Indiana Tribüne, Volume 19, Number 341, Indianapolis, Marion County, 26 August 1896 — Page 2

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srscheuu Täglich und Somüagv. e tägliche .Tribüne kostet durch den Trig tnti per Woche, dle SonntagS-.Trlb2e'I I per Woche. Leide infam IS Cent tJ per rit Per Post außerhalb de, t zugeschickt in oraSitSlun2 V bei i 18 Lüd klladama Straße. lapoUS, Ind., 26. August 1896. NherfieUung des Wormser ! DomeS. :or Jahren sich die Kunde verK ber altehrwürdige Wormser .f hac im Laufe der Zeiten derart Schaden gelitten, daß er an manchen Stellen klaffende Risse zeige und die Bcrchtung eines theilweisen Einsturzes des besonders baufälligen Westchores nahe läge, erregte dies allgemeines Bedauern. Laien und Architekten. Einheimische und Fremde nahmen in folge dessen an der Frage, wie dem Verfall des hehren Bauwerkes Einhalt

pÄrrÄn könne, gleichen Antheil,

und mit Befriedigung wurde es ausgenommen, daß man in Worms selbst auf Anregung des derzeitigen DomPropstes, Geistlichen Raths Fehr, sich nicht müßig zeigte, die Wiederhersiellung des großartigen romanischen Baues, an den sich ein gut Theil deutscher Sage und Geschichte knüpst, in die richtigen Wege zu leiten. Um die Mittel der Wiederherstellung zu beschaffen das gesammte Vermögen des Domes beschränkte sich auf 51.000 M. wurde ein größeres Comite gebildet, in welchem die gesammte Wormser Bürgerschaft ohne Unterschied der Bekenntnisse angemessene Vertretung fand. Die Vausumme wurde auf eine Million veranschlagt. Hierzu bewilligten die hessischen Landstände 300.000 M.; der übrige Betrag ließ sich nur durch Lotterien decken. Eine hat bereits stattgefunden, ' doch

7 drei solcher Lotterien hat man sicher J 5 noch nötbia. da nocö 500.000 M. in

der Vaukasse fehlen. Eine weitere "Schwierigkeit liegt auf der bautechni--heii. Seite.'' Mit der gründlichen Un rsuchung der Schäden und ihrer Urchen sowie mit geeigneten Vorschlän für die Wiederherstellung wurden 'fbaudirector v. Egle aus Stuttgart, ierungsbaumeister Wilh. Mayer Schwartau und Oberbaurath Dr. ller aus Darmstadt betraut. Mit er Mühe wurde von diesen die ngreiche Arbeit vorgenommen -..der bauliche Defect sorglich vermesseö. wie zeichnerisch festgelegt. Die Ursache der vornehmlich baufälligen Zustandes des Westchors glaubten die Sachverständigen hierbei in einer fehlerhaft'en Anlage der sogenannten großen Rose, einem mächtigen Rundbogenfenster mit prächtiger Glasmalerei, gefunden zu haben, die allmählich eine auseinander treibende Kraft geäußert hatte. Die Restaurirung erblickte man in einem keilförmigen Abbruch des Westchors. Während dessen kam die Dombaufrage im Landtage zur Sprache. Der von dem Mitglied '"der Ersten Kammer, Freiherrn v. Hehl, gestellte Antrag, einen eigenen Kunstrath zu ernennen, der über die Art und Weise der Erhaltung des Wormser Domes zu befinden habe, wurde von Ständen und Regierung angenommen. worauf folgende acht Herren als Mitglieder des Kunstraths berufen wurden: Münsterbaumeister Professor Dr. v. Bcyer in Ulm, Geistlicher Rath Probst Fehr in Worms. Major a la suite v. Heyl in Darmstadt, Conservator Geh. Rath Persius in Berlin, Professor Z5rhr. v. Schmidt in München. Geh. Baurath Prof. Dr. Wagner in Darmstadt, Domcapitular