Indiana Tribüne, Volume 19, Number 347, Indianapolis, Marion County, 1 September 1896 — Page 1
fl V d siv cs w o ks A lV 1 w y y w u k w YsK, VjW m klJ M t -j t &4 r r-i 5r-r v aw s Office : No. 18 Süd Alabama Straße. -7
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Frenzel Brothers, No. 1 West Washington Strafte, (Merchants National Bank.)
Sin europäische Departement. Wechsel, Creditbriese und Postanweisunzen ans alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Geldeö.
to lu-triityMi 1. l Versammlung der Aktien - Inhaber, Samftag. 5. September 1896, AbendS 8 Uhr, im Deutschen Sans. Zweck: Veränderung der Constitution nnd Nebengesetze. Armin Vohn. Sekretär. M Im Billig h OFINDIaNA. Hauptoffice : No. 211213 Jndiana Trust. Gebäude, ?ndianapoNs, Ind. Jiäie,tbt vom ä. Juni 180. Aktiv: indtiztnthumt:llleihen, ex.lt Hypothek. .JKB.T 40 .Eollatnal ioant. ob io Sooti" 1,401 00 tttse nnb Dnidend, ftllign Aktie 7t6 41 Drrfichz nnb laxen bezahlt 397 36 Srndeigeu,hum S.B9 2 TOS5I ,d richw, 63 00 httr, Sd2hra ,e 728 00 ZSa t der an! nv Ofsi 16,873 63 $131,576 10 Passiva : leih's, und Tividd $52,2.12 57 ati, nd Sieservefgnd 2,255 55 bezahlte Akt,' und Dividend 36,447 39 vllbnahlt Aktie 35,800 00 Seliehene Seid 2,650 00 Ungklhnlte Prosit 6,11-0 59 $134,576 10 55 amlen : ?oh . laiani, Prls. W.E. Lackda,2iek-Pras. Q.W. Huddaid, 2. Litt,Pi!is. H.Z.Hackedorn, Eekr. Der 4-4-Cigarrenladen 07 Ost Washington Otr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auivahl von Raucher Artikeln. Um geneigten Zuspruch bittet SchZUer Rötnler George KerrmanB LsUMbeflatteV, Ossi : 26 Süd Delawarestr. eiUU : 130, 122, 124, 1, 128 Oft Pearlft, Televhon 011 Offen Taa und Nach. Moderne Schuhe -fürDamen, Herren und Rinder in größter Auswahl und zu den billigften Preisen, in dem allbekannten, zuderläsfigen Schuh - Laden von M. MODE, 93 ßfl Qnsbington Ltr. IIEßJIANN LINKE, ' 187SÜ5, Neridiaa Straße. Detfce? Messerschmied, ZlzTxzXtt. OSeeren und . alle Srtev ?555-2?--ntt köriiirt und peschliffev
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Editorielles. 3n Washington verweigerte kürzlich ein Richter einem Deutschen da nachgesuchte Bürgerrecht, weil der Betreffende nicht englisch lesen konnte Wer nur die geringste Kenntniß von den gesetzlichen Bestimmungen über Verleihung des Bürgerrechts befitzt, der weiß, daß die Kenntnis der engltschen Sprache nicht daS geringste damit zu thun hat. Die Uebergriffe der Richter in diesem Punkte, sowie die Machtanmaßungen der Richter über Haupt, werden wirklich immer bedroh licher. ES giebt Geschäftsleute, welche von der SilberfreiprSgung einen großen Boom" erwarten ES giebt GeschästSleute, welche tief verschuldet find und glauben, daß ein Steigen der Preise und Abzahlung der Schulden mit minderwerthigem Gelde ihnen wieder aus die Beine helfen kann. Solche vergessen, daß der große Krach schon schon vor Einführung der SilberfreiPrägung kommen müßte, falls Bryan gewählt würde, daß die Erwählung desselben eine immense Panik verursachen würde, welche alle? wegreißt, das finanziell nicht absolut feststeht. Die verschuldeten Geschäftsleute würden ihr zuerst zum Opfer fallen, denn mit der Erwählung BryanS würde daS starke Bestreben aller Creditoren sich geltend machen. Ausstände einzuziehen, ehe die Sllberwährung kommt. Kredit würde versagt, jedenfalls nur auf daS Nothwendigste beschränkt werden und alle nicht kapitalfesten Geschäftsleute gingen zu Grunde. - Die Silberleute behaupten stets, es sei nicht genug Gold vorhanden, um daS Geldbedürfniß zu befriedigen Wir haben kürzlich erklärt, wie durch daS System der EdeckS und d,S Elearinghauseö die Verwendung baaien Geldes überflüssig gemacht wird. Wir fübren zum Beweise die Umsatz der hiesigen Banken und die Bilanzen deS hiesigen Clearinghauses in der vergangenen Woche an. Umsätze Bilanz Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag $503,391.18 410,7! 