Indiana Tribüne, Volume 19, Number 331, Indianapolis, Marion County, 17 August 1896 — Page 2
X
I ' .1 1 t
CX?i CiUi
tviuiti iiyuuw Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche X tbüne- kostet durch den Träger J CentS per W che, die eonntagS.Trtbüne'5 tttl per Woche. Beide ,ufsmen IS Cents der es Gent) per X? ct. Per Poft außerhalb be, tdt zugeschick in Vorausbezahlung $' pe, (J. mti 18 E5üd ttlakatna Straße. Indianapolis, 3nd., 17. August 1896. Morchelzucht in den Der. Staaten. ES sind erst wenige Jahre, und da und dort sogar erst Monate, daß die Cultur der allbeliebten Abschwämme, welche als Champignons oder Morcheln oder musliroonis" bekannt sind, eine feststehende Industrie bei unZ geworden ist. mit theilweise vielversprechenden Aussichten für die Zukunft. Das Einmachen der Morcheln ist eine Kunst, welche auch hierzulande noch heute fast völlig in den Händen von Franzosen liegt, die auch die Ersten waren, welche bei uns eine geschäftliche Morcheln-Cultur anfingen. Nur einige. wenige Jankees in östlichen --ISetlichenStädten können bis jetzt sagen, daß sie Beides zugleich ersolgreich betrieben haben. Bei dieser Cultur macht es so gut wie keinen Unterschied, ob sie in Großstädten oder auf dem Lande betrieben wird. In einer Reihe unserer centralwestlichen wie auch östlichen Großstädte hat sich das Erdreich als ganz geeignet hierfür erwiesen, während es in anderen eben aus den Versuch ankommt. Die Erde in Hellern ist mit Bortheil dazu benutzt worden; doch ist es ein entschiedener Irrthum, zu glauden. , daß diese Pilze gerade in einem feuchten und ungesunden Keller gezüchtet werden müßten. Es ist einfach erforderlich, daß sie unter der Erdoberfläche gezogen werd-n, damit sie auch im Winter gedeihe.t, in welehern ihre Preise hoch sind; aber der unterirdische Raum darf dabei so trocken und gesund sein, wie irgend ein offenes Gebäude. Ueberdies muß der Boden ganz frei sein von giftigen oder unzuträglichem Pflanzenstoff, und wenn er gedüngt werden soll, ist nur der reinste Kunstdünger gut genug. Auch kommt es viel aus sorgsameAusWahl der zum Anpflanzen verwendeten Wurzelfasern an. welche gewöhnlich einige Zoll hoch auf weiten Beeten gebreitet werden, die man etwa 2 Fuß über einander anbringen kann. Gegen Ende der Hundstage wird gewöhnlich von denjenigen, welche zum Danksa gungstag frische Morcheln verkaufen wollen, mit der Zucht begonnen. Trotz der vielen Anleitungen, welche über die Morchelnzucht geschrieben worden sind, läßt sich kaum in irgend einem Fall ein geschäftlicher Erfolg geradezu garantiren. wenn die Cultur nicht unter unmittelbarer Anleitung eines schon Erfahrenen erfolgt, oder andernfalls, ehe der Züchter durch eigene Erfahrungm und Mißerfolge klug geworden ist. Bom Einmachen für den Verkauf aber gilt dies noch viel mehr, als von der Cultur selbst! Mit der weiteren Ausbreitung der letzteren Industrie dürste es daher in unserem Lande ziemlich langsam gehen. Ein amerikanischer Züchter äußerte jüngst, daß sich hier feinere und an Aroma reichere Morcheln ziehen und einmachen ließen, als die Franzosen sie bis jetzt hätten, daß aber diese Pilze ein etwas dunkleres Aussehen hätten, als die französischen, wodurch sich das Publikum in seinem thörichten Vorurtheil abschrecken lasse, so daß er dieser Züchter die Morcheln extra bleichen und dann unter französischem Namen verkaufe. Ich thue es ungern genug," fügte er treuherzig hinzu, denn zum Bleichen wird Vitriol verwandt, und was dieses für den Magen zu bedeuten hat. kann sich Jeder ausmalen! Ich wünschte, daß das Publikum vernünftiger würde; wir sollten ganz gut hier gezogene und eingemachte Morcheln ohne gesundheitsschädliche Behandlung unter amerikanischem Namen verkaufen können und hätten es gar nicht nöthig, unter falscher ausländischer Flagge zu segeln." Wie leicht sich eine lebhafte Nachfrage nach diesen Pilzen erzeugen ließe, geht schon daraus hervor, daß die freiwachsenden in vielen Theilen unseres Landes von Arm und Reich ungemein gesucht sind, und man daher im Neuigkeitentheil der Zeitungen so bäufig von Fällen erfährt, daß ganze Familien infolge Verwechslung von Giftschwämmen mit Morcheln vergiftet wurden! In dieser Beziehung ist daS allgemeine Publikum noch wenig aufgeklärt, und so lange darin nicht mehr Kenntniß verbreitet ist. empfiehlt es sich auch nicht gerade, zur Cultur der Pilze in bedeutend größerem Maße, selbst bei günstigen BodenverHältnissen, aufzumuntern, es sei denn, wie gesagt, unter wirklich sachverständiger Leitung und Controlle in der ersten Zeit. Für einen Erfahrenen ist es unmöglich, auch nur einen Augenblick im Unklaren darüber zn bleiben, ob er es mit der eßbaren Gattuna Pilze oder mit Giftschwämmen zu thun hat; er bedarf niemals einer besonderen Untersuchung hierfür. Indeß giebt es auch für den ganz unerfahrenen Laien zwei stets verläßliche Zeichen für die Harmlosigldlt des Pilzes: nämlich die Leichtigkeit, mit welcher man die eßbare Morchel abschälen kann, und ferner der Umstand, daß. wenn man sie von ihrem Stengel abbricht, sie um dessen oberen Theil einen kleinen Ring hinterläßt. Diese einfache Probe kann und sollte jeder Zweifelnde machen. In Bessarabien richtet die Reblaus große Verheerungen an. Deshalb sollen Versuche mit dem Anbau amerikanischer Reben gemach! werden.
