Indiana Tribüne, Volume 19, Number 344, Indianapolis, Marion County, 29 August 1896 — Page 2
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ZnMan Tribüne.
irrzch m: Täglich und Somttag ijic juau ic -tiiounr lourt duxo tn x.xaa ( i Cents x r Woche, die SonntagS-.Trlbüne"? ! Ck ti per Uoche. Seide iusamen IS Cent der 1 i - f 1 iVlCÄ i . . 65 Itntt p i ATksnat. Per Vft außerhalb de, itM ugf$ilf i orauöbejtlhlunz f pe, Kahr. Vwc,, 10 Süd Alabama Eiratze. .ndianapoliö, 3nö., 29. August 1896. Japan als Goncutvent. P ES ist eine unbestrittene Thatsache, daß die Geringfügigkeit der in Japan bezahlten Löhne die dortigen Fabrikanten in den Stand gesetzt hat, den europäischen Importeuren auf den Märkten des fernen Ostens eine erfolgreiche Concurrenz zu bereiten. Wird NUN die japanische Industrie ihren Siegeszug auch in biejöcr. 1 - l 3 .V ( a. .nrtftin? vsiaaxeu uuaauucyucu rnuauu Diese Frage, welche für die Fabrikanten wie Arbeiter unseres Landes von der höchsten Wichtigkeit ist, wird in der Auaust - Nummer der North Mierican Review von Herrn Robert P. Porter in entschiedener Weise bejaht. ja er trägt kein Bedenken, die sehr weit gehende Behauptung auszustellen, dah Japan auf allen Weltmärkten eine hervorragende Rolle spielen wird, sobald es erst mit den ihm zur Zeit noch fehlenden Maschinen neuester Construction versehen sein wird. fien Porter ist überzeugt, daß die in Yokohama oder Kobe ansässigen ausländischen Exporteure, welche meistensEngländer sind, mit Fleiß den Wahn, die Nachrichten von dem Fortschritt der Japaner auf industriellem Gebiete wären weiter nichts als in dem Hirne von Arbeiterführern sowie Politikern ezistircnde Schreckgespenster, zu verbreiten suchen, um die europäischen wie amerikanischen Fabrikanten in Sicherheit zu wiegen. In Wirklichkeit hätten die Japaner eine ganz andere Meinung von ihren Aussichten als Concurrenten auf dem Weltmarkte. Wenn Herr Haneko. der Bice-Minister für Ackerbau und Handel, die Aeußerung eines Engländers, daß die japanischen Spinner und Weber ihre Concurrentcn von Manchester überträfen, citire, so äußere er nur eine unumstöß liche Wahrheit. Zum Beweise de: gewaltigen Fortschritte, welche die Japaner in den letzten Jahren gemacht haben, seien aus dem sehr reichhaltigen Zahlenmaterial des Herrn Porter die foln?nden Angaben wiedergegeben: Bor 10 Jahren hatten die aus Japan ezportirten Streichhölzer einen Werth von etwa $60,000, während die in die fern Jahre ausgeführten Streichhölzer einen Werth von $5.000.000 erreichen i sv. V rt f l I weroen. m Zayre 000 gerne man für den geringfügigen Betrag von $935 alle aus Japan ezportirten Fußdodenmatten kaufen können, im verflossenen Jahre dagegen wurden Matten im'Gesammtwerthe von $3.461.363 ausgeführt. Ebenso ist die Fabrication europäischer Regenschirme ganz gewaltig gestiegen, denn während dieser Ausfuhrartikel im Jahre 1885 nur einen Werth von ca. $1765 repräsen tirte. bezifferte sich derselbe im verflosinen Jahre auf $750.000. Die Fabrication der aus Baumwolle und Hanf hergestellten Sackayeteppiche macht ebenfalls riesige Fortschritte, und die von Japanern Habutai" genannte Sommerseide kann von den Vankees des Orients so billig hergestellt werden, daß die amerikanische Waare vollständig verdrängt wird; in den letzten Jahren haben die Japaner thatsächlich den Weltmarkt für ihre seidenen Taschentücher erobert, indem sie nicht weniger als 100.000.000 Stück erportirten. Die in den Apotheken unseres Landes zum Preise von 10 Cents pro Stück verkauften Zahnbürsten kommen aus Japan und werden doit so billig hergestellt, daß eine Firma in Osaka Herrn Porter das Gesammtproduct aller ihrer Fabriken zumPreise von $1.50 (Gold) per Gros anbot. Ein Gros Haarbürsten kostet $5 und Nagelbürsten sowie Rasirpinsel sind entsprechend billiger. Der Behauptung, daß das japanische Fabricat von geringerer Qualität sei. tritt Herr Porter mit der Versicherung entgegen, daß die Japaner zum Preise von $3 per Gros die besten Zahnbürsten liefern, welche in feinen Apotheken unseres Landes 40 bis 50 Cts. kosten.Welche Länder können mit solchen Preisen in -erfolgreichen Wettbewerb treten? - Offenbar nur wenige, wenn wir die gewaltige Zunahme der Ausfuhr Japan'-s'während der letzten 10 Jahre in Betracht ziehen. Im Jahre 1885 betrug der Werth aller aus Japan zur Ausfuhr gelangten TeztilWaaren $511.990 und im verflossenen Jahre $22,177,626. Der Ezport anderer Artikel wies in derselben Dekade folgende Zunahmen auf: Rohseide von $14.473.396 auf $50.928.440. Metallwaaren von $2.112.997 auf $6,533.220. Droguen. einschließlich 'Schwefel und Kampher. von $1.089.'513 auf 3,078,357, Porcellancuriositäten von . $2.786.876 auf $11.624.701 u. f. w. Herr Porter spricht zum Schluß seiner Ausführungen die Ueberzeugung aus. daß, wenn die Ja'paner die Fabrication von Wollenund Worstedwaaren aufgenommen hätten, wie diejenige von BaumwollenWaaren, die Behauptung, daß Japans Concurrenz nicht zu fürchten sei, nicht mehr gehört werden würde. Auf den Plattenäckern bei Kobuiz vergnügten sich zwei'Altersgenosscn. der etwa 13jährige Gymnasiast v. Schultes, ein Sohn des pensionirten Geh. Justizraths v. Schultes, und der auf Ferienbesuch anwesende Cadett v. Livonius, Sohn des Admirals v. Livonius, mit Teschinschienen. Dabei traf der Cadett v. Livonius seinen Kameraden durch einen unglücklichen Zufall in den Knöchel, und dieser Verletzung ist der Getroffen: erlegen.
