Indiana Tribüne, Volume 19, Number 344, Indianapolis, Marion County, 29 August 1896 — Page 1

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V V A w AO ft dr Oft rir I A A l9 u . .1 y iy i w v w Xy W fi w w 4 Offtce : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana Samstag, öen 29. August 1896 JahraaNg 1 No

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Samstag. 5. September 1896. ÄbendS 8tf Uhr, im Dentschen Sans. Zweck: Veränderung der Conftitu tisn und Nebengesetze. Zlrmin Bohn. Sekretär. Stall Im Uki kMm OFINDIaNA. Hauptoffice: No. 211213 Jndiana Trust Gebäude, Andianapotis, Ind. Jia,zdertcht dom 30. Juni 1. ktio: rudejg,nthumnlthen n.le Hypothek. .I106.297 40 .ollateral Lsan. a 1?a o,k' 1,201 00 Jntereff nd Dividend fälliger ktlkn VA 41 Berficheruna nd Taren bezahlt 397 ?? ruudeizelhum A Möbel und Einrichtung SfC; harter, bahre ,e ,.122 2 La in der Sank und Office 16,873 dS $134,576 10 Passiva : uleihes?; -nd Dividend $52,232 57 tont eservefond 2.2 55 Borausdezahlt ktie und Dividend 36,447 39 vlldezahlt Aktie 'UU liehene Sld 2,650 00 Ungelhkilt Profite 5, 10 89 $134,576 10 Stcmtta : 3oSn 6. 8am. ras. W. E. Hackedorn. Vlee-Pras. W.W. Hubbard. 2. Bie,Präs. H. F. Hackedorn, Sekr. Der 4- 4Cigarrenladen 67 Ott Washington vtr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Zuspruch bittet Kchiller Römler. Moderne Schuhe für Damen, Herren und Kinder in größter Auswahl und zu den billigstea greifen, in dem allbekannten, zuverlässigen Schuh-Laden von A. MODE, 93 Sst LSnshington Six. George Herrmann JknStfifcA isichenbeßMeV, Office : 26 Süd Delavareft?. Ställe : 120, 122, 124, 126, 12S Oft Pearlftr Xdttbon II. Offen Taa und Nacht. Aergert Dich Dein Auge U reibe I icht a ß und werfe cl nicht von Dir, kdr end Titch an '6ZZ5Z rj ' ' tp A -UWfi0 TIPIAMCO . 4 M) - 0PTICIAM m u m M . . 4l.riaii.i. utUQON nCuL IIOIAMAPOUS-INb. ,aTir st lein ugc la3 nöthige la nfentat. Sünftttche lugk erden schmertlks tngesetzt. S e i l l e u erde ach den besten Methoden den Augen an pake. Achtung ? Jetzt ist die Zeit für Junge Papageien u. Spottvöge ' Große Ztuvvabl, billige Preise! jeder Böge! garantitt. Beim Dutzend oder einzeln. äsige, FutrerSaamen ic. Das beste und .tn;i - : ; i O. . Kloppor, 188 Massachusetts ve. W. SZierke, Deutsch m VnchbindeV 408 Sud Eaft, Ecke McCarty Str. Vp Stalrs. Herr att Vti,ane.7 ud ladaEtrai,

