Indiana Tribüne, Volume 19, Number 331, Indianapolis, Marion County, 17 August 1896 — Page 3
Dr. LeonlL ZsIlMnf dem Freihof
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Roman von Anna H artenstein.
(Fortsetzung.) Zonale hatte die Arme um eine jun. ge Birke geschlungen, und wie ein wilder Zorn den jungen Leib erbeben ließ, so ging ein Schauer durch den Baum, dfo die grünen und goldgelben Blä!terherzen wie erschrocken auf sie nieder taumelten. Die ftniu dort brauchte es ja nicht erst zu ahnen, sie wußte es sckon: Dem Kind muß sterben." Und sie blieb ruhig der Kuh im Stalle galt ihr Sorgen mehr als der Tochter, die in der Angst des Todes nach einem versöhnenden Mutterwort lechzte! Was kümmerte das die Frau? Sie war das personificirte Recht, jenes Recht, das nach Sitte und Brauch über die Kinder verfügt, das unbeirrt auf seinem Spruch beharrt, maa das Lebensglück der Kinder darüber inTrümmer gehen, mögen die Herzen dabei der. bluten! Dieses Recht hatte ein junges Menschenkind unbarmherzig von der Schwelle dort weqqewiesen, weil An nemarie, dieTochter der Burgmüllerin, erklart, lieber sterben, als von ihm lassen." Und Annemarie blieb dem Manne auch treu, als er im Jähzorn emen zungen frechen Gesellen, der ihre Ehre anzutasten gewagi, niedergeschlagen. Sie hatte ihm mutbia zur Seite gestanden, als er zu mehrjährigerZuchthausstrafe verurtheilt wurde, und als sie den letzten Abschied von dem ganzlich gebrochenen Manne nahm, da hatte sie ihm mit lächelnder Lippe zuflüstern können: Sei stark die Hoff nung auf eine lichte Zukunft wird uns hinübertragen über die traurige Zeit. denk' an Weib und Kto, die auf Dich warten." Dann aber war sie körperlich und geistig völlig geknickt mit ihrem Kinde in die Burgmühle gekommen und hatte qesleht: Mutter, lak mich bei Dir bleiben, bis er kommt, laß mich hier gesunden Sie hatte angeklopft an ein Mutterherz, aber das Recht stand vor derThüre und sagte hart: Willst Du Dich fügen, willst Du Dlch von dem ZuchtHäusler scheiden lassen. Deinem Kinde unseren Namen geben, es ganz in meine Hände legen, dann will ich für Dich sorgen ich verlange Gehorsam Donate schritt langsam den Abhang hinab und über den schmalen Steg, der über den Bach führte. Dort traf sie den Doctor Freygang. Es ist kein Zufall, daß ich Ihnen begegne, Fräulein Roller," sagte er ehrlich, als er sie erreicht, und streckte ihr die Hand entgegen. Und als er ihre zitternde Rechte mit festem Druck umschloß, fuhr er fort, während sein Blick an ihrem Antlitz hmg: Ich hörte, das Sie nach Gresllk gefahren, da konnte ich nicht anders ich mußte Ihnen nach, ich mußte Sie sehen und ich dachte, vielleicht könn te ich Sie hier unterstützen aber Sie zürnen mir doch nicht. Fraulern Do nate?" Er ließ ihre Hand frei und trat voll angstvoller Spannung einen Schritt zurück. Sie schwieg, aber m ihren Augen las er etwas, daß es wie ein halbersticktes Jauchzen über seine Lippen brach. Er wandte sich rasch ab, umHerr der machtigen Bewegung zu werden, die ihn gepackt. O, sie blieb ihm viel schuldig, aber sie sollte ihm'zahlen. wenn er erst das herrliche, über alles geliebte Wesen in seinen Armen halten durfte! Und Donate folgte ihm wie betäubt von dem unsagbar süßen Glucksgesuhl, das alles Denken ubersluthend durch ihre Seele wogte. Erst ein Blick in das harte, mit seinen zahllosen Rinnen und Furchen wie aus Erz gegossene, unbewegte Gesicht der Burgmullerm ließ sie erwachen. Die Frau schaute mit trüben, gerötheten Augen zu Donate auf. Es steht schlecht um die Annemane?" redete sie nach kurzem Gruß das junge Mädchen an. Dttm deshalb