Indiana Tribüne, Volume 19, Number 349, Indianapolis, Marion County, 3 September 1896 — Page 2

Znswna Tribüne.

Erscheint Täglich rud SonntagS. Die tägliche, TridSne- kostet durch den Trlger 1 Cent per Woche, die eonntaa9.Xrsofinc"g itntl per Woche. Seide usa 15 entS $Ui 5 Cents her IRanat. Per Post außerhalb lt tadt ,ngeschit in Vorabe,ahlng V p, Hr. "ti 18 eüd Alabama etraße. e - anapoliS, Ind., 3. Sept'br 1896. yäsldentschafts.GeschäftlicheS. Genvärtig interessiren sich wieder Viele für die Frage, was bei uns die Rolle eines Königs im Frack vom rein persönlich-geschäftlichen Standpunkte aus zu bedeuten habe. Trotz dem diese Frage auch bei früheren Prasldentschafts.Campagnen erörtert wurde, sind noch mannigfach unklare Vorstellungen darüber verbreitet. Einige diesbezügliche kurze Angaben dürften daher am Platze sein. Im Ganzen ist - das amerikanische Präsidentenamt noch immer ein pro fitableS. Es mag Zeiten gegeben ha. Ben, i?i denen der Präsident mit seinem Jahresgehalt von $50,000 mehr anfangen konnte, als gegenwärtig; zanz bestimmt aber gab es auch oft Zelten, in denen er weniger mxi damit kam. Man berechnet, daß das amtliche Salär noch keine z"et Drittel dessen beträgt, was der Präsident wirklich während seiner Amtszeit, in Geld berechnet, auf alle Fälle bekommt. Denn er hat das Weiße Haus miethsfrei (und die diesjährige Berwilligung für die Instandhaltung desselben mit dem Mobiliar und sonstigem Zubehör wird auf $43,000 beziffert); es wird ihm ferner ein Privatsekretär gestellt, welcher $5000 das Jahr kriegt, sowie ein Office-Wächter mit $1800 pro Jahr. Des Weiteren liefert die Regierung die Stallungen für den Präsidenten, und die diesjährige Bewilligung für die Instandhaltung . derselben beträgt $8000. Stenographische Dienste werden dem Präsidenten noch eztra (abgesehen von dem Privatsekretär) gestellt. Das ist noch nicht Alles! Brennstoff. Beleuchtung, Zeitungen, Schreibmaterial hat er frei. Trotzdem haben frllder manche Präsidenten das Amt arm verlassen. Es wird versichert, daß der jetzige Präsident jedes Jahr $35.000 von seinein Gehalt spart, und schon nach dem Gesagten erscheint dies sehr wohl möglich. Er gibt für feine Staats-Di-ners höchstens j5000 das Jahr aus. Sogar Präsident Arthur, welcher für jedes dieser DinerS 52000 bis 55000 ausgegeben haben foll, konnte in feiner kurzen Amtszeit, wie man hört, $100,000 sparen. Zu den genannten aber kommen noch viele weitere Vortheile, die nicht gesetzlich bestimmt sind, sich aber sozusagen von selbst ergeben, wieEisenbahn Fahrvergünstigungen und aar manche sonstig private Schlempchen und auch die überaus günstige Gelegenhetten, Gelder recht gewinnbringend anzulegen, Gelegenheiten, die dem Präsidenten förmlich aufgedrängt werden oder durch die mit feiner Stellung verbundene Jnformationsmöglichkeit sich leicht ergeben. Solche wichtige Vortheile zweiter Hand haben wahrscheinlich im Ganzen heutzutage viel mehr zu besagen, als in früherer Zeit! Auch kann das Präsidenten-Amt als eine verläßliche Form von LebenSversicherung betrachtet werden; denn die Wittwe eines Präsidenten, der im Weißen Hause stirbt, kann auf eine Pension von wenigstens $5000 das Jahr rechnen. Unter Umständen kommt noch viel mehr hinzu, wie besonders das Beispiel der Familie Garfield gezeigt hat. Endlich kann es von großem anderweitigen geschäftlichen Werth sein, das höchste Amt der Nation früher verwaltet zu haben. General Harrison z. B., der als Anwalt nie große Gebühren bekam, ehe er Präsident wurde, bezieht als Ex-Präsident oft $10.000 und mehr für einen einzigen Fall. Auch werden Beiträge solcher Leute für Zeitschriften gewöhnlich extra hoch bezahlt. Kurzum, dieses Aemtchen ist geschäftlich nicht zu verachten, zumal bei so schlechten Zeiten. Ooldförderuug im Jahre 185)6. Die dem Münzbureau zu Washington 3 jetzt zugegangenen Berichte über die Goldförderung deö laufenden JahreS weisen auf ein in der Geschichte der Goldgruben nie übertroffenes Ergebniß hin. Die Gesammtförderung wird sich auf $220.000.000 und vielleicht noch -einiae Millionen mehr belaufen. Die Förderung von 1890 ergab 113,843,700. die von 1891 130,650,000, die von 1892 $146.815.100. von 1893 $157,287,600, von 1894 $180,626.000 und : von 1895 $203.000,000. Demzufolae kommt die Förderung deS geguiwärligen Iahres beinahe der doppelten von 1890 gleich und beträgt beinahe zweimal mehr als der Durchschnitt während der 18 Jahre von 1879. Das auffallende Ergebniß in , den Berichten für 1896 werden die Zunahmen in den Vereinigten Staaten, in Australien, der Mit-Watersrand-Gegend Südafrikas und in Rußland bilden. Die Förderung in den Vereinigten Staaten für 1895 war. soweit sich dieö im Münzbureau feststellen läßt. $47,000,000. Diel war ein großer Schritt über . die von 1892 berichtete Forderung von $33. 000,000, die von 1893 von $35.955.000 oder von 1894 von $39.500.000 hinaus. Obwohl dies schon eine hohe Ziffer war. so werden dieselben im laufenden Jahre in allen Fällen in den Berichten aus - ÄZontana, Colorado, Jdaho, Utah, Revada. und Alaska noch ubertroffen. 1895 standen die Ver. Staaten obenan in der Liste der gld fördernden Länder, und sie werden wohl auch die Führung innebehalten. Im Jahre 1894 hatte Australien die Führung mit einer Ueberschußsumme n rund $2,000.000. hatte aber letttn die Vereinigten Staaten und Sud-

