Indiana Tribüne, Volume 19, Number 350, Indianapolis, Marion County, 4 September 1896 — Page 1

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dZSL ( vuvi r;. h rilfif rfffemiai ii Ifc vin ----i-i " t 1. .u..Lf 9am( m U I . 0ei8 mögen icpuuiuuui ly, iiuuvuu jjrin oaoen sie 01c mmi. v U kratisch, daS heißt für Bryan sollten sie nicht stimmen. Die Aenderung der Goldwährung wird von all denen als ein HeilMittel für die sozialen Gebrechen vorgeschlagen, welche entweder diese Gebrechen gar nicht heilen wollen, oder zu feige find, ein wirkliche Heilmittel vorzuschlagen, denn daS wäre zu radikal. Wie kommt eS denn, daß so Viele, welche die Idee der Silber-Freiprägung belächelten, als sie nur von den Populisten vorgetragen wurde, sich jttzt dafür begeistern, weil die Demokraten sie aufgenommen haben ? Ist sie dadurch besser oder richtiger geworden ? Zeigt der Umstand nicht vielmehr, daß diese Leute niemals für sich selber denken. Wenn wir wüßten, daß bei einer Kritik der eben stattgefunden! Convention und der bei derselben angenommenen Platsorm unsere Motive und jedeS unserer Worte genau derstanden würden und daß keine Mißdeutung entstehen könnte, dann würden wir diese Kritik vornehmen. Wie die Dinge liegen halten wir eS jedoch für besser, damit bis zu gelegenerer Zeit zu warten. Für den Augenblick ist auch alles dieS praktisch gleichziltig, denn es handelt sich zunächst darum, dem Silberschwindel den Todesstoß zu versetzen. Nur so viel wollen wir sagen, daß wenn man die Chicagoe? und die Jndianapoliser Platform mit einander vergleicht, man nicht mehr begreift, wie zwei so grundverschiedene Elemente in einer Partei vereinigt sein konnten und ebensowenig wäre zu begreifen, wie diese beiden Elmente wieder vereinigen könnten. Es st freilich nicht zu vergessen, daß in der amerikanischen Politik häusig da? Unbegreifliche geschieht, theilweise auS Korruption, theilweise auS Unwissenheit. Hinzufügen wollen wir noch, daß wir heute mehr als je aufs Tiefste bedauern, daß der Chicagoer Flügel der Demokraten sich zum Silberwahn bekannte und daß wir ihn deshalb bekämpfen müssen, denn der wirthschaftliche Ruin des Volkes muß verhindert werden, komme sonst was da wolle. Ist denn der Unsinn, daß eS bloß des Stempels der Regierung bedarf. um Geld zu machen, oder daß eö der Stempel der Regierung ist, welcher Werth verleiht, gar nicht todt zu machen ? Ist denn wirklich kein Unsinn zu groß, um nicht Gläubige zu finden? Wir haben kürzlich, um zu zeigen, wie unsinnig diese Behauptung ist, auf das Beispiel Rußlands hingewiesen, da wieder einen großen Pump anlegen will, und daS doch gewiß nicht so dumm wäre, Geld gegen so große Zinsen zu borgen, wenn weiter nichts nöthig wäre, a!S den Regierungsstempel aufzudrücken, um Geld zu machen. Man könnte uns einwenden, daß Rußland ex. . w.: f .(. fxi.j.. et: (tn Staat Mit sehr schlechter Zzlnanz f f . Qmm tÄ kl. i iuyc jivui. ifui wie )iuuujiuyc eines Staates nichts mit jener falschen Behauptung zu thu, aber um auch diesen Punkt zu widerlegen, wollen wir ein anderes Land als Beispiel an führen, das deutsche Reich. ES giebt rthl VA.tM A.M M M M AflM M A wvi iuum (iii vc in tfviiuii w her steht als das deutsche Reich. Seit s,:,. Krünn Kit , Vmn af ' " r " ' Pumv anaeleat. 5000 Millionen iu.:i üiWUtw vniHCCIU OJUülUUnu AUUtlC IUUI " Frankreich in 1871 und als diese alle c , waren, fing das Reich an zu borgen, w w U V vup ip jigi ymunaj eine quzvenVfi . l.Li .f.-.-icx ri...v. last von weit über tausend oder vielleicht zwei tausend Millionen Pkark

