Indiana Tribüne, Volume 19, Number 340, Indianapolis, Marion County, 25 August 1896 — Page 1

0 O o O 00 TvO A C iA VO' y w o l w W W IV Office : No. 18 Süd Alabama Straße Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen 25. August 1896. I chrganq 10 no 340

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An die National Demokraten " des 7. Congreß'vistrikts. I Fslge ein kfruf M xrooisorischea Rational vkatijchk Ctaatt,Senttal:Somit, find all Tcmo kratede7.Ssngrebdi,'trikte bestehend au den Coun, sie Johns, ad Mario, welche egea da Ehieago Ticket und die Shicagon Platsorm und für di omi irung eine Präsidenten und eine Vice.Präsidentea aus ei gesmude demokratische Platsorm sind, einge lade, sich am Mitdvoch. den 26. August ISött um I Uhr achmiUag i Sriminalgerichtzimm zu Zndianapo liiMaffecventi,u versammeln, um zwei Tel, gatk und pvki Ctellvertteter zur Nalionalconvention. ei, Slekt, nd ei Slellvertteter und ein Mitglied fcrt Etaat:Centralcmite zu wählen und andere nothendigt Eeschaste zu erledigen. amKl O essn. Comitemann deS 7. Tiitrikt. Ter 4Cigarrenladen 7 K Wasblngton Otr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große AuSwahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Römler. Moderne Schuhe -fürDamen, Herren und Binder in größter AuSwahl und zu den billigstea Preisen, in dem allbekannten, zuverlässigen Schuh -Laden von U. MODE, 93 Sst Washington Ltr. M tm Wk i'M OFINDIaNA. Hauptoffice : No. 211 213 Jndiana Trust Gebäude, Indianapolis. Ind. Iijbe,icht vom 30. Juni 1890. kti,a: rndeigethm,-nlik,e. er.te Hypothek. .$108.2s7 40 .ollateral L a. oef 1,201 00 Interessen und Dividend säl!igerkt,ea 75 41 Daficherung und Tarr bezahlt 397 26 Srundeigenlhu - .25 20 MKbel d Eirichtus ei 00 haner. bühre ,c 7A0 au in dn ank nd Ofsic- 1S.8.2V2 $134,576 10 Passt : .eiiesK und D irgend 52.2.' 57 Gti un eiersond 2.2 55 a?ankaklt ktlea ad Dividend 36.447 39 Sollbnahlt ktttn .800 00 etteden Geld 2,650 Oü Ua,lhetl Prosit S.liX) 59 $134,576 10 Veamti: 5i 6. 81thI. Präs. S.E. Ledor. Lie,PrZs. V.V. Hudbnd, ?. Lict.Przl. H.F.Hackedorn, eekr. öv?gv UvrrmQim Office : 26 Süd Delawareftr. eme : 120, 122, 124, 12S, 123 Oft Pearlftr Zlephon 11. Offen Tag und Nacht. W M TT H Mni m6m b j.h o4wia.l n.y.N.Ti work x . knuUt, i Met 7o4Ucki7 Uow wmm fron t ? mmy , mm murrn, oul rmm na. Bot mim. I mg. ! Mtot iJ at w Hin, mm mott ro. . ltnc,fMcutimMMU ko&, fi-r Um wori. AU m mw. Craal pj btKM f. itm alt rvt nmr lim iimuii onir u mwrnry warKOT. na Kart Tm, ranaiabirf rrtbrnir. jiMiLr.grit.iai Imiw faKriCLLAi Vh.it.. AdUraa M ob .KXUL' ä ntfUlli HG.

