Indiana Tribüne, Volume 19, Number 350, Indianapolis, Marion County, 4 September 1896 — Page 3
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Auf dem Freihof
Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Sie reichte jedem zum Danke die 'Hand. Ich hoffe. Ihr' steht auch serner m alter Treue zum Herrn, wenn ich nicht mehr im Freihofe bin. " Leute nickten sehr ernsthaft,und die Mägde wischten ein wenig mit dem Schürzenzipfel rn den Äugen. Niemand batte während der lleinen Scene, die Alle in weichere Stimmung versetzte, an Tilde gedacht. Sie sab auf der äußersten Ecke der Bank, dicht an den aroken Ofen aeschmiegt, und starrte vor sich hin.während ihre Brust in schweren Athemzügen sich hob und senkte. Jia ZNemchen. lüz alauve aar. Tu bläst Trübsal." saate Onkel Lebereckt im Tone der Verwunderung. Er hatte fick nack ibr umaeseben. da er ihr Helles Lachen, das jetzt freilich selten genug zu hören war, vermißte; denn beim Anblick des Bildes hätte es doch mit emer wissen Naturnotwendigkeit erklingen müssen. Er ließ sich neben ihr auf der Bank nieder. Laß sehen. Kind " O ein dummer Scherz." stieß sie mit bebenden Lippen hervor und zeigte ihm ein kleines Häuschen mit einer aroken Wetterfahne, wie man sie als Kinderspielzeug auf dem Jahrmarkt kauft. .Der versteckte Rath ist gut aemeint." meinte der alte Herr, da er die Variante emes bekannten viunda gelesen: Dö Bub'n, dö sei wie die Wetterfah', Lieb'n alle Tog a annere. Lieb'n alle Tag zwa drei, zwa drei. Und kaner bleib'n se treu." Und dann: Schmerzt Dich die pes simistische Auffassung so sehr? Gott weiß, welche von den Mägden traurige Erfahrungen gemacht und aus purer Menschenilebe den ehrbaren Ruprecht zum Todtenkäuzchen aller Treue gemacht hat." er strich leicht über das lockige Haar. Tröste Dich, Kind. Hübscher freilich Ware es von dem alten Knaben gewesen, er hätte Dir noch etwas Liebes, Schönes gesagt und gebracht." Tilde sprang auf. Eine jähe Nöthe flog über das feine Gesicht. Sie sah in demselben Augenblick, wie der Großknecht, der die Worte des alten Herrn gehört haben mußte, einen fraenden Blick auf sie heftete. Er wußte doch ganz genau, daß zwei Packetchen für Tilde im Sacke gewesen, noch dazu eines, das ihm der junge Herr selbst gegeben, und ganz besonders auf die Seele gebunden. Sie trat rasch zu den Anderen an den Tisch. Was hatte sie die gutmüthige, wenn auch nicht sonderlich zarte Warnung gekümmert. In ihrer Seele brannten andere Worte. Worte voll dämonischer Leidenschaftlichkeit.Worte, die die Sprache der Verfuhrung geredet vom Anbeginn an bestrickend, bethörend und verderbend. Gedankenabwesend schaute sie auf die schlanken Hände DonatenS. die einen alten, wunderlich verschnörkelten Erbschlüssel und einen Löffel hielten, in dem der matte Spiegel des flüssigen Bleies glänzte. Sie hörte in der athemlosen Stille das harte Aufzischen des Metalls in dem kalten Wasser.und mit großen, fiebrig glänzenden Augen schaute sie auf das Gebilde, das die Schirrmeisterin aus dem Asch holte, gleich als könne sie ihr eigenes Schick sal daraus lesen. Ein Brautkranz,' rief die Schirrmeisterin. E5 wäre schwer zu entscheiden gewesen, was bewunderungswürdiger toar, die Geistesgegenwart oder die erstaunlich bewegliche Phantasie, die in 'dem klobigen Gewinde irgend welche Aehnlich seit mit einem Brautkranze entdecken konnte. Und weil die kleine, etwas blöd? Jungviehmagd die Dinge mit ihren dummen, gerötheten