Indiana Tribüne, Volume 19, Number 343, Indianapolis, Marion County, 28 August 1896 — Page 3
1 . IM Zähne so gut wie Gold. ES verhindert daß der Gau mm mit dem Rubber in Be rührung kommt, so daß die schädlichen Effekte desselben verhindttt werden. Taft ls Dental Parlors, 25 West Washington Str.. Der New- Ofsice gegenüber. Dr. I. 'A. Sutcliffe, beschäftigt sid auSichli'szlick mit wundäi, klicken Fälle und mit Geschlecht und Nrinkrankhetten. No. 95 Ost Market Straße. OfficeStunden: 9 bis 10 Uhr Borm. 2 bt 8 llfcr Nackm. Sonntags ausgenommen. Tele Phon 41. C. C. EYEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. Gaö wird auf SBuntö angewandt. Dr. I. Btthler, 120 Gst WcCnrty Ltr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 biL 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Sprechstunden: Sonntags nut Vormittag. Dr. C. R. Schaefer, flrzt und Chirurg. No. 430 Madison Ave., nahe Monte Straße. SpreckKunden: 8 9 so Udr M.rqen, 2 Uhr ?!achmittsgs, 79 Uhr Abend. T.levbon 282. Hr. THEO. A. WAGNER Lo. 04 Nord Delaware Ctr. Epre4ude: IS Uhr Vorm.: 1 mir Nachm.: Sonnys: Kiri-iH Nir rm. Televben 84. Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, ' Ecke East und Ohio Stratze. . prattizirt gemewschastlich ir.;t seinem Pater Dr. uido ell. OTvrMtatt 10 H Nhr. vr,55Andkn. .aiKttti nix. 1 Schwache, nervöse Personen, f eplag do Gewillensdiffen. Cchlaflofgkeit oder chlechtea Träumen. Gliederreiken. Rücken und opfichmrrjen. ttakarrd. Erröthen. Zittern. Herz klopfen. Aengftlichkeit.Nnentschlossenheit.Trüdfinn no erschöpfenden Ausflüssen, erfahren au dem Jngendsnund-, wie einfach und billig sckle,tskrankdeiten und Folgen derJuqendsünden SrSndlich aeheilt und die olle Gesundheit und der tofcSnn wiedererlangt werden könn,. Ganz neue Heilverfahren. Jeder sein eigener Arzt. Schickt 25 Eent in Etamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt uud frei zugeschickt von der Vrtot XUnlt und Dispensary." 23 West 11. Str.. e zvorr. vt. v. z I DerJnaen.feund trt?ar25i&. auch bet V 0 Brandt, 5 Eo.. 78 Süd P.nnsylvrnia Straße. Indianapolis, Znd., in haben. f-mm Injektion. Eine permanente Kur der hartnäckigsten Fälle ron Eonorrhea und 9ltn. gaianütt in von g b4 6 Xaaen; kein andere Behanolunz dtdg und ohne die an ekelnde emltate de Einnehmen vea !u. bede. S.paida der Sandelöl. I. Ferr & So. (rou' achfolger). porvker, Paxi. er. tauft von allen ru, giften. tttmf,iMJ wmwM r,tt ?triih 4 prl?en o tm wri- l tfc Der Herren Freund. Cttsrn voNommkne SvrZtze frei mit jeder ftlafie. keine Flecken. Verhütet Strikturen. Heilt Tripper und itctf" t L bi. 4 Taqtn. Föqt vo,hekern dafür. Versandt bei Erpreß für t.o. 37Un cfcreitt: tIALYDOR MFG.CO..LANCASTCR.QHIO. &sir im WßWMmsfc nvniiiT V wur rvivj n i o CAI I ODTAIX A PATENT f Tor prompt answer and an honest oplnion, wrlta to MIINN & CO.. who have bad nearljr flftr rearV xparienc In the patent Dosiness. Communtcattons trtctly eonndentla1. A Ilandboek of Im. formation concernin Vteatn and bow to ob tun lbm teilt free. Also a cat&logue of mecbaa. Icai and cientlfla books sent Ire. Paienrt taten tbroneb Xunn 4 Co. NCelTf ei'al notlcelnthe SrlertlOe Amrrlrna, and Rtna mrm brougbt widely beforethe publlcirlth00t eoerto th InTentor. Tbit splendid paper. Uautd weektr. c!e tntly lllnstrated, has bT rar thi lrMt cironlattna ot mny acientiae work In Lh woriL 93 Tar. 8nipl cxpiea ant fr. Bolldln Edition, rnontblr, l50a year. Singt eoples, 2$ cents. Erery number contam beaa tlfal pUte. in oolor, and hotocrapha of new booMt, with plan, nablin builders to thow tb. Latent dealena and eecure contracta. Addrena MÜHN k Cü- itw OHit. :ih hoidwaT 860 für finiit Fmnace für ein Hau? mit 8 Zimmern. 50 sür ein Haus mit 5 Zimmern. Referenzen : Hr. Pbil. Rappaport, Heraugeber der Jndiana Tribüne, Hr. h. H. ahl- rocer. 72 W. Michigan Str. WZk W li M hpi 100 Kentucky Avenue. Dach ' Material. T.T. SMITHER. Händler in Lieldach'Material, l und Z'ply eady Roonug, wasserdichte Sheeting, feuer festem phalt ffil, Strohpappe. Dach und Vketall Farben ?c. zc. Office: 169 Weft V!rhland Etrfte. Telepton 8öl. Dachdeckerei. Fähig und verantwortlich; Dachdecker, ie tzZcher. Trinidad und Cilsoutte .phalt'TScher. lle Arten llompisitton.LScher mit bestem Via terial. Office: No. 169 ; Sard : 180 W. Marylendstr. Teleyhon 861. Indianapolis, Ind. Zermalmten und ganzen G o k e zuhab bei in Zdiü'Volk Güs Co.