i x i. . rrr ; v r? . je kommen ie oocu oeioc. uiu iie abgeben, will sie's schriftlich machen, daß sie sich von dem Menschen lossagt und daS Kind mir giebt dann " Hart und kalt klang die rauhe, oie gungslose Stimme. Der Arzt war entsetzt über dieGrausamkeit und Härte, die us jedem Wort der Mutter sprach; um Donatens Lippen aber zuckte es: das war ja das elterliche, unerbittlich grausame Vtt&t, das Gehorsam forderte um jedenPreiZ. Und der ganze Zorn, der sie vorhin gepackt, bäumte sich wieder auf, verschärft durch die machtige Gemutbsbeweaun. Riet" rief sie, und ihre tie e, volle Stimme bebte. Und wenn Annemarie sich hätte fügen wollen. ich ich würde nie zugegeben haben! Und wenn Annemarie sterben muß, unversöhnt mit Ihnen, besser als dem Manne die Treue brechen, als ihm das grausamsie Leid zufügen, das Kmd von semem Herzen reißen " Sie haben die Annemarie von ieher in ihrem Trotz bestärkt, Fräulein Donate," grollte die Frau. Ja, das habe ich gethan, aber erst als Ihre Forderungsn ungerecht wurden. Ich habe die Annemarie dazu bekogen, daß sie zu Ihnen kam, um Ihre Verzeihung bat. Sie haben alsPreis den Treubruch gefordert. Ja, ich weiß wohl, Frau Hornung: ehre Vater und Mutter.' gehorsame ihnen. Es ist ras Recht der Eltern, Gehorsam zu fordern. Aber dies Recht hat seme Grenze, wenn es darüber hinaus geht, wird es zum Unrecht, zum Frevel. Ihr Kind stirbt, und Sie tragen dieSchuld ja Sie. mit Ihrer Harte, wiederhotte sie nocy einmal mu eycrner Stimme. . . iL . Die Frau war auf den Grotzhaufen niedergesunken und starrt, finster vor sich km: .Das wollte tck rückt, murmelte ne. ..Daö glaube ick. aber das Wort ist die feige Bemäntelung der Schuld, die bequeme Ausrede, um jede Berantwor tuna für das eiaene unmenschllcheHan deln abzuwälzen," zürnte Donate, und ihre Worte sielen wie Keulmschläge aus das Herz der ZIrau. Em juaen
gtng vurch das harke Gesicht, die gekrümmten Finger fuhren ein paarmal nach der Kehle, als würge dort etwas, und der Kopf neigte sich tiefer. Doctor Freygang w ein paar Schritte seitswärts zurückgewichen. Er war auf's Peinlichste berührt von der Schonungslosigkeit, mit der Donate spra. obgleich er sich sagen mußte. daß dieser Menschenschlag nicht mit Glaceehandschuhen angefaßt werden durfte, wenn es einen Angriff auf daS Herz galt, und daß Donate offenbar nicht allein gegen die Person, als vielmehr gegen ein Prinzip mit so schwerem Ernste zu Felde zog. Und sie war schön wie eine zürnendeGöttin mit dem classisch reinen Profil, das sich ihm zuwandte, aber ihre Härte gerade in dieser Stunde that ihm weh, der zürnende Ton ihrer Stimme berührte ihn peinpeinlich wie ein Mißklang. Plötzlich verschärfte sich derAusdruck des Mißmuthes in seinen Zügen noch mehr. AuchDonate schwieg und wandte lauschend das Haupt. Aus dem Wald, der sich zur Ruine empor zog, klangen Stimmen, und in der Höhe zwischen denStämmen tauchten helle Gewänder auf. Donate reichte rasch der Frau, die sich erheben wollte, beide Hände, um sie zu stützen. Ick fahre gleich ich lasse sofort anspannen," sagte die Vurgmüllerin mit zitternder Stimme, und ein Ausdruck qualvoller Herzensangst lag in dem verwitterten Gesicht. Das ist nicht nöthig Sie sahren mit mir," erklärte Doctor Freygang, und Donate drückte ihr die Hände. , Seien Sie nicht böse, liebe Frau Hornung ich mußte ja hart anfassen. Und nun Kopf oben, unk lassen Sie Annemarie den schön Glauben, Sie feien aus eigenem Aatiiebe gekommen. " Wie wunderbar mild und weich jetzt die Stimme klang! Die Gesellschaft hatte Donate und