äsrfTa harl äüf Vtn Ferien. " ! ET australische Förderung wird wahrschein, lich um 2 bis 3 Millionen Dollars zu. nehmen, dies ist jedoch mcht hinreichend, um den bisherigenBorrana wieder zu erlangen. Im ersten Theile dieses Jahres ist das Geblet Mit. watersrand etwas zurückgeblieben, und zwar infolge der politlschen Wirren im Transvaal. Da aber die Grubenindustrie jetzt wieder flott betrieben wird, so hofft man zuversichtlich auf einen Zuwachs der Ziffern von 1395 für die noch bevorstehende Hälfte von 1896. Wenn fchon letzte Ziffern selbst eine Verminderung durch dle polmschen Unruhen erlitten, so konnte dieS doch nicht verhindern, daß sie sich über das Gesammteraebniß von 1394 erhoben. Sobald die amtlichen Zahlen zu erlangen sind, wird jedenfalls auch Rußland einen bemerkenswerthen Gewinn Während deö lausenden Jahres aufweisen. Bis jetzt bildete das Ural, gebirge den hauptsächlichsten Bezir für die Goldförderung, wo die Arbeit von Sträflingen verrichtet wurde. In neuerer Zeit nun wurden reiche lZntbedungen im Gebiete der Lena in Si. birien gemacht, und werden, falls die ersten Berichte durch Thatsachen best. tigt werden, wesentlich zur Goldsörderung der Welt beitragen. Auch viele der alten von den Azteken und Spaniern angelegten Minen werden jetzt geprüft und deren Bearbeitung nach den modernen Methoden für erträglich befunden. Neue Maschinerie wird in denselben aufgestellt, um dieselben zu ihrer vollen Leistungsfähigkeit zu entwickeln und tiefer zu treiben. Der Entwickelungsgang geht aber infolge Mangels an Eisenbahnverbindungen für Herbeischaffung derMaschinen nur langsam von statten. Die Anlage von Bahnen und Anwendung von Maschi. nen in Mexico wird für dasselbe eine hervorragende Stellung als goldför. derndeS Land unausbleiblich zurFolge haben. Cluf der Schwertsischlagd. In einer Entfernung von 15 bis 20 Meilen von dem alten Hafen Stonington, Conn., an dem LstlichenRande des Golfstromes, sind die Jagdgründe belegen, auf denen die Fischer des genannten Staates den Schwertfischen nachstellen, deren Fleisch als ein wohlschmeckendes Nahrungsmittel in Au' nähme gekommen ist. Die Jagd aus diese streitbaren Thiere der Tiefe, denen die Natur eine furchtbare Waffe verliehen hat, ist reich an Mühen und Gefahren, aber gerade aus diesem Grunde in hohem Grade fascinirend. Am Bugsprit eines jeden Schooners, der auf den Schwertfischfang fährt, befindet sich die sagenannte Kanzel", wo sich der Harpunier mit der Harpune in der Hand postirt. um dem furchtlosen Fische das tödtliche Eisen in den riesigen Leib zu schleudern. Mit kräftigem Arme wirft der Mann die Harpune, an welche mittels eines langen Taues ein Fäßchen befestigt ist. und von Schmerz gepeinigt schießt das getroffene Thier mit Windeseile durch die Fluthen. während das Fahrzeug seiner Beute folgt, wie der SchweißHund dem angeschossenen Wild. Bis dahin ist die Jagd ungefährlich und erfordert nur ein sicheres Auge sowie einen starken Arm; allein die Situation ändert sich, wenn es sich darum handert, dem verwundeten MeeresungeHeuer den Todesstreich zu versetzen. Zu diesem Zwecke verläßt der Harpunier, mit einer Axt, einem Spieß oder einem Knüttel bewaffnet, den sicheren Schooner und besteigt eine leichte Jolle, in welcher er nach dem vom Blutverlust erschöpften und auf der Oberfläche treibenden Fifch rudert. Ist das Thier bereits kraftlos, dann hat es keine weitere Gefahr, denn ein tiefer Stich in das Herz oder das Gehirn oder ein wuchtiger Hieb auf den Kopf genügt, ihm vollends den Garaus zu machen. War aber der Fisch durch die Harpune nicht auf den Tod verwundet, dann endet der Kampf nicht selten mit der Niederlage des Lagers und wenn dessen Kameraden ihm nicht rechtmäßig Hilfe bringen, findet derselbe in den Fluthen sein Grab. Mit scheinbarer Ruhe beobachtet daS Thier das Nahen seines Feindes und wenn derselbe nur noch einige Fards entfernt ist, taucht es unter, um sein Schwert mit furchtbarer Gewalt von unten in das Boot zu stoßen. Glücklich kann sich der Jager schätzen, wenn fein Nachen nur ein Leck bekommen hat und er nicht selbst aufgespießt wird. Es sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen Schwertfische die Jäger durch und durch gerannt haben. und es gehört nicht zu den Seltenheiten. daß der Mann im Boot von der furchtbaren Waffe deö Thieres nicht blos durchbohrt, sondern auf seinem Sitze festgespießt wurde. Daß verwundete Schwertfische sich selbst auf einen Schooner stürzen, gehört zu den Seltenheiten, doch ist auch 'dies schon vorgekommen und ein Fahrzeug kehrte einst mit dem abgebrochenen Schwert eines gewaltigen Thieres : in seiner Wand in den Hafen von Stonington zurück. Tro dieser (Vefahren wird den Schwertfischen emsig nachgestellt, denn die Jäger finden slr ihre Beute stets einen guten Markt. in Bad im groben Taljsee. Manchem mag die Behauptung, daß die prächtigsten Salzwasserbäder unse. res Landes tausend Meilen vom Ocean zu haben' sind.als ungereimt erscheinen, aber dieselbe entspricht nichtödestoweniger den Thatsachen. Ein Bad im Großen Salzsee übertrifft ein solches im Atlantischen oder Stillen Ocean bei Weitem, denn' sein Wasser enthält viel mehr Salz. Soda, Magnesia usw. als irgend ein Meer von der Welt. Seine Heilkraft hat sich bei verschiede, nen Nervenleiden. Rheumatismus, rheumatischer Gicht, Hautkrankheiten u. s. w. ganz vorzüglich bewährt und mancher Kahlkopf, dem das Schwin. den von seines Haupteö Zier Kummer und Herzeleid verursachte, hat durch Baden in den Fluthen des Großen Salzsees daö ; anderwärts vergeblich gesuchte Läarwucbsmlktel Sekunden.