Augen nur sah. wie sie eben waren, sagte sie. wäh rend sie einen langen Hals machte, mit leisem, heiserem Lachen: Aber na, da sein ja Dörner drin." Ein unsanfter Rippenstoß ließ sie verstummen. Schaf," raunte die Schirrmeisterin Wüthend. Deine Dummheit ist so groß, daß Du Kirchen damit seil bie ten könntest." Donate aber wandte sich langsam nach der Sprecherin um und mit feit sam starrem Ausdruck flüsterte sie: Eine Dornenkrone hast Recht." Niemand außer Tilde und der mit Augen und Ohren allgegenwärtigen Schirrmeisterin hatte den kleinen Vorgang beobachtet. Tilde erblaßte bei den leise gehauchten Worten Donatens, und als ihr die Schirrmeisterin' den Löffel mit dem flüssigen Blei bot, damit sie das Schicksal befrage, wehrte sie mit beiden Händen ab. Schweigend begab sich die kleine Gesellschast nach dem Wohnhaus zurück. Während Tilde die Vunschaläser füllte, wandte sich das Gespräch, angeregt durch das eben Erlebte, denVolksgebräuchen zu und dem damit verwebten mannigfachen Aberglauben. Lena, die wenig Verständniß für die Volksseele und ihre Aeußerungen einer unbewußten Poesie hatte, verwarf all' diese Gebräuche eben wegen des Aberglaubens als ganz widersinnig, während sie Donate mit einem seltenen Feuer vertheidigte. - Tilde hatte sich, nachdem sie die Gläser herumgereicht, ein wenig seitwärts auf einen Stuhl gesetzt, so daß ihr Gesicht im Schatten blieb. Ernst aber wandte ein paar Mal den Blick nach ihr, denn sie schien ihm auffallend blaß, und in den braunen Augen lag ein seltsames Flimmern und Glühen. Haben wir nicht alle das geheime Verlangen, den Vorhang ein wenig lüften zu können, der uns die Zukunft verhüllt?' sagte Donate. '.Ich kann deshalb z. B. auch die jungen Mädchen nicht verdammen, die heute Abend den Baum schütteln, .in den Svieael
schauen, um das Schicksal zu befragen, um auf die wichtigste und bangste Her-
zensfrage, ob und mit wem sie vor den Altar treten werden, eine Antwort zu erhalten." Ernst hatte sich während dieser Worte erhoben. Und seine Hand leicht auf ihre Schultern legend, schaute er prüfend in das blasse Gesicht Tildens. Unter seinem Blick Lberfluthete eine dunkle Gluthwelle jäh das feine Antlitz, und die Wimpern senkten sich. Fehlt Dir etwas. Kleinchen?" Nein ich habe nur ein wenig Kopfschmerzen." Onkel Leberecht wollte sofort mit ihr aufbrechen. Aber sie wehrte ängstlich ab. Nur wenn sie sich ein wenig hinlegen dürfte, ein Viertelstllndchen nur durch ihre Stimme ging ein eigenes Zittern, als sie das sagte. Dann .geh'. auf mein Zimmer, Tilde." sagte Donate. Sie nickte und verließ das Zimmer, in dem die unterbrochene Debatte lebhaft fortgesetzt wurde. In dem Hausflur zündete sie das Windlicht an. das dort auf dem Lampentisch stand. Dann eilte sie flüchtig die Treppe hinauf. An der Thüre von Donatens Zimmer blieb sie stehen, dann schüttelte sie den Kopf. Eine unerklärliche Scheu, als sei es ein Frevel, den sie beginnen wolle und mit dem sie das traute Gemach Donatens entweihe, hielt sie ab, einzutreten. In der hinteren Gaststube, in der am Tage die Nähfrau saß, war ja auch ein großer Spiegel dort konnte sie-. Ein Schauer ging durch ihre Gestatt, dann warf sie trotzig den Kopf zurück. War's denn ein Unrecht, das sie begehen wollte? Hatte Donate nicht selbst gesagt, sie könne das Mädchen nicht verurtheilen. das dasSchicksal befrage! Und sie mußte die Zukunft zwingen, sich ihr zu enthüllen, da ihr Herz keinen Rath wußte. Auf