Polizei und Zarenreise. Die angekündigte Reise des Zaren Nikolai setzt die russische Polizei wieder in eine besondere Bewegung. Sie beginnt bereits zu mobilisiren. Ueber die Anschauungen der russischen Polizei und ihren Verkehr mit den preußischen Beamten macht ein früherer preußischer Polizeibeamter, Th. Ganders. der dem Sicherheitsdienst für den Zaren Alexander II. an Wiesbaden attachirt war, interessante Mittheilungen. Eine Quelle steter Unannehmlichkeit für die preußischen Delegirten der Polizei war das, bei aller sonstigen Liebenswürdigkeit, brutal hervortretende Verlangen, irgend Jemanden, der den Russen verdächtig vorkam, ohne Weiteres für die Dauer der kaiserlichen Anwesenheit einzusperren! Alle Vorstellungen, daß dies nach dem Gesetz nicht angängig sei, fruchteten nichts; Excellenz. Schoulz, der russische Polizeichef, beschwerte sich vielmehr bei dem Berliner Polizeipräsiuum und dem Auswärtigen Amte über das geringe Verständniß" der preußischen Beamten und konnte erst, als auch dieses nicht half, durch den Botschafter seines eigenen Landes ei nes Besseren belehrt werden; eingefe-. hen hat er die Unbilligkeit und Unaesetzlichkeit seines Verlangens sicher nicht! Er wac eben ein echter Russe. Daß er übrigens einen sehr sicheren Blick hatte und seine Leute kannke, auch gewillt war, trotzdem auf eigene Faust zu handeln, möge aus Folgendem hervorgehen: Es wurde da eines Tages seitens der Wiesbadener Polizeidirection die Ankunft eines jungen russischen Studenten, der mit reichen Mitteln versehen zu sein schien, Herrn von Ascheberg gemeldet. Dieser widmete ihm sein besondere Aufmerksamkeit, und da einer der ihm überwiesenen Schutzleute ihm mittheilte, daß der Studiosus ein eifriger Spieler am Roulette und tränte et quarante sei, ging er ebenfalls in die Spielsäle; er stand dicht neben dem jungen Russen. Da fiel ihm denn nun auf, daß derselbe zwar sehr hoch, aber ohne jedes Interesse spielte, als ob er ganz andere Dinge im Auge habe, und daß er sich unzweifelhaft das Haar schwarz gefärbt hatte. Unter dem. Haar nämlich, hinter dem linken Ohr. zeigte sich ein ganz leiser, kaum zu bemerkender, rothbrauner Flaum. Dieses Rothblond paßte auch augenscheinlich zu dem frischen, Weißen Teint des Jünglings besser als das tiefschwarze Haar. Dann aber ließ, bei ganz genauer Beobachtung, das jugendliche Gesichi ganz feine, aber durch kosmetische Mittel fast unkennbar gemachte Falten an Stirn und an den Augen erkennen, ein Umstand, welcher Ascheberg, der eir ausgezeichneter Beobachter war. schließen ließ, der Sturst sei nicht so junc. als es scheinen wolle. Er nahm sie. vor es war Abends zwischen 10 ul 11 Uhr am anderen Morgen der. Russen durch ganz genaue Prüfunc seiner Legitimation und eventueük Durchsuchung seiner Effekten an tu Nieren zu greifen. Inzwischen theilt: er Excellenz Schoulz seine Beobachtungen mit; dieser verhielt sich, entgeg seiner sonstigen Gewohnheit, schweigsam, und schien der Sache gar keim Wichtigkeit beizumessen. Am anderer Morgen in der Frühe erhielt Aschebers in dem Hotel des Studenten die verblüffende Nachricht, daß derselbe nich heimgekehrt sei. Es wurden nun dü genauesten Nachforschungen über seinen Verbleib angestellt. Am zweiter. Tage kam die Nachricht aus Frankfurt a. M., daß in der zweitvorigen Nach! drei Herren, von denen der Eine zweifellos der Student gewesen war, mV. dem Frühzuge via Leipzig-Posen u. s. w. abgereist seien. Als er seineWahraehmungen Excellenz Schoulz mittheile, umspielte ein grausames Lä cheln die schmalen Lippen desselben er hatte den Studenten kurzer Hand t; der Nacht auf dem Wege zum Hot?', aufgreifen und nach Rußland schaffer lassen, das heißt, schaffen lassen wollen, denn der Vogel war kurz vor de? russischen Grenze seinen Hütern entwischt; er entkam damals nach de? Schweiz. Wie richtig aber der Jnstink-Uz-russischen Beamten gewesen, geh am besten daraus hervor, daß der anebl'chi Student derUrheber eines späleren, -damals vereitelten Anschlage auf den Kaiser war, abermals nach de? Schweiz entkam, von hier wiederum durch russische Beamte bei Nacht und Nebel entführt und dann !n der Petei Pauls-Festung zu Petersburg gehängt wurde; es war Netschajew!
