kerlen muß man nicht ihren Willen thun." tadelte er mich, indem wir zusammen weltergingen. Ich war aber doch bei der Carambolage der schuldige Theil." Einerlei." wies er meinen Ein wand zurück, und da wir über diesen Punkt wohl doch nicht einig geworden wären, berührten wir ihn nicht weiter sondern tauschten unsere seitherigen Erlebnisse aus. Hussein Reefet war nach seiner Heilung nach Beyruth versetzt worden, jetzt, da es auf Kreta wieder gährte, hatte man ihn wieder nach Kanea berufen, wo man scharfe" Polizeileute zu brauchen glaubte. Er befand sich nun, kurze Abkommandirungen abgerechnet, als Soldat und dann als Polizist seit fast zwanzig Jahren auf der Insel und es gefiel ihm gut hier, wie er sagte. Es gehörte viel Gleichmuth dazu. sich an einem Orte wohl zu fühlen, wo man auf Schritt und Tritt nur mißtrauischen und haßerfüllten Blicken begegnet; mir war wenigstens das Spießruthenlaufen .bald so zuwider, daß ich, um nur von der Straße weg zukommen, meinen Begleiter zu einem Glase Wein einlud. Der Koran nimmt ja bekanntlich die Soldaten
vom. Verbot des Weintrinkens aus, und Hussein - Reefetnännte sich mit Stolz einen alten Soldaten. ' Er lehnte es' ab, ein Restaurant zu betreten, und' überredete mich, ihm lieder in feine Wohnung zu folgen; seine
Dienststunden snen vorüber und wir könnten auch bei ihm eine Erfrischung nehmen. Nemsagen konnte ich nicht gut und so ging ich eben mit ihm am Konak vorüber nach dem Quai, wo er unweit der österreichischen Post in einem wohl aus venezianischer Zeit stammenden alten Bau hauste. Als kinderloser Wittwer genügte ihm ein einziges dürftig eingerichtetes Zimmer. Während ein im Hause wohnender Junge Wem und Scherbet holte und Hussein Reefet das Rauchzeug zurecht legte, trat ich an's Fenster und sah über die kühngewölbten venezianischen Hafenbauten hinweg aus das herrliche blaue Meer hinaus, das schwarzgeschnäbelte Schiffe" durchfurchten, wie Vater Homer sie schon beschrieben. Plötzlich packte es mich, und herumfahrend. rief ich m s Zimmer hmem: Was seid Ihr für Narren, daß Ihr Euch nicht vertragt! Das mußte doch hier ein Leben sem wie im Paradiese! Kann ja noch werden, wenn wir erst mit den Christen fertig sind," ent gegnete mein Gastfreund und löffelte. aufdem. herkömmlichen roth überzögenen Divan sitzend, beschaulich in seinem Schervet herum. Wie ist das zu verstehen?" fragte ich, mich ihm gegenübersetzend. Nun, man kann um Ruhe zu be , kommen, nichts Besseres thun, als die Ruhestörer vernichten. Die Janitscharen wurden vernichtet, nun kommt die Reihe an die Armenier und die christlichen Kretenser." ' -;Jch sprach natürlich von Barbarei und der Intervention der Großmachte, mem Gastsreund blieb aber der semen radicalen Ansichten, ohne sich dabei auch nur im Geringsten zu ereifern. Und wie er, so dachten semer Versiche rung zufolge alle guten Alttürken. Dann erzählte er von dem guten An iecht der.Türken auf Kreta und wie er, . , r i "r": vie zayen zergvotler unrerwersen zu helfen, wiederholt gegen die Sphakio ten mitgefochten. Daß diefe Leute sich mit allen ihnen zu Gebote stehen den Mitteln zu wehren suchten, fand er ebenso in der