Indiana Tribüne, Volume 19, Number 332, Indianapolis, Marion County, 18 August 1896 — Page 1
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Editorielles. Die beiden bestredigirten populistischen Blätter, und zwar diejenigen, welche von allen populistischen Blattern die größte Zirkulation haben: "Cormng Nation" und Appeal to Reason" haben sich von der Populistenpartei losgesagt und find ganz und gar inö sozialistische Lager übergegangen. Sie sagen, es sei nichts mit der Silbergeschichte, sie hätten daS nur so mit drein genommcn, weil die
Partei noch andere radikale Reformen versprach. Nun die Partei sich aber den Demokraten angehängt habe, thä en sie nicht mehr weiter mit. Sie ordern zur Organifirung sozialistischer Sektionen und zu? Agitation für Matchett und Maguire auf. Die Redakteure dieser Blätter haben diesen Schritt sicherlich nach reiflicher Ueberegung gethan und man darf daraus entnehmen, daß das sozialikische und radikale Element in der Volkspartei den Sprung inS demokratische Lager nicht mitzumachen gedenkt. . " ! Die Rede, welche Bryan im Madison Square Garden in New Jork gelegentlich der offiziellen Notifikation von seiner Nominirung hielt, ist selbKverständlich Gegenstand vielfacherKritrk Am richtigsten scheint uns die N. A VolkSzeitung" (sozialistisch) die Rede und die Situation zu beurtheilen, weihalb wir die Ansicht, welche genannte Zeitung in einem Artikel überchrieben: Bryanö Kaltwasser-Strahl" ausspricht, hier wiedergeben. Die VolkSzeitung" schreibt : WaS hat man sich hier im Osten unter William 3. Bryan. dem PrüftdentschastSkandidaten der Demokraten und Populisten, vorgestellt ? Einen Politiker, gewiß, der theils durch persönlichen Ehrgeiz, theils durch seine Verbindungen mit den Silber-minen-Besihern und die Uebernahme der Verpflichtung, deren Interessen zu fördern, auf denandidafenpoften vor geschoben wurde, Aber doch einen Politiker, der die Situation wenigKenS in so weit richtig erfaßte, daß er die Nothwendigkeit einsah, daS Auflehnungsbedürfniß der unzufriedenen Massen gegen die ihre ökonomischen Vortheile rücksichtslos ausbeutende Klasse der großen Kapital besitze? in den Dienst seiner Wahl kampagne zu stellen. Anfang schien daS ja auch so. WenrgstenS verdankt Bryan einer Hand voll kräftiger Schlagworte seiner Chi. cogoer Lede in diesen Sinne seine Nominirung und auch aus seiner Agi taUonSrerse vom Westen nach dem Osten scheint er gelegentlich den namlichen Ton angeschlagen zu haben. Aber die New Sorker Rede hat unS einen anderenBryaa gezeigt. Der Mann sieht nicht ein, dah sein Sieg wenn überhaupt nur mit einer demagogi schen Surrahkampagne zu erringen ist. für die daS Freisilhex-Perlangen der verschuldeten Kleinsarmer nur den AuSgangkpunkt bilden dürste, mi einer kräftig angepackten gruktisizirung oer allgemeinen, auf weite Schichterz sich erstreckenden sozialen Unzufriedenheft. 3ui, dg, ift für ihn nur her. SelegenheitSton, den er steigert oder herabftimmt, je nach dem von ibm angenommenen Charakter seiner Zuhörer. 3n diese Mangel an der Erkenntnis,
daß Klin-,,q .enz ober occh Schein bot & nieq enz, für leine KiMvae AjUcmoncMnauN4 Ittal Schwäche, denn sie enldall gleichem