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Editorielles,

Der in der Stadt Meriko in ena iit. feinende ..Merlan lfviM' tt,?äss,ntlickte f Qnli A einen .1 1 uy l V w vij . !----- ff g i, j u r ' . . . - f . tn welaem oas ameriranliaze Kapital aufgefordert wnd, nach Meziko zu kommen. Unter den Gründen, die für die Nathsamkeit diese? Beginnens in'S Feld geführt werden, befinden sich folgende : Meziko," heißt eö da, bietet ein sichere Feld für die Thätigkeit deS Kapitalisten. Zn erster Linie ist die Staatspolitik der mexikanischen Regierung eine eminent konservative. DaS Eigenthum ist geachtet. Vom Sozia. liömuS wird hier nicht einmal geredet. Nicht daö geringke Zeichen von der Einwurzelung kommunistischer Ideen ist zu bemerken. Ber armne kaner resvektirt daS Siaentbum. Alle großen Revolutionen der Vergangenheit, die über daö Land hinwegfegten, haben die Rechte deS Eigenthums unberührt gelassen. WsS ein Mann erworden hat, gehört ihm und die Herrschende Religion ist anti-sozialistisch." Dieö zeigt, daß Mei'tko noch weil zurück ist in seiner wirthschastl'chen Entwicklung, denn wo immer die wirthschaftlich. kapitalistischen Verhältnisse hoch entwickelt find, zeigt sich unabwendbar der SozialiömuS. Die rückständige wirthschaftliche Entwicklung MezikoS erklärt auch die Möglichkeit der Silberwährung dort selbst. Interessant ist folgender Artikel deS Hamburger Correspondent". welcher die demokratische Erklärung be treffS der Silber - Freiprägang bespricht . In diesem Sahe , ohne Rückficht auf andere" kennzeichnet sich die ganze nordamerikanische Münzpolitik seit 100 Zähren. Ganz nach ihrem eigenen Kopse haben die No'damerikaner ihr Münzsystem eingerichtet, sie haben daher auch die Erfahrung machen müssen, daß die verschiedenen von ihnen angenommenen Systeme nicht aufrecht erhalten werden konnten; man kann auch dem Herrn Bryan mit Bestimmtheit voraussagen, daß sein System ein todtgeborenes ist. Als die Union 1793 ihre ersten Gold- und Silberdollars prägte, geschah eS im Werthverhältnisse bon 1:15, während in Europa daS V,rhältniß von 1:15,5 seit langem in Giltigkeit war. Man bekam also da nach in der Union für 15 Pfund Silber ein Pfund Gold, in Europa mußte man dafür 15 Pfund Silber bezahlen. Die Folge war, daß daS Gold auS den Ver. Staaten abfloß; bald war nur Silber vorhanden. .Doch erst 1834 wurde vom Congresse in Washington ein anderes Werthverhältniß angenommen; anstatt aber sich dem noch in Europa giltigen anzupassen, nahm man (durch Verminderung des GoldgewichtS in den Goldmünzen) willkürlich daS von 1:16 an. Nun trat die umgekehrte Bewegung ein, daS Silber floß nach Europa und Asien ab und man behielt in der Union nur den leichten Golddollar zurück. 3m Jahre 1373 wurde die Prägefreiheit deS Silberdollars aufgehoben, obwohl seit 1934 niemand solche hatte prägen assen. Wenn nun jetzt Herr Bryan auf daS alte unhaltbare Werthverhältniß von 1:16 zurückgeht, das von Anfang todtgeboren war, so zeigt sich darin der unglaublich amerikanische Eigensinn, der alleS nach seinem eigenen Willen ohne Rebenrücksichten machen zu können glaubt. Außerdem geht daraus hervor, daß die europäischen Bimetalliften von den nordamerikanischen keine Unterstützung oder Hilfe erwarten können. DaS Verhältniß deS GoldeS zum Silber ist in Europa weit unter 1:2Y heruntergegangen; wenn man in Nord amerika im Verhältniß von 1:16 aus prägen wollte, so würde die Union wohl in kürzester Frist gar kein (Zold mehr behalten. PaS haben offenbar weder Brvan noq alle ssine Anhänger in Absicht, auch wqre dieser Zustand b den heutigsn int.ernaNonalea Bezlehuq gen ein geradezu unhaltbarer. Dis nion kgnn sich von den allgemeive.ri Internationalen Berbaltnissen ich loslösen und wird dann erst zu einem dauernden Münzsystem kommen, wenn sie sich an die europaischen WerthverV,.. V i. I'V ' I ya.lniue aniQiuBi.