Mm m
M
Mt
hü
Irlki
nn n a
. M
ivnrza
L
Auf dem Freihof.
Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Inzwischen erhielt Ernst einen Brief, dessen Inhalt ihn in lebhafte Bewegung versetzte. Das Schreiben war. von einem Großindustriellen, einem der betanntesten Eisenkönige. mit dem Ernst schon seit längerer Zeit in lebhaftem Ideenaustausch über das Naturheilverfahren gestanden. Dieser Herr hatte in der Nähe ewev Großstadt einen wahren Palast zu einem Sanatorium aufführen lassen, für dessen Einrichtung er sich wiederholt Rathschläge von Dr. Freygang erbeten. Jetzt' bot er dem Arzte die Stelle als Leiter dieser Anstalt an, die im folgenden Frühjahr eröffnet werden sollte, und skizzirte zugleich kurz die gegenseitigen Bedingungen. Zuletzt schrieb er: Am angenehmsten würde es mir sein, wenn Sie, mein lieber Herr Doctor, sobald als möglich, vielleicht am 1. November, selbst zu mir kommen könnten. Ich würde Ihnen diese Zumuthung nicht stellen, denn ich weiß, wie viel' beschäftigt Sie sind, wenn ich mir nicht durch einen Unfall eine Berletzung des Kniees zugezogen hatte, durch die ich am Reisen verhindert bin. Theilen Sie mir gefälligst telegraphisch mit, ob ich Sie am 1. November erwarten darf." Ernst ging mit dem Briefe sofort nach seiner Sprechstunde nach dem Freihofe. Fräulein ist in der Küche berichtete ihm das Hausmädchen. Ein wenig erstaunt hob Donate die Augen zu ihm aus, als er eintrat, dann wischte sie sich . die mehligen Hände an einem Tuche ab. E? zog sie. nachdem sie das Mädchen hinausgeschickt, neben sich auf die lange Bank, die sich um den sogenannten Beitisch herumzog. Nun?" frug er erwartungsvoll, als sie den Brief mit' nachdenklicher Miene gelesen und ihn nun langsam in den Schooß sinken ließ. Sie sah zu ihm auf. Du bist sehr glücklich darüber, Ernst?" Ja!" entgegnete er mit einem Tone, der aus dem tiefsten Herzen kam. Ich kann es mir denken," sagte sie mit einem stillen Lächeln, und mit glücklichem Staunen hörte er ihr zu, wie sie ihm darlegte, warum sie glaube, daß sie die Leitung einer solchen An stalt für ihn von unschätzbarem Werth ansehe. Wie eingehend mußte $t sich schon mit seinen Ideen beschäftigt haben wie klar sie das darlegte! Er zog sie fester an sich und küßte sie. Leise erröthend. machte sie sich frei. Natürlich mußt Du am 1. November reisen. Ernst. Du kannst Dich ja für zwei bis dreiTage vertreten lassen." Am 1. November?" wiederholte er fragend, während er ihre beiden Hände faßte und ihr in die Augen sah. Sie lachte. Ach. wegen meines Geburtstages? Nein. Ernst, darauf brauchst Du keine Rücksicht zu nehmen. Außer dem obligaten Festkuchen, diversen Geschenken und einem Glas Wein des Mittags sind besondere Geburtstagsfeierlichkeiten nicht Sitte im Freihofe." ' Dann führen wir diese Sitte ein, und ich melde meine Ankunft dann erst für den zweiten an." a ...- V(iv?er "f r-i des Hausflurs die schweren Schritte des Freihofers. Ein wenig verwundert kam er m dle Küche. ' Hier ist Conferenz?" fragte er mit eisem Spott. Bitte, wollen Sie nicht sogleich an der Berathung theilnehmen?" forderte ihn Ernst aus. Donate war m leichter Verlegenheit aufgesprungen und machte sich am Herde zu schaffen. Zwischen das Vrodein und Glucksen der Töpfe, in denen das Leuteessen kochte, klang dle Stlmme Ernsts, der seinem Schwiegervater noch einmal die Sache knapp auseinandersetzte und Stellen aus demBriese vorlas. Der Freihofer horte mit der gewohnten Reserve zu. Und was mich besonders von ganzem Herzen freut," fuhr Ernst fort, zu Donate gewandt, daß Du mir zur Seite stehen und helfen wirst. Hof fentlich wirst Du für Vlele zu sorgen haben, Herz " Ein freudiges Aufleuchten aina über das schöne Antlitz wie stolz. Wie glückselig sie das Wort machte Du wirst mir zur Seite stehen und helfen!" Hm machte der Freihofer, wah rend er sich vorbeugte und angelegent lich die gefalteten Hände zwischen den Knieen betrachtete. Da müßte also Donate nicht nur den Freihos. sondern auch Ambach verlassen Allerdmgs würde ich Donate mcht hier lassen," entgegneie Ernst mit feinem Lächeln. Der Freihos wird sich tn Zukunft ohne sie behelfen müssen. Der Freihofer hörte den leisen Tri umph darüber heraus. Wohl, ob aber sie ohne den Freihof wird leben können, ist eine andere Frage, und dann: wird sie. die in U scheidenem. einfach bürgerlichem Kreise ausgewachsen, den Reprasentationspflichten genügen können?" In Ernst regte sich die Galle. Das lassen Sie unsere Sorge sem, gav er kurz, zurück. Er stand auf und legte den Arm um Donate, sie fest an sich ziehend. Aber noch eine andere Frage. Herr Roller, -r- Sie werden wohl die Nothwendigkeit erkennen, daß wir einen Termin für die Hochzeit endlich bestimmen müssen. 