Ordnung, wie die furchtbaren Repressalien, die seine Landsleute verübten; es frage sich nur, wer es am längsten aushalte. ! Die. Sphakioten werden bald aus dem letzten Loche pfeifen da sie schon ihre Weiber und Kinder zum Kampfe aufbieten," fuhr er, sich eine Cigarette rehend, fort. So fand ich, als ich lnes Tages emen sehr erpornrtenVor osten beschllch, eme junge Frau aus emem Nelsstück sitzend. Gewehr im Arm und eingeschlafen." Z .Und was thaten Sie?" I Nun, was werde ich gethan haben?" sagte er und setzte die Cigarette sn Brand. Bedächtig blies er den Rauch von sich. ' Ich schoß sie natur tich über den Haufen." ! Mir hatte fchon die Frage den Zlthem versetzt, jetzt sprang' ich auf und schrie ihn an: t Mensch, dann sind Sie ja ein ganz gemeiner Morder! " s Das war etwas starker Tabak und jch hätte mich nicht wundern dürfen, wenn man mir die Thur gewiesen Sätte. Mein Gegenüber schob mir aber elassen ein Weinglas hin und entgegnett: ! Nennen Sie's, wie Sie's wollen. Die Kretenser treiben es ebenso, und wer's am längsten treibt, der behält Kreta; votre sante, rnonsieur! I Ich hätte ihm um Alles in der Welt nicht Bescheid thun können, die Kehle roar mir wie zugeschnürt und ich athmete erst draußen wieder auf. als ich in der Stadt meine Kameraden aufsuchte und fand. Und selbst dann bedurfte es fröhlichen Zuspruchs und mancoen guienropsens, um mlcy wie der in Stimmung zu bringen. ? ! Ein paar Tage spater machten wir Dampf auf, um nach Jaffa in See zu gehen, da verbreitete sich an Bord daZ Gerücht, in Kanea seien Unruhen ausgebrochen und wir müßten zuerst dort Ordnung schaffen. Als ich mit der Dampspmasse unsere letzte Post abl)olte, fragte, ich den Postbeamten, was an der Sache wahr sei. ! Bagatelle." lautete die Antwort; dergleichen kommt osters vor. Em PolZzeiwachtmeister ist verschwunden; vie Christen hatten ihn längst auf dem Zug. und richtig! gestern wurde er mit ein paar Messerstichen in der Brust am Quai aus d'emWasser gezogen.' Abends schoß' dann eine unserer Patrouillen drei oder vier ' verdächtige Kretenser nieder, die' sich nicht ärretiren lassen woNten. Sonst ist nichts vorgefallen, rein gar nichts!" Gin Mtstnbaum Im Hose der Heil-' und Pfleeanstal! zu Königslutter (Braunschweig) ' steht eine alte riesige Lindes die im Voltsmunde' den Namen . Kaiser- oder Lo-thar-Linde führt. - Der zum Theil hohle Stamm hat dicht über der Erde einen Umfang von 12.5 Meter und in einer Höhe von 1 Meter noch 8 Meter Umfang.' Die äußeren dichten Zweige des 20 Meter hohen .Baumes, hängen rings um den' Stamm bis yur Erde herab und bilden so 'einen Kreis, der den Umfang von über 80 Meter hat. In" früheren Jahren . waren in der Bäumkrone Tische und Bänke angebrächt. ' Q TristigerGrund. Major: Unterofncier Mülle? ich habe . Sie gestern in der Dämmerung erkannt Sie waren ja so unsicher auf. den :Bei nen, datz Sie die ganze Ludwigstraße rechts und links abgemessen haben, Schämen Sie sich!, Zu Befehl. Herr Major! Zuerst war ich 'beim Salvator der hat. mich recht gerif fen dann noch beim Hofbräubier das hat mich links gerissen so is die Aeißerei fortgegangen, bis ich ' in ' der Käsern war!
ücn Inlenrs.
