Indiana Tribüne, Volume 19, Number 327, Indianapolis, Marion County, 13 August 1896 — Page 2

M dtana Tribüne.

cschcint Täglich und SonMag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Trg 1 Cents per Woche, die eonntagS.Tribüe'I (Sewtf per Woche. Beide iufamw IS EentS der kZ Cent? (cxRonat. Per Post außerhalb de, GUbt zugeschickt i VorauAbetlhlug $ pe, fJar. G?nui 18 Cst labant traße. Indianapolis, Znd., 13. August 1896. Nberglaui'en bei Seeleuten. Wenige Theilnehmer an einem Stapellaufe' werden sich vergegenwärtigen, daß die dabei vorkommende Feierlichkcit aus dem heidnischen Alterthum bcinahe unverändert auf unsere Zeit herübergekommen ist. Schon die alten Griechen schmückten, genau so wie wir es noch heute thun, bei dieser Gelegenheit die Schisse mitBlumen und opferten Wein, um die Götter für denTäufling günstig zu stimmen. Stets hat es als ein böses Vorzeichen gegolten, wenn beim Stapellaufe der Verlust eines Menschenlebens zu beklagen war. Die griechischen Schiffsherren bcstimmten daher stets ihre schlechtesten Sclaven zum Wegschlagen der letzten Stützen, die das Schiff noch auf der schiefen Ebene desStapels hielten, weil diejenigen, die diese gefährliche Arbeit ausführten, nicht selten von dem dahingleitendenUngethüm insWasser gerissen oder zerdrückt wurden. Sie glaubten, daß der Verlust dieser minderwerthigen Menschen dem Glücke des Schiffes wie auch ihrem Geldbeutel nicht allzuviel Abbruch thun tonnte. Ob man sich heutzutage ganz oon ler Vorstellung, daß der Verlust eines Menschenlebens beim Stapellaufe Unheil bedeute, frei gemacht hat, soll unentschieden bleiben. Daß bei den Ehrenbezeugungen und Salutschüssen die ungeraden Zahlen vorherrschen, ist bekannt und soll seinen Ursprung darin haben, daß der Aberglaube der alten Seeeleute diese Zahlen für besonders glückbringend hielt. Aus Schüsse eines Kauffahrteischiffes antwortet das Kriegsschiff mit 3. auf mehr als 5 mit 5, und wenn mehrere Kauffahrer zugleich grüßen, werden auf dem Kriegsschiffe 7 Schüsse gelöst. 21 Schüsse ist dieHöchst zahl für den internationalen Salut. Freitagssegeln bringt nichts Gutes" ist eine Redensart, die Admiral Werner in seinem Buch von der deutschen Flotle" dem alten Bootsmann in den Mund legt. Wenn das Wort hier und da scherzweise noch gebraucht wird, so sitzt dieser Aberalaube doch bei den Seeleuten sicher nicht mehr sehr tief. Dampfer und Segler gehen heute in See. unbekümmert darum, ob es Frei tag ist oder nicht, und wenn Schiffsgesellschaften ihre Ausfahrten nicht aus den Freitag verlegen, so geschieht dres mehr mit Rücksicht auf den Glauben des reisenden Publikums, als auf den der Seeleute. In dieser Hinsicht ist bemerkenswerth. daß von der großenZahl der allwöchentlich von New yoil abgehenden Dampfer kein einziger Freitags fährt, während Frachtschiffe in dieser Beziehung keinen Unterschied machen. 3n alten Zeiten galten die den Hnllgen geweihten Tage als unqlückbringend. dagegen der Sonntag als glückverheißend. Spanier halten den Dienstag für einen Unglückstag und ein spanisches Sprichwort sagt: Am Dienstag sollst du nicht heirathen. nicht in See gehen und deine Frau nicht allein lassen." Sie hielten dagegen den Freitag für einenGlückstag und schrieben es dem Wirken einer übernatürlichen Macht zu. daß Columbus an diesem Tage, seine große Reise antreten konnte, die zur Deckung der neuenWelt führte. Der Ursprung des Glaubens, daß ein an Bord befindlicher Geistlicher Urheil bringe, läßt sich unschwer auf die bekannte biblische Geschichte von 'Ionas zurückführen. Weniger leicht sind die zahlreichen Mythen über die geheime Gewalt. Wind zu erzeugen, zu ergründen. Daß man durch Pfeisen Sturm heraufbeschwöre, stand lange ?itt bei den Seefahrern aller Nationen fest, und wenn man heute daran auch nicht mehr glaubt, so ist doch thatsachlich bis auf diesen Tag nichts an Bord so vervönt, als das Pfeifen. Ein anderes sicheres Mittel, Wind zu erzeugen. ist das Kratzen am Mast. Als geradezu verwerflich galt es. eine Katze an Bord mitzusühren. da man dann immer von Stürmen verfolgt sein mußte. Die Katze war überhaupt früher für den Seemann de? Inbegriff d?r Unheil erzeugenden Macht. Die Windstrelsen. die sich bel Herannahen einer Depression am Himmel zeigen. nennt er daher heute noch Katzencylvanze. Die Empfindlichkeit, welche die Vö gel gegen atmosphärische Schwankungen zeigen, macht sie für den Seemann zu untrüglichen Wetterpropheten. Möwe und Precellaria verkünden Sturm, während der Königsfischer als i willkommener Verkünder schönen Wet'ters gilt. Eine frische Brise nennt der Seemann wohl eine Mütze voll Wind-. Der Ursprung dieser Redensart läßt sich auf den nordischen König .Erick VL zurückkübren d,r di niiMt Iche Eigenschaft besaß. die Richtung des !Windes ganz nach seinem Belieben regeln zu können, wenn er nur dieSpitze seiner Mütze nach der entsprechenden (Richtung der Windrose drehte. Ein Sack voll Wind" ist ein anderer beikannter Ausdruck, der an Aelous und die Winde, die er in seinem Sacke gefangen hielt, erinnert. Wenn der Seemannsaberglaube im Großen und Ganzen auch der Veraanlenheit angehört, so verdankt ihm das Eeeleben heute noch viele semer Etgen4hümlichkeiten und Gebräuche, und diese sind es vorwiegend, die dem Seelettn einen Theil seiner Romantik verleihen. Der über handnehmendeDampf ist freilich mit Gewalt bemüht, auch -bicfc Ueberbleibsel früherer Zeit hiniveqzufegen. Ein guter Theil der alten Gebräuche wird aber auch diesen