-das Zagettä'lkn'ß oer Unehrtildke't Hier in New J.'rk nun bat Bryan den red:Ulsaett Gelegenheitstort derav gestimmt biS auf den Gefrierpunkt. Hier hat er gemeint, den Staatsmann" herausbeißen zu müssen: Seht her, ich bin gar nicht so schwarz (oder roth ?) wie man mich gemalt hat ! Ich bin nur ein kluger Staatsmann, der- weiß, was dem Wohle dcS gesammten VolkeS Noth thut ! Ich bin kein EigenthumSfeind, kem Anarchist. Im Gegentheil. Die Rechte deö Eigenthums sollen geheiligt sein u. s. w " Und da im Uebrigen seine ganze staatsmännische Weisheit in der Chestnut.Schaale Freifilber" enthalten ist, so bestand der Haupttheil seiner New Forker Rede in einem mo notonen Herbeten der bekannten Silberargumente. Und gerade das war hier in New Fork am Wenigsten am Platze. Auch hier im Osten ist die Masse der Unzufriedenen und deren AuflehnungSbedürsniß sehr groß. Aber Freisilber zieht hier nicht". Gerade hier hätte eine kräftige, radikal klingende Phrasendemagogie weit mehr hren Zweck erfüllt und eine so gestalete Rede wurde offenbar auch von Bryan'S Anhängern hier erwartet. WaS er ihnen thatsächlich bot an statt der flammenden, packenden, aufhetzenden oratorisch meisterhaften Demagogenpauke stockende? monotones Verlesen einer mit größter Vorsicht zusammengeklügelten, lendenlahmen Vertheidigungsrede; anstatt einer lautschallenden Angriffsfanfare, eine monotone Melodie, die nahezu klang, wie ein Rückzugssignal und einen kläglichen Endruck machte. Freilich giebt eS noch eine andere Möglichkeit : daß Ton und Inhalt der Rebe mit bewußter Absichtlichkeit so gehalten waren, weil Bryan und seine stlbermonopoliftischen oder sonst kapialistischen Hmtermänner plötzlich von der Furcht gepackt wurden, daß die durch eine radikale Phrasendemagogie angefachte rebellische Bewegung der unzufriedenen Massen ihnen über den Kopf wachsen und in ein ihnen unliebameS Fahrwasser einlenken könnte. Vielleicht hat deßhalb Bryan von beagten Hintermännern einen Wink bekommen, hier in New Fork mit einer Rede an die ganze Nation" abzuwiegeln. Im Madifon Square Garden ist ihm daS gründlich gelungen. Ob die Sache aber auch darüber hinaus den nämlichen Effekt haben wird, bleibt abzuwarten." . - Vmhlllllchrichleil. Inland. Wetterbericht. Schönes Wette? heute und morgen. Gestrige Temperatur: Marimum 77 Grad, Minimum 61 Grqd. Vchissel'SWassertemperatur79 Grad tt D i nationale demokratische Partei. Chicago, 17. Aug. DaS Exeeutivcomite der nationalen demokratischen Partei trat hier heute im Palmer House zusammen, um eine Adresse an die Demokraten deS Landes zu erlassen Die Wahl der Tomlinson Halle in Indianapolis als Lokal für die AhHaltung der Convention an: 2. Sspt wurde gutgeheißen. Berichte aug den perschiedenen Staa ten hewiesen, daß die Bewegung in allen Staaten, mit Aufnahme von Jdaha, Utah und Montana befried! gende Fortschritte macht, während die genannten drei Staaten allerdings dem Silberwahn so hoffiungSloS verfallen zu fein scheinen, daß eS für die Goldoemorraten n.cö empsayt von einer besonderen Organisation abzugehen und sich den Republikanern anzu schließen. DaS TranSportationSeomite berichtete, daß die Bahnen überall den ei. fachen gahrprerS für die Hin- und Rückfahit bewilligt haben. Auch wurde berichtet, dab Arrangements aetrokken w 1 i . 7? find, dignah in Aerh,iudung mit der. Demokratie Honest Money League tj America eine ausgedehnte Vertheis lung von GoldwährungS-Litteratur sofort beginnen kann. BiS zum CollvekttonlZtaze yjrl) da.iZ
(5omlk s.in Hsup-quarller ,m valmer Ha l, baden. ü"f voroukfick'ttd da? mtrn Ir aup q nuftr? n djörri'n oenl'on gl chfalls la lib, cijo Ottbc