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Lditorielles. ES ist vollständig richtig, wenn die Nett Sorker Volkszeitug" die Nede BryanS in New Jork als eine Abwieglung bezeichnet. ES waren die großen, volltönenden Phrasen, welche dem verhältnißmaßig unbekannten Manne die Nomination in Chicago verschafften. So wurde die Convention zu einer Hurra.Convention und es schien, als ob hinter der Bewegung an ihrem Ausgangspunkte ein revolutionärer Geist stecke.' Seit der Bkhanschen Rede in New Jork sinden wir unS veranlaßt, diese Anschau. ung bedeutend zu modifiziern. 3n ener Rede war nicht nur keine Spur mehr von revolutionärem Geiste, sie war vielmehr so philiströs gehalten, daß der behäbigste Bourgeois, wenn er nur Glauben an die Silbermedizin hätte, nichts dagegen einwenden könnte. Hilr find vier Sätze aus jener Rede, deren Tragweite man am besten beurheilen kann, wenn man sie zusammen lest und gegen einander halt. Abstufungen wird es in der Gesellschaft immer geben Unsere Kampagne hat nicht die Rekon struktion der Gesellschaft zum Zweck.' Eigenthum ist und wird der Ansporn zum Fleiß und der Lohn der Arbeit blei den." Ich betone, daß die Eigenthumsrechte, so wie die persönlichen Rechte in den Handin des Volkes sicher sind." Wir wollen über die beiden letzten Sätze an sich nichts sagen. Ein revoutionär gesinnter Mann würde sich zwar anders ausdrücken, er würde bei olche? Gelegenheit sicher ctwaS über Form und Verwendung deS EigenhumS zu sagen haben, aber daS nur nebenbei.' Nimmt man aber die beiden ersten Sätze noch dazu, so bedeuen die vier Sätze in ihrer yesammtheit einfach Folgendes : Wir wollen die Gesellschaft nicht reconstruiren, die gesellschaftliche Organisation soll bleiben wie sie ist, Abstufungen in der Gesellschalt, also auch Arme und Reiche hat eS immer gegeden, daS soll auch in der Zukunft so bleiben, die Eigenthumörechte und deren Wirkungen lassen wir unangeastet, die Armen bleiben arm, die Reichen bleiben reich. Und solche Leute nennen sich Reformer und wollen alS solch pofiren und daS arbeitende Volk glauben machen, daß sie ihm daS Millenium bringen ! 5hre ganze Argmentation ist Lüge und Täuschung. Denn in der That die Silber. Frei Prägung würde ja an dem bestehenden kapitalistischen Systme nicht ändern. Dieses System, auf Grund dessen neun Zehntel der Menschheit von einem Zehntel ausgebeutet wird, dessen Wirkung die ist, daß die Früchte der Arbeit Millionen fleißiger Menschen einer kleinen hoch begüterten Zahl müheloS in den Schooß fallen, dieses System, daS ohne Rückficht auf die Produktiv kraft d'eS MenschenfleißeS den Arbeiter alS Maschine behandelt, und diese Maschine bloß ölt, d. h. dem Arbeiter gerate so viel Lohn giebt, daß erleben und sich fortpflanzen kann, so daß auch kein Mangel an Menschenmaschinen entstehe, dieses System will Herr Bryan nicht antasten, an diesem System will er nicht rütteln. Unsere Campagne hat nicht die Neconftruktion der Gesellschast zum Zweck", sagt Herr Aryan.