'Da ich natürlich nicht erst allein nach K. übersiedeln will, denke ich, wir setzen' ihn ,n der Zeit zwischen Ostern und Psingsten sest." Der Freihofer wollte diesem katego riscben Ton aeaenüber auffahren, besann sich aber doch eines anderen. Und während er sich erhob und die wuchtige , Gestalt reckte.- saate er: :. .:
Mix wln morgen nacy Grestttz fahren und um Franziska Roller anhalten." Glaubst Du so bestimmt daran, , Vater?" fragte Donate. j Aha Du denkst, weil Du Dei-
nen Willen gegen den meinen ausgespielt nein, sei ruhig, ich habe schon einmal erklärt, er muß. Ich habe ihm die Leine ein wenig lose gehalten. Er sollte erst das Leben genießen, jetzt werden wir ihn fester' in dieZügel nehmen." Doctor Freygang zuckte leicht die Achseln: Wir werden ja sehen." Wie in emem Nudeltopf, seufzte der Bürgermeister, während er sich mit seiner Gemahlin durch die Gesellschaft in dem Freygang'schen Salon drängte. um Fräulein Lena zu begrüßen. Sapperment, das muß Kopszerbrechen gekostet haben, die Liste usammenzustellen," sagte der Fmanzprocurator lachend zu ihm, als sich die beiden Herren gefunden. Das ist ein Kunststück, Niemandem auf's Füßchen zu treten." Die Spitzen sind vollzählig vertreten," beruhigte ihn schmunzelnd der Bürgermeister. Freilich, über die da drüben wird der Freihofer seine ganz besondere Freude haben." Er deutete mit einer leichten Kopfbewegung hinüber nach der anderen Seite des Zimmers, wo eben der Stadtrath Humprecht den Herrn Medicinalrath beim Rockknopf gefaßt und aufgeregt in ihn hineinkrähte. Und ganz in ihrerNähe klang die fette Stimme der Frau Stadträthin: Nein, wie comme il saut! Ganz Illustration zu dem prächtigen Capitel über das Tafeldecken aus Fraulem Freygangs Buch, nicht wahr, liebes Fraulem Harnisch? Das perlende, ein wenig mokante Lachen Fräulein Genies lenkte unwillkürlich wieder Aller Blicke auf die eleqante Gestalt. Wie ein paar seltene Vögel aus einem fernen Wunderlande mitten m emem ehrbaren deutschen Hühnerhof erschienen die Schwestern n der Gesellschaft, obgleich die ganz gleichen Dinertoiletten aus perlgrauem,' feinem Tuch mit der reichen Straußfedergarnirung von raffinirer Einfachheit waren. Aber gerade n dieser, offenbar ein Studium erfordernden Eleganz, dem ungewöhnlichen Chic lag das Berückende,. Neiderretzende in der Erscheinung der Beiden. Mehr oder weniger aber hatten Alle in der Gesellschaft das Gefühl, daß es wenig taktvoll von Fräulein Freygang , VI. (Ts ;i o r ivar, oic Hainen um oen reiyoser'sehen zusammenzubringen. Harnisch hatte wenigstens so viel Anstand aehabt, für die Einladung zu danken. wie Lena hler und da lelse und beiläufig bemerkte. Sein Hiersein wllrdk rvfv -.. i a Äue pemlla) oeruyri yaoen. Es sind zu heterogene Welten, der Freihof und die, Villa Monbijou," meinte Frau Mädler. Dle sick aber doch berühren, und zwar tn zeyr geyeimnißvoller Weise,' warf einer der Herren ein und bewegte ein wenig den Kopf nach der Richtung. m der Genie Harnisch stand. Man lachte theils boshaft, theils verlegen, denn längst sickerten ja allerHand geheime Andeutungen über ein Verhältniß zwischen Genie Harnisch und dem jungen Frelhoser m om allgemeinen Stadtklatsch durch. Da Öffneten sich die Flügelthüren des Salons. Das Brautpaar trat ein, gefolgt von den beiden Brudem Roller und Tilde. Schade, daß das Interesse zwischen den verschiedenen Persönlichkeiten zugleich getheilt werden mußte, da doch Jedes in der Gesellschaft die Enpfindung hatte, daß diese Menschen das Niveau der Dutzendnaturen bedeutend überragten und darum Jeder für sich eine volle ungetheilte Aufmerksamkeit werth gewesen wäre. Jedenfalls drängte sich sofort Allen die Ueberzeugung auf, daß es ein schöneres