halten. ! Die Todeserle n ?t e w I 0 r k NewSork, 17. August. Gestern fanden hier 460 Beerdigungen und in Brooklyn über 200 statt. ES wurde nothwendig auS anderen Städten Leichenwagen herbeizuschaffen. Die Todtengräber arbeiten Tag und Nacht und doch reicht ihr Zahl nicht auS. Die Logen haben vorläufig die Begräbnisse mit Musik eingestellt, um bei der furchtbaren Hitze ihre Mitglieder nicht zum Marschiren zu zwingen. Von den 1810 Personen, welche letzte Woche verschieden, starben nahezu 500 am Donnerstag allein. Unter den Todten befand sich die größere Zahl im mittleren Lebensalter. Die Begräbnisse werden möglichst vereinfacht, ersten? wegen der Hitze und dann weil in Folge der enorm vielen Todesfälle die Begräbnißkoften bedeutend gestiegen sind. Heute war lit Temperatur einigermaßen erträglich. hm Der S ch n e i d er st r e i k. New.Aork, 17. August. Während deS4wöchigen Streikes derSchneider der Ostseite hat die Brotherhood of TaylorS $6000 verausgabt. 3n der letzten Woche find $5,000 Männer und 700 grauen in 316 Werkstätten zur Arbeit zurückgekehrt und 70 Cooperativ -Werkstätten mit 500 Männer und 500 Frauen und erottaet worden. Schlägereien zwischen Unionisten und Nichiunionisten waren häusig, und ein Appell an assiliirte Organisationen zur Unterstützung von 1,200 Streikern wurde nöthig Die Contraktoren haben viele Extraleute auS den Reihen der Streiker engagirt, so daß die Armee der Streike? stark dezimirt ist. Die Hosenmacher finden sich allmälich zur Arbeit ein. Bis jetzt haben 60 Conraktoren, welche 1.000 Leute beschäfigen, sich mit den Arbeitern geeini t. Etwa 2000 Männer und 1000 Frauen meist Italiener, stehen noch auS. - Ausland. Der erwartete Zarenbesuch B e r l i n, 18. Aug. ES bestätigt sich, daß daS Zaren-Paar am 24. d. MonatS die Russische Beste verlassen wird, um den deutschen Kaiser in BreSlau zu trlffen und ihn zum Manöver bei Görlitz, Schlesien zu begleiten. Die russischen Gäste werden wahrscheinlich Berlin bei Seite lassen, aber Wien besuchen; ob auch Paris, muß vorläufig dahingestellt bleiben. Die Cre ten fische Frage. Berlin, 18. Aug. Der Kaiser trägt sich angeblich auf seinem Schlosse WilhelmShöhe mit Plänen bezüglich Creta'S. Man sprach jüngst von einem DreiKunde lEnaland. krrankreick. Run. land) zu Blockirung der Snsel Creta. Der neulichen Erklärung der Snglischen Regierung im Unterhause, deß keine der Mächte Creta zu annektiren wünsche, schenkt man hier wenig Glauben. Man wünscht hier die Autonomie Creta'S. Die Manöver. B er liv, 18. Aug. 3n den höchsten und allerhöchsten preisen spricht man nur von deq bevorstehenden Manövern, die zwischen Görlitz und Bautzen. Schlesien, stattfinden werden; man er wartet großartige neue taktische Expe mente, weil die neuen Waffen eine stärkere, Truppen-auflösende Tendenz besitzen, als die früheren; ,S sollen daher taktische Methoden gefunden wer den, durch welche jenen Tendenzen entgegengewirkt wird. ferner soff die Vkar.sch'ghigfeit der Gruppen beschleunigt werden; jetzt Marschiren die Truppen einen Kilo meter ,n 810 Minuten und daS scheint den Heerführern noch zu lang sam. DaS Bichcle wird, besonders im Telegraphen - Felddienst, auSgirlgezz gebrauch finden Wd uauientlich zyr quSbeiZerung der vom Feinde durch fchnitteyen Helegraphendröhts. Pikse? Manöver wird zum ersten Mals von einen General-Comman-deur mit unbeschränkter Hollmacht g. leitet Werden. Feneral Tchliegen, Chef de? zrohen
Generalttabe, ist lum obufun n; fiitre cdi friru.j' .unr b fü rn 4'ufe k.g po 8 h 12 r.p-. s.st.ei tz'en Masöo.is fi tic& t
Haup ss kle" voi-kdaitrn , - Schweden ftönta O S k a überzeugt s r ch von seiner U Popularität in Norwegen. C h r i st i a n i a, 18. Aug. Aus der Reise König OSkarS durch Norwegen sah er an der Bahnstation Stören, wo er den Z.'g verließ, unter den aus dem Perron versammelten Landleuten einen Arbeiter Namens Ole Foste mit dem Hut auf dem Kopfe. DaS brachte den König so außer sich, daß er dem Manne den Hut vomKorfe schlug. Nur mit Mühe wurde der darüber auf daS Aeußerste empörte Arbeiter durch feine Freunde abgehalten, Gewalt gegen den König zu gebrauchen. Alle anderen auf dem Perron anwesenden