Kampf überdauern, und was auf dem blauen Wasser sich bewegt, wird immer seine Eigenthümlichkeit, nicht nur der Ausdrucks-, sondern auch der Denkweise, behalten.

Der Neger in Neu(?ngland. Ueber die vermeintliche wie wirkliche Bedrückung der Neger im Süden sind von den Talmi-Philanthropen imNorden zwar Strome von Tinte vergossen worden, in Wirklichkeit aber verhalten sich jene modernen Pharisäer gegen den farbigen Menschenbruder viel aolehnender als die Südländer, ja in den Neu.England-Staaten erweitert sich die Kluft zwischen Weißen und Farbigen immer mehr. Die Behandlung, welche der Neger in dem erleuchteten" Boston erfährt, kann wohl als typisch für ganz Neu-England angejeyen werden und diele ersann n oem in Boston erscheinenden Zion's Herald" eine drastische Beleuchtung, die auf persönlichenBeobachtungen beruht. In Boston ist das Vorurtheil gegen die - i r . l Cls t" Neger 1,0 imn, 025 man 01c Angehörigen dieser Rasse nur in wenigen Stadtvierteln, wo sie unter sich woyuen. findet. Ketnem Neger vermiethet oder verkauft Jemand ein Grundstück in einer von wohlhabenden Weißen be wohnten Straße und wenn dennoch ein Farbiger dort gefunden wird, so ist dies darauf zurückzuführen, daß ein Weißer den Mleth-. oder Kaufvertrag für ihn abgeschlossen hat. Für farbige Aerzte oder Advocaten ist kein Bedarf und noch geringer ist die Möglichkeit für einen tüchtigen Handwerker ..... . 1 mm 1 m r P äthiopischer Wat, lohnende Bejcyastigung zu finden. Keine Barbierstube erster Klasse befindet sich mehr in den Händen von Negern: es gibt nur noch wenige farbige Briefträger sowie kleine Geschäftsleute und in den wenigen größeren Kleidergeschästen, welcheFarbigen gehören, werden ausschlleNllch weiße Angestellte beschäftigt. Es gibt keinen grelleren Contrast zwischen den Negern im Norden und Süden, als in ihrerBeschäftigung." heißt es weiter in dem Artikel. Hier ist der Neger Mörtel und Steinträger, im Süden ist er Maurer; hier gräbt er den Keller auS. dort baut er das Haus; hier tüncht er die Zäune, dort streicht er die Häuser; hier reinigt er den Stall, dort beschlägt er die Pferde; hier ist er ein gewöhnt!cher Tagelöhner, dort ein gelernter Handwerker. Der gewaltige Unterschied in dem Charakter der Arbeit de5 Negers im Norden undSüden ist vielbedeutend. Wo hat er die größere Opportunität in Boston oder Atlanta? In Boston kann er der geschliffenste zuvorkommendste Kellner werden; er kann sogar in einer Apotheke erster Klasse einen Sodawasserstand bedienen; er kann nach Harvard gehen, als Redner seinerKlasse graduircn und ein kümmerliches Auskommen als Arzt oder Advokat unter den Leuten seiner eigenen Farbe im Westende finden, allein das ist der höchste Gipfel, den er zu erklimmen vermag. Es gibt in Boston einige farbige Advokaten.Aerzte, Prediger und Lehrer, allein die Nachfrage ist nicht groß. Alle diese Berufe stehen dem Neger im Süden offen und dringend wird er verlangt." Dem Staatsgesetz zum Trotz, welches verbietet. Jemanden wegen seiner Hautfarbe von einem öffentlichen Vergnllqungsplatze. Hotel etc. auszuschließen.wurde demBischofArnetto von der afrikanischen Methodistenkirche von 3 Hotels erster Klasse die Aufnahme vereiaert und kein weißer Barbier erster Nlasse wird sich dazu verstehen, einen' Farbigen zu bedienen. In Boston rnirb der Neger nicht mit brutalen Worten in seine Grenzen zuruckgewieen, sondern ihm in höflicher, aber ent 'ciedener Weise bedeutet, daß er in der Gesellschaft von Weißen nichts zu suhen habe. Die Kluft zwischen den bei yen Rassen ist ebenso tief wie breit nd anstatt ihre Ueberbruckung anzustre ('cn. wird sie immer mehr erweitert. n wenigen, aber treffenden Worten 'at der Pastor der afrikanischen Me'bodistenkirche in der Charlesstraße zu Boston. Rev. Dr. D. P. Roberts, die Situation gekennzeichnet, indem er sagte: Boston thut sehr viel für den Neger als Gast, aber sonst hat die Stadt keinen Platz für ihn. es sei denn einen solchen, den kein Weißer will. Boston erzieht den Neger und gibt ihm ein Diplom in die Hand, aber mit eiiem Eisenbahnbillet nach demSüden Norwegische Ttabkirchen Auf s'iner Reise an der norwegischen Küste besuchte Kaiser Wilhelm von Lärdalsören aus, das in der Nähe Bergens liegt, die Stabkirche m Borgründ, eines der besten dieser eigen thümlichen Bauwerke, die Norwegen noch in einer Anzahl von ungefähr dreißig Stück besitzt. Diese Art Holz kirchen entstand, nachdem die Normeqer das Christenthum angenommen hatten, was ungefähr, ums Jahr 1000 unter Olaf Trygveson geschah. Ihren Namen haben die Stabkirchen von ihrer Bauart, denn das Holzwerk wurde .icht in der damals üblichen Weise aus wagerecht übereinander gelegten Bal ken, sondern - aus aufrechtstehenden Stäben gebildet. Die Stabkirche in Borgrund stammt aus dem 12. Jahrhundert und besteht aus emem großen rechteckigen Raum, der Hauptkirche, an den ein zweiter, das Chor, sich, anschließt, der kurzer und schmaler gehal ten und mit einem halbrunden Aus bau.der Altarnische, abgeschlossen ist. Jeder der beiden erstern Räume ist verart aus einem Mittelschiff und zwe Seitenschiffen gebildet, daß. wie be den Basiliken, das Mittelschiff öher als die beiden Seitenschiffe emporgegeführt und von den letzteren durch zwei Säulenreihen getrennt ist. Da die Seltenschisse durchnag gleich breit sind, alle Dacher aber gleiche Neigung haben so erscheint das Mittelschiff des Chors nicht nur schmäler, sondern auch nie driger als das Mittelschiff der Hauptkirche, und die Firste der Dächer beider Mittelschiffe bilden ein Stufe. Die m-x . 1 . nuHjc uuic unren oorl.emem oe

