Indiana Tribüne, Volume 19, Number 347, Indianapolis, Marion County, 1 September 1896 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erschemt Saglid) und Sonntagö. JDie tZalich Tribüne- kostet durch den Xilfltr Cent, per Woche, die Sonnta.S-.Trlbüne'S 't per Ooche. Beide infam 13 SevtS d? ilent per i7kat. Per Poft nberhalb de, iVbt iugeschiZt i VorauSbe,hlunz F pe, c. c 18 eüd kllabama Strätze. lznapottö, 3ad., 1. Sept'br 1896. sparbanken guter alter Zeit. Zahlreich sind bei uns auf dem Lande und theilweise auch in Städten die biederen Leute, welche den Banken durchaus nicht trauen wollen und es vorziehen, ihre eigenen Strumpf- oder andere Banken zur Aufbewahrung ihres Bischen Mammon oder ihrer Schmucksachen zu halten. Beweise für die Unsicherheit dieser Privatbanken" sind fort und fort im Neuigkeitstheile der Zeitungen zu finden; aber allem Anschein nach zerstören dieselben keineswgs. die Popularität dieser merkWürdigen Institute, wo solche überHaupt vorhanden lst.

Zudem sind auch Berichte über Bankräubereien, wenigstens in ländli chen Districten, nicht gerade selten. Noch abschreckender wirken auf manche t Leute bankerottwackelige Zeiten, und man kann sogar behaupten, daß die jetzigen Erörterungen der Währungsfrage die Strumpfbanken bei gewissen Elementen der Bevölkerung begünstigen. Denn es gibt Menschen, welche, ohne von dieser Frage irgend etwas zu rersiehen oder sich mit ihr den Kopf zerbrechen, ängstlich ihre ' baaren Schätze, seien dieselben so klein oder so groß, wie sie wollen, innerhalb ihrer vier Wände zusammenzuziehen suchen, sobald auch nur eine entfernte Möglichkeit irgend welcher Abänderungen d:r Finanzgesejgebung am Horizont auftaucht, zumal es auch an Bange niachern nie fehlt. Gar manche Zeitungsredactionen wissen ein Lied zu singen von allerlei wunderlichen Anfragen hierüber, welche ihnen aus dem Leserkreise in letzter Zeit zugegangen sind. Wenn man von Strumpsbanken'' - spricht, so ist nicht zu vergessen, daß dies eigentlich , nur für eine von sehr vielen Arten Mammons - Privatver- , stecken ein zutreffender Name ist, und man wahrscheinlich in früherer Zeit darin einen noch vielseitigeren Erfindungsgeist entfaltete, als heutzutage. 'Besonders erfinderisch waren darin ttZ die Evastöchter. Eine Ohioer alte Dame pflegte, so st sie ausging, ihr Baargeld und ihre uwelen in einen Kohleneimer zu len und sorgsam mit mehreren SchichSteinkohle zu bedecken. Das mochte besonders im Winter, wo es oft galt, dem Feuer Kohlen zuzuschütten, ziemlich gewagt erscheinen; aber es soll sich mehrere Male bei Einbrüchen glänzend bewährt haben, indem kein Einbrecher jemals daraus verfiel, dort nachzusehen. Eine andere alte Dame in New Hampshire, welche in einem ihrer riesigen Closette ein Schubladengestell hatte, dessen unterste Schublade unmittelbar auf dem Boden ruhte, brachte unter dieser noch kleine Rinnen im Boden an, und in den so entste.henden freien Räumen versteckte sie mit Erfolg alle ihre Juwelen und Dollars, während sie die Schubladen darüber mit Wäsche füllte und obenauf Küchengeräih stellte. Thee- und Zuckeröehälter haben schon oft als GeHeimbanken herhalten müssen, ebenso Matraken und Tepvicke und das Sob

lenwerk alter Schuhe, welche neben neuen standen, von Kleiderfutter, Wanduhren, Familienbibeln und Wörterbüchern gar nicht zu reden. Oefter waren lachende Erben von folchen Privatbanken ebenso wenig erbaut, wie Einbrecher. Verkanntes nützliches Bogelwild Daß die bescheidene SemLve ein großer Wohlthäter für die Menschheit ist schreibt eine unserer naturwissenschaftlichen Zeitschriften wissin auch viele Seeküsten - Bewohner noch nicht, und es wäre doch sehr wünschenswerth. daß sie es Alle wüßten. In doppelter Hinsicht wirkt die Seernove sehr wohlthätig für die Jnteressen des Menschen, wenigstens allent.Halben in d Nähe des Oceans: Sie