Mit faulen Eiern bombardirt wurde in Biddeford, Me., von den erzürnten Bewohnern ein junges Mädchen, weil sie ihrem Verlobten, einem anständigen jungen Manne, den Laufpaß gegeben und sich einem Zuchthausvogel an den Hals geworfen hatte. Ein in seinerArt gewiß noch nie dagewesenes Leichenbegängniß fand . dieser Tage in Baltimore. Md., statt. Dort wurde eine alte Dame beerdigt, die Tochter eines Sclavenhalters aus Prince George's County. Als Bahrtuchträger fungirten vier Brüder. Namens Wilsop. die einst Sclaven ihres Vaters waren, aber ihr ganzes Leben lang treu zu der Tochter ihres Herrn kielten Obstgärten, die 20 Jahre alt sind, gehören in Montana zu den größten Seltenheiten. Ein Garten in Misso'ula in dem genannten Territorium, in welchem sich 100 Aepfelbäume mit einem Durchmesser von 12 Zoll befinden gilt als eine Sehenswürdigkeit weit und breit. Merkwürdige Capriolen machte neulich ein Blitzstrahl.in dem unweit von Montague. Mich., belegenen 'Hause von Paul Simmonsen. Der. Wetterstrahl spaltete ein Ofenrohr, zerschnitt einen Vilderrahmen und brannte eine Anzahl Löcher in ein Tischtuch, verschonte aber sechs Personen, die in dem Hause anweseid waren. Einen verzweifelten Kampf hatte jüngst der Farmer John Parristo mjWoodstod, Ja., mit einer riesigen Ratte zu bestehen. Beim Heumachen stieß der Mann auf daö Thier und als er mit der Heugabel demselben den Garaus machen wollte, schlüpfte es in feine Hose und lief an feinem Beine in die Höhe. Als die !!aüe oben wieder herauskam, wollte Parr'.fto sie von sich schleudern, allein das Thier verbiß sich in seinen linken Arm und ließ nicht los, bis der Va5er des Gebissenen' dasselbe erwürgte. Der Arm des Gebissenen schwoll fürchterlich an und derselbe mußte amputirt werden; ob der Mann mit dem Leben davonkommen wird, ist noch zweifel haft. Die drei kleinsten und jüngsttn Tripletrad-Fahrer in den Verewigten Staaten dürften die Brü der Leo. Huao und John VuckZanani in Lexington, Ky.. fein, deren Vater Vater, Hannibal Vuchignarn, semeS Zeichens zwar ein biederer Metzger ist, aber die Fahrmaschtne für seine hoff nungsvollen Sprößlinae selbst con struirt. hat. Das Alter der Kinder variirt zwischen 7 und 9 fahren und die Fahrmaschine ist 6 Fuß 4 Zoll lang bis zu mer Hohe von 17 Zoll. Die Jungen sind ebenso wie ihr Vater ausgezeichnete' Fahrer und haben schon manche Preise errungen. Bei einem Wettfahren, das sie jüngst mit ihrem Vater veranstalteten und auf welchem vie strecke Lertnaton-Richmond zu rückgelegt wurde, kam der siebenjährige Leo als erster an. Hunds tag sge schichten sind immer noch an der Tagesordnung und darum mag auch' die folgende aus Tucson, Arizona, gemeldete Schauergeschichte hier Platz finden. Dr. P. M. Smith ausHagerstown. Mo., und eine Anzahl, Bergleute, die soeben von den Ripsey-Gruben zurückgekehrt sind, melden, daß am Sonntag, den 9. August, des Abends 9 Uhr, etwa zwei Meilen von Hall'S Ranch, und ebenso weit von den Ripsey-Gruben entfernt, ein ungeheures Meteor herniederfuhr. Mitglieder derReiseesellschaft. die auf Hall's Ranch campirten, sagen, die Erschütterung sei schrecklich gewesen. und das Haus habe in allen Fuge ge zittert. Es war ein Lärm, als ob viele Kanonen zu gleicher Zeit abge feuert würden. Es bedeckt eine Bo denfläche von etwa zwei Ackern Lan des. ist tief in die Erde eingedrungen. voch so, van ver