Indiana Tribüne, Volume 19, Number 334, Indianapolis, Marion County, 20 August 1896 — Page 3

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Aus dem Freihof.

Roman von Anna H artenstein. (Fortsetzung.) Aber das war nicht dieLust nachTanz undZZröhlichkeit, das war das leisen schaftliche Verlangen nach Betauönng. EheDonate eine bedingt zusagendeAntwort geben konnte, um sie zu b.ruhizcn, trat ein Knecht vom Hofe her an das Fenster und rief mit derHand nach fr in Hofthor deutend: 2ie Greslitzer" Die Herren sprangen auf. Der Freihofer sah nach der Uhr. Endlich" t war in wenigen Minuten zwei Uhr. nicht spater, als sonst die Gaste zu erscheirn Pflegten, aber ihm dünkte, als lie&en sie heute ungewöhnlich lange , warten. i Donate war sehr blaß geworden, ein harter Zug legte sich um die seinen Lip tn und sehr langsam folgte sie ' ben Anderen nach der Hausthüre. j ' I Eme altmodische Kutsche, mit em paar derben Ackergäulen bespannt, fuhr vor. St YsiaYrrt fOrtYY.. shirt ittA.ri Ait3 ivuib dem Wagen und schaute in ängstlicher Spannung auf die Freihoferschen. die zur Begrüßung heraustraten. Die stattliche 'Erscheinung mit dem großen blonden Vollbart war mehr Typus des deutschen Forstmannes. Aus dem aebräunten Gesickt mit der schmalenNase und aus den hellen blau w ' . , . J . ß t und ein wackeres Herz, aber just kein bedeutender Geist. Wilhelm Roller ge hörte offenbar zu den Männern, die das erste Ideal junger Mädchenherzen sind und von ihnen angeschwärmt wer den. die aber stark empfindendenFrauenseelen kein tiefe Leidenschaft, fon ker-n nur bo warme Ge?übl i&itmhers tl Neigung und Freundschaft einzufloßen vermögen. Donate sah. wie er zögernd seine: Mutter und Schwester beim Ausstetgen fcilf, wie der kräftige Bronzeton seines uciu;is jcv)i wuxüz, wiz et tuiiuui, schwer die Hand hob.um sie endlich ihTrn SfXnhr 2itrn M,Nkmmen ZU ItU ru.Rjiis r.tf i TkWrm chen. Sie sah die ganze tiefe Enttäum , . . - r 1 chung und Mtylostglett. oi na? m lstrr Ölt ntn?rfhtfntlt tt tn btr eele leib. Willkommen. Vetter.' sagte )ie . . . . . . pr freundlich, ab Mit einer ewi en JUrückbaltuna. wäSrnd sie ihm. als letzKASS der seinen, und statt des Dankes aus ihren Gruß sagte er hastig wie mit einem gewaltsamen Entschluß: Du schenkst mir heute doch einen Tanz. Donate " Ich werde überhaupt nicht tanzen, Vetter gab sie gehalten zur Antwort. Fränzel hatte mit ängstlicherSpannuna Donatens Zaudern unter der Hausthür kschen und dik eine Scene verfolat. Warum thatest Du das ihm und mir nicht zu Liebe?" sagte sie vorwurfsvoll, während sie neben Donate Zns Haus ging. Du wirst die Antwort heute noch erfahren, aber jet verzeih" Donate wandte sich rasch der Thür wieder zu, UCllil VUIU ÖJUlilJUL ttuiiy w vv... das Rollen der Räder, und Wagen auf denn vom Hofthor klang von Neuem Waaen fiibr in den 5?reibos. Dem ffreihos aalt heute Die ÄUs- " ' - - . ' . r-t r merksamkeit derGäste weit weniger als sonst. Das Interesse concentrirte sich vollständig aus den Amerikaner, und wie die beiden Brüder zu einander ri,c r.n r.p ss, IteheN MollZtöN. tW t wUsieN llUk, k, s?. mrfa , mt2 tnnnh?T nffOMvuö ""7"' .?'",' men. und da-ß demLcberecht dazumalen schweres