Ein glückliches Land. Wie aus Wien gemeldet wird, will Fürst Johann Liechtenstein in den nächsten Tagen seiner Haupt- und Residenzstadt Vaduz, der er seit zwanzig Jahren fern geblieben ist, einen Besuch abstatten. Man wird zugeben, daß kaum ein zweiter Staat in Europa gefunden werden dürste, wo der Herrscher ohne Weiteres zwanzig Jahre wegbleiben kann, ohne daß im Getriebe der Regierungsmaschine die geringste Störung eintritt. Höchstens der Herrscher von Monaco könnte sich vielleicht eine so lange Abwesenheit erlauben. aber auch nicht ganz ohne Gefahr für die Interessen seines Reiches und der Bank von Monte Carlo. In den verschiedentlichen Monarchien des Balkans beispielsweise wäre eine längere Abwesenheit des Herrschers kaum angezeigt. Welche Veränderungen würden sich vollziehen, wenn Fürst Ferdinand von Bulgarien oder ftcrnig Alexander von Serbien sich entschließen sollten. Sofia oder Belgrad für den kleinen Zeitraum von zwanzig Jahren zu verlassen? Fürst Johann 11. .dagegen kann vollkommen sicher sein, in seiner guten Stadt Vaduz Alles aus demselben Fleck zu finden, wie es vor zwei Jahrzehnten gewesen ist. als er die Hauptstadt seines Lcmdes zum letzten Mal besuchte. Nur zwei staatliche Einrichtungen wird er nicht mehr vorfinden: die Armee von Liechtenstein und die Staatsschuld von Liechtenstein. Beide haben ausgehört zu sein. Das Fübstenthum Liech. tenstein hat derzeit nicht einen einzigen Soldaten zu ernähren und keinen Kreuzer Staatsschuldzinsen zu zahlen. Es ist wohl noch in Erinnerung, daß bei dem Friedensschlüsse von 1866 zwischen Oesterreich und seinen Verkündeten einerseits und Preußen andererseits ganz vergessen wurde, einen der Verbündeten Oesterreichs, nämlich das Fllrstenthum Liechtenstein, in diesen Friedensschluß einzubeziehen. so daß sich Liechtenstein noch lange Jahre hindurch formell auf dem Kriegsfuße gegen Preußen befand. Es ist uns nicht erinnerlich, ob die kleine diplomatische Vergeßlichkeit seitdem schon gutgemacht' worden ist, aber jedenfalls wären keinerlei gefährliche Folgen aus diesem kriegerischenVerhältnisse zu befürchten, da, wie erwähnt, das gesammte Heer von Liechtenstein aufgelöst worden ist. Ein Staat ohne Soldaten, ohne Staatsschulden, welch merkwürdiges Idyll im heutigen Europa! Das kleine Fürstenthum hat sich im Uebrigen nach dem Muster constitutioneller Staaten gerichtet. Alljährlich versammelt sich der Landtag, der aus drei vom Fürsten ernannten und zwölf durch indirekte Wahlen auf vier Jahre gewählten Mitgliedern besteht, in der Hauptstadt Vaduz. Diese parlamentarische Körperschaft hat in den zwanzig Jahren, während deren Fürst Johann fein Reich nicht gesehen, vollkommen friedlich gearbeitet. UeberHaupt hat sich, wie gesagt, in diesen zwei Jahrzehnten in Liechtenstein und
m der Stadt Vaduz fast nichts geandert nicht einmal die Bevölkerungzahl. In den letzten fünfzehn Iahren. wenigstens seit 1881. hat die Bevölkeruna von Vaduz nur um 139 Menschen zugenommen. Das Fürstenthum hat übrigens fast genau so viel Männer als Frauen aufzuweisen von den 9434 Einwohnern, die im Jahre 1894 gezählt wurden, waren 4757 männlich und 4677 weiblich. Also auch in dieser Beziehung ist Alles in Liechtenstein auf's Beste bestellt iede Liecktensteinerin kann ibren Liecktensteiner haben, und es bleiben noa7 r" r je i n " rrn k- I öu -ciciqicniieinec uong. jucan sleyi, es ist ein glückliches und friedliches Land, das nach zwanzig Jahren zum ersten Mal dem Besuche seines Herrschers entgegensieht. tvinc Statistik der Fachvereine in Frankreich. Soeben ist ein umfangreicher Band erschienen, der die Resultate einer Enquete über die Fachvereine Frankreichs umfaßt. Seit 1884, in welchem Jahre das von dem damaligen Minister des Innern, Waldeck - Rousseau, eingebrachte Gesetz über die Fachvereine von den Kammern angenommen wurde, ist die Zahl der Fachvereine bis 1895 von 175 auf 5146 und die der Mitglieder derselben von etlichen Tausend aus 979.093 gestiegen. Die Zunähme ist besonders bemerkenswerth seit 1891, in welchem Jahre es 3253 fachvereine mit 431.433 Mitgliedern gab. Noch deutlicher ersieht man die folaen des Gesetzes von 1834 an der Zahl der Verbände der Syndikate, die zur Vertheidigung wirthschaftlicher gewerblicher. Handels- oder landwirthschaftlicher Interessen gegründet wurden. 1884 qab es im Ganzen 20 derartige Verbände. 10 für die Arbeiterund 10 für die Arbeitgeber - Syndicate. 1895 hingegen schon 143. nämlich 79 für Arbeiter-. 