Indiana Tribüne, Volume 19, Number 333, Indianapolis, Marion County, 19 August 1896 — Page 3

Dr. Leonh. Bell,1

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W dem Freihof

Roman von Anna Hartenstein. (Fortsetzung.) Eine halbe Stunde später waren Hermanns Sachen gepackt. Im Zimmer des jungen Mannes besprach der alte Herr ruhig mit einer gewissenBonhommie das Nöthigste mit Donate und Hermann. Die Beiden verstanden seine Absicht, jede Erregung zu vermeiden, und waren ihm dankbar. So mühte sich Eines vor dem Anderen, ruhig zu erscheinen, während doch die tiefe seelische Erschütterung der letzten Stunde in ihnen noch nachzitterte. Laß gut sein. Donate. Das Nöthigsie ist für jetzt genug, alles andere schickst Du Hermann nach," sagte der alte Herr endlich, da Donate, offenbar ohne zu wissen, was sie that, zwecklos in den Schubladen von Hermanns Commode kramte. Gehorsam setzte sie sich an den kleinen Sophatisch und schaute, die Hän de in d:n Schooß gefaltet, auf das Gesicht des Bruders, das das Lampenlicht hell bestrahlte. Wie Schleier legte es sich dabei um ihre Augen, und. sie schluckte ein paar Mal, die aufquellen den Thränen zurückzudrängen. Nicht daß er vom Freihofe verbannt worden, bedrückte sie so schmerzlich, diesen Ausgang hatte sie vorausgesehen. aber daß er offenbar so sckwer darunter litt, daß der Sonnenschein in sei nenAuqen urplötzlich geschwunden, dah ' . ' r t ... r -(. " t i es wle ein icuwerer ?cyailen uoer ocr schönen heiteren Stirn lag, that ihr unsäglich weh. Sie hatte schon als Kind über ihn gewacht, daß seine sonnige Heiterkeit nicht getrübt wurde, dak die traurigen Verhältnisse im Freihofe keinenSchatten in seine Seele werfen konnten. Sie hatte sich ängstlich gemüht, die herben Zurücksetzungen des Vaters ihm nicht fühlbar werden zu lassen. Und es war ein gewisser Egoismus dabei. Sie wollte wenigstens' in ein glückliches junges Menschenantlitz schauen, aus dem eine reine sonnige Seele ihr entgegenleuchtete, sie wollte von einem Herzen ganz verstanden und geliebt sem. Und mit steterSorge, aber auch uNendlicher Seligkeit, hatte sie bis jetzt deo Dachtet, wie seine prächtige Männlichseit sich entfaltet Onkel Leberecht schreckte sie aus ihrem Sinnen auf. Er zog die Uhr. ..... .Du haft noch, zwei Stunden Zeit bis zum Nachtschnellzug, aber ich schlage vor, wir gehen gleich zusammen zum Bahnhof." .Ich begleite Euch,- sagte Donate mit ängstlicher Hast ihr graute vor dem Alleinsein. Der alte Herr sah sie forschend an. Gut," sagte ex mit heiterem Lächeln. ,,'Du kneipst einmal mit uns, und wir plaudern noch zusammen bis zur Ahfahrt." Als Donate, in einen bequemen Abendmantel gehüllt, eine SpitzentaPotte über den blonden Fechten, zurückkehrte, schaute ihr Hermann mit angstlicher Spannung ms. Gesicht. Und dann sagte er wie in plötzlicher Verlegenheit: Ich will noch einmal hinübergehen, ich habe drüben in der Kammer noch Handwerkszeug, das ich mitnehmen Möchte, die Arbeiten mutz ich einstweilen in Deiner Obhut lassen." Donate erschrak, die Zerstörung da drüben durfte er nicht sehen! Er würde Annemarie stören, gab sie mit einer gewissen Hast und Eindringlichseit zu bedenken. Hermanns Gedanken hatten offen bar eine andere Richtung, sonst würde er die Verlegenheit, das Aengstliche Donatens bemerkt haben. Ein leichtes Roth stieg ihm ins Gesicht, während er möglichst gleichgiltig fragte: Slaft Tilde schon?" .Nein sie ist noch in meinem Zimmer Da verliek er hastig die Stube, um Onkel Leberechts Rock und Hut zu holen. wie er sagte. Nach einer kleinen