Indiana Tribüne, Volume 19, Number 338, Indianapolis, Marion County, 23 August 1896 — Page 1
fc 00 AO O Wh v. lC A A l5 il wipw ly W U ZzvJS Office : No. 18 Süd' Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana Sonntag, öen 23. August 1896. JihrgaA 19 No 338
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MsMlMlell. Der Streik in Elwood. Elwo.od, 3nd., 22. Aug. ES wird mit Bestimmtheit versichert, daß die We-.ßblecb Compagnie am Montag den Betrieb ausnehmen werde und daß sie genügend Leute in St. LouiS, Zoliet und Zrondale angeworben habe. Die Gesellschaft trifft Vorbereitungen, ihre Arbeiter selber zu logiren und zu beköstigen. Zei mit Lebensmitteln beladene Refrigerator Wagen kamen heute von Nicbmond hier an. Die Gesellschaft beabsichtigt nicht nachzugeben und bereitet sich aus einen langen Krieg vor. Von den Streikern hat bis jetzt keiner wieder um Anstellung nachgefragt. Die Gesellschaft behaup. tet. sie habe über neun hundert Applikationen um Anstellung von geschickten Arbeitern bekommen. Der Streik trifft Diejenigen, welche keine Unterstützung von der Amalga. mated Association" bekommen, sehr schwer. Letzte Nacht wurde in die Bäckerei von GmSley Wenn eingebrochen und für etwa hundert Dollars ißwaaren wurden fortgetragen. AnIm Diebstadle sind vorgekommen. aber die Diebe nahmen bloß EßWaaren. Schauderhafter Mord. Fredericköburg. Va., 22. Aug DallaS Br.ce, ein Weiß'? aus Caro line Cvunty, welcher etwa 25 Meilen von hier wohnte, begab sich zu der Reunion der Consöderirten in Richmond, und ward seither unsichtbar Obgleich man wußte, daß er $1000 bei sich führte, ließ man die Sache eine Weile ruhen. Er war von seiner Sbefrau geschieden, und lebte seitdem mit einer Negerin in der Nachbarschaft im Concubinat. Vor etlichen Tagen begann man nach dem Verschwundenen zu suchen, und entdeckte endlich am Mittwoch seine zerstückelte Leiche im Hause seiner Geliebten in verschiedenen Pökelsässern verpackt. Der Empfang Li Hung T s ch an g'S. N e w S o r k, 22? Aug. Der Privatsekretar deS KriegSsekreta gab heute daS folgende offizielle Programm für den Empfang Li Hung Tschang'S auS: Der außerordenrliche Gesandte deS Kaisers von Ehma trifft am greitag, den 23. August, mit dem Dampfer St. LouiS" in New Zork ein. Generalmajor Thomas H. Nuger von der Bundesarmee, Kommandeur deS Departement deS Ostens, wird ihn in Vertretung und im Auftrage deS Prä sidenten bei feiner Ankunft begrüßen und mit einem Detachement deS 6. Kavallerie-RegimentS nach dem Waldorf Hotel eSkortiren, wo der Besucher wahrend seines Aufenthaltes in New Sork als Gast der Nation Wohnung nimmt. DaS Staatsdepartement wird der erste Hilf - Staatssekretär W. W. Rockhill repräsentiren. General Ruger wird als persönlicher Begleiter dei VicekönigS sungiren und alle ArrangementS für seinen Besuch dirigiren. Der Präsident nimmt bei demzsekretär der Marine, Wm. E Whitney, Wohnung und wird Li am folgenden Tage in dessen Hause voraussichtlich in Gegenwirt deS Schatzsekretärs, deS KriegSsekretärS und anderer Mitgliedes KabinetS empfangen. Am Sonntag wird General GrantS Grab in Riverfide besucht, der Montag ist einem Auefluge nach der MilitärAkademie in Wek Point auf dem Dolphin" gewidmet. Am Dienstag giebt die Kaufmannschaft von New Fork ein Gabelfrühstück, und spater findet ein Empfang der in New öork angesessenen Chinesen statt. Am Mitt doch wird Brooklyn besucht und am Abend eine Revue über daS 7. Regient i seiner Waffenhalle abgehalten. Am Donnerstag geht Li nach Phila delphia, widmet den Freitag und Samstag Washington und vird am Sonntag in Niagara Falls von den Vertretern der canadischen Regierung begrüßt, welche ihn nach Vancouver begleiten, von wo er die Heimreise an tritt.
