Indiana Tribüne, Volume 19, Number 333, Indianapolis, Marion County, 19 August 1896 — Page 2

Jnvtt na Tribüne.

Erscheu Täglich und Somttag. Die tLgltche :rtbüne- kostet durch itu txlitt J Cent per toch, die !onntaa..Tri'büne-g CetperWo . Leide ,usaenttTe.ntSde? Sent per' .,t Per Post uberhalb de, ?tdt nges dt l oraude,,hln2 V tti Jahr. ffir,, IQ 4 5d labama trabe. Indianapolis, Ind., 19. August 1896. I In de Vl.kckfeet Rtservation. Sehnsi chtigen Blickes schauen zahlreiche Prospectoren und Sportsmänne, nach den Berqen der Blackfeet - Re v Zlion, ocicn csilllliig uiiumnvui,ze bevorsteht, nachdem die BundesR .ierung das Land jüngst von den a innten Indianern käuflich erworben hat. Zur Zeit sind Bundes - Inge nieure mit der topographischen Aufnähme jener Berge, die bisher nur von r.. l i O.CC (.!nninßit weniaen Welgen betreten veicyastka.t. Die Reserve, welche ca. 60 Quaatmeilen umfakt. wird im. Norden von lanaoa, tm enen von oemlllttme der Rocky Mountains begrenzt und erstreckt sich östlich in einer Brette von ca. 20 Meilen bis an den Rand der Prairie. Aller Wahrscheinlichkeit nach wirdunmittelbar nach.der Oessnung einAnstürm, wie er im Westen seit Jahren nicht gesehen, aus das Land stattsinden. denn schon jetzt treffen Ansiedler und Abenteurer aus Colorado, Jdaho, Oregon irnS Washington an denGrenzen ein, um im ersten Augenblick wie ein -Sturmwind in dasselbe einzubrechen. Bisher hat der Jndianer.agent keine Schwierigkeiten gehabt, diese LandhaZe -zurückzuhalten, allein wenn' es die Nothwendigkeit erheischen sollte, wird er BundeZtruppen zu seinem Beistände requiriren. . DaK in dem Schoße jener Berge ttiche Erzlager ruhen, ist längst bekannt. Unweit der kanadischen Grenze beginnen fünf gewaltige Kupfererzadern, die durchschnittlich eine Mächtigkeit von 40 Stufe und e7ne größte Länge von 13 Meilen haben. Selbstverständlich sind in diese Erzlager ,noch - keine- Schächte getrieben worden, abev'man hat von der Oberfläche genommene Proben von Sachverständigen analyliren lassen und dadurch ist ihr großer Reichthum außer Frage gestellt worden. Der hochste Werth, welcher ermittelt wurde, betrug Z1500 pro Tonne und imDurch schnitt wurden aus die Tonne Erz 37 Procent Kupfer, eine halbe Unze Gold sowie zwei Unzen Silber ermittelt, so daß der durchschnittliche Werth mit $84 angenommen werden kann. Weiter südlich befinden sich ebenfalls Erzlagen; doch ist über deren .Werth bisher nichts bekannt. Unweit vom Marias Paß, wo die Great Northern Eisenbahn denGebirgsrücken durchschneidet. ist jüngst eine'anschttnend reiche Ader von Bleiglanz entdeckt und sind Proben zur Feststellung ihres Werthes entnommen worden. Alle diese viel versprechenden Erz1 n nr. 1'n-nrtfrt nhrtp (shtnieTtateii tX m i . . iVrt ri . V . - T M V V v v - - . q - - - - - reicht werden und eine von der Station Blackfoot 40 Meilen in nordwestlicher Richtung geführte Zweiglinie würde die Hauptstation erreichen. Bisher ist es nur wenigen Sportsmännern wie Forschern vergönnt gewesen. in jene Berge einzudringen, und bisse konnten e stauch nur auf Grund speciellerErlaubniß. seitens des Jndia nerbüreaus. Alle, stimmen darin überein. daß die Scenerien großartig sind, namentlich; den beiden St.'Mary's Ceeen und, daß jene-Gebirgslandschaf-ten an Erhabenheit kaum ' oön den schweizer Alpen ..Übertrossen- werden., freilich sind die Betgriesen der Alpm' bedeutend höher und die Gletscher ausgedehnter jdbtx r da2 j . Gebirge der Blackfeet - Reservation Lbertrisft die Alpen an wilder Schönheit. An einzelnen Stellen eiheben sich vom Seeufer die Felsenwände fast senkrecht mehrere tausend Fuß. D:r untere St. Mary's See ist 7," der 1 obere dagegen 14 Meilen läng"und" zwischen beiden fließt ein' reißender Strom dahin, der auf canadisches Gebiet übertritt und den Südarm des sich xn die HudsonBai ergießenden Saskatchewan bildet. Der obere See jst von hohen und dichtbewaldeten 'bergen umgeben, die von Gletschern bedeckt sind; von letzteren kommen zahlreiche Bergströme,' welche in ihrem Lause über Felsen von vielen .tausend Fuß Höhe herabstürze ehe sie die Ebene erreichen. ...Die. genannten Seeen sind zum ersten Male im Jahre 1855 von Meisten 'ytsehen wordNl! und zwar von dem katholischen Missions-, Priester Rev.LaComöe, sowie zwei Angestellten der American Für Company. Henry A.'Kennerly und HughMonroe mit Namen, welche von dem altcnFort Benton eine ZorschunoZtour .gen Norden unternommen hatten Aüßer diescn drei Männern sind nur wenige Weiße in jene Gegend.gekommen,' denn bis zum Jahre 1870 war es'Angesichtö de: Feindselig.keit .der Indianer zu ge- . fährlich und .spätes verschlossen die strengen Regulationen - des Departementes -Innern. allenJägern wie Prospectoren die Reservation. Dr. George Bird Grinnell von New York hat das Verdienst, alle 'Zuflüsse der beiden Seeen erforscht und die Berge , sowie 'Gletscher 'gemessene zu' jtöcn. Seit'demJahre IM? Hat-Dr. Ärinnell einen Theil jedes Sommers dort zugebracht und im Laufe der 'Jahre hat er eine vorzügliche Karte jener vildcn EebirgZlandschast angefertigt. Von' allenletschern' der' großartigste ist der Blafoot. welcher auf der Ostfeite des GebirzSkammes ca. Meilen lang und '2 Meilen breit ist bei 'einer Mächtiakeit don ca. 700 Fuß-aus der Westselthat dieser Gletscher eine Lan.' von mindestens 2 Meilen wid ruht derselbe auf einer FelSwand.'.die .über 1500 Fuß steil abfällt. ..Ohne Unter,, laß stürzen döri riesige EiSmassen'mit donnerndem Getöse, das viele Meilen weit gehört werden- lanttin die sürch terliche Tiefe-J ; Die ' Verakandschaften an den St Mary's Sie sind ein wahres Paradies für den .SvoriZ-

mann, denn außer Vergziegen gibt eS dort Hirsche, Elche, sowie Bären und die Vergströme sind mit verschiedenen Lachsarten, die bis 35 Pfund schwer werden, gefüllt. Mensch ttirt Rind in Indien. Die unmittelbare Ursache des gro ßen Sepoyausstandes im Jahre 1837, durch den der englischen Herrschaft in Indien der Untergang drohte, war bekanntlich das zum Theil zutreffende, von den Hindu aber in vollem Umfange sür wahr gehaltene Gerücht, die für die neu eingeführten Gewehre bestimmten Patronen enthielten eine Mischung von Schweinefett und Rindssett. Diese uns so geringfügig erscheinendeThatsache wurde von den fanatischen Aufwieglern unter der eingeborenen Bevölkerung zur Aufhetzung gegen die Herrschaft der Europäer mit um so größerem Erfolge benutzt, als den Hindu von Alters her das Rind als heilig ÖEs giebt in den Augen der.5)indu kaum 'ein größeres Verbrechen, als ein Rind zu tö'dten oder Rindfleisch zu essen. und eskann keinem Zweifel, im terliegen, daß ihr Haß gegen ,ihre christlichen Herren besonders deshalb unter der Asche fortglüht,, weil diese ihre heiligsten Empfindungen in jener Hinsicht beständig verletzen. Millionen von Eingeborenen würden lieber sterben. als ' das Roastbeef Alt - Englands auch nur zu berühren, und wenn jemals wieder eine räumlich beschränkte oder allgemeine Empörung in Jndien ausbrechen sollte, werden die Engländer nach einer Ursache nicht länge zu suchen brauchen. In demselben Maße, in welchem der Hindu daS Sckwein verachtet, verehrt er die Kuh. Wenn er durch unglücklichen Zufall eine solche tödtet, unterwirft er sich freiwillig den härtesten und beschwerlichsten Bußen, um wieder in die Kaste aufgenommen werden zu können, aus der er sofort nach seiner unseligen That verstoßen ist. Als unerläßliche Bedingung dafür gilt eine Pilgerfahrt nach dem Ganges, wie weit er auch von dem heiligen Fluß entfernt wohnen mag. Dabei muß er den Schwanz des getödteten heiligen Thieres am oberen Ende eines langen' Stabes tragen mi Alle, die ihm begegnen, mit lauter Stimme vor der Berührung mit ihm warnen. Er darf -unterwegs kein Dorf betreten, so daß er zum Unterhalt 'auf das angewiesen ist. was er außerhalb der menschlichen Wohnorte erbetteln oder kaufen kann. Sobald er den Äanges erreicht hat, muß er tief in seinen Beutel greisen, denn den Brahminen gilt als oberster Grundsatz: Umsonst ist der Tod." Nur gegen klingende Münze erklären sie. sich bereit, an dem Schuldigen zu seiner Reinigung die