Weile kehrte er zurück. Er sah sehr blatz aus, in seinen Augen flackerte ein düsteres Feuer, und sein Athem ging schwer. .Nein." stietz er heiser hervor, und dann: .sag Tilde, ich ließe sie grüßen, und sie sollte mich nicht vergessen." . Der alte Herr schlug ihn auf die Schulter. .Brav, Junge, verstöre der Kleinen den Sinn nicht, warte, bis Du wiederkommst." Donate sah Onkel Leberecht einen Moment zocifelnd cn.' Ihr wollte scheinen, als, sei der Rath des alten Herrn nicht ganz klug. .Warten- 'ist ein hartes Ding' für ein junges Herz, warten . wieviel Herzweh. wieviel banges Hoffen, verzehrendes Sehnen umschließt das Wörtlein, und wenn sich das Herz nicht panzert mit Ergedung, wenn es nicht mehr warten will. wenn es das Glück, das nicht kommen will, ertrotzt flüchtig gingen die Gedanken durch Donatens Sinn, und' unwillkürlich stockte ihr Fuß, als 'sie Hermanns Zimmer verlassen, vor ihrer Thüre. Aber als sie den heißen perzehrenden Blick sah. mit dem Hermann auf die geschlossene Thür sah. als konnten seine' Augen das Holz durchdringen, als müsse er hinstürzen erschrak sie das war Rollersche Leivenscyaft. die in ihm auflohte. Der Brand durste mcht zum Dache heraus schlagen sie faßte fest sein? Hand und zog ihn mit hinweg. , .Sie ist noch ein Kind! murmelten dabei unwillkürlich ihre Lippen. Das .Kind" stand mit wüdklopfendem Her zen hinter der Thüre und lauschte. Und die Augen wurden immer weiter und starrer.' jeder Blutstropfen wich aus dem feinen Gesichtchen, und als Unten der dumpfe Hall der sich schließenden Hausthüre durch den Flur zitterte. schluckUe Tilde laut aus, daS wilde Weh der eisten bitterenv'He.zenstau schung schüttelte gleich einem Wetter stürm die junge Seele. 6. Ueber der Thüre des'WohnzimmerS

hing der mächtige Erntekranz, den das Gesinde in der Morgenfrühe unter den Klängen eines Chorales der Herrschaft gebracht. Im feierlichen sauberen, aufgeräumten Hofe schlenderten die Knechte ouf und nieder mit jenem angenehmen befriedigten Behagen, das nach einer guten Mahlzeit so ganz gemüthlich und selbstverständlich die Gemüther umspinnt. Das Erntemahl war, wie immer im F ceihofe. auZgezeichnet gewesen und hatt': die permanente Unzufriedenheit über das Loos der Dienstbarkeit und die straffe Zucht für einige Zeit wenigstens zurückgedrängt. Die Hände in den Taschen der schwarzen Sonntagshosen, mit breiten weißen Hemdarmeln, die in der Mittagssonne wie frisch gefallener Schnee leuchteten, und spieaelblank gemangelten blaucnSchür-

zen, harrten sie aus die Wagen der Ga- s sie. um beim Ausschirren sogleich bei j der Hand zu sem. Aus den offenen Küchenfenstern quoll eine Welle von Düften, ein ganzes Eonglomerat' süßer, picanter. seiter Gerüche, infolge dessen die Jungknechte trotz der adfoluten Sättigung sich zu meist vor diesenFenstern herum drückten, um einen sehnsuchtsvollen Blick in dieses Alle rheiligste werfen zu können. Da drinnen commandirte . die Hausmädchen eine fette Frauenstimme, und eine unglaublich dicke Person, die berühmteste Ambacher Kochfrau, maltete mit glühendem Vollmondsgesicht am Herde. Frau Sally war merkwürdig still und .gedesche", wie dieMägde sich mit triumphirendem Gekicher zuraunten und knurrte nur heimlich, Wenn die Beherrscherin der Küche im mer neue Anforderungen an die Speisekammer stellte. Mit prüfenden Blicken schritt Donate noch einmal durch die festlich geschmückten Zimmer. Ein schwarzes Seidenkleid siel in schweren rauschenden Falten an der hohen Gestalt nieder. Ein duftiges Spitzenfichu kreuzte sich über der