Prälat Dr. Schneider in Mainz und Pros. Seid! in München. Diese traten am 16. August 1892 zu ihrer ersten Sitzung in Worms zusammen und beslchtigten den Dom von Neuem auf's Gründlichste. Eine Bloßlegung des Westchorfundaments und eine geologische Prüfung des Baugrundes ließen den Kunstrath die Ueberzeugung gewinnen, daß mangelhafte Fundamentirung und ungünstige Bodenbeschaffenheit die Hauptschäden .seien, die dem Dom im Laufe der Jahrhunderte verderblich geworden. Nach znannigfaltigen Meinungsverschiedenheiten, die besonders in der Sitzung vom 10. September 1895 zum Ausdruck kamen, einigte man sich dahin, es solle von dem Abbruch des Westchors und der Vierungskuppel abgesehen und die Wiederherstellung nach vorausgegangener solider Abstützung der Vierungskuppel und Ausmauerung desTriumphbogens durch Abwechslung vollführt werden. , Vaurath Hofmann, der besonders für den Abbruch und den Wiederausbau mit dem alten Steinmateria! sich' aus- '. sprach, erklärte zu obigem Abschluß j seine Zustimmung unter der Voraus'setzung, daß die vorherige Ausmauerung des Triumphbogens und die AbDützung der Vierung keine Schwierigi C V . rrt reuen uno neue scyaoen ergeoe. 2t längen diese Entlastungsmaßregeln nicht, so müfseWeiteres beschlössen wer-den.-Einstweilen wurde der Westchor vollständig Äußerst solid einaerüstet. Dieses fünfzehn Stockwerke hohe Gelrüst, das bis zur Wölbung der Kuppel fuhrt, erheischte allein 12.000 M. Sehr sleißig ist man inzwischen bereits im nördlichen Seitenschiff aeweZfen, wo beinahe an sämmtlichen Pfei1 - C . V - ' lern rie nusroeozslung ver Steine attakfunden bat. Nerbnt rrmrh 'i t bisher 92,337 Kubikmeter rother 1 c n . I er i m . anonein mit einem zeioaufwand jon 112,297 M. Sehr vom Glück beZaünstigt war man bei den umfassenden

Arbeiten durch Ermittlung genau desselben Sandsteins, mit welchem der . ganze Dom aufgeführt zu sein scheint. Man fand dieses ausgezeichnete Material in den Brüchen von Tiefenthal bei Grünstadt, im Leininger Thal der nahe gelegenen bayerischen Pfalz. Die Wiederherstellung des .Wormser Do, ml ist, wie aus de Vorausgehenden i . '

ersichtlich, wohl im Werke, doch 4st seine Wiedervollendung vor Ablauf eint Jahrzehnts kaum zu erwarten. Campagneschwindler. Präsidentschaftscampagnen sind die Zeit der Ernte für eine gewisse Klasse " - ' o- n : . v . a

von Hochstaplern. ie rll)ive uz Lundes-Geheimdienstes in Washington enthalten genaue Mittheilungen über derartige Schwindeleien, allein sie sind dem Publikum nicht zugängig und dasselbe bleibt daher in Unkenntniß über die schlauen Kunstgriffe, welche die Adepten der Hochstaplerzunft beHufs ihrer eigenen Bereicherung in AnWendung bringen. Die Gauner, welche mit ßrfola overiren wollen, müssen !:7.:t dem geheimen Mechanismus der Parteimaschmen wohl vertrau: tn, und in der That sind es meistens ausrangirte Politiker oder Leute, welche bei hervorragendenParteiführern Vertrauensstellungcn bekleidet haben. Ein jeder Bundesbeamte weiß, daß von ihm Beiträge für gewisse legitime Campagneausgaben erwartet werden und die Mehrzahl der Schwindelop;rationen sind auf diese Thatsachen basirt. Wie die Vundes-Detectivs erklären, ist den Campagneschwindlern schwer beiMommen, da sie das Feld ihrer Thätigkeit