Unrecht geschehen war. Aber es ließ sich wenig beobachten. Der Freihofer war zugeknöpft wie im mer. und Leberecht widmete sich den Gästen mit so viel Liebenswürdigkeit, daß er dabei gar nicht mit seinem Vruder in Berührung kommen konnte. Und als die Nraae nach Hermann laut wurde, war's zufällig, daß die beiden Brüder neben einander satzen. Beider Blicke trafen sich und gingen dann bastia an einander vorüber. (5? ist fort," sagt derFreihosec.karz. während er aufstand Und sich ZU ttM aen alteren Damen wandte. " ! f l und ueoereHl sugie rnu einer cige nen Betonuna hinzu: Ja, Hermann mume seiner Stu dien halber plötzlich abreisen." Die GreZlitzer, die mehr in die intr min Verhältnisse des Freihofes eingeweiht waren, sahen sich bedeutsam an Am Freitag war doch von einer solch plötzlichen Abreise noch keine Rede gewefen; und 5?rä'nzels Blick aina unwillkürlich ZU Tilde hinüber, die mit müden, langsamen Bewegungen die Tassen füllte, und über dexn Gesicht ein leises Roth gehuscht war, wahrend sich die Lippen trotzig zusammenprcb ien. inen viuacnoiia iam im nc i rr' cr 1. 1 kurze Reflerion über Ursache und Wir kung. aber dann nahm jene Wirkung, die Felixens offenbare Aufmerksam ketten aui ne ausuoien, iic io uuij w r r- ! ?. t ' i. rr : sannen bnfc selbst die ßorac um den Bruder eine Weile verdrängt wurde. i o Tw-.r " T; 9 " . Mn war noch im Kuchenvertil I aunasgeschäst begriffen, als em Klopfen an der Thüre vernehmlich wurde. Der Schirrmeister m.it emem I ' - mf ri s wffx großen tumruniaug im nnopzv lwi n itr r hinttr ihm nrnnnr in bct Hausflur das Gesinde und die Ta 1.1.111 till. UIIV Ull V..MV ... aelöhner, um womöglich auch mit einem lia eiioas von oen zgerrllcyiei V, , . . C f- 1' jf t ' ten da drinnen zu erHaschen. 5n wohlaesetzter Rede, die ihm Frau Salln verfakt und einstudirt, bat er die Herrschaften, sie im Gasthofe beim Erntetanz zu beehren. .Nu. was ist denn das, Freihofer? Du fänast wobl aar an zu knausern?" aab der Greslitzer dem Erstaunen der lAesellsckakt Ausdruck. enn es war seit Mensckenaedenken sttte im tcr i , , . ... . base. dak ein lustiaer Marsch, den die Bläser des Stadtmusikchors spielten, die Aufforderung ankündigte, und daß das Gesinde unter Un - fraglichen; frfiTn-TtVrnTiMT MHnrrn fünf htmTlU

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sikchor nach dem Gasthofe in der Dob bena zog. Der Freihofer zuckte die Achseln. Donate wollte nicht, da eine Schwerkranke im Hofe liegt," sagte er. Ach, die Burgmüllersche, die den hat. der im Zuchthaus ist?" hieß es verwundert. Und darauf nahm die Donate Rücksicht, darum ließ sie eine Aenderung in dem alten Brauch eintreten? Sie wurde ein wenig sonderbar, die Donate. . Sie waren alle, die da mit demFreihofer nach dem Gasthofe gingen, mehr oder minder harte Naturen, und sterden müssen wir alle," hatte sogar Pastor Mühlmann gesagt, aber einSchat ten war doch auf die Stimmung ge fallen. Auch die Lustigkeit der Leute, die ohnehin, solange die Herrschaften aus der Estrade des Saales saßen, eine gehaltene war, schien heute noch gedämpster. Geht es wirklich so schlecht mit Annemarie?" hatteFränzel gefragt, als t neben Donate durch die