33 für Arbeitgeber-, 17 für landwirthschaftliche und 9 für gemischte Syndicate. Die Zahl derArbeitsbörsen betrug 1894 37 mit 653 Svndicaten und 73,359 Miitgliedern. im Voriahre hingegen 34 mit 686 Fachvereinen und 199,332 Mitgliedern. Die Fachvereine der Arbeitgeber sind in unausgesetztem Wachsen begriffen. Dieselben besassen sich nicht nur mit den Tagessragen, sondern fungiren aucy als Wahlcomites bei der Ernennunq der Handelsrichter. Sie verfügen über 124 Blatte. 97 Stellenvermittlungsbureaux, 73 Bibliotheken. 16 Fachschulen, 9 Altersversorgungskassen. Zu diesen Verbänden gehören auch die 132 Aerztesyndicate. die erst seit 1894 bestehen und die sich mit der Wahrung der Interessen der Aerzte und der Feststellung eines MinimalHonorars suv die Visiten besassen. Die Zahl der Arbeiter - Syndicate ist von 1894 aus 1895 um 15 zurückgegangen, die der Mitglieder hingegen um 15.732 und die der Verbände von Syndikaten um 7 gestiegen. Die von den Arbeiter Syndikaten geschaffenen Unternebmunaen sind kolaende: 413
Bibliotheken, 297 gegenseitige Hilsövereine. 295 Stellenvermittlungsanstalten, 113 Fachkurse. 102 Wandererhilfscassen. 94 Unterstü'dungscassen sür Arbeitsstockungen. 43 Sparvereine, 42 Zeitungen und Bulletins. 36 Consumvereine. 30 Altevsversoraunascassen,
17 Cooperativvereme. Im Allgemeinen zeigen die Arbeiter - Syndicate gro Maßiauna. Die gemischten Syndikate, in denen sich Arbeitgeber und Arbeiter desselben Berufs zusammenfinden, haben bis iekt wenia Fortschritte aufzuweisen. Die Zahl derselben beträgt 173 mit rvn i . . . 7' 7 ,4 xi vk MiTniipnprn tirncu i im 29124 Mitgliedern im Jahre 1894 Anstatt, wiein England, Amerika und Belgien, die fruchtbare oee oer ge mischten Berufscommissionen zu der treten, sind sie in Frankreich aus schließlich katholische Arbeiter - Clubs die den alten Zunftzwang wieder her stellen wollen. Die landwirthschaftlichen Syndicate haben sich überaus rasch ernwiarn Wan zäklt deren beute 1183 mit 393 048 Mitgliedern. Die Ursachen dieser schnellen und sortdauernden Bermey runa sind airnäckft in ihrer Wichtig keit für die Landwirtbe und dann auch in den systematischen Bemühungen der Volksschullehrer und Aaeroau - Pro fessoren für sie zu erblicken. JhreWirl samkeit bat m augenfälligen Resulta ten die Verbreitung der Anwendung chemischen Düngers, die Verbesserung der Sämereien, die Vervollkommnung der Ackerbau - Werkzeuge und derViehzucht für den Kleinbetrieb. Unter den obigen Zahl figuriren Nicht 324 uumzer - Syndicate, die natürlich ihre Hauptanstrengungen auf die Bernich tun der Reblaus u. s. w richten. Die landwirthschaftlichen Sydicate theilen sich in zwei Gruppen, in die ausschließlich landwirthschaftlichen und in die der Nebengewerbe, die auch politische und sociale 3ie U im Auae haben. Die meisten Fachvereine weist natür lich das Seme - Departement (Paris) aus. nämlick 776 mit 237.358 Mitgliedern, dann folgen Rhone (Lyon) 221 mit 30.709. Vouches - du - Rhone (Marseille) 221 mit 29.492. Nord 175 mit 36.434. Gironde (Bordeaux) 165 mit 23.943 u. s. w. Die meisten toijn dicate entfallen außer auf den Acker bau aufBäcker (222). Vuchrucker (174) Apotheker (169). Metallurgie (148) Textilbranche (129). (?ln Wohlthat für Brasilien. Unsere Strampelrad-Manie hat der , :ri. m.t...cc oa..r.s:. juoaincriianiiajtu vtcyuuiu jiumiu so großen geschäftlichen 'Nutzen gebracht, daß diese eigentlich aus Dankbarkeit ein Zweirad in ihr Wappen aufnehmen sollte. Dieser große Vor theil beruht ausschließlich aus die Gummi-Ausfuhr. Aller Gummi, welcher für die Räder des Stahlrosses bedurft wird, kommt aus Südamerika. Unser Land führt jedes Jahr für 100 Millionen Dollars Roh-Gummi aus der südlichen Hälfte des großen amerikanischen Eontinents ein, und mehr als drei Viertel hiervon sind brasilisches Product. In unser Land gcht dieser Gummi als Rohstoff frei ein; die bra silische Republik aber erhebt auf demselben einen Aussuhr-Zoll von 21 Procent, oder mehr als ein Fünftel des Werthes. Wie hoch sich die ge sammte Rohgummi-Production Brasiliens im Jahre beläuft, darüber liegt zur Zeit keine amtliche Auskunft vor; sie muß aber, Angesichts der qewaltigen Ausfuhr nach den Ver. Staaten allein, beträchtlich mehr als 100 Mil Honen Dollars betragen, wovon aller )ings der Löwenantbeil nach unserem '.Zande geht. In Anbetracht aller Um stände will dies colossal viel für Bra.ilien heißen. Es ist daraus leicht zu erkennen, oelch' ungeheure Wohlthat für BraIlien die amerikanische Zweirad-Jn-'nistn in den letzten Jahren gewesen t und noch immer ist. Geschastskun)ige Veurtheiler versichern, daß im lauU dieses Jahres, trotz der Präsi'entenwahl oder vielleicht zum Theil gerade infolge