schnell wechseln und ihren Opfern die Ueberzeugung, daß sie gerupft sind, meistens viel zu spät, dämmert. Ueber zwei der großartigsten Schwindeloperationen dieser Art hat jüngst der frühere Chef des Bun-des-Geheimdienstes A. L. Drummond interessante Mittheilungen gemacht. Im Jahre 1L73 war Drummond in New York stationirt und damals gelangte an den Präsidenten Grant von einem Postmeister gleichen Namens aus Süd-Carolina die Anfrage, ob er die Automation zur Erhebung von Campagnebeiträgen ertheilt hatte. Selbstverständlich wurden aus Besehl des Präsidenten in Folge dieser Anfrage eingehende Erhebungen veranstaltet, und diese ergaben, daß bereits Tausende von ländlichen Postmeistern je 510 zu diesem mysteriösen Campagnefonds beigesteuert hatten. Detectiv Drummond wurde nach Washington beordert und ihm gelang es, als die Veranstalter dieser Sammlunan Col. Benjamin S. Pardee und Col. A. S. Sutton, welche beide in den politischen Kreisen der Bundes-Haupi-stadt wohl bekannt waren, zu ermitteln und dingfest zu machen. Col. Pardee war früher Privatsekretär des General Roß gewesen, als dieser als Collector von Fort TownLnd fungirte. und hatte als solcher einen tiefen Einblick in das innere Getriebe der politischen Parteimaschine gewonnen Sofort nach der Erwählung des General Grant zum Präsidenten kam er nach Washington und liirte sich dort mit Col. A. S. Sutton, einem anderen Acmterjäger gleichen Kalibers. Da Col. Pardee als General Roß's Vertrauter bekannt war, siel es ihm nicht schwer, bei den Politikern Gehör zu finden wenngleich er kein Amt bekam. Allein deshalb ließ sich der Bieder, mann keine grauen Haare wachsen, denn er spielte eine Doppelrolle, die ihm viele Tausende von Dollars einbrachte. Unter dem Pseudonym Rev. I. Hale Barney, der angeblich sein Leben dem Missionswerk widmete, miethete Col. Pardee in einer abgelegenen Straße ein mbblirtes Zimmer, wohin er die unter dem falschen Namen an ihn adressirten Briefe sendend ließ. Seiner leichtgläubigen Wirthin hatte derSchwindler weiß gemacht, daß seine umfangreiche Korrespondenz von seinen Mitarbeitern im Weinierge. ' des Herrn herrührte, und seinen glatten Worten hatte er dadurch Nachdruck zu jefcen verstanden, daß er seine Rechiungen in liberalster Weise bezahlte. Der echte Colonel und falsche Reverend schlief nie in dem möblirten Zimmer, sondern holte nur von Zeit zu Zeit seine Briefe ab und dies fiel demBrieftröger. dessen, geübte Finger in denselden stets Geld gefühlt hatte, auf. Er machte dem Detectiv Drummond MitTheilungen von seinem vagen Verdacht und dieser miethete von Rev. Barncy's" Wirthin ebenfalls ein Zimmer, um den Verdächtigen zu beobachten. Zs gelang ihm. den Betrüger zu entlarven und als seinen Mitschuldigen den vorgenannten Col. Sutton zu erMitteln. Diese beiden Biedermänner hatten yn alle Postmeister auf dem platten Lande Circularschreiben gesandt. in denen sie um eine Beisteuer von $10 zur Deckung der Campagnekosten des Präsidenten Gra.it ersuchten und den Gebern die Wiederernennung zusicherten. Die Mehrzahl biß aus den Köder an und das Consortium Pardee-Sutton erschwindelte ca. $50, 000. Pardee. der später auf General Roß einen Mordversuch machte, ist schließlich in einem Jrrenasyl gestorben. . Ein