Paar als Doctor Freygang und Donate Roller nicht geben könne: die sichere, em wenig überlegene Mannlichkeit Freygangs und daneben die wunderbar vornehm edle Frauenerscheinung. Sie war nicht in dem stereotypen schwarzen Seidenkleid, wie vorher Lena noch spottend gegen Fräulein Harnisch vermuthet. Ein zart heliotropfarbenes Kleid' aus weichem Wollencrepe schmiegte sich um die hoheGestalt. Reiche Spitzen, bei deren Anblick in Madame de Soleures Augen ein lebhaftes Glimmen trat, umgaben den Rock und schmückten die Taille. In den seidenweichen Strähnen der schweren schimmernden Flecht: blitzten zwei kleine Brillantsterne, und daö alte kostbare Goldgehänge lag um den schönen Hals, . Eine königliche Erscheinung." . Der Doctor hat doch infames Glück." ging es flüsternd durch die Gesellschaft. Genie Harnisch war unwillkürlich, als die Freihofer tn den Salon traten, bis an das Fenster zurückgewichen. Dle schlanke Hand m dem femen reh braunen dänischen Handschuh packte Mlt krampfhaftem Griff die Falten der rothwollenen Uebergardmen. . ' Er kam nicht, und er hatte es ihr doch so bestimmt versprochen.' Die Fahnen der grauen Straußenfedern, die den spitzen Halsausschnitt umsäumten, wehten über der rasch und heftig athmenden Brust,- und eine leichte Blässe überflog ihr Gesicht. Wagte er es nicht, weil diese mitkam? Es war ein böser Blick, der hinüber flog zu der lichten Mädchengestalt, die so elsenhaft duftig, so malenzart m hem weißen gesticktenKleid neben Lebe-, recht Roller stand, Unh wie stolz sie, den Kopf trug, wie trotzig e8 um den kleinen Mund zuckte! Es lag wie ein Zug tiefen, mit einem gewissen Zorn getragenen Leidens über dem schonen, vtassen Besicht. Ein grausames Lächeln spielte einen Moment um vte üppigen Lippen Ge nies. Kein Zweifel, die Kleine litt auch um seinetwillen, das sollte sie ihr oufeenv
Wenige Minuten später waren die
beiden Madchen .mit einander bekannt geworden. Kommen Sie, Fräulein Heinsius, dort drüben läßt sich besser plaudern." j Genie schob, leicht den Arm durch den Tildens, die dabei unwillkürlich zurückzuckte, wie bei einer peinlichen Empfindung. Dann aber, wie fasci nirt von demFlimmern in den schwarzen Augen, die so fest auf ihr ruhten, folgte sie der jungen Dame in das Arbeitszimmer Fräulein Freygangs, das in diesem Augenblick leer war. Warum ist Ihr Herr Vetter nicht : mitgekommen?" "fragte sie plötzlich, brüsk, nachdem sie flüchtig ein wenig geplaudert, ohne schembar Tudens kühles zurückhaltendes Wesen zu bemerken. Betroffen schaute Tilde in das lächelnde, ein wenig hochmüthige Ges'cht. Er lst m Greslltz, entgegnete sie zögernd. Und sie konnte es nicht hindern. daß dabei ihre Stimme ein klein wenig schwankte, und dle Thränen in ; den braunen Augen aufstiegen. Genie bemerkte es. Das feme Perlmuttergestell des grauen Gazefächers knackte plötzlich zwischen ihren Fmgern. Ah" machte sie lässig. Aber sie beugte sich weiter vor, und der Athem ging hastig. Greslitz ja richtig' wir waren einige Male dort. Das . Rittergut geHort wohl.ememVerwandten von Ihnen, auch emem Roller. Hat dieser Herr Roller nicht eine Tochter?" Ja Cousine Fränzel." Ganz recht." Die Stimme wurde heiser, und in den schwarzen Augen glühte es aus. Da fallt mir eben em, daß ich neulich hörte, Herr Felix Roller werde sich mit seiner Greslitzer Cousine verloben. Ist das wahr?" Ja" sagte Tilde langsam. Sie föhlte es wie Lähmung durch ihre Glieder gehen unter dem unheimlich gespannten Blick, und doch war es wie ein herausfordernder Trotz, der ihr das ja abzwang. Genie sprang auf. Ein Zucken ging durch die üppige Gestalt, das Gesicht schien verzerrt, und ein heiserer unariikulirter Laut entrang sich ihren Lippen. Aber kaum eme Secunde wahrte es. ak sie die Herrschaft über sich felbtt verloren. Sie entfaltete rauschend den Fächer und setzte ihn in heftige Bew. gung. .Nein, eine reizende Geschichte! Wie brillant und pikant Sie zu erzählen verstehen, Fräulein Heinsius." rief sie achend. Dann beugte sie sich nieder zu dem blassen, entsetzten Mädchengesicht, und zwischen den kleinen spitzen Zähnen zischte sie über den Fächerrand hervor: ,Ah und darum Ihr reuendes Materdolorosagesicht Sie lieben ihn selber, den Vetter