der Wahlcammgne bei uns 30 Millionen Dol,'ars in Zweirad-Gummiverkleidungen ingelegt werden, wozu dann aber noch .'in enormer Verbrauch des Rohgummis für andere Zwecke, wie Riemenwerk, Garten- und sonstige Schläuche. Jsolir-Apparate und fast zahllose sonstige Verwendungen kommt. Zur Herstellung von Gummischläuchen für Luftbremsen allein werden geradezu fabelhafte Mengen solchen Gummis zerbraucht. Das allgemeine Publikum hat noch keineswegs eine richtige Vorstellung davon, was für ein colossales Geld in diesem Stoff und seiner AnWendung steckt! Nachgerade wird übrigens dieser Gummi einigermaßen selten, da die Nachfrage so sehr steigt, und es mit der angekündigten Eröffnung neuer Zufuhrquellen noch nicht so weit her ist. Kl wohlthätiger' Trust" Das obige Wort hat in den letzten fahren einen schauderhaft schlechten Klang bei uns erhalten, und ja nicht mit Unrecht. Dennoch hat es auch Anspruch darauf, in gewisser Verbindung zu Ehren gebracht zu werden. Vielleicht das leucktenoste Beispiel hierfür bildet der Peabody Trust", welcher jetzt seit beinahe 30 Jahren bestebt und seiner Auklösuna entaeaensieht. Im Zahre 1867 stiftete George Peabody einen Fonds von 52.000.000 zu dem Zwecke, im Süden unseres Landes neue öffentliche Schulen aufzubauen. Dieser Trust", wie der Stifter ihn nannte, sollte möglichst vortbeilbaft anaeleat. und 30 ftahxt hindurch sollten nur die Zinsen für jenen Zweck verwendet werden; alsdann aber sollte die Hauptmasse des Capitals selber an dieieniaen Erzie-hungs-Jnstitute zur Vertheilung gelangen, welche von emer ZweidnttelMehrheit der Verwalter dieses Geldes als die würdigsten hierfür bezeichnet würden.
Die weitreichenden Wirkungenie-
ser Stiftung lassen ucn räum verschätzen. Es war ihr beschieden. eine wichtige geschichtliche Rolle zu spielen. Denn sie trug vorwiegend dazu bei, wieder Ordnung in das Chaos der Schulanstalten 'zu bringen, welches dem Bürgerkrieg in einem großen Theil des 'Südens folgte, ohne daß sie indeß den Character eines thätigkeitslähmenden Almosens hatte; vielmehr lehrte sie das südliche Publikum, aus
eigenen Mitteln allmalig diese ihm zu nächst liegende große Aufgabe derVer wirklichung naher zu fuhren. . Sie bewirkte noch mehr als dies: diente sie doch als Inspiration zu einer ganzen Menge ähnlicher Stiftungen für Erziehungszwecke in allen Theilen der Union! Man darf thatsächlich vom Peabody-Fonds aus (obwohl er a nicht die erste Sti tung sUr VU dunaszwecke in der amerikanischen Ge schichte war) jene Aera amerikanischer Erziehungs - Philanthropie datiren, welche, obgleich nicht immer auf selbstloser Menschenliebe beruhend, vieles Bedeutende schuf und ihren vorläufigen Höhepunkt in der Gründung der University of Chicago" erreichte. icht zum wenigsten trug zu diesen Erfolgen auch die ganz vorzügliche Verwaltung d?s Peabody-FondZ bei. besonders durch Robert C. Winthrop, welcher bis zu feinem Ableben derVor sitzende emes aus 16 Personen beste henden, lebenslänglichen Verwalt tungsraths und anerkanntermaßen einer der tüchtigsten ErziehungsStaatsmänner unseres Landes war. Auch sonst geHorten viele der hervorragendsten Persönlichkeiten in unserm öffentlichen Leben dem Verwaltungs, rathe an. Im nächsten Jahre i?ird die von Peabody festgesetzte 30jährige Frist ablaufen, und dann wird die besagte Vertheilung stattfinden. In den letz ten 28 Jahren sind in den südlichen Staaten nicht weniger als $2,0(X), 000, als das Einkommen der ur sprünglich von Peabody hinterlassenen Z2.000.000. höchst zweckmäßig ange wandt worden, im Einverständniß mit den betreffenden Staats-Schulsuper intendenten. Es wird jetzt an einer Geschichte dieses Trust" gearbeitet. Der Damenhut geht ein! Zu den Staaten, deren Gesetzgebun, gen sich in den letzten Monaten veran, laßt sahen, Gesetze gegen das Tragen von Thurmhüten" durch Frauen in Musentempeln zu erlassen, gehört auch Louisiana. Wenn man sich aber dort dev Hoffnung hmgab, mit dem betref. senden Gesed diele beikle 5?raae abae than zu haben und sich weiterhin in die. sem Jahre nur noch Mit Währungs fragen befassen zu brauchen, so täusch te man sich sehr! An der Spitze derer, welche, dieses Gesed in der Legislatur bekämpften und die thurmhutssuchtlqen Evastöch ter vertraten, stand dev Senator Fenner von der Halbmondstadt. Diesem gelang es, ein kleines Amendement mit dem Gesetz durchzulootsen, wonach'das Tragen von Opernhüten" und Aiarettes" gestattet ist. Dieser Zusatz ist es. welche neueWlrrunaen "?it?w hat. die sich in diesem Herbst recht emvtindllch suhlbar machcn ouxhc. Bezüglich der Aiarettes" macht man sich kein besonderes Kopfzerbrechen. Aber waö ist ein gesetzlicher Overnhut? Wenn das nur erst einmal festgestellt wäre! Ueberläßt man diese Feststellung ausschließlich den tyeaterbesuchenben Damen, so wird of. senbar das ganze Gesetz nicht das Pa, Vier werth sein, auf dem es steht. Es ist daher vorgeschlagen worden, daß das Putzmacher - Geschäft durch at meinsames Abkommen einen NormalOpernhut festsetze. Ob sich aber dieser Autorität dannAlles fügen wird? Die Aussichten dafür sind schlechte. Gemeinnütziges. rrn m um Stauern a n oer ti terfeite zu schützen, empfiehlt es sich, W!