deSten 'Säulengang umgeben, der theilweise geschlossen, theilweise offen ist. In der Mitte jeder Langseite unk an der Vorderseite öffnen sich rundbogige, spitzbogige, spitzüberdachte Po? tale. Als Fenster sind nur kleine runde

Locher vorhanden, die sich hoch oben unter den Dächern des Mittelschiffes befinden; die Kirche ist deshalb auch sehr dunkel. In ihremAeußern gewährt viese Kirche, wie überhaupt alle StabZirchen, einen überraschenden Anblick. Ueber den niedrigen Säulengang erheben sich, durch ein schmales Band getrennt, zwei steile Dachrelhen. die Dacher des Ganzen und dev Seitenschiffe, darauf folgt ein senkrechter Aufbau, über den eine dritte, ebenso steile Dachreihe emporragt. Auf deren First befinden sich drei thurmartig uberelnander stehende Dachreiter, die. mit einev hohen Spitze gekrönt sind. Von den Ecken des höchsten Dachfirstes und des untersten Dachreiters ragen die Firstballen aufwärts; sie sind wie Schiffsschnabel gestaltet, die m Drachenkopse auskaufen, und verleihen dem ganzen Bauwerk mit seiner Schindeldachung em phantastisches Aussehen. DleStabkirche in Borgrund, die dem Verein zur Erhaltung norwegischer Alterthümer gehört, ist außerGebrauch, doch gibt es derartige alte Gotteshäuser, die noch benutzt werden, wie beispielsweise die gleichfalls sehr bekannte Stabkirche'im Hitterdal in Thelemarken. Eine geWisse Sorte Touristen, die es Nicht versäumt, an jeder passenden Stelle ihren werthen Namen ernzukritzeln, hat geschmackvoller Weise auch im Innern dieser ZUrche ihre Visitenkarte abgegeben, um den Beweis zu liefern, daß Narrenhände nicht nur Tisch und Wände, sondern auch Kirchen beschmieren. Die Veulenpest in. hin. Die jetzt wieder in Süd-China wüthende Beulenpest beunruhigt die in den chinesischen Vertragshäfen wohnenden Europaer lange Nicht mehr so wie vor zwei Jahren. Als die Seuche damals zuerst m Hongkong erschien. war man anfangs nicht nur dort, sondern auch in anderen Hafen nicht wenig darüber erschrocken, weil nan unwillkürlich an die furchtbaren, in früheren Zeiten vom schwarzen Tod in Europa angerichteten Verheerungen dachte. Jetzt weiß man, daß Reinlichkeit noch sicherer vor der Pest schützt als vor der Cholera. Alle derartigen widerwärtigen Krankheiten finden dagegen unter, den schmutzigen Chinesen einen nur zu guten Nährboden. Während diese aber von der allzu starken Verbreitung der Cholera in wohlthätigster Weise dadurch verhältnißmäßig recht geschützt sind, daß auch die armsten Leute sehr selten ungekochtesWasser trinken, sondem fast immer einen dünnen Aufguß von Thee' oder Theesurroqaten. und daß sie alle Facahen rasch aufs Land schassen, fehlen bei der Pest solche günstigen Umstände. Die Seuche wird deshalb wohl sehr zahlreiche Opfer fordern. Genaue Angaben darüber zu erlangen ist jedoch ganz unmöglich, weil sich kein Mensch in China um eine derartige Statistik bekümmert. Wie die Dinge liegen, würde es auch nichts nutzen, die Mandarinen mit der Anfertigung einer solchen Statistik zu beauftragen, denn sie würden sicherlich die größte Zahl der Opfer zu verheimlichen suchen, um sich keinenTadel dafür zuzuziehen, daß sie die Krankheit so weit hätten um sich greifen lassen. Die Pest rückt langsam an der chinesischen Küste weiter vor. Wah nd sie vor zwei Jahren erst vereinzelt in dem östlich von Hongkong gelegenen Vertraqshafen Swatau auftrat, ist seit einiger Zeit das noch weiter nach Nordosten gelegene Amoy bereits vollig verseucht. Allmählich wird die Krankbelt daher auch wohl ihren Weg nach Shanghai finden. Aber man sieht ihr. wie gesagt, jetzt ruhiger entgegen. well sie nur selten mt m China fast durchweg reinlich lebenden Europäer befallt. Reckt bezeichnend ist die fort dauernde hartnäckige Abneigung der Chinesen gegen ausländische ärztliche und gesundheitliche Hülfe, selbst bei einer so schrecklichen Krankheit. Hierin scheinen sie völlig unbelehrbar zu fern In Hongkong haben sich z. B. kürzlich t-l f. 1 r .t jf : fr , r vleiliunvcri angeoene culneni.cneZiausleute beim englischen Gouverneur der Insel über die von ihm anbefohlene Reinigung aller Häuser beschwert. Sie sagten, die Hausgötter wären dabei sehr wenig rücksichtsvoll behandelt. sondern mehrfach umgestoßen und verletzt worden, wodurch man die Seuche. die man vertreiben wolle, gerade hervelzoc,e VcutWt Lokal-Nachrichten. ftrcic Städte. Hamburg. Im Heckel'schen Restaurant ließ ein Berlmer Großkauf mann einen früher in Berlin ansässi gen Kaufmann verhaften, welcher ihm für 20.000 M. Waaren abgeschwindelt hatte. Der Gauner war nach Ver schleuderung der Waaren plötzlich aus Berlin verschwunden, und hatte sich den Verfolgungen, dadurch entzogen, daß' er überall unter einem falschen Namen aultrat. VZccklcnbnrg. Klütz. Neulich feierte der hiesige trrr.u.y.-r.i. ;:;f:jc- m .:r. r ? wiuut)niwnu 111 uuiiuyci XJ3ClC CIN diesjähriges Königs - Schußfest. Die Würde des Schützenkönigs fiel diesmal dem Korbwaarenhandler C. Ro loff zu. Malchin. Das vor dem Wargentiner Thore belegene Bäcker Diek voß'sche.. Grundstück nebst Geschäft wurde für den Preis v?n 18.500 M. an den Bäcker Haase verkauft; ersterer hat die Jnacker Mühle nebst Bäcke rei m Packt genommen. R 0 st 0 ck. Das hiesige Landgericht verurthellte elf Studenten wegen Duells zu ie drei Monaten Festung. Braunschwcig. B l e ck e n st e dV ' Kürzlich starb nach kurzem, schwerem Krankenlager der frühere .Landtaas - Abaeordnete