folgt nicht nur der Pflugschar der Landleute auf den Feldern und frißt eine Menge frisch aufgepflügter Larven, welche andernfalls der Landwirthschaft großen Schaden zufügen würden, sondern sie trägt auch ungemein viel dazu iti, -das Seewasser in der Nähe des Gestades 'und dieses selbst zu reinigen, indem sie häufig schwimmende Abfälle, todte Fische und anderes faulende Zeug ' aufgreift. Wahrscheinlich haben die Dienste die sei Thiere schon manche Stadt und manches Dorf am Meere vor Seuche und Pestilenz gerettet, indem sie die Stoffe vertilgten, durch welche diese Uebel verbreitet werden. . Würde , diese zweifach segensreiche Wirksamkeit der .Seemöven einigermaßen zulänglich gewürdigt.. so würde es nirgends mehr vorkommen, daß diese Thiere alljährlich zu Tausenden massacrirt werden, theils müßigen Sports halber, theils wegen der Flügel, die in der Putzmacherei noch ziemlich' stark verwendet werden! Es wäre hohe Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Was übrigens von den Seemöven gilt, das gilt, in größerem oder geringerem Grade auch von Aaskrähen, Raben und anderen, dieses wichtige Säuberungswerk fördernden Vögeln, u. A. auch von den . vielgeschmähten Spatzen' deren Nutzen in dieser Hinsicht auch durch unser Ackerbau-Depar-tement noch keine gerechteBeurtheilung erfahren hat! Die -Spatzen verbessern den gesundheitlichen Charakter jeder Stätte, in deren Nähe sie sich niederaelassen haben.

tSold und Todeöwüste.

Das sogenannte Todesthal" ist wohl jedem Zeitungsleser geläufig geworden; aber fast noch schrecklicher ist die entlegenere und noch wenig geschilderte Cocopah - Wüste im mexikanischen Niedercalifornien. Von Gott im Zorn geschaffen und dann vergessen," so lautet eines der geflügelten Worte, welche bei Kennern dieser Gegend über dieselbe aufgekommen sind. Sogar ein Dante mit seiner ganzen großartigenPhantasie hätte wohl aus der Cocopah - Wüste noch neues Material zur Schilderung der Schrecknisse der Hölle schöpfen können. Ist doch der ganze Boden hier nur durch eine dünne Sandkruste getrennt von beständig zischenden und brodelnden Naturkesseln da unten, welche durch diese Kruste hindurch ihre Dämpfe und gewaltige Hitze herauf senden, wozu dann noch die Unzuträglichkeiten von oben kommen und der schauerliche Anblick der allenthalben umherliegenden Gebeine verunglückter Menschen, Weißer und Rother. Etwa 100 englische Quadratmeilen umfassend, ist die Cocopah - Wüste ungefähr so wenig bekannt, wie das Innere des dunkelsten Asrika. Noch niemals hat sich ein Corps von Ingenieuren gefunden, welche die Kühnheit gehabt hätten, eine Vermessung dieses Gebietes zu versuchen, das auf der Landkarte nur wie ein unschuldiger kleiner, aber immerhin verdächtig leerer Fleck erscheint. Wirkliche Landkarten der Cocopah - Wüste sind nur im Hirn von weniger als einem Halbdutzend der verwegensten Metallsucher sozusagen eingebrannt. Der unheimlichste Theil der Wüste ist eine unsäglich öde Sand-Ebene, welche sich 40 bis 60 Meilen weit erstreckt. Diese Strecke sollte in weniger als 24 Stunden zurückzulegen sein; aber man weiß heutigen Tages von keinem Menschen, welcher je ganz hindurchgekommen wäre. Von Pflanzenwuchs und Leben in irgend einer Gestalt kann hier absolut keine Rede sein. sogar für alle Arten Eidechsen und für die gefürchtete Horn - Kröte ist es hier doch viel zu heiß und zu trocken! Die vom Sande ausstrahlende Hihe genügt schon allein, die ganze Haut mit Brandblasen zu bedecken. Eine Kette niedriger Berge folgt der Ebene. Hier ist man aber noch lange nicht davor sicher, den Tod des Verdurstens zu sterben! Derln es gibt blos auf der westlichen Seite dieser Bergkette zwei oder drei Stellen, wo sich Wasser findet, das zum Trinken geeignet ist, und es ist nicht einmal zu jeder Zeit zu finden. Uebrigens bietet die Gegend nch allerlei seltsame Phänomene