vorgeschriebenen feierlichen ' Handlungen vorzunehmen. : Trotz alledem aber gehört das Tödten von Rindern zu den gewöhnlichen Erscheinungen des ländlichen Lebens in Indien. Die Uebelthäter stammen zum größten Theil aus der Kaste der Lederbereiter, die sich aus diese Weise leichter Felle verschaffen und sehr oft im 'geheimen Einvernehmen mit den Besitzern ihr. Wesen treiben. Nicht als ob sie die heiligen Thiere durch Schlag oder Schnitt todteten! Dadurch würden sie ihr religiöses Gewissen viel zu schwer belasten, aber sie halten es für keine Sünde, den Tod eines Rindes zu beschleunigen, indem sie ihm einen vergifteten Dorn unter die Haut stecken, oder ihm vergiftetes Futter vorwerfen. Vor dem Gesetz' sind solche Handlungen natürlich strafbar, und wie häufig sie vorkommm. geht zur. Genüge aus der Thatsache hervor, daß sich, wird Engländer berichtet, einst in einem einzigen Gefängnisse fllnfzehnhundertLeDerbereiter wegen Aiehvergiftung 'befanden. Von der englischen Regierung sind' besondere Thierärzte angestellt, die diesem in Indien weitverbreiteten Verbrechen (vielleicht wäre Gebrauch" ein richtigeres Wort) nachspüren und .'s enthüllen müssen. Dabei finden sie iedoch oft bei den Dorfbewohnern we-der-Entgegenkommen noch Unterstützung. wenn, diese es nämlich Zn' ihrem Interesse halten, das Todten ihrer Binder im Geheimen gutzuheißen, oh nt dabei mit den Ueberlieferungen ihres Glaubens in Wkderspruch zu kom.".nen. Sie hüten sich übrigens auch aus 'i'nderen, als rein religiösen Gründen. :!ne Kuh zu todten, denn in denStaaren mit reiner Hindu - Bevölkerung uid in, Kaschmir, wo die mohamedäni.'che. Bevölkerung von. wenigen Hindu :egie'rt wird, steht darauf die Tohes 'träfe. Gänze Familien, sind wegen des )loßen Verdachtes, ein fo unerhörtes Zerbrechen' begangen zu haben, hinge-.-ichtet worden. Ein Rind mit dem M zu stoßen, gilt dem Hindu auch -lls in hohemGrade verdammenswerth. dagegen darf' er' es nach Herzenslust -nit dem' Stock 'schlagen und thut ' ti 2uch, oft weit mehr, als sich nach unserm Grundsätzen- des Thierschutzes rechtfertigen läßt. Jeder Cultur unzugänglich. EZn Jndianerstamm, über welchen unser Pub'likum so gut wie gar nicht? weiß, ja dessen bloßer Name in der großen Welt fast gänzlich verschollen ist. und der allerlei Merkwürdiges ausweist, haust '' in einer abgelegenen Gegiqd.:m Norden der' Ver.Staaten. am Rainy River entlang, welcher zwischen Minnesota und der kanadischen Provinz Ontario dahinfließt. Gele, aentlich erzählen .Reisende, welche durch diese' Gegend 'kymmen, seltsame Geschichten von den Ceremonien dieser wilden Naturkinder in jedem Herbst und jedemFrühZahr; und manche Missionäre,. die. zeitweise versuchten, ihre Gläüöenslehrm'bei diesen' Menschen anzubringen, äußerten sich geradezu verzweifelt i : über,-; dieselben. (Jäger und Edelmetallsucher, welche in diese Regionen kommen, halten sich nie lange darin auf; das Gebiet ist zu wenig einladend für He.) - - ' - ' Diese ZndZaner'stnd. dm allergrößten Theile 'mich,''' die-kümmerlichen Ueberrest des ursprünglichn, einst so

mächtigen Oltvway - '&:arnrcc3, von welchem auch die EHZppewas abstammen, und bei ihnen kann man all: Ueberlieferungen üb:r die eren weißen Ansiedler des nordamerikanischen Festlandes in ?ingetrübt jungfräulicher Reinheit erhal.'en finden. Schon dadurch sind sie für den Forscher o:merkenswerth grriT,. Nicht so rein ist ihre Sprache geblieben. Si: bildet vielmehr einen sehr curiosen Mischmasch von Französisch, Chippewa und Englisch, wie es sich im Verkehr mit franz'ösischen und Yankee - Pfadsührern allmälig herausgebildet hat. Eingerechnet die Frauen und Kinder, sind diese Naturmenschen noch etwa 400 Köpfe stark. . Nach Allem, was man von ihnen weiß, fcheinen sie ihren einzigenLebensgenuß im Nichtsthun, wenigstens im Vermeiden aller bestimmten Arbeiten, zu suchen. Während sie natürlich den Gesetzen des Staates Minnesota sormell unterworfen sind, haben sie in jeder Hinsicht ihre eigenen Gesetze und Bräuche und werden fast nie von den Staatsbehörden belästigt, da