dem Tisch in dem sogenannten blauen Gastzimmer lagen mächtige Wäschestöße; Tilde schob sie ein wenig zur Seite und stellte das Windlicht nieder, das durch die milchweißeGlasglocke einen ungewissen Schein verbreitete. Dann zog sie zwei Briefe aus der Tasche. Der eine war derselbe, den sie am Nachmittag Donate gegeben. Kurz, wie es seine Art war. aber mit einem gewissen trockenen Humor, berichtete Hermann über sein Leben und Studium in Dresden. Flüchtig gingen ihre Augen darüber hin. nur an dem kurzen Schlußsatz hafteten sie lange wie gebannt. Grüße auch Tilde sie wird Weihnachten wohl nicht mit Dir nach Dresden kommen." Sie lachte bitter auf. Ihr war unsagbar weh. Das kurze Wort war alles, was Hermann für sie hatte, und sie hatte sich einmal in thörichten Gedanken gewiegt, hatte um seinetwillen heiße Thränen vergossen zornig ballte ihre Hand den Brief zusammen. Und dann ging ihr Blick scheu über das andere Blatt, und ihr Herz schlug schneller, ihre Pulse flogen, und glühend heiß stieg ihr das Blut in die Schläfen. Und mit raschem Griff nahm sie das Licht, hob die Glasglocke ab und trat vor den Spiegel. War's ein Luftzug, war's das Zucken ihrer Hand, daß die Kerze so unruhig flackert? und züngelte? Sie starrte mit großen, angstvollen Augen in das Glas, aus das ihr völlig fremde, unheimlich erregte Gesicht. Ihre Lippen bewegten sich, den alten Spruch zu sprechen, das: Sesam.öffne dich für die Pforten der Zukunft. Aber kein Laut klang durch die Stille, und wie vor dem Erntefest zitterte wieder die Frage durch ihre Seele: .Hermann? Felix?" Da öffneten sich plötzlich ihre Augen weit in namenlosem Entsetzen. DaS Licht schwankte in ihrer Hand. Hinter ihrem Antlitz tauchte im Glas ein zweites auf. ein dämonisch berückendes Männerantlitz mit loderndem Berlangen in den dunklen Augen. Dann ein halb erstickter Schrei polternd fällt das Licht zu Boden und verlöscht. Und Felix umfängt die wankende Gestalt mit seinen Armen, willenlos ruht sie an seiner Brust, und heiße Küsse brannten auf dem zarten Gesicht. .Wo ist Fräulein Tilde?" frug Donate, als die Geschwister und Onkel Leberecht aufbrechen wollten. Ich habe das Fräulein eben nach Hause fahren müssen. Sie wollte nicht stören, und sie sagte, ihr Kopfschmerz sei noch heftiger geworden, sie sah auch gar nicht gut aus," berichte die Hausmagd. Donate schüttelte ein wenig derwundert den Kopf. 13: Man war in Ambach anfänglich ein wenig verstimmt, als der Freihofersche Landauer zwar an einigen Sonnjagmorgen durch die Straßen fuhr und vor etlichen Häusern hielt, man aber bald zu der Ueberzeugung kam, daß von 'einer ausgedehnten Visitentour des Brautpaares keine Rede sein konnte. Dafür verbreitete sich die Nachricht, daß Dr. Freygang Ambach im Frühjahr verlassen und die Leitung des K.'er Sanatoriums übernehmen werde. Ernst gab die Wahrheit dieses Gerüchtes rückhaltsloS zu. war aber so zugeknöpft, daß auch die unverfrorensten Frager wenig erfahren konnten. Umsomehr wurde Fräulein Freygang ausgeforscht, besonders interessant schien die Frage, wann die Hochzeit sein werde, aber gerade über diesen Punkt beobachtete FräuleinLena das tiefste Schweigen, einfach, weil sie darüber nichts zu sagen wußte. Ernst sowohl als auch Donate hatten ihren dringenden Fragen danach nur das gleiche abwehrende .darüber haben wir selbst noch Nicht nachgedacht" entgegen gehalten.' Das verbesserte natürlich ihreStimmung gegenüber dem Brautvaar nickt.