Und doch muß jedem vernünftigen

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Menschen einleuchten, daß die Lage der arbeitenden Klassen nur durch eine Aenderung dieses System?, nur durch eine Rekonstruktion der Gesellschaft". und gar n'cht anders dauernd gehoben werden kann und gerade dlefeS will Herr Bryin nicht. Man könnte sich allenfalls mit dem Führer der Silberleute versöhnen, wenn er daS wollte, wenn er eine Aenderung der gesellsckaftlichen Ordnung auf, sich fortschrittlich entwickelnder BafiS wollte und nur in ocn Irrthum befangen wäre, daß man dieseS Ziel vermittelst der Silber-Frei-Prägung erreichen könnte- AberdaS ist ja nicht der Fall. Er sagt auSdrücklich, daß er eS nicht will3n Chicago wollte Herr Bryan einen Kampf der Massen gegen die Klassen, auf dem Wege nach New Jork ging dieser Wille verloren, in New Jork war er nicht mehr da. Freilich der Kampf der Massen gegen die Klassen" ist auch nur Schellengeläute, ist auch nur ein Schlagmort. Er ist Unfinn, das reinste Blech Einen Kampf der Massen g'gen die Klassen hat es nie gegeben und wird eS nie geben. Wohl hat es gegeben und giebt eS noch einen Kampf einer Klasse gegen andere Klafsen, aber davon weiß Herr Bryan offenbar nichts. Znkkß, die mit Phrasen, Schlag. Wörtern und hohlem Pathos geführte Hurra - Campagne muß doch einen Zrveck haben. Nun ja, den hat sie auch. Die Silberminenbefitzer in Neoada, Colorado, Montana u. s. w. können denselben wohl erklären, ebenso die den östlichen Kapitalisten tief verschulbeten Farmer im fernen Westen Und um dieser willen soll die ganze wirtschaftliche Entwicklung des Landes um Jahrzehnte zurückgeschoben werden, oll in alle geschäftlichen und industriellen Verhältnisse Wirrwarr und Consufionen geschleudert werden, die Alle ohne AuSnahme, am meisten aber die Arbeiter schadigen muß 7 Einen größeren Humbug hat die Weltgeschichte nicht gesehen, ausgenommen vielleicht jenen riefigen Papiergeldschwinde!, den 3ohn Law Anfangs deö achtzehnten Jahrhunderts in Frankreich in Szene setzte, um die Mittel sür den verschwenderischen Hos und die korrupte Staatsverwaltung zu liefern, d.r dafür aber Taufende an den Betelstab und über Millionen wirthschaftltchen Ruin brachte. VmhlNchrilsjlell. Inland. Wetterbericht. Schöne Welter heute Nacht und morgen. Gestrige Temperatur : Marimum 80 Grad, Minimum 58 Grad. Schissel'SWassertemperatur79 Grad a.G, , Die Arbeiter siegen. E l w o o d, Ind., 24 Aug. Die Weißblechgesellschast hat nachgegeben und die Lohnskala der Amalgamated Association unterzeichnet. Der Streik ist zu Ende. Hl ' Die Pariser WeltauSstellung. W a s h i n g t o n , D. C., 24 Aug. Die französische Regierung trifft emsig Vorkehrungen für die internationale Ausstellung, die im Jahre 1900 in PariS stattfindet zur Feier dcS Anb uchS deS 20. Jahrhunderts DaS hiesige StaatS-Departement ist um den Namen deS General-CommissarS angegangen worden, der die Ver. Staaten auf der Ausstellung vertreten soll, und um andere Information bezüglich der Betheiligung der Ver. Staaten. Sekretär Rockhill hat geantwortet, daß der General Commissär noch nicht ernannt worden sei, da der amerikanische Con greß in seiner letzten Sitzung keine Schritte bezüglich der Vertretung der Ver. Staaten auf der Ausstellung ge than habe. Herr Rockhill erklärte jedoch zugleich, daß er der Anficht sei, bah der Co-greß in der kommenden Session die Einladung der französischen Republik annehmen werde. Präsident Cleveland hat im derflossenen Dezember in seiner Zahreöbot schaft die Aufmerksamkeit des CongresseS auf die Einladung gelenkt. Er verlieh' der Hoffnung Ausdruck, daß Schritte für eine angemessene Vertre tun der Ver. Staate aetban würd-n. , o ? 'Der Congreß geht aber in solchen

