Indiana Tribüne, Volume 19, Number 334, Indianapolis, Marion County, 20 August 1896 — Page 1
gS O ft -ifTr ftfr ffTr ß r KS T. K I 4, c IV l ta V W V v, ! W W H bi t. V i-V P, iPr 4sV Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, 3nMana Donnerstag, Den 20. August 1896 Jahres.? 19
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ßrothers,
Editorielles. Unsere Silberfanatiker verwech sein Ursache und Wirkung in ganz merkwürdige? W.ise. DaS Silber ist nicht im Preise zurückgegangen, weil allenthalben die Silberprägung ringe, stellt wurde sondern umgekehrt : Die Silberprägung wurde allenthalben eingestellt, weil da Silber stetig im Preise zurückging. Gesetzten Fall, e wäre richtig, wie die Silberltute behaupten, daß durch die Silberfreiprägung der Preis des Silbers in die Höhe getrieben würde ? Es ist nicht richtig, aber ae etzten Falls, eö wäre richtig, was wäre ür die Welt dabei gewonnen ? 23a wäre oaver gewonnen, wenn oer Staat, der ruhig zusieht, w!e die Preise aller anderen Produkte stetig fallen, einschreitet, um den Preis deS Silbers hochzuhalten ? Wenn der Mann sich einen Anzug kauft und derselbe ist bil lig, freut er sich darüber, wenn die Hausfrau eisernes oder thönerneS Küchengeschirr kauft, und eS ist billig, so ist ihr daS angenehm. Heutzutage nun hat man Silber in jeder HauSHaltung. Man braucht dazu noch nicht reich zu sein. Sind Messer, Gabel und Löffel nicht ganz von Silber, so find sie mit Silber plattirt. In Bilderrabmen, in Schmucksachen, in Uhren, in hundert Dingen finden wir Silber DaS Silber ist doch nicht nur Geld. eS ist doch auch VerbrauchSgegenstand. Worin liegt denn nun der Verstand, den Preis eines VerbrauchSartikelS künstlich durch Geshgebung in die Höhe zu treiben ? Natürlich, sagt Schippel in seiner Brochure Die Währungöfrage", find es zunächst die Silberproduzenten, die überall die Goldwährung in gif tigster Weise befehden, weil diese den bequemen und lohnenden Absatz an die Münzstätten sperrte. Die Gesetz gebung soll ihnen um jeden Preis wieder zu ihrer hohen alten Einnahme verhelfen. oer wann cai man fonn eine Pflicht deS Staates anerkannt, alte ErwerbSzweige zu entschädigen, wenn große wirthschaftliche Umwandlungen ihnen daö Leben erschwerten, ja ihnen allen Boden entzogen ? Hat man die Handwerksmeister und die kleingewerbllchen Arbeiter je auf Staatskosten er nährt, wenn die Maschine ihnen die Selbständigkeit und daS Brod nahm? Hat man den Krappbauern ihren Ab satz erkalten, als die Anilintnduftri ihren Siegeslauf begann? Hat die FlachSproduktion und die Leinenwebe rei nicht über die Klinge springen müs sen, als die billige Baumwolle sicb einführte? Hat manie armen Klöp pelarbeiter zu Staatöpenfionären gemacht, als der Wechsel der Mode und der Fortschritt der Technik ihre zierlichen Werke außer Kurs setzte? Daß daS Silber nicht mehr in Massen in Umlauf zu halten ist, haben ebenfalls veränderte Verkehrsansprüche und VerkehrSgewohnhelten verursacht, die schließlich in staatlichen Gesetzen nur ihren nothwendigen Ausdruck fanden. Welchen Grund hätten wir, gerade die w an.... .. V VI. r i cc einen ?uur? 5 ..,em einen Produzentenkreis eine AuSnahmestellung einzuräumen, die wir noch dazu mit der vollständigen Zerrüttung unserer WSrungj bezahlen müßten .