Doctor Freygang erkannt. Die Damen eilten hastiger den steilen Waldpfad herab, über den knorrige Wurzeln wie dicke Schlangen krochen. Donate wollte sich rasch verabschieden und der Frau folgen, die der Mühle zu hastete. Da tonte em kleiner erschreckter schrei herüber, und sie sahen beide. wie Madame de Soleure, die den Anderen weit voraus eben den Waldrand und die Thalsohle erreicht, zusammennickte. Unwillkürlich blieb Donate stehen. Was ist geschehen?" Ein zorniges Zucken spielte um Ernsts Lippen. Ein vertretener Fuß, wie es cheint," sagte er, und leise murmelte er ingnmmig: lim verbrauchtes Theaterrequisit." Donate mußte zetzt bleiben. Sie ging rasch neben Doctor Freygang auf die verunglückte junge Dame zu, die mit schmerzhaft verzogenen Lippen sich muhte, sich von dem ?tem, aus dem sie niedergesunken, zu erheben. Indessen war auch die übrigen Geellschaft herbeigeeilt. Ausrufe des Schreckens undBedauerns mischten sich mit Begrüßungen sur Fraulern Roller und den Arzt. Fräulein Lene Freygang hätte am iebsten die ihr unbequeme junge Dame übersehen, aber das war gegenüber der vornehmen Erscheinung in dem tadelos eleganten Herbstcostum absolut unmöglich, aber die Begrüßung fiel etwas fluchtig aus, was ja rn Anberächt ihrer Sorge sur Madame deSoeure nicht zu verwundern war. Ernst wies ihre Hilfe zurück, cbenso Fräulein Genie, die ihr armes Mignonne" herzte und küßte, aber sich deZ Weiteren so ungeschickt anstellte, daß Lore mit einem leichten Schmerzensschrei entsetzt abwehrte, als sie ihr den fernen Pariser Promenadenschuy von dem Fuß streifen wollte. Würden Sie. liebes Fräulein, die Güte haben und hier Samariterdienste leisten, Sie haben die beste Hand dafür" bat Doctor Freygang. Donate hatte mit eigenen Blicken Genie betrachtet. Jetzt neigte sie zustimmend den Kopf, streifte den grauen dänischen Handschuh von' der kräfti rx".1- . r i r- v w f i .1 . gen, U)vu geformten sjano uno imcic vor der jungen Wittwe nieder. Aber keine Spur von Samariterzug lag in dem unbewegten ernsten Antlitz. ev.v. ov . - . n r u ! i eoer Jou eine urin, moquirir sick Referendar Qumvreckt. aber doch mit geheimem Aerger, während er sich mit den Herren zurückzog. Doctor Freygang hatte sich überzeuat. dan in der Tbat eine Verstauckuna des 5'unes vorbanden. Aber das v:rminderte seinen Groll gegen die jun ge schone Wittwe nicht, die ihn offen bar unter nicht geringen Schmerzen so kindlich rührend anlächelte, sich so fest mit der kleinen Hand auf seine Schulter stützte, von der ein sinnberückender, wie feine Narkose wirkender Dust aus- : ri. . r."i ir r . rr .11.-!. yiuy. jic oersuyreriicye u,oqucuciic schöner Frauen ließ ihn unberührt. Er batte selbst oft lächelnd erklärt, iener besondere Sinn dafür müsse ihm ab- - i c e . tf C l!f.'a gcqcn, va tm zgerz niemals aus oicca undefinirbare, geheimnjßvolleFluidum reaairt. Er aab m kurzem gestimmten Ton seine Anordnungen, nachdem er den 5?uk verbunden. . ' ' v Donate war zuruckaetreten und streifte langsam den Handschuh wieder. über. Schwelgend borte sie die lebbast Debatte an. die sick entsvann weaen Madame de Soleure bequemster Ruck kebr nack Amback. Einioe erren woll ten nach Greslitz, um einen Wagen zu requniren. .Rem." saate Doctor ??revaana ent schieden. Das geht nicht, die gnädige nrau kann Nicht so lange warten Mein Wagen steht hier in der Mühle. in fünf Minuten kann er hier sein, Er ist bequem, und gnädige Frau O, das ist ja reizend, lieber Doc' toi." unterbrach ihn die junge Wittwe, wie ein Kind in die Hände klatschend In den schönen mandelförmigen Augen glühte es auf, und ein triumphi render Blick zuckte hinüber zu Donate. .
