Indiana Tribüne, Volume 19, Number 342, Indianapolis, Marion County, 27 August 1896 — Page 1

H o tä rtff US A Y s$ v j u vIV W L 14 Nk G G Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, öen 27. August 1896. I ihrgan 19 No

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Editorielles. Spanien sieht sich gezwungen, immer mehr von seinem jungen Blute nach Cuba zu schicken, um kö dort entweder durch die Machete oder das gelbe Fieber abschlachten zu lassen. Als kürzlich wieder eine Truppeneinschiffung stattsinden sollte, setzten Frauen, d. h. Mütter eine Revolte in Szene, welche indeß gewaltsam unterdrückt wurde. ES ist geradezu ents jflich, welche Opfer die Befriedigung deS chauvinistischen RationalftolzeS

fordert. Selbst wenn eS gelingen sollte, Cuba zu unterwerfen, so wird sich bei der größten Ausbeutung in vielen Jahrzehnten nicht herauöschla gen lassen. waS die Unterdrückung der Rebellion kostet, von dem vergossenen Menschenblut und den vernichteten Menschenleben gar nicht zu reden. ES wäre ein Glück für Spanien und da spanische Vo k, wenn durch einen entscheidenden Sieg der Insurgenten der Sache ein Ende gemacht würde. Eine bedeutende Rolle spielt in dieser Campagne die Verleumdung schon jetzt. Zuerst wurde gegen Bryan die Lüge in Umlauf gesetzt, er habe von den Silberbergwerkbesitzerir ein Gehalt von $6000 jährlich bezogen für seine Silberagitation. Dem Verleumder genügte die bloße Erklärung BryinS, daß die Sache nicht wahr sei. um seinerseits zu erklären, daß er Herrn Bryan Glauben schenke. Ein Beweis, daß er nichts gewußt hat. Jetzt verbreitet ein ehemaliges Congreßmitglied Namens Foreman die Behauptung, daß Gouvernör Altgeld dem Staatsschatze im Einverständviß mit dem Staatsschatzmeister Ramsev Eeld zur eigenen Verwendung entnommen und bei dem Tode deS Schatz meisterS demselben $50,000 geschuldet abe. Nun erklärt der Sohn deS Schatzmeisters, der zugegen war, als der Staatsschatz versiegelt und geprüft wurde, daß an der Sache kein wahre? Wort sei. ES scheint, daß eS immer Leute giebt, welche glauben einer Belegung schaden zu können, wenn sie Personen verleumden oder diöereditiren. Wir haben solche Beispiele ja in allernach ster Nähe. Daß Bryan und Altgeld nicht unsere politischen Freunde sind. macht in unseren Augen die Verleumdung nicht besser. Die äußere (Zestals eineS VerleuniderS und Beschimpfer? von Personen sei wie sie wolle, sie kann niemals so häßlich sein, wie seine inner-. 8 '.st -rr ES ig im, Gruyde genpmen dpch wahr, warum sollte der Arbeiter nicht für Silberfreiprägung sein? Wenn wir Silbersreigung bekommen, dann kann er sein Geld diel leichter verdie nen als durch schwere Arbeit. Etwa so : Ein Theil der Silberleute behauptet. daß der Silberdollar trotz der Zrei Prägung seine Kaufkraft behalten werde. Gut. 3n Me;iko bekommt, man für jeden amerzkqnischen Dollgr mexikanische. Al.sfl lifher As. heiter nimmst du tausend amerikgnische Silberdollars du haft doch tausend Dollars ? Natürlich, warum soll ein Arbeiter um tausend Dollars ver-

legen sein ? und machst eine Reise der Vergangenheit gethan hat. Qit nach Mexiko. Dort tauschst du dir für wird ihre Zustimmung nicht dazu erdeine tausend Dollars zwei tausend theilen, daß die Ver. Staaten zur Sil-