Der stetigen Klage der Silber-
Verehrer, daß daö Fallen aller Preise die Folge der Abnahme deS zirkulirenden Gelde durch die Demonetisirung deS Silbers sei, begegnet Schippel mit folgenden treffenden Worten : ..Sind denn in dem revolutionären letzten Menschenalter in der weiten Waarenwelt gar keine Aenderungen vorgegangen, sodaß wir jeden WerthWechsel nur auö dem, den Waaren als Kaufmittel gegenüberstehenden Golde erklären könnten und andernfalls überall die volle Erhaltung der alten PceiSKöhe erwarten müßten ? Sehen wir nur mit offenen Augen um uns ? Wenn Deutschlands Roheisenproduktion im Ansang der 60er Jahre 28 Tonnen Produkt auf den dabei be schäftigten Arbeiter ergiebt, 1892 dagegen 203 Tonnen, daS 64 fache, sollen wir etwa eS über unS ergehen lassen, weiter denselben PreiS für die Tonne Roheisen zu zahlen ? Ist hier nicht vielmehr der Preisrückgang das Normale ? Müßte das Gold nicht maßloS entwerthet sein, wenn eS sein alteS Verhältniß zum Eisen bewahren sollte ? Wenn rasch besiedelte ausgedehnte Gebiete wie die nord- und südamerikaNischen Weizendistrikte den Weltmarkt mit ihren ungeheuren Getreideüberschössen überschwemmen, können die alten hohen Kornpreise noch Regel und die niedrigeren Preise nur durch künst. liche Währungöftörungen erklärlich sein? Wir haben solche Umwälzungen im TranSportw, sen erlebt, daß die Verkehrsmittel unserer Väter fast ganz auS de? Konkurrenz ausgeschieden wurden, wir haben durch Eisenbahnen und Dampfschiffe natürlich bevorzugte ProduktionSstätten erschlossen und an unseren Markt gekettet sollte daS zu weiter keinem Ergebniß führen wie zu einer abnormen Bereicherung der plötzich in eine günstigere Lage versetzten Unternehmer ? Soll die Verringerung der Produktion?- und Transportkosten sich in Zukunft nicht mehr in eine Preisermäßigung für die Konsumenten umsetzen dürfen ? Ei, dann wäre ja einer der letzten Beruhigungögründe der Lobredner der heutigen Gesellschaftsordnung zum Teufel: daß nämlich die mit so vielen Opfern erkämpften Produktionsfortschritte schließlich eine wirtschaftliche Hebung auch für die lohnarbeitenden Massen bedeuten. weil diesen durch die sinkenden Preise stetig neue Konsumgebiete zugänglich gemacht würden 1" m iei . Archlllachicljle!!. Inland. Wetterbericht. Wärmere, schönes Wetter heute und Freitag Gestrige. Temperatur : Maxlmum 74 Grad, Minimum 55 Grad. Scbtssel'SWossertemperatur79 Grad Der Streik in Elwood. E l w o o d, 19. Aug. Heute lief die den Arbeitern der Weißblechfabrik gegebene Frist, sich wieder um die verlassenen Stellen zu bewerben, ab. Kein Einziger meldete sich. Die Leute bleiden so weit fest und wollen sich der Lohnreduktion nicht fügen. Gompers und andere Führer befinden sich hier. Die Compagnie wird wahrscheinlich versuchen, Nicht-Union-Arbeiter einzustellen. Der Streik wird von der Amalgamated Association." der Eisen und Stahlarbeiter geführt. Wie klug und versorglich! T o p e k a, Kaö., 19. August. Der Scadtrath hat ein Büttelgesetz erlas sen, welche vorschreibt, daß alle Kin der unter dem Alter von Iß Iahren, welche ohne Begleitung ihrer Eltern oder Vormünder Abends nach 9 Uhr im Sommer und nach 8 Uhr im Winter in den Straßen oder öffentlichen Plätzen der Stadt gefunden werden, verhastet und mit 55 bis $25 bestraft werden sollen. Die Feuerglocke soll an jedem Abnd 15 Minuten vor . der Stunde geläutet werden. UM Neue Viehseuche, i S t. L o u i S, Mo., 19. Aug. I Von Ottawa, 311., meldet eine Spezialdepelche, daß die Farmer in Brooksield County südlich von,MMj'h.zgg uigt sind durch eine Krankheit, welche unter dem Rindvieh ausbrach i;nd sich qus 3 Heeren und aus über 100 Stö! Vieh ausdehnte. Viele der Thiere lind hoffnungslos erblindet und andere
verlieren schnell daS Sehvermögen.