sich dies nicht lohnen würde. Nur ab und zu geräth einmal ein Stammes-Mitglied wegen irgend einer geschäftlichen' Angelegenhe'it in den Bereich der Civilisation hinein, hält sich darin aber nur flüchtig auf und meidet jeden nicht geschäftlich nothwendigen Verkehr. Man kann daher sagen, daß keine Verührung zwischen ihnen und der civilisirten Welt stattfindet. Auch verstehen nur wenige dieser Indianer das Englische in nennenswerthemGrade, und auch die Wenigen scheinen nicht das geringste Verlangen zu haben, sich darin zu vervollkcmmnen. Noch viel weniger nehmen sie in religiöser oder sonstiger Hinsicht irgend etwas von der sie umgebenden Welt an. Ueberaus standhaft halten sie an ihrem alten Cultus unverfälscht fest und dürften bis an's Ende der Tage daran festhalten. Der letzte systematische Bekehrungsversuch wurde vor etlichen Jahren von Missionären der Episcopalkirche von Minnesota bei ihnen gemacht, scheiterte aber kläglich. Seitdem ist nur hin und wieder einmal ein herumwandernder katholischer Priester nebenbei dorthin -gekommen. Uebrigens werden alle Missionäre von ihnen mit der größten Artigkeit behandelt; aber sobald der blaßgestchtige Prediger den Rücken gewandt hat, nehmen die alten, zauberischen Ceremonien" ihren ungeschächten Fortgang. Ihr Gott ist der große Geist". ebenso wie bei den classischen Jndia nern der Ebenen, und demselben wird in der Erntezeit sowie in der Pflanzzeit in ganz eigenartiger Weise gehuldigt. An den Frühjahrsceremonien nehmen nur die jüngsten Stammesgenossen Theil; die alten Männer und die Frauen sind ausgeschlossen, denn ..ihre Anwesenheit würde den Mais verhindern, zu wachsen," wie der Glaube dieses Stammes besagt. Die Theilnehmenden versammeln .'sich vor dem Zelte des Obermedicinmannes.' entblößen sich bis zur Hüfte, bisden einen Kreis, in dessen Mitte der zu pflanzende und vom Oberpriester !gesegnete Mais gebracht wird, und heben nun unter unheimlich tönendem Gesang einen Tanz an, welcher für Uneingeweihte wie der Gipfel der Lächerlichkeit erscheint. Zwei junge Männer schlagen Tamtams dazu, welche halben Fässern gleichen, deren obere Enden mit trockenen Häuten überspannt sind. Stundenlang, und immer wilder, wirbeln die Tanzenden herum, das Frühlingslied". das sie singen, klingt für fremde Ohren wie das Geheul eines großen Rudels Prairiewölfe oder Coyoten in einer Sommernacht. und ältereStammesmitglieder singen" aus der Ferne den Refrain mit. Erst wenn Alle, vom Tanzen und Schreien erschöpft, wie todt umfallen, hat die heilige Handlung ein Ende. An den Herbstceremonien nehmen alle Stammesgenossen mit Ausnahme der Kinder Theil, und dabei, erst geht es her, daß nirgends in der. Nähe civi llsilter Menschen' die Polizei dieses Schai's&ie! auch nur eine Minute lang 'dulden würde!. Viele der Theilnehmer sind schon , zu Beginn halb, betrunken. Beim Tanzen ' werden die Kleider Stück für Stück vomLeibe gerissen, bis Männlein und Weiblein nur noch in Paradieses - Uniform herumrasen und alle Controlle über' sich verlieren Nacht ist es ringsum, aber viele Lagerfeuer orenncn und beleuchten, die braunen Lciber,' die fliegenden Haare und die 'areulich entstellten- Gesichter. Auftritte komme?, vor. die einfach nicht zu beschreiben sind, 'vielleicht . aber- einer Danielen Hölle?, würdig, wären. Schon verschiedene Male haben Sheriffs versucht, diesen scheußlichen Auftritten ein Ende zu machen, aber ohne Erfolg. Die Ojibways halten keine Ceremonie . heiliger als gerade diese, ihnen ; . von . undenklichen Zeiten her überlieferte und glauben, daß das Aufgeben derselben der. schwersten Fluch des großen Geistes über sie. brin gen müßte. : Unser neuen Schlachtschisse. Seitens des Marm'e-Departements Wird keine Zeit verloren, um mit dem Bau der drei - neuen -Schlachtschiffe. für welche in der letzten . Session dcs Congreß die Mittel zur Verfügung gestellt sind,. sobald .als -nur irgend thunlich beginnen. - zu können. Die Contracte sollen spätestens- am 8. c tober dieses Jahres zum Abschluß gelangen. Die. Ausmessungen der drei Schiffe sind wie .folgt festgestellt: Lange in der Wasserlinie' 368 Fuß. Breite 72 Fuß, mittlerer Tiefgang 23 Fuß 6 Zoll, Deplacement 1100 Tonnen bei einer Kohlencapacität von 1200 Tonnen. Nach den SubmissionSeinladungen werden Offerten entweder unter den Plänen unh Specifictiönen des Departements oder unter solchen der betreffenden Firma entgegengenömmen, doch bedürfen die letzteren der Genehmigung des - Marinesecretärs. Hinsichtlich der Armirung sind die