In den'F'reihöf kam Lena fast nie mehr. Man sah sich nur noch bei OnZ'1 Leberecht, für den Lena ganz auffallend lebhafte Sympathien an den Tag legte. Sie war fast täglicherGast in dem trauten Heim des alten Herrn,
keineswegs zur besonderen Freude Tildens. Onkel Leberecht hatte die Tage zwische.i den Weihnachtsfeierlichkeiten und dem Neujahr in Dresden bei Hermann verbracht. Das Brautpaar hatte ihn nicht begleiten können, da Ernst gerade in dieser Zeit außerordentlich beschäftigt war. und Tilde hatte sogar mit einer gewissen Heftigkeit sich geweigert, mit nach Dresden zu reisen. Als der alte Herr mit einer heftigen Grippe zurückkehrte, pflegte ihn das junge Mädchen mit einer so ängstlichen, gewissenhaften Sorgfalt und Hingebung, deren Donate das leichtlebige, oberflächliche Geschöpf nicht für fähig gehalten hätte. Onkel Leberecht aber schüttelte den Kopf, wenn er das sonst wunderbar lebhaft, oft ausgelassen lustige Mädchen beobachtete. Tilde konnte stundenlang, still die gefalteten Hände im Schooße, mit seltsam starren Augen vor sich hinträumen. Die sonst so leichten, graziösen Bewegungen waren langsam und müde, gleichsam wie gehemmt durch emen schweren Gedankengang. der sich hmter der lichten Stirn hinzog. Von Hermann sprach der alte Herr nicht mehr mit ihr. Er hatte ihr bei seiner Ruckkehr, begluckt noch von den Tagen, die er mit dem jungen Mann verlebt, lebhaft von ihm erzählt. Und weißt Du, was der Schwerenöther heimlich machte? Eine Flora habe ich entdeckt, bereits in Gips gegössen, em ganz entzückendes Kopfchen und natürlich trägt es die Züge aber Kind, was ist Dir denn?" Tilde war aufgesprungen. Die Hände weit vorgespreizt wie zur Abwehr, mit entsetzten Augen zu ihm hinüberstarrend, rief sie heiser: Hör' auf. Onkel hör' auf!" Dann fank sie m sich zusammenschauernd auf den Stuhl zurück. Du bist krank. Kmd. Ich werde mit Ernst sprechen," sagte der alteHerr auf's Tiefste besorgt. Aber sse bat so aufgeregt, so leidenschaftlich, er möge es nicht thun, daß n. um ste zu beruhigen, lyr das Versprechen gab. dem Arzt nichts zu fa gen, aber sie müsse vernünftig fein. Und sie war ganz vernünftig, d. h. sie ging jeden Mittag, spazieren. Mit einer gewissen Hast eilte sie in den tief eingeschnittenen Schlittenfurchen des Feldweges hin, am Wolssteich vorbei. Nach emem sehr reichlichen Schneefall hatte der Januar uu-.eist schöne frostklare Tage gebraazt. Auf dem Wolfsteich kreischten die Eissägen. Am Ufer standen in langer Reihe die Ochsengeschirre des Freihofes, und Tilde nickte den Knechten, die die quadratischen Blöcke m die Kastenschlitten schichteten, emen fluchtigen Gruß zu. Dann stieg sie mühsam den schmalen Fahrweg im Walde bergan, sorgsam den Fuß in die ausgetretenen Stapfen setzend. Zwischen dem weiß schimmernden Geäst lugte der blaue Himmel herein, und die Sonne spann einzelne blasse Goldfäden m die märchenhaft schöne Winterwelt und ihre heimliche Stille. Das junge Mädchen athmete tief auf und trank die reine kalte Winterluft. Aber ihr Auge drang suchend vorwärts, bis sie auf der kleinen Waldlichtung - eine dunkle Männergestalt entdeckte, die d';e Arme nach ihr ausbreitete. Und sie flog in diese Arme, schmiegte sich fest an seine Brust und duldete die heißen Küsse. Aber dann kam jedesmal auch die bange Frage von ihren Lippen: .Felix, wann sprichst Du mit dem Vater?" Und jedesmal hörte sie dieselben Entschuldigungen. Vertröstungen, dieselben Liebesbetheuerungen, die sie beruhigen sollten, und