Ackermann H. Schwerdtfeger. war lange Jahre Milird des Kreis-Aus-schusses. der landwirthschaftl. Berufsgenossenschast etc. Im Jahre 1883 erhielt er, ein tüchtiger Landwirth, für die erste Gesammtleistung in der in Braunschweig stattgefundenen Land-

wirtschaftlichen Ausstellung den Eh renpreis des Herzogs Wilbelm. In unserer Gemeinde war er wcaen seines biederen, rechtschaffenen Charakters allgemein geachtet. Tliiirittgcn. T a b a r z. Der Landtoirth Heinrich Gielc ist auf dem Felde vom Blitz erschlagen worden. Frankenhausen. Eine hübsche Eiunahme für die Gemeindesäckel liefert in diesem Jahre der Obstcrtrag in hiesiger Gegend. .Hier werden 8000 M. 2000 M. mehr als der Voranschlag aus den städtischenObstplalrtagen gelöst werden. Im benachbarten Dorse Ringleben wurden sür die der Gemeinde gehörige Obstnutzung 4026 M. bezahlt, ein bisher noch nicht erZielter Preis. Gero. Die Stadt Gera hat ihren Grundbesitz durch Ankauf der beiden Rittergüter Frsnkentbal und Scheubengrobsdorfum mehr als 00 preu ßische Morgen vermehrt. Der Kauf preis stellt sich für ersteres Gut auf 130.000. für letzteres auf 284.000 M. Die Erwerbung erfolgte zu städtischen Zwecken. Jena. Anläßlich seines 50jährigen Dienstjubiläums ist Oberstaatsanwalt Lommer zum Ehrenbürger der Stadt ernannt worden. Die juristische Facult'ät der Universität Jena verlieh aus gleichem Anlaß dem Jubilar die Würde eines Ehrendoctors. wachsen. C h e m n i tz. Hier verschi?d kürzlich der Arzt Dr. med. W. Er soll sich nach Süd-Afrika gewendet haben. Seine Schulden sind bedeutend. Aus der Veröffentlichung des ConcursverWalters geht hervor, daß die bevorrechtigten Forderungen allein 25.740 M. betragen, zur Deckung derselben aber nur 563 M. vorhanden smd. Die Gläubiger erhalten demnach nur zwei Procent. Leipzig. Das Rathhausproject ist nunmehr insofern zur Erledigung gekommen, als beschlossen worden ist, aus dem Pleißenburg - Areale ein neues Rathhaus zu bauen. In der Officin von F. A. Brockhaus konnte sieben dort beschäftigten Personen das Ehrenzeichen für Treue in der Arbeit verliehen werden. Es sind dies Gießer Gau. Schriftgießer Winter und Müller, Schriftsetzer Hoffmann, Kupferdrucker Paasch und Handarbeitcr Große, sowe die Handarbeiterin Schmieder. Sämmtliche Vorgenannten sind über 30 Jahre, zum Theil sogar bis zu 37 Jahren in der genannten OssiciN thätig. Meißen. Der langjährige Director einer hiesigen Fabrik. D., hat sich vergiftet. Der 42 Jahre alte, unverheiratete, pflichteifrige und streng solide Beamte, der sich durch seine Freundlichkeit und sein zuvorkommendes Wesen allgemein beliebt gemacht hatte, ist offenbar in Folge- eines schweren innerenLeidens schwermüthig und lebensuverdrusslg geworden. Z w i ck a u. Im Vorort Niederhaß