von wissenschaftlicher Bedeutung. z. B. den merkwürdigen Salzwasser - See (schon von Alters her Laguna Solado genannt) am Fuße der Bergkette, welcher vermuthlich aus dem. mehr als 60 Meilen entfernten und überdies durch Gebirge getrennten Golf von Californien gespeist wird und dessenUfer von OceanPflanzengewächsen umsäumt ist; dieser See hat auch dieselbe Ebbe und Fluth wie das Weltmeer. . Solche Dinge haben aber noch niemals einen Sterblichen hierher gelockt, sondern der einzigeAntrieb. diese, sonst von der ganzen Schöpfung gemiedene, brennende Wüstenei aufzusuchen, war der vielverfluchte Durst nach Gold! Jedes Jahr seit der kalifornischen Argonauten - Zeit (184& 1856) sind Menschen von Californien aus weiter südlich hierher gepilgert, und fast kei ner dieser ist wiedergekehrt!' Noch immer dauert dieser selbstmörderische Gold-Molochsdienst fort. Augenfarbe Statistik. In neuester Zeit ist es in Gesellschaftkreisen auch wieder mehr Mode geworden, sich für die Augenfarbe bei beiden Geschlechtern, besonders natürlich bei den Evastöchtern, speciell zu interessiren und eigene Statistiken hierüber zu sammeln. Nach den verläßlichsten Ermittelungen in den Ver. Staaten und in europäischen Ländern haben heutzutage in diesen Theilen der Welt 44.6 Procent der Männer helle Augen, d. h., entweder blaue oder graue, während die Verhältnißzahl der Mädchen und Frauen, welche helle Augen haben, nur 34.2 vom Hundert beträgt. Das würde also bedeuten, daß unter den Frauenspersonen in unserer Zeit helle Augen entschieden seltener sind, als unter den Mannespersonen, und es ml.-g damit zusammenhängen, daß solche Augen, besonders in Verbindüng mit blondem Haar, gegenwärtig meist wenn auch keineswegs immer oder von Allen so hervorragend zu den wesentlichen Begleit-Erscheinun-gen weiblicher Schönheit gerechnet werden. Denn auch in dieser Hinsicht hat das prosaische Gesetz vonAnzebot und Nachfrage- ein klein wenig mitzusprechen. so. schrecklich dieser Gedanke auch für den Idealisten klingen mag. Natürlich werden auch die dunkel-gluth-äugigen Schönheiten niemals ihres Ruhmes verlustig gehen und ihren, immerhin großen Anbeter-Kreis behaup ten. Bekanntlich gibt es auch Zwischenstufen der, Augenfarbe, und in diesen st daS Verhältniß der Geschlechter kein o weit verschiedener. Das gilt beonders von den braunen und .Hazel"Augen, welche in unserer Zeit, mehr oder weniger rein, ziemlich stark verbreitet sind. . Der Procentsatz der Frauen mit wirklich schwarzen" Außen wird auf 20.7 Procent, und derlenige der schwarzäugigen Männer nur auf 12.3 angegeben. Vielleicht hat es auch damit 'zu thun, daß letztere Männer bei der Frauenwelt so viel Glück zu haben pflegen. Man befaßt sich in modernen Gesellschaftskreisen auch gerne mit Deutung der Augenfarbe für den Charakter und andere innerliche Dinge. Doch mag über dieses, heikle Gebiet hierorts nur Eines bemerkt sein:. daß erfahrungsgemäß alle solche Schlüsse recht unzuverlässia jijib. Wem fit Svak ma

chen, der mag ihnen immerhin nachgehen. Electrisches von Occandampfern. In welch' umfassendem und vielseitigem Maße die Electrotechnik auf manchen unserer Ocean-Schnelldam-pfer gegenwärtig zur Anwendung kommt und zu, den Erfolgen derselben beiträgt, davon haben sogar viele Passagiere der betreffenden Dampfer keine hinlängliche Vorstellung. Ein erschöpfendes Bild hiervon wird neuerdings in einem interessanten Aufsatz der Electrical Doiaya" entworfen. Die elektrischen Einrichtingen auf den Dampfern St. Paul" und St. Louis" gehören thatsächlich zu den beachtenswerthesten neueren Errungenschasten der elektrischenMaschinenkunde Man kann hier zur Zeit beinahe jede wichtiaere praktische Anwendung des electrischen Stromes beobachten, abgcsehen natürlich vom Trolley"-Schie-nenwagen und von gewissen electrischen Fabricationsprocessen. Das Telephon, der Telegraph, das