nicht wahr, ich habe es errathen? Und ohne eme Antwort von dem Mädchen abzuwarten.glitt sie über den Teppich, und in der nächsten Minute lang ihr Lachen, em wenig schrill noch aus dem Salon. Entgeistert, wie betäubt von einem furchtbaren Schlag, lehnte Tilde in dem niederen Fauteuil, unfähig, auch nur einen Gedanken zu fassen. flmd, bist Du krank?" klang da plötzlich neben ihr die besorgteStimme Onkel Leberechts. Sie fuhr empor. Nein nein " stieß sie mit bebenden Lippen hervor, während sie mit beiden Händen über Stirn und Augen strich, als müsse sie emen unheimlichen Traum, den sie eben geträums. veibannen. Komm nur das Stimmenge wirr hat mich einen Augenblick betäubt." - Sie nahm seinen Arm. aber sie wankte und mußte sich fest auf ihn stützen. Aus dem Salon ertönten iedt ein paar Accorde aus dem. Pianino. Ein feierliches Schweigen lagerte über der Gesellschaft und mit mehr oder minder verhehlter Resignation ließ man den musikalischen Theil der Feier über sich ergehen. Ganz improvisirt wie Fräulein Lena sagte, nachdem sie die unvermeidIlche Jubelouverture mit FräuleinElse Humprecht vierhändig abgethan und vas wo ver Gesellschaft in Empfang nahm. Auch Genie Harnisch und Madame de Soleure spielten, temperamentvoll, aber auch allzu genial salopp," wie der Bürgermeister zu Donate sagte. ann wurde Gerne gebeten, zu singen. In den schwarzen Augen sprühte und zuckte es. Der feine Gazefächer bewegte sich im Prestissimotempo. Was wollen Sie denn hören?" Alle möglichen Wünsche ud Vorschlüge schwirrten um sie her. Du meine Seele, Du mein Herz," flötete Elfe Humprecht, das singen Sie ganz wunderbar." . Ein hohnvolles Lächeln glitt um (X1? o:ut. r. . il i jc cnic Aiifcu. jyr.iigoii oailaiH war' ihr's tust zu. Sinn. (Fortsetzung folgt.) Der Reiherstuh. Humoreske von Aug. lofc. Es war Frühling geworden! Da? merkte man an den wärmer werdenden Sonnenstrahlen, an dem lauen Lüftchen. das durch die feuchten schmutzigen Straßen wehte, an den alten, lebensmüden Kastanienbäumen aus dem Marktplatze, welche noch einmal sickj entschlossen hatten. Knospen zu treiben, an den vielen Kindermädchen, die angethan mit blendend weißen Schür zen die jüngsten Weltbürger an die. frische Luft brachten, an den Stutzern, deren offener Paletot mit dem ersten Veilchensträußchen paradirte. an eitlen Damen, welche trotz den zeitweise dro henden Regenschauern ihre allerneue sten. Toiletten zur Schau trugen, und an vielem, vielem andern noch. Gan
besonders aber' bemerkte 'man" es' trn'' Salon von Fraulem Amalie' Mutzenbacher, der ersten tonangebenden Marchande de Modes des Städtchens, da war nicht nur der Frühling, sondern bereits auch der Sommer in voller - Pracht eingezogen! Auf hochbeinigen Ständern standen sie da. in all' ihrer Schönheit und Herrlichkeit, die entzückendsten, hochmodernsten Damenhüte, so appart, so chic, so kleidsam, wie sie vor dieser glücklichen Saison noch niemals erschienen waren. Da prangten sie mit ihren Zierden aus dem Thier-, Pflanzen- und Mineral-
reich; bescheidene Veilchen, mächtige Centifolien. Vergißmeinnicht und rothes Herbstlaub; Maiglöckchen und Vogelbeeren. Kornähren und Hagebutten. stolze Rosenbüsche, anspruchslose Gänseblümchen, Wiesengras und Weintrauben. Erd- und Johannisbeeren, Rabensedern und Kolibri, gefärbte Taubenflügel und Eisvogelbrüste, Spielhahn und Gamsbart, Käfer, Schmetterlinge, i Steine, Similibrillanten u. f. w., w.' f. w. bildeten mit Spitzen und Bändern, mit Tüll und Gaze die bezauberndsten Arrangements und harrten ihrer Bestimmung, die holde Weiblichkeit möglichst reizend" vor der bewundernden MitWelt erscheinen zu lassen. Es war in den ersten Stunden des Nachmittags, um die Zeit, da Fräulein Amalie Mützenmacher in der Regel me Kunden zu erwarten hatte; sie benutzte deshalb diese Ruhepause, um m das Chaos, welches die zahlreichen Vesucherinnen ihresGeschäfts am VorMittag hervorgebracht hatten, wieder einige Ordnung zu bringen. Mit hren zierlichen Fingern druckte si: gewandt verbogene DrähiV zurecht, glättte zerknitterte Bander. zwang rebelischeBlumen an ihrenPlak und dachte eben seufzend, ob wohl ihre Sorgenmder, die theueren Pariser Modelle. Käuferinnen finden würden, als es auffallend