Dr. Deenis, ein Thierarzt von Ottawa, kennt die Krankheit nicht und kann in keinem wissenschaftlichen Werke eine Erwähnung derselben sinden. Die Seuche greift die Pupillen der Augen der Thiere an und wird eö nothwendig sein, alle davon befallenen Thiere zu tödten, um die Verbreitung der sonderbaren Krankheit aufzuhalten. HiM Li Hung Tschangs Besuch W a sh in g t on, 19. Aug. Präfident Cleveland hat offiziell angedeu deutet, daß Li Hung Ehang während seines Besuches in den Ver. Staaten Gast der Nation sein wird und General RuggleS, stationirt auf Gouvernör Island, ist angewiesen, die Einzelhei ten deS Empfanges vorzubereiten. Der chinesische Gesandte kehrte heute von NewJork zurück, wo er mit Gen. RuggleS und EL. Sekretär?. W Foster eine Unterredung hatte. Die chinesischen Beamten, anerkennend daß Li Hung Tschang ein Gast ist, hassen eö, irgend welche Vorschläge zu seinem Empfange zu machen und ziehen eS vor alle Einzelheiten den amerikanischen Beamten zu überlassen. Man glaubt, daß General RuggleS die Arrangements bis morgen beendet haben wird. Bis jetzt ist nur bestimmt, daß der Präsident Ll-Hung-Tschang in New Jork und nicht in Washington empfangen wird. Daher herrscht Zweifel, ob der chinesische Abgesandte Wash. ington überhaupt besuchen wird, denn der Hauptzweck seiner Hierherkunft ist der, dem Präsidenten seine Achtung zu bezeugen. Der beabsichtigte Besuch Li-Hung-TschangS in Boston ist aufgegeben. Der gegenwärtige Plan ist, den Aufenthalt in New Iork zu verlängern, weil der Präsident dort anwesend ist, und den Ausenthalt an anderen Plätzen abzukürzen. Unter diesen Umständen find keine Vorbereitungen gelroffen. den Gast in Washington unterzubringen. ' - .-..-. A uö Eu b a. H a v a na, 19. Aug. Daö Geh, imn;ß über den vermißten Bahnzug ist gelöst. Am Sonntag verließ nämlich ein Bahr.zug mit einer Anzahl Passagieren und einer starken Militäreökorte an Bord Consolacion del Sur, in der Provinz Pinar del Rio, und fuhr nach hier ab, wo er am selben Tage hätte ankommen sollen. Der Zug traf aber nicht hier ein und die Eisenbahnbehörden wurden ängstlich und benachrichtigten die Militärbehörden. Die letzteren konnten während des Montags nichts über den Verbleib deö Zuges auffinden und am Dienstag wurde eine Abtheilung Soldaten auögesandt, um nach dem Zuge zu suchen. CavallerieScoutö berichteten später, daß der Zug zwischen Racumagua und Taco Taco entgleist sei und es scheine, daß ein Kampf zwischen Insurgenten und der Militäreökorte stattgesunden habe. Diese setzte die Militärbehörden in Bewegung und ein HilfSzug mit Truppen wurde auSgefandt, welcher die Passagiere und die Ueberlebenden und Verwundeten der Militäreökorte deö verm'ßt gewesenen ZugeS hierher brachte. Bei Bacumagüa und Taco war der Zug von Insurgenten angegriffen worden und der Kampf dauerte 2 Stunden. Die Insurgenten wurden zurückgeschlagen. ES wird zugestanden, daß 6 spanische Soldaten getydtet und X Lieutenant und 2Q Soldaten verwundet wurden. Die Situation aus Cuba ist dieselbe wie sie seit Monaten gewesen. Jede Seite ist zuversichtlich, die andere exmüden zu können und eS ift nur geringer Fortschritt auf beiden Seiten oemacht worden. Die Drohung de General Wehler. persönlich gegen Anto nio Maeeo in' Feld ziehen zu wollen, rwie sich nur al ein Gerücht. Maceo hält in Wirklichkeit die Provinz Pinar del Rio, während Mazimo Gomez im östlichen Theile der Insel schaltet und waltet wie es ihm gefällt. - mm in m Ausland. Allerlei au Deuschland. Berlin. 1. Aua. In der B " T .- s"Nt de ?::;aiaillok in Kiel ist eine ansteckende Augenkrankheit aug brachen. Alle Vorkehrungen find g?troffen, um der drohenden Epidemie entgegenzutreten und ein weitere Um sichgreisen zu verhüten. Eine Ezplofion hat in Grelz, der