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mexikanische Dollars ein und fayist

wieder heim. Daheim bringst du die zwei tausend mezikanischen Dollar? in die Münze und labt sie dir auf Grund der FreiprSgung umprägen in amerikanische Dollars. Du bekommst zwei tausend und einige Dollars dafür, blanke, blinkende amerikanische DollarS. Siehst du, wie du p vsitiren kannst ? Mit tausend Dollars bist du nach Mexiko gezogen und jetzt hast du zwei tausend. Wozu da noch arbeiten, wenn man so leicht innerhalb so kurzer Zeit tausend Dollars verdienen kann ? Also hurrah für FreiprSgung ! Die Arbeit wird abgeschafft und dafür der Prägestock in den amerikanischen Münzen in Bewegung gesetzt. Siehst du, wie gut eS die Silberleute mit dir meinen ? Siehst du, wie lieb sie dich haben und wie sie für dich sorgen? Also, wenn sie dich Bruder Arbeiter nennen, dann wirft du doch dankbar die dargebotene Hand ergreisen ? Freilich, es wäre möglich, daß die Geschichte einen Haken hätte. ES wäre nämlich möglich, daß der Mexikaner ein vernünftiger Mensch ist und genau weiß, waS er thut. ES wäre möglich, daß der Mexikaner zu dir sagt: Nee Brüderchen, so haben wir nicht gewettet. Siehst du, so lange deine Regierung ihr Silber nur auf eigene Rechnung prägte, und wir ihr Vertrauen schenkten, daß sie dasselbe auch zu seinem vollen Nennwerthe einlösen könne und werde, ja da gaben wir zwei unserer Dollars für einen von den deinigen. Jetzt aber, da deine Regierung für jeden beliebigen Menschen Silber prägt, gerade wie unsere auch, da hört der Spaß auf. Da ist dein Dollar nicht besser als der meine. Nun heißtS: Dollar für Dollar Brüderchen. 2a eigentlich mußt du mir noch ein paar Cents herausgeben, denn in meinem steckt mehr Silber. Ja, lieber Arbeiter, wenn der Mexikaner so spricht, dann ist eö freilich mit dem schönen nutzbringenden Geschäfte nichts. Allein unser Silberfanatiker rechnet wahrscheinlich darauf, daß der Mexikaner so verrückt ist, wie na, so ungefähr wie er selber. Aber er täuscht sich wahrscheinlich. Glaubst du daS nicht auch? Oder rechnest du wirklich daraus auf so leichte einfache Art tausend Dollars verdienen und die Opera tion sogar öfter wiederholen zu können ? - MWllMM. Inland. Wetterbericht. Schönes, wärmeres Wetter. Gestrige Temperatur: Maximum 80 Grad, Minimum 52 Grad. Ochtssel'SWassertemperatur?? Grad McKinley'S Annahmeschreiben. Canton. O,26 August. Major McKinley's Annahmeschreiben wurde hier heute veröffentlicht und ist an die Mitglieder deS Notifikationscomites der republikanischen Convention, Senator John M. Thurston und Andere gerichtet. DaS Schreiben ist einfach und verständlich gehalten und bildet eine tritt gische Vertretung deö republikanischen Standpunkt? in allen Hauptfragen der derzeitigen Camvagne und wird von jedem Leser leicht aufgefaßt werden. hauptsächlich ist daß Dosumeqt des (Erörterung dsr drei großen Fragen der Campagne, betreffend Schutzzoll, ehrsichkö Geld und Jsrciprocität. gewidmet. ßtwa ein Drittel des Botschaft ist der Besprechung der greifilbe.rsrgge geWidmet. Herr McKinley erklärt sich für einen abgesagten Gegner einer solchen Politik. Er zeigt, daß die Stellung der Revublikaner in dieser Zraae keine neue ist, sondern daß sie für das Prin iü der Erhaltung der Parität der Gold- und Silbermün;en ununterbrochen seit 1878 eingetreten ist. SeineZ ' Erachten hat si.e deöhal keine neue, ' A? a k r Politik inaugurir.t. S;e r?iy in Cire c.u.lqtion und mit. dem Gold- gleich stffes Silber- und Papiergeld balten, welches j'tzt zu den Umlaufsmitteln deS Landes gehört. Sie will deren Parität erhalten. Sie will ihre Parität rn Zukunft erhalten, wie sie eS in