Z6447sglund somit eine ganz enorme Zinsen-

f-st CA A.f.K.M I. .4 a. ! iui uuyuuwui yui. ja, lyarum hat denn das mächtige deutscke , liACica niti imnuiiiDcnqigcö l.oer m.!x u : x. 4 : v - . ic SkprSgt oder Papiergeld gedruckt? An.n - . Warum yai es iau cttn 1872 den weitaus größten Theil seine Silber geldes eingezogen und das Silber mi i Verlust verkaust? Hat man denn i Deutsöland keine Staatsmänner und Finanzmänner? Würde sich denn ein so mächtiges Reich wie daS deutsch ... , ..x a;r.? r" " gU.sburben, wenn es blop daraus an käme zu prägen pder zu drucken ? 3a I ließen sich nicht dieselben Fragen in

Bezug aus alle anderen Staaten stellen ? Denn sie haben alle Schulden. Sollte eö unter allen Staaten Europa

mit tausendjähriger Erfahrung nicht einen geben, der nicht schon daS billige - und viMMfv ------- i 1

infslrfi Mitte! DeS StemveiNS.in kttuna fitft (McncralS ytuflet von

und Druckes erfunden hätte, wenn daö Mittel wirklich etwas taugte ? Ist nicht vielmehr anzunehmen, daß wenn Staaten wie England, Frankreich und Deutsckland kein Papiergeld ausgeben, sondern die ihren großen Nationalbanken, der Bank von England, der Bank von Frankreich und der deutschen Reichöbank überlassen, welche Privat nstitute sind, sie ihre guten Gründe dafür haben ? Ja,-man überlege sich eö doch einmal. Wenn der Staat so mir mchtö, dir nichts, durch Stempeln und Drucken Geld machen kann, was brauchte? dann die Bürger mit Steuern zu quälen, wozu bräuchte dann das große deutche Reich selbst die armen Dienstmädchen und Arbeiter zur Besteuerung heranzuziehen ? Bedarf eS denn wirklich so vieler Erklärung, um die Trugschlüsse der Sllberleute zu begreifen ? MWMM. Inland. Wetterbericht. WärmereS, schönes Wetter, heute Nacht und Samstag. Gestrige Tempeatur: Mozimum 70 Grad, Minimum 52 Grad. Reaenfall 0 19. Schissel'SWassertemperatur76 Grad Miliz gegen d,e Hungernden. Ealumet, Mich., 3. Sept. Die Lage der durch die große Feueröbrunst heimgesuchten Bewohner von Ontonagon ist eine so elende, daß sie als an Barbarismus grenzend bezeichnet werden muß. Die Nahrungsmittel, die zur .Verfügung stehen, reichen be Weitem nicht zu und die Stärkeren drängen bei der Vertheilung der Lebenömittel die Schwächeren zurück, denen so kein anderes Schicksal a'.s daö des VerhungerrS winkt. Die Behörden erweisen sich als vollständig unähig, geeignete Maßregeln zu ergreien. um eine Wendung zum Besseren u bewirken. AlleS waS man that, war, gestern einen Theil der Kompagnie deS 6. Regiments nach dem geuer-Distrikt zu chicken, um durch die Soldaten die unzureichenden Vorräthe schützen zu lasen. Man wandte sich an Gouvernör Rich. Derselbe sagt, er wolle, wenn nöthig, die ganze Miliz deS oberen Theils des Staates mobil machen und jedem Soldaten 20 Kugeln geben. damit die Ordnung aufrecht erhalten würde. Besser wäre eS, für mehr Lebenömittel und bessere Vertheilung derselben zu sorgen. Spanis che Truppe dern i ch t e t. Key West, Fla., 3 Septbr. Am ehten Donnerstag haben, wie gemeldet wird, in der Nahe von Bahamo 400 Kubaner eine Kompagnie spanischer Truppen, 150 Mann stark, überfallen und total vernichtet. Die Cubaner gehörten zu SZabi'S Abtheilung. Die spanische Garnison war seit mehreren Wochen von den Insurgenten in Bayamo eingeschlossen gewesen, die LebenSmittel gingen zu Ende und der spanische Kommandant beV i naazrlcyllgle einen Borge egken in Santiago de Euba, daß er sich zu ergeben gezwungen sei,' wenn nicht bald Hülfe käme. Llhte Woche wurden LebenSmittel nach Bayamo ab gesandt und der Kommandant daselbst angewiesen, dem Proviantzug eine Be deckunL entgegenzuschicken. Kapitän Joseph E. Perez mit 160 auSgewahl ten Leuten wurde für diesen Zweck auö ersehen. Am Donnerstag Mittag, gerade als die Spanier ihr Mittagessen einnahmen, wurden sie von den 400 Eubanern überfallen, die keinen Pardon gaben. Ein einziger Spanier, der für todt liegen blich, qber im Stande war, nach Bayamo zurückzukehren, über brachte die Nachricht von der Vernich tung der Truppe. In der Zwischenzeit, hajte Ual bey Prokiantzug überfallen und erbeutete 200.000 Patronen und 500 Gewehre ! sowie Provifionen, Kleidungsstücke unf Medikamente.