Auf Korvu wie MM übt dsö.OasseN

eine außerordentlich belebende Wirkung aus und zu all' diesen vorzüglichen Eigenschaften tritt das eiaenartige Vergnügen, welches das Baden be. sonders den Neulingen bereitet. . Das specifische Gewicht deS Wassers deS Großen Salzsees ist nur um ein Kleines geringer als dasjenige deS todten Meeres, denn es beträgt 1.107 gegen 1.116, während gewöhnliches Meerwasser nur ein specifisches Ge wicht von 1.027 hat. ' Aus diesem Grunde kann ein menschlicher Körper im Großen Salzsee nicht untersinken und wenn man auch den Grund unter den Füßen verliert, erhebt sich der Kopf wie der Kork einer Angel immer über die Oberfläche des Wassers. Wer ermüdet ist, kann in aller Gemüthsruhe sitzen oder, eine Cigarre schmauchend, auf dem Rücken liegen. Die Möglichkeit deS Untersinkens ist nicht vorhanden. Wer in seinem Leben noch nie einen Schwimmversuch gemacht hat, braucht sich nur behutsam auf den Rücken zu legen und er wird wie ein Gummiball hin und her geschaukelt. Aber mit dem eigentlichen Schwimmen ist es ganz anders bestellt und der Neuling welcher dies versucht, darf versichert sein, daß er für alle a schauer ein Clown wider Willen wird und sich selbst wie ein verzaubertes Wesen vorkommen wird. Macht man mit den Händen Schwimmbewegungen, so werden die Füße an die Obersiäche gehoben und yat man 5le unTe rett Extremitäten nach mancherlei An. strengungen wieder unter vas Wasser gebracht, so schießen die Hände klat. schend in die Höhe, wie die Flossen eine fliegenden Fisches. Leute mit schwerem Oberkörper schießen voll, ständige Purzelbäume im Wasser und ihre unteren Extremitäten stehen em. por, wie das Hintertheil einer aus einem Teiche fischenden Ente. Der Neuling kann lmmer nur eine Hälfte seines werthen Ich unter Wasser halten, aber bald lernt er, sich in der Salzfluth tummeln, und dann ist ein Bad in derselben ein herrliches Ver. gnügen. Das krystallklare Wasser, dem nicht einmal der phosphoreSci. rende See der Mosquitoküste an die Seite zu stellen ist, verursacht auf der Haut ein überaus molligeö Gefühl. Der Grund des Sees besteht auS schneeweißem Sande und dieser Umstand trägt nicht wenig dazu bei, die Annehmlichkeit eines Bades zu erhöhen. Pfälzer Durst und Appetit.