lpinnenseide. : Unter dm gewerblichen Plänen, die Frankreich zur Ausnützung 6er natürlichen Schätze Madaaaskars aufschießen, befindet sich allenErnstes auch einer, der das Gespmnst emer auf der Insel einheimischen Spinnenart zu feinen Geweben verarbeiten' und. um größere Mengen des Spinnzeugs zu erhalten, das Thier selbst züchten will. Für die Ausführbarkeit, wird geltend gemacht, daß schon Reaumur der Aka.demie der Wissenschaften ein Paar Halbhandschuhe aus den Fäden der .madagassischen Spinne. vorgelegt und eingehend über das Thier und sein Erzeugniß berichtet habe; ebenso auch. daß die Creolen der Insel Mauritius der Kaiserin Eugenie ein Paar Handschuhe aus der gleichen Spinnenseidc dargebracht hätten. Ein französischer Beobachter, Cambour. hat nun neuerdings festgestellt, daß die betreffende Spinne schon in: der ersten Zeit ihrer Arbeit in einer Stunde 100 Meter Faden, später sogar bis zu 150 Meter entwickelte. Sehr genaue Versuche zeigten ihm, daß der Faden bei einer Temperatur von 17 Grad Celsius und 683 Feuchtigkeit .ein Gewicht von 3.26 Gramm, ohne zu zerreißen, tragen konnte, was der Widerstandsfähigkeit des Fadens der mit Maulbeerblättern genährten Seidenraupe nahezu gleichkommt. Nur der Trägheit der Eingeborenen schreibt der franzosische Forscher e zu, daß die von der mada'gassischen Spinne zu gewinnenden Fäden bislana nbenutzt blieben. Wenn auch
alle früheren Versuche zur Verwerthung von Spinngeweben trotz der sinnreichen Erfindung einer Maschine, welche den Spinnfaden unmittelbar von der Spinne weg aufspulte, fehlschlugen, so war dies unausbleiblich,
weil erst anderthalbtausend Faden eu ropäischer Spinnen zusammengedreht die Dicke emes gewöhnlichen Zwirns ergeben. Jene Maschine, zu Ende des vorigen Jahrhunderts von dem Erfm der Rolt der Londoner Society of Arts vorgelegt, hatte von 22 Spinnen in dem Zeitraume von nur zwei Stunden einen Faden von 6000 Meter Länge abgespult. Diese Vorrichtung soll auch auf Madagaskar ausgenutzt wer den. Geld findet sich in Frankreich für jedes einigermaßen aussichtsvou dargestellte gewerbliche Unternehmen immer. Tie Hölle auf (rrden. Laseiate 0ni speranza voi chVntrate" Lasset jede Hoffnung, ihr, die ihr eintretet! Wie an Dan ie's Höllenpforte fo könnte diefe furchtbare Inschrift an den Zuckerrasfinerien von Brooklyn, N. V, angebracht werden, denn sie sind die olle aus Erden, noch selten haben die schrecklichen Qualen, denen die Arbeiter dieser Etablissements ausgesetzt sind, eine j'o grausige Illustration erfahren, wie m den letzten Wochen, als in Folge der unausstehlichen Hitze die unglücklichen Menschen, welche in jenen Höllen ihren und ibrer Lieben Lebensunterhalt zu verdienen haben, zu Du tzenden dahingerafft sind. War die Sonnengluth schon für die übrige Menschheit eine Qual bei Tag und bei Nacht, so war es für die Zuckerarbeiter doppelt so, denn da unten, in der Nahe der sprühenden Oefen. dampfen den Kessel und sengenden Feuer, gab es absolut kernenSchutz gegen die todt bringende Hitze, und mehr als ein Un glücklicher wurde halbtodt aus jener Hölle in's Freie geschleppt, nur um in der Einsamkeit seines Stübchens durch Schnitter Tod für immer Erlösung von allen irdischen Leiden zu erlangen, oder noch schlimmer, um vielleicht durch derSonne Gluth um semen Ver stand beraubt zu werden und jene Hölle mit ewiger geistiger Umnachtung zu vertauschen. Von den Raffinerien zu dem Flusse sind nur wenige Schritte, und mehr als ein oedauernswerther Arbeiter bat während der heißen