Indianapolis, Zndiana Freitag, öen 4. September 1896

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Li'Hung-Tshang in der Stadt der Bruderliebe. m 4. r n d . r Philadelphia, 3. September, Li Hung Tshang reiste heute Morgen um 8 Uhr über die Pennsylvania Bahn . - . , I wn,w,- 0 - i Vtm otl nach .Philadelphia ab und . " J: k traf um 10:25 hur ein. Auf dem Zuge stellte er Herrn Frank Thompson, Vice - Präsident der Pa. Eisenbahn, diele Frage über die Bevölkerung von Pennsylvania und Philadelphia, die Steuern, welche die Bahn bezahle und über die geschäftliche Leitung derselben. In Philadelphia hatte sich eine große Menschenmasse versammelt, um den berühmten Gast zu sehen. Der Mayor der Stadt und daß EmpfangS-Com-mittee begrüßten den Vice-König am Bahnhofe. Eine Musikkapelle spielte Star Spangled Banner" und die Volksmenge schrie. Vier große Polizisten trugen den Stuhl Li'S zu einer von vier weißen Pferden gezogenen Kutsche und die Prozession zog den Broadway hinunter zur Chestnut Straße und dann zur Independence Hall, wo zuerst angehalten wurde - Ausland. Flunkereien vom ZarenBesuch. 'Wien, 3. Sept. Offiziös wird angedeutet, daß der junge Zar von der Menschenscheu seines Vaters noch nicht angekränkelt ist. Am Freitag begab er sich so behauptet die o'siziöse Presse nach der Rückkehr vom Iagdausfiug nach Lalnz, in Civil gekleidet und nur von seinem General-Adjutanten Fürsten Dolgurucki begleitet, nach der Spe-zial-Auöstellung Venedig in Wien." Er ließ sich sogar einen mit Bier ge üllten Humven kredenzen und trat dann die Rückfahrt nach der Hosburg in et nem einfachen Fiaker an. . Diese offiziösen Ziren-Preßdienfte finden jedoch wenig Glauben, da gleichzeitig aus Berlin gemeldet wird :. Der Chef der preußischen politischen Polizei wird mit 130 auserlesenen Leuten während der Zusammenkunft deS russischen und deutschen Kaisers in Schlesien den besonderen Wachdienst übernehmen; 30 sind sür den deutschen und 100 für den russischen Kaiser bestimmt. Außerdem wird auS Petersbürg eine Schaar Geheimdienstbeamten eintreffen. - SchisfsNachrichten Angekommen in : New Aork: Werkendam" von Rotterdam. Liverpool: Belgenland" von Philadelphia. Bremerhaven; Spree" von New Jork via Southampton. Neapel! Julda" von New Aork. P l y m o u t h : Columbia" von New Aork. QueenStovn: Lucania" von New Jork nach Liverpool. Allerlei. Durch dielünasten GrenzVermessungen sind die reichsten Goldsandlaaer von Alaska in britischen Besitz übergegangen, da das umstrittene Gebiet als zu Canada gehörig erklärt worden ist. Es ist von drei bis acht Meilen breit und umfaßt die reir mr tV . cyen ag an izziacier- uno yjami Creeks. welche bisher zumTerritorium Alaska gerechnet wurden. Die amerirv k . " t.. Tl W I f i lanisaze zevonerung oer segenv ii über diesen Ausfall der Angelegenheit um so ungehaltener, als die bezuqlichen Vermessungsaroeiten angevlich ganz und gar von einem britischen Ingenieur ohne Hinzuziehung eines Vertreters der amerikanischen Negttrung überlassen sejn sollen. U n t e ! . den jüngst .beim Staatsdepartement zu Washington eingelaufenen Consularberichten ist auch ein solcher über die Anwendung des Tectoriums" in Eurosa, resp, eine Sammlung .nehrerer Berichte hierüber.,' Das Tectorium besteht aus galvanisirtem dünnem Eisen, welches mit einer aelatinartiaen Substanz überzogen und durchscheinend ist. Dasselbe laßt sich, wie seine FabncaN' ten behaupten, bieaen. cbne zu brechen ist zäh und geschmeidig zu gleich, wird nickt durch die Sonnenstrahlen rweicht und ist nicht lösbar. Auch wird es nickt durch starke Kälte beeinträch tigt. Es soll sich u. A, cüi zu DachDeckungen t'iünin und sich in einer Menge Fälle anstatt Glas verwende lassen, vor welchem es die Stärke und Dauerhaftigkeit voraus hat.. Seine Herstellung soll sehr billig lein. Bis iefet ist is übrigens erst in kleinen 51018' rjcipstellt teotben,-'