34 460.451.76 443,780.84 467.989.53 482.363.87 533.992-49 37,208.76 46,370.31 31.379,37 41,457.20 43,394.19 Freitag Samstag Zusammen 52.773,779.57 5233,762.32 Wir haben hier also in einer Woche einen Geldumsatz von über 2s Millionen Dollars, der mit Anwendung von nicht ganz einer Viertelmillion baaren Geldes bewerkstelligt wurde. Genau berechnet betragt daS angewandte Baargeld 8 42. also nicht ganz 8fr Prozent deS ganzen Umsatzes. Mit der verhältnihmäßig kleinen Summe von etwas über 233 tausend Dollars wurden Zahlungen zum Betrage von 24 Millionen Dollars bewerkstelligt. Unter solchen Umstanden davon zu reden, daß da vorhandene Gold nicht ausreicht ist zur Zeit einfaH Unsinn. Den Blättern werden jetzt jeden Tag lange telegraphische Berichte über allerhand politischen Klatsch übermit telt. Diese Mittheilungen find lang weilig und interesselos und können nur diejenigen interessiren, welche für alleS, was innerhalb ihrer Partei geschieht,
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gjawr -r w " 4 suhlen unS deshalb nicht veranlaßt all diesen Parteiklatsch zu veröffentlichen. ES ist ein alter Brauch, daß während der Campagne Parteianhänger in Menge nach dem Wohnorte ihres resp. Präfidentsch istökandidaten wallfahrten und daß dieser kann kleine Ansprachen hält. Am Samstag waren tausend Deutsch-Amerikaner von Cllveland bei McKinley. Eö werden wohl weniger als tausend gewesen fein: McKinley hielt ihnen eine Rede, welche von Schmeicheleien und Lobeserhebungen fär die Deutschen überfloß, und worin es Herrn McKinley beliebte so zu thun alS f'i er deS Glaubens, daß die Deutsch-Amerikaner daS Muster loyaler Patrioten und tapferer Soldaten seien. Für unS haben dergleichen CampagneUebertreibungen wenig BettechlicheS. Besser alS diese Schmeichelreden nnd Lobhudeleien wäre von Seiten der Republikaner ein Blöchen ernste Nachdenken über die Stellung der Deutschen. ES ist keine Frage, daß bei der nächsten Wahl viele Deutsche republikanisch stimmen werden Die Republikaner sollten dieS ,u würdlgen wissen und um die Deutschen für sich zu behalten, oder wenigsten einen Xb'il davon, ihre dummen Temperenzg schichten beiseite lassen. Abee wir fürchten, daß die Katze daS Mausen nicht lassen kann. m m aittsjliittdjiicQtcn. Inland. . Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Abend; schöne Wetter, mit zunehmender Bewölkung am Mittwoch Gestrige Temperatur: Mazimum 78 Grad, Minimum 53 Grad. Scbtfsel'SWassertemperatur76 Grad Li Hung Tschang. West Point. N 8.21. August Li Hung Tschang traf hier heute Nach, mittag auf dem Depeschenboote Dol. phin" ein, um die Mtlitar-Akademik zu besichtigen. 