folgenden Lesilmmungen getrogen: ! Ein jedes Schiff erhält 4 dreizeh7..-,öl-

, lige Geschütze in 2 Thürmen oon 11 Zoll Stärke und die Barvettes werden 15 Zoll stark. Die Breitseite-Battc-rien bekommen 14 sechzehnzöllioe Schnellfeuer-Kanonen, die durch emen sortlaufenden Panzer von 5j Zoll i" r : t . ? r toiarie geicnugi und zivilen oenen. von Deck zu Deck, Schutzwände von 1$ Zoll Stärke angebracht werden, um Sprengstucke auf em einziges Compar tement zu beschränken. Außerdem werden aus jedem Schiffe an passen den Stellen 25 Schnellfeuer-Geschütze kleineren Kalibers placirt,- nämlich 16 Sechspfünder, 4 Einpfünder, 4 Ma schinengeschütze und 1 Feldgeschütz. Der Rumpf wird an der Wasserlinie mit einem Stahlgürtel geschützt, der an seiner dicksten Stelle 16 Zoll stark und 7 Fuß Zoll breit ist. d. h. sich 4 Fuß unter und 3 Fuß 6 Zoll über die Wasserlinie erstreckt. Die Dicke von 16j Zoll wird vom Hintertheil bis zur vordern Barbette beibehalten und von letzterer bis zum Bug wird der Panzer allmälig bis auf 4 Zoll dünner, Mittschiffs bei den Barbettes werden Schotten von 12 Zoll dickem Stahl angebracht und diese Schutz Panzer werden mit einem Stahldach von 2$ Zoll Stärke versehen, das sich bis Bug sowie Hintertheil erstrecken und auf den Seiten bis zur Wasserlinie hinuntergeführt wird; die Stärke dieses Daches wird übrigens am Bug auf 3 und am Hmtertheu auf 5 Zoll erhöht. Unter dem untern Rande des Seltenpanzers erhalt der Rumpf dop pelte Wände und der dazwischen lie gendeRaum wird in wasserdichte Com partments getheilt. Jedes Schiff er hält zwei Militärmasten mit je zwei Tops, und der Observationsthurm wird mit 10 Zoll starken Stahlplatten versehen. Um die Stabilität der Ko losse zu erhöhen, erhalten dieselben ei nen vollständigen Gürtel von Mais mark-Cellulose, eine Substanz, welche im Wasser sehr schnell schwillt und in automatischer Weise Geschoßlocher verschließt. Um die Feuersgefahr zu verringern, wird auf den Schiffen so weniq Holz wie möglich verwendet. Ihre Fahrgeschwindigkeit ist auf 16 Knoten bemessen und die Kosten dürsen 53.750.000 nicht übersteigen. Aus dem Vorstehenden ist zu erse hen. daß das Kleeblatt von Schlacht schiffen eine gewaltige Verstärkung unserer Marine bedeutet. Europäische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Zu einer blutigen Schlägerei kam es neulich aus bisher nicht aufgeklärter Veranlassung unter den Beduinen in Cairo" auf der Ge-werbe-Ausstellung. Die Braunen bearbeiteten sich Anfangs mit Fäusten und Peitschen, grisfen'später aber auch zu. Steinen, Flinten Und Eisenstangen. Etwa 25 bis 36 Mann betheiligten sich an der Prügelei.' Alle Bemühungen einiger- Directionsbeamten, sie auseinanderzubringen, hatten keinen Erfolg. . Erst nachdem ein Gendarm eingegriffen hatte und nachdem einige der Hauptbetheiligten von ihren eigenen Landsleuten in den Eselsstall gesperrt worden waren, beruhigten sich die Gemüther. Der steckbrieflich verfolgte Director des hiesigen bibliographischen Bureaus, Julius Steinschneider, befindet sich augenblicklich in Lissabon. Vor einigen Tagen ist seine Frau, welche bisher in Berlin weilte, nach Paris abgereist, vermuthlich, um sich zu ihm zu begeben. Sommerfeld. Der hiesige Bürgermeister hat infolge eines Conflicts mit den Stadtverordneten um seine Pensionirung nachgesucht. Er ist jedoch abschlägig beschicken worden. T h a m m. Der Briefträger Wußnik war beschäftigt mit seinem Teschin Sperlinge zu schießen. In der Annähme, daß das Teschin nicht geladen sei. legte W. bei dem Zurufe seiner 14jährigen Tochter: Vater, ziel' mal auf