England'S Handelöbcziehungen zu China. Lond on, 22. Aug. Die TimeS" bringt heute einen Artikel über Li Hang TschangS Besuch in England, in welchem sie unter Anderem sagt: Li Hung Tschang fühlte sich peinlich dadurch berührt, daß Lord Saliöbu?y
nicht sofort auf seinen Vorschlag einer Revision des zwischen England und China bestehenden Tarifs eingegangen ist. ES heißt, Lord Saliöbury sei im Prinzip nicht gegen eine Revision, aber er wünsche zuvor die Ansichten der Mitglieder der Handelskammern in Shanghai und anderwärts bezüglich der zu ändernden Zollpositionen ,u hören. In einem Interview erklärte Lord Saliöbury. Ll Hung Tschang berufe sich darauf, daß Englano keine Bedenken getragen habe, der Erhöhung deö Tarifs in Japan feine Zustimmuug zu ertheilen, ohne ein Aeqaivalent dafür zu fordern, der chinesische Diplomat meine desdalb, es würde nur ein Akt der Gerechtigkeit sein, gegen China ebenso zu verfahren, und obgleich Li für die Freigebung aller chinesischen Seehäfen für den ausländischen Ver kehr sei, könne er doch diesen Vortheil nicht als Compensation für eine nur gerechte Conzession bieten, welche 3apan schon gemacht worden fei. Li Hung Tschang deutete an, daß wenn Lord Saliöbury in diesem Punkte nicht nachgebe, er die Mögltchkeit jedes Fortschritts bezüglich Handels und Verkehrs hindern werde. in Aufstand auf den Philipp inen. Madrid, 22. Aug. Eik-e amtliche Depesche aus Mamlla meldet, daß auf den Philippinen-Znseln eine Verschiörung zur Erreichung der Unabhangigkeit von Spanien entdeckt worden ist. Nach Angabe der Depesche find schon 21 Personen verhaftet worden, unter denen sich mehrere Frei-I maurer befinden. Die Nachricht erregt in Madrid große Bestürzung und die Polizei hob heute Abend den HiS-pano-Phüippine-Club auf und befchlagnahmte zahlreiche Papiere. Hiesige Zeitungen brachten schon im Lzufe der Woche wiederholt Andeutungen, daß ein Aufstand auf den Philippinen bevorstehe, und einige deuteten an, daß Japan die dortigen Elemente aufreize, um seine ZuriSdiktion über die Inseln ausdehnen zu können. Die Philippinen liegen nur 250 Meilen südlich von der kürzlich in japanischen Besitz übergegangenen 3n sel Formosa und mehrere kleine Inseln liegen dazwischen. Spanien hält aus den Philippinen 7 Regimenter Infan terie, ein Regiment Artillerie, sowie eine Eskadron Kavallerie, im Ganzen 864 Ossiziere und etwa 20,000 Mann. 3m Senat besprach heute der Kolonialminister Senor T. Castellano den Aufstand auf den Philippinen und verloS mehrere Telegramme deS GouvernörS der Inseln, Generalkapitän Gen. R. Blanco. Nach diesen Telegrammen bezweckte die Verschwörung die vollständige Unabhängigkeit der Inselgruppe. Senator Montero Rico tu klärte, die liberale Vartei sei bereit, die Regierung bei allen Maßregeln zu unterstützen, welche zur Erhaltung der spanischen Integrität erforderlich seien. Fast alle Führer der Opposition in der Kammer gaben ähnliche Versprechungen ab. " Ein intern ationaleS Schiedsgericht. Bern, Schweiz, 22. Aug. Aus Wunsch der Regierungen Englands und der Republik Columbia hat der BöndeSralh die Aufgabe übernommen, drei schweizerische Juristen zu ernennen, welche schiedsrichterlich über den Streit zwischen einer englischen Firma und einer der Provinzial-Re-giernngen wegen deö Baueö einer Eisenbahn entscheiden sollen. i Türkischer Konsul ermordet. London, 22. August. Nach einer Depesche der Timeö" au? Wien wird offiziell erklärt, daß die Albanesen den türkischen Konsul in Brannia in Ser bien, nahe der makedonischen Grenze ermordet haben. Nähere? über die Affaire ist jedoch nicht zu ermitteln.