Wenn unö daran gelegen wä e,

die arbeitende Klasse zur Verzweiflung gelrieben zu sehen, mt daS Großkapi tal unsere Farmer zur Verzweiflung trelbt. dann mükten wir der Silber - w - . beweauna den Sie wünschen. Wir I V w I ... f i v p . - v i . r. 00 wuniozen oen leg ici nicht, weil wir nicht auS der Verzweiflung, sondern auS der Intelligenz und dem selbst- und klassenbewußten Sandeln der arbeitenden Millionen daS Heil de. Lelt erwarten. (Belleviller Arbeiterztg.) Dnis)liiiii1)iii1jlrii. Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und Sonntag. Gestrige Temperatur: Maximum 77 Grad, Minimum 56 Grad. Schissel'SWassertemperatur76 Grad Li HungTschangSEmpsang. New A ork, 28. Aug. Schon am frühen Morgen begaben sich große Volksmassen nach Fort WadSworth, Fort Hamilton, Bayridge, Quarantine, TompkinSville und anderen günstig gelegenen Punkten, um die Ankunft der St. Louiö" mit Li Hung Tschang an Bord zu beobachten, und die Flotte von amerikanischen Kriegsschiffen, welche auf der Höhe von TompkinSville. Skaten Island, vor Anker lag, hißte die Flaggen unter den Klängen deS Star Spangled Banner." Kurz nach 9 Uhr wurde gemeldet, daß die St. LomS" östlich von gire Island in Sicht gekommen sei. DaS Geschwader, welches Li begrüßt, besteht auS 27 Schlachtschiffen und Kreuzern und 20 Torpedozerstörern, über welche Admiral Bunee daS Kommando führt. Um 10 Uhr dampfte General Ruger mit Stab und verschiedenen Gästen die Bai hinab und ging auf de? Höhe der Quarantänestation vor Anker, um die Ankunft der St. LouiS" zu erwarten. Endlich kam die St. Louis" ruhig die Bai hinauf, umgeben von zahlreichen hübsch geschmückten Fahrzeugen und gefolgt vom Dolphin unter dem betäubenden Pfeifenconzert der Dampfschiffe und anderen geräuschvollen Kundgebungen. Als das Schiff sich der amerikanischen Flotte näherte, feuerte daS Flaggench'ff New Sqrk" einen Salut von 19 Schüssen, während die übrigen Schisse M . m tt maagen lazwenrlen. ist vung Tschang, welcher die Reise gut übe 'tan den hat, beobachtete das Schauspiel aufmerksam vom oberen Deck der St. LouiS." Al daS Schiff in den Hafen einfuhr, drehten alle in demselben liegenden Dampfer ihre Pfeifen an, - und ie St. Louiö" erreichte ihr Dock um 1 Uhr 30, während Fahrzeuge aller Art mit Schaulustigen den Hasen beebten und daS Publikum, am Strande die gelbe chinesische Standarte mit Jubel begrüßte. Gen. Ruger und sein Stab waren bereits bei der Begegnung an Bord der St. LouiS" gegangen. Auf dem Pier wurden die Gäste von einer Abtheilung Marine -.Infanterie mit militärischen Ehren empfangen, und die chinesische Flagge auf der St. Louii" herobgezogen. Equipagen, in deren erster Li mit General RugeS saß, beförderten die Gesellschaft nebst dem chinesischen Gesandten und Konsul und den StadSossizieren, eSkortirt von einem Detachement deS 6. KavallerieRegiments nach dem Waldorf Hotel. Die Strecke dorthin war mit Neugirigen dicht beseht und vii'fach mit Fahnen geschmückt. Sobald Li Hung Tschang seine AppartementS bezogen hatte, erschien ein Attache der russischen Gesandtschaft, um eine Konferenz deö VicekönigS mit dem russischen Gesandten zu verabrieben. Später sprachen Ex Sekretär John W. Foster und Col. FredGrant, sowie eine, Delegation chinesischer, Kaufleute vor und wurden empfangen,. Heute Abend erschien Hon. George F Edmund?, welker ernst Gesandter in ßhina geyesen ist. Li Hung Tschang nahm sein Diner allein ein, und ging um 9. Uhr 30 zu Bette. Präsident leveland wird ihn morgen im Hause deS Herrn Wm. C. Whitney empfangen un.d Abendb wir.d ihm von früheren Gesandten in China ein Banauet ,m Waldorf Hotel aegeben, fur tyt Dayer seines yesuHZ ist daö Hotel mit euer loncqcn Vfl j?.? r. ' 1'lV.L" Ck . rti . . ' l eiwache umgeben. 3n ChinatoM war