?!ur müssen Sie mit der Burgmül lerin fahren." fuhr Doctor Freygang unbeirrt fort. Und ich möchte Fräulein Harnisch bitten, mit Ihnen zurückzukehren, damit meine Anordnungen zu Hause gewissenhaft ausgeführt werden, Sie haben vollständig Platz im Wagen. Ich werde heute Abend noch
einmal bei Ihnen vorsprechen. Das lächelnde Gesicht der jungen Frau verzerrte sick. sie war jetzt wirklich einer Ohnmacht nahe. Und Du?" frug Fräulein Lene ' scharf. Ich habe noch einen Besuch in der Rüderitzer Brauerei und möchte somit Fräulein Roller bitten, ob sie mir einen Platz in ihrem Wagen gewähren will," sagte er und schaute fragend auf Donate. Ein feines Roth stieg in ihre Wanacn. Gern," sagte sie leise. Wir erwarten Sie im Rittergut." Dann verneigte :e sich leicht und schritt klopsendenHerzens den Weg zurück, den sie gekommen war. Sie wollte die Erregung nicht sehen, die diese Erklärung Doctor Freygangs hatte hervorrufen mllsen. Eine Stunde später sah die Gesellchaft vom Greslitzer Gasthof aus den Rollerschen Wagen aus dem Thore des Rittergutes fahren. Doctor Freygang saß Donate gegenüber. Er unterhielt sich lebhaft mit Onkel Leberecht. Donate schwieg, und er richtete das Wort nicht an sie. Aber zuweilen schaute Eines das Andere verstohlen an, dann brach ein heißer Strahl aus den Augen, aber die Schatten, die sich über'die Erde legten und wie feine Nebel zwischen ihnen webten, ließen den Strahl nicht von Einem zum Anderen dringen. 9ta einmal, als Ernst sich vorbeugte und dabei scheinbar ganz zufällig seineHand einen Augenblick aus die ihre legte. durchzuckte es sie Beide, und er sah m ein glückverklärtes Antlitz. Der alte H?rr aber schmunzelte vergnügt in sich hinein. Doctor Freygang gab plotzich sehr confuse Antworten. 5. Frau Sally hatte leichtes Hüteramt gehabt. Felix verließ nach der Wegahrt des Wagens den Freihof und ieß sich nicht wieder sehen. Die Knechte aber, die vom Felde zurückkamen, brummten, die Laune des jungenHerrn ei wieder einmal nicht zum Aushalen. Und Tilde langweilte sich, sie saß mit einigen Mägden auf dem Hofe vor dem Hause und wand die Guirlanden und Kranze, die den Altar der Kirche zum Erntefeste und den Saal imGastHofe, in dem der Tanz stattfand. chmucken sollten. In früheren Jahren war das ein listigeres Geschäft gewesen. Sie und Hermann hatten sich wenig um die chon gewohnte, finstere Miene des Freihofes, um Donatens Ernst und Frau Sallys permanentes Brummen gekümmert. Da hatte Hermann ihr die schönsten Blüthen ins Haar gesteckt. !?st so. wie oben ihr Kopschen alsFruhing und Flora im sogenannten ge heimen Atelier des jungen Theologen tand, und dann hatten sie gelacht, so ustig, so übermüthig wie zwei glucklche Kmder wie das alles so anders geworden war. Tilde seufzte so recht tief und schwer auf. als laste ein ganz ungeheurer Kummer auf ihrem Herzen, daß die beiden Madchen, die halb!aut schwatzen. sich lachend gegenseitig in die Seite stießen. Das Guirlandenende, an dem Tilde .eflochten. entsank ihren Händen und zlitt zu Boden, die zierlichen KinderHände spielten lässig mit ein paar BlüYen. leuchtenden Astern und Dahlien, leisen Studentcnblumen. die noch auf ihrem Schooße lagen. Sie hatte das Köpfchen zurück an die Hauswand gelehnt, die braunen, schimmernden Augen schauten traumverloren in daS Laubdach der Linden. Sonnige Lichter und dämmernde Schatten woben im reizvollen Spiel in dem dichten Blättergewirr. undLichi und Schatten glitten über das junges schon, Antlitz wie der Reflex der tti und freudvollen Gefühle, die dunkel,' unverstanden die junge Brust bewegten. Das erste süße Lenzesahnen der Liebe zog durch Tildens Seele, geheimnißvoll mit leisem, seligem Schauern wie das erste Frühlingswesen. ein leiseS C A r. m elmen uno nnospen, so yerzoeliemmend schon und selig wie in den ersten Tagen des März, eine drängende Unruhe, em Bangen, wie vor etwas Gewaltigem. Furchtbarem und so namenlos Schönem, Göttlichem was war das? Bor den träumenden Auaen tanzten feurige Kreise und Sonnen, und aus den Sonnen tauchten zwei Menschenantlitze auf. das eine lieb und gut, mit ernem seinen humorvollen 5iua um den Mund, das andere mit dämonisch beruckenden Augen und mit einem feinen höhnischen Lächeln, das sich wie ein n A.t" t . p. . 1 : cyiangiein um oie vollen, 0 verlangenden und Verlangen erweckenden Lippen ringelte. Tilde schloß schwerathmend einen Augenblick die Lider, dann schaute sie sinnverloren auf das Spiel ihrer Finger, die langsam Blatt um Blatt aus einer gelben Studentenblume zogen das alte reizvolle Spiel junger Herzen. Aber es war nickt die alte Orakelfrage: Er lieht mich liebt mich nicht," die lautlos die Lippen bewegte. Felix Hermann, Felix Hermann " klang die bange Frage durch ihre Seele Felix" das letzte Vlattchen taumelte zu Boden. Ein Schauer rann durch den junen Leib, eine jähe Blässe scheuchte die warmen Farben des lieblichen Gesichtes und zugleich flog der Stengel mit dem blattlosen Blüthenkörbchen über den vos. Die Mägde kicherten. 5?rau Sally die zum Vesper rief, schüttelte ärgerlich den Kops über die Traumerei und km dische Spielerei.. (Fortsetzung folgt.)