AuS Transvaal. London, 21. Aug. Eine Depesche der Daily Mail auS Kapstadt sagt, die
Neaieruna von Tranövaal habe weij tere OrdreS für die Bewaffnung der Buren erlassen. Elne Depesche der TimeS auS Pretoria sagt, die unparteiische VerHandlung des Prozesses gegen Jamefon, v:rbunden mit Herrn ChamberlainS Politik und freundschaftlicher Haltung hätten in ganz Transvaal bedeutenden Eindruck gemacht. Vor Monatsfrist habe man an keine Conzesfionen sür die UitlanderS gedache, jetzt dagegen pasfire der Volksraab sortjchrlltlicye Maßregeln und die Bill über AuSWeisung der Auöländer habe keine AuSficht aus Annahme. Der Bericht schließt damit, daß keine aggressive Politik von den Buren zu erwarten stehe. Chronische Ministerkrisis. Berlin, 22. Aug. Chronische Ministerkrisis! Der AuSruf deS Bör-sen-Courier" kennzeichnet die Lage knapp und treffend. Ueber den schweren Ernst der Situation herrscht nur eine Meinung Die allgemeine Anficht geht dahin, daß die jüngste Aera der Mimsterkrisen mit dem Abgange Berlepsch'S nd Bronsart'S nicht abgeschlossen sei. sondern erst begonnen habe; die Fortsetzung werde unmittelbar nach dem Besuch deS Zaren erfolgen. Man spricht von einem durchgreifend? Mtnister-Verjüngungspro-zeß, dessen Umfang so Manchen überraschen werde. Die hohe Wellen treibende Erregung der politischen Kreise spiegelt sich in den Blätlern wieder, in welchen die Chancen der jetzt noch im Amt befindlichen Minister lebhaft erörtert und allerlei Vermuthungen betressö der kommenden Männer" aufgestellt werden. GroßeS Aufsehen hat die Thatsache hervorgerufen, daß Fürst Hahenlohe bei der Frage der Ernennung eineS Nachfolger für Gen. Bronfart v. Schellendorf gar nicht um seinen Rath befragt worden ist. Der erprobte Diplomat Hohenlohe ist eben den 3ntriguen der unverantwortlichen Rathgeber" nicht gewachsen Die Hintertreppen-Regierungen sind immer ein Unglück sür Fürsten und Staaien gewesen", sagt heute warnend der Reichsbote". bekanntlich das einzige konservative Blatt, welches den Muth hat, gelegentlich auch nach oben" ein kräftiges und wahres Wort zu richten. Und Hohenlohe ? Ist er wirklich gesonnen, noch längt? diesen unverantwortlichen Einflüssen zu erliegen? Die Leipziger Neuesten Nachrichten' antworten mit einem entschiedenen Nein; sie wiederholen ihre Behauvtung, daß der Kanzler sein Abschiedsgesuch dem Kaiser bereits überreicht habe. Nun, schon die nächste Zukunft wird unS darüber Gewißheit bringen. Der Hamburgische Correspondent," welchem man Beziehungen zu den Berliner MinisterpalaiS nachsagt, bemerkt heute zu dieser Kanzlerfrage : seit der Entlassung BiSmarck'S sei die bevorstehende Entscheidung über daö Verbleiben oder den Abgang Hohenlohe'S, die weitaus wichtigste für die gesammte ReichSpolitik. Mlt dieser Frage soll sich auch ein Schreiben befassen, welcheS König Albert von Sachsen in den letzten Tagen an den Kaiser gerichtet hat. General Lieutenant v. Goßler, der neue Kriegsminister, wird sein Amt nächsten Freitag antreten. Die Beur tdeilung. die er von Seiten der Presse erfährt, ist ganz anderer Axt alS die Abschiedsworte, die dem Vater der vierten Bataillone und der zve'jährigen Dienstzeit" gewidmet werden. Goßler wird als ein schneidiger Sol dat, zugleich aber als ein vollendeter Höflmg und gelehriger Schüler des Generals v. Hahnke, deS Chef deS klg. Hintertreppen - Cabinets gekennzeichnet. - Im Harz hat e S geschneit. Berlin, 22. Aug. 2n Deutschland ist ein so plötzlicher Umschlag der Witterung eingetreten, daß z. B. auS dem Harz berichtet wird, daß die Touriflen durch Wolkenbrüche und em-
psindliche Kälte vertrieben werden. 3n der Umgebung deö BrockenS hat es