Felder nach der Dobbena ging. Ja Doctor Freygang glaubt nicht, daß sie den heutigen Tag überleben wird." . War's, daß ihr in DonatenS Stimme eine besondere Klangfarbe aufgefallen, als sie den Namen des Arztes nannte, oder war's eine schnelleJdeenVerbindung, die sich mit diesem Namen verknüpfte sie hatte forschend unter dem breiten Strohhut zu Donate aufgesehen, und in einm Ton, durch den ein leiser Verdacht klang, hatte sie g sagt: Du es war wohl sehr hübsch, als ihr neulich mit dem Doctor nach Hause führet?" Ö ja," sagte Donate peinlich berührt, und sie konnte nicht hindern, daß ein leises Erröthen über ihr Ge. sicht huschte. Fränzel hatte nichts mehr gefragt. Aber sie wollte Wilhelm warnen, daß er heute nicht mit Donate redete, denn es dämmerte eine Ahnung in ihr auf,

daß ihr abgöttisch geliebter Bruder sich gar emen Korb holen konnte, und dus, Schmach wollte sie ihm ersparen. Aber Felix nahm sie, als man der Saal betreten, wo ein schmetternde Tusch die Gesellschaft empfing, so völIlg m Anspruch, machte ihr so eifrig den Hof, war von so hinreißender Lieoenswurdlgkeit gegen sie. daß sie. vollig berauscht von dem Zauber setner Nähe, Alles um sich her vergaß. Der ganze süße Taumel der Leidenschaft hatte das sonst so nüchterne Mädchen gepackt. Mit glühenden Wangen lauschte sie dem bestrickenden Klänge seiner Stimme, in ihren Augen brannte ein flackerndes Licht heißer Lust, wahrend sie. m semen Arm geschmiegt, mit ihm durch den Saal flog und zu ihm aufschaute. Und doch bebte sie in all' der Seligkeit vor dem Erwachen, das kommen mußte. Dann wandte sie mechanisch, während sie mit Felix nach einem Tanze langsam durch den Saal promenirte, den Kopf zurück, in dem peinlichen Gefühl, daß brennend em Blick auf ihr ruhte. Sie sah die lichte, elfenhafte Gestalt Tilden in dem hellen Millesleurlleid, sie horte ihr Helles, zwitscherndes Lachen durch den Saal flattern, und doch schaute sie rn ern erregtes Gesichtchen, dessen Lippen zitterten, aus dessen goldigschimmernden Augen ein so drohender Bllck zu Ihr heruberzuate, daß sie erschrak. Das Kind, dessen - heitere Grazie, dessen leichtes, anmuthiges Wesen ihrer derben practischen Natur nie sympathisch gewesen, liebte ihn wohl auch, hatte vielleicht ein Recht zu dem eifersuchtigen Zorn, der aus den schönen Augen ihr entgegensprühte. Ihr wurde plokttch sehr heiß, em fremdes, drohendes Angstgefühl beklemmte ihr die Brust. Ihr Blick suchte Wilhelm. Aber der Bruder war nicht im Saale. Auf der Estrade der Längsseite des Saales saßen die älteren Herren und Damen. Die Männer vor den Biergläsern rauchten bedächtig .ihre Ei garre, und eme bläuliche Wolke stand unbeweglich über ihren Köpfen. Sie redeten ruckweise mit knarrender Stimme über die Ernte und über die Kornpreise, und wie Alles so schlecht in der Welt sei, das Wetter und die Menschen und daS bischen Leben. Und sie ärgerten sich, daß Pastor Mühtmann den Amerikaner" tüchtig festge nagelt, daß kein vernünftiges Wort Mlt dem zu reden war. Muhlmann achtete ihren Groll und die anzüglichen Reden wenig. Er setzte dem alten Herrn im schönsten Kanzelton voll glühenden Eifers auseinander, warum all' die Secten, über deren