heute Alles dekorirt uns der Zudrang

war enorm. Namentlich besichtigten auch viele die Damen die Gegend." ' i & n t d e ck u n g t n e i großen Höhle. Ma dison. 23 Aug. Am weftllchen Ende der Blue MoundS, einer Hügelkette, ungefähr 20 Meilen Westlich von de? Stadt, ganz in der Näht deö Platzes, auf welchem H. Rublee, Eh. F. Jlöley und Sohn R. BiSgham von Milwaukee ein Sommerhotel zu errichten im Begriff stehen, hat man eine Höhle entdeckt, 'die der bekannten Mammuth-Höhle von Kentucky ahnlich sein soll. Eine der Oeffnungen zur Höhle wurde bei einem Brunnenungefähr 20 Fuß tief unter der Erdoberfläche gefunden und in einer geraden Linie mit der Richtung der Höhle fand man eine andere Oessnung. Natürlich glaubt man, daß beide mit einander in Verbindung stehen, obgleich die Entfernung de? Oeffnungen von einander über drei Meilen beträgt. Man trifft jetzt Vorbereitungen zur gründlichen Untersuchung der Oertlichseit, in der man aus dieselben Erscheinungen zu stoßen hofft, die die wunderbare Hohle in Kentucky den Augen deS Besuchers bietet. Streit auf d e r B ? a n d st ätl e Milwaukee, WiS., öS. August. Wie auS Rockland, Mich , gemeldet wird, ist in Ontonagon, Mich , wegen der Vertheilung der Beiträge für die Abgebrannten so heftiger Streit enttanden, daß der Sheriff den Gouvernör ersucht hat, ihm eine Company Truppen zur Verfügung zu stellen, um die Ordnung aufrecht erhalten zu können. Man glaubt jedoch nicht, daß eö zu ernsten Cor.flikten kommen wird. ES sind noch 1100 Personen beistandbedürftig. Die Leiche von Frau Pick wurde gestern aus der Brandstätte geunden, man glaubt jedoch nicht, daß mehr alS drei oder die? Personen ihre Tod 'bei dem Brande aefunden haben. M i l w a u k e e. 23. August. Wie eine Depesche auS Ontonagon, Mich , meldet, ist ein heftiger Wind aufgespeungen und die ganze Umgegend steht miede? in Flammen. Ueber 200 Männer find auSgesandt, um daS Element u bekämpfen und die noch verbleibenden Wohnstatten vor dem Untergange zu bewahren. Nach den heute Abend eintreffenden Depeschen herrschen grauenhafte Zu'tänbe in dem durch FeuerSbrunst kürz ich fast vernichteten Ontonagon. DaS neue auögebrochene Feuer droht dir provisorischen Gebäude und Zelte zu ergreifen und stundenlang arbeiteten Hunderte an der Abwehr der Flammen Die herrschende Noth spottet jeder Beschreibung. 3n einigen niedergebrannten SaloonS hat man große Quantitäten Spiritussen gefunden und viele Männer haben sich betrunken, und veranlassen Streitigkeiten bei der Vertheilung deS HtlfSprovianteS. DaS Hilfscomite hat den Gouvervör um Zusendung von Truppen für den Sicherheitsdienst gebeten. Die Verwirrung ist so groß, daß die diSorganifirten Behörden keinen Rath wissen. Um Mitternacht meldet eine Depesche, daß ein Dorf südlich von Ontonagon, welches, bisher Hülfe leistete. durch Waldbrand gleichfalls bedroht ist, und daß diele Leute ausgezogen find, die Gefahr abzuwehren. AuS Cuba zurückgekehrt. St. LouiS, Mo. 28. August. Der rühere Capitän der hiesigen Buschguaven, T. Nosser Römer, welcher im vergangenen November plötzlich auS der Stadt verschwand, um in cubanische Dienste zu treten, befindet sich gegenwärtig wieder hie?, da er vom General Gomez in politischer Mission nach den Ver. Staaten gesandt worden ist. Herr RZmer erklärt, die ganze Insel, mit Aufnahme der Städte, beende sich in Handen dex Insurgenten, an deren schließlich? Siege fein Zweifel Herr schen könne. Er konnte nur unter den größten Schwierigkeiten die Insel der, lassen und legte die Reise yon Cubs nach Nassau aus den Bahama?in eine ogenen yote zurüo?. ' Brauerei in stonkursi. Stzringfjeld, Mag, 23. ua Die SsringLeld Brewi,ng o., welche. HN15? dzn HSeseen v.on Vev Jersey mit keinem Erundkavital von Z30Y,0YY yrzamsirt dar, iff in. hie Hände (tni$

ZmangSverwalterS übergegangen. Sie

befitzt die größte Brauerei im Staate, wo sie von Kaiser Franz Joseph u d und man g'aubte, daß sie gute Ge- der Kaiserin Elisabeth, von allen Erzschälte machte. Selig Manilla, der herzögen und Erzherzoginnen empfanPräsident und Hauptaktionär der Ge- gen wurden. '

