Indiana Tribüne, Volume 19, Number 349, Indianapolis, Marion County, 3 September 1896 — Page 1
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to h- d ipm k i Versammlung der Aktien - Inhaber, Samstag. 5. September 1896, AbendS 356 Uhr. im Deutschen Sans. .Zweck: Veränderung der Constitution und Nebengesetze. Armin Vohn. Sekretär. Der 4- 4Cigarrenlnden 67 Off Wasbington Otr. I empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Zuspruch bittet , KrylUer' UmtlV Moderne Schuhe -fürDamen, Herren und Rinder in größter Auswahl und zu den billig sie Preisen, in dem allbekannten, zu verlässigen
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roiliers, Lditorielles. ES scheint unS doch als ob der Ausfall der Wahl in Vermont einige Bedeutung hätte. Vermont ist allerdmgS von jkhcr ein republikanischer Staat gewesen, aber über 27,v00 Majorität haben eS die Republikaner noch nie gebracht und bei der vorigen Wahl betrug sie etwa 12.000. Ein republikanischer Sieg mit den üblichen MehrHeiken wäre allerdings bedeutungslos gewesen, aber eine solche Riesenmajorität ist eö nicht. Allerdings auf den Ausfall der Wahl im Wetten läßt dies Nesultal keinen Schluß zu, wohl aber in Bezug auf den Osten, d. h. alle Staaten östlich vom Mississippi. Der Bierconsum in Norddeutschland, in erster Reihe in Berlin, hat ;var in den lebten zwanna Jabren vro zah? und Kopf ungefähr 1 Lirer zu. genommen er ist von 63 auf 89 Ltter gestugen du Unmaßigkeit jedoch hat, so auffällig dies angesichts dieser Tdatfache klingen mag, von Jahr zu Jahr abgenommen. Zu ditsem Resultat ist deutsche Verein gegen den Ver. vrauq geistiger Getränke auf rund eingehender Erhebungen gelangt. Der Schriftführer des Verein? führt zur Begründung seiner Auffassung an : Der Schnapsverbrauch ist um ein Viertel zurückgegangen. Die verbesserte Technik führt zu einer größeren Verbreitung von Flaschenbieren, welcher Umstand ebenso wie vergrößere Wohl stand und die verbesserten Verkehrs Verhältnisse eS den weiteren Kreisen Haupt, beziehungsweise regelmäßig. verschaffen zu können. Die Güte und Haltbarkeit deS BiereS hat im Laufe der Jahre zugenommen. 3n einem Artikel deS Berliner Tageblatt" über die Parteien in den Ver. Staaten heißt eS unter Anderem: Dort beginnt jetzt der Prozeß, der ln der alten Welt schon seit langemim Gange ist : die Zerbröckelung der alten polnischen Parteien unter dem Andränge wirtschaftlicher und sozialer Fragen. Auch in den Ver. Staaten rtrtfi t ibitfrfi hn stillt htnnrtiti h M)v gviWfu vih yHrmvit vv Demokraten und Republikaner bisher I. f . . . limnn Mshwhtt n Vnt M M((hn Iiujvt ivtttvuiituiii ivii vtv f vyu ' listen und die Prohibiiionisten, die Feinde des Alkoholgenusses. So weit lm;t M.8mflf hi ,s,,-nd- Kraft frtinYttirih(4tnft li 4t 9 trnnn ftif iht vgKiwiifu,'uitiu(v iwut. v v i(4, org.drung.n - bi, in d, Hkr, der dkmokratischen Partei." ' I t v!.f . tr , c . tn cicic Veurioeuung rlkqng ti, wird sich wohl in ein paar Jahren zein C i. ex. t v;- . ti u lB I" 00 oie pallllng innerhalb der demokratischen Partei von Dauer sein wird, oder nicht. Ist sie von Dauer, dann werden die Popullsten sich wohl mtt den Demokraten r ' ' 7 verschmelzen, und eine einbeitlicke Partei bilden, vielleicht in der Weise, daß sich die Populistenpartei auflöft. (9m m n n ltn hrtfa in IaIA. 5KN v: . VV V, ,my, ... ly.fcfcU. QUUl V f radikaleren Elemente der Populisten sich den Sozialisten anschließen, eß mag auch sein, daß sie versuchen unter dem Namen Populisten ihre Organisation seperat zu erhalten. Die Na tionaldemokraten werden dann diel leicht eine Art Mittelpartei bilden welche zwischen der ursprünglichen de mokratischen Partei und den Republi kanern steht. ES kann aber auch sein