ähnlicher Schwindel wurde unter der Administration des Präsidenten Harrison in Scene gesetzt, doch wurde derselbe zu früh entdeckt, ehe n sehr große Dimensionen ' annehmen konnte; die Schwindler selbst entgingen dem Arme der strafenden Gerechtigkeit. Deutsche Schulen in Paris. ' Die deutsche Zeitschrift für auslän. i.ir.t-3 , ? i r unierricyisroejen gior iniereisante Aufschlüsse über deutsche Schulen in Paris. Seit 185 entstanden in den verschiedenen'Stadttheilen eine Reihe deutscher Elementarschulen für die meist 'der armen Arbeikerk lasse angehörigen Kinder. Mit dem Ausdruche des Krieges von 1870 wurden diese mit so großen Opfern unterhaltenen Anstalten aufgehoben. Doch entstand 1876 im Stadttheil La Vilette eine Armenschule mit 90 Schülern, welche schon 1882 die Zahl von L60 Schülern erreichte. Eine andere Schule in St. Marcel (Quartier5 Mouffetard) sollte aus Mangel an Schülern eingehen, blühte aber neuerdmgs wieder auf. Da die Eltern der Kmder meist nur ganz mangelhaft. ;iui,ii3 ipreqen und fast nur. mit Landsleuten verkehren,' so : wird der. .öZusammenbanL mit dem alten Vater-

lande durch die Schule ausrechteryai ten. Beim Besuche französischer Schulen würden die Kinder der armen Arbeiter, überwiegend Hessen und Pfäl--zer, die Muttersprache verlernen, und die elterliche Erziehung würde wenig wirksam sein.nAuch pflegen die Elter

sehr häufiq nach 810 Jahren wieder in die Heimath zurückzukehren, um ihr verpfändetes Eigenthum einzulösen, oder einen kleinen Besitz zu erwerben. Für die Militärpflicht der Söhne in Deutschland würde die in französischen Volksschulen erlangte rein franzosische Bildung wenig ziveckentsprechend sem. Die Pariser deutschen Arrnenschulen, für Angehörige jeder Confession zugänglich, sind nach dem Muster der ein- bis zweiklassigen Volksschulen Deutschlands eingerichtet natürlich bleibt die französische Sprache nicht unberücksichtigt. Die deutschen Arbeiterfamilien halten viel auf diese Schulen, welche selbst von Kindern aus den entlegensten Vierteln (Batignolles, Clichy) besucht werden. Auch Franzosen suchen um Aufnahme für ihre Kinder nach. Weit entfernt wohnende Kinder erhalten im Schulgebäude'ein Mittagsbrod, bestehend auö einem Teller Suppe, einer Düte gerö steter Kartoffeln und einem Stück Brot, Alles für 5 Centimes. Auch besteht in der viel von armen Deutsehen bewohnten Rue de Crime'e neben der Schule noch eine Kleinkinderbewahranstalt. Die Aufgalie der Lehrer ist oft sehr erschwert, da es gilt, den schlimmsten Einflüssen im Hause entgegenzuarbeiten. Von den Eltern wird ein kleines Schulgeld von 1 Franc für jedes Kind monatlich erho ben. Der deutsche Kaiser gewährt eine eine Spende von jährlich 3000 Fr. und der Großherzog von Hessen von 2000 Fr. Die übrigen Kosten werden durch Sammlungen in Deutschland und aus Beiträgen der deutschen Colonie aufgebracht. Die französische Regierung stellt sich freundlich und wohlwollend zik' diesem Werke. Eine höhere Töchschule ist im Entstehen begriffen. Alle diese Schulen wurden oder werden von Protestanten in's Leben Aerufen. Für die Schulbedürfnisse deutscher kathol!. scher Kinder sorgt die Jesuitenmission (Rue Lasayette). Der Unterricht wird durch Schulbrüder und Schulschwestern ertheilt. Das Unterneh