Witterung jenen letzten verzweifelten. Schritt gethan. Von der erdrückenden Osengluth ZN den kühlenden Fluß und von da in jenes mysteru?se Reich, aus dem es kein Wiederkommen giebt.' Und wenn dann am nächsten Tage wieder eine Mannesleiche aus den schmutzig gelben Fluthen gezogen wurde, so hieß es halt mit mitleidsvoller Stimme: Wieder ein verrückt gewordener Zuckerarbeiter." Und so geht es jahraus, jahrein, doch noch nie sind die Qualen ' jenkr Hölle auf Erden so deutlich zu Tage getreten wie heuer. - Die Arbeiter sind zumeist erst kürzlich eingewanderte 'Polen und Slovaken, die direct auf Ellis Island angewarben werden, noch ehe sie Gelegen heit hatten, sich um weniger qualvolle Arbeit umzusehen. Nur ganz wenige Deutsche befinden sich darunter und jene Wenige nur vorübergehend, bis sich' ihnen twaö Besseres bietet, denn was thut ein Mann nicht Alles, um seine Familie vor Hunger zu schützen; selbst die Qualen- einer Zuckerfabrik werden aeduldig ertragen, um Brot !ür die Kleinen und eine Ruhestatte zu schaffen. Auch während der heißesten Witterung sind die Raffinerien in vollem Betriebe und bleibt den Arbeitern nur wenig Zeit für Schlaf und Erho lung. Und Einer, nach dem Andern werden die Bedaüernswerthen nach ih?en Wohnungen oder den Hospitälern geschleppt, und nicht selten verschwin'et eine Mannesgestalt hinter dem Fa brikgebäude, ein Sturz in die Wellen und er ist auf immer den Leiden jener ölle auf Erden entrückt. Aber sein Platz bleibt nicht lange'unbesetzt. Dort -vartet ein wahres Gespenst von einem Manne, dessen Kinder vielleicht seit Wochen schon gedarbt haben, dessen rau vielleicht auf dem Sterbelager liegt, während der Unglückliche selbst 'chon seit Monaten vergeblich nach Arbeit gesucht hat. Und 'was thut ein treuer Vater und Gatte nicht Alles unser derartigen traurigen Umständen. ?r wartet, bis.einir der Zuckerarbeiter 'rank wird oder als Leiche 'hmausgeragen wird, und dann geht er hin und 'chmachtet und stöhnt, bis vielleicht ?uch er von der Hitze übermannt, da'.insinkt, um vielleicht für immer von zller irdischer Pein befreit zu werden. ; I i :p Gemeinnütziges. - u Ni ,Sik-e.A in Leder zu tni f,ftneii ist-das beste Mittel die Lenzclwäsche, indem man mit einem loeichenBUrstchen. welches man in Bew gol -auch:, über die aufgespannten Lerer so langeshrt, bis dieselben völlig rein geworden sind. Kün st liche Theerosen. Zu ünem Quart warmen Wassers werden 120 bis 150 Gran Pikrinsäure oder :uch Alaun und Anilin-Orange ge.han; sobald das Wasser kalt ist, wer:'en die weißen Rosen hineingetaucht, nv nach einer Stunde sind die letztecen in schöne gelbe 'Theerosen verwanoelt. Mit etwas Jodviolett färbt man .ede Rose in jenes Blauviolett, welches )on Damen sehr gern getragen wird. Jlit etwas Safframn und . Eurcuma erzielt man Hcllscharlach. Um Rosaiosen in dunkelrothe , zu' verwandeln, runden die Blumenhändler 'etwas Alaun und Safsranin an. . Fremd Körper aus dem Äuge zuent fernen. Dies. ge-. lingt, wenn MSN einen Tropfen meines ' Olivenöl in daS Äuge häufelt. Dadurch wern Staub, Äscht, 5kalk, selbst kleine Splitterchen etc. rasch daraus entfernt. ' - Einmschgföser vor dem Zerspringe? 'zu schützen. Man feuchtet ein Tuch mjt - kaltemWasser an, legt es auf den Tisch. ' stellt.das Einmachglas Darauf, schlägt haZ Tuch unten etwas Herum 'und kann
nun getrost' kochendes Qbst, Fruchtsäfte etc. hineingießen, ohne befürchten zu müssen, daß das Gls zerspringt. SüßeGurken. Z.6 mittelgroße scköne. arüne Gurken werden aeschält.