daß binnen kurzer Zeit die Silberbe-' wegung verschmindet (früher oder später wird sie so mt so verschwinden) und daß die beiden Flüael der Demokraten sich wieder vereinigen. Dann
wäre alles wieder beim Alten. . ? Trotzdem sind wt? überzeugt, daß die Zersetzang der Parteien unter dem Andränge wirthschaftlicher Fragen einreten wird, selbst wenn die beiden demokratischen Flügel sich wieder vereinigen sollten. Die Verhältnisse können ganz unmöglich bleiben wie sie find. Wenn die Silbersrage ad acta gelegt sein wird, dann wird, früher oder später unausbleiblich eine andere Forderung, eine vernünftigere Forderung zur Besserung der Lage der unteren Klassen an deren Stelle treten, und Forderungen in dieser Richtung werden immer ein Abbröckeln gewisser Elemente von den Parteien zur Folge haben. Ob die Zersetzung wirklich bereits begonnen, oder ob sie erst kommen wird, läßt sich einstweilen noch nicht sagen. am in DrttsjluttdjiidjlciL Inland. Wetterbericht. Morgen schönes, kühleres Wetter. Gestrige Temperatur: Maximum 85 Grad, Minimum 65 Grad. Scdtssel'SWassertemperaturlö Grad Der deutsche Kciegerbund. Belleville,3ll,3.Sept. Seit Montag Morgen tagt hier die zwölfte Jahresversammlung deS deutschen KriegerbunoeS, zu welcher auS den verschiedenen Staaten der Union zahlreiche Delegaten herbeigeströmt find. Unser fast ganz deutsche? Städtchen hat ür die Gelegenheit Festschmuck angeegt und über fast allen Häusern schwebt neben dem Sternenbanner die deutsche chwarzweißrothe Fahne Nach einem glänzenden Empfange der Besucher am Äonntag, dem sich eine Parade der hiesigen mihlänschen Vereinigungen und der besuchenden Veredle mit einem schönen Volksfeste auf dem Fairplatze anschloß, begann am Montag Vormit ag die Erledigung der Geschäfte in der Liederkranzhalle. Anwesend find 63 Delegaten, welche 45 Vereine mit 122 Stimmen repräentiren, außerdem find aber noch zahl reiche Nicht-Delegaten als Besucher erschienen und namentlich St. Louis und Chicago hatten ein großes Con. ingent gestellt. Die Jahresberichte deS BundesPräsidenten, deS Sekretärs, deS SchatzmelsterS und der Beamten der Sterbelasse fanden wohlverdienten Beifall Zum Bunde gehören jetzt 52 Vereine mit zusammen etwa 6000 Mitgliedern. Die BundeSkasse verfügt über ein Vermögen von $7,049 k,8. Der Bericht über daS Kassenmanco eineS früheren Schatzmeisters deS Bundes führte zur Ernennung eines ComiteS, welche? die Angelegenheit unersuchen und darüber berichten soll. Die Versammlung deS 12. DelegaentageS deS deutschen KriegerbunoeS von Nord-Amerika hat ihr Ende erreicht. Präsident Schrader führte in der l'tzten Versammlung in Belleville wieder den Vorfitz und die vorliegenden Geschäfte fanden schnelle Erledigung. Der vom Krieger- und Landwehr. Verein von Little Rock, Ark., unterbreitete Vorschlag, die Kopssteuer auf fünfzehn Cents festzusetzen, resp, auf diesen Betrag zu reduziren, wurde gutgeheißen und zum Beschlusse erhoben. Der Antrag, die RundeS-Sterbe-lasse wieder in eine freiwillige umzuwandeln, wurde mit allen gegen sieben Stimmen verworfen. Der Militär-Veiein von Eleveland hatte vorgeschlagen, bei der Aufnahme zur Steibekasse keinen Unterschied de züglich deS Alterö abwahl zu lassen und auch den über 50 Jahre alten Kameraden Zutritt zu gestatten. Dieser Vorschlag wurde mit dem Zu satze; bis zum 1. Januar 1897 ange nommen. Betreffs der Höhe deS Sterbegeldes lag eine ganze Reihe von Anträgen vor, und eS wurde nach längerer Debatte beschlossen, die Summe vom 1. Sept. dieses Jahre an auf.zweihundert Dollars zn erhöhen. Die Beamtenwahl ergab folgendes Resultat ; Präsident Fred. Holle, St. LouiS.