berbafis übergehen, waS die unver

meidliche Folge der unabhängigen freien Silberprägung sein würde. Sie wird dagegen opponiren, daß daS Go'd aus unserer Cirkulation ausgeschieden wird. Nach He?rn McKinleyS Anficht würden die Farmer und Arbeiter am meisten durch die Annahme der Frei filberprägung leiden. Großer Konkurs.' NewIork. 26. Aug. Die Schnittwaarenfirma Hilton, HugbeS und Co, früher A. T. Stewart und Co., hat ein Asfignment an G M. Wright gemacht. Der Kredit der Firma war schon seit 5 Jahren im Schwan ken. Der Inhaber der Firma ist Al bert B. Hilton. Nach der Erklärung des AssigneeS ist der Konkurs auf die enormen Schwierigkeiten zurückzuführen, zur Zeit selbst gegen beste Sicherheit baa res Geld aufzutreiben. Er Erwartet, daß die Aktiva, wenn sie realisirt werden, die Passiva übersteigen werden. Die Firma bestand seit mehr als 50 Jahren und war eine der größten deS Geschäftszweiges. Ausland. Deutsch. Politisches. Berlin, 26 Aug. Die Staatsbürger Zeitung" beschuldigt tai Auswärtige Amt, d. h. also den StaatsSekretär Marschall v Biederstem, di rekt, den vielbesprochenen, gegen daS Militärkabinet gerichteten Artikeln der Kölnischen Zeitung" nicht fern zu stehen und Bronsarl's Rücktritt dadurch herbeigefüdrt zu haben, daß er den Verdacht deS Kaiser?, die Angriffe der GXfMftfAftM OiilttHrt" s fct9t Kam ff Ot V tl Uj ll äJHlMlIty l lt l VUIUJ Ultl Kriegsminister von Bronsart inspirirt, geflissentlich nadrte, während thatsächlich da rheinische Blatt seine 2aspirationen vom Staatssekretär- von Marschall selbst empfangen habe. Jetzt kommt nun aber die Köln Zeitung" abermals mit einem Angrisse gegen den Reichsanzeiger",' wegen dessen Erklärung bezüglich der Ursachen von Bronsart'ö Rücktritt heraus. Der Angriff ist aber thatsächlich weniger gegen den ReichSanzeiger", als gegen den Kaiser selbst gerichtet. Die Vosfische Zeitung" sieht schon eine Krisis sich zuspitzen, schwerer als diejenige, welche Preußen im Jahre 1862 durchzumachen hatte. AuS dem ganzen Wirrwarr geht jedenfallS so viel klar hervor, daß innerhalb der Regierung zwei Parteien existiren, welche sich gegenseitig ver zweiselt bekämpfen. Da ist aus der einen Teile Freiherr Martcyall von Bieberftein, der StaatS-Sekretär im Reichöamt des Aeußern, dessen infpirirteS Organ, die Kölnische Zeitung", erklärt, es sei unmöglich, daS faiserliche Militärkabinet als identisch mit der Person deS Kaiser? selbst zu betrachten Auf der anderen Seite ist der Chef deö MilitgrkabinetS General von Habnke, welcher durch den offiziellen ReichSanzeiger" erklären läßt, daß das Militärkabinet nur die Befehle deS Kaisers autführe. Wie eS scheint, ist Freiherr v. Marschall selbst auSersehen, auS dem Kabinet herausgedrängt zu werden. Dr. v. LucanuS, der Chef deS CivilkabinetS deS Kaisers, wird dagegen jetzt als einer 'der kommenden Minister erwähnt. 3 , Die Lag i n Li a n s i b q r. Sansibar, 26. Aug. Die Ssacht verlief ruhig. Said Zhalid hqlt den Palast noch besetzt und seine Eeschötze sind aus die drei britischen Kriegsschiffe gerichtet. Die Kriegsschiffe liegen dem Palast yegenqher und der Kommandeur erwartet Befehle von der britischen Regierung. Der britische Kreuzer erster Klasse, St. George", 12 Geschütze, ist mit Contre-Admiral Harry W. Rawson an Bord hier eingetroffen und hat 250 Mann an Land geschickt, um daS Eigenthum zu schuhen und die Ord nung aufrechtzuerhalten.. Heute ZZachryitjag erhielt Admiral lowson telegraphische Instruktion, von der britischen Regierung und auch dir hiesige britische Konsul erhielt eine Depesche vom auswärtigen Amt. In Folge vessen hielten beide eine weitere Conserenz und stellten dem Sgit) Lhalid ein Ultimatums zu. r wurde darin ' . : . c i - . ' c ... knge!rien, jcine flagge "uozuziehen und sich mit seinen Leuten bis spätestens morgen Vormittag 9 Uhr zu . .