' in je 4 Schnitten getheilt und von den Kernen gereinigt. Bann letzt man stark 14 Quart Weinessig an's Feuer. legt, wenn dieser siedet, die Gurken hinein und laßt sie lochen, vlö sie weicy sind. Dann legt man die Gurken auf eine Blatte ZUM Abtrocknen und spickt sie mit kleinen Stückchen Zimmt und Nelken. Den andern Tag lauter: man 2 Pfd. Zucker in einemPint Essig, läßt die Gurken ein wenig darin kochen und stellt sie zurück. Um Zimmerpflanzen von Staub zu reinigen, benutzt man am besten eine Hasenpfote: sie ist so weich, daß auch die zarten Triebe cy r . aaTA a Wa4 toaK OetNl Avscgen IllUjl ycujuuiyi ivavui und säubert die Blätter gründlich. Aufbewahruno getrockne ten Obstes. Alles frisch getrock nete Obst muß noch 4 Tage an dr 9u?t. in luftiaen und trockenen Räu men ausaebreitet lieaen bleiben und nachtrocknen. Es darf nur bei guter rmMl W.. 2 1 .mmm trockener zmnierung ver i nuucut heizten Localen eingepackt werden, da ? ' Je . -.r i ; ri j; . der Juaer oeskloen oei Iiailcr xshtigkeit Wasser aus der Luft anzieht Man scküke das Obst vor Staub Mäusen etc. Ist .das Obst in offenen : ' . . ! ... .ri rnw Fässern aus troaenen, lusllgcn oven oder daselbst in Haufen aufgeschüttet aufbewahrt, so ist es .nöthig, dasselbe 1 '. n X-Jt. umzuwenden, veux an oorng uuue nm und aerucklosen Orten läht sich das getrocknete Obst in völlig gutem Zustande . ausbewahren; besonders i P t ..f.R.la . r . gut irno hierzu unglanllc lvtjr tl)U. nerne Geschirre. Auch in Säcken auf aekanaen. an trockenen luftigen Orten hält sich Dörrobst anerkanntermaßen sehr gut. Sacke, welche aus &arnu rtn ewoben sind und überall den Au tritt der Luft gestatten, sind zu diesem Zwecke besonders geeignet, sonst auch größere Kisten, sogenannte ruyen mit Luftöffnungen. Zur Vertilgung aller Arten von Ungezlefer im yausgarien kann aesäuertes Wasser als Vorzug licheS Mittel empfohlen werden. Man nehme auf ein Quart Brunnen- oder Regenwasser 15 Gran Schwefelsäure und tröpfele diese recht vorsichtig hinein (weil sie oft umherspritzt und die Augen verletzen kann.) Das Begießen geschieht, nachdem die Pflanzen sich schon etwas entwickelt haben, zu drei verschiedenen Malen; doch dürsen sie nicht von derSonne beschienen wer den. Wenige Stunden nach der An feucktuna kriecben alle Insekten und Insektenlarven, Regenwürmer, Enaerlinae. Erdraven etc. an die Oberfläche, wo man sie dann leicht tödten kann. Zugleich dient dieses Mittel den Pflanzen zur Düngung. Blumenkohl in Büchsen. Blumenkohlköpfe, frisch und weiß, outzt und wäscht man. kocht sie in Wasser mit wenig Salz halb weich und thut sie , noch warm m Buchsen, übergießt sie mit dem Wasser, in den? ;ic gekocht sind und verschließt sie lustdicht. (Blechbüchsen müssen verlöthet verden.) Alsdann werden die Büch'en 1 14 Stunde in Wasser gekocht. )st die Büchse nicht weit genug, einer ganzen Kopf zu fassen, so kann man hn in einzelne Theile zerlegen. Ausklopfen der Möbel. Nan lasse zuerst,' nachdem alleTeppichk herausgenommen und geklopft worden sind, die Polstermöbel gut ausklopfen und ausbürsten. Die Bürste muß sich ;c nach dem Stoff der Ueberzüge rich'en, eine härtereReibbürste für Plüschnöbel. eine weichere für Sammt oder 'eidendurchwirkte Damaststoffe. Sehr 'ist werden die Schnüre, Quasten, jransen flüchtiger abgebürstet, und gecade diese sind die besten Brutstätten zer Motten. Ferner lasse man die Nobel umkehren und reinige mit dem ederwedel die Sprungfedern, in delen sich sehr viel Staub verfängt Man fasse von oben tief in die Sitzt um die Staubflocken herauszuholen. Empfehlenswerth ist es. mit Terpentin durchtränkte Papierknauelchen hinten in die Sitze und in die Sprungfedern zu stecken. Dann verhülle man die Möbel mit Tüchern, oder noch besser, wenn möglich, stelle sie in ein anderes Zimmer, bis Decken und Wände abgefegt sind. . . Senfbohnen in Essig und