Indianapolis, Zndiana Donnerstag, öen 3. September
Vice - Präsident Albrecht Reinmann, Little Rock. Ark. Schatzmeister LouiS Ertel, Circinnati. BundeSoertreter Hy. Buschmann. Eincinnati. Äterbekassen - Sekreiär Martin Gaß. Trustees Schoenemann, St. LouiS; Enzian, Plttsburg; BischoffSberger, KansaS Ci'y. AlS Ort der Abhaltung deS nächsten DelegatentageS wurde Toledo, O., auserkoren. Nach Erledigung dieser Geschäfte er folgte Vertagung. MIM Die Parade der G. A. R. S t. P a u l,. Minn., 2. Sept. Die heute hier abgehaltene große Parade der G. A. R. war auf eine Route von 2 Meilen beschränkt und da sie über sehr gute Pflaster führte, so hielten sich die Veteranen recht brav. Die verschiedenen Divisionen nahmen in den Querstraßen der Western Ave. Aufstellung und kurz nach 10 Uhr setzte sich die Parade in südlicher Richtung von der Dayton und Western nach der Summit Ave., in Bewegung. General Walker und Stab befanden sich an der Sp'tze deS Zuges, der in 8 Divisionen zerfiel. Kentucky mirschirte in der 6., Jndiana in der 3. Division. Die Summit Ave. war mit Zuschauern besonderö stark besetzt, welche die stramme Haltung der ergrauten Krieger durch reichlichen Beifall warm anerkannten. DaS HauS deS Col. R. M. Newport, welches noch von der Wittwe Black Jacks" bewohnt wird, wurde von den meisten Veteranen salutirt, und grau John A. Logan erwiderte den Gruß freundlich. Beim Anmarsch jeder Division traten in diesem Theil der Avenue junge Mädchen hervor und streuten den Veteranen Blumen, und die Kinder deö ThaddeuS Mattbz Kapitels der Kinder der amerikanischen Revolution sangen eigenö für diese Gelegenheit geschriebene Gesänge. Auf dem Platze deö neuen RegierungSgebäudeS war eine große Tribüne für 2000 Kinder errichtet, welche in Festkleidung Fahnen schwenkten und Nationalmelodien sangen. Am unteren Ende der 6. Str. war ein Revuestand errichtet, von welchem auS Commander in Chief Walker die Parade abnahm und den Salut der Veteranen im Vorbeimarsch erniderte. St. Paul, Minn., 3 Sept. Der zweite Tag der G. A. R. -Worte brach trübe an, klärte sich aber später aus, und die Witterung begünstigte den Marsch, welchen die Marine-Vetera-nen und die früheren Kriegsgefangenen und die Söhne der Veteranen in ihrer Parade zurückzulegen hatten. Jeder Zug brachte Massen neuer Gäste, deren man wenigstens 1Z0.000 rechnet. Die Agitation für Buffalo alö nächsten Versammlungsort ist bereits stark im Gange. Die Eskorte der Heutigen Parade gab da 3. Regiment der Regulären aus Fort Snelling. Daö Publikum zeigte eine warme Theilnähme und drängte sich in allen Straßen, welche die Parade pasfirte. Nach mittags fanden zahlreiche Reunionen und Abends der große Empfang der Damen zu Ehren deS Ehief CommanderS Walker statt. Ausland. Großes Erdbeben inJapan. Sokohama, 2., Sept. 3n derselben Provinz, in welcher kürzlich durch Erdbeben und Springfluth 30, 000 Menschen umö Leben kamen, sind wiederum mehrere Ortschaften durch Erdbeben schwer heimgesucht worden. Einzelnheiten fehlen noch. Schisfs.Nachrichten. Angekommen in: New S o r k : Teutonic" von Liverpool und Hadel" und Aachen" von Bremen. Rotterdam: Maaödam" von New Aork. Southampton: Paris" von New Jork. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ur sache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen 25.
Allerlei.
