Indiana Tribüne, Volume 19, Number 338, Indianapolis, Marion County, 23 August 1896 — Page 10
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Im .tenreife ,jen3 aus litten, die ncrn Was nutzten, an. x Ende Juli .bliebe Breite. ,enigen Tagen, ,rwartsschreitens -südwärts aetrie ihm erreichte Höh: durch die höchste, die ,ern überhaupt erreicht .-ei Spitzbergen bildet sie . den nördlichst erreichten er Erde. Keine Nation indes Mi sich um die Erforschuna Svik -ergens so verdient gemacht, wie die Schweden, die eine Expedition nach ver anvern nach Spitzbergen sandten. von denen hier ewige der bedeutenden Erwähnung finden mögen. Die erste größere Erpeottion ging 1861 unter dem nachmaligen Prof. Otto Torell, in dessen Begleitung sich Nordenskiöld befand, dorthin ab, ' und 1868 folgte eme andere unter Nordenskiods Fuh rung mit dem Damvfer Sofia. Er stere hatte mit widrigen Umständen zu kämpfen und kam nur auf 80 Grad 30 Minuten nordl. Br., wogegen die So ta 81 Grad 42 Minuten erreichte. den höchsten Breitegrad, der bisher von emem Schisse erreicht worden ist. Die beiden Expeditionen brachten das Ergebniß, daß der Weg zum Nordpol sowohl im Sommer wie im Herbst für Fahrzeuge durch Eis gesperrt sei. und Nordenfkiöld Kielt danach eine Scklittenreise nach einer Ueberwinterung auf ven hieven Jnjeln für das beste. Er hatte sich jedoch gewaltig geirrt, denn als er auf der Expedition von 1872s73 diesen Plan ausführen wollte, fand er ein Meer von Eisblöcken vor sich, auf dem nicht das mindeste auszurichten war. Die Schweden schieben zwar die Schuld an ihrem Mißgeschick, soweit es die Erreichung eines hohen Breitenarades betrifft, auf die schlechten EisVerhältnisse in den Jahren 1861,1863 und 1872. doch scheint die Expedition des amerikanischen Journalisten Wellman im Jahre 1894 endgültig den Beweis erbracht zu haben.datz dem Nordpol auch nicht mit Schlitten beizukommen ,st. Wellman hat augenscheinlich in der arktischen Forschung ein Haar gesunden; er wollte semen Versuch wiederholen, doch Kört man iekt nichts mehr davon. Bor mehreren Jahrzehnten hatte auch eine deutsche Expedition Spitzbergen besucht und zuverlässige Forschungen im südlichen Theile der Hinlopenstraße, ausgeführt. Es war die erste deutsche Nordpolexpedition unter Koldewen. die von der Ostküste Grönlands aus den Nordvol erreichen wollte, doch gelang es der Expedition nicht einmal, jene Küste zu erreichen, und sie besuchte Spitzbergen. In der Jnstruction für Koldewey hieß es u. a.: Vor allem aber sollen, wenn ir gend möglich, zwei Eskimos. Mann und Frau, mitgebracht Werdens und es wurden praktische Winke gegeben, wie beim Einfangen zuwege gegangen werden sollte. Mit Hilfe zweier solchen gefanoenen Eskimos wollte man naiver Weise diesen in jenen hohen Breiten aanz isolirt lebenden merk würdigen Menschenstamm näher studiren" und dessen Geschichte kennen ler nen! Ueber den Steuermann Hildebrand wurde in PetermannsMitthei lungen" gesagt: Das est ein so energischer Character, daß er jeden, der Koldeweys Befehlen widerspräche, sofort über den Haufen schießen wurde, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken" eine ganz unangebrachte prahlerische Lobhudelei. ES ist etwaö aan. Selbstverständliches, dak auf ei. schiffe strenge Discivlin herrscht Im übrigm gewinnt die geographische Wissenschaft durch energische" Steuermanner allem noch nichts, tote sich sattsam gezeigt hat. Die menschlichen Bestrebungen, die sich seit Entdeckung SvikberaenS dort geltend machten und die seine Geschichte dilden. zeigen tm wechselndes Bild. Zuerst war es die rohe Krast, die in schonungsloser Weise den MeereS, reichthum abweidete, bis der gewaltige Walslsch ausgerottet war, worauf die schwächeren Thiere an dieReihe kamen. Dann begann Mter Betheiligung vericyieoener Nationen eme Periode d Forschung, die für zahlreiche Zweige der Wissenschaft eme re cke Ausbeute brachte. Eingehende Arbeiten wurden ausgeführt, die. sich aus dem Gebiete der Geographie, Geodäsie, Physik, Meteorologie. Geologie und Mineralogie. Zoologie, Botanik