Bogenlicht, das Glühlicht, electrische Motoren für verschiedene Zwecke, electrische Fahr-Vor-richtungen, Recognoscirungslichter. elektrische Krahnen, Glockenzüge und noch eine Menge anderer electrischer Apparate, das Alles ist innerhalb des schwimmenden Raumes von 600 Fuß Länge anzutreffen. Auf beiden genannten Schnelldampfern bestehen beinahe dieselben diesbezüglichen Einrichtungen. Das Glühlicht-Veleuchtungssystem auf dem St. Paul" umfaßt fünf Partien lichterzeugender Apparate von je 600 Kerzenstärke, und 1780 Glühlampen werden durch dieselben bedient. Von ebensolcher verhältnitzmäßigen Großartigkeit sind viele andere electrische Vorkehrungen auf diesen Dampfern. Für Ventilationszwecke z. B. werden nicht weniger als 10 Motoren von je 9 Pferdekräften angewandt, und es wird solcherart eine so vollkommene Lüftung erzielt, daß jeder Passagier den Zutritt oder Austritt der Luft nach eigenem Belieben reguliren kann. Aus dem Feuerraum wird die Asche mittels vier Motoren emporgewunden, deren jeder zu einem Kohlen-Zufüh rungsloch gehört. Zwei Motoren von je 10 Pferdekräfien sind für den Küh-lungs-Apparat vorhanden, und ein Motor von 8 Pferdekräfien ist für einen electrischen Fahrstuhl bestimmt. Massenhask gibt es electrische Klingeln und andere Melde - Vorrichtungen. Für die Beleuchtungs- und Bewe gungs-Rundleitungen allein sind 20 Meilen Drahtwerk erforderlich! Außer den electrischen Recognoscirungslichtern sind noch viele tragbare Scheinwerfer vorhanden, welche 2 Fuß im Durchmesser haben und je 6 Lampen von 32 Kerzenstärke enthalten; diese werden im unteren Schiffsräum von den Angestellten benutzt. Alle electrischen Erfindungen sind vertreten, welche zurVervollkommnung der Schisffahrt und zum Comfort dienen können. Vor dem Steuerhäuschen ist ein electrischer Knopf, welcher die Pfeife zum Tönen bringt. Eine andere electrische Vorrichtung, durch welche, in Verbindung mit einem Uhrwerk, bei Nebelwetter die Signalpfeife selbstthätig jede Minute 10 Sekunden lang bläst,, befindet sich innerhalb des Steuerhäuschens. Das Haupt-Steuer-rüder kann durch einen electrischen Apparat ebenso sicher und leicht controllirt werden.wie auf dem kleinsten Segelboot. sowohl die Stellung des Steuerruders wie die Zahl der WellenUmdrehungen pro Minute werden durch electrische Einrichtungen mittels Nadeln an Zifferblättern auf das Genaueste angezeigt, ebenso die Richtung, in welcher die Dampfmaschine sich bewegt. Diese Punkte sind von großer dienstlicher Wichtigkeit, und es wird durch diese Einrichtungen eine große Zeit- und Krastersparniß nöthig. Indirect wird damit auch zur Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit des Schiffes beigetragen, und die betreffenden Glanzleistungen bei Schnelldampferfahrten der jüngsten Zeit haben viel mehr mit Electricität zu thun gehabt, als das allgemeine Publikum weiß. An elektrischen Richt-Apparaten für Masten und Mastenlichter fehlt es gleichfalls nicht. Mittels eines Systems von Zifferblatt-Telegraphie werden Befehle nach dem Maschine'nraum elektrisch vermittelt, wobei dieStellung der Nadel auf dem Zifferblatt in diesem Raum genau mit einer anderen Nadel eines Zifferblattes auf der Capitänsbrücke harmonirt. Diese Veispele könnten noch vermehrt werden. Erwähnt sei nur noch eine große 5)ampferOrgel. weicht durch einen elektrischen Motor betrieben wird. Auch ist es wahrscheinlich, daß noch mehr elektrischeVervollkommnungen auf solchen Dampfern elnacführt werden; an Plänen dafür fehlt es nicht. Welch' tiixt merkwürdige moderne schwimmende Welt! Die Bedeutung der ausschließlichen elektrischen Boote erscheint .im Vergleich hierzu vorläufig als eine fast verschwindend geringfügige. Noch eine B!odeNena!ssanee. Wenn nicht alle Zeichen trügen, so werden binnen wenigen Monaten in unserer fashionablen Damenwelt auch Yit Ohrringe, welche