Ein H O t e ! f i! h r e r aus Tampa Bay, Fla., töd!e!e dieser Tage am Turkey Creek eine Klapperschlange von 7 frufj 6 Zoll Länge; das Reptil satten nicht weniger als 14 Klappern. Das Amt ernes DevutySheriffs bekleidet 5?rau Scott, die Gattin des Sheriffs von Mojave llounty, Arizona. Jungst nahm sie die Verhaftung eines Tobsüchtigen in einem Nachbarorte vor und ohne Schwierigkeit transpcrtirte sie den Mann nach dem County-Gefängniß. Tet80JahrealteNaturforscher George W. Dunn, welcher seit dem Jahre 1849 m Callforrnen an säbig ist, ist zur Zeit mit einerSammlung aller an der Pacifiikuste heimrschen Schmetterlinge beschäftigt: dieselbe ist für das entomologische Museum des Barons Nothschild in Tria. England, bestimmt. Unweit von Lyle im Staate Oregon wurden jüngst über dem Columbiastrom so gewaltige Schwärme von Schmetterlingen gesehen, daß sie anfänglich für Wolken gehalten wurden. Woher die vielen Millionen geflügelter Thierchen kamen und wohm sie zogen, ist ein Räthsel. Achtzig Jahre zaylt bereits eine Matrone in Whitneyville, Me., aber sie ist so rüstig, daß sie nicht nur alle Hausarbeiten einschließlich Kochen. Backen, Waschen, Buttern u. s. w. besorgt, sondern in dieser Saison noch täglich ca. zwei Metten weit Blaubeeren pflücken ging, für welche sie ca. 8 Cents pro Quart erhielt. Ein Schleichdieb rn Louis. ville. Ky.. stahl neulich Nachts aus einem Schlafzimmer ein Paar Hosen und machte sich über, ein Dach davon. Jtt der Folge der großen Hitze beschloß er em wenig zu rasten, schlief aber em und weckte durch sein furchtbares Schnarchen sein Opfer. Der Bestohlene sah den Dieb und nahm denselben beim Kragen, worauf ein herbeigerufener Polizist den gefangenen Spitzbuben in sicheres Gewahrsam brachte. Wahrend die Farmer rn einzelnenStaaten des fernsten Westens sich der Nabbltplage nicht erwehren können, wlll ein unternehmender Mann unweit von Hawesville, Ky., auf einem 30 Acres umfassenden Areal eine Nabbitfarm anlegen. Auf derselben soll eme Kreuzung von amenkanischen und australischen Thieren gezüchtet werden, und hofft der Unternehmer von jedem Paar in der Saison 30 Junge zu erhalten, die er zum Preise von 10 Cents pro Stück abseken zu knnnen olaubt. Zur Hernerruna einer directen Telegraphenveromdung zwi schen Deutschland und Spanien werden von den Negierungen VerHandlungen gepflogen, die ihrem Abschlüsse nahe sind. Geplant ist ein Kabel zwischen Emden, dem Sitz eines der großten überseeischen Telegraphen-Aemter, und dem spanischen Hafenort Vigo. Die Stadt liegt an dem Einschnitt, den der atlantische Ocean zwischen dem Cap Silleiro und der Insel Cies bildet. Mit der Herstellung dieser neuen Linie, mit derenAusführung im nächsten Jahre voraussichtlich begonnen wird, hilft man einem längst cesuhlten Bedürfniß ab, denn da die Leitung sich durch den Canal und von da an der französischen Westküste entlang ziehen soll, wird eine directe Verbindung zwischen Spanien und Deutschland mit Umgehung von Frankreich geschaffen. Man hat von der deutschen Regierung deshalb Vigo als EndpiX.kt des zu leaenden Kabels gewählt, weil von dort eine Verbindung mit Süd-Amerika bereits besteht. Ferner wird die neue Linie eine schnellere und zuverlässigere UeberMittelung telegraphischer Nachrichten von der Westseite Afrika's ermöglichen, wohin Spanien vorzüglich functioni rende Kabelleitungen unterhält. Auf Vorschlag der Minister des Innern, des Krieges und der Marine hat der Präsident der französischen Republik einen Erlaß unterzeichnet, der die Brieftaubenfrage vom Standpunkte der Landesvertheidigung regelt. .Die Einfuhr von Brieftauben nach Frankreich, gleichviel zu welchem Zwecke, ist untersagt, wenn die Thiere nicht aus Ländern stammen, die mit Frankreich in einem wirklichen und thatsächlichen Gegenseitigkeits - Verhältniß bezüglich dieser Einfuhr stehen. Letztere darf nur über die Zollämter Longwy (Meurthe - et - Moselle). Givet (Ardennes), Anor, Jeumont. Feignies, Blanc - Misseron, Baisieux, Tourcoing, Calais, Bou loane - sur - Mer. Dieppe, Havr Malo (Jlle - et - Vilaine). Cerb (Ostpyrenäen). Aulus (Ari6ge) und Hendaye (Nlederpyrenaen) erfolgen. Nur Tauben der oben bezeichneten Art dürfen in Frankreich aufgelassen , wer den, aber auch dies mit Ausschluß der Grenzdepartements und des ganzen Umfanges sämmtlicher Landes- und Küstenbefestigungen sowie derer Ra vons. Zudem ist es Ausländern jeder Nationalität untersagt, ohne besondere Erlaubniß des Ministers des Innern in FrankreichBrieftaubenschläge zu errichten und zu unterhalten oder sich Viieftauben senden zu lassen und in Empfang zu nehmen.