herrlich modellirten Büste vnd an dem Hals funkelte das alteErbstück der Freihoferinnen. das zwölffach sein gegliederte Goldgehänge mit dem breiten, reich mit Edelsteinen ausgelegten Schließer. Dieses Schmuckstück und die weite, faltenre'che Schürze aus schwerer grünangirterSeide erinnerten noch an die Zeiten, da die Freihoferinnen, unbekümmert um die Moden der Stadtfrauen, an der alten vogtländischen Tracht festgehalten. Das Tragen dieser Erbstücke bei festlichen Gelegenheilen war für Donate ebenso selbstverständlich wie die ,?eier des Erntef estes für den Freihc,. In dem saalartigen Staatszimmer des oberen Stockes schimmerte auf der langen Tafel schwerer Damast, blitite im Sonnenlicht das. alte schwere Silbergeräth des Freihofes, funkelten die crystallhellen Glaser, duftete m den al-. en kostbaren Meißner Schalen em ganzer Rosenflor. Im Wohnzimmer, wo gewöhnlich der - Kaffee getrunken wurde, harrten mächtige Küchenstöße wischen den altmodischen Tassen, den verschnörkelten Kannen und Schalen der Gäste. Heute war des Freihofs Prüfungsaa. Alljährlich rollten zum Erntefeste Wagen auf Wagen in den Hof. In allen möglichen Vehikeln kam aus. dem ganzen Voatlande. was nur irgendwie zur Sippe des Freihofers gehörte: Ehrwürdige Landpastoren mit ihren ebenso würdigen Ehefrauen, die sich von den stattlichen Landwirthinnen weist durch kunstvolle Häubchen und reiche Spitzenbarben über den schlich. en Scheiteln unterschieden, breltspuria im Vollbewußtsein ihres Werthes auftretende Gutsbesitzer und dazwischen allerhand grünes Volk, frohich und übermüthig m der Aussicht auf einen flotten Erntetanz. Den scharfen Augen der Hausfrau? en entging kein Stäubchen auf den olank polirten Möbeln im Wohnhaus. kein verstreutes Futterhälmchen m den Ställen, und mit prüfenden Blicken musterten die Männer das Vieh in den Ställen, die Ackergeräthe in denSchuppen. die Vorrathe m den Scheuern. Es hatte eine Zeit, begehen, dq waren die Examinatoren kopfschüttelnd durch die Räume gewandert, und während die Tafel brach unter der Last der Schüsr.t t c ... .. n. lein, lvaqreno ?n oen runnoou ge? schliffenen Gläsern goldfarbig alter schwerer Wein funkelte, rechneten die Männer, wie lange sich der Freihofer poch würde über Wasser halten ko'nnen. und Mancher sah sich schon als Herr Ordnung in die verlotterteWjrthschaft bringen. Die Frauen aber hatten mit spitzen Warten voll gelben Neides die kostbaren Gewänder der 'reihoferin kritisirt. ihre hochmüthig, kalt abweisende Miene und den herben Leidenszug in dem wunderbar schönenGesicht, den ple Rollerm doch nicht ZU bergen wußte. Wqs hatte die Frau ; so hochmüthig zu sein? Eine arme Schulmeisterswaise, hatte sie das Gnadenbrod im Fceihofe gegessen und zum Lohn dafür Unheil und Unfrieden gesäet, hatte, die Herrschaft an sich ge rissen, aber böse, zerstörende Mächte waren als ibr unboldes Gefolaeein gezogen. Wgr sie stolz auf ihre" fast dämonisch bestrickende Schönheit? Schade, daß jene guten alten Zeiten vorüber waren, in denen es für solch höllischen Zauber den die ' guten Frauen übrigens weniger für sich alö für ihre lieben Eheherren fürchteten den geeignetsten Lohn, die beste Ab wehr in der Lohe eines Holzstoßes aab. Aber all die kluaenSpeculanten hat ten sich gründlich verrechnet. Nach dem Tode der Freihoferin blieben die Einladungen zum Erntefest tn Ambach ein paar Jahre aus. Und als der Freihofer wieder die Verwandtschaft ' und .Freundschaft" versammelte, schien das Gesicht des Roller. stolzer denn je und so unheimlich finster .wie das böseGe wissen." aber der Freihof hatte sich wunderbar gewandelt, und Hausfrauenpflichten übte ein noch sehr iurt ges Mädchen mit ernstem Antlitz und' dunklen rathselhasten Augen. Vor diesen Augen verstummten die Jäppilcken Scberze der derben Landleute