Norweger gaben ihrer Mißbilligung über daS Vorgehen deö Königs dadurch Ausdruck, daß sie sämmtlich in ostentativer Weise ihre Kopsbedeckung wieder aussetzten. .,,, De? Kaiser? Marine-Vor-läge. London, 17. Aug. Eine De pesche deS Standard auS Berlin sagt, eS werde behauptet, daß Admiral Tierpitz auf Verlangen deS Kaisers Wilhelm eine Vorlage ausgearbeitet habe, welche dem Reichstag unterbrertet werden soll und 100 bis 150 Millionen Mark für Marinetwecke ver langt. Der Kaiser besprach kürzlich die Angelegenheit mit dem ReichSkanzler, Fürst Hohenlohe. Der Kanzler erklärte dem Kaiser im Laufe der DiSkussion eine Majorität zu Gunsten der Vorlage lasse sich nur erzielen, wenn diS Versprechen der Reform in allen den Militärjurisdiktion unterliegenden Angelegenheiten ersüllt-werde. - L o n d o n, 17. August. Eine Depesche der Post auS Berlin sprach gleichfalls von der Conferenz de KaierS Wilhelm mit dem Reichskanzler und fagt, die Situation sei so gespannt, wie nur je, und niemand wage vorherzusagen, wer in drei Wochen im Amt sein werde. ochisfs'Nachrichten. Angekommen in: N e w A o r k : Aller" von Bremen; Georgic" von Liverpool; Zzanda'm" von Amsterdam; Fulda" von Genua. Cherb.ourg: Saale" von New New Jork nach Bremen. ' Moville: State of California" von New Jork nach Glasgow; Laurentian" von Montreal nach LiverPool. Gibraltar: Werra" von New Jork nach Genua. Marseille: Masfilia" von New Lork. Ifcin Statt stirer hat ausaerecknet. dak in den deutschen Reichsstaaten 682.191 Menschen leben.welche den Namen Müller führen, Schon vor lanaer Zeit hat einmal em Franzose gesagt: die Deutschen find ein Volk, das Müller heibt. I n England kann man. öunde mit der Packetpost versenden, Vor ein paar Tagen nun wurde in London auf dem Manchestttbahnhof ein etwas störriger Hund eingeliefert, um so befördert z werden. Karo sand an der Sache wenig Geschmack und im Handumdrehen war er sein Halsband los nd stürmte zum Bureait hmauS. Hinter ihm drem em oslichteifriger Beamter, der aus Leibestraften brüllte: Haltet den Hund! Haltet den Hund! Er ist ein Packet. DasPacket verschwand und ward nicht Wieder gesehn! Ueber die Geschmacklos, sigkeit. bei jeder passende und unpassendenGeleaeübeii den Reserve-Lieute-Nant paradtren zu lassen, hat die un. abhängige deuischländische Presse sckon wiederbolt aeklaat. Wie weit diese Geschmacksverirrung.geht, davon liefert eine Bekanntmachung oes o nialicken AmtSaerichts in Einbeck, ab druckt in No. 20,224 des Hannov. Courier- einen schlagenden Beweis. ES heißt da: Bekanntmachung, In das biestae. Hjzndelsieg'ifter ist heute Blatt 292 ' zur ftirma W. Lende in Einbeck einaetraam Spalte 3: Der Fabrikant und Premier-Lieutenant der Landwehr Willy Lentze in Einbeck ist als Mitinhaber eingetreten etc Man wird nun wohl errvarten dürfen, daß bet etwaigem Avancement dej Herrn Premler-Lieutenants strts eta. weitere Neueintragung erfolgt und da eröffnet sich den Amtsgerichten eine. angenehme PerZftive
Deutscbe Lokal-Nacbricbren n-ciV-Unaarn. Wien. Wiederum hat der Alpensport zwei Opfer gefordert: Die Con ducteure der Neuen Wiener Tram-wav-Gesellschaft Straßer und Mayei unternahmen eineTour auf die Razal ve, von der sie naH' vier Tagen so lange nur währte ihr Urlaub zurück sein wollten. Da dies nicht der Fall war, wandten sich ihre Angehörigen beide sind ledig und stehenMitte der L0er Jahre an den TouristenClub, und dieser veranlaßte die Ausrüstung einer Expedition vom Carl Ludwig-Hause auf der Rax aus, der es nach langen Bemühungen gelang, die Leiche des einen Touristen aufzufinden. Daß auch der andere Tourist den Tod gefunden hat, steht außer allem Zweifel. B r e g e n