lau ist zweimal hintereinander die Wahl zum Gemeindeältestenamt von der Amtshauptmannschaft Zwickau nlcht bestatlgt worden. lÄroßhcrzogthum Hessen. K a st e l. Bei den Canalarbeiten in der Großen Kirchstraße stießen die Arbeiter auf einen gut erhaltenen Opferaltar aus der Römerzeit, welcher rt." rn;i.t , 1 t icgonc noyaueraroeilen zeigt uno an scheinend der Ceres" geweiht war. Mainz. Der hier verstorbene Privatmann Ludwig Braun hat die wtadt Mamz zurUniversalerbin semes 80,000 Mark betragenden Vermögens eingesetzt; weitere 60.000 Mark hat der er torvene an Vereine. Corporationen und Krankenanstalten überwiesen. m v w j. ' . n a u y e , m. Am zp, December d. I. sind es fünfzig Jahre, daß der große Sprudel hier durch ein Erdbeben zu Tage trat. Diesem Sprudel hat das Bad seinen heutigen aroßartigen. vor zehn Jahren allerdings noch t . 1 sw ff . ' rncoi geaynien AUsicywung zu verdanken. Man plant deßhalb hier, den Tag mit besonderen Ehren zu feiern v. . . v. i.ut r ji v' 1V1 Ullv c juciucii iegl jaon oie nolyigen Aoroerenungen geirolsen. W 0 r m s. Einen plötzlichen Tod erlltt der Straßenmelster Wittmann. Derselbe war mit seinem Zweirad die Pfiffligheimer Chaussee entlang g fahren, wobei er vor der Werger'schen Brauerei vom Schlage gerührt wurde und sofort todt war. (rlsaß-othringrn. Appenweier. Der Eigenthümer Düringer mußte sich dieser Tage rr .p "pi . r . - 3 K2)t maiie yalver nacy olmar begeben. indem seine Frau die Arbeit auf dem Zelde besorgte. Währenddem spielten )ie Kinder mit Streichhölzchen und ekten durch ihre Unvorsichtigkeit Haus und Scheuer in Brand. Alles verbrannte, leider auch die beiden 4 und tj Jahre alten Kinder. Schlettstadt. In Kestenholz überfiel der dort wohnhafte Joseph zogt ferne 72iahrige Ehefrau ans bik her unbekannten Gründen. Nachdem er sie durch Hiebe mit einem Werkzeuge betäubt hatte, brachte er ihr sieben schwere Wunden b. Die alte Frau ist infolge der Verletzungen gestorben. Nach der That erhängte sich der Mann in der Scheuer. Bayern. A n s b a c. Bei' SchwimmUbungen, die das Ulanen-Regiment hier im Beckenweiher vornahm, kam ein Ulane unters Pferd und war nahe daran, zu ertrinken. Ein Kamerad, der Hilfe bringen wollte, wurde in dieselbe Gefahr gebracht. Rittmeister Bssrenklau sprang rasch entschlossen in oasWasser und konnte beide Soldaten retten. D i l l i n g e n. Hier ertränkte sich der Trompeter-Sergeant Albert Iredersdorfer der 3. Escadron des 2. Chev.-Regts. in der Donau. Derselbe hatte bereits mehre Selbstmordversuche aemacbt.

Eggen sei d e n. Neulich Nachts brannten dahier drei Anwesen nieder. Es liegt Brandstiftung aus Rachsucht vor. , Erlangen. Bei einem heftigen Gewitter zündete der Blitz in dem in der Nähe gelegenen Dechsendorf. Fünf