-f-. ' i t , - ! , uiciciucii in lroaener ayreszeli Mil dünnem Seifenwasser von barterSeike zu überstreichen. Die feinen Poren ver teme füllen sich mit dem SeifenWasser an und werden, nachdem das Wasser verdunstet, durch die rückständige Seife verstopft, so daß sie keine ,seuchtigkeit mehr einziehen. Plattirte und veraoldete Schmucksackien zu reinigen. In kochendes Regenwasser gibt man em wenigAmmoniaksalz. rührt aut durcheinander und taucht d Schmucksachen einen Augenblick in diese Flüssigkeit. Äiejeiben werden mit alter, femer Leinwand aut abaerieben und nach voll landiaemTrocknen mit etwas engi! Q) Noth mittelst emes welken Leders geputzt. Putzmittel für Kuvferfachen. Ein recht gutes Mittel zur Reinigung kupferner Gefäße besteht aus Salmiakgeist und schwarzer Seife. Man nehme Salmiakgeist, löse ylerm ein wenig schwarze Seife aus und schüttle die Mischung tüchtig durcheinander. Von dieser ??lüssiakeit thue man etwas auf einen Lappen, reibe das Kupfer damit ab und putze mit Mener Kalk nach. Die Geaen stände werden auf diese Weise vil schöner, und das Putzen derselben erfordert bei weitem weniger Zeit, als mit den bisher gebräuchlichen Mitteln. welche meistens den Nachtheil haben. vad sie entweder sehr scharf, für die antiruna also auck aetakrllch sind. oder sehr viel Putzlappen erfordern. " I ! " 9 Reiniaen von Kleidern. Seidene Sachen können in der Weise wie neu aewaschen werden, daft man sie mit Eigelb wie mit Seife behandelt, dann m lauwarmem Wasser reinwäscht, kalt spült und trocknet. Um ihnen den Glanz wiederzugeben, sockt man eine dünne Appretur von Tra ganthgumm: und Floysamen, die man über Nackt zu aleicken Theilen inWasser eingeweicht hat, weicht den Stoff dann em und rollt ihn zwischen zwei weichen Tüchern so lange, bis er trokken ist. 5Zum Reiniaen wollener Sachen vermischt man ein halbes Quart alenaaue mn 4 vts d Uuart.oSen?
kaarrct
den Wassers, rührt, bts die 'JDttiomij abgekühlt ist, wäscht die Kleider darin rasch aus, spült, trocknet im Schatten und plättet noch feucht auf der linken Seite. Für wollene Beinkleider verwendet man reichlich Seife und heißes Wasser, jedoch muß man sich hüten, die Seife einzureiben und lauwarm spülen; wenn möglich benutze man Regen Wasser oder anderes weiches Wassev. Schwarze wollene, oder seidene Kleidunasstücke. welche durch Staub oder Regen verdorben sind, werden 24 Stunden in kaltes Wasser gelegt oder eine Stunde lang in Wasser, welches etwas Ammoniak enthalt; man spult, läßt trocknen und plattet auf der lm ken Seite; oder man wäscht den Stoff mit einem Viertel Pfund Panamarinde auf ein Quart Wasser. Haben schwarze, wollene Sachen Stockslecke, so bürstet man sie mit einer Abkochung von Seifenwurzel, Leim und Blauspänen. trocknet und plattet feucht. Linoleum eryan man am längsten schön.wenn man es täglich kehrt und dann feucht abwischt. Wochentlich einmal wasche man es mit Seifenwasser und reibe trocken nach. Zweimal im Monat reibe man das gereiniate Linoleum mittels eines Woll lappens mit Leinöl ab; dann reibe man mit einem men wollenen Lap pen nach. Diese Behandlung trägt viel zur Erhaltung des Linoleums bei. feuerfester und unverwllstlicher Anstrich: Salz. Alaun, Wasserglas und wolframsaures Soda wird zu gleichen Theilen mit vierThei len Kali gemischt und mit Leinsamenöl angerieben. Ein dreimaliger Anstrich macht das Holz feuersicher, und wie versichert wird, ist dieser Anstrich aeaen Wind und Wetter lange Jahre haltbar. Für Fensterrahmen. Rolllüden und dergleichen dürste sich in ge wissen fällen, wo hervorragendeHaltbarkeit bedingt wird, die Anwendung dieses Anstriches bestens empfehlen. Schutz gegen Motten. Es gibt eine Zimmerpflanze. Mottenkönia aenannt.deren frische wie trockene Blätter einen Duft ausströmen, der aber den häßlichen Kleidermotten so zuwider ist. daß schon em einziges Ex emplar im Zimmer genügt, die Thiere aus den verschiedenen Gegenständen zu vertreiben und sie amEierlegen zu verhindern. Legt man nun gar noch