sie redete sich selbst ein. daß sie beruhigt sei. daß sie feinen Versprechungen glaube. Oft schaute sie aber auch vergeblich aus. Und dann schritt sie den Berg zurück, müde, mit gesenktem Haupt, als trage sie eine schwere Last, und durch die braunen Augensterne irrte eine wahnsinnige Angst. (Fortsetzung folgt.) Pascal. Von Charles de St. Adresse. In dem Flecken La Ginouze. zwlfchen Toulon und LaGarde. steht das kleine, aus weißen Kalksteinen erbaute Häuschen des Hirten Pascal, meines alten Freundes, den ich schon kenne, so lange ich denken kann, und der mich schon als ganz kleinen Knirps auf seincn Knieen geschaukelt hat. Eine Heerde hatte er freilich schon lange nicht mehr,. was hätte er auch damit anfangen sollen? Er war ja alt und gebrechlich, daß er sie doch nicht mehr hätte auf die Weide führen können. Nur sein Hund war ihm noch übrig geblieben, der jetzt, beinahe eben so alt wie sein Herr, den größten Theil des Tages in der Sonne laa und der wohlverdienten Ruhe vfleate. und eine Schalmei, auf der Pascal Abends, un.e?i c ... i ... . ...et ier oem gilyernoen rnenyimmei aus der Bank vor seinem Häuschen sitzend, musizirte. Die alte. , verhöhnte Schalmei, über die unsere modernen Musiker so gerne spotten, war gar nicht wieder zu erkennen, wenn er sie blies. Aber er verstand es eben auch, darauf zu spielen, wie es nur unsere Großvater konnten und die uralten Weisen, die er wußte, stammten noch von den Troubadours der alten französischen Könige. Wie aerne lauschte ich diesen Melodien; eitel Sonnenschein und Liebeslust umgab einen, wenn man sie hörte. Gewiß, künstlerisch waren sie wohl kaum, aber so frisch und zart und gerade in ihrer Einfachheit so zu Herzen sprechend, daß selbst die Läge! ihren Schlaf unterbrochen und die Cykaden aufhörten, zu zirpen, um besser horchen zu können. - ...
In seinen jungen fahren war Pas
cal der schönste Bursch in der ganzen Gegend gewesen. Seine schwarzenHaare paßten so gut zu seinem frischen, von der Sonne braun gebrannten Gesicht, und wenn er mit seinen lachenden. dunklen Augen, pfeifend und sein kleines Bärten streichend, durch die Straßen ging, sahen ihm alle Mädchen nach. Ei. loelch' hübscher Bursch. Jeanette!" Was. Du kennst Pascal, den sch'önen Hirten, nicht?" Oft hörte Pascal solche Worte, aber stolz ging er vorüber, denn er mißbrauchte seine Sckönheit nicht. Er konnte sie ja doch nicht Alle lieben und ehrlich, wie er war. wollte er auch keine betrügen. Manch' schönes Augenpaar weinte deshalb bittere Thränen darüber, daß er, unnahbar, über Alle hinwegsah, als ob lein heißes südländisches Blut in seinen Adern flösse. Niemand, wußte, daß Pascal ja schon eine Liebste hatte. Oh. natürlich hatte Pascal eine Liebste, und wahrhaftig er hatte nicht schlecht gewählt! Eine hübsche kleine Brünette von 18 Jahren, mit Haaren wie eine Madonna. Augen, die wie Sterne glänzten. und einer Haut, so zart und rosig wie ein in der Sonne reifender Pfirssck: die Tochter eines Pferdezüchters von Camargue. Sie war PaScal in aller Form versvrochen. aber man wollte mit der Hochzeit noch warten, bis Camille 20 Jahre alt wäre. Mittlerweile kam er alle Monate einmal zu Besuch und verbrachte emen Tag bei ihr und ihren Eltern. Was waren das immer für herrliche Tage gewesen! Jeden Monat war die Liebe Pascals zu Camille größer geworden und jeden Monat wuchs auch die ZuNeigung Camilles zu ihrem Pascal. Auf dem Markte in Beaucaire hatten sie sich kennen gelernt. Pascal war dort, um