Treiben tn Amerika er sich habe unterrichten wollen. verdammlich seien, obgleich Onkel Leberecht sehr offenbarlich seine Gedanken ganz wo anders hatte, als bei den Mormonen und den Quäkern. Ja, wie mer sich plohaen muß. das wießen Sie net'" schnarrte derGutsbesitzer Baldauf, : Die Hauptsache bleibt die klare. gewisse Lehre und Erkenntniß, lieber Vetter," rief mit der Donnergewalt der Ueberzeugung Pastor Mühlmann, Und dazwischen klang die spitze, dunneStimme der Frau Eantor Goly ammer aus Panschwitz: .Nudeln Sie Ihre Gänse, liebe Donate?" . - Nein, das wäre ThlerquälereZ.Aber, liebes Kind. daS wundert mich. Ihre Großmutter, Gott hab' sie selig, hat die Gänse stets genudelt, und was für Prachteremplare das wa rm, noch vor ihrem Tode zu Martini schickte sie einen GanSbauch na ja, die Zeiten ändern sich und die 'alten guten Hausfrauenbräuche auch, Sie machen ja manches anders, als es sonst war - Die dünne Stimme durchdrang wie eine scharfe Pfeife daS Lärmen und Lachen im Saale, denn die Musik hatte eben eine Pause gemacht, und unwillkurlich fiel mancher Blick aus das schöne Mädchen, das heiß bei dtesenl Vorwurf erröthete.' ' r , -jt" -

Sie irren, ich respecttre das Alke, so weit es Berechtigung hat, sehr wohl," sagte sie laut, aber ihre Stimme zitterte leicht, wie die Hand, die der Kellnerin ein Glas Himbeerlimonade abnahm, um es der Frau Pastor Mühlmann zu bieten. Sie wußten Alle, worauf der VorWurf, der allerdings zunächst der seit Jshrm fehlenden Martinsgans auf dem Tische der Frau Eantorin galt, außerdem noch zielte. Donate hatte sogar die Pflichttänze mit dem Schirrmeister und dem Großknecht abgelehnt. Und das war uncrhört, so lange cs im Freihofe Erntefeste gab. Und warum? Ihr sei es heute nicht wie tanzen, hatte sie gesagt, auch zu Wilhelm Roller, als dieser sie mit vor Erregung blassem Gesicht aufaeforoert. Und das weu der jungen Frau, die im Sterben .legen soll das war eine Zartheit der Empfindung, die über den Horizont der guten Menschen ging. Na ja das vornehme und zimmt!:ie Gethue bat sie von ihrer Mutter:

bin neuaieria. wo es bei ihr noch hin aus will." flüsterte die Eantorin der Greslitzerm zu. Das stille, ängstliche Gesicht der Frau, die so verschüchtert in ihrem altmodischen braunen Taffetkleid da aß, wurde noch angstlicher und oetre ener. Sie bätte aern ein Wort zur Vertheidigung des Mädchens gesagt, sür das sie ein fast schamhaft geheim aebaltenes Gefühl der Liebe und Verehrung hegte, aber wie ihr Jdeenkreis allmalig zusammengeschrumpft war zu dem Horizont eines Maulwurfes, so war auch ihr Sprachschatz verlummert. und eine erbarmungswürdige Unbeholfenhelt im Ausdruck ließ sie meist ängstlich schweigen. Auch jetzt sagte sie nichts welter als: Sie ist sehr gut, die Donate so gut - Und dann schaute Ne mit den müden, i gerötheten Augen der herrlichen Gestalt nach, die langsam quer durch den Saal schritt. Es war eine unerträglich heiße, ckwüle Luft im Saale, durchschwängert von dem betäubenden Geruch welkender Blumen in den Kränzen und Guirlanden. Ein breiter Sonnenstreifen fiel durch die offene Thür, die nach einem kleinen Vorbau nach der Gartenseite führte, und Millionen flimmernder, flirrender