und die spitzesten Zungen wurden

zahm. Und wieder rechneten die Männer und eifrig fpeculirten und intriguirten die Frauen untereinander. Denn wie von Jahr zu Jahr sichtbar der FreiHof lich hob, sein Werth stieg, so wurde Donate begehrenswerther wegen 'der Mitgift, die für sie zu erwarten stand und wegen des hohen Hausfrauentalentes. das ihr auch dieBösmeinendste'n ! Nicht abzusprechen wagten. Aber Jahr um Jahr verging die hehre Frauenschönheit Donatens entfaltete sich immer wunderbarer, das Herbe ihres Wesens schwand, nicht aber das g?beimnißvolle Zeichen in dem edlen Antlitz. nicht die vornehme Unnasoöarkeit in dem ganzen Wesen Donatens. Siegesgewiß kam nach dem Erntetanz mancher Freier .gefahren und geritten". wie der Freihofer mit scharfem Höhne sagte, aber kleinlaut zog er wieder ab. denn a'if dem Freihofe waren die Körbe feil. Da Donate jenes unangenehme Nachspiel kannte und bei jedem Erntefeste voraussah, hatte sie diesem Tag stets mit einer gewissen Unruhe und einem Unbehagen entgegen gesehen. Auch heute lag der Ausdruck peinlichen Empfindens auf dem schönen, ernsten Antltz, als sie Wieder m das Wohnzimmer rat. Hier herrschte eine schwüle Stille, Die Herren saßen, jeder hinter ein Zeiunasblatt verschanzt, an den Fentern. Aber ieder schien semen Ge s . danken Audienz zu geben, ohne sich viel um das Neueste" zu kummern. denn die Augen wanderten nicht über die ersten Zeilen hinaus. Tllde lehnte lässig in dem niederen ederbe.Menen Lehnsessel vorDonatens Nähtisch. Das feine Gesichtchen war schmal und durchscheinend blaß, und um die großen, Augen lagen dunkle Schatten. Das reizvolle Spiel des AprilwetterS, das sonst über das liebiche Antlitz im steten köstlichen Wechel glitt, war geschwunden, wie ein. grauer Nebelschleier lag der Ausdruck on Leid darüber.. Donate hatte, als sie am Freitag gegen Mitternacht mit Onkel Leberecht vom Bahnhofe zurückgekehrt. Tilde im heftigsten Fieber gefunden. Das war bei der zarten, nervös erregbaren Naur des Mädchens keine seltene Ercheinung. Wie entsetzt hatte Donate den irren Fieberreden gelauscht, die c r. r. i ' . i i yr oen ganzen Jwieipaii ves jungen Herzens, den ersten heißen Schmerz, die erste bittere Enttäuschung offenbarten und ihr flüchtiges Ahnen zur' Wahrheit machten. Da war Donate vor dem Bette auf die Knie gesunken 'und hatte das sieberheiße Gesichtchen mit ihren Thrä-. nen genetzt und. mit ihren Küssen bedeckt. Sie hatte Tilde geliebt, aber mit der herben' Liebe.' die die Pflicht gebot, etzt ließ sie das .Verstehen" das Kind mit heißer, erbarmungsvoller ,. Liebe Umfassen. Aber sie war pon zeher . gewöhnt, nie unmittelbar ihre Gefühle zu offenbaren und Zärtlichkeiten zu äußern, und das Gewand des Ernstes und 'der Strenge, m das bisher ihre Liebe zu ihrem Pflegling gehüllt war. leß sich nicht plötzlich abstreifen vielleicht auch, daß Tilde zu müde, zu ylligenvittmen von iyrem öerzensiummer war. um den warmen Strahl, der auch jetzt wieder aus Donatens Augen brach, zu gewahren. Apathisch ließ sie's geschehen, daß Donate mit einer fast verschas.iteu Zärtlichkeit über, dgs laune' lockige Haar strich, das eil', dlchtülaues Band im Nciacn zusammen?)ic;t. Erst als Donate mehr im Tone ein:? Bitt: als des Befehles sagte: lUz Du schonst Dich heute noch und tanzest