"geben. Andernfalls wird der Palast

lororl von den britischen Kriegsschiffen bombardirt werben. Alle britischen Unterthanen wurden aufgefordert, sich ki m..i q Nk. bi morgen Vormittag 8 Uhr an Bord der hiesigen Kriegöfch'sse zu begeben, Man glaubt jetzt allgemein, daß Said Khalid den Sultan hat vergiften . . laßen. Der Pobel bewaffnet sich und eilt Said Khalid zu Hilfe, dessen Leute den ganzen Tag an Befestigungen gearbeitet haben. Admiral Rawson hat telegraphisch Verstärkungen verlangt,

welche ihm zugesagt find. Anderer- l?Qtl on"Zug wm von namria f.-.... ki. äst t- vi . ''uch dem aus Araniuez abgelassenen seit furchten d,e Sklavenhändler, daß. hnTT,r nhr x

ihnen ihr Geschäft gelegt werden wird, und sie senden deshalb Said Khalid Verstärkungen, Waffen und Munition, um ihn zum Widerstand gegen die Engländer aufzureizen. Ochisfs. Nachrichten. Angekommen in: Southampton: St. Paul" von New Fork. New Aork: Aurania" von Liverpool. QueenStown: Pennland" von Philadelphia. - Rottterdam: Obdam" von New Jork. . B o u l o g n e : Obdam" von New Jork nach Rotterdam. NewIork: H. H. Meier" von Bremen. allerlei. In Alter von 72 I a Y r e n

ist in Washington, D. C., Hnr Geo. ! bekommen. Ihr Mann ist im 93. Le6. Miller, der Architect des großen ' bensiahre 1890 gestorben. Eine Tock-