2n Folge eineS starken RegenfalleS .landete er aber nichi und der Besuch der Akademie wurde daher ausgegeben. Während der Fahrt den Fluß hinaus, machte ihn Oberst Fred. D. Grant auf viele interessante Plätze aufmerksam. Li Hung Tschang sprach mit seinen Begleitern, unter denen sich Oberst McCook, Mr. Seward u. A. befanden, über Eisen bahnen und erkundigte sich eingehend nach den Einzelheiten deS Betriebes derselben. Auch die Williamöburger Zuckerrassinerie, in welcher ein Kapital von I27.000.000 angelegt ist, auf die er aufmerksam gemacht wurde, interesfitte ihn sehr. Auf GrantS' Grabgewölbe und Denkmal wurde zum Gruße die Flagge herabgelassen und alle an Bord des Dolphin" Besiidlichen nahmen die Hüte ab; nur Li Hung Tschang entblößte sein Haupt nicht. Er sagte : Ich habe die Grabmonumente Peter deS Großen, Wilhelm deS Ersten und Napoleons gesehen, aber nichlS war so großartig alS diese Erinnerung an den großen General." Ausland. DaS Blutbad in Konftant i n o p e l. Konstantin opel, 31. August Vehby Pascha und Shakir Pascha find zu Commandanten von Pera und Galata ernannt und haben die strengsten Befehle, die Ruhe wieder herzustellen. Die Commission, welche am Freilag ernannt wurde, um den Aufstand zu untersuchen und welche aus 8 Christen und Muselmanen besteht, hält Sitzun gen im Justizministerium ab. Vierhundert Muselmanen, welche wegen Ausschreitungen angeklagt sind. wurden bereits verhaftet. Die Botschaften werden morgen, am Jahrestage der Thronbesteigung deS Sultans, in Folge der neulichen Mas sacre nicht illuminirt werden. Die Dolmetscher der Botschaften werden wohl zum Illdiz KioSk gehen, um die Gratulationen der Botschafter zu überbringen, sie find aber instruirt, tieseS Bedauern über die neulichen Verbrechen auszudrücken. ES herrscht kein Iveifel ehr dar über, daß daS Gemetzel von den türkischeu Behörden organifirt dar und eS hat sich herausgestellt, da? die den
Indianapolis, Zndiana
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Bashi bozoukS gegebenen Befehle, daS Abschlachten von Armeniern einzustellen. erst gegeben wurden, nachdem die blutige Arbeit 30 Stunden fortgesetzt war.Obgleich eö wahr sein kann, daß der Angriff auf die Ottoman Bank ursprünglich von den Armeniern auSging, so wird doch von allen Seiten zugestanden, daß daS nachfolgende Gemetzel und die Töd:'ung von 3000 bis 4000 Menschen in den Straßen? der Stadt und der Umgegend während der vorigen Woche nicht gerechtfertigt war. - (lllerlei. nNew-Forkwurdenfast zu gleicher Zeit drei von einander getrennt wohnende Mitglieder einer .Jamilie Opfer der Hitze. Patrick Russell starb 73 Jahre alt in Willian'-bburz, fast zu gleicher Zeit erlag seine Tcchter. die in New - Jork diente, und einige Stunden später sein als Clert in einem Gericht beschäftigter Sohn. In.Sharon, Mass., ist Herr David.B. Hagar, einer der angesehmsten Pädagogen von Massachusetts, nestorben. Im Jahre 1865 wurde der Verstorbene Principal der ' Nvnnal schule und hat 39 Jahre lang dieses Amt bekleidet. Während seiner Amtssübrung haben über 3500 Zöglinge knf jenem Institut graduirt. Die furchtbare Glühhitze, von welcher die Vereinigten Staaten jüngst heimgesucht wurden, hat ' dem Sudfrucht-Jmporteur I. H. Scmard in Baltimore. Md.,zu einem glänzenden Geschzte verholfen. Auf den Dampfern Tergeste" und Orthia" trafen für ihn 20.000 Kisten Citronen ein, die von Händlern aus allen Grob stadten .'ifrig begehrt wurden und die auf ösntlicher Auction im ' Durchschnitt zu 54.20 verlaust wurden, während der gewöhnliche Preis zwischen Z1.90 und $2.50 varnrt. DaS Geschäft hat dem genannten Impoiteur über $40.000 einqebracht. VormehrerenWoaen stach slck der 8 5kabre alte John Allen in Pensacola, Fla., einen.Oranaedorn in die öufte, was zur Folge hatte, vafc eine Entzündung eintrat und der "in Körper desKnaben furchtbar schwoll. Allmälig schwand dieSchwellung, aber bald darauf schalte sich die Haut des Knaben vollständig ab. Mehrere