men steht unter österreichischemSchutze. Smopcüsche Wundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Theodor Müller, der ?usgezeichn?te Komiker des Berliner Zentral-Theaters. ist von einem tragi.chen Schicksal betroffen, worden, schon feit längerer Zeit hatten sich bei dem trefflichen Künstler allerleiWahncorstellungen Gehörs- und Gesichtsäuschungen bemerkbar gemacht, die nehr und mehr in Verfolgungswahn,:nn ausarteten, so daß der Unglückliche nach der städtischen Irrenanstalt ;u Dalldorf überführt werden mußte, beider ist keine Hoffnunq vorhanden, cn Künstler seiner Kunst wiederzugeben. Der Metalldreher Karl 'chönborn hat den Maler Roman Dannemann überfallen und vier Reoolverschüsse auf denselben abgefeuert, weil derselbe in dem Ehescheidungsniozefj Schönborn's zu Ungunsten oesselben ausgesagt hatte. Der Thä!er wurde verhaftet. Dannemann hat zwei Schüsse in den Kopf und Schüsse in den Rücken und in die rechte Schulter bekommen und mußte nach dem 'taktischen Krankenhause gebracht weroen. Ausgeplündert und in's Wasser geworfen wurde dcr Tischler Karl Eßmann in Berlin. Der Mann hatte 'Ich gegen 11 Uhr Abends am Kottbuser Ufer auf einen Zaun gesetzt und war eingeschlafen. Da kamen zwei Strolche leise herangeschlichen, nahmen dem Schlafenden die Geldbörse und die Uhr weg. packten ihn dann selbst uno warfen ihn, bevor er noch wach geworden war, vom Ufer kopfüber in den Landwehrcanal hinab. Im Massel zum Bewußtsein gekommen, schrie Eßmann aus Leibeskräften um Hilfe. Glücklicher Weise waren Leute in der Nähe, die ihn sofort hörten und mit großer Mühe retteten. Die beiden Verbrecher wurden festgenommen. Der Beraubte mußte in das Krankenhaus gebracht werden. Span bau. Nach einem Streit mit seiner Frau erhängte sich der Heizer Kuhlenbaumer von der hiesigen Artilleriewerkstatt. Er war berauscht nach Hause gekommen und wurde von der Frau mit Vorwürfen über seinen Lebenswandel empfangen. Nach kurzem Wortwechsel verließ er die Wohnung. ging in den Stall und knüpfte sich mit seinem Taschentuche auf. Provinz Ostpreußen. B a r t e nst e i n. Die hier neu erbaute Unterofficiersschule wurde officiell eröffnet. Aus diesem Anlaß fanden in der evangelischen und katholischen Stadtkirche für die Schüler der betreffenden Confessionen Gottesdienst statt. Der Commandeur der Schule hielt auf dem Casernenhofe einen Festappell ab. wobei er mit einem Hoch auf den Kaiser die Schule als eröffnet erklärte. Darkehmen. Das 450 Morgen große Gut des Herrn Scharffetter zu Gr. Pruschillen. Kirchspiel Nemmersdorf. ist jüngst für 111.000 Mark in den Besitz eines Herrn Kröhnert übergegangen. F r i e d l a n d. Jüngst feierte der Vartensteiner Freischützenverein in Damerau sein Schützenfest. Schützenkönig wurde Herr Trompf, Hr. Wichmann erster und Hr. Quandt zweiter Ritter. , . Königsberg. Einen neuen Plan von Königsberg beabsichtigt der hiesige Magistrat demnächst anfertigen zu lassen. Zu diesem Zweck werden von Technikern die neuen Straßen und Plätze sowie die öffentlichen Gebäude vermessen. Die Herausgabe des Planes wird indessen vor Ablauf eines Jahres noch nicht erfolgen können. . Provinz Westprcußen. Deutsch-Eylau.' Während eines - heftigen Gewitters schlug der Blitz, in die hiesige Jnfantene-Kaserne.