Wke in München und an anderen Orten des jenseitigen" Bayern viele Zecher schon in aller Frühe sich an Gerstensaft laben, statt Kaffee, Thee oder Cacao zu schlürfen, gleich der anderen civilisirten Menschheit, so steigen in der Rheinpfalz manche braven Staatsbürger schon beim Grauen des Morgens hinunter in den Weinkeller, frühmorgens, wenn die Hähne krähen," vor lauter Durst. Freilich, sie können's auch, wachsen doch die Reben beinahe wild" um diese wackeren Zecher herum, so daß sie, sozusagen, im Herbst nur die Hand auszustrecken brauchen, um Trauben zu pflücken. Was dem Altbayern" das Bier, ist dem Rheinpfälzer der Wein. Es ist z. B. eine alte Historie, daß ein Pfälzer Bauer sich von seiner Frau jede Nacht extra wecken ließ, um einen Schoppen Wein zu trinken. Der Tag war ihm zum Durstlöschen zu kurz. Ein anderes Bäuerlein von der Haardt hatte beim Weine in der Hitze des Gefechts sich eine Injurienklage an den Hals gezogen. Er hatte zu viel gebabbelt" und beim Babbeln" (Reden, Schwatzen) seinen Nachbar beleidigt. Das führte ihn vor den StrafrZchter. Der Richter machte eine strenge Miene und fragte den Beklagten, weshalb er denn im Wirihshause nicht stille gewesen sei. Unser Bäuerlein antwortete: Ei. Herr Landrichter, trinke Sie mol vier Schoppe Wein und sei'n Se dann still!" Ob dem Bäuerlein dieser Mil. derungsgrund etwas genutzt hat, darüber berichtet die Chronik nichts. Derartige Beispiele von Pfälzer Durst ließen sich verhundertfachen. Doch ein ganz besonderer Beweis für den Durst und den gesegneten Appetit" der Pfälzer bildet eine verblüffende Statistik von der diesjährigen Winzinger Kerwe" (Kirchweihe in Winzingen bei Neustadt a. d. Haardt), einem pfälzischen Volksfeste. In wenigen Tagen wurden getrunken: 3760 Flaschen Wein, 2510 Liter Faßwein. 104 Flaschen Sect. 2340 Flaschen MineralWasser und obendrein noch beinahe 30.000 Lit,.r Bier. Der auf dieser Kerwe" entwickelteAppetit liefert nicht weniger imposante Ziffern. Es wurden nach dieser Statistik verzehrt: ein am Spießgebratener Ochse. 800 Laib Brot. 27 Schwein 3 StalUx. 1 Mastkalb. 3210 Bratwürste. 2000 Regensburger Würste. 14 Centner Ochsenfleisch, etwa 1000Pfund Leberwurst und beinahe ebensoviel Griebenwurst. 90 Gänse. 85 Enten, 105 Hähne, 3 Rehe. 26 Schinken und 16 Centner Sauerkraut. Man sieht: der Appetit hält dem unheimlichen Durst der Pfälzer die Waage. Wenn ' es wahr ist, was einmal ein berühmter Franzose sagte: .Was der Mensch ißt, das ist er-, so ist eö begreiflich, daß die Pfälzer Krifcher" sind, und für die idealen Dinge dieser Welt, für die schönen Künste, für ihre Dichter, wie August Becker u. s. w.. verhältnißmaßig wenig Interesse haben. Dafür freilich sind sie ein gemüthliches. lebenSlustiges Völkchen, mit dem Wahlspruch: Man lebt nur einmal! Was i st Ausdauer? mnn man einen Gas'Kandelaber so lange kitzelt, bis der Direktor der Gasanstalt lacht. Mißverftändniß. .Sind Herr Commercienrath auch Münzen sammler?" Heißt S Frag' wo ich gesammelt hab' drei Millionen." . Macht der Gewohnheit. Commis: Fräulein, ich liebe Siel Natürlich Irrthum vorbehalten!" . Schad'. Tourist. Sie haben ein prächtiges Wasser! Bauer: Ja. nur schad', dab' ka Bier ist! '