fellschaft, weilt in Europa. Ein verhauene? Sru rnp -r e d n e ?. gort'Smith, Ark 28. August. Congreßmann Hugh A. DinSmore dom 5. Distrikt von Arkansaö und früherer Gesandter wurde in Eaglantine, Ban Buren Connty, am Mittwoch in Folge einer von ihm gehaltenen politischen Rede dermaßen verhauen, daß er für längere Zeit bettlägerig ist. Er hat kürzlich die Nomination für einen drit ten Congreßtermin erhalten und stumpte seinen Distrikt. 3n Englantine fand er in dem dortigen Kandidaten Serry Seanlon einen scharfen Gegner, dessen Ansichten daS Publikum theilte und nach einer hitzigen Diskussion kam eS zu Thätlichkeiten, bei welchen daS Publikum gegen DinSmore Partei nahm. Er wurde von Tcanlonk Parteigängern zu Boden geworfen, erbärmlich gedroschen, und seinen Freunden gelang eS nur mit Mühe, ihn aus den Händen der Philister zu befreien. Herr DinSmore trug viele Beulen und ein gebrochenes Knöchelgelenk davon. De Näheren erfährt man, daß Scanlon, ein Populist, DinSmore im Laufe seiner Rede einen Lügner nannte, worauf dieser mit einem Fauftschlag erwiderte. Sofort wurde er von vier Männern überfallen, mit Fäusten ins Geficht geschlagen und mit Fußtritten in die Rippen traktirt. Der Gemißhandelte wurde fast bewußtlos fortgeschleppt und nachdem seine Wunden verbunden waren, nach Clinton geschafft, wo er wochenlang daö Zimmer wird hüten müssen. Ausland. Ho heul 0 he' Stellung. Berlin. 23. Aug. Die Kundgebung im ReichSanzeiger", durch welche das Einbringen einer Borlage zwecks Reform deS Militär-Straf-Prozeßverfahrens im Sinne deS Reichskanzlers in de? bevorstehenden Herbfifitzung deS Reichstages in AuSficht gestellt wird, ist überall auf das günstigste aufgenommen worden. Doch noch fehlt eö nicht an Vorbehalten. Die demokratische VolkSzeitung" weist darauf hin, daß bei de? Angabe oeS amtlichen BlatteS die Mittheilung ehle, durch wen jeneS zu der Erklärung autoriftrt worden ist, und die Losfische Zeitung" meint, eS bleibe abzuwarten, ob bei eer Ausführung der WillenSmeinung deö Kaisers nicht neue Schwierigkeiten auftauchen würden. Treffend bemerkt die agrarischkonservative Deutsche Tageszeitung", daß viel Papier und Druckerschwärze hätte erspart werden können, wenn die betreffende Erklärung eine Woche stüher erfolgt wäre. Dann kämmt auch dieseö Blatt mit dem Borbehalt, wohl wäre ein Grund zum Rücktritt deö Reichskanzlers be seitigt,' unsicher wäre indeß, ob nicht andere Gründe blieben. Jedenfalls aber müßten bei de? Durchführung der Reform genügende Maßregeln getrofen werden, damit bei der Oeffentlicheit deS Strafverfahrens nicht die militärische Zucht untergraben werbe. Der Hamburgische Correspondent," welcher mit den offiziellen Kreisen Fühlung hat, spricht von einem großen Erfolge der Regierung. doch selbst ist er immer noch pessimistisch gestimmt und conftatnt, daß trotzdem noch nicht alle Schwierigkeiten auö dem Wege geräumt seien. Theodor Barth nach New Hork ahgcreist. B e r U v, 2& Aug. De? ReichStagSahgeoednete und bekannte sozialpolitische Schriftsteller Dr. Theod Barth, einer, der eifrigsten Bertheidiger der Goldwährung iy Deutschland. e giebt sich an Yard deß Aordd. LloydDampfers Havel nach New Lork, um die diesjährige PräfidentschaftS'Wai.l Kampagne in den yex Staaten an Vrt. u,nh Stelle zu beobachten. Er zetzeoN fci? zu bereu Schluß iy h?n yer. CW ten 44 dertAeiln. v,tr DaSZarenpaar asUeisß. W i , , äs. August. Der Zar und vie sannq trafen t yeme morgen ". . . m

um 10:30 im nördlichen Bahnhof ein.