Gehöfte brannten nieder. 5? ü r t tV Der Maat Ural yai ocr definitiven Einführung des elektrischen Betriebes der StraMvayn zugestimmt. Nürnberg. Das neue ayerlsche Gewerbcmuseum loird Anfangs October in feierlicher Weise eröffnet In der an die Stadt angrenzenoen Landgemeinde Glaishammer ist der Gemeindecassier und Gemeindeschreider Gricsmever abgängig. Die Klasse wurde vom Bezirksamte unter Versckluß gelegt. Man glaubt nicht, daß eine Unterschlagung vorliegt. ijne. mever werr vielmehr ossenbar den An forderunaen nicht aewachsen. woraus ' . ' . . . ' - i r- y . z, irnh Vlnnrhniinsl iN oen VUmern binweist. und dürste daher den Kopf verloren baben. Nhcinpfalz. Neusiadt. Unter enormer Betbeiliau'.a der vsälzischen Bevölkerung fand hier' ein großes Volksfest statt. Es war durch Münchener Heilungen bekannt gemacht, daß sich Metzgermeister 5k. Rößler von München einfinden werde, welcher mit seiner neuen BratMaschine einen Ochsen von 720 Psund braten wollte. Die Maschine hat sich. llen Anforderunaen der Neuzelt emsprechend, großartig bewährte Der schmackhaft hergerichtete Wt war m unaefäbr einerStunde vollständig verzehrt. Der Verkaufspreis war per Portion 80 Pfennig. S a u s e n h e i m. Durch die Reblauscommission wurde eine neue durch die Reblaus verseuchte Stelle in einem Wingert des Bürgermeisters Niemes (auf der anderen Seite des Weges, an den die früher inficirten Stellen angrenzen) aufgefunden. WüMcmbcrg. Calw. Neulich Abends wurde Bahnwärter Rembold an der Pforzheimer Linie, als er seine Signallaterne. die ihm zu nahe am Geleise schien, zurückziehen wollte, von der eben heranbrausenden Locomotive eines Zuges erfaßt und augenblicklich getödtet. Der Unglückliche hinterläßt Frau und fünf , noch unversorgte Kinder. E l l w a n g e n. Nach dem Gutachten des Hofbaudirectors v. Egle aus Stuttgart über die Reinigung oder Wiederherstellung des romanischen Baustils im Innern der Stiftskirche hier würde die Renovation einen Aufwand von ca. 100.000 Mark, die Wiederherstellung d"' ursprünglichen Stils mit Ausmalung durch die besten Künstler etwa 340.000 Mark erfordern. Der Kirchenstiftungsrath hat nun eine Commission ernannt, welche Vorschläge zur baldigen Lösung der Restaurationsfrage zur Aufgabe hat. E ß l i n g e n. Dieser Tage feierten Flaschner Diez und seine Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Die beiden Eheleute sind rüstig und gesund; der Mann zählt 76, die Frau 73 Jahre. R 0 t t w e i l. Das in Laufen bei Rottweil angelegte staatliche Salzbohrwerk wurde wieder verlegt, und zwar kommt es jetzt 50 Meter weiter zurück links an der Hauptstraße. Das Aufschlagen der Hütten hat bereits begönnen, ebenso Bohrversuche. Letztere sind von Erfolg begleitet. Stuttgart. Der Landtagsabgeordnete des Bezirks Cannstatt, Gemeinderath Glaser, ist im hiesigen Diaconissenh'gus gestorben. Wie zuverlässig verlautet, ist der vormalige Zuchthausgefangene Nebmann von Fellbach, welcher den damaligen Zuchthausaufseher Konzi im hiesigen Zuchthaus überfiel und schwer verletzte, aus der Irrenanstalt für Unheilbare in Zweifalten ausgebrochen. Wildbad. Während aus den meisten Bädern die Nachrichten über die Frequenz in, diesem Sommer sehr ungünstig lauten, ist hier von einem Mangel an Curgästen nichts zu bemerken. Am 15. Juli bezifferte sich die Gesammtzahl der Curgäste schon über 5000. also wiederum eine bedeutende Zunahme gegenüber dem Vorzahre. Baden. i Karlsruhe. Gehelmrath Dr. Ullmann. das dienstälteste' Mitglied des Verwaltungsgerichtshofes, der dem Gerichtshof schon seit dessen Gründung (1864) angehört, hat seine Versetzung in den Ruhestand h?antragt. Geheimrath Ullmann hat sich auch um das gesellschaftliche Leben unserer Stadt als Vorstand des hiesigen Museums" in sehr bemerkenswerther Weise verdient gemacht. Dieser Tage ist der 16 Jahre alte Handlanger Julius Fütterer aus Morsch durch eigene Unvorsichtigkeit von dem Gerüste eines Neubaues in der Amalienstraße 14 Meter hoch herabgestürzt und hat einen Schädelbruch erlitten. Er wurde in das Diaconissenhaus verbracht, woselbst er seinen Verletzungen erlag. S ch 0 p f h e i m. Um dem in unserer Stadt seit 25 Jahren wirkenden At. Medicinalrath Dr. Vrunner.für seine Thätigkeit den Dank auszusprechen und ihm ein Zeichen der Anerkennung zu geben, wurde derselbe zum Ehrenbürger der Stadt Schopfheim ernannt. S u l z b u r g. Die I. I. Schneeberger Eheleute feierten ihre goldene Hochzeit. W a h l w i e s. Der in guten Vermögensverhältnissen lebende 60jährige Fridolin Kuppel stürzte in die stark angeschwollene Asch und ertrank. Waldprechtsweier. Beim Einsturz eines Schachtes wurden zwei Arbeiter verschüttet. Einer wurde nach einiger Zeit herausbefördert, während der andere noch nicht gefunden worden ist. Die Rettungsarbeiten waren durch nachstürzende Erbmassen sehr gefährdet. Walds Hut. Schwere Gewitter suchten in den lebten Zaaen das Amt