kräftig draußen an dieThür pochte. Herein!" rief sie laut und alsobald tampfte ein junger Krieger in's Zimmer. Grüß Gott, Fräulein Ammli!" agte er vertraulich und legte die Hand an die Mütze. Eine Empfehlung von der Frau Major von Moldau und sie schlcke dem Fraulem Ammli den Reiherstutz für den neuen Hut." Dabei zog er em zusammengewlckeles Seidenpapier oben aus dem Ueberschlag seines doppelreihigen Uniformrockes und reichte es grinsend der Modistin. Fräulein Amalie Mutzenbacher war eine rundliche, lebhafte Dame in den fünfziger Jahren, welche böse Zun gen behaupteten aus Neugierde in leutseligster Weise mit den zu ihr gesandten Dienstboten verkehrte. So. Käferle." fragte sie theilnehmen. Sie sind jetzt nicht mehr beim Hauptmann Meier, fondern beim Herrn Major von Moldau? Wie gefällt es Jhnendenn da?" Ha, was soll i sage? meinte et was verlegen der Burfche. Wisset Se, Fräulein Ammli. 's ist halt wie überall! E r wär' scho' recht, aber S u 1 1 wisset Se " Käferle!" unterbrach ihn plötzlich ganz erschrocken die Putzmacherin, in dem Papier ist ja gar nichts drin!" 's muß 'was drm sei!" lachte m voller Gemüthsruhe der biedere Aelbler. - Es war aber nichts drin! Die Beiden mochten es drehen und wenden, wie sie wollten. Käferle. Sie haben den Reiherstutz verloren!" rief vorwurfsvoll dasFräulein. Warum haben sie ihn so gleichgiltig in den Rock gesteckt?" Der Soldat war eme Weile sprachlos und machte ein ganz stupides Gesicht. Plötzlich jedoch erhellte sich seine sorgenschwere Miene und mit dem Zeigefinger auf seine breite Brust deutend. rief er hofsnungsfroh: Vielleicht ist es da inna nunterg'rutscht!" Fräulein Amalie lächelte. Das wäre möglich gehen Sie da hinein, in das Cabinet da könnenSie nach sehen." sagte sie und öffnete eine Thür. Eine geraume Weile verstrich, ehe der Bursche und zwar mit verstörtem Gesicht wieder erschien. Fraulem Ammli bis auf's Hemd hab' i alles durchsucht!" jammerte er. und das Weinen stand ihm offenbar sehr nahe. Was wird die Gnädige sage? Oh, wenn i duiFeader nimme sind!" Das wäre allerdings recht fatal!" meinte die Modistin. Aber gehen Sie jetzt rasch nach Hause und se.?en Sie dort und aacu unterwegs genau nacy vielleicht können Sie sie wieder sin den. Ich möchte es Ihnen gönnen, Käserle! Diesen Abend müssen Sie mlr jedoch noch Nachricht bringen die Frau Major will ihren Hut morgen Vormittag haben!" N5i s5m-r,n Jn-MMtS trat Käferle den Heimweg an und seine suchenden Blicke verließen kaum den Boden, so daß er' beinahe seinen ihm begegnenden Feldwebel über den Haufen gerannt I I - r W tf W4 äXm.' yane. JU yauje angelomme.n. uuiup stöberte er alle Räume und schlich sich m r . r i V ' ? inaar DtraiiomenD aucu in oicicniaui Zimmer, welche er sonst niemals be-. . . r,.r . " ... r! - . ' Of! trat. Äver ver ungluaseilge incierstutz fand sich nirgends, und alle Mühe des braven Burschen war umsonst. Die Köchin oder das Kindermädchen in's Vertrauen zu ziehen,, schien ihm nicht rathsam. denn bekanntermaßen plapvern Frauenzimmer Alles aus. So trug er denn' allein die große Sorge, welche seine Brust ganz fürchterlich beFehlt Euch Lebenskraft in irgend ei. nem Theil eures Svstems. oder ist euer Nw vensystem zerrüttet durch unweise LebenLart oder irgend welch' Ursache ? ? heilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schttiben was mir am Meisten hatt, da ich auch dilfe nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei i . m . i A ? k. .. tki.rm 4. ca er'pi eine cuvraqra gau&muiei, oa mich rettete. Verschiebt nicht aus Morgen, toaft ifir heute thun sollt. Schreibt unter LeischM einer Briefmarke für RückAntort an ThomaS Clater, V. 0. An 7, üalama oo Kich. '
M I KAY'S
uns ocicot oas ganze tonitern, ueigro oen vipperu, jütoeci uic äohwuuuö, YA reintqt und bereichert das Blut und verleiht dem ganzen Körper neues Leben I R r, - v ai rw
muuuqi. yreis züc uho i.w. Dr. Kay's Renovator Man sende seine Adresse und den Namen dieser Zeitung, worauf wir DrKay's Hand Book of Valuable Receipts and a Treatise on Diseases" foftClt jret zuschicken, dessen Werth von Manchen aus süns Tollars geschätzt wird. Dr. B. j. Kay Medical Go., (Westliche Office) 620 S. 16th St., Omaha, Neb.
V .