Er suchte seinen Weg durch" die Regtmentsschneiderei, wo sich zur Zeit ungefähr 70 Personen aufhielten, ohne indessen Jemand zu verletzen. E l b i n g. Bei einem Brand in Zeyers-Vorderkampen kam die Familie Salewski, bestehend aus sechs Personen, um's Leben. K ö n i tz. Eine Gewehrkugel schlug in das Seitenfenster des Fühttrstandes der Locomotive des vom Locomotivführer Braun aus Konitz geführten Blitzxuges zwischen den Stationen Hostüblau und Frankenseld. Das Geschoß ging auf der anderen Seite zum Fenster wieder hinaus. Die Kugel pfiff dem Locomotivfllhrer, der sich gerade von seinem Sitze erhoben hatte, um des Gefälles wegen zu bremsen, dicht am Kopf vorüber. Die Angelegenheit ist zur Anzeige gebracht worden. Provinz Pommern. Anklam. Bürgermeister Löwe gab bei dem letzten Königsschießen den besten Schuß für Sr. Majestät den Kaiser ab. Bütow. Zum Oberpfarnr an der hiesigen Elisabethkirche hat der Magistrat, der Patron der Kirche, in seiner letzten Sitzung aus der großen Zahl der Berwerber, Pastor PreußSommin einstimmig gewählt. Es steht zu erwarten, daß Oberpfarrer P. auch die Superintendentur erhalten wird, welche seither immer mit dieser Stelle verbunden war. Das Gnaden jähr läuft erst am 1. April 1897 ab. Greifenhagen. Der Dachdcckermeister, Hermann Borchert, fiel letzthin , so unglücklich von dem Dache eines Hauses der Wittenstraße, daß er einen Bein-und Armbruch davontrug. G r e i f s w a l d. . Dem Verneh men nach, - ist Senator Pütter aus Greisswald zum Stadtrath in Halle a. S. gewählt worden. . Provm; Posen. R a w i t s ch. In der hiesigen Strafanstalt einem Schlagansalle erlegen ist der frühere Bürgermeister von Brätz, Hermann Gruschke, der, wie seiner Zeit mitgetheilt, vor einigenMonaten wegen Verbrechens im Amte zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt worden war. T r c p t o n a. d. R. Die Ehefrau eines hier wohnenden Sattlers, die sich seit einigen Wochen bei ihrer Mutter in Schwerin an der Warthe aufhielt wurde von ihrem Ehemann, der in Schwerin eingetroffen war und sie vergebens aufforderte, zu ihm zurückzukehren, durch einen Schuß in die linke Brustseite lebensgefährlich verletzt, dann sprang der Attentäter in die Warthe und ertrank. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Oberhalb der Lessing. Brücke dahier wurde die Leiche eines Mannes aus der Oder gezogen. In dem Todten wurde der Haushälter Freihuber erkannt. Der Mann ging Abends mit seiner Frau und einem Freunde spazieren. Als sie an das linke Oderufer kamen, wurde zwischen beiden. Männer eineWette abgeschlossen. Es galt, den breiten, reißenden Strom in völliger Bekleidung zu durchschwimmen. Gewettet wurde um eine Flasche Schnaps. Freihuber schickte seine Frau voraus und beauftragte sie. auf der Uferstraße auf ihn zu warten. Beide sprangen dann in den Fluß. Nach einiger Zeit stieg der Freund an das Land. Freihuber dagegen blieb verschwunden. Entweder haben ihn die Kräfte verlassen, oder ein Schlaganfall hat ihn getroffen. G l o g a u. Beim Brunnenbau auf dem Gebäude der neuen Artillerie!ferne auf dem Dom stießen die Arbeiter in . einer Tiefe von 3z Meter aus einen eichenen, verhältnißmäßig gut erhaltenen Sarg.- in dem ein Skelett von hünenhafter Größe lag. G L r l i tz. Die hiesige Polizei verhaftete, den Arbeiter Wilhelm Jentzsch aus Grunau,. welcher in der neuen schlesischen, Baude . einen , Berliner Kaufmann und in einem Hirschberger Gasthof ; Zwei Lehrer ausgeplündert. sowie andere Diebstähle verübt hat. .Hirschberg.. Die hiesige Schützengilde, eine der ältesten der ganzen Provinz ' Schlesien, feierte jüngst das Jubelfest ihres 300jährigen Bestehens. ' ' Provinz Sachsen.'