Indiana Tribüne, Volume 19, Number 348, Indianapolis, Marion County, 2 September 1896 — Page 2

Lnviana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch IcnXxlaer I (Jentt per Woche, die eonntagSvXrftflnc'l e per Ooche. Seide zusammen IS Cent der ' SentZ per Vtonat. Ver Post außerhalb d dt zugeschickt in oraukdejkhlunz p, ui 18 eüd tXMama Stratze. anapoliS, Ind., 2. Sept'br 1896. D Motorwagen.

JÖunbeSconfuI Moore in Wei mar hat einen eingehenden Bericht über die Verwendung von Motorwagen in Europa, hauptsächlich in England und Frankreich erstattet. Der Berichterstatter gibt zu. daß Wagen, die statt mit Pferden mit einer clementaren Kraft bewegt werden, vorläufig nur zu Vergnügungs-. und Sportzwecken benutzt werden, hält es jedoch kaum für fraglich, daß sie in nächster Zukunft zu ausnehmend praktischen Zwecken zur Verwendung gelangen werden. Das Interesse weiterer Kreise sfolche Wagen ist zuerst in Frankteich geweckt worden; von da verbrei tete es sich rasch nach England, und der im vorigen Jahre in Paris abgehaltenen Ausstellung für Motorwagen, woran sich die Wettfahrt BordeauxParis anschloß, folgte eine ähnliche Ausstellung in Tunbridge Wells, dessen Bürgermeister, Sir David Salornons, einer der eifrigsten Förderer der Motorwagen in England ist. Der Gedanke, solche Wagen einzuführen, die mit einer Schnelligkeit von 15 Meilen in der Stunde auf städtischen wie auf Landstraßen fahren können, ist. wie Herr Moore ausfuhrt, nicht neu. Bereits gegen Mitte des vorigen Jahrhunderts, wurde in Frankreich ein Fahrzeug gebaut, das sich ohne Pferde fortbewegen sollte; es steht noch heute, wie es heißt, in einem der Pariser Museen. In England baute im Jahre 1827 ein Herr Gurney einen " Dcmpfwagen, den er in Regent's Park vorführte, die Maschine soll die Form eines PferdekörperS gehabt haden, der Wagen die schwerfälligeForm eines Postwagens, und das Ganze, unschön anzusehen, soll 1 Tonne gewogen haben. 1834 wurde ein Dampfwagen, genannt Era. auf der Straße von Paddington nach London Betrieb gestellt, für die Fahrt X wurde die ziemlich hohe Gebühr von 6 P. erhoben. $u verbrauch an Cokes soll 812 Pfund und der Verbrauch an Wasser 100 Pfund für die Meile erreicht haben. Zwei Jahre darauf empfahl ein parlamentarischer Bericht die Einführung dieses Verkehrsmittels. Das Parlament jedoch erließ Gesetze, welche die Verwendung anderer als thierischer Kraft für den Wa genverkehr auf gewöhnlichen Straßen untersagten, für Locomotiven und an- - dere Bewegmaschtnen die größte Schnelligkeit auf vier Meilen in der Stunde beschränkte, weshalb die weitern Versuche während eines Zeitraumes von über 60 Jahren zum Stillstand kamen. (Ein in den letzten Wochen erlassenes Gesetz stellt die Verkehrsfreiheit für Motorwagen wieder her.) In Paris werden nun schon

bereits seit Jahren Wagen durch Elektricität oder gepreßte Luft bewegt. Nach der Wettfahrt Bordeaux-Paris kam in Frankreich der aus reichen und einflußreichen Persönlichkeiten bestehende Automobile Club zu Stande, der die Sache um ein gutes Stück weiter förderte. Die Triebfeder desClubs ist Baron van Zuylen van Nyevelr. ein ehemaliger belgischer CavallerieOfficier und Schwiegersohn eines der Pariser Rothschilds. An die in Frankreich beobachteten Bestrebungen knüpft Herr Moore die Bemerkung, daß die Regsamkeit für die Motorwagen beginne und daß die industrielle Zukunft dieser Verkehrsmittel noch bedeutender sei als diejenige, die vor 30 Jahren für die Fahrräder bestand. Damvf und Petroleum sind bislang vorwiegend verwandt worden. Der Berichterstatter spricht von der Elektricität als wenig erfolgreich, weil die Kosten zu hoch und die Aufspeicherung zu unbequem ist.: Die Verwendung von Elektricität sei über das Versuchs. stadium nicht hinaus. Auch die in Deutschland gemachten Versuche werden kurz erwähnt. Es gebe eine Anzakl von Systemen, so die. von Benz, Vlissing und Michaelis, der Verfasser findet jedoch, daß die Wagen nicht dieselbe Schnelligkeit und' Eleganz bieten wie die französischen. In