Sichen langsam voran. ES wurde nichtS

gethan, da die Ansicht vorherrscbte, daß diS zum Jahre 1900 noch Zeit genug vorhanden sei. Großbritannien, Deutschland und andere große Mächte nahmen j'doch die ihnen gebotene Ein ladung schnell an und die französische Regierung weist diesen Ländern schon Plätze aus der Ausstellung an. Amerikanifche Aussteller erkundigen sich darnach, wo ihre Waaren hinkommen sollen, die erwünschte Auskunft können sie aber nicht erlangen. ES wird, befürchtet, daß die besten AuöstellungSPlätze schon alle vergeben sein werden, biö sich der Congreß endlich entschließt, die Einladung anzunehmen. DleS war auch bei der letzten Ausstellung der Fall. Damals konnten die Aussteller der Ver. Staaten keinen angemessenen Platz mehr finden. Ja amtlichen Kreisen wird hier erwartet, daß der Congreß bei seiner nächsten Zusammenkunst die geeigneten Schritte zur Ernennung eines Gene-ral-CommissärS und Assistenten thun werde. DieS geschah auch bei der letzten französischen Ausstellung. Bei einem Salär von 510,000 wurde damals General Fairchild zum General-l?om-missär ernannt und sein Assistent erhielt $5000. Vermuthlich wird der Präsident die Ernennung nicht mehr vornehmen, wenn auch der Congreß vor dem 4. März in der Sache handelt. DieS wird vermuthet, weil der Com missär doch erst während der nächsten Administration dienen wird. Außer dem eigentlichen Salär erhält der Commissär seine Kosten bezahlt. Gen. fairchild wurde von der französischen Negierung durch Verleihung deS KreuzeS der Ehrenlegion hoch ausgezeichnet. Auch seinem Assistenten wurde eine Auszeichnung zu Theil. - Eisenbahnunglück. P i t t S b u r g, Pa, 24. Aug. Der Chicago Postzug No 14derPitt. bürg und Western Eisenbahn, welcher Nachmittags um 12:25 in Allegheny fällig ist, wurde bei der Station Vaencia, 22 Meilen von hier, gegen Mittag durch einen Zusammenstoß zerstört ES wird berichtet, Iaß kein Mensch sofort gelobtet, wohl aber 20 bis 25Personen schlimm verletzt wurden. Die Zerstörung war eine doppelte. denn ein Arbeiterzug rannte zuerst aus einen Frachtzug und lief, da dieser Zusammenstoß aus einem aussteigenden Terrain stattfand, zurück nnd eollidirte daraus mit dem heranbrausenden Post- und Passagierzuge. Die Waggons des Passagierzugeö wurden eine steile Böschung hmabgeworfen und wurden dadurch viele Passagiere verletzt. Der Frachtzug hätte auf einem Seitengleise außerhalb deS WegeS stehen sollen. Der Arbeiterzug fuhr auf das Seitengeleise, welche nach Bakertown führt und kollidirte dort mit dem Frachtzuge. Ein HilfSzug mit Aerzten verließ Sharpsburg gleich nach Mittag und wurden auch Aerzte von Marston, Bakertown und anderen Punkten längs der Bahn so schnell wie möglich nach der Unglücköstälte befördert. Die Verletzten wurden zunächst nach Valencia gebracht, wo die Bürger versuchten, denselben so viel wie möglich Erleichterung zu verschaffen. ., . Der neue Sekretär deö 3nn e r n. BuzzaxdS Bay. Mass., 24 Aug. Präsident Cleveland verkündet, daß Sx.Gouvernor FranciS, von Missouri zum Sekretär deS Innern an Stelle deS Hoke Smiths ernannt ist. St. So uiS. Mo , 24. Aug. SzGouvernör FranciS ist nahezu 47 Jahre alt; er wurde in Richmond, Madison County, Kentucky, am 1. Oktober 1850 geboren. Er erhielt seine Erziehung an der Washington Universität in hiesiger Stadt. In 1860 graduirte er und fand seine erste Stellung in einem Getreide-Com-misfionShause. In 1877 etablirte er selbst ein solches Geschäft und wurde in Folge deS Wachsthums seiner Geschäfte in 1881 die D. R. FranciS und Brother Commission Compagnie gegründet. Im selben Jahre wurde er Präsident der Handelöbörse. Seine erste politische Stellung war die eines Delegaten zur demokratischen Convention f M r ä"te ar j von loö. sm Iayre 188S wurde er ' zum Mayor von St. Louis und 1883 zum Gouveneur von Missouri erwählt.