- , Halle. Die Polizei verbot auf Grund des Vereinsgesetzes die ferneren Versammlungen der ilsarmee, die vielfach Anlaß zu VcTyöhnungen der RelZgZyn: durch den Pöbel . unter der Zuhörerfchaft gaben.: . M er s e b u r g. Der .seit einiger Zeit hier, wohnende Veteran aus den Befreiungskriegen, August Hering, beging kürzlich seinen 100. Geburtstag. Der alte Herr ist körperlich , und geistig noch so rüstig, daß er' die große Reihe der Beglückwünschungen wohl . überstand. . 7,Außer. zahlreichen .brieflichen und telegraphischen Gratulationen, erschienen eine Reihe '.von , Deputationen zu persönlicher Beglückwünschung. und Ueberreichung von Diplomen -und Ehrengaben. Eine Deputation von' Stadtbeh'örden: überreichte .'.dem Jubilar mit einem Gratulationsschreiben Namens: . der Stadt : eine-. Ehrengabe von 100 Mk.; das Gleiche, geschah seitens deki königl. Regierung'. Und der Städte-Feuer-Societät. j . , - Straß für t.'Das 8. Gauturn fest des Landkreises Calbe . , wurde jüngst durch ein gemüthliches. Beisammensein im'Bach'schen Saale eingeleit:t. Schon am' frühen Morgens nahm das Preisturnen seinen Anfang, während Freiübungen,Musterriegeniund Schauturnen neben Festzug: Festrede. Festgesang 7 -und - Unterhaltungsmusik im Kremmling'schen Locale ,die NachMittagsstunden - ausfüllten. .Abends war Ball in zwei Localen.?Das Fest wurde durch daZ 'ungünstige? Wetter stark beeinträchtigt. .-.1,':.:.- ::' : ' -Provinz SchleSvig-Holstcin. .,. A l t o n a.. Jüngst jmd im Rathhaus unter dem -Vorsitz s' OberbürgermeisterS Dr. Giese -'eine- Be sprechnng betreffend ' daö Kaiser Wil-Helm-Denkmal und - sodann " über das Bismarck-Denkmal .'pait. Nach ''mancherlei Porschlägen! und'' eingehenden Srväaüneen einiaieinan sicb.'KüM-

ler zur Einsendung voii Planen aüfzufordern und aus dem neuen, zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem späteren Museum freien Platz die Denkmäler zu errichten. B r e k l u m. Es hat sich ein kirchlicher Verein für Evangelisation in Schleswig - Holstein gebildet, mit dem Sitze in Breklum. Die Generalsuperintendenten Dr. Kaftan und Dr. Ruperti. Probst Hasselmann-Husum. Studiendirector Rendtorff-Preetz, die Pastoren Kähler-Grundhof, FürsenBoren. Rietwerts-Neumünster, Jensen - Breklum, Rentier HinrichsenBreklum und andere Herren sind im Vorstande des Vereins. Pastor Jensen hat seineBrüderanstalt dem Verein übergeben zur Ausbildung von Gemeindehelfern. Es sind ca. 70 Geistliche dem Verein beigetreten. E l l e r b e ck. Bei der stattgefundenen Wahl des Organisten für die hiesige Gemeinde ward der Lehrer Blunk einstimmig von dem Kirchenvorstand der Elmschenhagener Gemeinde für dieses Amt gewählt. Provinz Hannover. Brate. Gegen den Lehrer Heinen ausOldenburg, der zuletzt in der Voitwarder Schule unterrichtete, ist von der Staatsanwaltschaft ein Steckbrief erlassen worden. Heinen ist mehrerer Verbrechen wider die Sittlichkeit verdächtig. D o r n e b u r g. Die Besitzung des Gregor Samarow (Regierungsrath a. D. Oskar Meding) auf dem Wohldenberg wurde dem Bauunternehmer Luer von hier für 37.000 Mark zugeschlagen. Da der Wohldenberg ein von Touristen viel besuchter Ausflugsort ist, so will der neue Besitzer dort ein Kurhaus und Sommerpensionat errichten. - Soltau. An Stelle des aus dem Dienst scheidendenVUrgermeisters Lünning haben die städtischen Collegien den Stadtsecretar Redaß aus Bruckau bei Magdeburg zum Bürgermeister unserer Stadt gewählt. Der Gewählte wird das übernommeneAmt nach erfolgte? Bestätigung sofort antreten. Um den Bürgermeisterposten hatten stch 32 Personen beworben. Wals rode. Kürzlich brannte in Düshorn das Vlötesche, mit Stroh gedeckte Backhaus ab. Man hatte kurz zuvor auf dem Schlltzenplatz einen Luftballon steigen lassen, der oben platzte. Es ist möglich, daß glühend? Drahtenden auf's Strohdach gefallen sind und den Brand verursacht haben. ' Provinz Westfalen. Bochum. Ein Unglücksfall ereig-