u. s. w. bewegten unv eme reiche Literatur über Spitzbergen ins Leben riefen. Schon die schwedischen Expeditionen allein hatten die Herausgabe von fast sechzig selbstständigen Werken aus den verschiedensten Wissengebieten im Gefolge. Eins der wichtigsten Ergebnisse war me von torell gefundene Erllärung darüber, weöhalb die Westküste von Spitzbergen so verhältnißmäßig leicht zugänglich ist. während beispielsweise die Ostküste vom 77. und 78. Grade ab beständig vom Eise gesperrt wird. Die Erklärung wurde in dem Ausläufer des Golsstromes gefunden, der an der spitzbergischen Westküste entlang geht und dem allein die Wal-fischfang-wie die wissenschaftlichen Expeditionen ihre Erfolge zu danken haben. ' . Auch in Zukunft bildet Spitzbergen voch .ein reiches Arbeitsfeld fiii hk
ver .. diesem Jahre gegangen sind, will ...ere zum Ziel der ForM, und es wäre zu hübsch,
ori ooer Aiiamamen gelinden würden. Dann, aber könnte es dielleicht dem einen oder andern Lande einfallen, seinen Anspruch an SvikdTi . w"C l . 5. bergen geltend zu machen, und wie aus der Periode des Walfischfanas erficht lich ist. können verschiedene Nationen 1l rljt. rvv. r. t . mir loiajen ÄNprucyen hervortreten Ausgeschlossen ist es jedenfalls nicht daß irgend eine Entdeckung auf Svid' bergen eine ähnliche Betriebsamkeit wie r 1 1 1 v cm-errr icuicu ör llaislicoiang Hervor bringt und daß sich dann auf diesem bisher so im Verborgenen blühenden Lande für manchen em lohnender Er werd eröffnet. Entschieden kann aber etwaigen Reslectanten davon abgera lyen weroen, auf plkverqen eme Roheisfabrik zu errichten, weil man dort mit diesem Artikel bereits hmrei chend versehen ist. Bauspeculanten dagegen dürften angesichts der erwachenden Reiselust nach Spitzbergen eher am Platze sem; den Grund und Bo den gibt es gratis. Prei Eiöe. Mittheilungen eines UntersuchungZrichterZ. Ich war ein ganz junges Rechts vraktikantlein. ganz vollgepfropft mit Erlerntem und ganz leer von trlebtem. und so sollte ich dem alten, hochehrwürdigen Landrathe voi A. als Schriftführer dienen. Gott hab' ihn selig. den braven Herrn, von ihm baben wir alle nur Gutes gelernt. zt wir unter ihm arbeiteten er. hat viel Schrullen -gehabt, aber ehrenhaft war er. gut, und m die Seer hat ?: ven Menschen schau'n können, n?ie ich es seither bei Keinem gesehen. Wir baben viel merkwürdige Sachen mit einandei erlebt: Die Geschichte, wo der Ermorbete" selber ist erzählen gekommen, daß mn Niemand ermordet hat, und die Geschichte von der wunderschönenWälllschen. die noch wunderschönere Banknoten gemacht hat, und die Geschichte von dem Mann, der seine Frau aus lauter Lieb' umgebracht hat aber das hab' ich nicht erzählen wollen, sondern die Geschichte vom Schwören. Wir sitzen einmal in der Kanzlei, der Herr Rath u. ich, u. ich wär' an dem schönen Frühlingstag lieber spazieren gegangen, denn ich war noch so jung, und der Herr Rath wär' auch lieber spzieren gegangen, denn er war schon so alt also, kommt ein Bauer herein, und der Herr Rath sagt: Griiß' Gott, Herr Bürgermeister, was giebt's denn Neues?" No. Neu's giebt's nir." sagt der Bauer, schön is draußen, und die Bäum' blüh'n schon." Und dann erzählt er vom Wintergetreid' und vom vielen Schnee, der gewesen ist, und wie er sich wieder zum Fortgehen richtet. sagt er: Ja. und daß ich nicht vergiß. Gstrenger, derschlagen Haben's halt em' bei uns, dem SlebenpfundJörgl sein' ältesten, beim Raufen." Und wie der Herr Rath weiter fragt, um wie und winn und wo, sagt der Bürgermeister, ein bisse! napst er wohl noch, und wenn S' gar schnell kommen thäten, so könnten S' noch em Verhör machen mit ihm." Jetzt man ein Umschießen. um die Gerichtsdirectoren und um ekrtai Wagen und was sonst noch dazu gehört, und wir sind davongefahren. Sieben Stund' hinter Hitzendorf." hat der Herr Rath gesagt, wär' die schöne Gegend, wo wir mit dem Erschlagenen" ein Verhör, machen müssen. Endlich kommen wir hm, em kleines Hausl aus emer einsamen Bergspitz war's, und da finden wir einen bildsauberen, starken Burschen