Waldshut heim; der Gesammischaden der in verschiedenen Ortschaften angerichteten Verheerungen wird auf 150. 000 Mark berechnet. W i e s l 0 ch. Der zum Gasthaus zur Pfalz" gehörige Anbau ist abgc-

brannt. Ocstcrrcich-Ungarn. B 0 z e n. Vom Monte Balldwv bei Pinzolo stürzte der 76jährige Gutsbesitzer Anton 'Moffei ab. Nach zweitägigem Suchen wurde er mit zerschmetterten! Kopfe von seinem Sohne aufgefunden. G r a z. Der Walzer Schmidbauer vom Donawitzer Eisenwerk ist beim Edelweißpflücken vom Zeyritzkampel bei Kalwang in Obersteiermark 300 Meter tief abgestürzt und furchtbar verstümmelt todt liegen geblieben. Sein Begleiter, der ebenfalls ausglitt, konnte sich noch vor dem Sturze retten. Innsbruck. Der Gcmeindevorsicher von Hötting erhielt die Meldung. daß in der nahegelegenen Kra-nebitten-Klamm ein Engländer abgestürzt und todt geblieben ist.. Die Kranebitten-Klamm ist bei, hohem Wasserstande wegen des sie durchströmenden Wildbaches ungangbar. Wien. Das Befinden des durch den Hörer Koriska verwundeten Professors Schindelka, welcher, wie bereits gemeldet, von dem Attentäter zwei Schüsse erhielt, ist ein zufriedenstellendes. Dieser Toge erfolgte eine Benzinexplosion in der Schönbrunnerstraße m txntx Seidenputzerei. Eine Frau, ein Gehilfe und ein Lehrling wurden lebensgefährlich verwundet. Fenster und Thüren in der Umgegend wurden zertrümmert. i , , , Schweiz. Bern. Der Bundesrath wählte zum Verwaltungsrath der Gotthardbahn an Stelle des verstorbenen Senators Alicoi-Rom den Commandeur Borgnini, Generaldirector der italienischen Südbahnen, in Florenz. Genf. Die erste Million der Aussiettungsbesucher wurde am 22. Juli erreicht. Neuenburg. Zum Staatsrath und Ständerath an Stelle von Bundesrichter Mannier wurde GerichtsPräsident Jean Berthoud gewählt. Das Organisationscomite für das eidgenössische Schützenfest von 18ö3 hat sich constituirt. S 0 l 0 t h u r n. Der Große Rath hob die Gesetzesbestimmung auf, wonach ein betriebener Schuldner fein Grundeigenthum nicht veräußern durfte. Zürich. Das cantonale Z'urnfest in Kllsnacht wurde theilweise verregnet, nahm aber im Ganzen einen gelungenen Verlauf. Der Regierungsrath wählte zum Polizeihaupt mann Dr. jur. Rappold von Rheinau, Advocat in Feuerthalen; die Herren Meierhofer und Mcili wurden als Polizeiofficiere bestätigt. urcmburg. B 0 n n e w e g. Kürzlich verstarb hier der 27jährige Schreinergeselle Rolles an den Verletzungen, welche er bei einer Schlägerei erhalten hatte. Etteelbrück. Hier verunglückte bei einem Neubau des Schreiners Linster der 72jährige Handlanger Nie. Wober; derselbe befand sich unter einem Gerüst, als von oben her einem Arbeiter ein Stück Holz entfiel und den Wober so heftig am Kopf traf, daß er bewußtlos und aus einer fchweren Schädelwunde blutend, zusammensank. Luxemburg. Das in der GeNisterstraße No.10 gelegene Geschäftshaus, zugehörend der Frau Wittwe Karl Gönner und deren Kindern, wurde im Theilungsversteigerungswege für den Preis von 33.500 Frcs. den Mitverkäuferinnen FräuleinGonner zugeschlagen. , Das bessere Theil. Bekannter: ..Können Sie es denn mit anhören, wenn Ihre Töchter den ganzen Morgen Klavier spielen?" HausHerr: Wenn sie nicht Klavier spielen, helfen sie in der Küche, und das ist noch schlimmer!" Diebe, welche den Pfarrer von Barias in der spanischen Provilz Orense bestehlen wollten, legten unter sein Schlafzimmer zwei Dynamitbomben. Die Explosion der Bcmben verursachte großen Schaden, doch blieb der Pfarrer unverletzt. Er gab einige Flintenschüsse auf die Diebe ab. - i Der französische Notar Rouget aus Dijon. der im Jahre 1891 vom Schwurgericht des Departements Cote d'Ov wegenBetrugs und Unterschlagung von fast einer Million zu fünf Jahren Gefängniß verurtheil wurde, vorher aber Gelegenheit gesun? pen hatte, nach Belgien zu entfliehen, Wurde dieser Tae von Brüssel über Tourcoing nach Dijon ausgeliefert. Erst vor wenigen Tagen war es der Brüsseler Polizef gelungen, dcnFlüchtling zu ermitteln und zu verhaften. Der 41jährige Rouget ist Inhaber der Verdienstdenkmünze von Tongking und Lieutenant der Landwehr. Als solcher verlangte-er. ungefesselt nach Dijon befördert zu werden, was ihm aber abgeschlagen wurde.' Ein trauriger Unglückssall, der vier Menschenleben kostete, ereignete sich in Jlltland Sechs Kinder jm Alter von 6 J3 Jahren spielten in einer Kiesgrube, als plötzlich eineWand derselben niederrutschte pnd alle begrub. Es gelang einem sechsjährigen. Knaben, sich frei zu machen, er eilte Nach Hause und erzählte, daß der Vruder verschüttet worden sei, erwähnte indessen der übrigen Kinder nicht. Der Vater des Kleinen eilse zu der Grube und fand seinen zweiten Sohn bewußtlos aber noch sehend, machte jedoch, da er von dem Umfange des' Unglückes keine Ahnung hatte, keinen Versuch zur Rettung der übrigen, ebenso wenig wie eine Meldung des Vorgefallenen. Ganz zufällig fand man acht Tage später di Leichen her übrigen Kinder, die man vermißt nd allenthalben ohne Erfolg gesucht hatte.