Staubatome, aufgewirbelt von den derben Stiefeln der Knechte und den wehenden Rocken der Mägde undFrauen, tanzten in dem goldenen Strahlenbundel. I Die Blechmusik schmetterte obrenzerreißend, und der Boden dröhnte von dem Stampfen der Scanner. Donate fühlte ein unerträgliches Hämmern in den Schläfen. Jeder Nerv vibrirte und tief athmend trat sie aus die kleme Veranda, um einen Augenblick allein zu sein. Verzeih. Onkel " brach Wilhelm Roller seine Unterhaltung mit Leberecht kurz ab. Sein Keiner Blick hatte an dem Mädchen gehangen, bis es unter der Thür verschwand. Em ' geradezu trotziger, entschlossener Zug trat in sein Gesicht, er stand rasch aus und folgte Donate. Bleibe!" saate er. als Donate eine Bewegung machte, als wollte sie sofort in den Saal zurückkehren. Er zog den zwetten Stuhl, der mrt auf der schmalen Veranda stand, neben den Donatens. Ich werde heute doch keine Gelegenheit haben, mit Dir allein zu sprechen, und ich habe Mit Dir zu reden, sagte er. Aber seine Stimme klang bereits wieder wie eingöschücheert. aller Muth. mit dem er q gewappnei, icoicn vor den dunklen Augen, die auf ihm ruhten, plötzlich geschwunden. Donate lehnte sich zurück. Ich kann mir denken, was Du mir sagen willst," begann sie. Unsere Väter haben die Pläne geschmiedet für uns Beide " Laß die Väter." unterbrach er sie mit heiserer Stimme. Ihre Abmachungen haben für uns keinen Werth weiter, als daß sie mir Muth machen, endlich gerade heraus zu reden. Sieh. Donate. Du mußt wissen, wie gut ich Dir bin. Worte kann ich nicht viel machen, Donate, nur das eine laß mich Dir sagen jeder Herzschlag gehört Dir, auf den Händen möcht' ich Dich tragen Donate. willst . Du mem Weib werden?" (gortsetung folgt.) , Das krdbebenoskop. VonAlphonse Allais. Ich weiß nicht mehr wer, aber ich glaube, es war der Herzog de la Lunerie. der ausrief: Nein, der Mensch ist ' kein Vieh; nein, er ist kejn Thler, oder wenigstens ist er ein höheres Dieses letztere Wort nun brachte Lasleuse außer Rand und Band, (9m Kkisr2 VKZ.vt- r?f r Tr Mensch?! Wollt Ihr wissen, was" ich von oem Meniazen yattek Nun?" . Der Mensch ist ein Schaf, uno zwar das dümmste aller Schase Du bist ungerecht gegen Menschheit, lieber Lasleuse -5m GeaentK.Zs TO?n lribtt die ist W T7P v noch zu mild. Und wenn man bedenkt daß der Mensch daS Mckttckste Weser von der Welt hätte sein können, wenn er nur RuKe aeaeben Kätte. Aber nein! Ihm genügt nicht der Hagel, der vom Himmel fällt, der Blitz, den Gott auf ihn niederfahren läßt, die Krankheiten, vle iym oer Teufel alle an den Hals t - L 1 - r v hryi, rv run uocy meyr yaven: er mui. auch noch die Civilisation erfinden!" Trotz alledem, lieber Lafleuse fagte der Herzog de la Lunerie .... Lasleuse aber unterbrach ibn: .Da aiebts kern trat, nnWern li ber Serzoa. Der M,s ist sa wenia " j " pitu i it. S der Herr der Welt, daß er der Einzige ist, der. sür Afrs; vqs W Welt ihm bielet, extra berappen muß. Das liebe L'IWls M ftht,- ohne

vatz es einen Pfennig tn der asche hat." Lieber Freund, das kommt daher, weil das Vieh überhaupt keine Taschen ' hat, einige Affen, Nage- und Beutelthiere ausgenommen." Ach, Unsinn. Du weint aanz aut.