Frankreich werden fünf oder sechs 'Haupt-. firmen ausgezahlt : Peugeot, dessen Wagen No. 16 im Wettstreit Bor-deaux-Paris siegte und der das deutsche System Deimler-Cannstadt als Motor verwandte, während andere französische Firmen ihre eignen Systeme verwenden. Das , gegenwärtige schwerfällige Motorfahrrad als Zweirad sei nicht zu empfehlen', wohl aber gebe es in Frankreich brauchbare Mo-tor-Dreiräder, deren eines mit Naphtha betrieben werde. Auf der Wettfahrt Bordeaux-Paris erwiesen sich die Petroleumwagen als die brauchbarsten: ihrer sechs schlugen den schnellsten Dampfmotor um mehr als 200 Meilen; außerdem bedurften dabei die letzteren fortwährender Ausbesserungen. Der Bericht schließt mit der Erwähnung einiger Ergebnisse von Fahrten mit Motorwagen. Ein Dogcart mit Deimlermotor, der von Paris nach England bis nach Gloucester und zurückfukr, rannte je schneiler. je weniger Pferdewagen ihm begegneten; auf eine Entfernung von 120 Meilen stellte sich der Verbrauch' an Petroleum mit Einschluß des Schmieröls u. s. w. auf 10 Sh., was hoch ist. und zwar deshalb.' weil viele Städte durchfahren , wurden, langsam, also mit Kraftverlust; auf einer andern Entfernung von 36 Meilen stellten sich die Kosten auf 1 Sh. 6 P. Nebenbei bemerkt fuhr der Wagen in Frankreich rascher als in England, weil in ersterm Lande die Pferde schon an den Anblick, gewohnt waren und uicZt mehr scheuten. . Als einen Fehler,

der jedoch zu überwinden sei, erwähnt Herr Moore bei den jetzt gebauten Motorwagen die unangenehme Vibrirung sowie den Vetroleumgeruch; ersterm Uebelstande scheint in Frankreich der Erfinder deö VetroleummotorS Victon, Roger, bereits abgeholfen zu haben. Von Gefahren, die aus der Verwendung desPetroleums entstehen, sei bis jetzt nichts bekannt. Man behauptet, es sei nicht mehr Gefahr vorHanden als beim Eingießen von Petroleum in eine Lampe.

Hospitäler auf Radern. In ihrem Bestreben, auf dem Gebiete der Passagierbeförderung einem der den Rang abzulaufen, haben die großen Eisenbahn-Gesellschaften für das mit dem nöthigen Kleingeld ver-. sehene Publikum Waggons in Betrieb gestellt, deren luxuriöse Einrichtungen dem Reisenden allen nur denkbaren Comfort gewähren und die den Namen Palastwagen" mit Fug und Recht verdienen. Die Salons sind mit den kostbarsten Möbeln und Teppichen ausgestattet, Schlafräume mit schwellenden Betten sind vorhanden und die Küchen sind auf das Reichhaltigste verproviantirt. Derartige Waggons kann man auf eine beliebige Zeitdauer zur Benutzung auf irgend einer Linie miethen. Während in solcher Weise dem Luxus Rechnung getragen wurde, ließen die Eisenbahn-Gesellschaften aber die Vorsorge für die zahlreichen Unglücklichen, welche alljährlich Betriebsunfällen aller Art zum Opfer fallen, vollständig außer Acht. Jetzt endlich ist auch auf diesem Gebiete ein Fortschritt zu verzeichnen durch die Construction und die Jnbetriebstelluna von Hosprtalwagen, deren es freilich vorläufig noch sehr wenige gibt. Bisher hatten die Eisenbahnen wohl Waggons, welche ausschließlich zum Transport von Verwundeten dienten, allein an die Vornahme sofortiger Operationen, von welcher oft die ErHaltung deS . Lebens abhängt, ist m derartigen Ambulanzwaggons nicht zu denken, so daß der Nutzen derselben immer nur ein beschränkter bleibt. In den Hospitalwagen dagegen kann ein Verwundeter dieselbe ärztliche BeHandlung erhalten, wie in einem modernen Hospitale, so daß nach dem übereinstimmenden Urtheile von Fachmännern in Zukunft manches Leben erhalten bleiben wird; die Einführung der Hospitalwaggons wird für die Ei-senbahn-Gesellschaften voraussichtlich die Ersparung nicht unbedeutender Geldsummen im Gefolge haben und liegt daher in ihrem eigenen Interesse. Aeußerlich hat der Hospitalwagen das Aussehen eines gewöhnlichen GePackwagens, doch ist er stärker gebaut, als ein solcher. Das Innere ist in ein Kranken- und. ein Operationsabtheil geschieden und neben letzterem befindet sich ein kleiner Consultationsraum. Die Beschränktheit