Schafe zu kaufen und Camille ging mit ihrem Vater, der gleichfalls Geschäfte zu besorgen hatte, in der kleidsamen Tracht, wie sie die Bewohnerinnen desRhonedeltas noch Heute allgemein tragen, durch die Leute, in dem Ausschnitt ihres Mieders ein kleines Sträußchen Feldblumen, so 'frisch und duftig, wie sie selbst. Wie sie so dahinschritt im Glänze ihrer jugendlichen Schönheit, wandte sich manch' Männerauge mit Bewunderunq nach ihr, aber keiner wagte es, sich ihr zu nähern; der Hauch reinerJungfräulichkeit. der über ihr lag, hielt sie Alle zurück. Nachmittags wurde eine Blumenschiacht arrangirt und dabei sahen sich Pascal und Camille zum ersten Mal. Er ging vorüber, lachend Blumen und Confect nach den hübschen Mädchen werfend. Als Camille an ihm vorbei kam. schleuderte .er auch ihr ein Sträußchen zu. War es nun, daß er ungeschickt geworfen und ihr wehe gethan hatte, oder war es etwas Anderes. das die Kleine veranlaßte, heftig erröthend zusammenzufahren? Wer weiß es zu sagen? Sicher ist nur, daß Pascal näher trat, seiner Ungeschicklichkeit wegen mit bebender Stimme um Verzeihung bat und daß dann auch gleich Alles vergessen war und Camille ihm gerne verzieh. Abends tanzten sie zusammen und als sie sich von einander verabschiedeten. war es mit einem .Auf Wiedersehen." Sie waren schon verlobt. Die Hochzeit stand vor der Thüre; im nächsten Monat erreichte Camille ihr zwanzigstes Jahr und an dem gleichen Tage sollte auch das Fest statt finden. Da traf es'sichdab' in'Vaux große Festlichkeiten stattfanden. PariserDamett vom Hof hatten einen Wettstreit in Poesie. Tanz und Musik veranstaltet. ein weibliches Preisgericht sollt, über die Leistungen urtheilen und die feurigsten Dichter, die schönsten Tänze? und die besten Schalmeibläser mit Blumenkränzen und Ehrengeschenken belohnen. Camille und Pascal waren mit ihren Familien ebenfalls nach Baux gekommen. Pascal wollte mit um den Musikpreis kämpfen. Er spielte so wunderbar, daß, als er mit seinem Vortrag fertig war, der Beifall keine Grenzen kannte und die Damen, hingerissen von seinem Spiel, ihm ihre Handschuhe, ihre Blumen und ihre Fächer zuwarfen; und selbst die Männer konnten nicht anders, als seiner Meisterschaft Bewunderung zollen. ' Und auch Camille, voll Stolz und Freude über den Triumph ihres Geliebten, klatschte erregt Beifall. Bei der Vertheilung der Preis, bat eine der Richterinnen, berauscht von seinem Spiel, Pascal küssen zu dür fen. und zum eisten Mal empfand er Zuneigung für ein anderes Weib, ein Gefühl, das er seither nur Camille bewahrt hatte. Arme Camille. warum bist Du mit Deinem Pascal nach Baux gekommen? Dein zwanzigstes Jahr. daS Dir daS höchste. Glück bringen sollte, hast Du nun reicht und Dein Bräutigam ha! 5ich schnöde verlassen. Und was wird aus ihm? Ihm. der jetzt, berückt durch den Kuß des schönen Weibes, in den Pariser SalonS vielleicht eine lächerlicke Rolle spielt? Denn die Schönheit des Landes ist nicht gleich iener der Stadt und die Musik, die in der Provinz entzückt, wird in Paris häufia belächelt. 5 " Fe)lt Such Lebenskraft in irgend einem Theil eure SvstemS. oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben was mir am Veistm half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch ftei daS Recept eines einfachen HauSmittelS, das mich rettete. .Verschiebt nicht auf Woraen, was ihr heute thun sollt. " Schreibt unter veischluß einer Brief narke für Rück-Antwort an Thomai vuittt. L. O, 764, Lalna oo Uq.