Aerzte wurden zu dem Patienten gerufen, doch waren diese ratblos und beobachteten nur die merlwürdiqe Erscheinung, da der Knabe über keine Schmerzen klagte, sondern nur ein eigenthümliches Gefühl des Kitzels zu haben erklärte. In fünf Tagen hatte sich der kleine 5robn vollständig gehäutet, worauf er bald wieder vollständig genas. Die von seinem Körper abgegangene Haut, Welche an keiner Stelle gerissen ist, bildet ein vollständiges Modell des Knaben. vom Halse bis zu denFußsohlen. Ein vielversprechendes Früchtchen scheint die 13 Jahre alte Rachel Fallik in New York zu sein die ihr eigener Vater in das Polizeigefängniß schickte, nachdem er sie an eine flette gelegt hatte. Rachel, ein kleines pnd schwächlich aussehendes Mädchen, beaufsichtigte eine Zeit lang einen Sodawasserstand ihres Vaters, lieferte iedoch selten Geld ab. sondern benutzte die Einnahmen zu Spritztouren nach Coney Island und ähnlichen Escapeden. Aus diesem Grunde wollte der Vater das Mädchen einer Besserung?anstatt überwiesen wissen. Rache! scheint geahnt zu haben, daß ihr Erzeuger sie in eine Anstalt schicken lassen wollte, denn sie machte einen Fluchtversuch, wurde jedoch vom Vater, nachdem sie bereits die Straße erreicht hatte, eingeholt, jn die Wohnung zurückgeführt und an eine Kette gelegt. Damit sie dieselbe nicht abnehmen konnte, brachte Fallick, nachdem er sie dem Mädchen um den Fuß gelcgt, ein Schloß an und steckte den Schlüssel der Sicherheit wegen in die Tasche. Wäb rcnd nun der Vater im Polizeigericht weilte, fand Rachel in einer Cigarrenkiste. die in ihrem Bereich stand, einen Schlüssel, mit welchem sie das Schloß öffnen konnte. Sie löste die Kette und stand gerade im Begriff, über die Feuernothleiter zu entfliehen, als Fal lick heimkehrte. Nur mit der größten Anstrengung gelang es ihm, Rachel. die sich wie eine Furie geberdete und verzweifelten Widerstand leistete, in das Zimmer zu zerren und dort so lange festzuhalten, bis ein Polizist erschien und sie nach dem Polizeigerichtsgcfängniß abführte. Wiein allkN Hafen st ädten so wimmelt es auch m San Francisco auf den Werften von halbwüchsigen Jungen, die Alles, waö sie in die Finger bekommen können, als gute Leute betrachten. Besonders haben diese Werftratten ihr Augenmerk auf die Obstschiffe gerichtet, denn bei der Entladung derselben fällt in der Regel manch' saftiger Bissen für sie ab. Dieser Tage nun hql eine Anzahl dieser Junaen einem rielenstarken Griechen Ngme'n? n 'on Havigqro, des an der ganzen Pgciflckllste als der Champion. Mklonenghlade? gilt, einen lustigen i t je. 5, tT ... Alinea ßnptat, itx cen euenen um seinen Ruhm gebracht hat, und dies haben ne gethan, weil er nie eine Me ont fallen ließ, die ibnen zur Beute
Dienstag, öen . September
wurde, avtaaro. welcher bei der Ar beit Handschuhe trägt, fängt die ihm! zugeworfenen schwersten Melonen mit absoluter Sicherheit auf. und wirft dieselben dann den Fuhrleuten zu. welche die saftigen Früchte nach der Stadt befördern. So geschah es auck neu. lich. als eine Pause in der Arbeit eintrat, welche Lavigaro benutzte, um mit einem Freunde einige' Worte zu wechseln. Wahrend dieser Unterbrechung legte er seineHandsckube auf eine Kiste. Als er die Arbeit wieder aufnabm. glitt die erste Melone durch seine Finger. fiel zu Boden und zerbrach, worauf die Jungen sich, wie Geier auf ein Aas, auf die Beute stürzten. Dasselbe geschah mit den folgenden Melonen und der Champion Laviaaro wurde allgemein verlacht. Was war aber die Ursache seines