weißen Domes des Washingtoner Copllols. war von denheit ßer einem Kreise von vertrauten Freunden nur Wenigen bekannt. Und doch sagte jüngsthin noch ein von seinem brrrlichenWerke begeisterterKunstenthusiast: Du Dom St. Pet:rs ist eines der Wunder, der Dom des Washingtonec Capitals, aber eine der Schönheiten dieser Welt." Die japanische Dampfer, gesellschaft. welche kürzlich eine Dampferlinie zwischen Seattle und Asien in's Leben rief, hat in San Francisco Bureaux eröffnet und einen Angriffskrieg gegen die PacificMailund die Occidental- und Orientale Gesellschaft begonnen, indem sie die Fahrpreise um durchschnittlich zehn Procent berabsetzte, als die derPacisie Mail Co. betragen. Der erste Dampfer wird Tacoma am L. September verlassen und die folgenden in Zwischenräumen von einem Monat, bis drei weitere Dampfer, welche die Gesellschaft am Clyde erbauen läßt, eingestellt werden, worauf häufigere Fahrten gemacht werden. JndenHundötagen, wenn hie Menschheit Strome von Schweiß vergießt, stellt sich an dex atlantischen, ftüste gewöhnlich ein alter, Ueber Gast ein die Seeschlgnge, Auch Heuer ist sie gesehen worden und zwar vonMän yern, die auf die höchste Respectabili tät Anspruch machen und nicht zu den Garn spinnenden Seefahrern gehören, welche es bekanntlich mit der Wahrheit nicht sehr genau nehmen. Professor R. H. Mohr aus Boston, welcher seine Villegiatur in Swampscott verbringt, hat die Seeschlange gesehen, als er jüngst mit seinem Sohne eine SgelPartie machte. Des Ferneren ist das Ungethüm dem Rev. C. W. Lyon, desstn Sohn Prof. C. W. Lyon jr. aus Brooklyn, dem Professor Pepper von der University von Missouri-, dein, Kaufmann William E. Aike. und An tzeren zu Gesicht schmmeN; als sie neulich, 'auf dem. Ä)ampser .Obdam" von einer Europareise zurWe.hrten, kie Schlange. wlchs eine ungeheure Grotz hatte, und, im Wasser, allerley Capriolen.' machte, befand sich wahrscheinlich aus ein ?r ?ach Cynen Island, M dort An. SMMMNMe rnenj zu ahsolviren. Zu einem veritabeln Schlachtfelds wurde ein Ballspielplatz in Poplar Grove, Ark., auf welchem sich die farbigen gem'rnen'' der Polkund Lowry - Pflanzungen versammelt hatten, um dem Nationalsport m huldigen. Um dem Ballspiel eine, größere Attraction. zu derkisen, war ein Preiz von HS ausgesetzt" und' dl$$ Held, wurde dem Uvar.tii schen Willian Grifsin üb.ttaeöe In dem dritten Innina gab Letzterer ewe Entscheidung ab, lynche Yen S.r?ve.lt.e.n 7-lcht zusagte und eine'wüthn, Attacke aus den Mann zu.? Folge hatte. Aber William Glisfin war der Mann für diese Geleaenbeit. Blitzschnell dffnete er ein Qandköfferchen. welches er mitgebracht hatte, und holte mehrere geladen Ue. volver hervor, die er kiney gänaern. Überreichte. Sofort begann das Knattern der Schießeisen und als der Pulverdampf sich verzogen hotte bedeckten sechZ Vnzundete. henKamp Platz, In dem Getümmel machte' sich Griffin mit dem Stegespreise'aus dem i - T V v l Staube. . . - .. .. ..