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ifkkm.ii(ui vuu vvtuiiil Ultu ftflstrf Der in Guaiarb und ilw 8 u JW Umti angerichtete Schaden wird auf über 2 Millionen Gulden geschätzt. 03 A 1 VM t V Jfc A V 0s) A A M . usuwaviu wuiuc ciu ki uiiciiaua iu. cjwe Personen sprangen von dem au der! . r t ,vv rfrii am hiJk fm.L-.-. Fahrt befindlichen Zuge ab. In Szalubina brach während des Sturmes ein Brand aus, der 41 Häuser einäscherte. In Dunasöldvar wurden durch den Einsturz einer Scheune viele Schaf- und sechs Manschen erschlagen. In Solt rissen die Fluthen mehrer.e Häuser mit und stürbe der ttirchthur ein. FürstBismarckliebteö bekanntlich zuweilen, in Vergleichen seme Ansicht über politische und unpolitische Dinge der Welt kund zu thun. Ein hübsches Pröbchen davon wird aus Dundee in Schottland mitgetheilt. Dort lebt ein Herr Oailov. den die Aeußerung, die Bismarck kürzlich ge genüber einem Journalisten that, daß er namlkch an Kreta wenrger Interesse yabe als an dem kleinsten Winkel in seinem Garten, auf's Tiefste erschütterte. In dieser Gemüthsbewegung letzle Nch Herr Ogiloy hm und schrieb an den Alt-Reichskanzler einen Brief, in welchem er diesem unter Berufung auf sein Christenthum und seine Humanität beschwor, ihm, Herrn Ogiloy.' die Gründe mitzutheilen, weshalb er die unglücklichen Kreter so hart und unglimpflich behandelt habe. Worauf er;; : ? . . x r.x. c: fi. . j"uiu iu uccmc.crin ogiloy in einem freundlichen Schreiben auf die Epistel St. Pauli an Titum Capitel 1. Vers 12 und 13, zu verweisen. Dort aber heißt es Vers 12: .Es hat einer aus ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: die Kreter sind immer Lüaner. böse Thiere und faule Bäuche; unv Äers 13: Dies Zeugniß ist wahr. Um der Sache willen strafe sie scharf. auf daß sie gesund seien im GlMbcn." Ob 5err 5Vnhrti iekt berukiat ist? Hiesiges. Polizeigericht. Louisa Smith, hatte wieder einmal einen Schwipps und ihre verglasten, stieren Augen ließen einen ungeheuren Kater wittern. $5 Strafe, $10 Ge. richtökosten und 30 Tage Arbeitshaus, macht zusammen 45 Tage für ihre Sünden. Andrew Johnson, welcher sein Mädchen verhauen und dadurch ihren schöen Theil im Gesicht, die Augen, etwas gefärbt hatte, mußte $5 blechen. Fünf Zechbrüder wurden inS ArbeitöhauS tranSportirt. i. m Der kleine Stavtherolv. ES ging ihm wie unser Leib- und Hofpoet Wm. Busch so treffend sagt : Und stand eineS MorgenS'da, Als ein Vater und Papa." 3n einer deutsch. Sndischen Zeitung würde es etwa heißen : - Durch die unerwartete Geburt eines prachtigen JungenS wurden freudig überrascht, Herr Richard Berent uad Frau Johanna, geb. Geiger." Wir gratuliren besten?, auch den Großeltern. m . Neue Klagen. Geo. A. Richards gegen Marshall & Johnston. Rechnungöklage für geleferte Waaren für $300. The Mutual Home & SavingS Ass. gegen Olval D. CoSler u. A.' Hypohekenklage für $1200. tXT Polizist Weible erhielt gekern vom Polizeirichter C05 einen Rüssel. Er hatte Mittwoch Nacht einen Mann Namenö W. Clark wegen Trunkenheit verhaftet. DaS Zeugenverhör ergab, daß Clark nicht betrunken war und daß Weible seinen Knüppel in ungerechtfertigter Weise benutzte. Mucho'ö Cigarrenladen beSudet sich in No. 199 OK Washington Str. JameS Rogers, ein Negerjunge von Richmond, Va., der zur Konvention hierhkrkam, um Zeitungen zu verkaufen und Stiesel zu wichsen, wurde schnell mit. der hiesigen Zunft bekannt und nahm auch gestern Abend an einem "crap" Spiel theil, das in einem Holzhof an Georgia Str. und Capital Ave. arrangirt wurde. Er gerieth dabei in Streit mit einem anderen Jungen. Sin Wort gab daö andere und auf einmal zog sein Gegner ein Taschenmesser und brachte ihm ein: tiefe Schnittwunde am Hals bei. Die Stadtmdulanz brachte Rogerö nach lern Stadthospital, wo die Wunde zu genäht wurde. Der Thäter ist noch Nicht verhastet. Rogers kannte den selben nicht.