mich!" an und traf unglücklicherweise sein Kind in die Herzgegend. Der sofort herbeigerufene Arzt konnte nur den Tod feststellen. Provinz Ostpreußen. Bartenstein. Bei dem letzten KönigsschieZen der hiesigen Schützengilde errang durch den bestenSchuß Herr Bäckermeister Kaszemeck die Würde des Schützenkönigs, erster Nitter wurde Herr Färbereibesitzer Schulz, zweiter Herr Schuhmachermeister Neumann; die Fremdenmedaille erhielt Herr Gewehrsabrikant Rodewald aus Königsberg. G o l d a v. Das seiner gesunden und reizenden Lage ween von Ausfluglern so gern besuchte Walddörfchen Szeldkehmen in der Rominter Heide ist in diesem Jahre von Kurg'ästen stark frequentirt. Dieselben sin den in dem dortigen Restaurant freundliche Aufnahme und in dem herrlichen Nadclwalde Genuß und Erholung. Tilsit. Ein löjahriger Doppelmordproceß wurde vom hiesigen Schwurgericht zu Ende geführt. An geklagt waren die Losleute Ferdinand Wohlgemuth aus Jnse und Julius Kalthosf aus Peterischken. im December. 1883 zu Matzgirren die Förster Ludwig und Anna Kaminski'schen Eheleute aus Rußland gemeinschaft lich ermordet zu haben. Dieses Ehepaar verschwand vor mehr als zwölf Jahren unter Umständen, die auf Raubmord schließen ließen. Schcn damals wurden die Angeklagten verhaftet, mußten aber aus Mangel an Beweisen freigesprochen werden. Nachdem die Skelette der Ermordeten aefunden waren, wurde die Anklage wieder aufgenommen. Die . Beweisaufnähme in Gegenwart von über 200 Zeugen ergab die Schuld der Angeklagten unzweifelhaft. Jeder der beiden wurde zu 15 Jahren Zuchthaus derurtheilt.- . - N Provinz Westprenßen.. . B r i e s e n. Der Besitzer W. aus Bahrendorf fuhr neulfch . mit Frau und erwachsenen Kindern zum Ablaß' vach Dernbowalonka. Alsie MUtqatz " "

heimkehrten, lag sein schönes Gehöft in Asche. Während seiner Abwesenheit hat jemand im Ställe Feuer angelegt. Nichts konnte gerettet werden. Das Vieh auf dem Felde ist alles, was er noch behielt. Da mehrere erwachsene Töchter im Hause waren, so war für diese bereits eine gute Aussteuer in Wäsche und Betten besorgt worden, auch sie ist verbrannt. ' Das baare Geld, wohl an 400 Mark, fand ein

gleiches Schicksal. D i r s ch a u. Vor einiger Zeit ist in Gnojau ein Fohlen an der TollWuth erkrankt. Dasselbe befand sich mit anderen 'alten Pferden und Fohlen auf der Feldweide, stürzte sich, als die Krankheit ausbrach, mit großer Wuth auf die alten Pferde und brachte ihnen Bißwunden bei. In den vorgehaltenen Stock biß es sich wie ein Hund fest und ging selbst auf Herrn Eggert und den Herrn Kreisthierarzj los. so daß es sehr bald getodtet wer den mußte. Ueber die übrigen Pferde lst die Sperre verhangt. Provinz Pommcm. Greifenberg. Die Stadtverordneten bewilligten m ihrer letzten Sitzung den Antrag, zum Bau eines neuen Kreishauses aus der Ottos hhe den sogenannten Karousselplatz unentgeltlich dazu herzugeben. Nörenberg. Einen Theologer als Bürgermeister hat sich das hiesige Stadtchen gewählt. Bei der Bürgermeisterwahl fiel die Mehrheit bei Stimmen auf den Predigtamtscandidaten Falck m Labes. S t e t i n. Kopfüber in die Ode: stürzte sich von der Neuen Brücke eir Liebespaar, welches sich mit Stricker zusammengebunden hatte. Da du beiden Selbstmordcandidaten jedock an einer Stelle in die Fluthen spranr gen, wo es nicht sehr tief ist, gelang ti ihnen Nicht, ihr Vorhaben auszufuh ren. Ein schleunigst losgemachtes Book nahm meBeiden auf, die dann in einer Droschke davonfuhren. Dic Lebensmüden sind ein junger Kaufmann und eine Verkäuferin von Stettin; sie unterhielten ein Liebesverhältniß, welches von den Eltern des jungen Mannes nicht gebilligt wurde. Man vermuthet. die Beiden haben den SelbstMordversuch nur in Scene gesetzt, um die Einwilligung zu ihker Heirath zu erlangen. Provinz Poscn. Posen. Der Fesselballon der hiesigen Garnison wurde den Soldaten durch einen heftigen Windstoß ent rissen. Zwei ZNann, welche versuchten, den Ballon festzuhalten, wurden einigeMeter hoch gehoben, ließen aber noch rechtzeitig los, so daß der eine unverletzt blieb, der