über die Oberslache hervorragende Theil einen riesigen Markstein in der Wüste bildet. Dort, wo das Meteor niederfuhr, standen die Hütte und die Hürde eines Hirtn. Der Hirte, seine Frau und drei Km der. Mexikaner, sowie etwa 1200 Schafe wurden von der großen Masse erschlagen. Major Thomas Hayes aus Louisville. Ky., der zur Reisegesellschaft gehört, s agt. die Großartigkeit des. Phänomens spotte aller Beschreibung. ' Das Meteor strömte eine solche Hitze aus. daß die Masse erst nach mehreren Tagen untersucht werden könne. ; Seit dem Jahre 1860 ist der nördliche Theil des Staates Louisiana nicht von einer solchen Dürre heimgesucht worden, wie sie dort in diesem Jchre seit April schon herrscht; Die Ernte ist fast total vernichtet und der angerichtete Schaden läßt sich gar licht berechnen. Hunger und Elend starren den kleinen Farmern, die eö it weiter bringen konnten, als von Ernte, zu Ernte von der Hand zum 'Nunde zu leben, entgegen und viele ind thatsächlich auf die öffentliche Wohlthätigkeit' angewiesen, wenn sie nit ihren Familien existiren sollen während des kommenden Winters. Die meisten dieser Kleinfarmer stecken bis über die Ohren in Schulden wegen der schlechten Zeiten und der kargen Ernten in den. letzten fahren. Es ist ihnen nicht möglich bei der diesjährigen gänzlichen Mißernte auch nur einen Cent von den alten Schulden abzubezahlen, ihr Credit hat ein Ende und wovon - sollen die armen Leute dann leben? Die Frage, wie den Leuten zu helfen sei, wie sie während des kommenden Winters vor dem Verhungern bewährt werden können, b5schaftigt schön jetzt die Behörden. Den einzigen Ausweg, den man finden kann. ' ist. die Hilfe deS Staates in Anspruch zu nehmen. Die Noth ist zu zroß und zu allgemein, alS daß ihr ourch die helfende anv einiger wohlthatia gesinnter, mit irdischen Gütern Gesegneter abgeholfen werden könne. Schon jetzt kommen viele Farmer nach den' Städten und bitten um Arbeit und Brod.
O0N NUßlanVS.
isin ,n Geschäften in Brüssel anwesender Deutscher M. Braun traf in einem großen Restaurant mit einem Fremden von feinen Manieren zusammen.der sich nach langerer Unterhaltung als Marquis Trazeauies aus SombreHe vorstellte. Beide besuchten dann noch eine Reihe von Localen. n einem Caf6 des Boulevard de la Senne übermannt? gegen Mitternacht den Deutschen der schlaf. Beim Erwachen vermißte er seine Börse mit 15.400 Francs. Die Polizei ist eifrig aus der Suche nach dem Gauner. Wie au dem Rheingau berichtet wird. Und die Ernte-Ausück-ten in den Weinbergen vorzüglich. Leider sind auch m diesem 5ahre wle der Reblausherde entdeckt worden. In drei, verschiedenen Winzern gehörigen Weinbergen am Ausoanae des Backerläles in der Nähe von Lorch wurden verseuchte Stöcke angetroffen. Die Äer euchuna takt sich dadurch erklaren. daß eine Anzahl junger eingelegter stocke des früheren Weinberges, die zweifellos schon von der Reblaus befallen waren, nicht mit ausgehauen wurden, als die Rebstocke der" Weiw berge vor zehn wahren weaen Verseuchung zum größten Theile vernichtet werden mußten. Die Setroffenen Winzer befinden sich bei den Aussichten auf eine reiche Ernte m einer bedauernswerthen Lage. Die schwedische Feuerland - Expedition hat sich nach ihren nunmehr abaeschlossenen 5?orsckv.naen im Feuerland aufgelöst, und deren Fuhrer. Docent Nordenskiöld, ist zu weiteren wissenschaftlichen