lange Zeit ziemlich weit in den Hintergrund gerückt oder auch ganz verschwunden waren, wieder eine gewaltige Rolle spielen, und zwar in allen Größen und Formen ihrer classischsten Herrlichkeit. Die Vorboten dieser Mode-Wieder-geburt sind bereits da und dort aufgetaucht, und für den kommenden Winter kann man eine lebhafte OhrringeManie mit allem großmütterlichen Glanz, vielleicht noch um allerhand sunkelneue Einfälle bereichert, erwarten. Da können auch wieder die Schmuckkästchen der Vorfahren nah so langer Unthätigkeit in den FamilienCommoden zu neuen Ehren kommen (soweit sie der Familie geblieben sind und nicht längst irgendwo .Hebräisch studiren"). Die niemals vollständig gelöste Fryae, wie man die Ohrläpv-

cym mx recht tonig Schmerz für die Aufnahme der Ohrringe durchlöchert. Wird auch schon wieder in unseren Hautevolee-Kreisen im Flüsterton lebhaft erörtert. Die Juweliere, deren Geschäft in den letzten Monaten im Allgemeinen zu den flauesten gehörte, können sich freuen, zumal ihnen schon lange kein besonderer Buhm" mehr zu The'l geworden ist. und der etwa erhöhtk Bedarf nach Juwelen- für die Zeit der Präsidentschafts-Cam-pagne sich doch nur aus die allerbilligsten Sorten zu erstrecken pflegt! . Die Ohrringe-Manie würde keine wahre Renaissance sein, wenn nicht mit Vorliebe alte Muster, gleichviel, wie plump und schwer sie erscheinen mögen, begehrt und aus allen Winkeln zusammengesucht würden. Einfache goldene Ohrringe sind noch das Wenigste; diese Manie muß wieder eine vorzügliche Gelegenheit mehr geben, Edelsteine und Perlen sozusagen haufenweise zur Schau zu tragen (und selbst wenn sie nicht echt sein sollten). Auf Ohrringe mit symbolischem Gehänge hat man ein besonderes Gewicht gelegt; doch sind goldene Liebesgöttchen, Engelsköpfchen, Ringe in Schlangenform, Sonnenscheiben und andere gewichtige Schaustücke für Ohrringe namentlich in der berühmten italienisch-griechischen Periode beliebt gewesen und scheinen jetzt abermals in Gunst zu kommen. EZ wäre zwar ungeheuer abgeschmackt, auch Bildnisse politischer Lieblingscandidaten an Ohrringe zu hängen, aber es wäre noch immer nicht das Abgeschmackteste. was die Göttin Mode schon in ihrem Zorn geschaffen.

Einheimisches Rosenöl! Auf der Ausstellung in Atlanta, Ga., thaten sich mehr, als bei irgend einer früheren Gelegenheit, mannigfache amerikanische. Parfümerien aus unseren Slldstaaten hervor und fanden auch ziemlich lebhafte Beachtung. Seitdem ist in den betreffenden Südstaaten besonders viel davon die Rede, einen energischen Versuch zur Erzeugung des weltberühmten echten orientalischen Rosenöles (uttar of roses") auf amerikanischem Boden in großem Maße zu ermöglichen, soweit die klimatischen Verhältnisse dafür günstig erscheinen, und man baut zu diesem Zwecke auch vielfach die richtige Damascener-Rose der Balkan-Länder, aus welcher reichlich 90 Procent alles Rosenöls gewonnen werden, jetzt in südlichen Gegenden bei uns an. Haben doch auch in Süd-Europa ähnliche Experimente, welche in den letzten drei Jahren auch außerhalb der Balkanstauten versucht wurden., zum Theil ganz hübschen Erfolg erzielt, und ist man doch heutzutage schon keineswegs mehr ganz gewiß, auch wenn man den höchsten Pieis für echtes orientalisches Rosenöl zahlt, auch wirklich solches zu erhalten. Die Hauptsache bleibt ja immer, daß das Rosenöl ebenso lieblich duftet-, und es wäre denkbar, daß man mit der Zeit, bei entsprechendem Erfolg, auch gegen den Namen gleichgiltiger würde. Unser jährlicher -Rosenöl-Jmport beläuft sich auf Hunderttausende von Dollars und würde bei besseren Zeiten wohl noch bedeutend höher steigen. Es erscheint also als eine ziemlich wichtige Frage: Ob die orientalische Ro-senöl-Jndustrie wirklich vollständig nach unserem Lande verpflanzt werden kann. Wohlgemerkt, die I n d ust r i e. nicht blos die Sache an und