des Platzes hat selbstverständlich zur Anwendung von Einrichtungen geführt, welche die zrößte Raumersparniß ermöglichen. In dem Krankenabtheil befinden sich sechs schmiedeeiserne Bettstellen, deren Beine auf breiten Gummiplatten ruhen und die mit Federn von geslochtenem Draht versehen sind, um dieStöße eines schnell fahrenden Zuges so viel als möglich zu Paralysiren. Diese Bettstellen sind mit Hespen versehen, so daß sie im Nichtbenutzungsfalle an den Wänden in die Höhe geklappt weroen können. Außerdem befindet sich in dem Krankenabtheil ein zusammenlegbares Gummibett, das in wenigen Minuten für den Gebrauch hergerichtet werden kann, sowie eine mit kurzen Spiralfedern versehene Hängematte, in welcher von dem Schütteln der Fahrbewegung nicht das Geringste zu spüren ist. Zum Verbringen von Verwundeten in den Hospitalwagen dienen Tragbahren, welche viel elastischer, sind, als die gewöhnlichen Utensilien diese? Art. Die Einrichtung des OperationsabtheilS ist nach den Angaben angesehener Chirurgen mit der peinlichsten Sorgfalt erfolgt. Der Operationstisch ist aus Eisen construirt, hat aber zu oberst eine Glasplatte und ist mit allen Vorrichtungen zur Ausführung von durchaus aseptischen Operationen versehen. Neben dem Tische befindet sich ein großes Vassm mit sterilisirtem Wasser; das nöthige Bettzeug ist in einem Schränkchen UNtergebracht und in einem anderen werden Bandagen, Chloroform, Aether, Instrumente u. s. w. aufbewahrt. Innen und außen ist der Waggon mit einer besonders präparirten Farbe angestrichen, so daß eine gründliche Desinfection mit überhitztem Dampf vorgenommen werden kann; dadurch wird wird jede Gefahr, daß sich irgendwo Krankheitserreger festsetzen könnten, vollständig beseitigt. Mit allen diesen Einrichtungen kostet ein solcher Hospitalwägen nur 'Z4000. ist also bedeutend billiger, als ein gewöhnlich Passagierwaggon, von den mit raffinirtem Luxus eingerichteten Palastwagen ganz' abgesehen. Hoffentlich werden Hospitalwagen in genügender Zahl bald von allen Eisenbahn-Gesell-schaften eingeführt, und dadurch die furchtbaren Leiden, welche Zugentgleisungin und Zusammenstöße im Gefolge haben, wenigstens in Etwas gelindert , Der .kleine Menschen. freund. . Frltzchen rutscht mit seinem guten Anzug fortwährend aus einem Treppengelander herauf und herunter, fttife!" ruft die Mutter ärgerlich. wa5. machst , Tu. denn da?" Hosen für arme Buben!" . Kaum glaublich. Erster Herr (mit einem kolossal dicken Bauch zu einem andern Herrn): Sie, die Posse müssen. S' seh'n! , Ich hab' mir vor Lachen den ' Bauchs halten müssen! Zweiter Herr: Haben S' denn das allein fertig 'bracht!' ' . Modern. WlebistDumit Deinem Manne zufrieden?- Ach, der Mcnss kann nicht einmal das Rauchen vertragen!- Nun,' er braucht ja nicht i rauchen!- Jtö'rauät'toV ' " ;

Sie Cholera in Ägypten.

Der erste Leibarzt des Khedive, Dr. v. Becker, hat einen Artikel über die Cholera in Egypten veröffentlicht, dem wir Folgendes entnehmen: Wie ein schwerer Alp löst es sich vom Lande; die Seuche ist im Abnehmen, und rapid sinken die Ziffern der Morbilität und Mortalität; ja wir können fast mit Zuversicht hoffen, daß nach etwa acht WochenEgYPten cholerafrei sein dürfte. Die ersten zehntausend Todten wurden vorige Woche gezählt und wie viele blieben da ungezählt! Mit einer beispiellosen Zähigkeit hatte sich die Epi bemie in den Fellachendorfern eingenistet; nicht genug damit: sie holte ihre Opfer mitten in der. Wüste aus den Aeduinenzelten, während die größeren Städte Kairo, Alexandrien. Tantah und.Port - Said. von dem,Uebel kaum gestreift wurden. Am meisten litt noch Asezandrien und seine .. unmittelbare Umgebung. - Hier trat auch jene interessante Erscheinung zu Tage, die ich schon einmal in Egypten erlebte: die epidemische Cholerapanik. Das. erste Mal sah , ich sie als.Choleraarzt der europäischen. Colonien in den Jünitagen 1883 in Kairo, und ich gestehe offen, ich begriff-sie. Bis. zu fünfzehnhundert. Todte wurden an einem Tage eingescharrt, und in Bulak