von .eit zu ?,t abgeschnittene Zweige die ser. Pflanze in die verschiedenen Pol' ster-, Pelz- oder Wollsachen, so wird man seinen Zweck um so sicherer erreichen. Man hat die Beobachtungen gemacht, daß selbst den lästigen Fliegen und Mücken der Geruch dieser Pflanze unerträglich ist. Da der Mottenkönia" (i'lectnrnthus) zugleich recht hübsche blaue Blüthen hervorbringt und die Cultur desselben sehr einfach ist. so verdient er wohl seines Nutzens wegen häufiger angepflanzt zu werden. Er gedeiht in jeder guten Gartenerde und ist leicht ausStecklingen zu ziehen. Um vertrocknete Holzgefäke zu dichten, begieke man sie von innen und außen längs der Fugen mit kochendem Wasser. Es ist wunderbar, wie schnell dieses ein Aufquellen deS ftolzes bewirkt. Sind die Gefäße dem Zerfallen nahe, fo fülle man sie mit Sagespahnen.dle man stark anfeuchtet, um Uic Meflerwellje des Prinzen lila von Zachlen. Aus Anlaß der am 26. Juli erfolgten Priesterweihe des Prinzen Max von Sachsen veröffentlicht die Franks. Ztg." die folgenden Betrachtungen eines katholischen Geist, llchen : Im Mittelalter, wo die Verbindung von Kirche und Staat so innig war. und das irdische Königthum nur als matter Abglanz des Gottesreiches galt, gehörten FUrstensöhne im priesterlichen Gewände nicht zu den Seltenheiten. Anders wurde es schon im heiligen römischen Reiche im Zeitalter der Klrchentrennung. Bei den Pro. testanten wurde der Fürst uninius episcopus. Trager der obersten Klrchengewalt, und trotz der großenThelb ahme protestantischer Fürsten für Luther und sein Werk, kam es keinem .n den Sinn, einen der nachgeborenen Prinzen dem Dienste der neuen Kirche zu weihen. Was war da auch zu suchen? ' Die hierarchische Gliederung der Kirchendiener wurde sowohl in den lutherischen wle m den formuten öekenntnißschristen verworfen; aus dem ehemaligen Priester wurde ein Staatsdiener, dessen materiell: Lage häufig auch nicht verlockend war. Roch Nie ist es vorgekommen, daß ein protestantischer Prinz sich dem Predigtamte gewidmet hätte. Selbst aus dem Adel suhlten sich hierzu Wenige hmgezogen: Ausnahmen wie z. B. Gras Nicolaus Ludwig Zinzendorf blieben immer selten. In der katholischen Kirche ver schmähten aber auch nach der ReforNation die Furstensohne geistliche Wurden Nicht, ganz zu geschweige )vn den zahlreichen adeligen Prälaten. Noch im vorigen Jahrhundert waren die Inhaber der wichtigsten fürstbischöflichen Sitze Prinzen. So saß von 1740 68 aus dem sürstvttchos. lichen Stuhle von Augsburg Josef Prinz von Hessen-Darmstadt. Dem Tiser des Prmzen Clemens August on Bayern 1S01) genügte is Erzstlst Köln nicht, auch m den ochstiften Münster. Osnabrück, Paderborn und Hildesheim waltete er noch seines Amtes. Auf dem Wiener Congresse brachte ver Eardmal Consalvl mit seinen drei deutschen Oratoren" (den Geistlichen Freiherrn von Wamboldt und Helfferich und dem Syndicus Schies aus Worms) die Bitte vor, der katholischen Kirche Deutschlands den früheren weltlichen Besitz zurückzuerstatten. Doch wurde der Papst auf Verhandlungen mit den 33 souveränen deutschen Staaten hinzewiejen. Die neuen deutichen Landesvater gehörten mit Ausnahme des Kaisers oon Oesterreich, sowie der Könige von Bavern. Sachsen und der später me-
diatisirten Fürsten von yoyenzouern dem protestantischen Bekenntnisse an. Aus den früheren geistlichen Lehnsträgern wurden Landesbischöfe, streng der landesherrlichen Gewalt untworfen. Im fernen ostpreußischen Frauenburg waltete noch Prinz Joses von Hohenzollern (gest. 1836) des bi schöflichen Amtes, ohne irgend welchen Einfluß auf den Gang der Dinge. Zusehends verlor, auch in den deutsehen Landen katholischer Herrscher, die Kirche ihrenEinfluß auf'sStaatsleben; Fürsten eigneten sich die früheren fürstbischöflichen Paläste an oder man wies diese den Staatsbehörden zu. Die Dotationen der Bischöfe wurden gegen früher knapp bemessen und an der Domkirche wirkte eine geringere Anzahl von Domherren, welche in der Folge sich meist aus dem Bauernstände ergänzten. Von nun an blieden die Söhne der Fürstenhäuser und der früheren reichsunmittelbaren Geschlechter dem Dienste der Kirche ganz fern. Noch bestehen in Oesterreich der Deutsche Orden und der Maltheserorden. deren Großmeisterstellen mit dem Gelübde der Ehelosigkeit Erzherzögen vorbehalten sind. Diese beiden Orden dienen als Sinekuren adeliger Sprossen und sind nur noch Schattenbilder der Vergangenheit. Nicht mehr hat der Teutsche Orden das Evangelium mit des Schwertes Schärfe in ferne Heidenländer zu tragen, auch die Maltheser brauchen das Eiland Malta nicht mehr gegen