Nach Ablauf seines Termins im

Jahre 1892 übernahm er wieder die aktive Führung seiner alten Firma. Herr FranciS wird da Amt wahrscheinlich oni 1. September, dem Tage, an welchem Sekretär Smith's Refianat,on seinem Wunsche gemäß in Kraft treten soll, antreten. Auslands Die Matabelenunterverfensich. Buluwayo, 24.' August. Die Sendung deS Herrn Cecil Rhodes nach dem Land der Matabelen ist, wie be richtet wird, ein vollständiger Erfolg gewesen. Die Eingeborenen haben sich ergeben und der Krieg kann alS been digt angesehen werden. Cecil Rhodeö hat daS Vertrauen der MatabeleHäuptlinge dadurch erworben, daß er unbewaffnet unter sie ging. Die Hauptlinge klagten darüber, daß die AuSschreituvgen der eingeborenen Polizisten die Rebellion verursacht hätten und Rhodeö versprach Abstellung ter Uebelstände. Carl Gray, welcher mit der Verwaltung der Angelegenheit der Britisch South Afrika Chartered Company betraut ist. glaubt, daß die Ergebung der Eingeborenen eine bedingungSlose ist Der Krieg mit den Matabelen, welcher im Anfang deö Jahreö 1896 in Süd-Afrika begann, hat viele Aehnlichkeit mit den früheren Indianerkriegen in den Vereinigten Staaten. Die Ansiedler in den weniger dicht be. fiedelte Landstrichen wurden von den Wilden ermordet, die Ueberlebenden sammelten sich aber in den größeren Ortschaften, befestigten dieselben und leisteten dem VoNringen der Eingeborenen Widerstand. Die Ausständischen standen zuerst unter dem Befehl eines SohneS deS früheren Königs Lobeagula. Sie waren 20.00 Mann stark und sammelten sich auf den Hügeln, die die Hauptstadt Buluwayo umgeben. Der Ausstand wurde zum großen Theil durch religiösen Fanatismus veranlaßt, eS spielten aber auch andere Gründe mit. Einen der wichkigsten derselben bildeten die Ausschreitungen der eingeborenen Polizisten und die Auflegung einer Hüttensteuer durch die South Africa Chartered Co. Die Eingeborenen vom Matabeleland sollten für 43.000 Hütten Steuern zahlen und die Chartered Company wollte trotz aller Vorstellungen von der Bezahlung der Steuer nicht absehen. Die Aufstandischen behaupteten sich und eS war nichts gegen sie auSzurichten, bis Cecil RhodeS, gegen den wegen Betheiligung oder wegen Anstiftung deS Einfalls deS Dr. Sameson in das Gebiet der südafrikanischen Republik damals Anspielungen erhoben wurden, mit einer bewaffneten Macht zu Hilfe kam. Buluwayo selbst war eine Zeit lang mit Vernichtung bedroht und wurde erst durch Cecil RhodeS entsetzt. Die eingeborenen Krieger wurden allmählich mehr und mehr zurückgetrieben und schließlich auf die Matoppo - Berge beschränkt, in welchen die Europäer noch nie frften Fuß gesaßt haben. mn Reform d eS Militärgericht S-V e ?f a h renö. Berlin, 24. Aug. Der .Reichsanzeiger", daS ossizielle Blt der Regierung, verkündigt, daß der Kaiser die Einreichung einer Vorlage für eform deS Militär-Gerichtsverfahrens im Reichstage befohlen hat. Die Maßnähme wird dem Reichstage gleich nach Eröffnung seiner Session im Rovemder unterbreitet werden. L o n d o n, 25. August. Der Berliner Corresponnent der Timeö" sagt : Die Gefahr einer Kabinetktisiö und die Resignation deS Fürsten von Hohenlohe scheinen durch die Berkündigung deS ReichSanzeiger", daß Kaiser Wilhelm wünsche, daß eine Borlage für die Reform deS MilitärgerichtsVerfahrens entworfen und dem BudeSrathe unterbreis "'-rde, verhütet zu sein. Die Annahme einer Maßnahme die im Einklänge mit den neulichen Reden deS Fürsten von Hohenlohe steht, dentet an, daß der stetige Druck der Sffentlichen Meinung darin resultirte, dem unverantwortlichen Militärzirkel, des 'sen wachsender Einfluß in den höchsten 'Kreisen die Stellung deS Reichskanzler unerträglich zu machen drohte, eine Niederlage zu bereiten..

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