bei 'Kairo starben in einer Nacht an neunhundert Da ergriff die Massen eine entsetzNche Todesangst, ein gewaltiges Drängen, dem Würgengel zu entfliehen. Heerdenweise belagerte das Volk "mit seines Häbseligkeiten den.' Bahnhof; auf. den Nilbarken balate:man:-.slch .um'den kärglich zugemessmenRaum. ..Wenn. da dem Tapfersten das Herz starker schlägt, ist's zu verzeihen. Aber die lchte Cholerapanik in Alexandrien glich mehr dem tollen Äusbruch einer Massenangst bei blindem Feuerlärm in menschengefülltem Raume. Sie kam mit einem Male nach dem plötzlichen Tode der Gemahlin des deutschen Commissärs . für die Staatsschuld. Frau Baronin Richthofen, und schon am Abend dieses unglückseligen Tages tonnt man ohne Uebertreibung annehmen, achtzig Procent der Einwohner Alezandriens seien verrückt von Angst geworden. Dabei zeigte diese. Wahnsinnsform konstant gewisse prägnante Symptome: Druckgefllhl in der Herzgrübe, quälende Unruhe, Schlaflosigkeit durchwegs Symptome einer schweren Psychose; gleichzeitig war eine auffallende Geschwätzigkeit zu beobachten, deren Jdeenkreis wenn auch hundertmal abgelenkt immer wieder in's alte Thema einsprang: Cholera und immer wieder Cholera. ' Was den localen Ursprung der Seuche anbelangt, dürfte die Prove. nienz nach den verdienstvollen Studien Dr. Engel's vom hygienischen Büreau auch diesmal nach Mekka hinzielen. Bewiesen ist es jedoch nicht, denn die ersten Spuren der Krankheit verlaufen in der vagen Zeitungsnachricht, in und um die Ortschaft Salhieh, Provinz Scharkieh. herrsche eine choleraähnliche Krankheit. Dies war zu Ende September des vorigen Iahres. Der Kairiner Fachbacteriologe fand in den Dejectionen dieser Kranken keineCommabacillen, die hingesendeten Kliniker betonten jedoch lebhaft den choleraähnlichen Verlauf der zumeist tödtlich endigenden Fälle. Doch scheinen sie vom negativen Bestände der Bacteriologen beeinflußt worden zu sein, denn wenige Tage später erschien eine Notiz, welche die Krankheit in der Mudirie Scharkieh als eine acut auftretende Typhusform erklärte. Zwei Wochen danach tauchte die Epidemie am Menzaleh - See auf, im Gebiete jener Halbinsel, die noch vom Seuchenlauf 1883 im schrecklichen Andenken steht. Auch diesmal wurde dieselbe zum Herd der Verseuchung Egyptens, denn von hier aus kroch die Epidemie längs der Bewässerungscanäle in's Innere des Landes. Bei den ersten Opfern am Menzaleh - See wurde das Wesen der Krankheit er kannt. Von diesem Tage an begann der Kampf gegen die Weiterverbreitung der Epidemie, und wenn die Fruchtlosigkeit dieses Kämpfes auch'zu Ungunsten der heutigen Maßregeln sprechen sollte, gewiß ist es Jicht .d.u Schuld dieser Braven, die mit TodesVerachtung gegen Factoren ankämpfen mußten, mit denen ja selbst im gebildeten Europa leider noch gerechnet' werden muß. um wie viel, mehr im jammervollen Fellachendoxf! ,; ; Schon die bis heute.in. keiner Epidemie verzeichnete Wortalitätsziffer , 90 Procent aller gemeldeten Kranken starben gibt Aufschluß darüber, welches Haupthinderniß einer, segens-. reichenEntfaltung der Prophylaze entgegentrat: man verbarg und verHeimlichte gewiß mehr als ein Drittel aller Erkrankungen. Andererseits ' darf man es auch dem ungebildeten Fellachen nicht verargen, wenn er - der manchmal etwas brüsk auftretenden Executive passiven Widerstand entgegensetzte. Dazu kommt noch religiöser Fanatismus und das im Islam so tief wurzelnde Gesetz . der Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Harimlik (Frauenhauses). So kam es, daß man am Menzaleh und längs der'Canäle fliegende Geheimspitäler in den Durrahfeldern fand, . und daß man außerhalb der Ortschaften auf heimlich verscharrte Todte stieß, die Niemand agnosciren wollte. Ja, man schleppte in einzelnen Fällen die Sterbenden von HauS zu Haus, von Dorf zu Dorf und verbreitete die Seuche so auf dem einfachsten Wege Unter diesen Umstanden werden die heutzutage geltenden Factoren deö Choleraschutzes Jsolirung des Kranken, Contumaz der Einwohner des verseuchten Hauses und ausgie-, bige, gewissenhafteDesinfection geradezu illusorisch. ' In den Städten, hauptsächlich den großen Städien Egyptens, wo dieCöntrole besser organisirt und die Executive strammer ist. konnte die Seuche trotz mehrfacher Ansäße nicht zum allgemein verheerenden Ausbruche kommen. Ja, die erste In. fection Kairo's schlua aanz ,sebl:,ts