nichr. md " fuhr sie auf. In dm braunen Augen flimmerte es. Donate sah das nervöse viel der feinen Nasenflügel, und wie dieMundWinkel in Trotz und Errezung sich vcrtiesten. .O ja. laß mich, bitte, bitte.' Dcnate! Ich möchte tanzen, viel, vil tanzen!" .. ,: (Fortsetzung folgt.) Mit I .i Du Avis. Ve konnte eine auf einer Baptistenkirche lastende Hypothek nicht' bezahlt werden: . . die Kirche ging in &n Besitz des lMubiaers über und wird jetzt in ein Thea ter umgewandelt. , I n K e st e n h y l z bei Schleitstadt überfiel der dort wohnhafteJosef Vogt' seine 72jährige Ehefrau aus bisher unbekannten Gründen. Nachdem ei durchHiebe mit einem Werkzeuge betäubt hatte, brachte er ihr ' sieben schwere Wunden bei. Die alte Frau ist in Folge der Verletzungen gestorden. Nach der That erhängte sich der Mann in der. Scheuer. Dieser Tage hieß es in dem lotbrinaiscken Orte Ernstweiler. daß der Bauerssohn Nikolaus Bouyel von einem Pferde im Stall einen t'odt lichm Husschlaa erhalten habe, Nun .M fc. Wntr'ha Giti uvv t("V vv ' ' takteten in drinaendem Verdacht, den selben mit einem- Hchstück erschlagen M haben.' Am betreffenden Tage machte sich der ju'nae Bouves der betrunken war. im-Stalle zu schaffen, wobei ' er ein. jüngesFüllen derartig peinigte.daß ihm jtm hinzukammender VaterVorHaltungen darüber machte.- JmVerlause des hierauf folgenden Streites erbielt der Sobn - eine tödtliche Ver leimn. Obder tödtliche Streich vom Vater fuhrt oder, von einem vui schlag herrührt, wird die Untersuchung ergeben. Der bereits verhaftete ater wird.' da er sonst ein ruhiger, rechtlicher Mann war allgemein bedauert. Der Kaiser von Ru land hat den Pfarrer der Kirche St, Jean l'Evangeliste in Chatelleraült (Vien'.- Departement) Abbe Guerin benachrichtigen lassen, daß er beabsichtige. ihm eine schöne Glocke für feine Kirche zum Geschenke anzubieten, wxt seS kaiserliche Gescbenk soll ein Anden len sein an den lanaen. Aufenthalt, den die russische. Militärcommissioll dort. nahm bei Gelegenheit der-nMiguna der . von - der rAssif ch Regierung bel ber dortigen Was fenfadrik - bePellteZ Q(ty)00 Gewehre, V

Gefoppte Magyaren.

In dem ungarischen kampfesmuthi gen Provinzstädtchen B. wird die Kraftproduction am höchsten geschätzt unter allen Arten der Kunst. Das Werfen von Gewichten wird 'Z. B. in B. leidenschaftlich betrieben, besonders . aber das Werfen mit Liter- und Sy-; Phonflaschen. Auch das Wettringen steht auf der Tagesordnung. In dieses . Stadtchen ist eine Komödiantentruppe aekommen. die allerlei Wettspiele veranstaltet; aber die Vorstellungen waren schlecht besucht und die Einnahmen blieben mit besorgnißerregender Veständigkeit mager. Ta gab ein Menschenfreund dem Director den Rath, ein Wettringen zu veranstalten, das werde ihm eine glänzende Einnahme machen. DerDirector war gelehrig und eines Tages lasen die kampfesmuthigen Einwohner von V. an allen Straßenecken auf riesigen Plakaten: .! ! ! Magyaren ! ! ! Der Deutsche kommt! Jetzt oder nie! Da macht er sich breit unter uns und verspricht Demjenigcn 100 Gulden, der ihn wirft! Hans Spritzer heißi'dieser Mann er ist ein Fiaker aus Wien. Man kann als sicher annehmen, daß die 'Wiener Kamarilla ihn unö an.den Hals geschickt hat. -Deshalb aus, die Füße, Magyaren!" So lautete natürlich in ungarischer Sprache daS Plakat und die Leute, die es gelesen hatten, gingen nur mehr mit geballten Fäusten über die Straße. Wer unter den Männern nur irgendröie seiner Kraft vertrauen durfte, meldete sich beim Director zum Ringkampfe. , Am Abend war die .ungarische