Deutsche Lokal-Nachrichten

-2MtDresden. Während man sonst immer nur Klagen über Ueberbürdung der Richter hört, hat sich hier wegen Mangels an Beschäftigung die fünfte Strafkammer des Landgerichts auflo sen müssen. Gegenwärtig sind, wäh rend die Gerichten in den Vorjahren aerade wahrend der Ferien mehrStraf fachen zu bewältigen hatten, überhaupt nur drei Strafkammern m Thätigkeit, was seit Auflösung der alten Bezirksaerichte nicht mehr der Fall gewesen ist. Bemerkenswerth ist auch die Thatsache, daß die Gerichtsgefängnisse gegenwärlia etwa 120 Gefangene weniger beherbergen, als während der gleichen Zeit des Vorjahres. An der Lennestrafte stieß man beim Straßenbau auf ein ca. fechs Meter langes und zwei Meter breites Massengrab, m welches während der Schlacht bei Dresden etwa 100 bis 110 gefallene Krieger gebettet worden sein mögen. R o b l ll u. Der Besitzer des Dampfers Herzog Friedrich". Ed. Täubrig, steht augenblicklkch in Unterhandlung. um eine Dampferverbindung zwischen Muhlberg Torgau Mag deburg in'ö Leben zu rufen. Die neue Linie würde einen Abschluß darstellen an dleSachs.-Bohm.Dampssch!sfahrts . r rr r -f r i m o t. geieu?azasi ooenvacy pressenMühlberg und dürfte in nächster Zeit fchon Mit dem Betriebe des Untern:h mens vorgegangen werden. S i e b e n l e h n. In unsererStadt, deren hauptsächlichster Nährzweig die Schuhwaaren - Industrie ist. wird am 1. October d. I. eine Schuhmacherschule eröffnet werden, zu deren Unterhaltung die f (jl. Staatsregierung anfehnliche Beträge bewilligt hat. W a l d h e i m. Einen eigenthümlichen Selbstmord beging der Arbeiter .Schwalbe hier. Derselbe war seit einigen Tagen verschwunden, bis man ihn retrunken in einem ca. drei Meter hohen Kühlbehälter eines Motors der Fabrik, wo er beschäftigt war, in kauernder Stellung vorfand. Z w i ck a u. DaS hiesige Landgericht verurtheilte denDachdeckermeisterEschke in Glauchau zu zwei Monaten Ge fangnih, weil er feinen Gehilfen Bei träge für die Alters-, JnvaliditätS und Krankenversicherung vom , Lohn gekürzt, sie aber nicht der Krankenkasse zugeführt, sondern für sich verwendet hatte. Gnßherzogthum Hessen. Benöheim. Bürgermeister van Gries feiert demnächst sein 25 jährt. geS Jubiläum als Oberhaupt unserer Stadt. Mainz. Bor dem Schöffengericht wurde der Proceß gegen 13 des Mas. sendiebstahls beschuldigte Arbeiterinnen der A. Bembe'schen Möbelfabrik derbandelt. fSsliibtfiffrfnilhint Ycnr At J ' V. Directrice der Werkstätte. Frau Julie Klem. Vor dem Rlchtertlsch lagen große Haufen entwendeter Stoffe, darunter werthvolleSeide aufgestapelt. Sechs