was ich meme. Es frißt, trinkt und liebt, ohne daß es ihm einen Pfennig kostet." Ja, Du wirst aber zugeben müssen, lieber Lasleuse. daß auch viele Menschen das zu Wege bringen. Ja im Gegentheil, sie bezahlen nicht nur nichts, nein, sie lassen sich sogar noch bezahlen." Ja ja, doch das hat mit der Sache nichts zu thun, und ich frage Euch nur: habt Ihr fchon je einen Dachshund, oder ein Wildschwein, oder selbst einen vierbeinigen Esel gesehen, der an der Börse speculirt hätte? Habt Ihr je eine Löwin gesehen, die ihrem Mann die Schneiderrechnung präsentirt hätte?" Nein, das Alles hatte noch keiner gesehen; und nun war es Allen klar, daß asleuje recht hatte: den Mensch stand tief, tief unter dem Vieh, und selbst der Herzog mußte sich den niederschmetternden Argumenten Lafleuses beugen. Unser guter Lasleuse war keineswegs, wie man vielleicht glauben könnte, ein Freund von phantastischen Paradozen. Nein. Aber schon von Kindheit an hatk er eine sonderbareScheu vor allem Lernen, aller Arbeit gehabt, und diese Scheu hatte sich so weit entwickelt, daß sie sogar zur Verachtung aller Arbeit und aller Arbeitenden wurde. Seine Devise war: Der Mensch ist kein Ochse", und sein Programm gipfelte in dem Sake: .Tkue nichts und laß die Leute reden." Geld besaß er keines:abev er brauchte auch kein eigenes Geld, so lange noch fremdes Geld da war. Nickt als ob er vielleicht . . . Aber gar keine Spur. Nein, er war ein Ehrenmann, der eine schreckliche Scheu vor der Ttufth und dem Gefängniß hatte und ängstlich Alles vermied, was ihn mit demStrafgesetze in Conflict bringen konnte. Aber er bewegte sich immer hübsch auf der Schneide der Anständigkeit. Er borgte sich Geld aus, von dem er wußte, daß er es rne zurückzahlen weide, wenn er auch sein Ebrenwort gab: Morgen hast Du es wieder", er spielte, strich den Gewinnst immer em, blieb aber ebenso aewissenbaft denVer lust immer schuldig, und eines Tages, als ihm Niemand mehr borgen wollte, verspielte er sogar seine Geliebte an einen betrunkenen Russen. Hie und da arbeitete er sogar. Aber auf seine Art. So hatte er jetzt, da alle Freunde aus Paris fort waren, und er Ni,'anden traf, den er anpumpen konnte, eme famose Idee, deren Ausführuna nur sehr weniq Kosten verursachte. Er packte seinen Koffer einen riesZaen Koffer, in den er wer wein, was alles hineinthat, dann nahm er seine alte Nickeluhr, nahm ihr den kleinen Zeiger fort und stellte den großen Zeiger auf die Sechs. Hierauf löste er sich ein Billet nach Nizza und fuhr ab. - Wenige Leute waren u dieser Smson in Nizza. Doch das that nichts. Lasleuse stieg im ersten Hotel ab und erreate schon beim ersten Diner. daß er an der talle d'hote nahm, die Aufmerksamkeit der übrigen Gaste. Das Gespräch war nämlich, wie es Zeden Tag in Zeder lH-sellschaft in Nizza zu sauen pflegr, aus das roveben von 1886 gefallen. 