CK?cx?froofocJ,v

iwfrawKwirofwsf

CÖrV3 v?53Q 00 f , r x n ,7 1 öiSSto c533o8 &in &ommQ?Jx.cil7r-2ttQl zMZL

i idiocrclauficfificii irncl iopfscfimcrs ..fft .. . . . . . DhAugusMnkttgd JSL S "O" E 1 8 TROPFEN. 8 Diese beiden lind assaemein. nßer diele misiwisfi-

rö ' VW I f l !&f9P nele 'MSlzin m MD sofortige r$XSoQGQfffVC CiiöOAr3üao?üüiXoe

FIEL? Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increa&e in extent and gradually grow dangerous. "zrTjrz":?.T:?r. e ripans tabules "yZ"T!?Z':: ? RIPANS TABULES " E RIPANS TABULES Tor offensive breath aod all disordera 77TU, T5 TO A VTC A BTTT TC oftbeStomack, XUrAiNÖ lAULLg Ripans .Tabules Reguläre the System and Preserre the Health. 5'X'M5T.TTZTXXTTTTU cr -TV X ODiibo S asy t0 tae V U . r . . Glves I QU1C t0 actjtf sl RipansTalnileaurepold by dnipista, or bv mail ä r.P,l1 P.T - r is the price (50 rots a box) i8 aeut to The feipant v xlll tty jjjj Chemical Compr, No. 1 Spruce St., New York. 233iS33!SiS'Xä3Bf 8amPle 10 "

G. Leukhardt, SA&OON, ?cfr Odt, Z5 $h)Mr OtraH, Geräumiges Ver.ammlungölokal sür Vereine, Logen etc. Agent deö New Aorker Schwäbischen Wochenblattes. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei JJetzgenDo Httsinigs Dgsnisn. Telephon 407. Colonibia Eallo! Ecke McCariy & Delaware Str. OTTO SCHMIDT, Eigenchr. VersammlungS-Kalender: Bierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat Südseite Schwaben-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialiftische Sektion, 2 Sonntag im Monat. Badischer Unt. Verein, 3. Sonntag xm Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag im Monat. tzermannösöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde jeden Dinstag Abend. , lZreußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln Leaaue jeden Freitag Lbend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Mt Getränke und ein seiner Lunch. Konrad Heetz, 330 Massachusetts Avenue. Beste Getränke und Cigarren. LTTIT O SClernens Yonnegut 184 & 186 Ost Washington Str. Wire Trec Guards, . Fcnaliry Te't'tigGanlcn Iinpleincnts. Lawn Powers. SOQQüiSPQ. of all kinds.

Saloon

rrtr.mrjn rVYrvvfvvvvvrs

LZ

' ' ...a.j.. t ft m JL oas vckte jur rwo Linderung. p&g ZSSSZSZ5ESSSZS25ZSZ5ZSZS2SZS Ll Aiinf1 irr 1 1 1 i ir!- jmm ff UiUt INI tU, ALWAU U5tU. ro deeoftt CiCANtt rn BAR FIXTURES 0RA1N BOARDS AND ALk yj TIn, Zlnct Brass Coppor, j Nickel end oll Kitchon end v Ploted Utensils. n ClnaaWood. r.larblo Por cololn, Etc S CEORCE WM. HOFFMAN. toll Muu&etiw ll TitptUfot 20S CTWMIHTONSTIUOUMctLia. l!j i TUE BAR-KEEPERS" FRIEKD. 3 VSZ5S52S2SZS2SaS252S25IS2S522y MJkMM IlMttllft MIIW yK. Zum Verkauf In Tpotbekeu si 0.ftttl ver fvnd (j Unü 9 Nach II n dem WeSeu. KP Nordwesten, und den Sommer Resorts von Wisconsin u. Minnesota, erreicht man am Besten durch die ()lCli5VTLLr.KCWALBIITACHiakS!lRrCv r , .t y . tägliche Jügc vkxlassen Zneianspyliz 7 00 3 45 12 40 Dolm. Nachm. Nachti Pullman Büffet Echlaswagen, Vestibüls, Varlor Cars. Tiöct Offices: 2 West Wasbmaton Str.. Union Station, Massachusetts zve. Depot. G e o. W. H a y l e r, D. P. A f - CINCINNATI S Indianapolis qo itpM fVö k-:-:- Chc TO DETROIT ist die bettebtkfte Sa ach CJIWCllNKiAiril, tt Case und Spcise'Sar Dienst tmisch' düncinnat!, Indianapolis k Chicago Die beste Linie nach Payton. Lima. Toledo. Detroit - - ' i ' i.m 1 MM? una noraucoen jiicnigan Resorts. ptrefte Lerbidng tn ütnctnnatt hu Wage chseinach. ' Washington, Baltimore, . Philadelphia und New gork und allm Punkten südlich. Information bkiüaitch Ratk. fteve ?c. wtr er heilt tn btx &. 0. X. ?ttt.Ofce. Wo.'l O Washington Ktr dem alten Bee Hiv", V &t Merldtan fett-) und in der Union fetottc. l e o. W. H a Y l e ? D. P. Y. II!! LlflKE, . 197 Süd Reridian traße. Veutschsr Messerschmied, Rasinnefser, O&mtn und alle CrU C5niUtur. fcSrtitrt vx rtZVZZi

y Ä4 SzL -Zäs r ri t ffDWSK iol frl