Zucker. Hierzu kann man jede Sorte Bohnen anroenden. man muß aber dadarauf achten, daß sie jung sind. Nachdem man die Fäden abgezogen hat. kocht man sie in Wasser, in welches man ein wenig Salz gethan, gar. aber nicht zu weich. Nun läßt man sie ablaufenlnd kalt werden.'paät sie in Steintöpfe und streut nach Gutdünken Senfkörner, weißen Pfeffer und in kleine Würfel geschnittenen Meerettig dazwischen Unterdessen hat man soViel Essig mit Zucker aufgekocht (iz Quart Essig, ein halbesPfund Zucker), daß er über den Bohnen steht. Man giebt ihn kochend über die Bohnen, kocht ihn jedoch nachmacht Tagen nochmals und 'gießt den' Essig dann verkühlt darüber. - Man verbindet bie Töpfe mit Pergamcntpapier. V$P JnlayPß. Die bedeutendste ZAer. Versicherungspolice der Welt fj wohl diejenige, welche auf das Eigenthum der Santa Fe - Eisenbahngesellschaft ausgefertigt wurde. Sie ist von der Phönix - Versicherungsgesellschaft in London, lautet auf den Betrag von 520.000.000 ausgefertigt und bedingt eine Jahresprämie von . $1?5,0o0. - Vor einigen Tagen traf Andrew Handley. der behauptet, ein Vetter des verstorbenen Richters John Handley zu sein, von Sligo, Irland, kn Scranton. Pa.. ein. um Anfvrucb auf dte' Hinitflzffnschast des Richters 1 Y . X . . r.f r r s. im eirage von uuujAf zu eryeBern Auf dem Weae' nach dem' Bureau .feines AnwalteS wurde Handley von' per. HM überwältigt und . starb nacb. wenigen Minuten Rickter 5mndled lai sein Verrnö"-n der Etadt Winche- ' ? ;', t
ster. Va., und' zwei 5atholischenWohlthätigkeitsgeftllschaften vermacht. Von dem Schooner Minnehaha" ist auf der Rückkehr vom Makrelenfang unweit von Cape Cod eine Riesenschildkröte, welche nicht weniger als 1800 Pfund wiegt, gefangen und nach Boston gebracht worden, das Unthier ist 11 Fuß lang und 9 Fuß breit. Als der Ausguck des Schiffes das Thier zu Gesicht bekam, hielt er dasselbe für den Kopf der famosen Seeschlange und erst beim Näherkommen erkannte man, daß man es mit einer Schildkröte zu thun hatte. Der Capitän ließ alsbald ein Boot aussetzen, dessen Bemannung das Thier in einem großen Netze fing. Ein jähes Ende hat die Amerikareise eines jungen deutschen Durchbrenners Namens Robert Homberg gefunden. Der Genannte, welcher in Southampton Passage auf der Tnise" nach New Fork acr.o.nnten
hatte. . wurde bei seiner Ankunft in Hoboken von Marschall Bernhardt freundschaftlich in Empfang genom men und trat nach einem dreitägigen Aufenthalte m einem Emigranten hause in New Nork mit der Bonn seine Rückreise an. Robert Homberg ist ein 18jähriger Jüngling und Sohn eines Tuchfabrikanten in Barmen. Es scheint, daß das Muttersöhnchen zu Hause sehr flott lebte und trotz des mgendlichen Alters dem Wein. Weib und sonstigen nobeln Passionen hul digte. Der Vater schickte eine Devesche an das deutsche Consulat in New Fork und Marschall Bernhardt wurde mit dem delicaten Auftrag betraut. das Muttersöhnchen ohne Gewalt zu veranlassen, nach Hause zurückzukchren. Der Empfang, welcher des Jünglings harrt, wird wohl nicht von Pappe sein. Der berühmten Jndianerprinzessin Pocahontas soll ein Denlinol errichtet trc". i:r zwar will ein amerikanischer 'f,V.t Kosten desselben bestreitcn. Monument wird nach einem Gemälde aearbeltet werden, das sich m Bootor Hall in Norfolk, England, wo die FaMilie Rolfe, deren Mitglied Pocahontas durch Heirath wurde, befindet. Das Gemälde, em gut ausgeführtes Werk von De Passe,' zeigte die Indianerin als ein stattliches Weib mit feurigen Augen und sehr dunkler Gesichtsfarbe Das Bild ist von der Unterschrift: Matoaka Kebecka, filia potetis Princ: Powhatani Irap. Virginia, umgeben und unten befinden sich die Worte: Ioatoka, alias Rebecka daughter of th mightv Prince Powathani, Emperour of Attanough fvomonk of Virginia; a Christian converted. and married to the VVorthyfullMr. Thoms. Rolfs. Aged 21. lülü." Das