5kn Nizza kennt man nämlich nur vier Gesprächsstoffe: 1. Die Roulettebank von Monte Carlo; 2. das Erdbeben von 1886: 3. die anaekommenen Fremden; 4. die Freude, fort von Paris zu sem. Ja. das Erdbeben", saate Lasleuse. das Erdbeben! Nun ist es gerade zcbn Jahre her. Na. aber wenigsten kann man letzt keinem Erdbeben mehr zum Ovfer fallen, außer man will eZ ab-sichtlich.-, Alle saben fragend zu ihm bin. !a aewZn. denn Gott sei Dank fiefcl die Wissenschaft iedes Erdbeben-, für den bestimmten Ort auf vierundzwanzia Stunden voraus, und da kann eben Jeder machen, doch er fortkommt."' cw rY c; r ;jc W . 0!uuM auc fingen jocuiuc an ven rissen Lafleuses. Wie?" fragte dieser ganz erstaunt, Sie kaben nicktZ frum Erdbebenoskov. diesem herrlichen ".on einem irischen Gelsttlchen erfundenen Apparat gehört?" Nem. Niemand kannte den Avvarat auch nur dem Namen nach. , r- r r r CY! ia zog ayicujc feme auc ytiaciuor aus Tasche. Da ist er. Ein ganz einfacher Mechanismus wie sie sehen. Das Jnstrument ähnelt eigentlich ganz einV 'gewöhnlichen Uhr mit dem Unterschiede, daß es nur einen Zeiger hat. Das Gem w i iv . P f . rzauie nun birgt emen gegen uunrajc Strömunaen unaemein emvfindlichen Apparath. Auch der Gebrauch desselben ife A M4 AM mC a X 1kX ii unfeinem cuijuiu, jcc O'U" icv immer zf der Sechs und so lange ist nichts zu befürchten. Weicht er aber nach rechts ab. auf die Fünf zu, so ist das ein Zeichen heftiger positiver tellurischer Ströme, die um so stärker sind, je mehr sie auf dieZwölf zugehen. Zeigt er dagegen nach links, so ist das ein eben so sicheres Zeichen für . negative Ströme, ie. wie Sie wissen, die ge fährlichsten sind." Aller Augen wandten sich auf den Zeiger, der natürlich aus Sechs zeigte. Wiv können also beruhigt schlafen-, schloß Lasleuse und steckte lächelnd sein Instrument" wieder ein. Von jenem Tage an wurde Lasleuse der Beniamin des öotels. ?!um frühstück. jim Lunch, zum Fehlt Euch Lebenskraft in irgend tv nem Theil eure! Systems, oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Urwche ? ? heilt ir eure Fehler mit und ich r?ill euch gerne schreiben wa mir am Weiften dalf. da ich auch Hilfe nothmdig batte. Ferner sendeich auch frei da ec'pt eine einfachen Hausmittels, dai mich ttete. verschiebt nickt auf Morgen, wa ihr heute tbu sollt. Schreibt unter Leischluk einer ! Briefmarke für Rück.TlnNoorr an Thomas . t M M. M M. rni c .