m vrr-r S ijafrsn m?t r 5
rt. C. PüMERüY, fleaenübet der schwerte und ihm manchen schweren Seufzer auspreßte. Wie geistesaüwesend lief er den ganzen Nachmittag umher und machte Alles verlehrt. Ein paar Mal war er nahe daran, dem qualvollen Zustande ein Ende zu machen und sein Vergehen der gnädigen Frau zu berichien. Aber immer wieder kam ihm dasselbe so füzchterlich vor, daß er gar nicht daran zweifelte, man würde ihn sogleich ohne Gnade und Pardon, mit Schimpf und Schande seines Dienstes entlassen und in die Kaserne zurückschicken. Die Zeit verstrich an dem Unglückstage mit rasender Geschwindigkeit, ganz plötzlich war derAbend da. Fräulein Ammli" mußte Nachricht haben und der Käferle faßte einen heroischen Entschluß. Eiligst suchte er sein Gemach" neben dem Holzstall auf, öffnete mit einer Miene, die so duster war, daß das Schlimmste zu befürchten schien, seinen Uniformrock und zog den ledernen Commißbrustbeute! hervor. Mit einem tieftn. tiefen Seufzer öffnete er denselben, leerte den Inhalt in seine derbe Linie und schob aus der riesigen Handfläche die Münzen gedankenvoll auseinander. Da warrn drei ganzeMarkstücke, beinahe sein voller Monatsgehalt vom Herrn Major, ferner ein glänzendes Fünfzigpfennigstück, das er von der Frau Stabsarzt gelegentlich eines überbrachten Geburtstagsstraußes erhalten, und verschieden? Nickel und Pfennige, welche noch von der letzten Löhnung herrührten, im großen Ganzen nahezu vier Mark. Und wiederum seufzend schob der Käferle den leeren Brustbeutel an seinen reglementsmäßigen Platz zurück, das Geld aber behielt er in der Hand und schlich sich damit, so eilig er konnte, crus dem Hause, um einige Minuten später zögernd einen Laden zu betreten, dessen Auslage ein Putzgeschält verrietb. (Schluß folgt.) 5?V?! . Bern. Bierbrauer Juker ist gestorben. Am Gemmelalphorn bei Beatenberg ist ein junger Berner Namens Jaun abgestürzt; er ist tödtlich verwundet. Genf. Genfs Bevölkerung beträgt zur- Zeit (Stadt mit Außenquartieren) 83,829 Seelen, wovon 26.695 Genfer, 23,847 andere Schweizer und 31.296 Ausländer, meist Franzosen. S t. G a l l e n. Auf der Fahrt von Friedrichshafen nach Rorschach ging ein dem Dampfer Eberhard" angebängtes Schleppschiff mit 200 Centnein Getreide- uizd Mühlenmaschinen unter. ; W a'a d t. Der 25jährioe Apothekergehilfe Fritz Bohne aus Merseburg. wohnhaft in Lausanne, unternahm ohne Führer dieser Tage eine Tour auf den Berg Grammont und stürzte ab. Sein zerschmetterter Leichnam wurde gefunden. Zürich. Die Stadt Zürich zählte am 30. Juni 147.877 Einwohner. urcmbnrg. ' Dommeldingen. Der hier bei seinen Eltern wohnende ledige 24jährige Weichensteller. I. P. Valentin, kam neulich mit einem Güterzuge vom Bahnhofe Luxemburg zurück, wo er Tags über als Eisenbahnbeamter im äußern Dienst angestellt-ist. Da der Güterzug, den er zur Heimkehr benutzte, hier nicht anhielt, sprang er aus dem Zuge und , fiel so unglücklich unter denselben, daß ihm das rechte Bein förmlich zerquetscht wurde. Die sofort in Anspruch genommenen Aerzte hielten eine Amputation des Beines für nothwendig. i Ein Farmer in Stafford Countv. Vs.. hat seinen Sohn im letzlen Auaenblicke vor dem Verbrechen der Viaarr.ie bewahrt. Der junge Mann stand mit seiner Braut vor dem Traualwr. und der Geistliche stellte eben die Fraae. ob iroend Jemandem eine Ursicht bekannt sei. aus welcher die Trau ung nicht stattfinden solle. Da erhob sich der Vater des Bräutigams und rief: Mein Sohn ist fchon verheiraiw The COAST LINE to AIACKINAC . ! l-TAKE THE-t MACKINAC DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Passenger Stearners The fJreatet Persectlon yet attalned In Boat Constructlon Luxutious Equiptnent. Artiatlc yuraubinff. Decoratloa ansl Kfiiaeat Service, lauring the highest degree of COslFORT, SPEED AND SAFETY. ' Fov Trip peb Week Bttween ' Toledo, Detroit $ Mackinac '. PETOSKEY, THE SOO," MARQUETTE AND DULUTH. " LOW RATES to PJcturewue Mackinac aiW Peturn, Including sleals and Berth. Frein Cleveland, Si8; from Tolede, $15 ; from Detroit, 13.50. . EVE8Y EVENINQ ' Between Detroit and Cleveland ' Connectlnsr at Cleveland wUh Earllest Trains sor all points Bast, South and Southwest and at veiroit tor au points xotxn ana xsorxawcsu . CundttTrlpalune, J'y. Augutt and September Onry. EVERY DÄY BETWEEN Cleveland, Put-inBay? Toledo Send for Dlostrated Pamphlet, Addrts ' A. A. SOHANT2, a. . a. DVTSOIT, MfOH.