für sich. ! Und es wäre viel zu früh, diese Frage jetzt schon zu bejahen. In Californien scheint der Enthusiasmus für den Mitbewerb mit derartigen orientalischen Artikeln viel geringer zu sein, als er eine Zeitlang war, und es ist zweifelhaft, ob er in unseren eigentlichen Slldstaaten, nach dem ersten praktischen Anlauf, länger anhalten wird. Denn es kommen eben nicht blos klimatische Bedingungen, sondern offenbar auch die Erfahrung und Gewöhnung vieler Generationen, gewisse Geschäftsgeheimnisse- und endlich die Billigkeit der Arbeit in Betracht. Wie schon bei einer anderen Gelegenheit hervorgehoben, wird in den betreffenden Ländern der alten Welt ein bedeutender Theil der einschlägigen Arbeiten von der Kinderwelt nebenbei besorgt. Freilich wäre das noch lange nicht die schlimmste Beschäftigungzu welcher Kinder auch in unserem Lande verwendet werden! Die Folgen eines Zeuillelons. Humoreske von C. F. Phillips. ' Welch ein Unglück! Wie sehr er sich auch den Kopf zermarterte, keine einzige Idee dämmerte in seinem Gehirn. Seit vier endlosen Wochen quälte er sich vergebens damit eine Geschichte zu erfinden, und heute war der Termin gekommen, an welchem er sein ManUscript' einsenden oder erklären mußte, daß er ein unfähiger Dummkops ei. , Zum erstenmale hatte sich ihm ettie glückliche Gelegenheit dargeboten, und das war ein seltener Zufall in dem Leben Marmaduke Greenbanks. . Einer seiner Bekannten, der Herausgeber des Waterloo Magazine-, - hatte ihn aufgefordert, für die Weihnachtsnummer ein Feuilleton zu schreiben. Das Anerbieten ward natürlich mit Freuden angenommen und er erblickte in diesem günstigen Zufall einen WendePunkt seines Lebens. Das erwähnte Blatt war eines der angesehensten Journale, und um Mitarbeiter desselben zu werden', mußte man eine nicht unbedeutende Stellung, einnehmen. Aber Tag um Tag verstrich, . und als er eine passendes. Motiv zu einem Feuilleton zu suchen begann, fand' er zu seinem Entsetzen, daß sein Koj?s leer, sein Gelv.n äuszepumpt und nicht mehr proomtionsfähig war. " Ach und sich erinnern 311 müssen, wie viel herrttcye' Novellen er sonst geschriehenZ Wie piel köstliche Motive er für ein Paar (Äuineen verschleudert batte! , Es vor zum L?askypwerdey,

Er sprüng von seinem Sitze auf, nachdem er lane, lange erfolglos auf den weißen Bogen gestarrt hatte, der ihn höhnisch anzulachen schien, und schritt mit großen Schritten in seinem Zimmer auf und nieder, sein Mißgeschick verwünschend. Er nahm sich eine Cigarre und seufzte laut. Dann suchte er in feinen Taschen nach einem Streichhölzchen. Doch da er soeben das letzte verbraucht hatte, so suchte er denn mechanisch ein Stückchen Papier. Ein Zeitungsblatt lag auf dem Armstuhl nächst dem Kamin. Er riß ein Stück von vem Leitartikel ab und hielt es in die Flamme, dann steckte er die Cigarre in Brand, setzte sich wieder zum Schreibtisch und starrte abwechselnd auf das reine weiße Papier und auf das Zeitungsblatt. Vergebens. Sein Hirn war öde wie die Sahara. Da plötzlich fiel sein Blick auf den Kleinen Anzeiger", er sprang empor, ergriff mit zitternden Händen das Blatt und las: Süjets zu verkaufen! Themata für kürzere und längere Novellen und Feuilletons in größter Auswahl, vteichhaltiges Lager von Weihnachtsgeschichten jeder Art. sentimentale und humoristische, Geister- und Spukgeschichten." Heureka!- frohlockte Herr Greenbanks. Kurze Zeit darauf klingelte er an der in dem Inserat bezeichneten Thüre. Ein einladendes Herein!" tönte aus dem Innern des sogenannten Bureaus, dessen Inhaber soeben t:i Hemdärmeln seinen Thee bereitete. Womit kann ich dienen. Herr?" fragte der Besitzer des Bureaus. Ich ich antwortete unser Schriftsteller zögernd, ich benöthige ein Thema- für. eine Weihnachtsgeschichte. Wie ich in Erfahrung gebracht, handeln Sie doch damit, das heißt. Sie haben ' welche auf Lag-er. Herr Herr Bolsover, wenn ich nicht irre?" Das bin ich," antwortete der Geschäftsmann mit strahlender Miene. Meine Frau und ich erfinden jeden Abend einen ganzen Haufen von Geschichten. ' Was für eine brauchen Sie?Jch brauche eine schöne Spukgeschichte.