erkrankten nur einige Glieder einer Familie in Fagallah und inm nur ein nach außen verschleppte Fall vor. Damit war die erste Infection der Stadt mit 500.000 Einwohnern zu Ende r1 ein Triumph der prophylaktischen Maßregeln und erst vier Monate später kam die zweite Jnfection (Alt-Kairo), die besser haftete, weil sie sich in dem peripherischen, d. h. schlechter controlirbaren Theile der Kaiser Bevölkerung festhielt." Europäische Mndschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Wegen Fahnenflucht ist' gegen den Lieutenant a la suite der Armee. Achmed Jlhami Bey. dasContumacialverfahren eingeleitet worden, weil.sich.dersejbe,ohne.Erlaubniß aus Berlin entfernt hat. "Jlhamt Bey djirfte sich deswegen geflüchtet haben, tütxt gegen ihn in Strafverfahren we'gjn Sittlichkeitsverbrechen ; schwebt. jDer verschwundene Türke .hat schon Einmal eine sehr bedenkliche Rolle bor jder neunten Sjrafkammer des Berli;nir Landgerichts, gespielt, als seinettvegen sich der Hauöeigenthümer und (Zchnejdermetster W.auS der. Lutherstraß? nebst seiner Ehefrau wegen Beleldiguna' , und versuchter Frpress ung lP,April d. I. zu verantworten hattyr. aber wegen Ungläübwürdigkeit des Zeugen freigesprochen wurden. . j zLübbenatt. In schrecklicherWeise verunglückt ist eine Dame aus Berlin hilf dem Hiesigen Bahnhöfe. $t Dame oar nach dem Werke Meurostolln bei enftenberg gereist,' um einer Beerdigüng'beZzüwohnen,' und befand sich auf der Rückreise. Auf dem Bahnhofe Lübbenau gerieth sie unter den von Köttbus her einfahrenden Schnellzug, wurde eine Strecke weit mit fortgeschleift und dann durch die Räder in Stücke, gerissen, so daß die einzelnen Körpertheile erst zusammengesucht werden mußten. Kurz zuvor hatten Mitreisende die Dame noch in ziemlichem Abstand von den Schienen stehen sehen,' so daß bisher nicht aufgeklärt werden konnte, wie die Bedauernswerthe unter den Zug gerathen konnte. . S p a n f a ii. Erschossen hat sich auf Gatower Gebiet ein femgekleideter Mann, der als der Buchhalter Scharrschmidt aus Potsdam identificirt wurde. Provinz Ostpreußen. Heiligenbeil. Im Verein mit dem Passarge-Gausängerfest fand kürzlich das 20jährige Sti tungsfest des hiesigen Gesangvereins statt, das leider unter einem Vormittags beginnenden und bis gegen Abend anhaltenden Strichregen zu leldm hatte. Königsberg. Wegen Verbrechenö gegen Paragraph 218 würden der Kaplan der hiesigen katholischen Kirche, Pfeiffer, und ein junges Mädchen aus bürgerlichen Kreisen verhaftet. Wartenberg. Zu einer Art Revolte kam es auf dem Rittergute deS Besitzers von Kolbe. Dieser stellte einen polnischen Arbeiter eines Versehens wegen zur Rede. Der Zurechtgewiesene sprang auf den Besitzer los und wurde thätlich. Hierauf drangen die übrigen polnischen Arbeiter, mit Sensen und Mistgabeln bewaffnet.auf Herrn von Kolbe ein. so daß dieser, weil die deutschen Wirthschaftsbeamten noch auf dem Feld? waren, in's Haus flüchten mußte. Unter Rufen, wie Nieder mit dem Deutschen" tobten die Polen noch geraume Zeit auf dem Hofe umher. Die Angelegenheit wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Provinz Weftpreuhen. Danzig. Beim Löschen eines geringfügigen Feuerö verunglückte der Oberfeuermann Schauer dadurch, daß ihm von einer durch Exploston einer Petroleumlampe .erzeugten starken Stichflamme so schwere Brandwunden an Kopf, Hals, Genick und Armen zugefügt wurden, daß er ihnen nach zwölf Stunden im Krankenhaus erlag. Durch Revolverschllsse schwer verletzt wurde der Schutzmann Hupka auf offener Straße von dem ZZjährigen Arbeiter Domanski bei einer WerHaftung, welche der Beamte vollziehen wollte. D i r s ch a u. Die Locomotive deS auf der Fahrt von