Mikaesckicks? Die Jungen hatten die Handschuhe mit einer Speckschwerte eingerieben, so daß es sur den Mann ein Ding der Unmöglichkeit war, eine Melone zu balten. Ein traaiflber Vorfall versetzte am Taae des Annafestes die Bewohner der Ortschaft Spetowitz bei Prelautsch in Aufregung. Die dreizehnjährige Bauerstochter Anna Matretza war in ihrer Kammer mit Anleaung der- Namenstagsfestkleider betcvastlat. als der bei ibren Eltern bedienstete sechzehnjährige Franz Chalupnlcek emtrat. Er nahm em m der Ecke stehendes Gewehr, spannte den Hahn und drückte los. in der Meinung, dan es nicht geladen sei. Ein Schuß kracvte und dasNamenstaaskmd stürzte. am Kopf getroffen, todt auf den Boden. In der Geschünsammlung deS Berliner Zeughauses befinde! Ilcy eme Kanone mit einer merkwurdigen Geschichte: dieselbe ergibt sich aus der auf dem langen Felde eingeschlagenen Anschrift: .Gegossen im Jabre 1804 durch Stückgießer Speck sen. in Mannheim. Feldzüge mitgemacht: 1) gegen Oesterreich im Jahre 1805. 2) gegen Preußen im Jahre 1806 und 1807. 3) gegen Oesterreich im Jakre 1809, aus welch' letzterem der Anschlag einer feindlichen Kugel am Kopfe von der Schlacht bei Aspern herrührt. Auch wurde m diesem Feldzuge m Wien der lehige undlochstollen eingesetzt: 4) gegen Preußen und Oesterreich 1813, wo es nach der Schlacht bei Leipzig von sechs. Stückm allein zurückgebracht wurde; 5) gegen Frankreich im Jahre 1814, 6) gegen Frankreich im Jahre 1815. Im Jahre 183 als r-.-out erklärt." Gir. reicher Fabrikant Namens Nibot in Barcelona, wurde verhaftet und dem Kriegsgericht über wiesen, weil er einen Anarchisten am Tage nach der großen durch die Anarcylnen veranlagten Explosion der iq verborgen hatte. Auf der Marr-Meid-lingerstrake in Wien ist der 47iäbriae Bahnbedienstete Edmund Machnik an einem Baume erhängt aufgefunden worden. In semer Rocktasche fand man einen Zettel, auf dem mit Bleistift geschrieben stand: Den Strick vermache ich meiner vielgeliebten Gattin zu ihrem Namenstage!" Machnik war Alkoholiker und lebte seit zebn Jahren von seiner Gattin getrennt. Jndas Untersuchung saefänanik m Mainz wurde eine Frau aus Mombach (Kreis Mainz) emgeilesert, die ihren eigenen neunjährigen Sobn erstochen bat. Das Kind war zu der Mutter gekommen, um ein Stuck Brod zu erbitten; die Antwort war. dak die ??rau ikrem Kinde das Brodmesser in die Lunge voyrte. iss waren bald drei Aerzte zur Stelle, doch gelang es ihnen nicht, das Leben des Knaben m erkalten: er M val? darauf verschieden. ... . . ' " . v , AuS den städtischen Aemtern. 3a maßgebenden Kreisen trägt man sich mit der Abficht die städtischen Aemter in dem neue Majestie Gebäude unterzubringen. Die Stadt bezahlt dem County für Benutzung derRäumlichkeiten deS CourthauseS augenblicklicklich $1800 per Jahr. Man weiß noch nicht, waS die GaS Co für ihre Räumlichkeiten verlangt, glaubt jedoch, daß eS auch nicht mehr sein wird. Die County'Commissäre sollen,, wie man erfährt, die Absicht haben die Räumlichkeiten Ui CourthauS-Base-mentS für Aufbewahrung der Akten deS County zu verwenden. Da das County bikher der Stadt davon noch keine direkte Mittheilung gemacht hat. so muß man eben abwarten, wie sich die Dinge gestalten werden. Wir glauben jedoch, daß die Stadt nichts verliert, wenn ihr die Räumlichkeiten im Courthause entzogen würden und Zeder, der daS Basement deS CourtHauses kennt, wird zugestehen müssen, daß die Räumlichkeiten dort unten sehr primitiver Natur sind. DfT von de.m Hoa.rd os Public
Hiesiges.