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r t. PoftlEKüY, ernü"ec der jüiitr. immer mutzle er sem v?rdv!oenkop hervorbolen. luch heute nichts. Brillant." Nrd Aller Augen erstrahlten in Zud?rheit. ' More-7 des si:benten Tages Lasleuse sein Zimmer zeitiger ,n 5:t mir vtTL meineRe'chnung. ;ch muß nach Paris um mein Geld telegraphiren, denn ich muß machc7.. daß ich fortkomme," sagte er dem Hotelier, den er bei Seite nahm, . Was ist den geschehen?Sehen Sie selbst." Das Erdbebenoskop zeigte auf halb neun! Negative tellurische. .Ströme. Die gefährlichsten, die es giebt. .-ES mußte geradezu der Weltuntergang bevorstehen. DerHoteliev wurde todtenblaß. dann aschfahl. ' . - Um Gotteswillen, sagen Sie nur Niemandem etwas davon! Wer weiß, ob Ihr Instrument nicht verdorben ist." . Die Pflicht zwingt mich. Alle zu warnen ...... Um 'Gotteswillen, ruiniren Sie mich nicht!" Denn eme solche Enthüllung musite ja eine, fluchtartige Panik unter seinen Gästen hervorbringen. Bedaure sehr, lch kann rnckt. Mem Gewissen ..." Ich bitte Sie. hier haben Sie Jbre quittirte Rechnung,, fahren Sie schnell ab. aber lassen Sie die anderen töaste hier. Jch habe ja noch aarnickt das Geld zum fsortreisen . . Da und zweihundert Francs, aenügt das?" Dreihundert wären besser." Da sind dreihundert:aber nun bitte. ja. machen Sie. daß Sie fortkommen. : Lasleuse steckte die auittirte Reck,nuna und die fünfzehn Louisdors ein. nahm sein Reisegepäck und fuhr ab. Er verbrachte emen herrlichen Tag in Cannes. Natürlich in einem enderen Hotel. Hier erreate das Erdbebenoskov dasselbe Interesse hier. Doch wozu soll ick dleGesckhte weiter erzählen. Sie wiederholte sich aenau so in diesem Hotel wie in dem ersten. und wiederholte sich noch siebenmal auf dieselbe Weise. Dann zoa Lasleuse nach MonteCarlo und hier je nun, hier wurde er ein besonderer Protege der Spielbankaesellschaft und nach zwei, drei Monaten lehrte er munter und auter Dmae nach Paris zurück und was die Hauptsache ist, mit viel Geld. Und das ... na. das vassirt nickt Vielen tu Monte Carlo. Diskretion. BankierSaat. tin (zu ihrem Manne): Du, der Baron hat Anspielungen gemacht: er möchte gern wissen, wieviel unsere . Tochter mitkriegt? Gatte: Sag'S ihm nicht. sonst macht er noch mehr Schulden! Clemens Vönnegut 184 & 186 Oft Washington Str. Wire Tree Guards. ., : i : . ; Foultry XTo"b"bi2irj. Garden Implements. Lawn Mowers. . . . S .090800 . , ." . of all kinds. 60 für einen Furnace sür ein HauS mn S Zlmmern. m ' für ein Hanß mit S Zimmern. S?e feree : - Hr. PM. Rappaport. Herausgeber der Jndiana Tribüne. Hr. Sh,. H. ahl. Srocer. 878 W. Michiga Str. 10iatuckq Avenue. .ÄolVlil u?r5' (OIÄ rreeaoro M Right.) - : t Notary Public, Translator, Correspondent etc. No. 106 Elizabeth Stret. Take Blake St Car. t. "V Vv' COPYRIGHTS CAIt I OBTAIN A PATENT ? Tot prompt am wer aod an bonett oplnlon, wrlt te -M U N N V CO. vbo bT6 taad nearlrntr 7W zpcoitne Uü U ptcmt bnsineaa. ComnounJc. na trlotly confldeatUJ, llaadbk of 1b formatloo ooBoernina; Patent aixl bow to oa til tbeni ant fr. Also a cataktgua at nM a and at.lentiflo booka ent fre. Patenta takeo tbrongh- aluon k. Co. ragatva fecslU notiea in tha Srlestinc American, an4 Ibua ara brooght wtdely beforatba pabllc wlt4 ont ooat to tba laTcnitor.c Tbia alabUd MM& laanad weeUr, (actlr Ulnatrated, haa b fa tb4 Urteat circolatio of an adentlfla-jvonr la worid. 3 a reac Baropie ooMf aaat tn. , . BoUdlsf EdlUoo, paontbly, (Ul xe? eoptes. '25 centa.- KretTnax&bcr eontn. : Vaw tlfn) plata. In oolora. and photoTnha of nt bonaM, wttk piana, anadi ing ontKbw io aaif UtM Uteit daalgns and tour9 eootrtcv Adlrt-t , vxm 4 oqw Knr Vvxxaiuz Jsf

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