Angeklagte waren unter Annahme mildernder Umstände zu Gefängnißstrafen von drei Tagen bis zu drei Wochen verurtheilt, die Strafe aber durch die Untersuchuxgshaft für oerbüßt erklärt. Die übrigen sieben Angeklagten wurden kostenlos freigesprochen. Der Postbeamter Berger. der bor einiger Zeit auf dem Postamt in Worms einen Geldbrief mit 500 Mark Einlage unterschlagen hat, wurde unter Gendarmeriebedeckung ins hiesige Untersuchungsgefängniß eingeliefert. Der Festgenommene entstammt einer wohlhabenden Familie Rheinhessen. M o m b a ch. Welch großen Ertrag die Aprikosenplantagen unserenLandWirthen in diesem Jahre wieder einbrachten, geht zur Genüge daraus hervor. daß dieselben mindestens 100.000 M. eintrugen. Die gleiche Summe wurde schon im Frühjahre für Wintersalat vereinnahmt, ohne der übrigen größeren Einkünfte für Producte zu erwähnen. Elsaß-Lothringen. Straßburg. Neulich Abends ereignete sich auf dem Rheine in der Nähe der Mündung des kleinen Rheines ein schwerer Unglücksfall. Infolge der starken Strömung kippte ein Dollenzweier, in dem sich' drei Mitglieder des Straßburger RudervereinS befanden, um. Zwei der Insassen des BooteS. der Bureaugehilfe Emil Behr und der Kaufmann Adam Legemann, ertranken; der'dritte vermochte sich zu retten. Bayern. Augsburg. In Lechhausen wurde die Ehefrau eines ZimmermanneS und Aushilfskellnerin Anna Eberle, erst seit einigen Monaten verheirathet, auf dem Heimwege von einem Manne überfallen, der sie zu vergewaltigen suchte. Als sich die Frau zur Wehre setzte, versetzte ihr das Scheusal einen tödtlichen Stich in die Herzgegend. ' Die Frau wurde später todt aufgefunden. Bom Thäter hat man ?eine Spur. Grafenau. In einer Schule des bayerischen , Waldes passirte der sicher noch nie dagewesene Fall, daß zin feiertags - schulpflichtiges Madchm dem Lehrer, welcher sie auf eine Ungehörigkeit aufmerksam machte, die SchuNäfel an den Kopf fchlug, daß die Scherben nur so herumflogen. Jngolstadt. Das Hochwasser der Donau hat die städtische Badeanstatt, welche mit 32,000 M. Kosten aufwand erbaut war, fortgerissen, und an den Brückenpfeilern größtentheils zerschellt. . . Kaufbeuren. Dieser Tage feierte Herr Schäfflermeister Knie mit seiner Gattin Magdalena, geb. NoriS, das goldene Ehejubiläum. Das be tagte, aber noch sehr rüstigePaar zählt zusammen 156 Jahre. München. Der bekannte Schrift, sieller Dr. Panizza, welcher wegen Gotteslästerung zu 12 Monaten Ge. fängniß verurtheilt war, ist nach Ver. büßung feiner Strafe in der Gefange. nenanstaltzu Amberg hier ekngetroffen. Dr. Panizza gedenkt nach der Schweiz übuMedeln. wo er Uxit

Mberge'r Andrucke literarisch verwerthen will. Kürzlich feierte Professor I. N. Sepp. ein in ganz Bayern und weit darüber hinaus bekannter und hochgeachteter Mann, seinen 80. Geburtstag. Der Professor der Mathematik an der hiesigen Universi tät. Geheimrath v. Seidel, ist gestorben. Am hiesigen Standesamte wurde ein Schneider Karl Liter mit einem Frl. Anna Bier . getraut. Prosit! Nheinpfah. Eisenberg. In der Sandgrübe des Adam Schmidt wurde der 47 Jahre alte Tagelöhner Sebastian Drumm II. IzerschLttet und so schwer verletzt, daß er starb. Neustadt a. H. Neulich Mittags fanden Hausbewohner die hochbetagte Wittwe Ferber in der Metzgergasse an der Thür ihres Schlafzimmers erhängt vor. Württemberg. S t u t t g a r t. Der deutsche Gastwirthstag. welcher dieses Jahr in Wiesbaden tagte, wird nächstes Jahr in .Stuttgart zusammentreten. Endlich kam in den bisher unaufgeklärten Fall der in der Neckarstraße kürzlich erfolgten Tödtung des Gärtnerburschm Max Müller Licht. Polizeiinspector Weißwenger und Fahndungsunterofficier Kübler von Cannstatt nahmen den in einer hiesigen Fabrik beschäftigten 25jährigen, ledigen Arbeiter Jacob Bllhr von Bartholomä,, OA. Gmünd. fest, der sich ohne Weiteres als Thäter bekannte und alsbald der K. Staatsanwaltschaft eingeliefert wurde. . Calw. Der Postunterbedienstete Fichter von hier, Vater von vier Kindern, wollte mit feinem Packetkarren noch dasGeleise überschreiten, als eben ein Zug heranbrauste; Fichter wurde von der Locomotive erfaßt, mit dem Karren auf die Seite geschleudert und augenblicklich getödtet. Tübingen. In einer der letzten Nächte wurde polizeiliche Hilfe in eine Wirthschaft gerufen, weil einige Studirende Scandal machten. Einer derselben hatte die Einschenke besetzt und wollte sich krotz verschiedener Aufforderung des Wirths und seiner Leute nicht daraus entfernen. Als er beseitigt werden sollte, schoß er die Lampe herunter und bedrohte einen Bediensteten mit Erschießen. Unter, suchung ist eingeleitet. U l m. Letzthin hatte eine Abtheilung Pioniere eme Pontonübung auf der Donau. Beim Auswerfen eines Ankers wurde ein Mann von den Schlingen des TaueS erfaßt und über Bord in'S Wasser gerissen. Bis es gelang, das Tau witder emporzuziehen. war der Bedauernswerthe erstickt. Sem Name ist Bernhard Schweinbenz von Obernau bei Rottenburg. Wildbad. Duser Tage wurde die neue, mit einem Kostenaufwande von nahezu 100.000 M. erbaute Straße von Röthenkach nach Teinach dem Verkehr übergeben. Dieselbe ist auch für Wildbad vonBedeutung. denn Teinach gehört mit zu den beliebtesten Ausslugsorten unserer Curgäste und ist nun in zweistündiger, sehr bequemer Fahrt von 'hier auö zu erreichen. Baden. Karlsruhe. Premier - Lieutenant von Goeler Ravensburg vom Lützow - Regiment in Rastatt commandirt zur Kriegsakademie und jetzt beim hiesigen Leitdragoner Regiment, stürzte bei einer Felddienstübung so unglücklich vom Pferde, daß er einenSchädelbruch erlitt und sofort todt war. Im Hotel Kaiser Friedrich, gegenüber dem Bahnhofe, brach dieser Tage Feuer aus. Es gelang der Feuerwehr, den Brand auf den Dachstuhl, der eingeäschert wurde, zu beschränken. Müllbeim. Großes Aufsehen