in einem Bett in der Stuben, und schlecht ist's ihm wohl gegangen, weil der Schädel eingeschlagen war. Er war , , . , c W I emer von der Gattung ver Zweilyebei", denn vor lauter Kraft hat er auch immer gesagt, wenn die Welt Henkel hätt', ich hebet's auf." Jetzt ist er aber gar armselig da gelegen und hat gesagt, er hatt' gar Nichts gethan, blos die Anderen wären schuld. Und der HerrRath hat ihn so schön verhört, wie ein Beichtvater, und zuletzt hat der Bursch so haarklein erzählt, wie's geWesen ist, daß ich mir gedacht habe, wenn der jetzt stirbt, so geht er ganz rein in die ewige Seligkeit, denn zu beichten braucht er gar nimmev. Und zuletzt sagt der Herr Rath, der Jorgl müßt' jetzt schwören, es wär' nur we. gen Lebens und Sterbens wegen unv wegen der Ordnung, und wie es schon . . . , V f . 1 ist. und der Jörgs agl. er fcowo schon, und die Mutter sucht weinend em Kruzifix und zwei Kerzen zum Schwören. Ein Kreuzl bat sie bald gehabt, aber Kerzen waren halt nicht zu finden, obwohl die Alte immer sag:: Gleich werden wir's haben." Währenddem kommt der alte Gerichtsarzt näher zum Herrn Rath und sagt: .Machen S' g'schwind, mir scheint, der Bursch verdreht schon die Augen. Ietzt hat's eilig sein müssen aver ohne Lichter kann man nicht schwören denn," sagt der Bauer, kalt schwören gilt nix.- Ich denk' mir.: .Mein auter &tn Naib weiß sich allezeit zn he.'sen, aber jetzt wird sein La tein auch zu Ende sein." Aber wie ich so denk', geht gerad' die Sonne unter, und ihre Strahlen fallen durch die zwei kleinen Fenster tief in die Stube herein. Schnell stellt der Herr Rath das Krnzifix zwischen die zwei Fenster und sagt feierlich: Die Sonne ist das Licht des dreieinigen Gottes wehe Dem. der falsch schwört vor dem Himmelslicht!" Mir war selten im Leben so andächtig zu Muth, wie damals, und denAnderen gewiß auch, und falsch geschworen hat der Jörgl damals geWiß nicht. .: ... ...
nur noch sagen: Vier.n Tag' darauf ist der Jörgl in die Kanzlei gekommen und sagt: Jd) möcht' nur fragen, wer mir den Hut ' zablt. dens mir damals zernichtet baben, wie's mich g'haut haben?" i Der Herr Rath hat blos gesagt: 2)u '.verdammter Sacramenter.!" da ist der Jörgel schon wieder über die Stiegen davon. Dann sind Jahre vergangen, mein guter Herr Rath war in der Ewigkeit. ich war Untersuchungsrichter aus dem Land draußen und hab die guten Ley ren vom seligen Herrn Rath so gut an gewendet, als es gegangen ist. bei der vielen, vielen Arbeit. Einmal hab' ich nun auch hmauf müssen, weit m's Gebirg; zwei Wildschützen waren zu strei ten gekommen, und der Eine hat dem Anderen eme Kugel zwischen die Rw pen gejagt, so daß der nun zu sterben gedachte. Ich hab' den schwerverlebten Raub schüken verhört, mein Schriftkübrr lat Alles säuberlich aufgeschrieben. und wie ich fertig war, hab' ich ihm auch gesagt, er muß letzt schworen, we gen Lebens und Sterbens wegen so wle ich es halt von meinem seligen Herrn Rath gelernt habe, und dann I.ng uy m ruzmk un ztt tt. tn. Du mMTt stfW firnrnf ptitPtr . r. i ganrneinen ftitebtnfo bald zustand gebracht - aber Kerzen, so arme eut'! Eme Sterbkerzen hatten sie wohl einmal gehabt, da wäre aber vor drei Jahren im Graben unten ein alter Bettler auf dem Weg gestorben, und da hätten sie die Sterbkerzen hergeliehen, und dann war' der Herr Pfarrer gekommen, und dann sei es finster geworden kurz, dieSterbkerzen ist damals derwea" gegangen. HK ZmX ikM (kil VI m t A f( U1IV ItllUtlU lUUCil IC AClilt, XCi UUU3 ste Nachbar ist eineinhalb Stunden weit. was jetzt machen? Ich hab' gegen das Fenster geschaht und hätt' es auch gerne so gemacht, wie meinHerr Ätath es war aber em finsterer. trüber Herbsttag, und die Hütte lag schattseitig, und davor, ein hoher Berg, Kein Sonnenstrahl seit Tagen aber unser Herrgott verlaßt emen braven Steuer Nicht, denn, wie ich m dem Stübl so herumschau um einen Son-
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mnstrahl. sehe ich auf dem Ofen tntVWUqK VJCU KX M tßllß - lllMN Menge Kienspäne liegen. Ich gehe hin. ' ' VwVilVVVIl.