m
TtiJOTpraccqöO
REHOYATOR ' ESESESE
n V 3 f KJ VÄ m 3 Vl im Post-O'fice. - Indianapolis, Ind. Indiana ist das einzige Als 3s$wa, el cheS U Interessen des Volke gegenüber btt Macht der Pwtotratt. vertritt. M Organ des Volfeö und nicht einer Parte! ober Parteiintereffen knnpfr sie vaetkegt fv Freiheit u. Recht tittf c,$!- Mt$?l br? Zr5??. D1 Zzbzv i .Rottet 5? b SchZsenn skeS Wohlstandes und da rum wirken wir för solche soziale Re s9N5V, üZchr die Arbeit ju? fr?ude öriAgende ßztt 5? rtt?öerd?vi5 enden 9.2 j Vschzn. : Zeder foMrittlich Gek.nnte, sM. ek alt o?e!isch; Pflicht empfinde' Lese? b?5 5$? Trotzn Dcö Lk.chhattiLr Sonntags Vlait biete! ewe I, VktttTaAwZ SZW Der MvvnneuientS Preic ItTS täglichen Tribüne ist Z.2e. Itt Sor!tsgSötatt8 Cs beider zusamtne IS 5tS.? per Wocht oder S CtS. per Monst, Durch die Poß dersandt, k?ftei Tageblatt HA? das SonntaeSöZaU Vä per Jahr, beide zufasrrnen 8 is 3Xfclfc$st5ta$. mMsnchen aller Art verden rasch nd billig aus geführt. GlutxitUivtUn, Vittungen (7osViSAtioVSs Kchvungen SeschästSkarteVs ZÄsissköpsK. LirSKZS? ! , J- j , V-SSrSWWt N; f. für Geschäftsleute nd Vereine Werber geschmaSdöll !iZ5Z 1 mm 0 , 2iiss8$$!ilv 2
dtibüne
k-i
1
1 1
m
ma,
AdreßKalender
: für Geschäftsleute. (Dieser Adreßkaender erlSemt wöcöentlicd zwei Mal. Wir berechnen für 'tn? tirmali t 'inrückung 15 Cts., für einen Monat tzl, tür rei Monate 2 50, für sechs Monatv h, für n Jahr $8.00.) j Bäckereien. Snnfl T'linn itrtj 9. v. ti. -au, v ui iiit'L v.v iiicuii'i Aug. Haug, 421 Süd Merldtan .11? u . s: u . (U B int il1 - v . s v: . iLUU 'IC11I1U 2J1UD.. 11 I 3I.UL'll Ull 11 Fleisch. Markt. CHS. Aisenbrey, 25 Virginia Ave. W. 3auß, 902 Süd Mertdtan Peter Liehr, Ecke Davidson & Mkö. Groeertes mit flctfchmact t Conrad Ries, Ecke lÄrsve illonur. grau 3oHn Lippert, Güdwesl'cke East & Merrillstr. Theodor Wörner,5l2 N. Mississippstr. 3ul. Zorn, Ecke Wright &, Sanderöstr. Nikolaus Kerz, Ecke Michigan &, Pat. terssnstr. Zacoby & Maaö, Ecke Delaware & McCartystr. Koehler AroS., 346 Clifford Ave. Christ. Schetter. Ecke Pennsylvania & Merrtll ött. Paul 3ohn, Ecke West & WilkenS. Äug. Borchert, 304'Shelby Str. Grocery mit S a l o o n. Caspar Heß, Ecke Madijon Avenue & Downeystr. Gustav Pink, Ecke Jndiana Ave. und West Str. Daniel Rost, Ecke Michigan und Forest Ave. Wirthschaften. Gottl Leukhardt, Ecke Ohio & Noble Fritz Kleis, New Jersey & Virg. Ar, Henry Victor, Mozart-Halle. Zohn Weber, Ecke Market & Noble. Gottlieb Hassert, Bluff Road. Otto Schmidt, Columbia.Halle 3ohn Weilacher, 8.6 O.Washingtonstr. 3ul. Keller, Ecke Delaware & Southstr. Conrad Heeß, 320 Massachusetts Ave Christ. Seiter,' 476 ! Oft' Wäsh'. Str'"' Frank Arens, Ecke East u. Morriö Str. Gottl. Gassert, Ecke Delaware u. Madtson Ave. E. Krauß, 219 Massachusetts Ave. O.Keller, 113 Ost Washington sir. 3ul. Bottler, 223 Süd Delawarestr" Roepke L Weiland, Virginia Ave Coburnstr. Henry Sponsel, 345 Madison Ave. Mich. Haberern, Ecke West & Erste. 3. Jacoby, Ecke Columbia &, Malott Chö. Fischinger, S. W. Ecke Market u. Noble Str. ChaS. Hellmann 259 Bates Str. Fritz Bernhardt, 76 Süd Delaware H Grünert, 61 Ost South Chs. Strack, Morrisftr fc Madis. Ave 3ohn Emhardt, 772 Süd East 3ohn Sissl, 135 Ost Washingtonstr. Otto Schissel, Ecke West Str. 6z Kanal. Frank Eisler, 185 Ost Washingtonstr. Math. Peterö, 195 Ost Washingtonstr John Krupp, 341 Süd Pennsylv. Str. Matthias Selb, Ecke Capitol Ave. 6z Morri! Str. , John Reeder, Ecke Michigan & Da vidson Str. Philip DeluS, Ecke Central Avenue & New Jersey Str. Chö. Glitzenstein, 286 W. Washington Frank Funk, Ecke High & Wyoming Zohn Pftumm, Ecke Delaw. k Merrill P a i n t e r. Fred. Mack & Co., 32 Süd Meridian V. Studer, 235 Süd Lindenstr. Barbiere. Henry Hert, Ecke Market 6z Delaware George Bernlöhr, 1 Englisb Ave. M. Gierke, Deutfcher Buchbinder. 408 Süd East, Ecke McCarty Str Vp Siairs. - Herr Sari Ptngxanr, 7 Söd lebamalStrabe. ,imt BeüklluOlie jr ml cntgeacn. Tüo Trentletli Centnryi eine emianeichnete Wochenschrift, welche forrschrirtluh gesinnten Lesern sehr ,u ernpfed. im ist. In .der Tenden, ,v?-r sezialiftlsch, werden dech dere fsrttchrtttlte Thtsrien darin unparteiisch besproSe.' !7.2N ie?.elle direkt tei d Uurndoldt r?nl,I1e!ZiQ:? O 1 O Vxtt O
L.