stark geschneit. allerlei. Der Aussatz tritt im russischen Gouvernement Pleskau cpibemisch auf. Nahezu 100Erkrankungsfälle sind bereits festgestellt. Der Fähnrich v. Rai nersdorf vom Dragoner-Regiment in Oels erschoß versehentlich auf der Jagd beim Grafen Kospoth in Briefe seinen Bruder, einen Obersecundaner des Liegniker Gkmnasmms. In VUs,eldors ist der Homöopath Dr. Volbeding. dtt dortselbst seit 20 Jahre.1 practicirte und die größte Prazis unter allen Aerzten hatte, verhaftet worden. Er betrieb sein Geschäft in rein kaufmännischer Weise und zwar im Großbetrieb. Für die 1000 Danksagungen", die er in den weitesten Kreisen veröffentlichte, gab er jahrlich das Sümmchen von 160.000 M. aus. Die Praxis brachte ihm diese Ausgabe mehr als reichlich ein. Denn er arbeitete mit 22 Leuten und ließ von Bureauschreibern außer gewissen Pulvern und Tropfen ein wunderwirkendes Geheimmittel, daß den mystischen Namen Unispi" führte, fabrikmäßig herstellen. Wie groß der Zulauf Derer, die nicht alle werden", jahraus jahrein war, geht daraus hervor, daß er täglich 300 bis 500 Briefe erledigen ließ und in seiner Hauspraris täglich 100 bis 160 Kranke abfertigte oder von seinen Angestellten aöfertigen ließ. Seine Iahreseinnahme belief sich auf 420.000 bis 450.000 M. , rnbochtraaischerVorfall, der sich jüngst in Nagy Mihaly in Ungarn ereignete, grenzt an das Romanhafte. Der dortige wohlhabende Vürgev S. lebte viele Jahre in glücklichster Ehe, die aber zum groben Schmerze der beiden Gatten kinderlos blieb. Endlich, nachdem fast alle Hoffnung auf Kindersegen aufgegeben war konnte Frau S. ihrem Manne von t nem süßen Geheimniß Mittheilung machen. Die Freude des Gatten war namenlos und er hatte jetzt nur noch den Wunsch, daß es ein Stammhalter werde. Der Hebamme versprach er für diesen Fall ein Geschenk von hundert Guldm. Zum Leidwesen der Hebamme war indeß das neugeborene Kind ein Mädchen. Und um doch rn den Besitz der hundert Gulden zu gelangen, faßte die Geburtshelferin einen abscheulichen Plan. Sie hatte in derselden Nacht auch einem Dienstmädchen Geburtshilfe geleistet. Dieses hatte einem Knaben das Leben geschenkt. Rasch entschlossen, vertauschte sie noch im Laufe der Nacht die beiden Kinder. Am Morgen aber behob sie bei dem glücklichen S. die versprochenen 100 Gulden. Doch als die Gattin des letz, teren aus dem Schlafe erwachte, erklärte sie sofort, bestimmt zu wissen. daß sie von einem Mädchen und nicht von einem Knaben entbunden worden sei. Die zur Rede gestellte Hebamme gestand reumüthig ein. daß sie einen .Tausch- inscenirh hatte. Man eilte zn dem Dienstmädchen und nun folgt das Tragische. Dfls Mädchen hqtte.um sich ihres unehelichen Kindes zu entle diaen. das neugeborene Mädchen. totU ches sie für ihr Kind hielt erwürgt. Das Ehepaar ist gebrochen und unglücklich. Das Dienstmädchen erhielt den Knaben, zurück um diesen nun im Kerker zu nähren. In Versailles kam, ej bei der Nachfeier des Natronalfestes zu einer blutigen Schlägerei zwischen betrunkenen Soldaten undPolizisten. In einer Schenke der Petite Place" hatten sich ungefähr 300 Soldaten zusammengefunden, die einen fürchterli cken Lärm machten. Als die Wachmänner Ruhe geboten, wurde sie von den Trunkenbolden angegriffen und gemißhandelt. Der Polizeibrigradier Lamain, ein hochgeschätzter Beamter, erhielt von dem Hauptlärmmacher, eimm Artilleriewachtmeister, einen furchtbaren Säbelhieb über die Hand, der ihm den Daumen von derselben trennte. Der Streit war, dadurch ent?nden. daß ein Betrunkener von dem Wirthe herausgeworfen wurde, worauf die Aoldqten fü? ihren Kameraden Partei ergriffen und Alles in der Schenke zertrümmerten. Sie zogen auf Befehl des obenerwähnten Wachtmeisters gegen die hinzueilenden Polizisten unter den Rufen: Nieder mit den Seraots!" Ikrl Da indessen der benachbarte Militärposten, durch den Lärm aufmerksam gemacht, herbeieilte und der Führer desselben angesichts der Gefahr, w den die Polizisten inmitten der 300 betrunkenen, die Säbel schwin enden Soldaten schwebten, die Bajonette fällen und im Sturmschritt vorgeben ließ, wurden die Meuterer gewahr, daß die Sache eine üble Wen dung für sie nahm, und sie zerstreuten fr deshalb eiligst in alle Windrichtungen.