erregt die Verhaftung des Rathschreibers Feßer von Auggm. Wie es heißt, soll derselbe der Unterschlagung anvertrauter Gelder verdächtig sein, und zwar soll er dies schon längere Zeit getrieben haben. Man ist sehr gespannt auf das Ergebniß der Unter, suchung. Pforzheim. Dem Zimmer, mann Trautz in Dillstein wurden, als beim Abbruch eines alten Hauses eine Seitenwand zusammenstürzte, beide Beine abgeschlagen. Tauberbischofs heim. Der Vahnassistent Kühner, der wegen Unterschlagung flüchtig wurde, hat sich dem Gerichte gestellt und wurde verhaftet. W a l d 8 h u t. Bei der auf der schweizerischen Landesausstellung in Genf erfolgten Preisvertheilung n die dortigen Aussteller erhielt die hie. sige Firma. Maschinenfabrik Gebrüder Dietsche, die goldene Medaille zuer. theilt. Wehr. Kürzlich wurde hier ' von einem mit Steinsprengen beschäftigten Tagelöhner von Jungholz cm dem Gasthause Zur rone" ein DynamitAttentat verübt' das zum Gück keine erheblichen Folgen hatte. Der Thäter wurde verhaftet. Ob Uebermuth oder ein Racheact vorliegt, wird die Untersuchung ergeben. Oesterreich-Ungarn. Eger. In dem Processe gegen Kreidl, dem Mörder, des Fabricanten Schmieger in Zwodau, wurde der Angeklagte einstimmig des Meuchelmor. des schuldig erkannt-und zum Tode durch den Strang verurtheilt. Innsbruck. In Thal stürzte der 14jährige Sohn deö Bahnbeamten Hofler beim Edelweißpflücken vor- den Augen deS entsetztin VaterS ab. Ein deutscher Tourist und Senner leisteten die erste Hilfe und schafften den Be. wußtlosen nach Steinach. Schumburg (Böhmen). Hier wurde die Baumwoll - Spinnerei von Pannitschka von einer verheerenden FeuerSbrunst ergriffen, die den größten Theil, deö Gebäudes vernichtete. Die Spinnerei hat 8000 Spindeln in Thätigkeit. Wien. Einem hiesigen Schriftsteller wurden wegen einer kleinen Süuld die öabkliakitelt.VerdMdet.