National-Arena" gepfropft voll. .Wo ist der Schwob? Er soll sich zeigen!" rief das ungeduldiae Publicum. Endlich kam der Schwob". Eme mächtige Gestalt trat vor den Vorhang und verneigte sich tief. Diese Höflichkeit wurde von emem Fleischergesellen mit einem Spottliede erwiedert, worauf das ganze nebenswürdige Publicum in den Kehrreim einstimmte. Er lautete so ahnlich, wie etwa: .Warte Deutscher. Du wirst es noch bereuen!" Spritzer, ein urgemuth. licher Wiener Fiater und Athlet, lächelte dankbar zu dieser Huldigung und verneigte sich abermals. Auf em gcgebenes Zeichen begann derRingkampf doch war das Ergebniß für die Wettkampser sehr klaglich. .Betrug!" ertönte es von allen Seiten. .Der Deutsche läßt sich nicht anfassen!" Und abermals wurde das Spottlled gesungen. Als dies verklungen war. stand statt des Athleten der Director aus der Bühne. Er brachte dem hochverehrunqswurdigen Publicum zur Kenntniß. daß soeben ein Budapester Fiakek und Athlet eingetroffen sei. Namens Sandor Rombanyi. der so fürchterlich stark sei. daß er die zwei stärkstenRussen der Welt, drei chinesische Riesen und d berühmtesten deutschen Athleten besiegt habe. Nombanyi werde ohne Zweifel auch Spritzer in denSand legen, vorher möge man aber geneigtest 10 Kreuzer bezahlen. Die schon im Voraus begeisterten Zuschauer, waren gerne bereit wenn nöthig auch noch mehr zu bezahlen. Nur sollte der Deutsche ordentlich niedergemacht werden. Endlich erschien Rombanyi. Man konnte ihn für ebenso stark halten wie Spntzer. nur'hatte ? er. einen schwarzen ausgewichsten Schnurrbart. ' -t a u ' m ( Elien Romvanys! er MM cye ou kommen! So tönte es von Hunderten Kehlen. Da sprang ein Com'ödiant mit verstörter Miene in dielrena und melbete dem Director: .Herr Spntzev ist nicht zu finden. Er ist vor Rombanyi so erschrocken, daß er durchgegangen ist." Das Publicum klatschte und brüllte vor Vergnügen und ließ den Rombgnyi hoch leben der in Ermangelung eines Gegners Gewichte ' und Tische aus seiner Nase balancirte. Tags darauf ist es an den Tag gekommen, daß Spritzer und Rombanyi eine und dieselbe Person waren.' Etwas Bartwichs - und Schminke und : ein Kamm hatten aus dem Wiener Athleten den Budapester Athleten gemacht. . r" ,5 i" 1 ,.f n 4)aiur yaoen me emporlen-. rampsess muthigen Männer von B, die .Unga rische National - Arena so gründlich zerstört, daß kein Stein auf dem anderen blieb. Heimweh. : TaS ist ein trostlos Weinen, Wenn alleS um dich wankt, , Wenn fern Du von den Deinen An Heimweh bist erkrankt. Jedoch dies Leid kann enden. Und gegen daS ist'S leicht: Wenn in den eiz'nen Wanden Das Heimweh dich' befckleicht. Spruch. , , Der Weisheit klarer Edelstein. : Liegt nicht wie Kiese! auf der Strahe; Drum achte sein und bind ihn fein : Nicht jedem Narren auf die Nase N -Verblümte Krit i k. . Neu'. geadelter (der einen Besucher? sein; Ahnengalerie zeigt): Sie mustern ja die Bilder blos mit einem Auge, Herr Prosessor. Die Gemälde nehmen sich da durch wohl wirkungsvoller aus? Pro e rr . . w. .. rw r fen or: as geraoe nicoi; in ynengalerien pflege ich jedoch stets ein Auge llndrnk?,nk .... . . ' ! r rA wei erlei Standpunkt. 1. Lehrjunge: Na, wie geht's in' der Lehre, Ede?" 2. .Lehrjunge: '.Wee-' ste,- die Meeftern habe ich bald sättige kriegt, sie mir aber noch nie." . , , EinnetterVetter. Amts lichter: .Wie heißen Sie.' Angeklag ter?" Strolch (vertraulich): Wir sind Namensvettern, Herr Amtsrich ter!" . .. : ..." Fehlt ueh Lebenskraft in irgend einem Theil eures Systems, oder ist euer Ner enlystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache?. Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gern? schroben wa mir am einen ball da A auA hilft nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei . m i - f jt . t. . oa skycrpr eine euisaqrn Pausmnreiv, oa mich rettete. : ' : -. : .-',- '. I Verlckiedt nickt auf Woraeu. vaS ibr beute thun sollt. Schreibt Unte' veischku 'einer nefmarke für Nück.Ank iy Thomas Qxtt. V. D. öcjc atX ao