Pobel. Der Pobel. den du verachtest. Der ist dir zum Leben sehr nöthig: Wenn du nach Beifall schmachtest, Ist er sogleich erbötig, Mit beiden Händen Ihn dir zu fpenden. Was nützte dir denn dein Können, Wenn Niemand darob erstaunte, Wenn der Pöbel mit Gunst und Gönnen Es nicht in die Welt posaunte. Wenn er nicht begaffte. Das mühvoll Geschaffte! Und der gleißende Flitter an deinem Gewand Und all' das, was je prunkt' und protzte : Was wäre denn werth der bunteTand, Wenn der Pöbel ihn nicht beglotzte
uno stch daran weidete Ernst und gewichtig! Und dich nicht beneidete!!! Es wäre nichtig. Nichtig all' das Gewände! wichtig des ReicktbumS Naradies: Wenn' nicht am Ende Zu feinem Leide Mit seinem Neide Der Pöbel dein Glück dich empfinden ließ. Vit wettluftige Lehman. (Berliner GerichtSscene.) 5Zwei Männer liefen eilig durch den langen 5?lur des GerichtSgebäudeS. Der Eine, der dem Anderen um einige Schritte voraus war, hielt ferne Tasckenubr in der Sand. Er erblickte über einer der vielen Thüren die Rummer, die er suchte. Hier is et. ries er dem Nacheilenden befriedigt zu. Beide suckten nun auf dem neben der Thür hängenden Terminszettel in dem Verzeichniß der Angeklagten einen Namen. Hier steht er, die nächste Sache is et. da kannste selbst den Namen Lehmann" lesen, wir sind also oocy nicht zu spät jekommen un ick habe meine Wette, sünf iroße Weißen, jeWonnen. Triumphirend sieht er seinen Begleiter an. Dieser trocknet sich mir e nem rotben Taschentuch sern chweilztriefendes Antlitz. Ja, aber Lehmann, Du bist ja zerannt, wie n Svikbube. det war nich ausjemacht. die Wette is nich entschieden." Es entspinnt sich zwischen ihnen eine AusI p.i , . . sZHW1nl einanoerseFung wegen ve vyiuiij"" der Wette. Der Gerichtsdiener, der die Sache Lehmann" aufruft, macht dem Gespräch ein Ende. Der Mann, der die Wette gewonnen haben will. macht seinem Begleiter noch schnell einen Vorschlag. Willst Du zehn jroße Weißen jejen halten, det ick sreijesprochen weroee nee. jnu xju wette ick nick wieder." Na, nun machen Sie aber!" mahnte der Gerichtsdiener. Lehmann tritt ern. Kr bat sick weaen eines Hausfriedensbruchs zu verantworten, den er im Lokale des Schankwirths U)cuuer vegangen haben soll. Vors.: Sind oettändia. Angeklagter? Anaekl.: Ick werde mir hüten. Ick habe V . r 1 c.i j frmx. oai gewenei, cci I vvuilutlvlg ngesprochen werde. Vors.: Das h'ätten Sie lieber nicht thun sollen. Dann wollen wir die Sache aber kurz machen. Räumen Sie ein. daß der ickankwirtk Müller ?lbnen sein Lokal verboten hat? Angekl.: Jawohl, nachdem wir uns wejen die unenlschiedene Wette erzürnt hatten. Vors.: Gut. Räumen Sie ferner ein, daß Sie ihn dennoch wieder besucht und Getränke verlangt haben? - Angekl.: Ooch det jebe ick Beifall. Vors.: Hat er Ihnen denn rnchfc ohne Weite res gesagt, Sie sollten'sein xou verlassen? Angekl.: Det hat er jedhan; wat is. det is. un wat nich is. det wird ooch woll nich sind. Vors.: Sind Sie denn sofort gegangen'5 Angell.: Nee. sofort nick, ick wollte erst von wejen die Wette Vors.: Ach was reden Sie, dann sind Sie ja des Haussriedensbruchs überführt. Angekl.: Un ick wette druf. Herr Jerichtöhof. wenn Sie mir anjehört haben, denn sprechen Sie mir doch frei, die Sache is nämlich nich so wie ran! ruf! rin! raus! Die bat eenen ianA avartiien Fummel. Vors.: Mit Ihnen will ich aber nichts weiter zu thun haben, sonoern ich ziehe, vor, mir die Geschichte von dem Zeugen erzählen zu lassen. Zeuge Schankwirth Müller sagt auö. daß der Angeklagte sonst ein ganz guter Kerl sei und auch als ein ganz guter Gast bezeichnet werden könnte, wenn er nicht von einer ganz krankhaften Wettlust besessen wäre. Er wolle aber niemals verlieren und ge-, rathe dadurch häufig mit der GegenPartei in Streit. Angekl.: Da lege ick eenen Vrotest ieien in. Ick will zwanzig Mark jejen eene wettm. 5U ür:zuors.: eien ic ruyig, mi den Zeugen nicht unterbrechen. Zeuge: Et muß so im Apnl rum zewe?en sind, als Lebmann bei mir tvax un mit dem Korbmacher B. darieber in eenen Streit ierietb. wie boch die Berolina uf'n Alexanderplatz wäre. Un .1 1 w.i w . . r je 1 . eymann veyaupieie, oci ua,ic mächtig un er wollte daruf wetten, det ibre Waden ieber eenen Meter in Umsang hätten. Na, der Korbmacher mak erst seine eiienen Waden mit eene Bierstrippe un sagte denn, da ginge er druf in un so dick waren ryre uuaoen nich un er wollte zehn zrotze Weisen ieien seken. So kam denn die Wette m Stande. Un Lebmanw kriegt mir ran un ick muß mir jleich hinsetzen, un muß an zwei Zeitungen schreiben, wo ick ut abonnirt bin. un mun bitten. Fehlt Qfnct Lebenskraft in irgend einem Theil eures SvstemS. oder ist euer Ner enshstem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben vas tntr amemm bals. ,a ia aus vme nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei lal nn'pt nn etnsachmausmmelA, das ml A rettete. Verschiebt niefit auf Morgen, was ihr heute thun- sollt.' Schreibt unter Verschluß einer Oriestnarke sür Rück. Ant ort an Thomas Olater. . O. ox 764, alama oo Zonq.