andere mit einer Handverstauchuna und einer leichten Blutung davonkam. In einem Streite mit seinem Arbeitsaenossen todtete aus dem Gute Lußowo 'ein Arbeiter die eigene Frau, die zu vermitteln suchte, durch Sensenhiebe. Storchnest. In der hiesigen katholischen Kirche ist ein Einbruchsdiebstahl verübt worden. Zwei Crucifire fielen den Dieben in die Hände. Eins davon war ein Geschenk derPapstes PiuS IX. und mit kostbaren Edelsteinen besetzt. Provinz Schlesicu. Le ob schütz. Neulich Abends stürzte der Arbeiter Semmel, welcher mit der Bahn in der vielen Classe nach Hause fuhr, kurz vor Laband, loährend sich der Zug in voller Fahrt befand, aus dem Zuge; zwei Knaben im AIter von 11 bis 13 Jahren,' deren Persönlichkeit noch nicht festgestellt ist. hatten sich an den Arbeiter anaclehnt pnd stürzten demselben nach. Alle drei wurden überfahren und bl?eb".n todt auf der Strecke liegen. Ob das Unglück von der Platform aus geschehen oder durch Aufgehen einer Thür veranlaßt worden ist, wird die Untersuchung ergeben. Löwenberg. Der flüchtige sonigliche Steuereinnehmer Pioirmoski stellte sich der Hirschberger Sleucrbehörde. Eine Cassenrevision .'rzab cincn Fehlbetrag von 1900 Mark. :er durch die Caution gedeckt ist. Provinz Sachsen. Erfurt. Aus der Haft entlassen wurde dieser Tage dev Weinhändler und Hoflieferant Alfred Burghardt, der. wie seiner Zeit mitgetheilt, im Jahre 1895 unter Zurücklassung tvtx Schuldenlast von 800,000 Mark ous Erfurt flüchtete und auf Re'quisitior der Staatsanwaltschaft in Mailand festgenommen wurde. DerVerdacht des betrügerischen Bankerotts hat sich sonach nicht bestätigt. M e r s e b u r g. Ein Kämpf-r von 1313. der pensionirte Gensdarm HerDig. vollendete neulich sein 100. LeSensjahr'. . ? , Nordhausen. Der Lehrer Zchröter. in Sehmstedt machte, nachdem er monatelang schwer krank gelegen. seinen ersten Spaziergang. Heimgekehrt, wollte er auf Bitten seiner frau die verordnete Medicin nochmals ichmen. verwechselte aber die Flaschen und trank Karbolsäure. Unter, furchtbaren Schmerzen ist er bald darauf qestorben. Provinz Schlcswig-Holstcin. ; Jtzehoe. Ehrenfahnenbänder für 25 - jährige Mitgliedschaft zu dem aiedersälhsischen Sängerbünde wurden zom Vorstande überreicht an Quartett talia. Altona. Eilerbeck Quartett, kaufmännische Liedertafel. Hamburg. Eintracht Kiel, Liedertafel Marne und Liedertafel Nortorf. Kalten kirchen. Jüngst ,fand hier unter reger Betheiligung dasMissionsfest der ProbsteiNeumünster statt.' Außer verschiedenen einheimischen Pastören redete auch ein Missionar aus Indien. -; ; ; . Kiel. Den Kaiser Wilhelm. - Canal haben während des Vierteljahres vom 1. April . Schiffe mit' ! einem Nettoraumgehalt von 4Y0.886 Registertonnen benutzt. An Gesammtgebühren entrichteten diese Schiffe 221.856, Mark.. . S ch leswig. Hier würde W Chemnitz - Bellmann - Denkmal einaeweibt. Das Denkmal steht auf dem

Platze, wo 1644 das Schleswig-Hol-stein - Lied zum ersten Male gesungen worden ist, und zeigt die vier Meter hohe Figur eines Germanen mit Leier und Schwert. Am Sockel befinden sich die Medaillenbilder des Dichters Chemnitz und des Componisten Bellmann sowie die Inschrift: SchleswigHolstein meerumschlungen, Deutscher Sitte hohe Wacht." Provinz Hannover. A u r Z ch. Am 16. und 17. September d. I. begeht das hiesigeGymnasium die 250 - jährige Stiftungsfeier. Nach den bis jetzt getroffenen Vorbereitungen verspricht dieselbe eine großartige zu werden. Die Schüler der Anstalt werden an einer Schleife in den ostfriefischen Farben eine Denkmünze mit dem Bilde Ulrich II. des Stifters des