- - Herr Bolsover nickte beifällig. Sind meine Lieblingsgeschichten. So stark gruselig und einMord dazu." Und eine Liebesgeschichte." ' Freilich, Freilich! Und ein gutes Ende.Ja, ich glaube für eine Weihnachts geschichte wäre das angezeigt." Ich hätte was Prächtiges für Sie, aber das Ende is halt traurig.Nein, - es muß glücklich enden, das Publikum liebt tos." Freilich, paßt auch besser füi Weihnachten," stimmte Herr Bolsover bei. Ich habe eine verteufelt nette Geschichte, wo der Held, seinen Onkel ganz unerwartet beerbt und im letzten Capitel heirathet. 's kommt aber kein Gespenst drin vor.I. Das Gespenst ist unerläßlich, ich muß einö haben." Nun, Herr, ich werde nachdenken und Ihnen was schicken." , : Das geht . nicht," rief Marmaduke Greenbanks erschrocken, ich muß das noch heute haben, momentan." Ich hab's.", rief Herr Bolsover. Ich kann Ihnen geben, was Sie brauchen. Ich hab genau, was Sie brauchen; einen halben Sovereign her, und wenn's mt convenirt, kriegen Sie ihn zurück.- ., Marmaduke zog die Börse und nahm das Manuscript entgegen. Abgesehen von ihren überflüssigen EinMeiten war die Geschichte thatsäch. lich vielversprechend: ein geheimnißvoller Mord, ein unschuldig Angettagter, verflochten mit einem Alles ausklärenden Spuk; Herr Greenbanks war entzückt, ja, aus dem ließ sich etwas machen. Doch bevor er sich an die Arbeit machte, glaubte er emen berechtigten Ansvrucb auf ein Dudend Austern. Kalbsfilet und eine Flasche Bier zu haben. Dann schlurfte er . behaglich ein Gläschen Benediktiner und eilte nach Hause an seinen Schreibtisch mit der Absicht auf der erhaltenen Grundläge eine spannende Geschichte auszu bauen. i Aber der Verdauungsproceß schien die momentan hervorgesprudelte Ersindungsgabe wieder gehemmt zu haben. so begnügte er sich denn mit einer einfachen Abschrift, sandte das Manuscript zur Post und schlief den Schlaf des Gerechten. - :

Sechs Tage spater empfing er die Prooeoogen semer Erzählung und einige anerkennende, schmeichelhafte Zeilen seines 'Freundes. Zwei Tage später sah er die Weihnachtsnummer des Waterloo V!aga zine" in dem Schaufenster einer BuchHandlung; er kaufte die Nummer, in der mit fetten Lettern fein Name prangte und nahm sie mit sich in's Bureau. Jetzt, ja jetzt war er auf dem Wege etwas Großes zu werden. i Eines schönend Morgens saß er rauchend und lesend in seinem Bureau, als es leise pochte. r . Er' warf die Pfeife in die Schublade und :ief. ein lautes Herein!" ; Eine Dame trat. ein. . Er hatte wenig Damenbekanntschaften und er war ebenso überrascht als wäre ein Client eingetreten, was auch ein bisher seltener Fall war. ; ! " Herr Greenbanks hier?" fragte die Dame. ' Bitte, ich bin's, womit kann ich dienen?" ' - Die Dame. ein junges - Mädchen, wär außerordentlich hübsch, aber bleich und aufgeregt' und dem Weinen nahe. O, Herr GreenKanks, wie hatten Sie das Herz das zu thun?Das zu thun?" 'rief Marmaduke erstaunt. , . Mein gnädigstes Fräulein, ich verstehe nicht.? k ":" . Die iunae Dame führte das Ta'schentuch' gfl' die - Äugen und' Marma1 f. je.' i ji".ti'" . - rr-.-vuie jugueic9 zuzozA, oiznk zu iotn warum. : 1 ' ' ' - 'Mein Sujet!? 'rief sie. ....Mein Süjet, welches ich gekauft und' ausge arbeitet habe und jetzt ist es m brauchbar - -.,-.. Ihr Süjet?? . '

Sie ossnele das abgenutzte Pompadourtäschchen, welches Sie in derHand hielt und zog ein ziemlich umfangreiches Manuscript hervor. Sehen Sie," rief sie, es ist dasselbe, ganz dasselbe und. meine Arbeit ist vergebens. Ich kann's nicht einsenden." O, ich bedauere unendlich, mein Fräulein, ganz außerordentlich."