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Dr. B. j. Kay Medial Co., (Westliche
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n c. PüMERO Y. aearttirer Der det ste mir in'n Briefkasten Bescheid jeden, wie ville Umfang die Berolina ihre Waden haben. Un denn fangen die Beeden schon an, die zehn Weißen zu verzehren un als sie lle sind, da will sie keener bezahlen, indem sie det hinausschieben, bis die Wette entschieden is. Wat sollte ick machen. Ick war natürlich der Rinjefallene. Alle Tage krieje ick den Briefkasten vor, meine Antwort iö aber nich drin. Vors.: Das glaube ich, auf solche Dummheiten wird sich wohl keine Zeitung einlassen. Wie wurde es denn nun? Zeuge: Ja. eenet schönen Dags komme ick über'n Alexanderplatz un sehe mir bei dieser Jelegenheit die Fijur an. Un da sehe ick denn, det von ihre Waden ieberhaupt nischt zu sehen is, indem die Robe ihr bis an die Füße fällt. Un der Angeklagte muß et gewußt haben, denn er wohnt zanz in der Nähe. Angekl.: Herr Vräsident, den Mann mache ick in zwee Punkte meineidig. Erstens hat er jesagt, det er mit mir völlig unverwandt wäre, objleich seine Frau eene Stiefcousine von meine is. ick wette, det r dadurch fchon alleene verurdeelt wird un zweetens Vors.: Ach was, lassen Sie uns mit dem Unstnn in Ruhe. Herr Zeuge, kommen Sie schnell ?.u Ende. - Zeuge: Nun, meine zehn Weißen habe ick natierlich nich bezahlt iekriegt. indem zeder sagte, er hatte nich verloren. Ick wollte den Ange klagten aber nich wieder in mem Lokal haben UN habe ihm det jesagt. Er kam aber doch wieder und jeht in seine Frechheit so weit.det er mir eene Wette um drei Mark vorschlägt, det Fritz Friedmann freigesprochen wird. Ick weise ihm natierlich. wo der Zimmermann det Loch gelassen hat, er jeht aber nich. bis ick un mehrere Jäste ihn mitJewalt herausdrängeln. Vors.: Nun Angeklagter? Diese ganze Geschichte hattenSre uns eigentlich schenken können. Lehmann wird zu einer Geldstrafe von 10 Mark verurtheilt. Aus dem Flur bietet er dem Zeugen Müller eine Wette an darüber, daß er in der Berufungsinstanz ein freisprechendes Urtheil erzielen wird. Stiller Wunsch. Mutter: Wie tteblt Du eiaentlick mit dem As. lessor?" Tochter: Er ist mein Sklave! Äutter: Ich sähe ihn lieber als ssreier!" Ein Menschenkenner. Wie machst Du es nur. Edgar, daß 'Zu bei allen Deinen Patienten so be Hebt bist?- ..Ganz einfach! Den inaebildeien Kranken versichere ich. daß h sehr krank, den wirklich Kranken, taß sie ganz gesund sind'.ElneNeuiakelt. Berühmer Schriftsteller: ..Du, Pauline, ka lese ich eben in einem Artikel über ftlch, das wir glücklich verheirathet ttnd!" ' Auch ein Trost. Du, Ma'. !Na, bin ich denn wirklich so böse, wie 7u fortwährend sagst?- Ja. Emil f.. i.:si ui ..... cv . . u . 1 4 u oiji rill reu! ,uiiurgvgr!lrl Uttr: Ma, da solltest Tu eigentlich Gott sanken, daß ich keine Zwillinge bin'.Ein Fest. Miether (auf der Treppe): Wag ist das für ein Lärm ln der Wohnung der Schauspielerin?Hausbesorger: Eine Festivität; die ju. endliche vlQxtt unsere Ätzeaters feiert heute die silberne Hochzeit ! Aus vem Examen. Pro. fcssor: Herr Eandidat, geben Sie mir einmal eine Definition über zwei At-mosphärenl-Eandidat: Zwei At ospären erhält man. wenn rechts von uns eine Käsebude und links ein Hä nngsdrater ist!" ! Verschnappt. A.: Wa' rum fixiren Sie mich so, bin ich Ihnen vielleicht etwas schuldig?- B.j .Nein, mein Herr!" A.: Ein ande esmal also erschrecken Sie mich nicht erst.