Bundes - Schatzamt hat damit begonnen, die neuen Fünf dollar - Silbercertificate in Umlauf zu setzen. Obwohl die Scheine in mancher Hinsicht hübscher als die Einer und Zweier sind, fehlt ihnen doch die Einbeitlichkeit und die , künstlerische Einfachheit der Letzteren. Die Hauptfigur auf der Vorderseite der Note ist eme Frauengestalt, den GenmL der moder nen Civilisation darstellend, deren Füße auf einem Globus, und zwar aus der Stelle, auf welcher sich die Ver. Staaten befinden, ruhen. In einer Hand bält der Genius ein elektrisches Licht, welches von Jupiter gespeist wird. Der Donnergott ist, auf einem von drei Pferden gezogenen zweuad riaen Wagen stehend, in einer Faust den gespaltenen Blitz haltend, dargestellt. Zur Linken der Hauptfigur oder auf der rechten Seite der Note befindet sich die Göttin des Friedens mit der traditionellen Taube auf der Hand. Ferner erblickt man auf der rechtenSeite zwischen Jupiter und der Hauptfisur die Göttin des Ruhmes mit ihrer Trompete.' Auf der linken Seite kauert der amerlkanlsche Adler mit hängenden Flügeln. Die Figuren sind zum groß ten Theil nackt dargestellt. Der Effect der Zeichnung ist ein packender und die einzelnen Figuren sind gut ausgeführt. Die Aufschrift, welche besagt, daß das Certificat $5 Silber repräsentirt, befindet sich an den Rändern der Note und. bildet gewissermaßen den Rahmen der Zeichnung. Die Zahl 5 erscheint iiif beiden Hälften der Noten. Auf der Rückseite 'des neuen Certificats befinden sich die Portraits von Grant und Sheridan . mit Schnorkeloerzierunger in der Mitte. Am oberen Theil ist ein aeflügelter Kopf sichtbar. Die Ver. theilung der dunklen und hellen Stel' len auf'der Rückseite der Note ist ver schieden von derjenigen auf anderer amerikanischem Papiergeld und er schwert die Unterscheidung von dcn.No im anderer Denomination. Osm nsrne. V on l llen Seiten lauaus den Winzerbezirken Südwestrankreichs Klagen über das lmsichreisen der neuen aus Amerika ein--schleppten Weinkrankheit. der nlzi.-!-i-ttt", ein.- 'Einige Weinbergstfä.ti erklären-das; ein -$rc-,:r Theil der-s:H: als vorziig? : "indigeiiden Ernte im höchsten Grade -efährdet .fei. Im Ackerbauministe--Zum erklärt man aber diese Meldun .en für stark übertrieben, wenn man :uch nickit i. Abrede stellt, daß die Sachenrecht ernst ist und dak Bekämofungsmaßregeln gegen - diese neue ' . ! 1CC. . 't rr . uiaiiujcii rlgllslcil rveroeii irrn nen. ZneinemHausedes Fauboürg - Montmartre in Paris, in un mittelbarer Nähe der großen Boulevards,: brach kürzlich Feuer aus. Es war- von der .Werkstätte , eines Kautschukstempel - Fabrikanten,, Marcus Simon, ausaeaanaen und konnte aelöscht weröen. 'Erst Tags darauf i. c; rr 1 1. . ' c r. macyie man oic nioeaung. oan em iunaer Mann Namens Emile Bez in einer Bodenkammer über der im vierten Stocke gelegenen Werkstätte erstl'ckj war. Marcuö Simon, ein in 5?iänkreick naturälisirter Deutscker. d früher einerr'Läden am Boulevard Polssonrnere hatte, wo er schlechte Geschälte aemackt haben soll und .seine
Sorräthe für 175,000 Francs versicherte, während sie kaum 20.000 Francs werth gewesen sein sollen, legte über den Tod des jungen Emile Pez die größte Verzweiflung an den Tag und erklärte, er könne nicht mehr in dem Hause wohnen wo er fünfzehn Vierteljahrsmiethen schuldig war. Er hatte sich anderswo einquartiert, kam aber mehrfach in seine halb verwüstete Wohnung neben der Werkstätte, um allerlei Gegenstände zu holen. Neulich Abends nach 11 Uhr sprach er von Neuem vor. ohne einen Polizisten zu bemerken, der auf den Stufen der Treppe saß. Kaum hatte er die Werkstätte betreten, als eine neue Feuersbrunst ausbrach. Im Augenblicke, da er die Schwelle überschreiten wollte. nahm ihn der Polizist fest und führte ihn nach dem Posten "der Mairie Drouot. Die Wohnung Simon's ist dicömc-.l oan? anszebiannt. Es heißt.