, genorven. Der vegavte '.ann I03iahng? Greisin ist noch sehr mun-

arobter persönlicher B-schev ter und erzäblt viel von den dolitiscken

und selbst in Washington au Persönlichkeiten und bürsten, hit fi

JelmKärtenspielein

emer Wirthschaft zu Wiesbaden geriethen Arbeiter in Streit, der auf der Straße fortgefetzt wurde. Drei BrUder Hartmann verletzten dabei den gelöhner Holtmann durch Messerstiche in den Kopf, die Brust und den Unterleib derart, daß Holtmann kurz oazau infolge des großen Blutverlu ' (Imü fer&:..Vi m:- w : n.: . stes verschied. Die drei Brüder wurden sofort verhaftet. DurchdieGeistesgegenwart zweier Locomotivfübrer wurde ' bei der Station Villaverde ein großes ' Eisenbahnunglück verhindert. Der Zuge m voller Fahrt entaeaen. So bald die Führer der beiden Züge die Gefahr bemerkten, gaben sie Gegen dampfe und es gelang ihnen auch, die Züge noch grade zur rechten Zeit zum Stehen zu bringen, nachdem sie nur noch durch einen Zwischenraum von 2 Meter von einander getrennt waren. Die Passagiere kamen meistens mit dem Schrecken davon. Einige, die aus den Wagen gesprungen waren, erlitten Verletzungen. DiereizendenPariserinnen können nie ult werden, sie bleiben ewig jung; gerade so wie die schöne Stadt, welche sie hervorgebracht. Das ist die Regel, die durch gelegentliche Ausnahmen nur bestätigt wird. Und eine solche Ausnahme bildet die Mutter Simonnet im Versorgungshause der Salpötrire, die einhundertdrei Jahre und fünf Monate alt ist. Die Greisin wurde als Henriette Adele Lapasse am 26. Februar 1793 geboren und hat seitdem ununterbrochen in Paris gelebt. Die viel gescholtene Pariser Luft muß also doch wohl gelegentl!ch conservirende oder vielleicht mumificirende Eigenschaften besitzen. Von 1819 bis 1832 diente Mutter Sim monnet bei einem Notar. Dann hat sie in der Ehe aelebt und vier Kinder : ter ist gleich ihr Pfründnerin. Die gekannt hat. wie Napoleon. Josephine, Marie Louise. Louis XVIII. und anderen. Also in gewissem Sinne ist auch diese uralte Pariserin jung ge. blieben. D r. j u r. S z g l, d e r b a j u - varische Preußenfresser, läßt sich neu erdings im Vaterland" also vernehmen: Ein nach Hersbruck verschlageNks Nordlicht erfreut sich einer äußerst frechen Preußenschnauze. Vor einiger Zeit beliebte der Preuß'. zwei Tage lang blau" zu machen; am ersten soft er bis zum Abend wie ein Loch", schimpfte weidlich über die Bayern, wobei er erklärte: een Preuß' hätte mehr Jrütze im Kopp als zehn Bayern", und wurde schließlich, zum Wirthshaus hinausgeschmissen und ordentlich verbläut. Am folgenden Tage fuhr das Cukturschwein fort, weiter zu saufen. Abends gegen 8 Uhr wollte er im Bahnhofe eine rangirende Locomotive aufhalten; als ihn der Locomotivführn fortwies, ergriff Bruder Preuß' einen Stein und warf den auf der Maschine befindlichen Heizer derart an die Stirne, daß eine klaffendeWunde entstand, welche sofort vom Bahnarzk hier genäht werden mußte. Der Heizer konnte die Fahrt nicht weiter fortsetzen und mußte mit dem nächsten Zuge als dienstunfähig nach Nürnberg zurückfahren. Der freche Preuß' wurde übrigens schon öfters wegen seiner Schimpfereien über die Bayern tomöMt"." I n Gmunden hat die Gräfin Elisabeth Wartensleben., eine Frau von 75 Jahren, durch Selbstmord geendet. Die Gräfin war schon seit Jahren in dem von Borromäerin nen geleiteten Greisenasyl Josephs stift." untergebracht. Sie schwang sich sn'eintzm unbewachten Augenblick auf trnt Fensterbrustung und stürzte sich vom zweiten Stockwerke auf die Stra ße.-lvo ste mit zerschmettertem Kopfe todt liegen blieb. In einem Schreiben. das die Gräsin sür den Fall ihres Todes der Oberin des Asyls schon vor vier wahren übergeben hatte und welcheZ man jetzt osfnete. traf sie die Verlügung, ih Werthgegenstände jener Dienerin zu übergeben, welche ihr die. , . m ? Tl . P. retzien iuwnite geieinei. jvic isratm stammte aus der dritten (österreichtschen) Linie des Hav.seZ Wartensie ben. Sie wg eine Tochter des im Jahre 1844 zu Budapest verstorbenen Rittmeisters Alexander Grasen War'ensleben aus &$n Ehe mit Marie. ?eborin'n zner. Ihr Großvater. Wilhelm Graf Warte.nsleben. der 1798 .3 Feldzeugmeister und Commandeur .-es, ' MariThersjen.OrdenS starb, :ud in der österreichischen Kriegsgechichte wiederholt ehrenvoll genannt, md Erzherzog Karl rühmt ihn in seien Grundsätzen der Strategie" als 'nen der tapfersten Officiere der, teü .'rlichen Armee. 1 Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Acnkeln, Elbogen oder Handgelenken enfteht durch zu diel Säure im Blut. Hood'S Oarsaparilla Heilt RheumatiSmuS. Ho ob's Pillen find die Absühr-und Leber-Medizin sür garni nerittauq. 2öe.

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