Hauptstadt deö gürstenthumö Reuß ältere Linie, eine Katastrophe zur Folge gehabt. In der dortigen Günther'schen Papierfabrik fand eine Ey-linder-Explofion statt. .Sechzehn Personen wurden, die meisten lebenögefährlich, verletzt. Theodor Wächter, welcher auö einem sozialdemokratifchen SauluS auf dem Umwege der sittlichen Wiedergeburt durch Sellstcrkenntniß" ein christlichsozialer PauluS geworden ist, will sich
der Sache der leidenden Menschheit weihen. Er hat sich als Pfl-ger in den Krankenanstalten des Pastor? von Bodelschwingh in Bielefeld, Westfalen, angeboten, und sein Anerbieten wird wahrscheinlich acceptirt werden. - Die Bedrohungen der Arbeiter der kaiserlichen Werst in Kiel gegen deren Nebenarbeiter Theodor Lorentzen, den Verfasser der Broschüre Die Sozial, demokratie in Theorie und Proriö" dauern an. Der Oberwerftbirektor Kapitän zur See Diedrichsen hat sich infolge dessen veranlaßt gesehen, in einem Tagesbefehl vor der Fortsetzung der Excesse gegen Lorentzen zu warnen. Ueber die Nebenveranstaltungen der Gewerbe-Auöstellung waltet entschieden ein Unstern. Nun soll auch die Ziehung der Ausftellungs-Lolterie uugültig sein. Wie sich herausgestellt hat, hat im Gewinnrade eine Nummer gefehlt. Die Hauptgewinner find erklärlicher Weise darüber entsetzt, daß hnen ihre Gewinne womöglich wieder abgenommen werden sollen. Bereits früher wurde mitgetheilt, daß der Gouvernör von Kamerun V, Puttkamer fich in einer Eingabe an die Colonial-Abtheilung deS ReichSamtö deS Aeußern gegen die wegen seiner angeblichen Mißverwaltung gegen ihn erhobenen Angriffe vertheidigt habe. Seine Freunde behaupten, daß er vollständig gereinigt dastehe. An dieser Behauptung muß, wenigstens auch nach Auffassung der zustehenden amtlichen Kreise, etwas Wahre sein. Wie man nämlich erfährt, wird der Reichskanzler als höchster Vorgesetzter deS GouvernörS wahrscheinlich gegen daS Berliner Tageblatt", welches bekanntlich jenen auf daö Schärfste angegriffen hat, Strafantrag stellen. -f Schlechtgezielt. Pari, 19. Aug. Während der Artillerieübungen deö französischen Mittelmeer - Geschwader bei Töulon entkamen Admiral Gervais und fein Stab nur mit knapper Noth dem Tode. Anstalt auf eine Scheibe, die 500 Jardö hinter dem Flaggenschisse Brennuö" am Tau lag, zu zielen, richtete der Kreuzer Vautour. seine Schnellfeuerkanonen einige Zeit auf da Flaggenschiff. Die Schüsse regneten um; General Gervai und seinen Stab und war deren Entkommen nahezu ein Wunder. Da Glas in dem Beobachtungöturme de Admirals wurde zersplittert und ein Seemann wurde vermundet. Es ist ein Geheimniß, wie der Irrthum entstand und hält man e für unmöglich, daß die Kanoniere das Ziel aus 500 Jard hatten verfehlen können. ' Angekommen. L on d o n, 20. Aug. Dr. Nansen ch'ss Fram", ist in Skamervon glücklich angekommen. Echisss. Nachrichten. Angekommen in : New Fork : Majeftie" von Liverpool. ' Rotterdam: Veendam" von New Fork. Antwerpen: Pennsylvania" von Philadelphia. ' Liverpool: Teutonic" von New Fork. ; Southampton: St. Paul" von New Fork. New Aork: Spree" von Bremen. j Hamburg: Baltimore"' von New Sork. Genua: Werra" von New Aork. Bremerhaven: Karlsruhe" von New Aork. (Kopenhagen: Georgia" von New Sork. ,, ' . R Heu matt mu im Rücke. in den Schultern, Hüften, Aenteln, Elbogen yder Handgelenken - ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood' Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood' Pillen find die beste Absühr-und Leber-Medizin sür Familiengebrauch.' 25. '
Von der Grippe.