deZ Muselmanns Tücke" zu schützen. Um die polnische Flitterkrone zu erlangen, trat Churfürst August der Starke 1697 zur katholischen Kirche über. Aber das Wort cum regio, ejus religio hatte schon seine Kraft eingebüßt. Der Kurfürst mußte sich der landeskirchlichen Vollgewalt entäußern. Wohl wurde damals in Dresden ein päpstlicher Nuntius beglaubigt. aber erst im Jahre 1807 konnten die Katholiken der Rautenkrone bürgerliche und kirchliche Gleichberechtigung erhalten. Die sächsischen Herrscher blieben auch nach dem Verluste der polnischen Krone dem Katholizismus treu und gingen nicht wie drei Bayernkönige gemischte Ehen ein. Aus dem katholisch gewordenen sächsischen KönigZhause ging Clemens Wenceslaus. Kurfürst von Trier und gleichzeitig Bischof von Augsburg und Regensburg hervor (gest. 1812). Auch der nachmalige König Anton (1827 36), der Gütige", war ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt. Unter den wenigen sächsischen Katholiken (36.967) herrscht bei aller Weltfreudigkeit großer kirchlicher Eifer;
Conversionen aus besseren Standen sind nicht selten, so z. V. die kes sian desherrlichen gräflichen HausesSchön Y . c jr i v Jahrm iräi ün mm thiu FL .4 st. n r DurnsifrnrnfTiiyi rtitrtinit vrr . nm.Ti rrzieyer Haupimann reiyerr rnl v. vtx ms Benedlktlnerklo ter zu Beuron (5oHenzollern) ein, und dieser - i . Y . . Schritt war es wohl gewesen der auf oas emuiy oes Prinzen uk? von Sachsen (gev. 17. November 1870), dritten Sohnes des Prinzen Georg. einzigen Bruders des Königs, nicht uyu. luiriungen orno. rnia? oie m-.fc.- n. ?. ,iiu,uuumu.ac -jjtumi oe vrmzen, Prinzessin Maria Anna. geb.Jnfantin 4 CTi 1 . rx inni c.ii. f. uya -puuugcn gc)i. iöö; yaile ieo - haft die geistliche Laufbahn eines iht m c m i r l ' gewuilill?!. Gewiß nach manchen inneren Kam - es r.i. tn. oV rm.tr.. ui Illgie Prinz lucaz oem nassenHandwerk bei den Grenadieren Valet, uno aucv oie wlaaisgejazasle Illzemen r: v : -s ? - or l f. . i r"fi. p. ui ucn jungen iur. iuris lyren vitu verloren zu haben. Am 26. Juli wurv. 4 e r r or or. n . oc oer jacgjiicce Prmz Prieler; er ai somit sich seiner Standesrechte zu entäußern und ist rechtlich nicht mehr als rin rnirfi zum rirfler np)mrihhr nrmtr v vwyv i v Vauernsohn, wenngleich man anneh men kann, daß Miira oderKardinalsPurpur dem Sachsenprrnzen Nicht allzuserne stehen. Dem Feste m der Ka thedrale des hl. Willibald und der bald in der Dresdener Hofkirche statt findenden Primizfeier werden der kö niglicheOheim. der sich anfangs so sehr gegen die geistliche Laufbahn des Nef fen sträubte, und andere Mitglieder des königlichen Hauses beiwohnen Jedenfalls führt der neue Beruf den Prinzen inLebensverhältnisse, die vom Gebiet des Hofes weit abliegen. Wah rend der Jahre im Pnestersemmar wird Prinz Max schon mne geworden fein, daß des Menschen Dasein in Wirklichkeit doch anders erscheint als unter dem Banne der Hofetikette. Der Prinz wird wohl je nach seiner Neigung das Amt eines Seelsorgers für das eigentliche Volk zu versehen haben. Da kann er viele belehren und trösten und bei seinem Privatvermögen auch materielle Wohlthaten spenden. Der Fürstensohn wird Untergebener eines der deutschen Bischöfe; diese sind jetzt alle mit Ausnahme denenigen von Eichstätt und Posen Söhne schlichter m b i n- rrn i a . I urgersieuie. um 2,ceygers- cmi ra.nghrtr.nn und ein tfsteWfobn sitzen auf den ersten Bischofsstühlen L mr - r;; .:-. cr.r I oes melazs oin, cunazen, resiau,. Auch der Gehorsam gegen den Papst wird nun greifbarere Formen anneh men, als dies sonst sür fürstliche Per sonen der Fall ist. Im Beichtstuhl kann der iunae Priester erfahren, wie manches arme Mädchen durch gleisnerische Versprechungen der Reichen und Vornehmen um Gluck und Ehre ge oracyl woroen ZN oen uiicn at i mer. ungebildeter Leute wird der Kö - 4. rt rv. . i. ä nigssohn gewahren, daß so manche tn innen reisen oerseymie oeen an i r . f r . t T K . cvv.... die Thüren pochen und gebieterisch Eingang verlangen. Em Priester von der Herkunft, Bildung und Menschenfreundlichkeit, wie sie dem Prinzen Mar von Sachsen nachgerühmt wer)en, kann in Deutschland em reiches Zeld zur Ausübung echt christlicher Liebe finden. Wir Katholiken können ur wünschen, daß er auf diesem Geii V. UH v tv vWbiete ein echter Hausknecht Gottes wie Vincenz von Paul und an Geistes- . , , , i . c r i , i toMiymm 1 I
Kittt3MKne
jfirtan nrtai Ruf v V.-V'
von sQebevleiben
welche
verursachen, aber ..... durch Dr. August ??oenlg's HAMBURGER TROPFEN schnell knrirt werden und welche Vtsllllihklt und ApPklit wiederherstellen.