Beide Seiten der vom Bahnhöfe! nach oer Hofourg führenden Straßen waren mit Truppen besetzt und wurden die Majestäten auf ihrem Wege zum Paläste enthusiastisch begrüßt. Am äußeren Thore der Hofburg wurde die russische kaiserliche Standarte neben der deö Kaiser? von Oesterreich aufge hißt. Ein Staatödiner wird Abendö um 5 Uhr in der Hofburg gegeben werden. Schisss-Nachrichten. Angekommen in : London: Missouri" von Phila. delphia. vttm vorr: eandia" . von Hamburg und Ohio" von Southampton. Hamburg: Fürst BiSmarck" von New Bork. Beremerhaven: Bonn" von New Sork. (Allerlei. VeimAaienin der Saulr ertranken die beiden Töchter des reichen Hüttenbestjers de Monvillers in Sermaize (Departement Marne). Die ältere zählte 23, die jüngere 22 Jahre. Ein Bruderchen der Verunglückten. das gleichfalls in ' Gefahr schwebte, wurde von den Arbeitern des nahen Hüttenwerks aerettet. ESistgewitznichtsAuffallendes und Ungewohntes, wenn Scatspleler sich ein klein wenig zanken. Neulich kam es nun in einem Gasthofe zu Vlasveck ver Gelegenbt eines Scatspiels zwischen dem Gerichtsasjesso? Timmennann von Buer und dem praktischen Arzt Herm Dr. Beckmann von Glasbeck zu einem kleinen Wortwechsel, bei dem übrigens LetzteI m 51 . rts. r. ...... xcr im ecyie war. pikier war nun Nicht wenig erstaunt,'- alS zwet-Taae darauf der Assessor wegen dieser Lap . l. M 1 , f auc iun ourcy einen arleurrager zum Duell auf Pistolen fordern ließ. Die Lehre der katholischen Kirche hochyaltcnd, welche vu ernstlich gemeinte Forderung sowohl, wie die Annahme des Duells mit der Strafe der Excommunication belegt hat, und treu seinen Principien als ehemaliges Mit glied der katholischen Studenten-Ver dindung Markomannia- in Würz bürg lehnte Herr Dr. Beckmann mit aller Entschiedenheit das Duell ab. Der pensionirte Honvedgeneral Andor v. Huberth in Budapest ist von dem im gemeinsamen Kriegsministerium bestehenden Ehren- . . v 1 r i m rf . n . gerimie 1 eines nanges ju? verlumg erklärt worden. Die Verurtheilnug hat eine interessante Vorgeschichte. Zur Zeit seiner Aktivität lieh sich ein seiner Brigade als Reserveosficier angehöriger Redacteur, Emil Szemnecz, eine Majestatsbeleidigung zu Schul den kommen. Der Ehrenrath, unter dem Vorsitz Huberth's, entschied, daß Szemnecz trotzdem daS Portepee weiter tragen dürfe. Kurz darauf wurde der General pensionirt. was Interpellationen im Parlamente zur Folge hatte. Der Honvedminister Fejervary gab Erklärungen ab, durch welche Huberth sich beleidigt erachtete. Er forderte darauf den Honvedmini ster, doch dieser nahm die Forderung nicht an, sondern erstattete gegen den General Huberth Anzeige wegen Herausforderuug eines Vorgesetzten zum Duell. DaS Ehrengericht entschied nun dahin, daß Huberth aller militarischen Würden zu entkleiden sei. Ernerschutternder An blick bot sich neulich Abends den zahlreich auf der Terrasse, von Sauvage sitzenden Gästen und den längs detz Fwßufers nach Metz zurückkehrenden Avsflualern. Zwei Ossiciere kamen mit ihrem Boote dem Wadrinauwehr zu nahe und wurden von der Strömuna ersatzt. EIN geuenver Hilfeschrei ertönte, und das Boot mit den Znsassen verschwand, n dk unter halb des Wehres tztstnotiche Tiefe. Während d eine: Dsficier nach einigen Secundin auS der brausenden Fluth e.mportauchte und sich durch Tchwim- ... 1. f- 24iYf 44t. Uiui m ernt jvwyv vfcfc, blieb der andere verschwunden. Er hatte a.m Stemr geftssen und man sah, wie x m AugenM deL Absturzes rücklingh kopfüber aui dem Boot geschleudert, tourdt. Wahrscheinlich ist er mit dm Kops auf einen der dort liegenden großen Steine geschlagen und betäubt aus dem Gründe liegen geblieben. . Er Lch'ir dem V3 In fanterZeregime.nr l und hieß Siebert. Mtll Qcutt ihr ein gutes Mittel hibeq wollt Euer Alut zu reinigen die Neruen zu stärke und die Conftitutio zu kräftigen, gebraucht Hood'ö yarsapariga. Lebraucht un Hood'ö. Hood'öyillen heilen Brechreiz. Kopfschmerzen auö dem Magen und . f!I.!l 7 unoeiooaiiqicii.

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