- ! öe,wache, nervöse Personen, kpiag von Gewigen biffen Echlaftoflgkeit oer schlb,ea träume. Gliede ntze. iickkn. opttchmer,en. ararry. Errothen, Zittern. Her, opsen.enftlichkkit,Unkntschlofftnheit.Trbbjinii no Ichöpfenden Aukftüffen. erfahren an de ' ugedfreud", wie einfach nnd billig e ' svl,d,skrankdekten und Volaen derJugendsündn, Srtindlich gekeilt nd die voll, Gesundheit und der ' 'rohfinn wiedererlangt werden könn. Sa, ' neue Seilverfahren. Jeder fei eigener r,t. ' Echiikt 35 tfen in Etamp und Ihr bekommt da ' Buch verfiegelt nnd frei zugeschickt von der Privat lintk nd Dlpesarp," 2S Weft 11. Str.. ew ; ivork. . 9. i 1 - AdoDpln IFircy, (Old Freedom & Right.) Notary Public, Translator, Corresponslent etc. No. 106 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. COPYRIGHTS, CAIf I OBTAIN A PATENT? Tor tronipt tniwer and an borest oplnlon, wrlt to MUNMdc CO.. wbo bar bad aearly flfty raara xptieno I tb fvatent bnnnesa Communte. Mona itrlctlr confldentlal. Allaodbookol Im formatlon concerninff Patent and faow to ob tam tbem sent f ree. Also a eatalocu Of machax. leal and acientlflo booka aemt frea. Patanu taken tbrough Mono k Co. raoetrt tfecfal noUoaln tb Sctesttfle Amerleaa, and tb ara broaght wldely beforatb pabliewltboat eoat to tb Inrentor. Tbia aletdid paper. taaoad wmUt, eleaanUj Ulnatrated, tuw br far thi largnt circulittoa of anr adeotlfle vork la tat world. t3 a year. Sample coplea aent fra. Bolldlns Edition, moothly. alfiOa year. Bina-ta eoplaa, US oenta. Krery namber eoatatns beaaBolldlnc Edition, tliol platea, In colon, and pbotograpba of neir booMA. with plana, anabllng buildar to tbow tba latent dealcTts and aera oontracta. Addraaa MMHX QOm MIW XQHJC. H BBOJlOWAI
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TT . 1 7a o o o 0 fX 51 rA OHlce) 620 S. lötn St., oinm. hcd. ,BostDfi. Jnv.anapoiie, Jno - Die - lana riöüne ist das einzige Blatt in Sndiana, wel. cheS hit Interessen des Volkes gegenüber btt Macht der Pwtokrstt, vertritt. Ctt Organ des Volkeö und nicht einer Partei ober Parteiin teresse körnpft sie unentwegt föl Freiheit .Recht auf alle HibUUn U Sibenß. DU Aebelt hi slket ist di. Schöpferin aöeö Wohlstandes und da' rum wirken wir für solche soziale Re fsrmen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur ntederdück enden Last mache. ! . Jeder fortschrittlich Gesinnte, soÄb eS als moralische Pflicht empfinde yeser de? Jnöisns Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Vlati bietet eine Fülle unterialtendea Lef, SofftS. ' Der Abonnements - Preis der taglichen Tribüne ist 12 c, deS SonntagöbtattS 3e, beider zusammen lg (?tS., per Woche oder SS Gift per Monat. Durch die Poft versandt, kostet da Tageblatt Q&, daS GonntagSblatt 92 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. rueMchen aller Art werden rasch und billig auS. geführt. Eintrittskarten, Quittungen, OonHitntivmup . leSnunge. VeschSftSkarten, Oriefföpse, Zirkuläre, Vrsgra u. f. für Seschäftleute nnd Vereine werd geschmackvoll ausgeführt. WV WNl-WH 3fttt3&$Iil 3