nete sich in der Nähe von Blankenstein an der Ruhr. Etwa 20 junge Leute aus der Umgegend von Bochum hatten in der Ruhr ein Bad genommen. Als dieselben noch im Wasser umherschwammen, jaate plötzlich ein Wirbel wind über die Fläche des FlusseS hinweg. eine gewvltige Wasserhose emporziehend. Dtt Badenden suchten schleunigst das Ufer zu erreichen, und dieses gelang auch Allen bis auf den 20jährigen Knecht Piedel aus Wanneshagen. Dieser wurde von dem Wirbel erfaßt und verschwand in den Fluthen. Seine Leiche konnte bisher nicht gefunden werden. Hattingen. Zur Erinnerung an die vor 500 Jahren erfolgte Erhebung Hattingens zur Stadt wird die Stadtverwaltung am 13. October eine Jubelfeier veranstalten. I ser lohn. Neulich Morgens entstand in der Lehmkuhle, das ist der sog. versunkene Stadttheil, in dem nach und nach über 100 Här?ser, darunter die katholische Kirche, wegen d dort fortgesetzt stattfindenden Bodensenkungen, die durch den hier betriebenen Galmei-Vergbau verursacht werden. abgebrochen werden mußten, dicht hinter dem an der Langcnstraße inmitten der Stadt gelegenen Hause des Kirchenrendanten Gründler, ein großer Tagesbruch. Derselbe hat an der Erdoberfläche einen Durchmesser von 56 Meter und seine Tiefe ist bis jetzt noch unergründlich. Rheinprovinz. . B ach a räch.. Die Felsensprengungen im Rheinbett haben ' einem Weinhändler eine unängenehmeUeberraschüng bereitet. In Folge der fortgesetzten Erderschütterungen ist der in dem Keller lagernde Wein trübe geworden. In einer Wirthschaft fiel die Decke herunter. Düsseldorf. Die Metallwaarenfabrik von Heinrich Sonnenschein Hierselbst ist zum größten Theil niedergebrannt. Der Schaden ist beträchtlich. Der Schütze, welcher die Frau Pütz getödtet hcri, ist ermittelt; er hat. sich der Polizei gemeldet. Es ist ein junger Mann, der bei einem Truppentheile in Berlin als Einjähriger dient und auf Urlaub sich hier auf hält. Er hat an dem Morgen, in dem Garten seiner Eltern Schießübungen auf die Mauer gemacht.wobei eine Kugel über die Mauer ging und auf eine Entfernung von 120 Schritt die Frau traf. Giberfeld. Seit längerer Zeit erhielt ein hiesiger Gymnasiallehrer anonyme Schmähbriefe, offenbar von einem Schüler der oberen Klassen. Es wurde eine eingehende Untersuchung angestellt, die aber ohne , Erfolg war. zum großen Bedauern derjenigen Schüler, die unschuldig in Verdacht gerathen waren. In einem der letzten Pamphlete verrieth sich jedoch der Anonymus dadurch, daß er . darin ein Stichwort gebrauchte, das er häufig seinen Schulkameraden gegenüber anwandte.. Der Schlingel wurde sofort entlassen und dürfte sich nun noch vor dem, Strafrichter zu verantworten haben. - Fehlt Qnö Lebenskraft in irgend ei. ntm 3 heil in SvstNNö. od ist eure vensystem' zerrüttet durch unweise Lebensart ....... . r-...K.a . . ooer irgeno rocic?? unaa?c i , oeur nur eure HfiUx mit und ich will euch gerne schvnben a mir am Weist half.' da ich auch Hilfe .othwendig batte. ' Ferner sende ich auch frei aft Rp, tmt einfachen haumittels, da nich rettete. ' BnsSiebt it auilkoraen. toai i&t f if . bnn sollt. SSnibt unter ßtiSAlnk rr .ieftzarkk für 5Ack,Lntört an TbornZ ' rn r cn vn i r

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