nehm' zwei, zünd' sie an. geb' sie emem uralten, weinbaarlaen Knecht m die Hände und stell' ihn hinter das Kruzifir. Hochaufqerichtet stand der alte Mann mit zitternden Armen hinter dem Bilde des Gekreuzigten, die Kien späne leuchteten tief roth in der kleinen Stube, und ich sprach mit bebender Stimme: So war es auf dem Berge Golgatha, als der Herr starb für uns arme Sünder schwöre, und schwöre treu und ehrlich, als ob Du stündest vor dem Richter im immel. Amen sagten Alle in der Stube, und der sterbende Mann hat geschwo ren. Und dann sagte er leise zu mir : Herr, ganz akkurat habe ich es doch nicht erzählt" und nun erzählte er den Hergang ganz anders, dcr zweite Wildschütz war kein Morder, er handelte in gerechtester Nothwehr! Seitdem habe ich hundert und hundertmal schworen lassen bei den schorn sten Wachskerzen, aber soviel hab' ich Nie mehr erreicht durch emen Schwur.. als damals bei dem rothen zitternden Spanllcht. Und wieder sind Jahre vergangen. Vieles hat sich geändert, aber ich balge mich noch im.er mit den Spitzbuben herum. Da kommt einmal in die Hauptstadt die Nachricht, daß ein berüchtiater. Roßdieb von der ungarischen Grenze in die Nähe der Hauptstadt gekommen sei. Er war nebenbei auch dak in seiner Begleitung seine Geliebte sei. die man die scherze Agnes foefe. Unsere braven Gendarmen machten sich sofort auf die Suche, und eier von ihnen fand in einem einsamen Gasthause auf einer Hochstraße einen Mann, der so beiläufia .darnach- aussah. Als der Gendarm um die Aufweisung-, fraate. springt der Mann auf und zur Thüre, dreht sich um und schießt mit einem Revolver auf den Gendarmen; dieser schießt auch, triff den Räuber in den Arm. die zweite Kugel des Letzte, ren looiei oen envulinr, vci jxuuuh, flieht. Am nächsten Tage hatte ich die trauriae Aufaabe, im Wirthshause den sogenannten Lokalaugenschein auszunehmen und Alles zu leiten, um des Räubers habhast zu werden. Gendarmen waren aus der ganzen Gegend zusammengekommen, und während ich den Platz genau besichtige, wo der brave Gendarm den schönsten Tod, der im Dienste der Pflicht, gesunden hatte, und während ich Mich abmühe, aus den Spuren der Kugeln und des verspritzten Blutes herauszukriegen, wie l der ganze Vorgang sich abgespielt hat kommt athemlos ein Gendarm und meldet, er habe herausbekommen, daß sich der Mörder m einem Heustadel im Graben verborgen hatte; der Gendarm drohte laut, er lasse den Heustadel ONzünden, wenn er nicht herauskomme, und nun sprang der Rauber hervor mit seinem Revolver rasch vlermal aus den Gendarmen schießend. Dieser wuvde nickt aetro fen, schoß auch und traf den Mörder schwer in der Brust. Der Gendarm sandte einen Boten um den r, inn rn den Uhtefttr. iTffe d-n i -k,t l?n Lebenskraft in iraend ei. nem Theil eures SvstemS, oder ift euer Ner l vmsystem zerrüttet durch unweise Lebensart I ober irgend welch rlaqe ? nu mtreure Fehler mit und.lch will euch gerne schroben wa mir am Vketstm hals. a q auch Hilfe nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei da Rec,pt eine einfachen Hausmittels, das mich rettete. . . Verschiebt nickt auf Morgen, wa ihr heute thun sollt. Schreibt unter eischluß einer Briefmarke für Rück,ntivort an Thomas , m m , nn r xm. v. u mci yd, uama oo axxm.
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