T hu: Die Wände und Fußboden mit entzündbaren Flüssigkeiten besprengt. Bei der Löscharbeit wurden zwei Feuerwehrmönner schwer verwundet. Der Brand hatte diesmal beinahe einer Frau das Leben gekostet, wenn diese nicht so muthig gewesen Ware, aus ihrem Fenster hinauszusteigen und über die Dächer hinweg die Flucht zu ergreifen. ' Zwei werthvolle Frescogemälde, die anscheinend dem 14. Jahrhundert angehören, sind beimAbputzen derWände in der alten Nicolaikirche in Danzig entdeckt worden. Das eine Gemälde stellt die Geißelung Christi dar. während das andere Christus mit Maria und Johannes in hervorragend schöner Ausführung und in verhältnißmäßig gut erhaltenem Zustand: zeigt. In Wirhallen hat ein russischer Officier einen zu seinem Beritt gehörigen Grenzsoldaten erschössen. Der Soldat hatte sich eines dienstlichen Lrgel.is föulvia, geiiicchi und wMl.tt zur Strafe mit dem Gewehr und zi?ei r.iit Salz gefüllten Säcken Laufschritt üben; er vcrweigerte schließlich den Gehorsam und warf Gewehr und Salzsäcke dem Ossicier vor die Füße, worauf ihn dieser erschoß. Der Officier wurde verhaftet. In origineller Weise hat ein mit den Berliner Verhältnissen unbekannter Salz- und Krebsehändler in Tarnopol (Galizien) verstanden, sich einen Berliner Vertheidiger zu besorgen. Er versah eine Postkarte mit der Aufschrift: Herrn k. k. Briefträger in Berlin ersuche höflichst, an einen Herrn Gerichtsadvocaten zu übergeben." Auf der Rückseite der Postkarte stand geschrieben: Da ich Ihre werthe Adresse nicht weiß, so ersuche Sie höflichst, mir Ihre werthe Adresse anzuzeigen, und ich werde Ihnen dann meine Angelegenheit gleich mittheilen." Probaturn est. Der l k. Briefträger" hat feine Schuldigkeit gethan und die Postkarte einem Rechtsanwalt übergeben, der nun auf diese Weise Mandatar des Tarnopoler Krebsehändlers geworden ist. E t n aufregender Borfall hat sich auf dem Boulevard deZ Italiens in Paris zur Zeit abgespielt, wo der Verkehr dort am lebhaftesten ist. Eine Dame. Wittwe Payen, die in dem Vororte Vanves mit einem Geschäftsmann Namens Gaston Gaillard seit zehn Jahren zusammen wohnte, ohne zu wissen, daß Gaillard verheirathet ist, war von diesem ver lassen worden.". Die Wittwe wartete an einer Stelle dieses Boulevards, wo sie wußte, daß ihr früherer Geliebter vorbeikomme. Dort überaoß sie ihn mit Vitriol, wodurch er so Übel zugerichtet wurde, daß er in ein Hospital gebracht werden mußte. Die Thaterin ließ sich ohne Widerstand festnehmen. EinMannvon beträchtlicher Logik ist der Göslmüller von Nabburg. Er veröffentlicht soeben folgende Verkaufsofferte: Eine Mühle zu verkaufen. Die sogenannte arme, verachtete Göslmühle zu Nabbürg steht freihändig zum Verkaufe Weil gesagt wird, das Anwesen sei ein Gelump, behaupte ich. daß dasselbe kein Gelump ist, denn es sind von diesem Hause zwei Geistliche ausgegangen, welche heute noch am Leben sind. Die Mühle besitzt Eigenthümer etc. schon seit 1446, worüber die Urkunden jederzeit gelesen werden können. An dieser armen" Mühle kann man auch 2 Kühe halten, für welche Feldbau und Futterei genügend vorhanden ist. Ein Weihcr mit Fischerei und ein Gemüsegarten, der sich jetzt auf 3000 Gulden und wenn er gehörig gerichtet wird, noch höher verzinst, sind ebenfalls dabei. Der Wahrheit getreu und ohne Gefährte: Der derwittibte Eigen-! thümer: Joseph Kellner, Göslmüller." r. Ander Kreuzuna von vier belebten Straßen in Lüttich wur. den aus, einem Paaetoestellwagen der s Lütticher Posthaiterei ein Beutel mit ! ou.uuu Francs in lsolvlnunzen. ein rrr - yri l Werthbrief von 1000 Francs und eine Anzahl kleinerer Werthpackete gestoh len. Der Diebstahl erfolgte während die' beiden Vealeiter des Waaens diesen auf treniIe Augenblicke verlassen i hatten, ' umeinige schwere Packete in der Mchvarschast abzuliefern. ' (Sine Ladengehülfiv, die an ihrem Schau fenster st.and', hat gesehen, wie ein klei ner Mann, der einen blauen Kittel und einen Strohhüt trua und in der Hand ejne Reistlasche hielt, sich auf den. Wagen schwang, das Schlon des Behältnisses, in welchem sich dieWerth fachen befanden, init einem Schlussei öffnete und darauf die Reisetasche m den vorgefundenen Vacketen füllte. Der Zeugjn fiel dje Sache nicht weite? auf, da der Mann völjig wie ein Fuhrmann der, hieslaen Postbalterei aussah und' den Kasten fUr Werthsachen vor seiner Entfernung ruhig wie-' der abschloß.' Zu dem Dieb gesellte sich sofort ein zweiter Mann, der wie ein amtlicher Begleiter der Packetbe. ftellwagen gekleidet war und während oes )llieonayls mtt einer Zeitung In der Hand Posten gestanden bat.' Die Spitzbuben entfernten sich ruhig durch 'eine Seitenstraße und sind verfchwun vni -.':-.. ' ,. X
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