Arbeiten nach Valparaiso abgereist. Zuerst wollte er noch die Insel Chiloe besuchen. um Kenntnin von den Verhält: Nissen der Auswanderer zu nebmen. die sich hier niedergelassen haben. Auch m Chile haben sowohl die Regierung wie Private verExpedltlon großes Interesse entaeaenaebrackt und deren Arbeiten erleichtert. Zu den bisherigen Sammlungen sind noch weitere zahlreiche Kisten nach Schweden gesandt worden, wohin die Expedition somit eine reiche Ausbeute zurückbringt. Von Valparaiso aus beaibt sick Nordenskiöld nochmals zum Feuerland, um dann Aktsangs 1897 über Vunta Arenas und Buenos Aires nach Europa zurückzukehren. ; Ein Sattler- und Ta pezierermeister aus Treptow a. R. traf vor mehreren Tagen in Schwerin a. d. W. ein. um seine Ehefrau, eine geborene Scheffler, die bei ihren Eltern weilte, zu bewegen, mit ihm nachHause zurückzukehren. Da die Ehefrau sich weigerte, so schoß der Mann mit einem Revolver seine Gattin nieder. Darauf eilte er an die Warthe und ertränkte sich. Die Frau ist so schwer verletzt, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. JnWittenbergerschoß sich der achtzehn Jahre alte Unterprimaner Max Schierig aus Holzweissig, einer der befähigtsten Schüler des Gymnasiums, in seiner Wohnung. Schierlg hatte sich in mehreren Gastwirthschaften einen tüchtigen Rausch angetrunken und war dafür feitens der Schule mit Arreststrase belegt. Er hat iedoch emen Zettel hinterlassen, daß tx nicht deswegen in den Tod gegangen sei, er habe schon lange die Absicht gehabt, sich zu tödten. da er nicht die Kraft in sich fühle, sich zu bessern. Andere Ursachen sind bis jetzt unbekannt. Der Unglückliche hatte weder Vater noch Mutter mehr. In Kladowa (Araber Comltat) hatte der wohlhabende ru. mänische Bauer Alexander Stojan außer seinem angetrauten Weibe auch eme Gellebte im Hause, welche er von ihrem rechtmäßigen Gatten weggelockt hatte. Nun geschah es vor einigen Tagen, daß dem Stojan 80 Metercentner ungedroschene Frucht durch frevlerische and angezündet wurden. Er beschuldigte den Gatten seiner Geliebten und deren Schwager Nikolaus Han schu, das Feuer angelegt zu haben. Er begegnete dem Schwager auf der Straße und streckte ihn mit emem wohlgezielten Schuß ohne weiteres zu Boden. ! Eine erstaunliche Selbstveyerr chung bei grokten körperlichen Schmerzen legte ein Bahnarbeiter auf er - r r. . . ' oem nangiroaynyose ver Potsdamer Bahn in Berlin ab, der an der FlottWellstraße beim Ueberschreiten der Geleise von einem Rangirzuge erfaßt und so unglücklich hingeworfen wur de, daß ihm der rechte Arm oben an der Schulter direct vom Rumpfe getrennt wurde. Der Vedauernswerthe besaß so viel Geistesgegenwart, den Arm aufzuheben und mit demselben nach dem Dienstbureau des Bahnhofsgebäudes zu gehen,' wo er den Unfall selbst meldete. Er wurde sofort verbunden und nach dem Krankenhause gefahren. JACOB 303. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. Rhein jMnmSberaer. l i fjttwhrr CpAfcttt . jj ffr i Rüdesbeimer Berg. Urntte. Warkobrunn Auslese. Mosel. ( 1 m:A 1 rttnct Treppchen. iVCtne. ( JosephShöfer lese. Absolute Reinheit wird garautirt. 35 37 Süd Selnwnre Str. Tel. 1669. ftrthr OMvtt yvvy v V vvy vvp Abstracto ok TiUes, Ecke Markt trab Pennsylvania Str ' , .:...;.'. The Lkmckk, Culte 223, eine Treppe hoch. Telephon 1760
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