I n Saragossa ist I o s 6 Gonzalez, der dortige Henker, im Alter von 84 Jahren gestorben. Er ist 56 Jahre im Amte" gewesen und hat während dieser langen Laufbahn 192 Verurtheil?; in die Ewigkeit befördert. Seine beiden Brüder. Sepero und Ramon, sind ebenfalls Henker gewesen. Der erstere starb in 'Barcelona im Alter von 89 Jahren. Man sollte glauben, das Handwerk, das darin besteht, seine Mitmenschen aus diesem irdischen Dasein hinaus zu spediren. verkürze keineswegs das Leben Derjenigen, die es ausüben. Ramon, der jüngste der Gebrüder Gonzalez. Henker in Burgos. starb jedoch am Fuße des Schaffots, auf dem er drei Verurtheilte gleichzeitig hingerichtet hatte. Ein Vetter der Gonzalez war Henker in Valladolid. Der Vater des Verstordenen war Ackersmann in Griien. einem aragonestschen Dorfe. Infolge einer Wette trat er beim Henker in Saragoja als Geyllse em, verblieb dort und ersekte den .Meister" nack dessen Ableben. Jos6 Gonzalez hinterläßt eine Wittwe und zwei erwachsene ?oyne. Der älteste von diesen wird die Stelle des Vaters übernehmen. 3 m I u st i z p a l a st e zu Wien wurde kürzlich die Scheidung eines derzeit dreikiaiäbriaen Geschäftsmannes von seiner neunzehniäbriaen hübschen Frau ausgesprochen. Der Gatte benahm sich bei den Formalltaten sehr gewandt und schien mit dem Vorgange genau vertraut, was Niemanoen wundern wird, wenn man erfährt, daß sich der Mann trok seiner fugend nunmehr bereits zum dritten Male selbstverständlich von drei verschiedenen grauen scheiden Iaht. In allen drei Fällen soll die Ursache der Scheidungen Unzufrledenbelt des Gatten mit der Mitgift gewesen sein. Als der junge Mann, der ein inFünjbaus etablirter Ratenbändler ist. den Justizpalast vtrließ. drückte einer der Anwesenden den Wunsch aus, daß der Scheidungsvirtuose zum vierten Male ein etwas festeres Band der Ehe mupsen möge, als bisher. Mit seiner letzten Frau war der Mann nur drei Monate verheirathet; er die in dieser Ehe erhaltene Mitaift nickt berausgeben will, trotzdem sie ihm angeblich zu gering war, hat die junge Frau einen Proceß gegen ihn angestrengt. Sie will wenigstens ihr Geld wieder baben. Hiesiges. An der West und Washing. ton Straße wurde Jemand durch einen Straßenbahnwagen verletzt. Die Ambulanz wurde gerufen, aber bis sie erschien, war der Patient fort und so konnten wir nichts Näheres erfahren. Kaufe Mucho'S ..Best Havanna Siaar." Daö Finanzcomite deö Stadtraths hält Montag Abend eine Sihung ab, um endlich zu entscheiden, wie viel Geld noch für das Hospital zu belvilligen ist. ES wäre eine Schande, wenn der Stadtrath nicht in liberalster Weise sür die Einrichtung deS Hospitals sorgen würde. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seine Gle,chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'ö. Ho o d'S Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gevlcht. 25. CT Die W. B. Holton Manufacturing Co. machte gestern zu Gunsten ihrer Gläubiger eine GeschäftÜbertragung an Ifaac N. Richie. Derselbe stellte 560.000 Bürgschaft. Er schält den Werth de Gesammteigenthums, daS Lager in Ost Washington Straße und Grundeigenthum in Eolssz und Muncie eingerechnet, auf $30,000. Wie hoch sich die Schulden belaufen, ist nicht angegeben. E. E. Reese, deutscher Zahnarzt, 94 Ost Okio Str. Mucho'S Cigarrenladen befindet fttb in No 19 Ost Wasbinaton 5te. Hvorgv Hermann Zeichenveftatter, Office : 26 Süd Delawareftr. Ställe : 120, 122, 124, 12S, 128 Oft Pearlftr Telephon Offen Tag und Nacht.
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