Wie Dr. MileS' Nervine einem von Kentuckys Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte. 'ttss Keine lirankhelt hat jemal so diele rigknthümlich. reuen gezeigt, wie d,e Srwve. Keine Krankheit Iaht tire Opfer o geschwächt, unfähig, schlaft. nervealoS tote die Grüwe. Herr D. W. Hilto. Ekaat.gent der Mutual Lise Insurance Co. von Kenrucky. sagt : .Ja 1889 und 'M hatte ,ch zwei schwere Anfälle der Erixpe. von denen der teste me,n Nervensystem s bedenklich zerrüttete, datz man an meinem Leben ver zwnseltr. Zwei Monate lang genoß ich keine Schlaf, aus; mit üjc von Schlafmitteln, die mich zwar de täubten, aber knne Erholung gewahrten. Ich war ich nur einer großen geistigen Schwäche, todtbrin gen der körperlicher Schmerze und der Thatsache de wutzt. daß ich stündlich schwächer wurde. In diesem Zustande versuchte ich ti mit Dr. Mikr Reiiorarive. Nervine. Stach zwei Tagen gewahrte ,ch eine merkliche Besiernng und nach Verlaus ne Mo. natS war ich hergestellt, zum grotzen Erstaunen Aller, die meine Zustand gekannt. Ich ersreue mich seither ausgezeichneter GesundheU und habe Ihre Hnlunttel dielen meiner Freunde empfohlen. LomSville. 22. Ja. 1SS5. $. . Hittg. Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. allerlei. Liverpool hat aufgelzört. der erste Hafen Europas zu sein, und seine frühere Suprematie anHambürg verloren. Im Jahre 1855 belief sich der Verkehr von Liverpool auf 4.278.881 Tons, von Hamburg auf 3.604.312 Tons, von Antwerpen auf 3.422.172 Tons, von Rotterdam auf 2.120.347 Tons und ton Bremen auf 1.289,399 Tons. Während des letzten Jahrzehnts ist der Verkehr AUi dieser Häfen bedeutend, aber nrcht gleicniäfta gewachsen, so daß Hamburg lk'95 Mit 6.256,000 Tons an derSpitze steht, während Liverpool mit 5,935,959 Tons die zweiK Stelle einnimmt. Wie angenommen wird, steht das mächtige Aufblühen der continentalin Häfen m Zusammenhang mit den hohen Dockund Lokalabgaben Liverpools. Gleich hinter, diesem kommt Antw:rpcn mit 5.340.247 Tons, Rotterdam mit 4.038.017 Tons und 'Lremcn mit 2,184,274 Tons. Das voigtländische Geldmännel" findet immer von Neuem Opfer. Der angeblich in Pfaffcngrün wohnende Gauner wendet sich mit Vorliebe an Restaurateure und Schlächter mit dem Anerbieten, ihnen täuschend nachgeahmte Geldstücke zu liefern und zwar für 100 Mark echtes 300 Mark falsches. Als Beweis, daß seine .Falsificate" von gutem Gelde nicht zu unterscheiden sind, legt das Geldmännel" den auf den Leim gehenden einige neugeprägte, echte Silber- oder Goldmünzen vor. Auf böhmischem Gebiet findet nun die Abwicklung des Geschäfts statt, das Geldmännel empfängt das gute Geld und lät sich bor sein angebliches Wohnhaus führen, um die Falsificate zu holen, bei dieser Gelegenheit verschwindet er jedoch durch eine Hinterthür auf Nimmerwiedersehen. Die Hereingefallenen werden sich natürlich hüten, eine Anzeige zu machen, und so kann der geriebene Gauner sein Geschüft ruhig weiter betreiben. In den letzten bis jetzt bekannt gewordenen Fällen erhielt daS Geldmännel" von drei Zwickauern 2000. 1300 und 600 Mark, vor einem Schedewitzer sogar 2500 Mark. Riesiges Aufsehen erreate neulich Nachmittag auf der BarosZstraße in Preßburg, zu einer Zeit, wo zahlreiche Spaziergänger a rf der Straße waren, ein vollständig entkleideter Mann. Auf die Polizei gebracht, aab der sonderbare Mensch an, es habe ihm seine Geliebte in dieMühlau gelockt und ihn dort so lange mitSchnapz traktirt. bis er unter einem schattigen Baume im Schoße seiner Dulcinea einschlief. Die Holde zog Ihn nun während des Schlafens aus, nahm dasGewand und gab ihm der gütigen Jürsorge des Zufalles preis. Man kann sich denken.. welche Augen der Entkleidete gemacht, als er erwachte, r irrte, wie Adam im Paradiese, eine .eitlana in der Mühlau herum und begab sich dann in die Stadt. Hot mich beliebte ausgezogen aus diese Worte be schränkte sich seine Vertheiviauua, Man suchte, natürlich sofort nach der Treulosen und sany t auch ? Ux Vabn mit den Akeidetn 'ihres Geliehjen. Sie wurde zurückgeführt und gab n n . t - an, iyr iZetteoier oaoe t Nicor meyr gern. u. da wollte sie sich nun auf diese, sonderbare Weise an ihm rächen. ES oelang dem Commissär späte,?, die Liehenden. zwei gemüthliche Bauersleute zu versöhnen, die sich dann auch natürlich Ker Mann zetzt angezogen zu-. j sammen auf die Bahn bezabn und I forifuhren. .
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