Veitstanz. iSin Arzt verschreibt Dr. 37W,6' Nestorative Nervine. r. MilrS Mediral Co.. Eikhart. Ind. : Meine Tochter Mattie. ! Jahre alt. wurde letztet Frühjahr vom Veitstanz und Nervöfttat tksalle. Ihre ganze rechte Seite war g.efiil,llo und bewahe gelähmt. Wir unsiütirnn eineu Arzt nnd dies

Tl' ' r in MAM?M & tfmkiBwm w m 6 verschrieb Dr. MUeS' Reftorative Nerdine. Sie nahm drei Flaschen, ehe wir irgend welche bestimmte Zeichen von Besserung wahrnahmen, aber dann besserte sich ihr Zustand sehr schnell und meiner Ansicht nach ist sie jeht völlig hergestellt. Sie hat neun Flasche Nervwe eingenommen, aber sonst keine Medicin irgend welch Art. nor, Ind.. S. Jan. 1895. H. 28. Hoftetter. erzte verschreiben Tr. MckS' HeUmittel, weil sie bekannt sind al? da! Ergebniß langjähriger Prazik und Erfahrungen eine der glänzendsten Mitglieder ihre? Ctandei. und von erfahrenen Chemikern genau ach den in seiner PrariS gebrauchten Vorschriften deS Dr. Mile zusammengestellt sind. Zu baben bei allen Apothekern. Schreibe Sie vm Dr. Mile' Buch über das Her, und du Nenxa. vr. ililes Medieal Co., Elfciaart, Ind. Dr. Mileö' Heilmittel machen gesund. Postinspektor W. T. Fletcher von hier, nahm die erste Verbaftung unter der neuen Regel vor, daß Eisen bahnbedienstete keine Privatbörse aus den Eisenbahnen schicken dürfen, wie daö big jetzt der all war. S. A Stalcup, ein Eisenbahntelegraphist der Wheeling ä? Lake Erie R R in Masfilon, O , schickte an alle Stationsvorsteherund Gepäckmeister einen Brief, in welchem er ihnen mittheilte, daß ihm sein Fahrrad gestohlen wurde und sie ersuchte für dasselbe Umschau zu halten. Fletcher hörte davon und derhaftete Stalcup. der von einem Bundescommissär unter D100 Bürgschaft den Großgescöworenen zugewiesen wurde. Wegen jede einzelnen Briefe? kann eine seperate Klage erhoben werden. Die auf da Veraeken aelekte , ' if - -i U 0 Strafe beträgt 550 in jedem einzelnen Fall. Wenn ihr ein auteö Mittel hTben wollt Euer Blut zu reinigen die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S VarjapanUa. Gebraucht uun Hood'S. H o o d'S P i l l e n heilen Brechren. Kopfschmerzen auö dem Magen und Unberdaulichkeit. Vor einigen Tagen war der Gaödruck in West Indianapolis sehr schwach und da die Bürger nicht noch einmal einen Winter von der vorjährigen Sorte durchmachen wollen, so hielt der dortige Stadtrath schleunigst eine Sihung mit zwei Vertretern der Keystone GaS Co , welche den StadtVätern eine große Menge Gas für den kommenden Winter versprachen, da die neue Company dasselbe von allernächster Nähe auS der Umzegend von Broad R'pple nach West Indianapolis führen kann. Man leitete die nöthigen Schritte für einen gegenseitigen Kontrakt ein. Attornev Stevenson theilte mit, daß er nach genauer Erkundigung zu der Ueberzeugung gekommen wäre, daß der neuen Company da Recht für die Benutzung der Straßen nicht streitig gemacht werden könne. Haughville hat der neuen Company gleichfalls l?.rlaubniß zum Legen der Röhren gegeben. Der New York Store. (Etablirt 1853.) )hre lvahl von irgend einer Blouse (8!i1rt Waist) auS unserem ganzen Lager mit Ausnahme derer mit dunklem Gruud für Bedenken Sie irgend eine unserer Blousen. 3m zweiten Stock. tUiust Wh

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