1896
Von der Grippe. Jie Tr. Miles'Nervint einem von entulkttö GescküftSmännern die esunöheit wiederbrachte. se&M Keine Krankheit hat jemals so diele kigentlzSnllich, keilen gezeigt, wie d,e Grippe, eine Krankheit lätzt ihre Opfer o geschwächt, unfähig, schlaftos. ervenlo w du Grippe. Herr D. W. HMon, EtaatS.gent der Mutual Lift Insurance Co. von Kentucky, sagt: .In 1889 und '90 hatte ,ch zwei schwere Anfalle dn Sruve. von denen der letzte me,n Nervenwstem so bedenklich zerrüttete, daß man an meinem Leben der zweifelte. Zwn Monate lang genoß ,ch keine Schlas. auher mit Hilf von Schlafmitteln, die mich zwar be täubten, aber keine Erholung gewährten. Ich war mich nur nner grofzen gnftigen Schwäche, todtdnn gender körperlicher Schmerzen und der Thatsache be wußt, daß ich stundlich schwächer wurde. I diesem Zustande verwchte ich ti mit Dr. Miler Nestorative Nervine. Stach zwei Tagen gewahrte tch nne merkliche Befierung und nach Verlaus nnti Mo natS war ich hergestellt, zum grotzen Erstaunen Aller, die meinen Zustand gekannt. Ich erfreue mich seither ausgezeichneter Gesundheit und habe Ihre Heilmittel vielen mnner Freunde empfohlen." Louisville, 22. Jan. 1895. D. Q. HiltvN. Dr. Mileö' Heilmittel machen gesund. ffl3 Der garmer Krannemann en der Morriöville Road, der kürzlich aus seinen Geisteszustand hin untersucht, aber entlassen wurde, kam gettern zu uns und erzählte, daß seine Nachbarn vorgestern Nacht sich versammelt hätten, um ibn zu überfallen, daß sie sechö Schüsse abgefeuert hätten und daß er sie dann mit Flinte und Revolver bewassnet, verjagt habe. ßl3 " Geo. S. HickS, der wegen Unterschlagung von Geldern von der ,lrma M. O'5onnor & Co. auf zwei Zahre nach dem ZuchihauS in Michigan Clty geschickt wurde, ist von dem Gouoernör drei Tage vor Ablauf seiner Strafzeit begnadigt Worten. Er wird nicht hierhergebracht, sondern geht direkt nach Chicago, wo ihm eine Stelle osserirt ist. Verlangt Mucho'S Best Savinna l?,iaarS." fBCJ ChaS. und Joseph Hossman, Bater und Sohn, wurden in Ermanglung von 5500. Bürgschaft hierher nach dem Gefängniß gebracht. Deputy Bundesmarshall Wllky von Fort Wayne brachte sie alö sogenannte Mondscheinler" (Leute die ohne gesetzliche Erlaubniß SchnapS fabriziren) vor den Bundeökommissär 3. H. Orr nach Michigan City, der sie unter Bürgschaft den Großgeschworenen zumies. 3n der gestrigen Versamm lung des Deutschen Militärvereinö wurden folgende Beamte nominirt : Präsident Adolph Müller und Joe Fischer. Vice-Pläfident Call Haaö, Paul Rice und 3os. Pflüger. Prot. Sekretär Andreas Voll und Hermann Henninger. ginanz-Tekretär Frit) Stahlhut, LouiS Otterbach und H. Henninger. Schahmeister 3ohn Bernloehr und LouiS Koshler. Trusteeö Philipp Maß und 3os. Pfiüger. VereinSarzt Dr. Zacob Bühler. Kaufe Mucho'S Beft Havanna CiaarS." CT Der Polizeirichter wird wahrscheinlich wieder einmal Gelegenheit bekommen einer Mutter zu zeigen, daß sie kein Recht hat ihr Kind zu züchti gen. Frau Irene Levy soll gestern ihre vierzehnjährige Tochter tüchtig durchgeprügelt haben, well dieselbe, wie ihre Mutter wohl ein Recht hatte anzunehmen, den Männern nachlief. DaS Mäbcken stattete dem NachbarHauS einen Besuch ab. Sie hat eö sich angewöhnt die Männer in neckischer Weise zu schlagen. Die Mutter sah wie der Mann sie festhielt und hielt eö ; für angemessen ihrer Tochter einen Denkzettel zu geben. Die Nachbarn glaubten, daß daö Mädchen über Ge bühr bestraft wurde und schickten nach der Polizei. Die Mutter konnte nicht I gefunden werden.
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