Eydtkuhnen nach Berlin befindlichen Nord-Expreßzuges hat in der Nähe von hier durch Funkenauswurf einige dem Gutsbesitzer Ziehm gehörige Feldes im Umfang von etwa 80 Morgen in Brand gesetzt. Der Schaden wird auf 10.000 Mark geschätzt. . s Zempelburg. Hier wurden mehrere Kaufleu wegen des Berdachts des Meineids verhaftet; andere Verdächtige, deren Verhaftung ebenfalls bevorstand, halten-sich verborgm und es. ist der Polizei trotz eifrigster Recherchen bis jetzt nicht gelungen,'deren Verbleib zu ermitteln. Die Unterfuchung erstreckt sich angeblich auf eine Wucher- bezw. Erpressungsaffaire, in der die Betheiligten vor Gericht falsche' Aussagen gemacht haben. sollen.' .Provinz Westfalen. i L i m b u r g a. d. Lenne. Die Ehefrau eines Wirths von Elz machte am 15. Mai d. I. bei der Staatsanwaltschaft hier eine Anzeige, worin sie einen Dachdecker aus Elz der MajestätSbeleidigung bezichtigte. Die Anzeige stellte sich als eine wissentlich falsche' heraus und deshalb verurtheilte dieStrafkammer jetzt die Frau zu sechs Monaten Gefängniß. ; : Münster. Die Pläne für denErWeiterungsbau des hiesigen Eisenbahn - Directionsgebäudes haben.dk Genehmigung des Ministers gefunden.' Es wird deshalb mit dem' Bau sofort begonnen werden. W a r e n d o r f. In Bohren erschoß sich mittels des, Karabiners ein Recrut von der auf dem Rückmärsche von der Senne nach Münster begriffenen ' Es-, kadron des Westfälischen KürassierRegiments No. 4, Er sollte strafweise neben seinem Pferde zu Fuß marschlren. und diese geringfügige . Ursache scheint ihm Selbstmordgedanken eingegeben zu baben.

PrMmz Ponnnern. P a s e w a l k. Der Mörder Nitke aus Jahnick, der feine Frau erdrosselt hat, ist an das- Gericht zu Stettin abgeliefert. Nitke . leugnet noch immer, die That begangen zu haben. Nach den Zeugenaussagen ud dem ganzen Vorleben desselben ist , hieran jedoch kaum zu zweifeln. Nitke ist ein gewaltthätiger, roher Mensch, der seine Frau und Kinder in brutaler Weise mißhandelte, so daß häufig die Frau des Nachts unbekleidet dieFlucht ergreifen mußte und den Schutz fremder Leute aufsuchte. Swinemünde. Kaufmann W. Henneberg, welcher lange Jahre als Magistratsmitglied in unserer städtischen Verwaltung thätig war. ist zum Stadtältesten" ernannt worden. W o l g a st. Ueber das Vermögen des Müllermeisters Friedrich Heuer Hierselbst ist das Concursverfahren eröffnet. Verwalter der Masse ist Hotelbesitz Witte. Rheinprovin Eltville. Der bergische Geschichtsverein beschloß, dem für die Culturgeschichte des bergischen Landes und als Verfasser des ältesten rheinischen Sagenbuches bedeutenden Eist;?zienser - Abte Cäsarius von Heisterbach vor der j.'osterruine im Siebengebirge ein Denkmal in Form einer Felspyramide mit Gedenktafel zu errichten; an der Spitze des Ausschusses

steht Gymnasialdtrector Scheibe. Essen. Ein neues Postgeb'äude soll hier bis 1899 erbaut werden. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde der Verkauf einer neben dem bisherigen Postgrundstücke belegenen Schule zu 225.000 Mark an die Reichspostverwaltung zu genanntem Zwecke genehmigt. Wegen - Unterschlagung Hon 6359.61 Mark wurde von der Strafkammer der in weiteren Kreisen bekannte frühere , Hauptlehrer an der hiesiaen Buraschule. Wilhelm Stennes. 60 Jahre alt, zu einem Iahre Gefängniß verurtheilt. Köln. Erschossen hat sich in seiner Wohnung der Feldwebel Fabel der 2. Compagnie des westfälischen Pionier - Bataillons. Furcht und Scham hat den Unglücklichen in den Tod getrieben. Er war wegen einer Sache zu drei Tagen Stuben - Arrest verurtheilt worden und sollte die Strafe amNachmittag antreten. ! K r e u z n a ch. Von den Stadtverordneten wurde mit 13 gegm 8 Stimmen beschlossen, die Großherz. Hessischen Salinen bei Kreuznach zum Preise von 1.100.000 Mark anzukaufen. . Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Der Photograph Bellson feierte fein 50 - jähriges Berufsiubiläum. Bellson ist 77 Jabre alt und erfreut sich voller körperlicher Gesundheit und Frische. Er erlernte die Daauerrotypie anfänglich 1346 vom Erfinder JacqueS Daguerre in Paris und fing am 9. August 1845 in seiner Vaterstadt damit an. 1 Frankfurt. Der wegen RaubmordversuchS an dem Geldbriefbesteller Tafel 1874 zu zwölf JahrenZucht bauö verurtheilte Treulieo ist jetzt nach VerbUßung seiner Strafe wieder auf freien Fuß gesetzt, sein zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilter CompliceHUl(tltd ist gestorben. : St ein au. In dem Kalkwerke des Rudolph Roßmüller brach Feuer a'uö. Der Maschinenraum, in dem daS Feuer ausgebrochen sein soll, ist gänzlich niedergebrannt. Daö Comptoir ist stark und die Dächer über den Brennöfen leicht beschädigt. Freie Städte. : Hamburg. Auf der Elbe schlug ein Segelkutter um; von den drei Infassen sind zwei, ein junges Ehepaar Namens Schuhmacher, ertrunken; ihr Bealeiter wurde gerettet. Hier wurde wieder einmal von der Polizeibehörde eine Lasterhöhle schlimmster Art ausciehoben. Die Inhaberin wird beschuldigt, außer. jungen und zumTheil rioch schulpflichtigen Mädchen auch die eigene, kaum den Kinderschuhen, entwachsene Tochter zu Unsittlichkeiten änaehalten zu haben. Da sie auch die gewerbsmäßige . Unzucht förderte, fo dürfte die Anklage aus schwere Kuppe lei lauten. Mehrere angesehene Männer. sollen,, Wie leider gewöhnlich der ffall ist, mit im Spiele sein.. I Lübeck. Dii Strafkammer Dtiut theilte, den Gejreidehändler H. Magnuö wegen zehn Wechselfälschungen im Betrage von 14.727.30 Mark zu drei Jabren Gefängniß. Der Staatsanwalt beantragte Dier Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. , Oldenburg. Oldenburg Vom bieiiaen Kriegsgericht wurde' ein Landw-hr-mann zu fünf Jahren Festung verurtheilt, weil er einen Unteroffizier des sl. Regiment mit er Waffe angegriffen hatte. Der Verurtheilte' ist Vater Son . sieben Kindern. Gestorben ist tach' langem Leiden Herr GetZ. Ober-öedicinalrath-Dr. Tapphorn im Al'r irrn fix nnT'n Vr Vsn j l w. , w -Nr. 41141 LXli 1 1 859 war er Leibarzt des Grakk:er,ozs nd genoß dessen'.vollsteZ Vertrauen. raunschwris. - " TOrrtitnfsfitnflÄ - 3i sitimim. i i 7 XS w . vj'i.iiibwi' devortteber Qornbura in 5)emkenrok?. welcher, wegen Verschwendung entmün. diat wurde, erschoß nach einem, Streit seinen 20 - jährigen Sohn. Der Mörmachte er einen Selbstmordversuch. : Vrrdillz Posen. i Exin. Die.' Güter. Czerlin und Vüddow bei Exin. Generalmajor v. Zepelin und den v. Bülow'sche' Erben gedörig, sind in den Besitz des Ritterautsbesitzers Grasemann auf' Wienslawitz bei Jgnowrazläw übergegangen. -Fraustan dt. . - Ein Unfall, welchem leicht : hätte 'ein Menschenleben zum Opfer fallen sönnen, eignete sich beim' Neubau :deS KürfchnerrneisterS Steuerfchen Wobnhäüse. In dem Au.'.er:, s' w: ' ,.- w. i&uuiiu. uv fi yiuu vc jpau&DC. ttzcrS Münzberg dse Promenade pas, itit.. iiel ein Kälber Äe'ael Wm Rmi und traf die ttrau so unalllcklick auf den Kops, dab sie eine klakfendeWunde

davontrug. "Die Getroffene stürzte ohnmächtig zusammen, erholte sich t doch bald wieder. Posen. In der hiesigen katholischen Franziscanerkirche wurde an einem neunjährigen Knaben aus Togo, den ein Officier von dort mitgebracht und der . von dem Präbenden Späth unterrichtet worden war, die christlicke Taufe vollzogen. Der Junge erhält w Deutschland seine Erziehung. Provinz Schlesien. B e u t h e n. Der Mörder Klakus. den das hiesige Schwurgericht wegen Ermordung seinerGeliebten zum Tode verurtheilt hatte, ist vom Kaiser zi; lebenslänglicher Zuchthausstrafe begnadigt worden. Neiße. Auf der Fahrt nach Ziegenhals stürzte der practische Arzt Dr. Brieger von hier vom Fahrrad und blieb sofort todt. R a t i b o r. Wegen Herausforderuna zweier Officiere in Greifswalde