oarunier auch fttne Bivnoryrt, hend aus Klassikern. Der Schriftstel. ler erhob Einwendungen und verlangte die Ausscheidung der Bücher, da er sie zu weiterem Studium brauche. Das Wiener Handelsgericht schloß sich dieser Einwendung an, mit der Motivirung, daß die Klassiker als Handwerksbchelfe anzusehen und in diesem Falle von der Pfändung auszuscheiden seien. Schweiz. Bern. Der altberühmte Korn. Hauskeller in Bern foll in ein modernes Bierlocal umgewandelt werden. Die Actiengesellschast für Erstellung und Betrieb eines neuen Theaters in Bern hat sich constituirt; das Actiencapital beträgt 320.000 Francs. St. Gallen. Prof. Ernst Gözinger, seit 1860 Lehrer der deutschen Sprache an der Cantonsschule in St. Gallen, ist gestorben. In der Druckerei des Wochenblattes" in Rappersweil brach in Folge Herabfallens einer Petroleumlampe ein Brand aus, der indessen bald gelöscht werden konnte. S ch w y z. Der Cantonsrath überwies der Regierung Anregungen be treffend Errichtung einer centralschweizerischen Irrenanstalt. Er be schloß die Errichtung einer cantonalen Zwangsarbeitsanstalt und den Bau eines Cantonalbankgebäudes; für di Vollendung der Linthverbauung wurden 22.500 Francs bewilligt. In Einsiedeln foll der Minderbesuch von Fremden gegenüber anderen Jahren bereits 18.000 Personen betragen. Thurgau. Pfarrer Christinge! in Hüttlingen und Professor Bommer in Schwyz haben 'für die im Jahre 1893 in Weinfelden stattfindende Feier zur Erinnerung an die Befreiung des Cantons Thurgau aus der Unterthanenschaft ein Festspiel verfaßt. U r i. In Andermatt starb. 62 Jahre alt. der frühere Regierungsrath Casimir Nager. Lnremburg. Echternach. In einer Sitzung hat der Gemeinderath der Stadt Echternach beschlossen, den durch Abtragung eines Theiles des alten Baldauffs - HaufeS freigewordenen Platz für die Summe von 18,000 Francs anzukaufen und dem Marktplatze ein zuverleiben. Die neue Fluchtlinie soll gegenüber der Ecke des Hauses Raach beginnen. Der Marktplatz wird um ca. 100 Quadratmeter größer. Luremburg. Die Turn- und Fechtgesellschaft Stadtgrund erbielt bei dem jlingst in AsnierS (Seme) stattgefundenen internationalenPreisturnen im Abtheilungsturnen den ersten Preis, bestehend in 300 Francs und einer Bermeil - Krone, ferner den ersten Preis im Dauerlaufen, eine Bermeil - Krone. Die Gesellschaft concurrirte in der oberen Abtheilung mit 10 französischen und belgischen Gesellschaften. Sein Antrag. Ange. klagter: Ick wollte man blos noch sa' gen. Herr Jerichtshof. det ick mir be! dem Einbruch, wie ick nachher zu't Fenster 'raussprang, 'n Loch ins Beer jerissen habe und weil mir det immei noch wehhut, möchte ick bitten. mi mildernde Umschläge zu bewilligen. In der letzten Zeit sind in England recht viele unsittliche Anrisse auf Frauen in Eisenbahnzügen vorgekommen. Das Handelsamt hat sich deshalb veranlaßt gesehen, eine Zu. schrift an den Verein der Eisenbahngesellschaften zu richten, in welcher es ihnen das amerikanische Waggonsystem nahelegt. Damen lieben bekannt, lich nicht Damencoupees, in denen Damen allein reisen. Das ist die Erfah. rung auch in England. Nun, daS ist die eine Seite der Sache. Man sagt.

daß in England nicht gern em Herr, namentlich wenn er das Aussehen de? Wohlhabenheit hat, mit einer Dame, wer immer sie sein mag, in einemCoupee allein reift wegen der bekannten Klagen auf Erfüllung deS 'Ehcvcrsprechens. In Marseille waren jüngst Stierkämpfer mit Tödtung der Stiere und mit einer cuadrilla senoritas toreras (Aufzug der Stierkämpferinnen) angekündigt worden, welche Anlockungsmittel eine un geheuere Menschenmenge nach der Arena gezogen hatten. Das Publikum war aber von Anfang an mit dem a botenen Schauspiel höchst unzufneden; die Kampfstiere zeigten sich nicht wild genug und die weiblichen Toreros blieben gleichfalls weit hinter den allgemeinen Erwartungen zurück. Nach Abthuung jedes Stieres verlangte die Menge die Abschlachtung .desselben. Als auch nach der Vorführung des fünften Stieres keine Anstalten getroffen wurden, denselben niederzustechen, brach der Sturm los. Zu. nächst begannen Gläser und Flaschen in die Arena herabzuregnen und die Schreie A rnort! La mort!" wurden immer heftiger. Die snorita toreras" aber zogen sich zurück und die Bahn blieb ganz leer. Ungefähr hundert junge Leute stiegen hierauf auf die Bahn herab, denen bald Stühle, Bänke, Mauerstücke u. f. w. folgten. Die hinzueilenden Polizisten wurden sehr schlecht empfangen. Wurfgeschosse aller Art flogen ihnen an den Kopf? mehrere jungeLeute veranstalteten selbst eine Parodie der corrida", bei der der Polizeicommissär die Rolle des Stieres übernehmen mußte, den man mit Stöcken, Picken u. s. w. über die Arena hinweg verfolgte. Die Beamten wurden schließlich von der Menge herauögedrängt; hierauf wurden an allen Ecken der Arena Bänke, Stühle, Barrieren u. f. w. zusammengetragen und Feuer angelegt, daS bald in hellen Flammen emporloderte. Im Laufe einer halben Stunde war Alles zerstört und verbrannt, sodaß den hinzueilendenLLschmännern Nichts zu retten verblieb. Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität bei Bernhard Thau, Markt-

MWlkommen sei der Sommer

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ergnügungen im Freien,

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