1896.
WorkS mit der Phönix Company ge machte Contract fciid jedenfalls vom Stadtrath nicht angenommen werden. Verschiedene Versammlungen, deS Fi nanz Comites wurden bereits deöwegen gehalten und eö ist j,tzt bekannt, daß die Stimmenmehrheit dagegen ist, well ein Termin von 30 Jahren, wie er im Contract vorgeschrieben ist, eine zu lange Zeitdauer wäre. Einige Mitglieder des Stadtrathes haben den Verdacht, daß die Phönix Company gar nicht einmal die Abficht hat, ihrem Contract gewissenhaft nachzukommen. Superintendent Zion von der Union Railway Co. machte den Board of P. W. auf die schlechte Beschaffenheit der Louisiana und Illinois Str., hu der Gegend der Union Station aufmerksam und verlangt sofortige Reparirung, da viel Verkehr in nächster Zeit dortselbst durch die State Fair erwartet miro. Eine Petition für Anlegung von Cementseitenwegen an beiden Seiten der Illinois Str. bis zum State Ditch" wurde an den Stadt-Zngenieur verwiesen. Ebenso eine Petition um Anlegung von Uebergängen von der Cl'fford Ave. zur Massachusetts Ave. Eine Remonstranz gegen die Verbesserung der New Jersey Str., von Washington Str. zur Virginia Ave., lag dem Board os P. W. vor und 'vurde dem Stadt-Zngenieur behufs Untersuchung, ob die Hälfte der Anoohner unterzeichnet hatten, überViescn. m ni m 5taxb infolge (SifteS. In 91 West Georgia Str. starb gestern Frau Elizabeth Landlin. Die Zrau war mehrere Tage lang krank und nahm gegen die Schmerzen Morphium ern. Gestern kaufte sie solches für fünf Cents und nahm dasselbe auf einmal ein. Daraus begab sie . sich i,u Bett und da man nicht BöseS wähnte, ließ man die grau schlafen viS ihrem Mann ihre schweren Athemzöge aufsielen. Dr. Müllen, wurde gerufen, doch gelang eS ihm nicht mehr die grau am Leben zu erhalten. Nach stundenlangem Arbeiten starb die Frau Ihre Leiche wurde der Firma Collier und Murpyy übergeben. Unfälle. Gestern Abend siel William Topy, No. 105 S. Alabama Str.. in betrunkenem Zustande an der Ecke der New Jork und East Str. zu Boden und verletzte sich stark am Kopf. Die Ambulanz brachte ihn nach seiner Wohnung. Heute Vormittag wurde William Charles an der Ecke der Ohio Str. und Zndiana Ave. von epileptischen Krampfen befallen. Er verletzte sich im Fallen am Kopfe. EXT Herrn von Steinih, dem Redakteur des LouiSville Anzeiger" find wir sür einen Besuch verpflichtet. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarfaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Ho ob's Pillen wirken vorzüg. lich noch der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 2ö. 3m Probat Gericht wurde daS Testament von Martha E Brinkley niedergelegt. Dieselbe vermacht ihr Gesammteigenthum ihrer Tochter Minerva Jane Wilson. Mucho's Cigarrenladen befindet eb in No. 199 Oft Wasbinaton Str. Der New York Store. (GtaMirt 1853.) Morgen beginnen wir mit einem großen Verkauf ' schwarzer Seidenstoffe, welche wir letzte Woche auf einer Auktion in New Jork kauften. "Die Seidenstoffe kommen auS der Fabrik, lim, Goldsmith & Co., einer leitenden amerikanischen Fabrikanten Firma einer F,rma, welche nur die besten Seidenstoffe sabrizirt. m fi 1 v n e .i Beriauml ven erraui nrazr. 45c bis gl die Yard. um
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