z. Unweit von Bregenz ereigneten sich durch Absturz von hohen Felsen zwei Unglucksfälle. In der Nähe der malerischen Rappenloch schlucht fiel du Vater einer zahlreichen Familie beim Holzfällen über einen steilen Felsen und wurde todt aufgefunden, und der schon zehn Tage dermißte P. Büchele von hier wurde bei Langen, wo er über einen 40 Meter hohen Felsen stürzte, ebenfalls als Leiche entdeckt. Prag. Lehihm wurde aus der Moldau die Leiche eines Mädchens gezogen und als die eines Dienstmädchens Namens Marie Quastl agnoscirt. Bei der Polizei meldeten sich nun der Schneidermeister Jos. Richter und dessen Gattin mit der Angabe, sie hatten es als Augenzeugen gesehen, daß am betreffenden Abend ein Mann das Mädchen in die Moldau gestürzt habe. Die Polizei verhaftete auf diese An. gaben den Geliebten der Quastl, den Schuhmacher Zak, und die beiden Augenzeugen agnoszirten bei der Confrontation diesen mit aller Bestimmtheit als den Thäter. Zak, der hartnäckig leugnet, wurde dem Strafgerichte eingeliefert. Schweiz. Genf. In Ausdrücken des lebhaf-' testen Unwillens kritisirt der Ausstellungscorrespondent der Appenzeller Zeitung" die wenig noble Haltung der französischen Presse gegenüber der Ausstellung. Eine ganze Reihe von größeren Blättern der französischen Hauptstadt habe die Veröffentlichung von orientirenden redaktionellen Artikeln von der Bezahlung beträchtlicher Schmiergelder abhängig gemacht. T h u r g a u. Eine werthvolle Bereicherung hat das historische Museum des Kantons Thurgau erfahren. Der als eifriger Sammler bekannte Notar A. Mayer in Ermatingen, der besonders viele am Untersee gemachte inter-
.essante Funde, auch römischen Ur sprungs, besaß, zahlreiche Waffen aller Zeiten, viele Manuscripte. Siegel und besonders eine sehr reichhaltige Mün zensammlung in seinemPrivatmuseum vereinigte, hat alle diese Schätze dem genanntenMuseum als Geschenk überwiesen, Schaffhausen. Ein Blitz als Feuerwerker bereitete dieser Tage den Gästen in den Hotels am Rheinfall von Schaffhausen eine nächtliche Ue-I berraschung. Bei de? am Abend erfolgten Beleuchtung warein bengalisches Licht unverbrannt geblieben. Dieses wurde durch einen Blitz, der gegen Mitternacht in den Leitungsdraht für die bengalische Beleuchtung fuhr, plötzlich entzündet, und wer noch wach war, sah den grandiosen Rheinfall in zauberhaftem Glänze, ohne daß er dafür auf seiner Hotelrechnung einen Eztraposten zu befürchten brauchte. Unterwalde n. Dieser Tage verunglückte amVierwaldstättersee Dr. Wegmann von Berlin, der als Kurgast sich in Beckenried aufgehalten hatte. Vom schaukelnden Kahne aus wollte er wahrscheinlich das dortige steile Felsenufer erklimmen, um vielleicht noch einige halbverblühte Alpenrosen zu erHaschen, und dabei stürzte er ab. Im Schiffchen, daS auf dem See herumtrieb, fand man Rock, Hut und Feldstecher. Die Leiche lag kaum einen Meter unter Wasser. Lurcmvurg. Domekdingen. Vor einiger Zeit wurde, auch hier ein Velocipedclub in's Leben gerufen. Derselbe trägt den Namen .l'Eclair- und zählt 14 Mitglieder. Aufgenommen können nur solche Radler werden, die die hiesige Gemeinde bewohnen. Düdeldingen. Kürzlich ist auf dem Boden des WyhnhauseS von Joh. Flammen Feuer ausgebrochen, rt L. i weicyes vyh )eyauv.e emalcyerie. Möbel konnten gerettet werden. Der durch Versicherung gedeckte Schaden beträgt 1400 Fr. in Ek lohnt sich, Sood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Sei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grrppe, Lungenentzündung, Dtph teritiS oder gieber. Haod't Pflanzen von den auSgesuchreftenPrUen sind sorgfältigst zube reitet.
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