HDcn "33TiDTjn. mi mi ? Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when ncglected increase in extent and gradually grow dangeroos. ":sr RIPANS TABULES
Is you are Bilious, Constipated, or have Liver Complaint It your Complexion ia shallow, or you suffer Dietresa alter eating For offensive breath and all diaordera of the Stomack, Ripans Tabnles Regnlate the WSSSSSESSMiXWBSEESSm Vr & m -h
K TTwt.Ä 3 MUÜJ
itt HKJUtV Gives Relief. e w S (3 &mmmsmm3ms&m& G. Seukhardt, SALOOBT, Qdt Obio 55 S&oble Straße. Geräumiges Ver.ammlungklokal für Vereine, Logen etc. Agent deö New Sorker Schwäbischen Wochenblattes. Colciabia. Mnilu ! Ecke McCarty & Delaware Str. OTTO SCII31IDT, LigentHr. I QersammluuaS.Kaleudttt I z.,,, i ....;., . I " -w. .., , WVIHItHH M-tUllt. Südseite Schwaben.Verein, 2. Sonntag im Monat Sozialistische Sektion, 2 Sonntag im Monat, Badischer Unt. Verein. 3. Sonntag im Monat, Sacksenbund. m. I " ' -b . r Preußen IX. Verein, letzten Sonntag im i Monat. tzermannösöhne, jeden 2. und 4. Montag im I " 1 Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde i " eden Dünstaa Abend. 1 reuke o.esana,k4n K.?sns.,.. .,, I ' --,-..,.--.- I Mittwoch Abend. Lincoln Lkaaue ieden Zreitaa Abend. i v " 26. Unt. Verein wenn berufen. I 1 i - Gute Getränke und tbi feiner Luuch. I I VW.rt'VM "t 4 4 Weißbier in Flaschen zu haben bei -EMzgeneo Glleinigs jOflcnfctt. Telephon 407. X&G0B SOS. Rhein- Uttd MoKl-Weine .4, eigener Importation. Zibem SSVSl l wwuw..hw AlWUt. . i Rüdesbeimer era. iveine. Markobrunner Au.lese. Mosel Bernkastler Doktor. ' J srS M .-Uk a. . 1 wyuv meme. ( JofephShöfn uSlefe. Absolute Reinheit wird garantirt. 36 7 Süd Dsn?rs Str. Tel. 1669. t st 1t V (X n Y (S 0 fe VV V l I V ÜJVVl) LQlO(DN, SS Massachusetts Qvenue. Beste Getränke und Cigarren. TTJ 2J O ZZ. jlA rf- A WsJ lfc I ' MffUI 10 MM V xlltttt lAövvv.?' SEHäS I i Mr in -i nn nKiuu,iri"i tu ui im nnm
inbir, wi. n Mktaf SV? t--iltx l i . -is
MM mm, 'fTf T BiiMrVMI Kr- I DIMUfinri Vmt. It mlli.,f I
h j v-'
irf trnrsln
ZZicber, Viliösttät, Kopfschmerz. ? Schlaflosigkeit, übelrie chcndcn
Athem, schlechte Hautfarbe, etc..
i TAKE UIFANS TABULES RIPANS TABULES RIPANS TABULES TAKE XAKK System and Preserve the Health. fL rtCTT tn trHro Quic to act.
Ripans Tabulea re Bold by drugriBte, or br mail is the price (50 Cents a box) eeot to The Ripans Chemical Company, No. 10 sipruce St., New lork. Sample vial 10 centa.
jg2S22S3S2SZS2S2SZS2S22SZS2S Vf fiunr Tnim iiiniveipm !! i üllbt iniLU, ALUAIi uocu. XTaMW BAß FUrrURES OßAlsJ BOARDS AND At Tln ZInc Drööo, Coppcr rilckot end oll KItchon end PIsltod Utonalltu rj ClcsOaVood. r.lorblo. Pcrcololn. Etc CCOnCE WM. HOFFMAM UU Hu ofk etarar aack freprUtor SdSCatTWaamnaToiiSTUeianaLr. TriE BAR-KEEPERS' FRiEKD. S iS2SZSZS2S22ZS3SZS22SZSSSZ3S Zum Bttkans in ötnilfffn 25 Cent Der Vtnnö : pHnJIsaö, Nach L dem Wecn, Nordwesten, und den Soinrner Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die mi pQUmsviLLr.NEwAifiiusYi Chosc frfo tägliche Züge verlassen Indianapolis 7. M 12 50 Vorm. Nachm. Nachtii Pullman Büffet Cchlüfwagen. Vestibüls, Parlor Cars. Ticket. OsfieeS : 2 West Wasbinaton Str.. Union Station, Massachusetts Zkve. Depot. G e o. W. H a y l e r, D. P. A. IINDIANAPOLIS !.. .. tft die belteirefte Bah ach CIIMC.lWK.A'iril, mit Cafe und Speist'Car Dienst ,ische Cincinnati, Indianapolis & Chicago Die beste Linie nach Dayton, Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michigan Resorti. Direkte Verbind in (itnemnatt ,he Oa e,tch Washington, Baltimore, Philadelphia und New Lork und allen Punkten südlich. Jnformatio brzöalteb Rate. Rouke ,e. trv enbeUt tn Ux . H.5D. Ttcket.Osft. Skft Walbingto e-tr dem alte ,ee itt'. lk iertbia Str ) t der Ui,a Statt. Seo. O.Hatzler D. P.V. nEntlANN LEJKE, lvüd Neridtan Otrs. --tsc05 Messerschmied, n.A fTJCuu -.V .. im..Im, WUHi m Vtm
i o
M
F. fcl o JxJ
rHNC NNAT
lOOlfON r0o -1
I I Ü1W IIA int" nFTslOIT
jTf
A4irf-
. 2 1
C?iait Cii wr3