Gmnnasiums. traaen. H a n n o v e r. Der Malermeister brause aus der Uhlandstraße ist beim Mischen in der Leine rrtrunken. L e h e. Mit 11,300 Mark durchgebrannt ist vor einigen Tagen dcr Vorltzende der Leher Vauaenossenscnaf Klagen. Drei Mitschuldige sind dersaftet worden. 10.000 Mark von-dem unterschlagenen Gelde sind von de: Ilters- und Jnvaliditäts - Versiche -'lnas - Anstalt in Hannover d?mVer ein zum Bau von Arbeiterhäusern ae liehen worden. Das Uebrige ist aus den laufenden Mitteln des Vereins entnommen. Provinz Westfalen. Dortmund. Zwei neue Apothc ken werden demnächst hier concessionirt werden. Die Zahl der Apotheken hier beläuft sich zur Zeit auf neun, da wir jent über 115,000 Einwohner haben und auf ie 10,000 Einwohner emeApo rtlKke kommensoll, ist die Bewilligung von zwei neuen Concessionen ange bracht. Kirch linde. Aus Anlaß des 1000 - jährigen Bestehens unsererGemeinde ist seitens der Gememde-Ver tretung eine prachtvolle Fahne aestif tet. Dieselbe stammt aus der Fabrik von Umbach aus Dortmund und wurde am Vorabend unseres Schützen-Fe stes feierlich enthüllt und demSchützen bataillon übergeben. Auf der einen Seite derselben befindet sich die In schrift: Schützenfest der Gemeinde Kirchlinde 896 1896, auf der ande re Selte der Wahlspruch: Mit Gott r.- Ort i t m tu onig und naieriano. H51 ü n st e r. Von den Stadtverord neten wurde beschlossen, für eine Turn Halle für das Real - Gymnasium die Mittel in Höhe von 75,000 Mark zu 1 oeivmlgen. Rhcinprvvinz. Aachen. Wegen Urkundenfälcyung ,n über hundert Fallen würd Redacteur Merkelbach in Kohlscheid verhaftet. Aor der hiesigen Strafkammer wird nachBeendigung der Ger:chtssenen ein sensationeller SpielerProzeß verhandelt werden. Angeklagt sind eine ganze Anzahl Personen we gen Falschspielens und mehrere Wir the, weil sie das Falschspielen zuge lassen haben. Die Angeklagten sind theils aus Aachen, theils aus der Umgegend. Der Verhandlung sieht man allgemein mit Spannung entgegen. D ü r e n. Sanitätsrath Dr. Johnen, ein hier allgemein hochgeschätzter Arzt, gerieth unter die Räder eines Wagens, dessen Pferd scheu geworden war. Doctor Johnen wurde schwer. doch nicht lebensgefährlich verletzt. Düsseldorf. Die unvorsichtige Handhabung einer Schußwaffe hat hier wieder ein Opfer gefordert. Die an der Lorettostraße wohnende Frau Pütz, welche dieser Tage Wäsche aus die Bleiche legte, wurde von einer Kugel in die Brust getroffen und sank gleich todt hin. Der Schütze ist noch nicht ermittelt, der Schuß ist von der Richtung der Friedensstraße herge kommen. Köln. Wegen Verausgabung falscher Wechsel, wodurch fünf hiesige Geschäftsleute , um 19,000 M. gebracht wurden, erhielt der vorbestrafte, hie? ansässige Agent Louis Bicolert au Niederflörsheim, Kreis Worms, neun Monate Gefängniß. Provinz Hcsscn-Nassau. Höchst a. M. In dem Orte Un terliederbach ist der Kirchthurm eingestürzt. Er zertrümmerte im Fallen das Dach und die Nebenthurme. Per sonen sind nicht zu Schaden gekommen. Kassel. Dem neunjährigen ein zigen Sohn des Schlächtermeisters Butte auf Wilhelmshöhe wurde von dem Schlächtergesellen Everding in der Wuth ein Schlachtmesser in den Rücken geworfen; me Lunge wurde du..chbohrt, und das Kind stürzte gleich darauf todt nieder. Everding wurde festgenommen. Soden. Hier kam es gelegentlich eines Feuerwehrfestes zu einem Streit. der Nachts im Walde zwischen Soden und Schwalbach von Neuem losbrach, wobei der in den zwanziger Jahren stehende Weißbindersohn Schreibweiß einen gefährlichen Stich in dieHirnschale erhielt, der ihn sofort bewußtlos zur Erde streckte. Er ist im Landkrankenhaus in Höchst gestorben. Die Thäter wurden ermittelt. Freie Städte. Hamburg. Bei einem Sommerausfluge der Hamburger Schläch-ter-Jnnung nahe Stade fiel ein mit Sprit geheizter, zur Belustigung aufgelassener Luftballon auf ein Strohach, dies gerieth in Brand. . Das ??euer verbreitete, sich auf drei Wobnzebäude. welche' eingeäschert wurden. Der .amd. Corresp. fordert ofnciös Hamburgs Bevölkerung auf. die ungeheure , Wasserveraeuduna rn ftoloe der Hitze einzudämmen. Der Wasserverbrauch betrua am 16. 5uli 142.273 Cubikmeter. das ist 215 Liter toro Kopf, die höchste Verbrauchsziffer ,der ZWelt. Die Filtrationswerke sind bcreits an der Grenze ihrer Leistungsfähiakeit.anaekommen. Ein tbeilweifer Wassermangel ist wahrscheinlich. Es wird daher entweder die Einfübrung eines Wassermessers oder die ErWeiterung der Filtration erforderlich.

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