zum Zweikampf verurtheilte die hiesige Strafkammer den Studenten der Me bietn Kagschny zu sechs Monaten Festung. Das Duell fand bei Kosel statt. Kaschny hatte emen Schuß in's Bem erhalten. Provinz Sachsen. E i ö l e b e n. Die Erdsenkungcn nehmen immer gefährlichere Dimensionen an. Kürzlich ist das Kellergewölbe eines Hauses auf dem Breitenweg zusammengebrochen, sodaß auch der Giebel des Gebäudes und der Hausflur eines anderen nachgerutscht sind. Erfurt. In Jlversgehofen wird eine große Schuhfabrik errichtet werden. die bisber aronte in aanzDeutsck land. Die Sache foll auf den Namen zweier bekannter Hamburger Ge schäftsleute eingerichtet werden, doch ist es so ziemlich ein öffentliches Geheimniß, daß die Gründung auf foaldemokratischer Basis ruht. H a l le. Von der hiesigen Strafkammer wurde der Wärter Wolf der königlichen Nervenkltnik wen Miß Handlung von Kranken zu fünf Monaten Gefängniß verurtheüt. Naumburg. Hier starb dieser Tage derRentner Gottfried Erasmus, der letzte directe Nachkomme des berühmten Humanisten Erasmus von Rotterdam. Provinz Schleswig-Holstein. A l t o n a. Ein Tischlergeselle Na mens Köhler hat den gesummten Kaf senbestand der socialdemokratischen Partei im zweiten Hamburger Wahl kreise mittelst Einbruchs gestohlen und ist dann fluchtig geworden. - G l ü ck st a d t. Eine verwegene Flucht aus dem Gesangnisse unter nahmen fllnfStrafgefangene, Namens Schafsrath, Ohse. Hansen, Reinhardt und Ullrich. Hansen hatte mit einem Messer, das er sägeartig eingekerbt, die Gitter am Fenster der Zelle durchsägt und mit Seife und Papier wieder nothdürftig befestigt. In der Nacht vom 11. November v. I. nun entfernte Hansen die Eisenstäbe, kletterte durch das Fenster und gelangte, sich an dem Blitzableiter festhaltend, auf das Dach. Die drei anderen Insassen der Zelle außer Reinhardt folgten ihm. Das kecke Unternehmen wurde aber entdeckt, bevor es ganz zur Ausführung gelangte. Drei der Flüchtlinge wurden sogleich wieder eingefangen, Schaffrath erst letzt. . T ö n n i n g. Die Stadt Tönning hatte bei den Volkszählungen 1880 : 3400, 1885: 3228, 1890: 3151. 1895 nur 3085 Einwohner, es war also ein stetiger Rückgang der Bevölkerung zu verzeichnen, wohl zum größten Theil auf das Einfuhrverbot Englands von Hornvieh und Schafen ausSchleswigHolstein, welche in Tönning verladen wurden, zurückzuführen. Die Stückzahl des erportirten Viehes betrug pro Jahr ca. 50.000 Stück Rinder und ca. die gleiche Anzahl Schafe. Provinz Hannover. Hannover. Das diamantene Hochzeitsfest beging der Königliche Ober - Buchsenmacher und Wassenre visor a. D. Wolff mit feiner Frau. m -- . 'tfi.rjc TiA a aniier ermann vsttoermior aus Hameln wurde ween Beihilfe zur Kuppelei nach sechsstündiger Verhandlung zu neun Monaten Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust verur theilt. Der Antrag aus Haftentlassuna gegen 50.000 Mark Eaution wurde abgelehnt. Die Mitangeklagte Frau Humburg erhielt wegen Kuppelei ein Jahr Zuchthaus und deren Tochter drei Monate Gefängniß. - Wildmann. Dieser Tage ist die Grube Haus Braunschweiger Schacht eine halbe Stunde oberhalb unseres OrteS belegen, vollständig zu sammengestürzt. Glücklicherweise ist der Zusammenbruch ohne einen Unfall abgelaufen. Die Belegschaft ist nach Grund vertheilt, . und es wird lange dauern, bevor derSchacht wieder gang' bar gemacht ist. Thül-Kgeu. ! . G e r a. Einen tödtlichen Absturz tu litt auf einem Neubau der Maurer Kresse aus 13 Meter Höhe. Der Verunälückte ist 49 Jahre alt und Familienvater. Das Unglück war selbstverschuldet. ' Hirschberg a. S. Letzthin ist der Lederfabrikant Langheinrich in einem Vorwärmekessel ertrunken. Ob Unalücksfall oder Selbstmord vorliegt, konnte nicht festgestellt werden. Der Mann war schwer leidend. Loben stein. Tödtlich 'icrunalückt ist die 14 - jährige Tochter deS Gerichtsassistenten U. durch Absturz vom Scheunenspitzboden nach der Tenne. . . S t a d t i l m. Oberhalb der Kellerbrücke wurde die Leiche eines Mannes aus der Jlm gezogen. Der Verunglückte ist der 5060 Jahre alte LandWirth A. Lämmerzahl aus Oberilm, der' jedenfalls in Folge eines Fehltritts auf der Holzbrüae bei Oberilm in der Dunkelheit in- die hochangefchwollene Jlm-gestürzt ist und so seinen Tod gefunden.bat. . . . " ' ? MeersÜapmvfeisen, lange deutsche

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