Ich mußte n Feuilleton haben, so habe ich bei Herrn Bolsover eine Handlung gekauft, an dr ich dann drei Wochen gearbeitet habe, und es war so hübsch. Sie brach m Thränen aus O, der alte Schuft!" rief Marmaduke entrüstet. Sle werden doch rnch glauben, daß ich sein Mitschuldiger bin?" Gewiß nicht,- schluchzte sein hol des vis-a-vis, aber für mich war es ein Unalsck. War war das Honorar, welches Ihnen ... welches Sie ...bekommen hätten, von von Wichtigkeit?" Ja.- flüsterte die junge Dame er röthend. Aber das ist nicht Ihre Sache, verzeihen Sie. Ich sehe em daß Sie unschuldig sind. Nur im ersten Augenblick raubte mt Bestur zung mir die Sinne. Verzeihen Sie, es war em Unrecht. Im Gegentheil," rief Marmaduke, Sie haben vollkommen Recht und ich muß um Verzeihung bitten. Gestat ten Sle, daß zch Sie für Ihren Ver lust entschädige.O, nein. Wenn ich aufrichtig sein soll, so kam ich wohl mit dieser Absicht, aber ich sehe, daß Sie unschuldig smv und es wäre aoscheullch von mix, das anzunehmen. Sie reichte ihm die Hand und ging. Verstimmt und ärgerlich kehrte er zu seinem Schreibtisch zurück. Da siehe zu seiner freudigen Ueberraschung gewahrte er das Manuscnpt, welches sie in ihrer Verwirrung liegen gelassen. Darauf stand mit großen kräftigen Zügen: Netta Gray. Pal mirt. Villenviertel. Heureka!" rief er. . Vor allem gebietet es die Ritterlichkeit, das Manuscript seiner Eigenthumerrn zuzustel len !" Er warf einen Blick auf die Uhr. einen zweiten unerklärlicherweise in den Spiegel und schlenderte behag lich dem Villenviertel zu. Vor Villa 2, einem ärmlichen Gebäude, angelangt, zog er die Klingel, überreichte dem Dienstmädchen seine Karte und wartete geduldig in dem dunkeln Corridor. Als er eingelassen wurde, fand er Fräulein Netta am Heerde beschäftigt. Ich habe mir die Freiheit genommen. Ihnen das Manuscript zurück zubringen." Sie streckte ihm lächelnd die Hand entgegen. Sie sind sehr gütig. Ich bedaure. daß Sie sich bemuht haben. Sie war im Hauskleide noch vie hübscher. Und wie melodisch ihre Stimme klang, als sie ihn aufforderte, Platz zu nehmen. Mit einem bisher unbekannten Behagen sank er in einen Lehnstuhl und lauschte ihrem anmu thigenGeplauder, wie sie so ganz allein sei und wie nur die Anwesenheit ihres kleinen Bruders während der Ferien Leven in ihr Dasein bringe. Da kam er gerade hereingestürmt mit rosigen Wangen und goldenen Locken und schmiegte sich an dieSchwe per. Wie gefällt's Dir zu Hause, mein Sfuitae?" fraate Marmaduke. 0, gewöhnlich gut, aber lzeuer giebt's keine Weihnachtsbescheerung, denn Netta hat em Malheur gehabt Pst. Carlchen.- rief Netta eralü hend. Schwätze kein dummes Zeug, gehe zu Frau Pedder. Carl gehorchte und auch Herr Greenbanks erhob sich. Darf ich wiederkommen, mein Fräulein? fragte er schüchtern. Wir leben so zurückgezogen, mein Herr, daß Ganz wie ich," beeilte sich Marmaduke, sie zu unterbrechen. Sie wllrden einen einsamenMenschen beglücken, mein Fraulein. Nun, wenn es Ihnen Vergnügen macht. Auf der Straße ertappte er sich da bei, daß er eine Melodie aus der Jugendzeit vor sich hinsummte. Ebenso grundlos war auch die Purpurröthe, die Miß Nettas Wangen überflog, als sie allein blieb. In wenigen Tagen gelang es Herrn Greenbanks unter den verschiedenartigsten Vorwänden täglicher Gast bei Fräulein Netta zu werden, und in weniger denn Monatsfrist ein sehnsüchtig erwarteter Freund. Werden Sis Ihren Bruder sehr vermissen, wenn er fortgeht?" fragte er sie cnes TageS. Sie nickte schweigend. Ich auch, denn wenn er fortgeht darf ich gewiß nicht mehr kommen. Sie schwieg und blätterte traumver loren in einem Manuscript. Dämmerungsschatten senkten sich auf, das Gemach und nur die Gluth im Kamin warf röthliche Lichter auf ihre lieblichen Züge. Netta!" flüsterte er leise. Sie zuckte zusammen und die Hand, die das Manuscript hielt, zitterte. ..Netta. wird es Ihnen leid thun, wenn ich nicht mehr komme?Sie murmelte etwas wie schmerzliches Bedauern und Und als Carl einige Tage später in's Pensionat zurückkehrte, nahm er die süßen Ueberreste eines Verlobungskuchens mit. Gut berechnet. A: Daß der Cassier Schläule mit der wohlge spickten Cassa durch ist, begreife ich, daß er aber seine wüste,- boshaft Principalin mitgenommen hat, das verstehe, wer mag, ich nicht!" B: Ich schon! Der Schlaumeier hat mit Recht angenommen, daß sein Principal in diesem Fall von jeder Verfolgung absieht! ' u'4. " ' 'Empfindlich. .Sie haben sich, scheint k, schön wieder den Magen verdorben mit roaö denn?- A iglaubs, Herr Doctor, ich hab' gestern . .. - . tu lang in einen eurakeneniaven .,kVhy.'kSssl?" "

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