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H. C. POMEROY, gegenüber der Und man hat ihn belächelt und Pascal ist mit gebrochenem Herzen nach La Ginouze zurückgekommen. Weshalb hat er nicht auf seine Camille gehört? Weshalb hat er sich von der salschen Sirene umgarnen lassen, die ihn als sie ihrer Leidenschaft zu ihm überdrüssig war. von sich stieß und für die Thränen, die er zu ihren Füßen vergoß. nichts als ein spöttisches Lächeln hatte? Jetzt, von der Einen verschmäht, fühlt er sich auch der Anderen nicht mehr würdig. Er wagt es nicht, Camille wiederzusehen, so sehr sein blutendes Herz sich auch darnach sehnt. !Er hat sie. die Reine, Edle, ja betrogen! Lanae. lange Jahre wohnte Pascal in seinem Dorf und weidete seineHeerden. Lange, lange lebte auch Camille in Camargue und leitete das Hauswesen ihres Vaters. Beide blieben unvermählt. Ihr Leben war zerstört. Als sie sich endlich einmal wiedersahen. waren sie Beide alt. sehr alt ge worden .... Sie erzählten sich von ihrem Leben. Warum war Pascal denn nicht gekommen, von seiner Camille Verzeihung zu erflehen? Wie gerne wäre sie gewährt worden . . . Liebe verzeiht ja Alles. Man geht so oft am Glück vorüber und r"H es nicht. 55 Wie sedesmal, wenn mich meineReisen in jene Gegend führen, scheute ich auch dieses Jahr den kleinen Umweg nicht, um meinem alten Freund Pascal die Hand zu schütteln. Ich traf ihn nicht mehr .... er war todt. Er war gestorben eines Abends, als er. wie gewöhnlich, auf der Bank vor seinem Häuschen sitzend, die Schalmei blies. Plötzlich hat ihn der Tod hinweggenommen; er war geschieden in Frieden, ohne Kampf; sein letztes Wort war gewesen: Camille, aus Wiedersehen!" Awei Tage später war ein schwarzaeränderter Brief für ihn angekommen. Man öffnete ihn .... es war dieNachricht von Camilles Tod. Am gleichen Abend, wie er, war auch sie gestorben, gerade als sie unter der Thür saß. wie verzückt auf Etwas hörchend. das kein anderes Ohr als das ihrige vernahm. Das Lied von Baux" kam es über ihre Lippen, dann neigte sich ihr Haupt, und plötzlich hatte auch sie der Tod entführt. Friedlich war sie hinübergeschlummert, um mit ihremPascal zusammen in's Reich der Seligen zu wandern. Der Tod hatte sie vereint. Reingefallen. Alfred: Son derbar, lieber Freund; so oft ich Dich zur Kneipe abholen will, läßt mir Deine Frau sagen. Tu wärest nicht an wesend. Das letzte Mal hab' ich Dich aber ganz deutlich stehen sehen. Hein rich: So wo denn? Alfred: Unter'm Pantoffel! Malitiöö. Zofe (zum Bräutigam ihrer Herrin): Gnädiger Herr verlassen uns heute so zeitlich!" Herr: Das Fräulein ist verdrießlich eS hat Zahnschmerzen." Zofe: O, daS sagt sie nur so, damit Sie glauben sollen, ihre Zähne seien echt!" AuS einem Nortrage. Docent: Den Ausdruck gemischte Ge fühle" kann ich Ihnen, meine Herren, nur wie folgt erklären: Denken Sie sich, der Geldbriefträger und Ihr Schneider klopfen gleichzeitig an Ihre Thüre!" Gerade darum. Chef: Herr Kassirer. Sie ließen den Schtüs sei an der Kasse stecken." Kassirer: Ist ohnehin nichts dan!" Chef: Gerade deswegen darf der Schlüssel nickt daran bleiben." JACOB BQS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. RKein J JohanniSberaer. Steinberger Kabinet. yv . ( Rüdesheimer Berg. - UetNe. Malkobrunner lese, Mosel- j Bastler Doktor. yy 1 Erdner Trevpcben. WZm. ( JosephöhSsn AuSlele. ' Absolute Reinheit wird garantirt. 35 87 Süd Selnwnrs Ltr. Tel. 1669. JHeovor Mewp Abstracter of Titles, Ecke Market und Pennsylvania Ett The Lemcke, Suite 229, eine Treppe hoch. Telephon 1760 Indianapolis. inSRUANN LINKE, 197 Süd rkeridi etraZe.. Deutscher Messerscht!cd, 5!a l V. mm . . CA.m4VW i I Ww KC URV Stl CJxiltlt tS ttn79'
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