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tt. C. POiMEROY. fcgenüc der Aus einerhöheren T öch' terschule. Der Lehrer behandelt die verschiedenen Wärmetheorien. Nach Beendigung, des Pensums fragt der se.be: .Woher kommt es denn nun wohl, da der menschliche Körper warm ist?" Schülerin: .Ter Wen ch hat eine Flainme im Herzen!" Vor Gericht, dichter: ..Sie haben uns also ein falsches Alter ange. geben, mein Fräulein?" Zeugin ,;ha, so sehr falsch war das Alter ge. rade nicht; vor ein paar Jzhren war ei sogar noch ganz richtig." In der Kur. .Nun, wie schlägt der Sauerbrunnen an?" .Vor züglich! Nur etwas zu stark ist er. -und darum, verdünne ich ihn immer zur 5iälste mit Weint" . iß für einen Fm nace für ein Hau? mit 8 Zimmern. ss für ein Haus mit 5 Zimmern. Re ferenzen : Sr. Pütt. Rappavort. Herausgeber der Jndlana Tribüne. Hr. Eh?. H. Kahl. Grocer. 373 W. Michiga Str. 100 Kentuckh Avenue. The COAST LINE to AUCKINAC --TAKE THE-t - a V MACKINAC ( IV DETROIT l PETOSKEY JUL CHICAGO , 2 New Steel Passenger Steamers TbeGreatett Perfectlon yetcttalrw4 In Bot Construction Luxurious Equlpmeot, Artist ic urnismn;. uecorauoq aa cntcieai aervice, wuring the highest degree of COHFORT, SPEED AND SAFETY. Foor Trip per Weck Betwcen . ' ' Toledo,DetroitMäckinäc PETOSKEY, THE SOO," MARQUETTE. , AND DCLUTH. - . . LOW RATES to Picturesqu Macklnae am Qeturn. includinor sleals and Bertht. From Cleveland, $18; from Toledo, $15 1 from Detroit. 4i39 . EVERY EVENIN3 j Between Defroit arid Cleveland rnniiMtln of Clv1an1 vHtVi WarH'lt TralM ibr all pointa East, South and Southwest and at Detroit tor all points North and Northwest. Sundaj Trips June, J!y. August n4 Septembtr Only. - - ' cvrov niv BrtWFfu ': ' ! ' Cleveland, Put-in-Bay Toledo Send for Slustrated Pampbiet. Address ' A. äi fiCHAMTZ. o. . OITROIT. MICH. Tts Estroir m CisYell Step Cav. Co AdöDpii'IFirey, ' (Old Freedom 9c Right.) , .-..-. , - .','.: Xotar?' Putollc, Translator, Corresponsleijt etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take-Blake St. Car. - Vr p'Kt)VliAr) CÄVt AI 6. 1 IWJt MARKS? ' MAnvnilln -V vur rvion 1 o n. - CAM I OBTAIM A PATENTf Fora prompt anawer and an honest opinion, wrlta to 01 UNK fe CO., hobaT had nearljr if ty yjAra experlenee tn tue patent busineta. Commnnic. tiena irteDy oonBdentUL A UandlHk of la lormation conoerning Patent and ho to oh i&lh them aent fr. AUo a catalogu OX machaik waj and clentlno bnoka aent fr. . - , , Patenu Uken throagh Munn tt Co. racetTf -aeciklnotlealnthe Keleotlfle Awiericnn ao4 Ihoa ar broorht widely beforathe publlevlthf Odt coat to tbe iavontor. Tbta alD4i4 mml Kauad weeklT, ele antly lllnatrated, ha hj xaFta Urga clrculation of anr aclentUla work ln tha) oriai 3 a r ear. San, als oopia aent fre. Buildlna Edition, monthly. UJMmyeu. 81a 1 eotlea,i2aeeota. KTerr namOar ccauatna beao. tiful platea, in cokn, and photofrrapha of nav , hooM.. wih plana. oablina; batMera ahow 4ha . latt dealant and car eontnteta. ' Addraaa HWH 4 CGU Kkw Yqkk. h fiaoAswAl

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