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und 9X30x13 der verschiedenen Eisen, bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Ägang Posizug 7 erpreß 11 Expreß 12 Aoomodation 4 Expreß 7 Expreß " Ankunft Expreß 3 Expreß.... Aceomodattsn 0 Expreß Schnellzug 5 ccomadatwn 7 30 5n 50 Prr 40 Nn MN MNm 20 Nm 33 2m 15 Vm N,? 00 V:?. 40Nk: Cleveland, Cincinnati, Chicago un, St. LouiS. Indianapolis und Steveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Vu Expreß 10 30 Prr. Expreß 10 30 5Prn Limited Expreß. 310 Nm Expreß 6 40Nm Ankunft Expreß 710 Vn Expreß. 1130Vm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß. S00?:m Expreß. 11 00 Km Et. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 Limited Expreß 11 SO 2m Expreß...... 1120Nm Expreß, täglich 114SNm Ankunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß 2 50 93m Limited Expreß 6 30Nm Expreß 6 00 93m Ihicago und Eincinnatt Division östlich. Adgana Schnellzug 8 45 83m ccomodation täglich 7 05 Pm Aecomodation 1100 83m Postzug 3 00Nm Accomad. tnur Sonntag?). Aecomodation 6 33 m Ankunft-Rushville Aecomodation. Postzug 11 40 5 Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). Aecomodation Aecomodation 10 15 Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnatt Division westlich. . 710 5m . 11 50 S.m Abgang Aecomodation .. Scbnell.Post , Lafayette Accomadation. . . Schnellzug.. Ankunft Schnellzug Lafaiiette Aecomodation . . Schnellpost Aecomodation . 5 00 S.m .12 15 ?m . 3 30$rn .10 45 5m .2505m . 6 IS 5m Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 1125Nm Danville Aecomodat 5 05Nm Expreß 1169 83m Ankunft Expreß 8 25?m Danville Acmsdatto.. . . 10 35 Vm Expreß 2 50 5m Expreß 6 55 5m Peoria Division östlich. Abgang Expreß Aecomodation Expreß Ankunft Expreß .... 6 30 Vm 8 25 5 11 40 Vm ccomodation Expreß... 10 00 5m Lake Srie nd Western. Abgang Expreß 7 00 83m Expreß 1 20 5m Expreß 700 5m Echnell.Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 50 5m Expreß 6 20 5m PittSburg, Cincinnatt, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 5m ColumbuS Aecomodation.. . 8 00 Vm Expreß 8 30 Au, Rtchmond Aecomodation. . . 4 00 5m Expreß 5 10 5in Ankunft Richmond ccomodation 8 55 S m Schnellzug.. 11 40 Vm Expreß 12 30 5m ccomodation 3 20 5m Expreß 6 50 5m Erpreß 10 15 5m Chicago Division di okomo. Abgang Expreß .11 00 Vm Expreß 1120 5m Ankunft Expreß 3 35 83m Expreß 8 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 8 45 83m - Loui.ville ccomodation... L 10 Vm Schnellzug 8 25 5m Aecomodation 4 0) 5m Vnkunft Aecomodation 10 20 Vm , Schnellzug 10 50 83m Accomodtition 6 50 5m Spezial täglich 1100 5m Cineinnati, Hamilto und SndianapoliS. Ai gang Expreß 8 40 5m Eincinnati Accomodotion . . 10 60 Vm Expreß 7 45 5m Expre i . 5 30 5m Expreß 6 20 5m nrunft ccomodation 9 15 Vm ? Expreß 11 45 Vm Expre i 7 45 5m ' Expre s .. 10 55 5m erpreß. 12 IS Vm Indianapolis und VineenaeS. Abgang Expreß .. 800 Vm LincenneS Accomodetio .. 4 00 5m Ankunft LineenneSAccomodat nIO 40 5m 'Expreß........ 5 00 5m Cineianati, Wabash nnd Michigan Abgang Expreß 6 85 83m Expreß 11 15 Vm Expreß..... 6 45 5m Ankunft Expreß 9 65 5? in ' 1 Expreß-. 2 50 5m expreß 9 00 5m Indianapolis, Deeatur nnd Western. Wgang Expreß 8 80 83 ; ccomodation 8 40 5m Schnell.Expreß. 1120 5m Onkunft Schnell Expreß . . 330Vm . cconudation 10 40 Dm V. C&u.;: ..,4 60 83m LouiSville, Rev Albantz nd Chicago. bgang-Expreß 12 25 V Expreß..... ... S 45 Vm Wonon Aecomodation 700 5m nrunft Erpreß 4 40 Vm . NenonSttWisti: 325 83m Expttßi. ,8105m o?i70JUvtd Century, eine 5-eiÄe Oochenfchrift, welche forrichrtMich eesinuteu Leser sehr zu emvfeh ln r Z rt Zttitrs sczialistisch. toexben dcr entere forrsrith heoriea darin rpiisch despro.'. 2 & deZelle ttre trt da Honbold t PnblieMn? Co 19 Vt lsn, N ts U4 ' . . .
